Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.062
Anzahl Kommentare: 407
Gedichte gelesen: 791.427 mal
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Titel
282 Ungebetene Gäste 17.10.14
Vorschautext:
Der Nachbar einst sein Vermögen zählte
und für die Kinder und die Braut
ein schönes Fleckchen Erde wählte
und hat dort ein Haus gebaut.

Rundherum wächst hoher Mais
ein gutes Versteck für Schweine,
Die verhalten sich so leis,
als gäbe es dort keine.

Doch am frühen Morgen,
die Sonne sucht noch den Mond,
...
281 Rosenduft 17.10.14
Vorschautext:
Spring ich morgens von der Liege
ich erst mal zum Fenster fliege.
Doch statt frischer klarer Luft,
riecht meine Nase süßen Duft.

Vor dem Gartenfenster, überall,
blühen jetzt die Rosen, rot und prall.
Als würden hier Vulkane quellen,
die Blütenblätter aufwärts wellen.

Dunkle Flächen abwärts bleichen,
bis zum grünen Kelch verstreichen.
...
280 Wer ist Heidi Schmid? 16.10.14
Vorschautext:
Elvis sang- ich rockte mit.
Die Fahne rief- ich latschte mit.
Die Kirschen reiften- ich klaute mit.
Die Mädels riefen- ich liebte mit.

Ein Kommentar kam- ich dachte „Schiet,
wer ist eigentlich Heidi Schmid?“
„Ist die Dame mit mir verwandt
oder habe ich sie nur gekannt?

Hab ich mit ihr vielleicht geküsst,
ich sowas eigentlich wissen müsst.
...
279 Eine Rose zu viel 15.10.14
Vorschautext:
Die Mutter sprach: „Mein lieber Sohn,
wir gehen zum Geburtstag schon.
Hol aus dem Garten schnell sieben Rosen,
doch zerreiß dir nicht die Hosen.“

Mit der Schere eins-zwei- drei-
begann der Sohn die Rosenschneiderei.
Mit drei-vier-fünf schnipp-schnapp
schnitt er weitere Stengel ab.

Noch die Nummern sechs und sieben,
der Blumen, die wir alle lieben.
...
278 Schwanger 12.10.14
Vorschautext:
Die Schule hat uns aufgeklärt,
wie man mit dem Besen kehrt.
Doch viele finden diese Sachen
in ihrem Alter noch zum Lachen.
Statt weiterbildend nachzufragen
wollen sie wie die Kumpels jagen.

Manche können‘ s kaum erwarten,
mit 16 Jahren durchzustarten.
Der Körper noch nicht ausgereift,
manche Regel auch nicht greift.
Für den Schutz fehlt oftmals schon
...
277 Toleranz und Ignoranz 12.10.14
Vorschautext:
Ein Gedicht sollte es werden,
das die Menschheit überlebt auf Erden.
Ich schrieb von Leben, Liebe, Zeit und Geld,
dem Guten und Bösen auf der Welt.

Ehe ich den Schluss ersann,
gab ich es frei für jedermann.
Ich erwartete, dass jeder emsig bleibt,
und dazu Kommentare schreibt.

Kaum konnte man es lesen und fragen,
sind die Wogen hochgeschlagen.
...
276 Otto von Guericke 10.10.14
Vorschautext:
Otto von Guericke war ein Genie
für die Wissenschaft und Industrie.
Weil er erst eine Stahlkugel halbierte,
die Hälften dann per Vakuum fixierte.

Er hat die Hälften aneinander gelegt
und kräftig eine Saugpumpe bewegt.
Sechs Brauerei-Pferde auf jeder Seite
zogen die Teile nicht in die Breite.

Die Leute staunten und suchten. Nichts.
Kein Kleber als Story des Berichts.
...
275 Welthundetag 10.10.14
Vorschautext:
Ob einfarbig, ob straßenbunt,
ob Schäferhund mit deutschem Drill,
ob Mischung zwischen Wolf und Hund,
oder gar Hund von Baskerville,

gestern war Welthundetag,
da sollte man dran denken,
auch wenn man selber Hunde mag,
muss man sie nicht verschenken.

Manches Tier jault Tag und Nacht,
weil es sich einsam wähnt,
...
274 Jetzt ist Ruh 09.10.14
Vorschautext:
Im Zoo das Nilpferd war sehr faul,
es lag im Sand mit off ‘nem Maul.
Vögel, die mir nicht bekannt,
sind auf seiner Zunge gerannt.
Sie pickten hier und kratzten dort,
und irgendwann flogen sie fort.

Eine Fliege, die das von weitem sah,
kam dabei einem Frosch sehr nah.
Der Bursche stellte sich auch faul
und öffnete sein breites Maul.
Neugierig, wie Fliegen nun mal sind,
...
273 Sie ist schwanger 09.10.14
Vorschautext:
Unsere Tochter ist hübsch und klug
und Stewardess bei der Deutschlandflug.
Tag und Nacht steht sie bereit,
hat für die Männer keine Zeit.
Bei der ärztlichen Untersuchungsfrist
stellte man fest, dass sie schwanger ist.

Jetzt möchten wir doch gerne wissen,
wem gelang es sie zeitlos zu küssen,
sie noch ins Bettchen zu geleiten
und dort seine Gene zu verbreiten.
Ob es ein chinesischer Kaufmann war,
...
272 Mein Liebesbrief 09.10.14
Vorschautext:
Wegen der Sehnsucht nach der Lieben
habe ich einen Brief geschrieben.
Ich kam mir vor wie vom andern Stern,
denn sowas ist nicht mehr modern.

Ich nahm nicht einfach ein Papier
und schrieb gewohnte Worte ihr,
ich suchte selbst im Nachbarland
bis ich das Richtige, Einmalige fand.

Handgeschöpftes, feines rosa Bütten,
nur gerissen, nicht geschnitten.
...
271 Drei Frösche 08.10.14
Vorschautext:
Drei Frösche saßen einst im Graben
um an den Mücken sich zu laben.
Doch diese Straßenseite konnte nicht locken,
für Mücken war es hier viel zu trocken.

Da beschlossen quakend die Drei,
dass der andere Graben erfolgreicher sei.
Und schon sprangen sie los,
d.h. zwei sprangen bloß.

Während die angestrengt schwitzen,
blieb der Dritte einfach sitzen.
...
270 Mit dem Flirt begann' s 07.10.14
Vorschautext:
Schon als ich dich das erste Mal sah,
in Herz und Hirn etwas geschah.
Im Vorbeigehen auf voller Straße
sah ich weder Größe noch Maße.
Doch die Stimme hat mich angeregt,
dass ich die Augen zu dir bewegt.

Ganz neutral war erst dein Blick,
dein Kopf flog keck in das Genick.
Die Brust ward dafür rausgestreckt
der Bauch gezogen, bis er versteckt.
Dabei muss beides gar nicht sein,
...
269 Kundendienst 07.10.14
Vorschautext:
Ob für die Liebe oder die Maut,
die Technik ist stabil gebaut.
Das Handy kann man ruhig stauchen
oder in das Bierglas tauchen,
trocknet man es mit dem Föhn,
kann bald man wieder alles sehn.

Verreist waren wir für viele Wochen,
doch heute hieß es selber kochen.
Kartoffelbrei ward eingerührt,
der Spinat war extra fein püriert.
Die Spiegeleier waren zerschlagen
...
268 Seelenfrieden 07.10.14
Vorschautext:
Leute, seid nur froh und munter,
schluckt den Ärger schnell herunter.
Habt ihr euch mit Schuld beladen,
müsst ihr nicht noch Spott ertragen.
Habt ihr Glück gehabt, gibt es leider
immer irgendwelche Neider.
Schert euch nicht um diese und jene,
dann versiegt die letzte Träne.
Gelingt das, ist euch beschieden
auf Erden schon der Seelenfrieden.

17.06.2014 © Wolf-Rüdiger Guthmann
267 Das Bermudadreieck 07.10.14
Vorschautext:
Schaut einmal auf den Globus hier,
mein Finger ist der Stelle Zier.
Weit entfernt von unserem Haus
geht’s aufs wilde Meer hinaus.
Im westlichen Atlantikteil
ragen Inseln, fremd und steil.
Doch ich meine nicht den gelben Fleck,
sondern im Wasser das blaue Eck.
Nach dem Spanier Bermudso, der’ s fand,
wurde es Bermudadreieck genannt.

Einmal im Jahr, ich möchte’ s nicht erleben,
...
266 Jungen 03.10.14
Vorschautext:
Weil es typisch ist für Jungen,
bin ich durch den Park gesprungen,
habe laut und falsch gesungen,
dass es schrecklich hat geklungen.

Als ich das Taschentuch ausgewrungen,
ist mir ein Käfer auf den Kopf gedrungen.
Ich habe ein Blatt vom Baum gerungen
Und ihn auf dieses Schiff gezwungen.

Als ihm jedoch die Flucht gelungen,
hat ihn ein großer Fisch verschlungen.
...
265 Mädchen 03.10.14
Vorschautext:
Weil es typisch ist für Mädchen,
tanztest du durch unser Städtchen,
sangest dabei von Spule und Fädchen,
die sich bewegen durch das Rädchen.

Dich lockte doch das kleine Lädchen
mit dem frechen Sohne Fredchen.
An der Türe schwang das Drähtchen
und klingelte herbei das Gretchen.

Ihr platzte schnell ein Nähtchen.

...
264 Der Papierreiche 03.10.14
Vorschautext:
Vor vielen, vielen Jahren, unser Nachbar war schon alt,
da kamen zu ihm gefahren, ein Notar mit Rechtsanwalt.

Sie konnten ihm nur berichten, ihr Klient war lange tot,
unglaubliche Geschichten, vom Reichtum nach der Not.

Unseres Nachbarn Vater war, das wusste er selber nicht,
im Kriege verschollen zwar, doch verstorben war er nicht.

Gefangen als Kriegsmariner, weil er die Enigma gekannt,
blieb er im Land der Sieger, vergaß sein Heimatland.

...
263 Im Kühlschrank brennt noch Licht 02.10.14
Vorschautext:
Der Fernsehfilm war sehr erotisch,
der Liebhaber spielte darin despotisch.
Meine Freundin hat’ s gefühlt,
zog ins Bett mich ganz gezielt.

Doch ich bin wieder aufgesprungen
und habe geredet und laut gesungen:
„Im Kühlschrank brennt noch Licht,
da geht man ins Bett doch nicht.

Das Bier wird hier heute Nacht
von kleinen Trinkern gut bewacht.
...
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