Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 76 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.175
Anzahl Kommentare: 511
Gedichte gelesen: 1.185.962 mal
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Titel
1175 Lob muss sein 25.02.21
Vorschautext:
Wer sich Poet in der Oase nennt,
auch unseren Tommy kennt.
Seine Seele durch die Lande zieht
und alles mit anderen Augen sieht.

Als er anfing in der Oase
war schüchtern blass seine Nase.
Er hatte Angst, dass man ihn verlacht,
nur wenige haben bessere Gedichte gemacht.

Tommy schreibt emsig Zeile für Zeile,
und vertreibt nicht nur Langeweile.
...
1174 Überlebt 24.02.21
Vorschautext:
Aus der Narkoseaufgewacht
hab ich erst mal nachgedacht.
Wo ich bin und was ich sage,
welche Erinnerung ich trage.
Meine Hände fühlen Schlauch,
unterm Hintern, übern Bauch.

Über mir an einem Galgen
sich Gesundheitsteile balgen.
Flaschen, Schläuche, Plasteventile,
und der Tropfen sind es viele.
Ich trau mich nicht den Kopf zu drehen,
...
1173 Junge, geh mal zum Friseur! 24.02.21
Vorschautext:
Die Mutter liebt stets ihre Kinder,
sind es auch oft Nervenschinder.
Selbst wenn sie selber alt und krank,
Ihre Mutterliebe bleibt in Gang.
Und sie sagt, als sei es ein Malheur:
„Junge, geh mal zum Friseur!“

Kam sie später als Oma zu Besuch,
wischte sie prüfend mit dem Tuch.
Und meinte liebevoll beim Likör:
„Junge, geh mal zum Friseur!“

...
1172 Uhrenzeiten 18.01.21
Vorschautext:
Der Lehrer in der Schule meint,
die Zeit ist das, was uns vereint.
Ob an Rhein, Oder, Elbe,
die Zeit ist überall die selbe.

Doch jede Uhr hat zwei Seiten,
die den Ärger uns bereiten.
Morgens sich die Zeit beeilt,
in der letzten Stunde gern verweilt.

18.01.2021 Wolf-Rüdiger Guthmann
1171 Nadeln oder Blätter 29.11.20
Vorschautext:
Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit
öffnete ich neulich die Scheune weit.
Denn im dunklen trockenem Eck
liegt die Weihnachtskrippe im Versteck.
In der alten Kleidertruhe
finden stets sie ihre Ruhe.

Maria, Josef, Christuskind,
auch der Wirt mit Lampe sich find.
Und wahrheitsgemäß gehören dazu
ein schreiender Esel und eine Kuh.
Selbst Hirten mit der Herde Schafe
...
1170 28 Tage manche Welt erschütterten 27.11.20
Vorschautext:
Viele würden mich gern fragen,
was ich erlebt in jenen Tagen.
Bringt es auch weder Sinn noch Nutz,
es steht unter europäischem Datenschutz.
Und damit es jeder weiß, weit und breit
brachte Corona noch mehr Leid.
Eine Reha hat sonst viel Licht und Schatten,
aber wir nur den Schnauzen Schinder umhatten.
Den Stoff durfte man über die Nase ziehn
und als 3.Mann im Fahrstuhl musste man flieh’n.
Mancher überlebte es beinahe nicht,
dass anfangs 3 Tage Quarantäne Pflicht.
...
1169 Das dankende Gedicht 08.11.20
Vorschautext:
Der Mensch isst und trinkt nicht nur,
er braucht auch Wissen, Sport und Kultur.
Das fängt schon in der Schule an,
wo Lehrer stehen ihren "Mann".
Weil Schüler alles besser wissen,
ist Unterricht kein Ruhekissen.
Und was der Mensch an Unsinn spricht,
sammle ich für ein Gedicht.
Meist erzählt der eine dumme Sachen
über die die andern schallend lachen.
Das gab es auch dort, wo ich jetzt war,
inmitten einer Reha-Schar.
...
1168 Facebook-Freunde 30.09.20
Vorschautext:
Gott schuf den Freund,
der Teufel den Feind.
Jeder hat es für sich gut gemeint.
Der Teufel lehrt kriegerisches Schießen,
während wir den Frieden Genießen.
Schau ich einmal bei Facebook rein,
möchte jeder mein Freund dort sein.

Es sind ein paar Hundert oder auch Tausend,
komfortabel in Parkvillen wohnend,
unter Brücken oder in Zelten hausend.
Alle sind freundlich und bestimmt auch nett,
...
1167 Zeitliches 29.09.20
Vorschautext:
Ich sitze da in Ruh
überlege, was ich tu.
Was ich auch mach,
was ich auch tu,
die Zeit eilt nach,
vergeht im Nu.

Gegenüber hängt die Uhr,
sie hat 3 Zeiger nur.
Ein Zeiger rennt,
zwei schauen ihm zu.
Sie bewegen sich nur,
...
1166 Poesie der Dose 29.08.20
Vorschautext:
Nennt ihn Strom oder Energie,
auch er hat seine Poesie.
Ob mobil, zu Hause oder im Kirchendom
überall gibt es elektrischen Strom.
Mal ist er groß, mal ist er klein
und soll in vielen Farben sein.

Mittel, Nieder, Kleinst und Klein,
selbst Hochspannung kann er sein.
Beim Gleichstrom Plus und Minus steht,
beim Wechselstrom es laufend dreht.
Wenn es sich um Kraftstrom handelt,
...
1165 Sommerliebe mit und ohne 27.08.20
Vorschautext:
Wisst ihr noch, wie es einst war,
als unser Bach noch tief und klar.
Man konnte sich dort im Grase recken,
die Beine in das Wasser stecken.

Wer mutig war, wusch hinterher
vom Körper dann noch etwas mehr.
Huch war es kalt und alles engend,
nachdem die Liebe heiß und sengend.

Doch neuerdings fehlt’ s dort an Wasser,
denn nur die Sohlen werden nasser.
...
1164 Erinnerungen 23.08.20
Vorschautext:
Eben las ich im Internet,
dass eine Dame einen Stuhl gefunden hätt.
Das erinnerte mich an eine Zeit,
als es keine Stühle gab weit und breit.
Als ich bei der Armee einst war,
gab es dort nur wenig Inventar.
Das Doppelstockbett und der Spind
dort für alle unverzichtbar sind.
Schließlich man dort Päckchen baut,
damit der Hauptfeld meckernd in die Fächer schaut.
Und was man Bettenbau nannte,
waren lange Falten mit glatter Kante.
...
1163 Die Hornissenstory 22.08.20
Vorschautext:
Weit entfernt vom dichten Wald,
stand eine Birke, dick und alt.
Die Jahre hatten sie zerzaust,
so mancher Sturm war durchgebraust.
Sie wurde trocken, krumm und kahl,
die ersten Schlitze waren noch schmal.

Doch eines Tages, das Frühjahr zeitig brummte,
es plötzlich rund um die Birke summte.
Große Insekten, die nur wenige kannten,
zum Birkenstamm flogen und dort rannten.
Wir fragten die Lehrer, die müssen es wissen.
...
1162 Kommunikation gestern und heute 21.08.20
Vorschautext:
Ach wie ist es einfach heut,
schreibt man gern an andre Leut.
Einen Zettel vom Block gerissen,
kariert, liniert oder neutral muss man wissen.
Oder einen Bogen handgeschöpfter Butten
und Farbe in den Drucker schütten.

Selbst einen Bierdeckel, der sehr selten,
lässt die Post als Schriftgut gelten.
Sogar mit Gesetz wird dort bewahrt,
was einer im Suff hat offenbart.
Beherrscht man ohne Tadel und Fehl
...
1161 Die Heimat nicht vergessen 19.08.20
Vorschautext:
Habt ihr die Annonce gelesen,
die neulich in der Zeitung gewesen?
Die Traueranzeige der Enkel und Kinder,
meist Patchwork, mehr oder minder,
Die Verstorbene, aus der Heimat vertrieben,
ist doch der Heimat treu geblieben.
Früher fuhr sie mit der Bahn kreuz und quer,
später musste das Fahrrad her.
Als sie kreuzlahm wurde mit den Jahren,
ist sie bequem mit dem Auto gefahren.
Sie besuchte noch manche Stelle,
selbst Schneekoppe und Elbequelle.
...
1160 Liebesverlust 17.08.20
Vorschautext:
Beim Küssen, Streicheln, Kopulieren
Kann man die Liebe auch verlieren.
Anfangs hat man viel gewagt,
hat auch manchen Quatsch gesagt.

Doch die Liebe muss auch vergeben,
sonst hat sie kein langes Leben.
Gewalt im Nest ist streng verpönt,
weil sie nur selten neu versöhnt.
Lügen sind der Liebe Tod,
selbst in größter Seelennot.

...
1159 Unheimliches 16.08.20
Vorschautext:
Viele Jahre sitz ich schon,
hier auf dem Computerthron.
Doch immer wenn ich dichten will,
schreibt man ich sei kurz mal still.
Ein Up-date stünde jetzt im Raum,
voller Prozente, wie ein Baum.

Irgendwem scheint es zu gefallen,
denn er lässt die Prozente fallen.
Erst werden sie aufgeladen
Und dann gehen sie langsam baden.
Früher lief die Eieruhr,
...
1158 Schlesiens Weber-Brandenburgs Stricker 08.08.20
Vorschautext:
Die Weber in Schlesien waren eine Macht,
die Webstühle liefen bei Tag und bei Nacht.
100 Jahre getreten mit fußeigener Kraft,
dann wurde Dampfenergie oder Strom angeschafft.
Der Webstuhl hat ein Oberbett
und in gleicher Art ein Unterbett.
Jedes aus vielen Fäden besteht,
um deren Verbindung sich alles dreht.

Sich zugleich eines hebt und eines senkt,
das Schiffchen einen Querfaden dazwischen drängt.
Und der Webstuhl zieht in seinem Bette,
...
1157 Die Hose 04.08.20
Vorschautext:
Wenn ich durch die Straßen laufe
Ich mir meist die Haare raufe.
Eine Hose könnt ich brauchen,
denn die jetzige hat vom Rauchen,
weil ich dabei eingepennt,
etwas was man Brandloch nennt.

Textilien gibt es jede Menge,
meist zu weit oder zu enge.
Passt einmal der Bauch hinein
stopft man die Beine in die Schuhe rein.
Hat man die richtige Länge getroffen,
...
1156 Corona's Erneuerung 29.07.20
Vorschautext:
Corona, die Krankheit ohne Ende,
stand neulich kurz vor der Wende.
Es gab kaum noch neue Kranke
an Rhein, Inn und Panke.
Doch die Leute fragten sich nicht mehr,
wo will ich hin, wo komm ich her.

Der eine trug sie mit sich herum
ein anderer fand die Schnauzen Gardine dumm.
Beide haben sich beim Bier berauscht
und unbemerkt die Viren getauscht.
Einer fiel auf der Toilette um,
...
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