Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

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Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.047
Anzahl Kommentare: 382
Gedichte gelesen: 775.972 mal
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Titel
507 Blicke werfen 01.04.16
Vorschautext:
Die Welt ist voller schöner Frauen,
die nicht nur Modechic besitzen.
Da darf sich doch ein Mann mal trauen,
zu suchen ihre besten Spitzen.

Nur mit den Augen kreuz und quer
dort wo die Mieder beben.
Dann geht der Blick mal hin und her
sucht unbedecktes Leben.

Ein leichter Streif am Ärmelloch
lässt ihre Augen blitzen.
...
506 Wo seid ihr? 31.03.16
Vorschautext:
Heut wollte ich einfach nur lesen,
was die Oasenwelt so produziert
und hätte manchen Dichter Wesen
auch ihre Werke kommentiert.

Doch kämpfte ich mit vielen Problemen,
die alle nur personeller Natur,
denn von zahlreichen gab es nur Schemen,
doch keine verwertbare Spur.

Es gibt Namen, die es gar nicht gibt,
egal, ob von vorn oder hinten gelesen,
...
505 Meine Muse geht fremd 31.03.16
Vorschautext:
( Noch auf Papier geschrieben,
als der PC war hängen geblieben.
Und vor wenigen Stunden
beim Schreddern wiedergefunden.)

Musik und Sex hat sie stets gemieden
und trotzdem war ich mit ihr zufrieden,
mit meiner Muse der Gedichte,
wenn aus dem Leben ich berichte.

Doch jetzt hat der PC gepetzt,
meine Muse hat mich versetzt.
...
504 Neue Wetterkapriolen 31.03.16
Vorschautext:
In der Kneipe beim Bier und Kegeln
las ich Weihnachten Bauernregeln.
Heute wollte ich den Dank vor holen,
doch es gab nur Wetterkapriolen.

Erinnert euch, für Seele und Herz
war sehr ungesund der März.
Mal Sonne, dann Hagel und Regen,
man musste sich ungewollt bewegen.

Die Frühblüher lange Stängel bauten,
zur Blütenöffnung sich nicht trauten.
...
503 Augenblicke 30.03.16
Vorschautext:
Meine Geburt war einst ein Stress,
selbst ein Doktor war am Werk.
Doch die Hebamme sagte kess:
„Komm raus du kleiner Zwerg!
Nach so langer Zeit ist alles in Butter,
es wartet auf Dich Deine Mutter.
Wenn ich auch auf den Po dir hau,
blick in die Augen dieser Frau!“

Die Hebamme, die ich angesehen,
hatte aber plötzlich keine Zeit,
denn bei der nächsten kamen Wehen,
...
502 Der Nachosterbesuch 30.03.16
Vorschautext:
Schafe und Ziegen im Streichelzoo
sich auch nach Ostern freuen.
Es springen schon erwartungsfroh
die Alten und die Neuen.

Alte Böcke und dicke Geißen,
junge Lämmer, kaum geboren,
sich nach Leckerlis zerreißen,
und drängeln unverfroren.

Nehmt Groschen mit für Automaten
und möglichst einen Becher.
...
501 Das Schatzkästchen Teil 1 29.03.16
Vorschautext:
Bei Oma auf dem Vertiko
stand einst ein Kästchen, einfach so.
Es war aus hartem Holz gesägt
und mit Leder fein belegt.
Aus Silber waren seine Nieten,
sie sollten etwas Seltenes bieten.

Solange ich schon denken kann,
starrte ich dieses Möbel an.
Die Neugier lässt mir keine Ruhe,
was enthält nur diese Truhe?
Ich habe sie schon zart geschüttelt,
...
500 Osterwetter 20.03.16
Vorschautext:
„Schönes Wetter wollen wir haben, “
fordern Mädchen und auch Knaben,
„wenn wir Ostern die Eier suchen
unter Hecken, Sträuchern, Buchen.“

„Regen, warm von langer Dauer
braucht mein Land, “ meint der Bauer.
„damit mir alles keimt und blüht,
ich habe mich nicht umsonst gemüht.“

Der Wettermann, den ich befragt,
hat unparteiisch nur gesagt:
...
499 Der Bettgeselle 19.03.16
Vorschautext:
Ein jeder Mensch in Land und Stadt
doch seine eigene Wohnung hat.
Jetzt kommen Leute zum Asyl,
die haben nichts oder nicht viel.

Sie kommen gern zu uns als Gast,
haben sich dem Euro angepasst.
Der eine möchte Autos reparieren,
die der TÜV wird reklamieren.

Der Nächste, einer von den Schlauen,
will uns hier ganze Städte bauen.
...
498 Treppen 17.03.16
Vorschautext:
Ein altes Schloss ward einst gesprengt,
manch Bauteil als Erinnerung verschenkt.
Und auch mich fragte ein staubiger Knabe,
was ich für einen Wunsch denn habe.

Doch er zog bald eine elende Fleppe,
als ich ihm sagte: „Eine schöne Treppe!“
„Wir haben hohe Pfeiler, runde Bogen,
Schlusssteine und Kapitel vorgezogen.“

Da musste ich ihm erst einmal sagen,
dank Treppen kann man den Eintritt wagen.
...
497 Wagen und ertragen 14.03.16
Vorschautext:
Ich muss es Euch doch einmal sagen,
es schlägt mir sonst noch auf den Magen.

Es ist keine Kunst, Neues zu wagen,
doch ist es Kunst, Neues zu ertragen.

13.02.2016 © Wolf-Rüdiger Guthmann
496 Neugierige Fragen 12.03.16
Vorschautext:
Warum wirst du mich denn vermissen,
wenn wir beide nicht einmal küssen?
Wieso willst du denn mit mir ein Date,
wenn es doch nicht um Liebe geht?
Warum soll ich mich noch fit gestalten,
wenn ich dich nicht im Arm darf halten?

Weshalb öffnest du deinen Busen,
wenn ich nicht daran darf schmusen?
Wieso willst du ohne Wäsche gehen,
wenn ich darunter nicht darf sehen?
Weshalb rasierst du reiche Flecken,
...
495 Die Mittagsstunde 04.03.16
Vorschautext:
Des Nachbarn Frau, die Kunigunde,
sprach zum Mann mit vollem Munde:
So wie Ziege , Kuh und Schaf
halten wir heut Mittagsschlaf.
Und falls dich ein Lüstlein packt,
ruhen wir gleich splitternackt.

Der Mann nur den Abwasch meidet
und zum Waschen sich entkleidet.
Als die Frau ins Bad enteilt,
der Mann bereits im Bettchen weilt.
Sie naht wogend froh und munter,
...
494 Frischer Schnee 01.03.16
Vorschautext:
Im frischen Schnee bei Sonnenschein,
nur unsere Spur man sieht.
Es ist als ob sie ganz allein
In die weiße Welt entflieht.

Meine Sicht am Horizont endet,
wo nur leichte Flocken fliegen.
Wo der Schnee nicht blendet,
doch sich alle Bäume biegen.

Ganz egal, ob es wirkt und taugt,
wie bei vielen anderen Dingen,
...
493 Frühlingsanfang 29.02.16
Vorschautext:
Ist es Regen oder Schnee,
was ich vom Himmel fallen seh?
Frühlingsanfang ist doch heute,
laut Kalender für alle Leute.
Krokusse und alle Zwiebelblumenarten
auf das warme Wetter warten.
An der Hauswand, unverzagt,
wird sich oft schon vorgewagt.
Doch statt sonnenreicher Hitze
gibt es eine eisige Mütze.

Nur die Mäuse freuen sich beizeiten,
...
492 Heute ist 28.02.16
Vorschautext:
Als ich gestern den Kalender las,
denn jeden Tag ist was los,
für heute neben deinen Initialen saß
eine 70 rot und ganz groß.

Ach du Schreck fiel mir gleich ein,
Blumen und Geschenk sind bestellt,
doch sollte auch was kulturelles sein,
eine Botschaft, hinaus in die Welt.

Schließlich wirst Du 70 Jahre
und siehst gut erhalten aus.
...
491 Zehn Tage 22.02.16
Vorschautext:
Zehn Tage gab man dem Poet,
auf dass er sich gesunden tät.
Das Auto, das ihn hergesaust,
ist längst wieder davon gebraust.

Kittel zogen ihn auf schmale Liegen
um zu messen und zu wiegen,
Fieber in die Raumluft zu senden,
Augen mit dem Lichtstrahl blenden.

Blut abnehmen, erster Befund,
er sei zu schwer und nicht gesund.
...
490 Sammeln 11.02.16
Vorschautext:
Der Mensch braucht Dinge, die er sammelt,
damit sein Ordnungssinn nicht gammelt.
Als Kind waren es am Uferrand
die vielen Muscheln, die man fand,
oder bei der Spatengartenumgrabezeit
Regenwürmer, endlich aus der Erde befreit.

Später, in der Jugendliebeaktion
hatten Fotos der Lieben Sammelsaison.
War sie erst gefunden, die eigene Frau,
gab es keine Hemmung für Sammlung und Schau.
In alten Kästen mit Schmetterlingen
...
489 Ein Licht so blau 06.02.16
Vorschautext:
In letzter Sekunde, der Morgen war grau.
Da kam ein bunter Wagen, sein Licht war so blau.
Mehr konnt ich nicht feststellen, ich war nur Gast.
Er kam mit Windesschnelle, es hat gerade noch gepasst.
Nun lieg ich hier, trau mich kaum zu husten.
Ich könnte sonst selber das blaue Licht auspusten.
06.02.2016 Wolf-Rüdiger Guthmann
488 Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd 30.01.16
Vorschautext:
Das Leben uns sehr oft belehrt,
der Apfel fällt nicht weit vom Pferd.
Ich hab’s heute erst studiert,
was einer Tochter ist passiert.
Und ein Gen ist hängen geblieben,
auch sie hat ein Gedicht geschrieben:

Am Weihnachtsmorgen gegen „Zehn“,
wer wird wohl vor der Türe stehn?
Die Gäste sind schon weit bekannt.
Drei Boten aus dem Rewe-Land!
Ein großer Korb ist mit dabei,
...
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