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| Tagesrückblick | Helga | |||
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Vorschautext: Nicht jeder Tag verläuft ganz glatt, am Abend bin ich oft schon matt, schau dann zurück auf manche Stunden, wie sehr ich rang und mich geschunden. Nun gibt Abendsonne sanft Geleit, die stille Nacht steht schon bereit, Erinn`rungen klingen leise nach, doch morgen wartet neu der Tag. Zufrieden geh ich nun zur Ruh`, und klapp das Tagebüchlein zu. |
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| Hymne für Gisèle | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Man hat dir angetan, was Sprache sprengt, was selbst die Nacht kaum tragen kann. Man(n) hat kein Mitleid dir geschenkt. Dein Henker war dein eig’ner Mann. Sie kamen wie zu einem Fest, im Schutz der Tür, im Schutz der Nacht. Und jeder wusste, was er tat, Und hat dennoch mitgemacht. Doch du hast dich nicht still ergeben. Du hast das Schweigen nicht bewahrt. ... |
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| Gedicht von einem, der sich auf den Frühling freut | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Die Temperaturen bewegen sich langsam nach oben, Blumen strecken ihre Köpfchen aus der Erde heraus. Der Lenz hat längst seine Ankunft verkündet, Frühlingsboten verraten's... Sie steh'n vor dem Haus. Helle Sonnenstrahlen setzen alles fantasievoll in Szene, Vögel springen fröhlich von Ast zu Ast. Die Aufblühzeit naht, mit Farben und Düften, Blumenfreuden, so wie du am liebsten sie hast. ... |
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| Der Nebelbote | Meteor | |||
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Vorschautext: Zur tiefsten Nacht geh ich im Wald, der Tagesregen steigt auf als Nebel. Der Dunst tränkt die Luft dergestalt, umschlingendes Dickicht knebelt. Etwas greift aus dem Nichts heraus, zieht aus mir meine genarrte Seele. Meine Hülle schlägt am Boden auf, kein Laut entrinnt mehr ihrer Kehle. Etwas gibt mir just zu verstehen, ich bin nun auf dem Weg ins Jenseits. ... |
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| Wo Minne | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wo Minne Wo Minne sich findet, Weil sie sich bindet, Gerne sich hingibt, Wenn ein Mensch liebt, Um mit sel‘gen Gedanken Ganz ohne Schranken Weiß, dass es Dich gibt, Der man alles vergibt, Wo Zärtlichkeit beginnt Und Zuneigung gelingt. ... |
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| Anmutsschönheit | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Anmutsschönheit Ihr helles Antlitz, jung und fein Mit Augen, die mir zugewandt, Sind wie ein wahrer Sonnenschein, Zwar recht fern, doch Freudenland. Das Haar umrahmt blond das Gesicht, Fällt jugendlich zur Schulter ab, Verstärkt damit den Glanz im Licht Und bringt mein Herz mächtig auf Trab. ... |
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| Das liebe Geld | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Omas Geld liegt seit Jahren, zuhause im Wäscheschrank. Heute bringt sie ihr Erspartes nun endlich mal zur Bank. "Ist mein Geld bei ihnen sicher?", fragt sie den Mann bewegt. "Ja, dafür verbürge ich mich, ihr Geld ist hier gut angelegt. Wenn unsere Bank pleite ist, springt die Landes-Zentralbank ein. ... |
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| Auf. | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Sonne Wonne Angst Gewitter Schäflein in der großen Stadt Und die Milchstraße glitzert Sonne Frieden Durch den Wald Über die Straßen ... |
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| Be strong, be proud! | Caeli | |||
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Vorschautext: When fall ends and winter begins Colored leafs fallen down and the darkness wins The water is frozen and the sun is at low The cold stars starts twinkling and moving so slow Don't let it under your skins ... © Auris cAeli |
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| Plauderstunde | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Komm zu mir auf einen Plausch und wir flechten wie im Rausch unsre Worte ineinander, roten, blauen, bunten Garn, gold'ne Silben, still und warm. Komm, wir sitzen beieinander, weben unser Plappertuch, hin bis zu 'nem Wörterbuch. Und wir quasseln dies und das, ... |
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| Karneval und Stille | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Die Straßen voller Freude singen, die Herzen sich im Takt verschlingen. Konfetti fliegt, die Zeit verrinnt, bis Aschermittwoch leise hinwind´t. Dann die Stille, das Ende naht, die Narren ruhen, die Feier tat. Der Karneval, er zieht sich fort, doch im Herzen bleibt der bunte Ort. Die Fastenzeit, sie zieht heran, der Rausch der Freude ruht dann. ... |
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| Die Friedenstaube | Caeli | |||
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Vorschautext: In Reimen ausgedacht Erhebe sich die Botschaft sacht In die Lüfte hoch empor Wie schon tausendmal zuvor Ein Ästlein klein Ergrünt und fein Der Taube Schnabel hebt Als sie so durch den Frühling schwebt Gebraucht fürs Nest Schnell eingeflochten ... |
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| Tierische Verrücktheiten | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Esel dreht Pirouetten auf dem Eis. Katze zeigt sich schon wieder naseweis. Kampfhund spielt sich auf als Schutzpolizist. Reineke Fuchs denkt sich aus eine List. Krokodil auf der Zahnprothese kaut. Schwein wälzt sich im Dreck, ist total versaut. Maden fressen sich durch Äpfel, Kirschen. Holzwürmer im Gebälk raspeln, knirschen. Affe steht Kopf, wackelt mit den Beinen. Ich habe keine Lust mehr zum Reimen! |
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| Geiger bibbert vor Angst | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion - Geiger Blut und Wasser schwitzt, Angst sich in die Haut einritzt Bogen in der Hand zittert, Musiker Blackout wittert. Einsatz naht, sein Atem stockt, Panik ihm im Nacken hockt verkrampft sind seine Hände sein banger Blick spricht Bände. ... |
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| Die Sehnsucht nach dem Frühling | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Die Sehnsucht nach dem Frühling ist bei mir riesengroß, ich frage mich seit Tagen: Wann geht es endlich los? Wann blühen wieder Blumen? Wann ist die Kälte fort? Wann ist der Garten wieder ein blumenreicher Ort? Ein warmer Wind aus Süden der müsste dringend her, ... |
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| Gott.. wir haben gekifft | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Eines sollte immer klar sein Kein Mensch sollte sein allein Aber dann frag‘ ich mich: wofür die Liebe Man erinner‘ sich an Helena Sie führten Kriege dafür! Ich bin zu müde viel zu denken Soll‘ die Kirche und der Staat mich lenken Misstrauen.. Vertrauen Abgehauen! Aber was soll der ganze Terz ... |
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| Ignoranz? | Uta Kinzel | |||
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Vorschautext: Was ist das bei mir für ein Tanz? Ist es Angst oder einfach Ignoranz? Oder warum lasse ich meinen Ex-Mann lings liegen. Dabei hatte ich mich doch selbst in seine Arme getrieben. Er zeigte mir wirklich, was es heißt zu lieben. Mit Leidenschaft hatten wir es fast überall getrieben. Er hatte mich wirklich abgöttig geliebt und trotzdem hat mein Freiheitsdrang gesiegt. Dabei hatte er mich immer wieder gefragt, warum wir unsere Liebe nicht haben einfach vertagt. ... |
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| Das Manifest von Oslo | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: NI 26 – Gedichte-Oase 275 Der Sieg der Stillen ------------------------- Kein Thron aus Gold, kein weißes Haus, löscht heute das Verderben aus. Nicht Trump, nicht Putin, nicht der Stahl, trafen für die Welt die Wahl. ---------------------- Es war ein Vater, still und rein, der lud die Liebe zu uns ein. In Kellern, wo die Kinder frieren, sah man die Macht der Welt verlieren. ... |
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| Des Lebens Schiff | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Die Gefahren des Meeres (Lebens) ------------------------------------------ Mit Gottes Segen muss der Mensch das Ruder seines eigenen Lebensschiffes gut festhalten. Das Leben gleicht einem stürmischen Meer, und der Teufel versucht mit aller Macht, dein Schiff zum Kentern zu bringen. --------------------------------- Schon im Mittelalter versuchte man den Menschen klar zu machen, Gebe NIE auf! Halte fest an deinem eingeschlagenen Weg. Denn wie das Meer hat das Leben, Riffe, Untiefen, und Stürme zu überstehen. Wer an sich und an Gott glaubt übersteht aber jede Krise jeden Sturm. ... |
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| Redewendungen | Doris Grevesmühl | |||
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Vorschautext: Redewendungen sind bekannt überall im Land, sie bildhaft beschreiben bestimmte Verhaltensweisen, so heißt es, Hunde, die bellen, beißen nicht, das können sie auch nicht, weil beim Bellen sie das Maul aufreißen, können sie nicht gleichzeitig beißen. Von Menschen, die sie so betragen, kann man sagen, ... |
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