Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 81 Jahre

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Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.232
Anzahl Kommentare: 530
Gedichte gelesen: 2.366.940 mal
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Titel
452 Blumen und Blüten
Vorschautext:
Wer hat die Blumen nur erfunden,
die hier als großer Strauß gebunden?
Ich sehe lange Stängel, kurze Stiele,
und der Blüten sind es noch sehr viele.

Weiß und Rot und Gelb und Blau,
ich kenn die Arten nicht genau.
Ich seh nur Blüten, Farben, Formen,
entsprechend irgendwelcher Normen.

Damit der Strauß sich besser greife,
umschlingt ihn eine große Schleife.
...
451 Labrador oder Dackel
Vorschautext:
Ein Dackelrüde kroch durch das Tor
zu der Hundedame Labrador.
Die knurrte erst, zeigte die Zähne,
dass sich ihm sträubte die Mähne.
Sie beleckten ohne Mühe sich,
Madame roch sehr verführerisch.

Sie tänzelte, er tändelte,
er schwänzelte, sie händelte.
Als er wieder heimwärts schlich,
war sie befriedigt, sicherlich.
Kein Mensch ist dazu gekommen,
...
450 Faulheit besiegen
Vorschautext:
Morgen, Morgen nur nicht heute
sagen alle faulen Leute.
Viele sind doch viel zu träge,
tun, als ob es an anderen läge.

Einer von den größten Kriegen
ist es diese Faulheit zu besiegen.
Dazu muss man sich selbst bezwingen,
mit Mut den eigenen Sieg erringen.

27.10.2019 © Wolf-Rüdiger Guthmann
449 Die Schöne von nebenan
Vorschautext:
Nicht jeder hat das Glück wie wir
und wohnt mit ihnen Tür an Tür.
Es geht dort zwar sehr lebhaft zu,
doch wer will schon ständig Ruh.

Heute hab ich sie gesehen,
mit andern durch die Gegend gehen.
Rote Stiefel trägt die Maid
und schwarze Strümpfe unterm Kleid.

Ihre Brust ist etwas klein,
doch sie muss nicht größer sein.
...
448 Der Bettentester
Vorschautext:
Vor reichlich einem guten Jahr
beim Bettenhaus ein Zettel war:
„Für die netten Liebesnester
suchen wir einen Bettentester.“
Einer las es, ist schnell gekommen,
hat sich beworben und wurde genommen.

Und noch am selben Tage
testete er in waagerechter Lage.
Die Hausfrau fand, er sei ihr bester
und gut gebauter Bettentester.
Nur schade, dass sie solche Bretterhaufen
...
447 Gedanken im Kreißsaal
Vorschautext:
Oh großes Glück mit kleinen Ohren,
noch bist Du ja ungeboren.
Dein Name ist weder Schall noch Rauch,
da du ja noch in Mutters Bauch.
Alle warten voller Ungeduld,
doch daran bist Du garnicht schuld.

Ich wünsch Dir jetzt schon Stück für Stück
auf dieser Erde alles Glück.
Du wirst lernen und verstehen,
um alte Fehler neu zu begehen.
Du wirst leben um zu lieben,
...
446 Die neuen Kleider der Kaiserin
Vorschautext:
Die Kaiserin strich vor dem Spiegel übern Bauch,
„Was der Kaiser kann, das kann ich auch“.
Und sie reiste an einen Meeresstrand
wo ihr Gesicht noch unbekannt.
Zu Hause gibt es großen Stress
zwischen dem Kaiser und dem Kongress.

Die Kaiserin will sich neu einkleiden,
der Kongress möchte das vermeiden.
Sie selber lag am Meeresstrand,
täglich nackt und braun gebrannt.
Die Kammerzofen ringsumher
...
445 Fontane Lichtblicke
Vorschautext:
Sonnig war es 2019 Ende Oktober,
Zeit der Rüben, Kartoffeln und Schober.
Spreewaldkähne, meist für Touristenscharen,
nun die Weidetiere heimwärts fahren.
Auf den Fließen bunte Blätter treiben,
jedes könnte Geschichten schreiben.

Geschichten wie die von Fontanes Theodor,
dessen 200. Geburtstag kommt bald vor.
Um an ihn und seine Werke zu denken,
wollte man uns einen Fontanetag schenken.
Jeder Besucher sollte ein Fontanegedicht suchen
...
444 Teuflische Liebe
Vorschautext:
Der Teufel hat den Schnaps gemacht
und uns auch um den Schlaf gebracht.
Denk ich nur an unsere Nachbarin,
sind Schlaf und Ruhe mir dahin.

Dann rast mein Herz wie ein Komet,
der Blutdruck in die Höhe geht.
Ich laufe schnell von Ort zu Ort,
so treibt mich meine Sehnsucht fort.

Und ist der Durst auch noch so klein,
ziehe ich in unser altes Gasthaus ein.
...
443 Der beginnende Tag
Vorschautext:
Gestern musste ich früh aufstehen,
der Arzt wollte mein Blut mal sehen.
Die Hinfahrt mit dem Bus gelang,
Auto an Auto, wie an einem Strang.

Ein Heimweg zu Fuß ist nicht schwer,
noch sind die Waldwege leer.
Genüsslich schreiten durch die Natur
machen bestimmt die wenigsten nur.

Von den Bäumen tropfte der letzte Tau,
Fuchs und Hase saßen noch im Bau.
...
442 Der Wein, der Wein
Vorschautext:
Wo man singt, fühlt man sich wohl.
Meist ist es mitten in der Nacht.
Doch oft liegt es auch am Alkohol,
der enthemmt und lustig macht.

C sechs H zwölf OH
die Formel für den Alkohol,
versteht man fern und nah,
nur der Trinker sagt Brennol.

Lateinisch In Vino Veritas,
die Wahrheit liegt im Wein,
...
441 Fragen an den Papa
Vorschautext:
Groß geworden ist unser Sohn,
sechszehn Jahre und drei Tage schon.
Mit sechszehn Jahren und drei Tagen
kommen schon die großen Fragen.
„Papa, sag, was mach ich bloß,
ich werde so eine Zicke nicht los?

Wenn ich mal quatsche in einer Ecke,
ich in der anderen sie entdecke.
Erst habe ich ihre Blicke nur vernommen,
später ist sie dann näher gekommen.
Sie lächelte mich an, ohne Grund,
...
440 Kein Kommentar
Vorschautext:
Kinder, wollt ihr was erleben,
müsst ihr zum Doktor euch begeben.
Nicht hinten in den Behandlungsraum,
denn die Doktoren reden kaum.
Sie sitzen nur vor ihrem Schirm
und drucken aus, was wichtig und firm.

Vorn im Wartezimmer müsst ihr sitzen,
im Mief auf harten Stühlen schwitzen.
Ihr dürft erst mal nur hinhören,
später dann mit Einwurf stören.
„Auf dem Scheißhaus brennt kein Licht!“
...
439 Ein Sommerabend
Vorschautext:
Heute ist dienst- und fußballfrei,
heut bleibt der Fernseher aus.
Das letzte Mal war es im Mai,
dass wir so saßen vor dem Haus.

Die Luft ist windstill warm,
der Sonnenuntergang verglüht,
die Dunkelheit macht mückenarm,
das Grillgut knisternd sprüht.

Jeder sitzt am Tisch allein,
Gedanken müssen reifen,
...
438 Urlaub oder Arbeit
Vorschautext:
Sommer, Sonne, blaues Meer,
wünscht man sich im Urlaub sehr.
Die Männer erfreuen sich Dank der Holden
an den Knospen und den Dolden.
Und die eigne Weiblichkeit
schielt auf manch Verborgenheit.

Nur zu Hause braucht man Regen,
damit die Ernte wird zum Segen.
War man vor dem Urlaub wacker,
reift es auf Bäumen und Acker.
Und schon heißt es beizeiten,
...
437 Der schlimme Weihnachtstraum
Vorschautext:
Tante Lu, die mancher kennt,
sagte zu mir im Advent:
„Was man träumt in Heiliger Nacht,
ward sehr oft schon wahr gemacht.
Darum halte Dich im Zaum
und merke schnell Dir Deinen Traum.“

Der Heilige Abend kam heran
und mit ihm der Weihnachtsmann.
Wir sangen erst mit ängstlichem Mute,
tranken und verspielten dann die Rute.
Keiner hielt sich da im Zaum
...
436 Weihnachtsgeschenke
Vorschautext:
Hurtig, hurtig, lasst uns laufen,
restliche Geschenke kaufen.
Vor dem großen Supermarkt
hab ich das Auto eingeparkt.
Frohgemut und neugierig heiter
eilte ich zum Spielzeug weiter.

Breite Tür und großer Saal,
voll gestopft jedes Regal.
Puppen, Autos, Modelleisenbahn,
Küstenleuchtturm, Spreewaldkahn.
Kartenspiele, Schach und Angelei,
...
435 Der Nikolaus war da
Vorschautext:
Heute der Lehrer in der Schule fragt:
„Was hat denn der Nikolaus gesagt?“
Die Kinder durcheinander reden,
schließlich fragt er einzeln jeden.
Der eine bekam sein Marzipan,
der andere eine CD von DSCHINGHIS KHAN.
Ein Mädel freute sich über ein Quartett,
eine andere fand die Triangel nett.
Aber alle sahen ihre Süßigkeiten
aus dem Stiefel ragen, schon von weitem.
Nur Paulchen, den sonst der Hafer sticht,
sich duckt und heute Garnichts spricht.
...
434 Kühlhaus und Räucherkammer
Vorschautext:
In alten abgegriffenen Büchern las ich eben
Gedichte des Hoffmann von Fallersleben.
Er beschrieb dort ein Schlachtefest, samt Durst
und nannte es Wurst wider Durst
Hier, wo mein Poetenschemel steht,
sich oft genug der Fleischwolf dreht.

Was mit dem Tier vorher passiert,
nur die Tierschützer interessiert.
Wer möchte denn gerne wissen,
was beim Schwein man kann vermissen.
Ich will nicht darüber schreiben,
...
433 Weihnachtsfrieden
Vorschautext:
Weihnachten, ein Kranz mit Kerzen,
warmes Licht strahlt in die Herzen.
Grüne Zweige, Tannenduft,
Weihnachtsstimmung in der Luft.

Elektrolicht wird nicht gemocht,
nur Stearin mit Kerzendocht.
Vier Kerzen knisternd brennen,
Wachstropfen lautlos rennen.

Jeder denkt, der Weihnachtsfrieden
wäre endlich uns beschieden.
...