Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

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Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.062
Anzahl Kommentare: 407
Gedichte gelesen: 790.956 mal
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Titel
162 Der Fünfkinderstein 11.03.14
Vorschautext:
(Nachträglich zum Intern.Frauentag-
für den Muttertag zu tragisch)

Gedenkt der Mensch, treu und wacker,
besucht er auch den Gottesacker.
Um sich zu erinnern und zu zeigen,
dass wir uns vor der Vergangenheit neigen.
In Lommatzsch sah ich so allein
den berühmten Fünfkinderstein.
Und weil ich gern berichte,
lieferte die Chronik folgende Geschichte:

...
161 Viele Fragen - Keine Antwort 11.03.14
Vorschautext:
Wort an Wort, der Reim ist Pflicht,
schnell ist fertig so ein Gedicht.
Diese Werke gibt es jeden Tag,
mehr, als dass man lesen mag.

Und jeder stellt so viele Fragen,
was sollen wir nur dazu sagen?
Keiner von uns ist ein Engelein,
nur mit blondem Haar so fein.

Niemand ist ohne alle Fehler
und sein Zipperlein hat jeder.
...
160 Manne und Hanne 09.03.14
Vorschautext:
Hinter der großen Tanne
zog unser Freund Manne
die schüchterne Hanne
in seinen lieben Banne
und füllte mit der Kanne
für sie die Badewanne.
Doch leider gab es ne Panne,
sie schlug ihn mit der Pfanne,
denn sie hieß nämlich Susanne.

09.03.2014 © Wolf-Rüdiger Guthmann
159 Vollmond 07.03.14
Vorschautext:
Stellt euch vor, vergangene Nacht
bin ich plötzlich aufgewacht.
Dabei habe ich doch festgestellt,
dass der Mond heut Wache hält.

Voller Schein kam durch die Ritzen,
ließ nicht nur den Spiegel blitzen.
Neben mir, nicht einmal munter,
trieb ihr Atem rauf und runter.

Ich streckte zärtlich eine Hand,
bis ich einen Hügel fand.
...
158 Montag bis Mittwoch 01.03.14
Vorschautext:
Der Rundfunk preist die Hochwetterlage,
denn es nahen doch die närrischen Tage.
Rosenmontag und Dienstag sind wir vogelfrei,
am Aschermittwoch ist der Trubel vorbei.
Nennt es Fasching oder auch Karneval
die fröhliche Stimmung gibt es überall.

Bunte Schlangen, Konfetti, Kamellen
und Helau-Rufe durch die Straßen schnellen.
Bier und Wein als Freudenspender,
heiße Musik vom Heimatsender.
Freche Sprüche und Kritik in der Bütt,
...
157 Weiberfastnacht 27.02.14
Vorschautext:
Heute ist ein besonders schöner Tag
weil ich unsere liebe Nachbarin mag.
Schon morgens in aller Herrgottsfrühe
stand ich auf und gab mir auch Mühe.
Hose, Jacke, dazu ein helles Hemd,
und ein Schlips, der alles klemmt.

Die Krawatte war zwar teuer und fein,
aber alt wie aus der Eiszeit ein Stein.
Heute wollte ich es endlich wagen,
zwei Fliegen mit einmal erschlagen.
Ich werde es genau sagen müssen,
...
156 Zum Sonnenuntergang 27.02.14
Vorschautext:
Heut schreibe ich mal kein Gedicht,
heut wird es nur mal ein Bericht.
Bei diesem schönen Sonnenwetter
ist es doch schade bei jeder Letter,
bei jeder Silbe und auch jedem Wort,
das mich hält am Schreibtischort.

Ich lade lieber Kind und Kegel ein
und fahre in den Sonnenschein.
Wenn die Scheiben nicht sauber sind,
blendet es laufend im Fahrtenwind.
Dafür hören wir ganz leise überall
...
155 Der Eiskanal 24.02.14
Vorschautext:
Im Sommerurlaub waren wir diesmal
hoch in den Bergen, dicht am Eiskanal.
Dort wo die deutschen Olympioniken
mit Schlitten auf die Tube drücken.

Tag und Nacht hörte man die Namen
der teilnehmenden Herren und Damen.
Dazu klangen durch die Röhrenweiten
die jeweils erzielten schnellen Zeiten.

Jeder Sportler, egal wie alt an Jahren,
wurde auf den Berg hinauf gefahren,
...
154 Niemand weiß, wohin es geht... 22.02.14
Vorschautext:
„Niemand weiß, wohin es geht“,
auf dem roten Cover steht.
Und so handelt dieses Buch
von dem Nachkriegswirtschaftsfluch.
Deutschland war längst längs gespalten,
„Zu welcher Seite sollte man halten?“

Die Praxis selbst die Fragen klärte,
wie und wo man sich ernährte.
Hunger und Kälte waren oft arg
und viele sanken in den Sarg.
Frau Charlotte Langer packte Themen
...
153 Lachen ist gesund 18.02.14
Vorschautext:
Schreit ein Kind besonders laut,
die Mutter ins Gesicht ihm schaut.
Sofort wird das Gesichtchen still,
weil seine Neugier es so will.
Und wenn beide so weiter machen,
hört man bald das Kinderlachen.

Sind die Kinder dann schon groß,
viel zu schwer für Mamas Schoß,
gibt es trotzdem oftmals Tränen,
ich will die Knie nur erwähnen.
Bietet Mama als Trost ihre Brust,
...
152 Apfel oder Frau 18.02.14
Vorschautext:
Mit dem Apfelbiss im Paradies
die Frau den Mann in’ s Elend stieß.
Zeigt sich irgendwo nur eine Frau,
betreiben Männer die große Schau.
Denn bei der Genauswahl der Natur
siegt stets der mit den meisten nur.

Dies können dann Erbanlagen sein,
die echt gesund, sauber und rein.
Es kann sich um Fehler handeln,
die die Frauen sich anbandeln.
Als Beweis, dass alles nur positiv,
...
151 Geduld oder Gaben 18.02.14
Vorschautext:
„Liebling“ nennst du mich am Tage,
doch des Nachts bin ich die „Plage“.
Ich wollte meine Liebe dir gestehen,
aber du wolltest mich nicht sehen.

Ich durfte dich nicht einmal suchen,
denn du würdest mich verfluchen.
Ich habe doch sogar von dir gehört,
das dich hier meine Nähe stört.

Gestern wollte ich dich endlich haben
und ich rollte an mit reichlich Gaben.
...
150 Das Rentnertagebuch 16.02.14
Vorschautext:
Einst hat es den Roman gegeben:
„Hunde, wollt ihr ewig leben?“
Wir sind zwar neugierig gewesen,
aber trotzdem hat es keiner gelesen.
Denn jeder sagte nur geschwind:
„Das les ich, wenn wir Rentner sind.“

Jahrzehntelang hat man geschafft,
nur für sich und andere gerafft.
Stets hatte man dabei im Sinn:
„Wehe, wenn ich Rentner bin.
Dann nehme ich die viele Zeit
...
149 Der Blumentod 15.02.14
Vorschautext:
Schnittblumen gibt es ohne Zahl,
da wird das Kaufen fast zur Qual.
Bei den Rosen, Tulpen und Nelken
heißt es zwar, dass sie bald welken,
doch edle Anthurien und Orchideen,
frisch geschnitten, ebenso vergeh’ n.

Damit diese Blumen nicht nur Sage,
erfand man noch die vielen Feiertage.
Weil durch Schenken Liebe gedieh’ n,
nahm zum Anlass man auch Valentin,
dessen Nächstenliebe vor langer Zeit
...
148 Die Annonce 15.02.14
Vorschautext:
Heute, unsere Heimatzeitung, Seite Zehn,
dort wo die Heirats-Annoncen steh’ n.
Ich studiere gründlich jede Zeile,
mit viel Muße, dafür ohne Eile.
Denn ich suche eine sehr hübsche Frau,
unbedingt steinreich, doch lieber nicht schlau.

20 Jahre jünger wäre sehr fein,
und eine gute Köchin soll es sein.
Einen Porsche sollte sie besitzen,
im Bettchen stets sehr intensiv schwitzen.
In der Art habe ich es formuliert
...
147 Über die Männer - Teil 2 15.02.14
Vorschautext:
9. Männer können sich rasieren,
ohne sich dabei zu zieren.
Und sie schaffen´ s ganz bequem,
mit 3-Tage-Bart zu gehen.

10. Männer können Fußball spielen,
und dabei als Held sich fühlen.
Auch wenn’s nur vor der Glotze ist,
ein jeder Mann wird Spezialist.

11. Männer von der richtigen Güte
tragen auch noch echte Hüte.
...
146 Durcheinander 15.02.14
Vorschautext:
Erwartest du der Krankheit Wende,
falte in Demut und Ruhe die Hände.
Lass deutlich ein „Vaterunser“ hören,
füg die Dinge an, die dich stören.
Schließe dann in Gottes Namen,
das Gebet mit einem „Amen!“

Lass den Tränen freien Lauf,
bis dein Selbstmitleid hört auf.
Goethe, Schiller, selbst Martin Luther,
der bekannt für derbes Seelenfutter,
weinten manchmal hemmungslos,
...
145 Kennt ihr die alte Schachtel... 14.02.14
Vorschautext:
Von einer alten Schachtel stand geschrieben,
die sich lange in der Welt rum getrieben.
Ich habe diese Schachtel zwar gesehen,
doch auch ich ließ sie an der Ecke stehen.
Aber neulich in einer stürmischen Nacht
habe ich mich doch über sie hergemacht.

Ich löste alle Schnüre, Gummis, Bänder
und packte dann vorsichtig ihre Ränder.
Damals war sie noch ein stocksteifer Karton
und roch von weitem zart nach Himbeerbonbon.
Oft haben wir unter den Kumpels gestritten,
...
144 Ringe und Farben 10.02.14
Vorschautext:
Der Mensch ist ein komischer Held,
weil er sich unter manches stellt.
Mal stellt er sich unter ein Dach,
so fällt für ihn der Regen flach.
Ein andermal stellt als Eigennutz
er sich unter der Kirche Schutz.

Diesmal soll es Ruhm ihm bringen,
drum schafft er sich unter 5 Ringen.
Fünf Ringe, die auf weißem Grund
symbolisieren den sportlichen Bund.
Coubertin, der die Ringe entwarf,
...
143 Gratulation zum Umzug 10.02.14
Vorschautext:
An Donau, Rhein und Elbefluß
geht mancher Mensch so gern zu Fuß.
Solange nicht die Knochen knacken
kann er auch die Berge packen.
Und ist ein Gärtchen noch sein eigen,
kann zur Wohnung er 2 Treppen steigen.

Doch ist der Mensch noch so gescheit,
vor Krankheit ist er nicht gefeit.
Erst juckt´ s im Zeh, dann in der Wade,
bald knarrt das Knie wie eine Lade.
Es nutzt nicht der Verzehr von Dille,
...
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