Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

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Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.062
Anzahl Kommentare: 407
Gedichte gelesen: 791.427 mal
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Titel
362 Das Eichhörnchen 09.02.15
Vorschautext:
Ein Eichhörnchen, das kommt leider vor,
beim Bäume fällen sein Haus verlor.
Das war äußerst modern und nobel
ein gut gebauter runder Kobel.

Das war das reinste Paradies,
dass es sehr ungern nur verließ.
Der Krach der Sägen trieb es fort,
zu unserem Nussbaum hier im Ort.

Eigentlich sollten wir es lieben,
doch es hat Unfug nur getrieben.
...
361 Hund und Pfütze 08.02.15
Vorschautext:
Ein Hund aus einer Pfütze trank,
obwohl er das nicht dürfte,
er schrie, als sei das Wasser krank,
das er da gerade schlürfte.

Und plötzlich zitterten die Knie,
seine Augen wurden beide rot
so sah sein Herrchen ihn noch nie.
Dann war er plötzlich tot.

Das Herrchen in die Pfütze trat,
legte die Hand auf ihn nieder,
...
360 Die Belästigung 06.02.15
Vorschautext:
Ein Mädchen traf ich längs des Joggens,
sie hustete vom Staub des Roggens.
Es war nämlich gerade Blütezeit
und ihr Heimweg war noch weit.

Sie wollte am Waldrand etwas ruh‘ n
und auch ich hatte nichts zu tun.
So saßen wir wie bei ‚nem Date
und redeten, wie es war, wie es geht.

Wir redeten mal leis, mal laut,
des andern Stimme ward vertraut.
...
359 Der Wecker 05.02.15
Vorschautext:
Mein Wecker, dick und kugelrund,
treibt es auf dem Nachttisch bunt.
Oben auf seiner Rundung hocken
zwei sehr laut tönende Glocken.

Stundenlang macht er tick, tack,
bis er dann auf einen Schlag
seinen Klöppel schnell bewegt,
rechts und links die Glocken schlägt.

Meist im falschen Augenblick,
wenn ich träum vom großen Glück,
...
358 Das Aquarium 04.02.15
Vorschautext:
In des Wartezimmers Aquarium
schwimmen stets vier Fische rum.
Sie schwimmen hin, sie schwimmen her,
sie schwimmen niemals kreuz und quer.


Vor des Wartezimmers Aquarium
summte neulich eine Fliege rum.
Sie summte: "Ihr seid aber dumm,
den ganzen Tag nur still und stumm.

Man muss mit andern kommunizieren,
...
357 Die Feuerwehrfrau 02.02.15
Vorschautext:
Gut, dass es die Feuerwehr gibt
und jemand, der die Männer liebt.
Sobald sich die Sirene dreht,
es nur noch um den Einsatz geht.

Die Frauen sich im Bettchen räkeln,
die Männer sich bei Leichen ekeln.
Der Winter lässt die Frauen frieren,
kein Mann darf sich bei Feuer zieren.

Beim Unfall gilt es Blut zu sehen,
regelnd im Verkehr zu stehen.
...
356 Winterferien 31.01.15
Vorschautext:
Geschneit hat es in Stadt und Land,
die Gegend ist nun weiß.
Der Schneemann dort am Straßenrand
zeugt vom ersten Fleiß.

Doch gleich wird es kritisch werden,
denn Ferien gibt es heut.
Es strömen bald die Bildungsherden,
die Schüler und Lehrersleut.

Und viele Eltern jetzt schon warten
in den motorisierten Kutschen.
...
355 Der Gesang 28.01.15
Vorschautext:
Gestern war das Wetter mild und lau,
der Himmel strahlte lieblich blau.
Die Gefühle spielten verrückt
und die Hormone haben gedrückt.
Die Liebste versprach am Telefon:
„Heute Abend wird es ein Sohn.“

Ich saß vor dem flachen Kasten
mit den vielen schwarzen Tasten.
Gerade wollte ich zu Papier das bringen,
da hörte ich es im Hause singen.
Ich höre es auch heute noch genau,
...
354 Anne-Lena 27.01.15
Vorschautext:
Herzlichen Glückwunsch Anne!
Anne ist ein kurzer schöner Name,
für ein Mädchen und die Dame.
Erst steckte Renee in ihrem Banne,
dann aß er schon aus ihrer Pfanne.
Und er blieb immer an ihr dranne,
konkurrierte mit jedem Janne.
Stach ihn oft auch eine Granne,
sie weckte nur sein Kind im Manne.
Ihre Freundinnen sind die Hanne,
aber auch die schwarze Susanne.
Kocht sie den Kaffee in der Kanne,
...
353 Anne-Lena 27.01.15
Vorschautext:
Herzlichen Glückwunsch Anne!
Anne ist ein kurzer schöner Name,
für ein Mädchen und die Dame.
Erst steckte Renee in ihrem Banne,
dann aß er schon aus ihrer Pfanne.
Und er blieb immer an ihr dranne,
konkurrierte mit jedem Janne.
Stach ihn oft auch eine Granne,
sie weckte nur sein Kind im Manne.
Ihre Freundinnen sind die Hanne,
aber auch die schwarze Susanne.
Kocht sie den Kaffee in der Kanne,
...
352 Das Kerbholz 27.01.15
Vorschautext:
Ein neuer Gastwirt hatte es entdeckt,
das Kerbholz, unterm Dach versteckt.
Ganz verstaubt und ausgeblichen,
doch die Schrift war nicht gewichen.
Säuberlich und pedantisch akkurat
jemand dort sauber verzeichnet hat,
was vor Hundert und Zehn Jahren
Kneiper und Kneipe widerfahren.

Fünfzehn Gäste sind notiert
und mit einem Holzstab etabliert.
Die Stäbe Unterkunft genossen,
...
351 Einer von Dreihundertfünfundsechzig 26.01.15
Vorschautext:
Heute war ein schlimmer Tag,
wie ich ihn nur schwer ertrag.
Der Wecker hat früh nicht gestört,
ich hab ihn müde überhört.
Als ich aufstand, war‘s vorbei
mit heißem Kaffee und frischem Ei.
Schon die Hose war nicht recht,
etwas eng für das Geschlecht.

Der Hund wollt nicht, ihm war zu kalt,
schließlich, ist er schon uralt.
Mein Parkplatz war anfangs zu klein,
...
350 Sonntag ist 25.01.15
Vorschautext:
Sonntag ist, der Tag der Ruhe,
so hat neulich einer geschrieben.
Und was er am Sonntag tue,
wäre seine Sache stets geblieben.

Der Schöpfer schuf einst diese Welt,
nur aus dem, was er so fand,
denn er hatte ja kein Geld
und es gab auch noch kein Pfand.

Am 7.Tag hat er gerafft
verschloss alles in seine Truhe,
...
349 Der spaßhafte Streit 22.01.15
Vorschautext:
Auf dem Wochenmarkt haben drei Jungen,
sich als Marktschreier verdungen.
„Mein trockenes Brot macht Wangen rot!“
„In der größten Not
schmeckt meine Wurst auch ohne Brot!“

„Mein Käse wird zum Himmel stinken,
wenn Brot und Wurst in die Grube sinken!“
„Bei meinem Käse schmecken immer noch
am Besten die Rinde und dann Loch an Loch.“

„Wer deine Wurst verdaut im Magen,
...
348 Nicht DIN-gerecht 21.01.15
Vorschautext:
Für das tägliche Vogelgewimmel
ist das Futterhaus Paradies und Himmel.
Doch einer kam daher geflogen
und ist schimpfend wieder abgezogen.
Weil es wahrscheinlich nicht DIN-gerecht,
war das Haus zu klein für den Specht.

Er kam fröhlich angeflogen
und wär gern dort eingezogen.
Schon als er dort angeklopft,
hat es nur vom Dach getropft.
Wie er senkrecht sich auch fasste,
...
347 Die Kunst vergeht 21.01.15
Vorschautext:
Kinder, Kinder, über Nacht
fiel bei uns die weiße Pracht.
Nicht sehr viel, oft nur ein Hauch,
aber kostenlos ist‘ s auch.

Es ist nur eine dünne Schicht,
doch als Landschaft ein Gedicht.
Lampen, Pfähle, Zäune, Stützen,
draußen trägt jetzt alles Mützen.

Einheitlich gestrickt in Weiß,
nur die Kälte ist der Preis.
...
346 Erdarbeiten 20.01.15
Vorschautext:
Ein Nachbar schuf mit sehr viel Müh
den Weideplatz für sein Stück Vieh.
Schaf und Ziege, drei von beiden,
sollten dort in Ruhe weiden.
Er pflügte, eggte, säte Gras,
hielt diese Fläche fruchtbar nass.
Unkraut spielte keine Rolle,
manches ist gut für die Wolle.
Dünger, den die Tiere schufen,
glätteten sie mit den Hufen.
Gekürztes Gras wuchs stets erneut,
was unsern Nachbarn sehr erfreut.
...
345 Das Gespenst 19.01.15
Vorschautext:
Sitz ich abends doch ganz still,
weil ich etwas lesen will.
Neben mir der Hund im Traum
denkt an seinen Lieblingsbaum.
Plötzlich spitzt er seine Ohren,
Geräusche sich durch‘ s Fenster bohren.

Kratzen, Schaben, schnelles rennen,
Töne, die wir sonst nicht kennen.
Eine Weile herrscht dann Ruhe,
doch schon quietscht ne alte Truhe,
Ziegel klappern, Rinnen beben,
...
344 Wünsche 18.01.15
Vorschautext:
Die Jahreswechselknallerei
Ist unbeschadet nun vorbei.
Alle wünschten dabei allen,
viel Gesundheit und Wohlgefallen.
Alle sagten, das ist richtig,
nur Gesundheit ist uns wichtig.

Doch schon an den nächsten Tagen
hörte man uns alle klagen:
Frau und Kinder schreien zu laut,
das neue Fahrrad ist geklaut,
der Bus fährt stets zur falschen Zeit,
...
343 Immer noch Bart 17.01.15
Vorschautext:
Meine Frau liebt meinen Bart,
wenn er kurz ist und sehr zart.
Denn er krabbelt so beim Küssen,
mehr braucht ihr ja nicht zu wissen.

Durch die fetten Schweinehaxen
ist der Bart ständig am Wachsen.
Kaum wurde er erst abgemäht,
da haben die Stoppeln neu geweht.

Der Friseur, den ich beehrte,
mir erst mal vorab erklärte,
...
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