Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.111
Anzahl Kommentare: 474
Gedichte gelesen: 884.498 mal
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Titel
471 Dritter Advent, Nachmittagsstunde 12.12.15
Vorschautext:
Dritter Advent, Nachmittagsstunde,
der Kaffee dampft, die Kekse duften.
Da sitzt man gern in froher Runde,
vergisst das Lernen und das Schuften.

Auf dem Kranz drei rote Kerzen,
flackern mit den Flammenspitzen,
dringen symbolisch in die Herzen,
indem sie in den Augen blitzen.

Im Radio klingen Weihnachtslieder,
deutsch und meist international,
...
470 Omas toller Pflaumenkuchen 04.12.15
Vorschautext:
Wollt ihr mal was Schönes versuchen,
so kostet Omas tollen Pflaumenkuchen.
Ein Hefeteig als lockerer Boden,
beim Backen gibt’s keine neuen Moden.
Die halben Pflaumen wie Dachziegel gelegt,
später noch den Butterpinsel bewegt.
Und nach dem Backen wird erneut
noch etwas Zucker drauf gestreut.
Riecht der frische Kuchen durchs Haus,
fordert das selbst den Faulsten raus.

Bei heißem Kaffee oder kaltem Muckefuck
...
469 Dieses Sudoku 02.12.15
Vorschautext:
Sie hat an mich gedacht,
mir eine Zeitschrift mitgebracht.
Stehend, mit dem Blatt in der Hand
ich darinnen ein Sudoku fand.
Gleich nahm ich den Bleistift her
und tüftelte so kreuz und quer.

Dieses Sudoku macht mich irr,
denn seine Ziffern sind ganz wirr.
Weder Zeilen noch die Spalten
jemals einen Sinn enthalten.
Und betrachte ich jeden Block,
...
468 Stress zum 1.Advent 29.11.15
Vorschautext:
Heute Morgen war Stress pur.
Ich machte gerade ein Auge auf,
„Wo ist denn diese Kiste nur?“
klang es da zu mir herauf.

Ehe die Neugierde soweit gediehen,
wer da so laut fragend spricht,
muss man sich erst mal anziehen
und drei Tropfen Wasser ins Gesicht.

Endlich wach und morgenfrisch,
die Hauslatschen in der Hand,
...
467 Wärmetouristen 28.11.15
Vorschautext:
Ich bin der Rentnerweihnachtsmann,
für die Senioren groß und klein.
Ich passe mich der Rente an
und darf auch großzügig sein.

Sammle ich die Wunschzettel ein,
bin ich Tag und Nacht unterwegs.
Da höre ich auch die Tiere schrei‘ n
fernab jedes Wegs und Stegs.

Gänse, Enten, wilde Schwäne
zu Hunderten auf den Auen.
...
466 Die Raupe 28.11.15
Vorschautext:
Die letzte Sonne wärmte den Tag,
der Wind blies gelbes Laub.
Im Grase eine Raupe lag
und befreite sich vom Staub.

Sie glaubte an die große Liebe
des Nachts im Lampenschein
und wollte drum die Erste
auf der Laterne sein.

Entschlossen stand im Gras sie auf
und erklomm den Lampenfuß.
...
465 Steine wachsen 27.11.15
Vorschautext:
Ob in Bayern, Preußen oder Sachsen,
wenn man auf dem Lande wohnt,
hört man, dass die Steine wachsen,
weil ein Steinbeißer dort thront.

Wer früher Landwirt war gewesen,
kennt das noch aus seiner Zeit,
man musste ständig Steine lesen,
das war schwere Feldarbeit.

Nach dem Pflügen und dem Eggen
konnte man das Wachstum sehen,
...
464 Beim Tierarzt 25.11.15
Vorschautext:
Es schrieb uns neulich Doktor vet.,
zum Impfen sei es nie zu spät.
Kaninchen, Hunde, Vögel, Katzen
brauchen Serum und gekürzte Tatzen.

Und schon lud ich Groß und Klein
der Tiere in mein Auto ein.
Hund und Katze kamen auf die Liege,
die Kaninchen zu der Zwergenziege.

An Doktors Tür den Klöppel heben,
schon kam in die Praxis Leben.
...
463 Alles Mögliche 24.11.15
Vorschautext:
Wenn ich mal nicht schlafen kann,
weil sich vorher alle streiten
schalte ich den Computer an
und gehe auf Oasen Seiten.

Tiere sind beliebte Themen
für Gedichte oder Geschichten,
da kann man jedes Wesen nehmen
und darüber berichten.

Ob trunkene Vögel oder kleiner Floh,
alle Tiere kommen dran,
...
462 Der erste Schnee 23.11.15
Vorschautext:
Die Kinder riefen laut „Juchhuh!“,
die Rentner stöhnten leis „O weh!“
Doch alle schauten vom Fenster zu,
denn es fiel der erste Schnee.

Der Winterdienst hat Sand gestreut,
die Autobahn ward halb gesperrt.
Anfänger haben das Rasen bereut
und wurden aus dem Graben gezerrt.

Die Vogelwelt im Garten wartet,
der Ast vor Tieren quillt,
...
461 Ich gehe nur allein ins Bett! 22.11.15
Vorschautext:
Heute Morgen wurde ich wach
und starrte an die Decke.
Dann dachte ich mühsam nach,
wovor ich gleich erschrecke.

Gestern auf dem Sportfestplatz
gab’s nämlich viele schöne Frauen
und wer ledig ist und sucht nen Schatz,
der sollte nach ihnen schauen.

Ich traf eine beim gemischten Sport,
sie war niedlich und adrett.
...
460 Die Gummistiefel 20.11.15
Vorschautext:
Im Sommer wollte ich wie die andern
durch die Gegend latschen, kurz gesagt wandern.
Doch richtige Organisation muss sein,
drum fragte ich den Chef des hiesigen Verein.
Er sagte: „Weil wir es bei jedem Wetter wagen,
sollten sie Gummistiefel tragen.“
Ich meinte: „Gummistiefel? Kein Problem,
sie dehnen sich und sind bequem.“

Ich war nun einmal beim Laufen,
da ging ich auch gleich Gummistiefel kaufen.
Im Laden hab ich Gummistiefel verlangt
...
459 Wozu sind Oma und Opa da? 19.11.15
Vorschautext:
Als kleiner Bub, ganz ohne Schranken,
macht man sich manchmal so Gedanken.
Mama und Papa muss es immer geben,
damit entsteht auch neues Leben.
Sie müssen schließlich mit dem Storch ringen
Ihnen ein Geschwisterkind zu bringen.
Das füttern sie alle zwei Stund,
bis es fett wird und kugelrund.
Doch wozu sind in Fern und Nah
Oma und Opa eigentlich da?
Ich habe lange überlegt,
was mich damals als Bub bewegt.
...
458 Bewunderung 18.11.15
Vorschautext:
Unsere Nachbarin ist weltbekannt,
drum wird ihr Name nicht genannt.
Wer will schon Körper blass wie der Tod,
lieber Haut, die braun wie ein Brot.

Doch die Neon-Sonnenbänke im Laden
Sie lässt im Katalog ab Seite 10
die schönsten Büstenhalter steh‘ n.

nutzen nicht so viel, wie sie schaden.
Zuhause im Hof mit Pferd und Hund
stehen nur Autos, schwarz oder bunt.
...
457 Dein Gesicht 18.11.15
Vorschautext:
Mädel sag, was mach ich bloß,
ich werde dein Gesicht nicht los.
Wochenlang, wenn früh ich eilte,
ich dir gegenüber weilte.
Stieg ich in die U-Bahn ein,
sah ich dich, so frisch und fein.
Dein Gesicht, im Tablet versteckt,
habe ich stets sofort entdeckt.

Den Göttern sei Lob und Dank,
dass du bisher niemals krank.
Jeder Tag, den ich zur Arbeit fuhr
...
456 Die Gedichte 15.11.15
Vorschautext:
Schlechtes Wetter war gewesen,
Regen, Wind und fast null Grad.
Da habe Gedichte ich gelesen,
weil es um die Zeit sonst schad.

Gedichte, fragte meine Frau,
sind die denn noch modern?
Ich zeigte nur: Hier schau!
Man schreibt und liest sie gern.

Einer schreibt von den Bäumen,
weil ihm das bunte Laub gefällt.
...
455 Es gibt (k)ein Paradies 14.11.15
Vorschautext:
Es gibt auf Erden kein wahres echtes Paradies,
doch der Teufel einst den Spreewald hinterließ.
Was er gepflügt mit seinem Ochsengespann
Ist ganz paradiesisch, dann und wann.
Die Handtuchflächen der Landwirtschaft
geben den Menschen seit Jahrhunderten Kraft.

Unzählige Wasserarme, auch Fließe genannt,
sind in allen Sprachen doch weltweit bekannt.
Jedes Gehöft nicht nur auf einer Kaupe steht
auch ohne eigenen Hafen Garnichts geht.
Man nennt Venedig eine Spreewald-Kopie,
...
454 Die Wellentheorie 13.11.15
Vorschautext:
Im Oasen-Gedichte-Gedränge
schrieb Karin von der Wellenlänge.
Mein Speicher hat gleich vernommen,
dass ich die Wellentheorie begonnen.
Die Wellenlänge, Gott sei Dank,
ist immer noch genau so lang,
wie der Wellenberg, der oben treibt
und das Wellental, das unten bleibt.

Die Wellenlänge, die ich sah,
war ein zerrissener BH.
Die obere Schale stand
...
453 Nicht genug 12.11.15
Vorschautext:
Im Urlaub war ich in Griechenland,
sah alte Ruinen, aalte mich am Strand.
Die Hitze an all den Stellen
ließ meinen Durst gewaltig quellen.

Drum trat ich in ein Wirtshaus ein
und bestellte einen Schoppen Wein.
Griechischer Wein ist eine Wonne,
denn er reift unter göttlicher Sonne.

Der Wirt ergriff ein kleines Glas,
und wollte damit an das Fass.
...
452 Die Grippeschutzimpfung 09.11.15
Vorschautext:
Wirft das Fieber dich darnieder
und du hustest immer wieder,
musst du oft die Nase schnäuzen
und vor Harndrang Beine kreuzen,
dann tust du mir wirklich leid,
denn es ist wieder Grippezeit.

Früher hatte ich den Schnupfen,
musste oft das Tüchlein zupfen,
holte aus der Apotheke Tabletten,
um mich vor Schlimmerem zu retten.
Doch heute ich beim Hausarzt sitze
...
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