Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 82 Jahre

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Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv Wolf-Rüdiger Guthmann

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Anzahl Gedichte: 1.232
Anzahl Kommentare: 530
Gedichte gelesen: 2.408.183 mal
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Titel
512 Zuhause ist da...
Vorschautext:
(als die Bühnenbretter bebten)

Wer als Kind ein Mädchen gewesen,
hat bestimmt „Pippi Langstrumpf“ gelesen.
Auch den Jungen ist der Name bekannt,
denn er wird mahnend oft genug genannt.

Darum hat es in der Stadthalle keinen erstaunt
und mancher Gala-Gast hat leis geraunt,
als der Bühnenvorhang beiseite schwebte
und er Pippi Langstrumpf im Bett erlebte.

...
511 Zimmerlicht
Vorschautext:
Einstmals hab ich zugeschaut,
wie man unser Haus erbaut.
Für viele Menschen und manch Tier,
mit „Ein Stein, ein Kalk, ein Bier“.

Mir als Kind sagten die Fugenschwaben
mein Zimmer würde kein Fenster haben.
Erst weinte ich ganz fürchterlich,
ohne Licht, das geht doch nicht.

Doch dann hab ich mir vorgestellt,
wie man das Zimmer sonst erhellt.
...
510 Die Zählung
Vorschautext:
Die ganze Welt wird stets gezählt,
jeder kommt in den Bericht,
damit letztlich keiner fehlt,
vor dem einst Jüngsten Gericht.

Und gestern kamen welche gezogen
nur mit Bleistift und Papier.
Sie nannten sich Ornithologen
und zählten die Vögel bei mir.

Ich dachte, sie bezahlen angemessen,
laut einer Richtlinie der EU,
...
509 Die erste große Liebe
Vorschautext:
Die erste große Liebe war meist neu
und hat unsere Jugend verschönt.
Es gab kein fremdgehen und untreu,
nur helles Nachtlicht war verpönt.

Die erste große Liebe war fremd,
war ein freiwilliger Unterricht
das erste Mal zog man am Hemd,
was man sah, kannte man nicht.

Die erste große Liebe war scheu,
war ein tastendes Partner fassen.
...
508 Das Spiegelbild
Vorschautext:
Kriechst du morgens aus dem Bett
und das Wetter ist ganz nett,
kann es sein dein Spiegelbild
ist zerknittert und furchtbar wild.

Wenn du dann die Augen findst,
stellst du fest, sie sind fast blind.
Der Blick ist grau und leicht verzerrt,
als wenn sich die Pupille sperrt.

Dann machst du dir sicher Sorgen,
wie der Tag nun wird bis morgen.
...
507 Die Spreewaldtracht
Vorschautext:
Ich wollte mich in der Sonne wiegen,
im Spreewald auf der Decke liegen.
Über uns sich der Weidendom schwingt,
in der Ferne ein Mädchenchor singt.

Mädchen , die in ihrer Tracht
Traditionen schon vollbracht.
Schon allein für‘ s Haube stecken
müssen sie sich lange strecken.

Viele Nadeln mit buntem Kopf
halten nicht nur Tuch und Zopf.
...
506 Der Maibaum steht
Vorschautext:
Ist der 1.Mai als Datum in Sicht,
erinnert man sich traditioneller Pflicht.
In manch modernem wendischem Ort
führt man alte Traditionen fort.

Der Frühling kommt als Wachstumsgast,
da ist der Winterrest verhasst.
Doch der Frühling will erleben,
dass die Menschen sich erheben.

Selbst die alten Kinderspiele
haben doch nur eins zum Ziele,
...
505 Karneval-Fasching-Maskenball
Vorschautext:
Dort wo einst die Armee marschierte
mit Ex-Schritt links –zwo- drei- vier
man die gleiche Bühne präsentierte,
und es stehen jetzt andere Leute hier.

Auf der Straße immer noch Paraden,
oft im Walzerschritt drei-vier,
aber nun mit hübschen Waden
und auch gut rasiert dafür.

Einst waren sie regimenterweise verkleidet,
mit Helm und Käppi für das Haupt,
...
504 Sommerwetter-Wettersommer
Vorschautext:
Dritter August, dreißig Grad,
essen ähnelt einem Bad.
Von der Stirne perlt der Schweiß,
auf die Vanille in dem Reis.
Und am Stand der frische Döner
wird in der Sonne auch nicht schöner.

Beim Trinken ist es nicht viel besser,
Durst hat auch der größte Esser.
Bier und Brause sind zwar kühl,
doch stets bleibt ein Durstgefühl.
Die Blume, die am Morgen stand,
...
503 Sommerabendanfang
Vorschautext:
Die Sonne sinkt, der Tag vergeht,
ein erstes zartes Lüftchen weht.
Eben noch grellen Tag wir hatten,
jetzt werfen erste Häuser Schatten.
Die Katze sich auf Pflaster ahlt,
weil es lange Wärme strahlt.
Der Hund sucht Kühle vorm Haus
und atmet selber heiße Luft nur aus.

Die Vögel sitzen in des Baumes Spitze,
die Blätter kühlen diese Hitze.
Die Wespe sich ihr Erdloch wählt,
...
502 Das Gewitter
Vorschautext:
Tagelang war große Hitze,
fast 40 Grad waren die Spitze.
Manch Regner spuckte Tag und Nacht
für eine schöne Rasenpracht.
Der Wasserbohrlochspiegel sank
und mancher Pumpenmotor stank.

Es wurde Zeit für neuen Regen,
Petrus sollte sich bewegen.
Und heute ließ das Radio preisen,
neuer Regen sei auf Reisen.
Übten wir keine Geduld,
...
501 Kindersommerabend
Vorschautext:
Der Sommertag war wunderschön,
warum muss er zu Ende geh ‘n?
Das letzte Licht muss man noch nutzen,
um die Schuhe schnell zu putzen.
Es war Zeit zum Abendessen,
drum rief die Mutter wie besessen:
„Kinder, kommt endlich ins Haus
und zieht die schwarzen Socken aus.“

Ehe der Letzte die Lösung fand,
kam sie mit der Schüssel in der Hand.
Wer im Hof mit Wasser spritzt,
...
500 Der Abend naht
Vorschautext:
Der Sommertag war lang genug,
die Sonne schien in einem Zug.
Eben hat sie noch geblendet,
schon hat sich das Blatt gewendet.
Trotz Hitze war der Tag geschäftig
und der Krach noch ziemlich heftig.
Der Zeiger lässt die Zeit vergehen,
bald ist nur Dämmerung zu sehen.

Dämmerung die Zeit der Kühle
aber auch Zeit der Gefühle.
Riechen, hören, Stiche fühlen,
...
499 Die Gratulationscour
Vorschautext:
Viel zu schnell vergeht die Zeit,
und mein Geburtstag war nicht weit.
Ich dachte, es könnte nicht schaden,
Verwandtschaft und Freunde einzuladen.
Manchen konnte ich eine E-Mail senden,
oder eine SMS, getippt mit eignen Händen.

Andere als Gast zu Trunk und Kost
lud ich ein schriftlich ein per Post.
Und die Verbraucher von RTL bis Fox
erreichte ich als Anrufbox.
Hätt ich‘s lieber nicht gemacht,
...
498 Hoffnung
Vorschautext:
Der Tag liegt noch in der Sonne Licht,
als wären Strahlen und Hitze Pflicht.
Drei Wochen geht das nun schon so,
einen ärgert‘ s, ein andrer ist froh.
Manches braucht Hitze und wenig Wasser,
ein anderes etwas kühler und nasser.

Die Menschen sitzen fast nur im Schatten,
um gesundheitlich nicht zu ermatten.
Gefragt sind Sonnenschirm und Liegestuhl
und erst Recht jeder Wasser-Pool.
Doch auch viele andere Stellen,
...
497 Der Munitionsberger
Vorschautext:
Ein Mann in einem Erdloch saß
und lächelte, als hätt er Spaß.
Dabei lag neben ihm im Sand
ne Bombe, die der Bagger fand.
Fünfhundert Kilo, fast zehn Zentner,
die sie gebaut sind auch nicht mehr Rentner.

Caramba hilft meist den Rost zu lösen,
von den Zündern, diesen Bösen.
Mehrere oft im Mantel stecken
und vielleicht ihren Zündpunkt checken.
Sie sollten einst Gebäude treffen,
...
496 Schätze en gros
Vorschautext:
Wer früher ward verarmter Adel
und bekam kein Lob, nur Tadel,
hat sich in die Welt begeben,
um einen großen Schatz zu heben.

Denn es gibt es Schätze jeder Art,
schwer und leicht und grob und zart.
Manchmal war es Gold und Geld,
doch meistens nur ein Blech als Held.

Man konnte als Graf von Monte Christo tauchen
als Olsen-Bande kalte Zigarren rauchen,
...
495 Der Vorsitzende
Vorschautext:
Jedes Mitglied in Partei und Verein,
träumt meist in den ersten Tagen,
es möchte gern ein Vorsitzender sein
und hätte überall das große Sagen.

Vorsitzende gab es schon immer,
im alten Rom, in Pompeji und Athen,
doch sie hatten kein eignes Zimmer
und man konnte sie nur selten seh’ n.

Drum möchte ich den Träumern sagen
Vorsitzender nahm man früher wörtlich.
...
494 Der Umweg
Vorschautext:
Alles rennt und alles eilt,
aber keiner kurz verweilt.
Keiner sieht in der Natur
mal die ganze Schönheit pur.

Man muss sich nur strecken
um eine Decke einzustecken,
wenn man in die Pilze geht
oder auf einer Wiese steht.

Wenn man edle Kräuter pflückt
oder die Holunderernte glückt.
...
493 Wölfe
Vorschautext:
Gestern waren wir unterwegs,
weitab jeden Wegs und Stegs.
Es war eine blühende Augenweide,
denn wir wanderten durch die Heide.
Heidekraut und grünes Moos,
in dieser Landschaft war was los.
Kiefern, Birken, Vogelbeerbäume,
ein Paradies für Mittagsträume.

Wir liefen soweit die Beine trugen,
ein Aussichtsturm lud ein zum Lugen.
Von oben sahen alle interessiert,
...