Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.062
Anzahl Kommentare: 407
Gedichte gelesen: 790.956 mal
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Titel
182 Der Saharastaub 06.04.14
Vorschautext:
Heute schreib ich mit Verlaub
einmal vom Saharastaub.
Wenn der Wind mal günstig steht,
wird der Dreck zu uns geweht.
Über tausende von Meilen,
muss der Sturm mit ihnen eilen.

Plötzlich, ehe man es gedacht,
wird es in der Sonne Nacht.
Menschen, Vögel, Hunde, Katzen
alle spüren auf der Haut das Kratzen.
Wie im Wald vom Pilz die Sporen,
...
181 Autorenprofil 02.04.14
Vorschautext:
Beim erforderlichen Autorenprofil
zeigt jeder seinen eigenen Stil.
Die Älteren sind aus hartem Holz
und deshalb auf ihr Leben stolz.
Sie bieten Fotos an aus besseren Tagen
und sogar ihren Lebenslauf wagen.
Sie haben neben Wissen und Talent,
Neues, das auf den Nägeln brennt.

Die Jüngeren zwar auch ein Foto zeigen,
aber nur mit Tieren oder Geigen.
Der Geburtstag und Lebenslauf fallen flach
...
180 Groß und klein 02.04.14
Vorschautext:
Beeren, Felsen, Ein Kleinod hab ich gerade entdeckt,
in einem Industriegebiet versteckt.
Mit Eisenbahn auf schmaler Spur
und Kartbahn für die Raser nur.

Mit Wasserbecken für Boote aller Klassen,
600 Rosensorten für die Massen,
dazu die Bockwindmühle in Aktion
und zwischendrin die Modelleisenbahn,

dazu ein Naschbeerengarten
und Tiere, die auf uns warten,
...
179 Die Kahnfahrt 02.04.14
Vorschautext:
Einst kam für mich eine E-Mail an,
ich wär auch ein alter Studienmann
und weil wir alle noch am Leben
sollte es ein Klassentreffen geben.
Es wurde lange genug eingeleitet
damit sich jeder darauf vorbereitet.

Ich musste bis in den Spreewald reisen,
um auch aller Gesundheit zu preisen.
Doch das geht euch hier gar nichts an,
egal, ob ihr nun Frau oder Mann.
Ich möchte nur mal kurz erwähnen
...
178 So begann es 01.04.14
Vorschautext:
Einst war ich mal zur Demonstration,
nicht wie bei Frankreichs Revolution,
einst für Liberte und Egalite.
oder gar für die Fraternite.
Das sind die Freiheit und die Gleichheit,
komplettiert mit der Brüderlichkeit.

Die Gewerkschaftsgruppe „Not am Mann“
sich auf Alleinstehende besann.
„Gegen Hungern, Dürsten und Frieren“
sollten wir am Rathaus marschieren.
Der Bürgermeister rief stimmenschwach
...
177 Gestern war Earth Hour 01.04.14
Vorschautext:
Ihr kennt das Licht und den Power,
doch kennt ihr auch den Earth Hour?
Das ist Ende März die Stunde,
wo man sitzt in froher Runde.
In Haus und Hof ist es taghelle,
und jeder sucht sich seine Stelle.
Was man braucht liegt griffbereit,
denn gleich kommt die Dunkelheit.

Mit 3-2-1-0 zählen alle runter
und dann wird der eine munter.
Der Hauptschalter eine Drehung macht
...
176 Bayrische Tragödie 01.04.14
Vorschautext:
Ein Gast nicht in die Kneipe gehen kann,
auf den Stufen hockt ein weinender Mann.
Er rüttelt ihn zart und fragt ihn laut,
warum er so dicht am Wasser gebaut.
Der Mann nuschelt von großem Malheur,
der Gast fragt, es interessiert ihn sehr:
“Hast du kein Geld für Bier und Wurst?“
„Doch, ich habe nur keinen Durst.“

1.04.2014 © Wolf-Rüdiger Guthmann
175 Frühlingsspaziergang 30.03.14
Vorschautext:
Voriges Jahr um diese Zeit
war der Frühling nicht so weit.
Es gab alte Schneemannreste,
erste Sonne war das Beste.

Wenn wir heute spazieren gehen,
gibt es nicht nur was zu sehen.
Auch den Nasen und Ohren
werden die Sinne neu geboren.

Die Bäume zeigen erstes Grün
und bald wird jede Knospe blühn.
...
174 Moderne Lügengeschichten 28.03.14
Vorschautext:
Der Computer sagt, der Mensch ist dumm,
er glaubt Geschichten, die ziemlich krumm.
Er will z.B. die Eisblumen gießen,
damit diese Blüten besser sprießen
und er will die Sonnenuhr aufziehen,
wo noch Schneeglöckchen gediehen.

Münchhausen war ein Original,
das flunkern konnte, selbst im Saal.
Das Größte von ihm in dem Krieg
war der Kugelritt vor dem Sieg.
Es reichte nicht ihn einmal zu zeigen,
...
173 Die Salzgrotte 28.03.14
Vorschautext:
Wenn wir in den Urlaub fahren,
wollen wir nicht wie die Schotten sparen.
Egal, ob’s geht nach Westen oder Osten,
wir sparen weder Müh noch Kosten.
Früher waren es Museen, die uns lockten,
jetzt sind es U-Boote, die am Kai andockten.

Oder, ihr könnt alle schmalzig spotten,
wir legen uns in des Salzes Grotten.
Es sind Räume, die künstlich erschaffen
und außer Salz gibt’s dort nicht zu gaffen.
Manchmal, doch nicht überall,
...
172 Straßenpoesie 26.03.14
Vorschautext:
Das eine Pflaster mancher kennt,
wenn man Haut und Haare trennt.
Auf das andere die Sonne brennt,
sodass keiner dort barfuss rennt.

Gut, dass es auch Ampeln gibt,
die man hasst und die man liebt.
Die eine Rot durch Grün verdrängt,
die andere lange Pflanzen hängt.

Was einer nur als Werbung kennt,
der andere dann Graffiti nennt.
...
171 Kommt zurück! 16.03.14
Vorschautext:
Mit Kikeriki und Wak, Wak, Wak
begann bei uns der Geflügeltag.
Züchter aus der halben Welt
hatten ihre Tiere ausgestellt.
Hühner, Enten, Gänse, Tauben,
manches wollt man gar nicht glauben.

Federbüschel am kahlen Kopf,
oder ein aufgeblähter Kropf.
Die Tiermodenschau nahm kein Ende,
Dank der fleißigen Züchterhände.
Die Eintrittskarten für Zuschauer da
...
170 Die erste Million 16.03.14
Vorschautext:
Ich scherze nur, ihr wisst es schon,
mir fehlt ein Cent an der Million.
Bekomme ich das Geldstück gleich
bin ich noch heute lt. Statistik reich.
Doch die Million der Centstücke
ist nur ein Hundertstel der Brücke,

der Brücke in ein schönes Leben,
ohne Schweiß und Lasten heben.
Ohne Rutschgefahr vom steilen Dach,
denn jedes Arbeitsrisiko fällt flach.
Keine Rippe wird dann mehr brechen
...
169 Der erste Abend 16.03.14
Vorschautext:
Zur Jugenddisco, voller Saal,
die Cola warm, das Bier sehr schal.
Unter Kumpels viel gebrüstet,
nach den Mädels doch gelüstet.
Alte Tische, neue Damen,
die zum ersten Male kamen.

Plötzlich, ohne dass eine Wahl,
traf mich ein Blick quer durch den Saal.
Braune Augen mich entdeckten,
und auch meine Neugier weckten.
Mit Sommersprossen, Strubbelhaar,
...
168 Er ist da 14.03.14
Vorschautext:
„Der Regen fällt! Jetzt ist er da!“
riefen die Kinder der Klasse 1a.
Blickten sie zum Fenster raus,
sah der Schulhof furchtbar aus.
Trockener Staub an jeder Stelle,
in dem Rasen so manche Delle.

Wochen ohne Regen oder Schnee
für hohes Gras und kleinen Klee.
Die Sonne hat sich hoch gestreckt,
das Pflanzenwachstum aufgeweckt.
Die Wasserleitung ist abgestellt,
...
167 Frühlingsfest oder Handwerkertag 14.03.14
Vorschautext:
Frühlingsfest vor unserem Haus,
jeder trug seinen Sitzplatz raus.
Schwere Stühle, leichte Hocker,
Campingmöbel trug man locker.
Mancher kam so ins Schwitzen,
wollt er auf dem Sessel sitzen.

Ohne viele Worte zu verlieren,
galt es vor Ort zu reparieren.
Mit Hammer und Kaltleimflasche,
einem Strick nach alter Masche.
Ist ne Schweißnaht abgerissen,
...
166 Unsichtbares Gedicht gefunden 13.03.14
Vorschautext:
Heute früh, vor wenigen Stunden
habe ich ein Gedicht gefunden.
Das Thema war klasse, total in,
der Text mir populär erschien.
Es roch nach Schweiß und Liebe,
beschrieb die schönsten Triebe.
Schwangerschaft und Babyschrei
vernahm ich noch so nebenbei.
Ihr Hausfreund fand Gott sei Dank
schnell Platz im Kleiderschrank.
Und seine einst geliebten zwei Ex
stritten sich um seinen Sex.
...
165 Ach hättest du ein Doppelbett 13.03.14
Vorschautext:
Ach hättest du ein Doppelbett
dann fände ich dich doppelt nett.
Dann hätte ich die leichte Pflicht,
Liebe zu wandeln zum Gedicht.

Ich könnte mich ins Bett bequemen
und dich dazu als Muse nehmen.
Du könntest neugierig und lüstern
mir die Worte in die Ohren flüstern.

Ich könnte mir die Hände reiben
und den Text sofort aufschreiben.
...
164 Wir warten vergebens 13.03.14
Vorschautext:
Gestern früh noch war ich froh und heiter
und auch heute geht das Leben weiter.
Aber ich gebe euch trauernd bekannt,
er ist von uns gegangen, den alle gekannt.
Gestern Abend in friedlicher Ruhe
sank unser aller Freund in die Truhe.

Nie wieder kommt von ihm ein dicker Brief
und kein Anruf, wenn man gerade schlief.
Kein Klingeln mehr an der Haustüre droht,
kein Ton seines Autos im Hupverbot.
Nie wieder die wilden lauten Reden
...
163 Mein Nachbar, der Herr Hesekiel 13.03.14
Vorschautext:
Mein Nachbar, der Herr Hesekiel
lief stocksteif wie ein Besenstiel.
Er als alter Junggeselle
sah Frauen als Unglücksquelle.
Deshalb lebte er seit Jahren
allein, ohne weg zu fahren.

Mein Nachbar, der Herr Hesekiel
beim Baumschnitt von der Leiter fiel.
Zum Handy ist er gekrochen,
sein Bein war sicher gebrochen.
Die Hilfe kam mit Gejaule,
...
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