Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 74 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 970
Anzahl Kommentare: 335
Gedichte gelesen: 710.013 mal
Sortieren nach:
Titel
970 Zukunft oder Katastrophe 22.04.19
Vorschautext:
Es klingt langsam wie eine Sage,
einst gab es mal 6 Arbeitstage.
Montag bis Sonnabend etwas tun
und am Sonntag endlich ruh‘ n.

Doch inzwischen, ohne Frage,
gibt es noch mehr Feiertage.
Dadurch wird ein Teil des Jahres
für die Arbeit bald was Rares.

Der Statistik wird angst und bange,
denn man nimmt sie in die Zange.
...
969 Geschenke Tag Ostern ??????? 18.04.19
Vorschautext:
Ein Gedicht von Inge Wamser
Überarbeitet von Wolf-Rüdiger Guthmann

Das Osterfest ist heute wie Weihnacht,
es wird nur an große Geschenke gedacht.
Die Schaufenster und Läden sind voll,
billige Geschenke sind nicht mehr toll.

Früher war es nur ein buntes Nest,
das man suchte im Garten zum Osterfest.
Heute gibt es so viele große Sachen,
ob die uns alle glücklicher machen?
...
968 Osterfeuer im Spreewald 16.04.19
Vorschautext:
Wie jedes Jahr plant man auch heuer
in jedem Dorf ein Osterfeuer.
Was an Astholz sonst vergammelt,
man zum Osterfeuer sammelt.
Bretter, die das Haus verschandelt,
weil sie einstmals nicht behandelt.

Reisig kann man wie einst in alten Tagen
schadlos auf dem Rücken tragen.
Auch Äste, die der Sturm gebrochen,
als er wütete vor vielen Wochen.
Kinderbänke, die brechend zerfetzt,
...
967 Der Tischler 16.04.19
Vorschautext:
Der Tischler ist in seinem Fach
als Künstler wohlbekannt.
Das erste, was der Mensch so braucht,
das kommt von seiner Hand.

Und selbst das letzte in der Welt,
macht ihm der Tischler zu.
Als Meister und Menschenfreund
bringt alle er zur Ruh.

16.04.2019 © Wolf-Rüdiger Guthmann
966 Das Sorgentelefon 14.04.19
Vorschautext:
Lob ist doch der beste Lohn
auf der Welt für Tochter und Sohn.
Und egal wie alt wir sind,
Lob braucht jedes Kind.
Und in Süd, West, Nord und Ost
braucht der Mensch auch manchmal Trost.

Wie oft möchte man damit beginnen,
wenn irgendwo die Tränen rinnen.
Egal ob nur ein Knie geschunden,
oder das Auto nachts verschwunden.
Und so manches junge Herz
...
965 Eventuell 13.04.19
Vorschautext:
Eine Woche, sieben Tage,
gibt es Ferien in jeder Lage.
Um nutzbar zu machen diese Zeit
stehen Angebote schon bereit.

Soll ich Großeltern besuchen,
um über die Politik zu fluchen?
Soll ich mit Pinguinen schwimmen,
synchrone Bewegungen abstimmen?

Soll ich in die Berge treiben,
in kleine Gipfelbücher schreiben?
...
964 Alles vergebens 11.04.19
Vorschautext:
Will man etwas bewegen,
braucht man den richtigen Hebel.
Wir wollten uns in einer Region regen,
aber es war vormittags viel Nebel.
Da liessen wir die Autos stehen,
der Parkplatz war doch frei,
um dann zu Fuß zu gehen,
was ist denn schon dabei.
Wir sahen, was man sonst nicht sieht,
der Stadtführer hatte Ahnung.
Damit nichts schlimmes passiert,
kam öfter eine Mahnung.
...
963 Gruß an alle 09.04.19
Vorschautext:
Ich grüsse alle, die mich kennen
und gern meinen Namen nennen.
Trinkt Bier und esst viel Brot,
dann verschont euch der Hungertod.
Jeder lässt die Worte klingen
und wer will, der kann auch singen.
Drei Tage geht das so,
drum sind wir alle heute froh.
09.04.2019 at Wolf-Rüdiger Guthmann
962 Heimtierliches 08.04.19
Vorschautext:
Die Katze tritt die Treppe krumm,
und ist dabei noch still und stumm.
Der Hund lässt seine langen Krallen
donnernd auf die Stufen fallen.
Die Mäuse rutschen am Geländer,
drehen sich am Garderobenständer.
Die Fliege durch das Zimmer summt,
geblendet an das Fenster brummt.
Ein alter Spatz, der dick und fett,
pickt draußen auf dem Fensterbrett.
Die Schwalben kleben ihre Pampe
zum Nestbau an die Haustürlampe.
...
961 Allemannstraße 33 07.04.19
Vorschautext:
Soll ich euch einmal berichten,
wie wir unsere Freizeit vernichten?
Ihr müsst mich nicht erst fragen,
unser Haus hat 13 Etagen.
Grünen Rasen gibt es in großen Mengen,
sogar betretbar zum Wäsche aufhängen.
Rund herum ist ein Zaun gebaut,
damit niemand etwas klaut.

Dort, wo Wäscheleinen sind gezogen,
kommt höchstens mal ein Ball geflogen.
Viele Stufen zur Haustür tragen,
...
960 Vorsicht Gedicht 05.04.19
Vorschautext:
Ob großer Mensch, ob kleines Tier,
ob kleines Kind, ob großer Affe,
ein Gedicht ist auch eine Waffe.

Es beginnt mit der ersten Zeile,
die rhythmisch und sehr oft entsteht,
wenn es langweilig ist einem Poet.

Ob es stubenrein ist oder fäkal,
ein neues oder vergessenes Wort
wird aufgeschnappt an jedem Ort.

...
959 Goldstaub 04.04.19
Vorschautext:
Der Poet sagt: Stört mich nicht,
ich verfasse gerade ein Gedicht.
Das Wetter wird nicht sonnig bleiben,
denn die Wolken im Winde treiben.
Noch kann ich im Garten sitzen,
aber bald die ersten Tropfen spritzen.
Es gibt viele Menschen, die schimpfen,
wenn Regentropfen ihre Glatze impfen.
Dabei muss alles keimen und treiben,
soll die Ernte später sicher bleiben.
Wasser und Wärme , Wolken und Sonne
bereiten dem Saatgut große Wonne.
...
958 Drohnenjagd 04.04.19
Vorschautext:
Schiller schrieb dereinst den „Tell“,
der schoss mit seinem Pfeil sehr schnell.
Und sein Sohn, der arme Tropf,
trug einen Apfel auf dem Kopf.
Jeder sah den Schützen kommen,
der den Pfeil hat aufgenommen.

Man hätte zu ihm rennen können,
die Pfeile vernichten und verbrennen.
So wär die Gefahr auch überstanden,
doch sich keine Gegner fanden.
Alle müssten darüber toben,
...
957 Das Wundermittel, Teil 3 03.04.19
Vorschautext:
Leinöl ist das Wundermittel,
kostet nur vom Schnaps ein Drittel,
wird von der Kasse nicht verschrieben,
aber trotzdem eingerieben.
Wird getrunken und geschmiert,
mit ner Spritze eingeführt.
Wird vom Zucker eingetaucht
und für jeden Plins verbraucht.

Mein Computer wird davon reicher,
er hat es jetzt in seinem Speicher.
Selbst die liebe Polizei
...
956 Das Wundermittel, Teil 2 02.04.19
Vorschautext:
Wenn vielleicht die großee Jette
gerne etwas Kleines hätte,
wenn die Mutter sollte schelten,
weil der Vater äußerst selten,
das ist alles ganz egal,
mein Mittel hilft dir allemal.

Hast du Kalk schon an den Füßen,
lässt Herr Alzheimer dich grüßen,
musst beim Fahren du schon tasten
und sollst du probiotisch fasten,
das ist alles ganz egal,
...
955 Das Wundermittel, Teil 1 01.04.19
Vorschautext:
Endlich ist es uns gelungen,
der Menschheit Leiden sind bezwungen,
die Krankenhäuser werden leer,
die Apotheken geh’ n nicht mehr,
und wer von Leiden noch beschwert,
jetzt auf meine Rede hört.

Hast du Pickel auf der Nase
oder eine schwache Blase,
stehen dir die Ohren ab
und du machst öfter einmal schlapp,
das ist alles ganz egal,
...
954 Das blanke Leben 31.03.19
Vorschautext:
Suchst Du im Schrank ganz lose
und findest dann die Badehose,
solltest Du sie gleich anziehen
und damit zum Spiegel fliehen.

Hier ziehen und dort zupfen,
vielleicht sehr lange Haare rupfen.
Je länger nun diese Spiegelschau,
desto kritischer der eigene Körperbau.

Krumme Beine , behaarter Po,
wenig Kopfhaar sowieso..
...
953 Spitzt die Ohren 30.03.19
Vorschautext:
Der Frühling ist gar nicht so lieb
wie es uns manch Dichter schrieb.
Er lockt die wilden Stürme an,
die vieles uns vernichten dann.

Drum ging ich neulich um das Haus
und schaute nach den Schäden aus.
Fenster, Ziegel, Schornsteinpaar,
alles war ganz, wunderbar.

Ich hörte wie es wuchs das Gras,
doch merkte ich nicht wie und was.
...
952 Die Seele ist nicht käuflich 29.03.19
Vorschautext:
Blättert man durch Internetsachen
muss man mehr weinen, als lachen.
Da gibt es doch einige Irrwegsläufer,
die nennen sich Seelenverkäufer.

Seelenverkäufer waren einst Schiffe,
die altersschwach wogten an Riffe.
So etwas soll es heute noch geben,
wenn Afrikaner nach Europa streben.

Die Seele meldet sich zwar zuweilen,
doch sie hat weder Spalten noch Zeilen.
...
951 Warten auf ein Ende 28.03.19
Vorschautext:
Zehn Minuten dauerte sie nur,
mit der Bahn die fremde Tour.
Ich saß am Fenster ganz allein,
da kam sie und stieg wippend ein.
Zehn Minuten waren es nur,
die die Bahn mit uns beiden fuhr.
Zehn Minuten unbekannte Tour
waren für mich wie eine Kur.

Ich sah erst ihre Augen nur,
später bemerkte ich ihre Figur.
Geflochtene Haare, kleiner Busen,
...
Anzeige