Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.060
Anzahl Kommentare: 395
Gedichte gelesen: 789.384 mal
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Titel
140 Silviaromi 31.01.14
Vorschautext:
Heute bekam ich einen Kommentar,
weil jemand doch liebebedürftig war.
Es trug sich eine dichtende Leserin ein,
doch wer mag diese Silviaromi sein?

Ich durchsuchte alle bekannten Gedichte
und befragte die örtlichen Gerichte.
Ich schickte an den Bundestagsthron
eine entsprechende kostenlose Petition.

Ich ließ die Telefonbuch –CD laufen,
um mir dabei die Haare zu raufen.
...
139 Die Massage 1 30.01.14
Vorschautext:
Schnell das Auto aus der Garage,
ich will und muss zu der Massage.
Was gibt es besseres für meinen Körperbau,
als die Massagefinger einer Frau.
Doch vorher gewaschen, angezogen,
Duftnebel über den Körper gezogen,
dann Gas gegeben, ruhig gelenkt,
man ist schneller als man denkt.

Angekommen im Liegesalon
fliegt die Kleidung schon davon.
Die kräftigen Damen in diesem Beruf
...
138 Über die Männer - Teil 1 30.01.14
Vorschautext:
1. Der liebe Gott ersann
nicht ohne Grund zuerst den Mann.
Da hatte er noch frische Kraft,
um ihn zu formen mit viel Saft.

2. Männer sind aus gutem Holz
und für jede Frau der Stolz.
Ist braungebrannt er wie ein Bär,
schaun andre neidisch hinterher.

3. Männer schuften wie die Stiere
und brauchen hinterher die Biere.
...
137 Liebelose Tiere 29.01.14
Vorschautext:
Ohne erst Mensch und Tier zu fragen
möchte ich mal meine Meinung sagen.
Die Lehrer wollten uns in der Schule lehren,
dass zur Zeugung immer zwei gehören.
Die Tierwelt zwar hemmungslos liebt,
doch es dabei auch viele „Liebelose“ gibt.

Einige, der oft erwähnten lebenden Drohnen,
beim Nachbarn als männliche Bienen wohnen.
Und juckend merkt auch manches Kind,
dass Kopfläuse die Klone ihrer Mutter sind.
Selbst im Schwarm des großen Hammerhai
...
136 Mutter ist die Beste 29.01.14
Vorschautext:
In der Stadt viele bettelnd lungern,
ohne wirklich richtig zu hungern.
Als alles Stadt wurde statt Dorf
da stach man damals hier den Torf.
Wenn der im Ofen ward verbrannt,
kamen rasch die Kinder angerannt.

Denn alle drei bis vier Wochen
wurde neues Brot angebrochen.
Aus dem Backhaus roch es frisch,
doch es kam nichts auf den Tisch.
In Tücher gehüllt, welch Jammer,
...
135 Der Satz 29.01.14
Vorschautext:
Ob Chef, Kollege, Partner, Ehegatte,
ein Satz lockt alle auf die Matte.
Wir Kinder haben ihn schon geübt,
als wir den Kuchensand gesiebt.

Als unser Körper zum Wachstum geweckt,
haben wir ihn neu in der Schule entdeckt.
Um ihn erstmals eigenhändig zu erproben,
wurden Zettelchen hin und her geschoben.

Dabei ist der Satz alt wie die Welt,
beflügelte einst so manchen Held.
...
134 Haare 27.01.14
Vorschautext:
Geboren wird meist ohne Haare,
das ändert sich im Laufe der Jahre.
Die Haare wachsen in die Länge,
oft wird es auf der Platte enge.
Aus dem obligatorischen Ponyschnitt,
der da wippt bei jedem Schritt,
wird bei Mädchen und manchem Hans
allmählich dann ein Pferdeschwanz.

Bei der deutschen Bundeswehr,
dem beliebten Stiefellatscherheer,
sind auch Frauen mit hellen Köpfen
...
133 Der letzte Gang 26.01.14
Vorschautext:
Leute, die sich jahrzehntelang kennen,
müssen sich oft ganz plötzlich trennen.
Alter, Unfall, Herzinfarkt,
das ewige Leben hat keiner geparkt.

Irgendwann ist jeder mal dran,
egal, ob es geht um Frau oder Mann.
Dann heißt es schwarze Socken suchen,
einen Platz bei der Feier buchen.

Ob Erde, Feuer, Urne oder Sarg,
die Möglichkeiten sind nicht karg.
...
132 Wohin im Urlaub 26.01.14
Vorschautext:
Meine Frau nach lieber Nacht
hat den Vorschlag mir gemacht,
dieses Jahr groß Urlaub zu machen,
mit Jet, Schiff und anderen Sachen.
Ziel und Preis müsste ich benennen,
ich würde doch die Branche kennen.

Ach du liebes gefärbtes Osterei,
was dachte sie sich bloß dabei?
Und ich hab nachts, als sie gefragt,
auch noch leichtsinnig zugesagt.
Ich musste mich in die Spur begeben,
...
131 Der Nonnenfurz 26.01.14
Vorschautext:
Jemand fragte: „Nonnenfurz,
ist das Wort zu lang, zu kurz?“
„Eignet sich diese Geschichte
auch zu einem fiesen Gedichte?“

Ich habe im Internet recherchiert
und das hat dann dazu geführt:
„ Zuerst beim Trinken war es schnurz,
das der Tee vom Sonnenwurz.

Doch beim Prager Fenstersturz
fiel vor Schreck ein Nonnenfurz.
...
130 Der neue Dichter 26.01.14
Vorschautext:
Ein Mensch ging in den Ruhestand
doch dabei lange keine Ruhe fand.
Er war gewohnt, sich zeitig zu kleiden,
um Stress im Badezimmer zu vermeiden.
Danach trieb ihn der Arbeitswahn
im Laufschritt nun zur Straßenbahn.

Doch plötzlich, wer übt das schon,
war sie neu die tägliche Situation.
Kein Klositzer wollte ihn hemmen,
es fehlten die geschmierten Bemmen,
es sollte nun täglich Frühstück geben,
...
129 Ach wär ich doch ein Hund 25.01.14
Vorschautext:
Ach wär ich doch ein Hund,
ich fräß mich kugelrund.
Selbst ohne aller Wissen
bekäme ich die besten Bissen.

Ach wär ich doch ein Hund,
ich trieb es kunterbunt.
Ich würde im Auto mich platzieren,
ließ zu den Rüden mich chauffieren.

Ach wär ich doch ein Hund,
wär ich reich in einer Stund.
...
128 Die holde Muse 22.01.14
Vorschautext:
Wenn mich die holde Muse packt,
geschieht das meistens splitternackt.
Kein Kleidungsfetzen soll mich stören,
wenn ihre Fantasien mich betören.
Sie zieht die Seele mir vom Leib,
dass ich verbinde Mann und Weib.
Dann impft sie mir Gedanken ein,
die nicht immer so klar und rein.
Schon lässt sie meine Worte laufen,
als kämen sie vom großen Haufen.
Alle Sätze, ob kurz, ob lang,
bilden sich ganz frei und frank.
...
127 Die Fuchsjagd 20.01.14
Vorschautext:
Über leere Felder pfiff der Wind
und am Drachen hing so manches Kind.
Doch plötzlich wurde Halali geblasen,
das Alarmsignal für Fuchs und Hasen.
Hubertus-Fuchsjagd war ab Nachbarort,
doch nicht zum Jagen, nur als Sport.

Der letzte Hase, müde und stolz,
saß schon versteckt im Unterholz.
Auch der Fuchs lag längst im Bau
und verschlief die wilde Schau.
Von weitem kam ein langer Tross,
...
126 Des Lebens Lauf 20.01.14
Vorschautext:
Das Leben wird uns zwar geschenkt
und oft durch andere gelenkt,
doch meist nach vielen Höllenqualen,
müssen wir es mit dem Tod bezahlen.
Dabei hört doch des Lebens Lauf
mit dem Tod schon gar nicht auf.

Man kann uns noch so tief begraben
oder die Asche in die Urne schaben,
wenn der letzte Seufzer uns entflieht,
unsere Seele in die Ferne zieht.
Sie sucht sich einen frischen Leib
...
125 Der Laib Brot 20.01.14
Vorschautext:
„Hier mein Junge, lauf behände,
hol ein frisches Brot für’ s Wochenende!“
So ließ Mutter sich jede Woche hören
und ich ließ mich gerne stören.
Sie drückte Geld und Tuch mir in die Hand
und zeigte auf die Uhr an der Wand.

Täglich um 16.00 Uhr zog unser Bäcker
die Brote aus dem Ofen, heiß und lecker.
Wer dieses Brot zu schätzen wusste,
es unbedingt auch haben musste.
Deshalb stand vor der Ofenstange
...
124 Wenn meine Frau Geburtstag hat 19.01.14
Vorschautext:
Bevor meine Frau Geburtstag hat,
nehme ich mir ein leeres Blatt,
setze mich hinter die alte Truhe
und überlege dort in aller Ruhe.
Ich kaue am Füller hin und her
und die Gedanken sausen sehr.

Ich darf nicht an ihr Alter denken
und derlei Bedeutung schenken.
Nachgerechnet und gecheckt
hab ich trotzdem mich erschreckt.
Als erstes schreib ich Blumen auf,
...
123 Kleisttheater 19.01.14
Vorschautext:
Ein Gong ertönt, das Licht verlischt,
der Vorhang hebt, die Souffleuse zischt.
Bunte Garderobe, helle Kulissen,
Leute, die sich in Schale geschmissen.
Im ersten Akt der Adam erwacht,
im letzten hat er alles vollbracht.
Zu sehen und zu hören gab es genug
in Kleist’ s „Der zerbrochene Krug“.
Selbst der Doktor mit den neuen Hüften
begeisterte sich an Adams Düften.
Drum seien diese Zeilen ihm verlieh’ n,
wenn er sie liest, dort in Berlin.
...
122 Wolke Sieben 19.01.14
Vorschautext:
Über das Postamt auf der Wolke Sieben,
wurden Lieder schon geschrieben.
Doch nicht jeder schrieb so im Detail
was denn wirklich dort so sei.

Das Postamt ist der schöne Ort
wo man ohne Arbeit und Sport
seinen Geist und auch die Seele
nicht beansprucht und nicht quäle.

Dort singt man die Liebeslieder,
sieht den Himmel, riecht den Flieder.
...
121 Ich wünsche dir... 17.01.14
Vorschautext:
Zu Deinem Geburtstag heute
kommen doch ne Menge Leute.
Ich habe vieles zusammen getragen,
was man hört und was sie sagen.

Ich sitze da und lass mal eben
Revue passieren unser Leben.
Damit es auch noch lange währt,
wünsch ich Dir, was dein Herz begehrt.

Ich wünsche dir ein langes Leben,
und dazu die Gesundheit eben.
...
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