Hier findest Du 101.898 Gedichte von 2.635 Autoren und 4.750 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| Titel | Autor | |||
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| Kurz vor Sommerbeginn | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Musik dröhnt aus den Geschäften, die Ladentueren stehen sperrangelweit auf, "Hereinspaziert ihr lieben Leute !" ruft der Händler zum Sonderverkauf. Aktuelle Sommerkleider, Drogeriemarktartikel, Schuhe... Angebote locken aus der Schnäppchen-Truhe. Überall purzelt in Aktionswochen der Preis, nur nicht beim Eisverkäufer, schade, schön wär's: "Heute 30% auf alle Kreationen für's Eis !" ... |
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| Haben haben | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Haben haben Die Habgier umklammert ihre Seele Sie empfangen täglich von ihr Befehle Mehr mehr Schau` genau hin Du brauchst noch mehr Gewinn Denn mit vollen Händen wird das Leben nie enden ... |
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| Hauch von Sorry | Meteor | |||
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Vorschautext: Ein immer mehr angewandtes Motto zieht sich durch alle Lebensbereiche: Machen, ohne um Erlaubnis zu fragen, weil danach ein Hauch von Sorry reiche. Egoismus kennt einfach keine Skrupel, bewusst werden Grenzen übertreten. Berechnend setzt man auf den Trubel, rücksichtslos um Nachsicht gebeten. Von echter Reue fehlt dabei jede Spur, man lebt ja nur einmal und zwar jetzt! ... |
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| Der Spiegel | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Ein Freund ist die Hälfte des Spiegel,ein Feind ist Ihren fehlende Hälfte. |
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| Sie liebt ihn sehr | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sie liebt ihn sehr Sie liebt ihn sehr, ja, das weiß er. Er meint, dadurch habe er es nicht schwer, Denn gäbe es überhaupt eine Pfründe, Wenn Sie ihm nicht zur Seite stünde? Es gibt tatsächlich jene Weiblichkeit, Welche zeigt, dass auch sie bereit, In Führungsaufgaben einzutreten, Zu gehen in die Wirkungsstätten. ... |
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| Mut zur Alternative | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Vanessa ist jetzt Mitte dreißig, intelligent und äußerst attraktiv. Sie war stets motiviert und fleißig, doch dann lief irgendetwas schief. Ihr Job als Stewardess war in Gefahr, der Flugverkehr brach sehr stark ein. Ihr Chef war morgens schon früh da und bat sie ins Büro herein. "Viele Arbeitsplätze werden gestrichen, wir müssen Ihnen kündigen“, hat er gesagt. ... |
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| Er wartet | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Er wartet Er wartet – worauf wohl? Muss er erst Reputation erwerben Oder gar ein wenig Geld vererben Für der Nachkommen Wohl? Schwindet denn nur dann aller Groll, Wenn er weiß, wofür er zu leben gewollt? Hat er da begriffen, was er gesollt, War mancher Vorschlag nicht hohl? ... |
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| An der Bushaltestelle | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Sie wartet friedlich auf der Bank, wie jeden Tag um diese Zeit. Trotzt Stimmenwirrwarr, Lärm, Gestank - trägt Strohhut und ihr blaues Kleid. Der Stadtbus fährt ganz langsam ein. Sie lacht den Fahrer freundlich an. Er fährt. Sie sitzt noch da – allein, nickt Menschen zu, so dann und wann... ...und ihre Augen leuchten jung. Es ist, als wollte sie ´was sagen - ... |
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| Arm und reich, im Abschied gleich | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Leben blättert in den Jahren, gewebt wurd´ mancher Konstrukt, im Bestreben und Erfahren, Fehltritte, die Auftrieb waren, mal ganz oben, mal geduckt. Oben weicht des Weges Stille, prahlt oft Rücksichtslosigkeit. Stark prunkt die Gedankenhülle, schöpfen aus des Habgiers Fülle, blind für Armut oder Leid. ... |
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| Vertrauter Verrat | Meteor | |||
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Vorschautext: Vertrauen und Verrat vertragen sich nicht, sind unvereinbar gepaart, wie Schatten und Licht. Auf verratenem Vertrauen lässt sich nie mehr so aufbauen, wie es ursprünglich mal war, zerknäultes Papier vergleichbar. Es bleibt fader Beigeschmack, ein tiefer Kratzer im Lack, ... |
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| Chancengleichheit | Helga | |||
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Vorschautext: Man sagt so leicht, es gibt Chancen für alle, doch manches Versprechen entpuppt sich als Falle. Beim Glücksspiel, da denkt jeder mit Wonne, die Kugel, sie rollt - gleich hab ich gewonnen, obwohl die Chancen für alle gleich stehn, werden in Wahrheit nur wenige sehn, wie Reichtum entsteht – und die meisten verliern, doch hoffen sie weiter, noch einmal zu riskiern. Leichtgläubig wird ein Spiel nach dem anderen gewagt, man lauscht den Worten, die dort werden gesagt, ... |
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| Schattenwurf | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ein kahler Raum, vom Mond gestreift, wo keine Hand mehr nach ihm greift. Das Gestern liegt wie Staub im Licht, das durch die hohen Fenster bricht. Was bleibt, ist nur ein matter Ton, ein Flüstern aus der Illusion. Und in der Stille der tiefen Nacht verliert die Seele ihre eigene Macht. |
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| Gleichgültigkeit | Sonja Dworzak | |||
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Vorschautext: Sie sitzt zwischen den Stühlen wie Staub. Ein Blick streift mich wie ein grauer Faden ohne Knoten. Man reicht mir Worte wie leere Tassen. Ich trinke ... |
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| Beziehungswahrheit | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Ich biege mich in jede Richtung - es ist mein Tanz mit dem, der nicht versteht, warum ich tanze - es auch nicht muss, weil ich darauf vertraue, dass Tanz Bewegung ist, die - irgendwann - die Schwingung wird, die trägt in einen Fluß, der nicht für heute nur ... |
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| Schwerkraft | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Menschen docken an über Schwächen. Nicht über Kontrolle. Nicht über Überlegenheit. Nicht über die sauber gefalteten Tage. Sie docken an: über das Zögern, über die kleine Erschütterung in der Stimme, über das Zittern hinter dem Lachen. ... |
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| Werte und Sinnestrug | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Ewiger Fluss, Quelle vor Schöpfung Kraft, Keim der Geburt, die Daseinswandel schafft. Kindheit, so unberührt und frei, zart weht der Frühlingswind, im jungen Mai, wo bald der Sommer webt, am Jugendtraum, der Wunsch sein Zepter hebt, an Sturm und Dranges Saum. Herbstbunt, im wilden Flug, ... |
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| Die Rose fiel... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Die Rose fiel... Gefühle sangen keine Lieder. Gaben nur noch Pflichten wieder. Die hellen Wolken wurden grau. So manche Gesten wirkten flau. Die Liebe nicht mehr spürbar war. Beziehung wurde nüchtern klar. Es verschwamm der Beiden Ziel. ... |
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| Stillstand | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Die Stadt hängt schwer im gelben Dunst, kein Takt mehr, der das Blut bewegt. Verblasst ist längst die alte Kunst, die uns durch matte Tage trägt. Wir warten auf ein hartes Wort, das durch die Stille schneidend spricht, an diesem stumpfen, leeren Ort, bis endlich wieder Morgen bricht. |
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| Abendstimmung | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Der Wind flüstert, Wellen rauschen, die Möwen ruhen am Strand. Wir sitzen an der Beach-Bar, mit einem Sektglas in der Hand. Der Tag war heute herrlich und klingt ganz langsam aus. Die Sonne geht jetzt unter, - wir holen die Jacken raus. Dick eingepackt blicken wir hinaus, aufs weite Meer. ... |
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| Auf der Blumenwiese | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Alle Blumen auf der Wiese, erstrahlen im Sonnenschein, bunte Schmetterlinge flattern, geben sich ein Stelldichein. Die feißigen, kleinen Bienen, saugen Nektar aus den Blüten. Den Marienkäfer, auf dem Blatt, möchte ich so gern behüten. Ich lausche dem Gezwitscher, der großen Vogelschar. ... |
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