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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Ich bin ich Anita Namer
Vorschautext:
Ich
bin ICH
 
doch
WER BIN ICH??
 
Auf der Suche nach "sich selbst"
lassen sich Schätze finden!

© Anita Namer
Dezemberlicht und Scherenschnitt Angelika Zädow
Vorschautext:
Fremd
du
mir
im
grauen
Kleid
aus Abschied
und Verglühn
zuckende Funken
vergehn im Ascheregen
sprenkeln weiße Unschuld
zu undeutlichen Schemen
...
Erde Pfauenfeder
Vorschautext:
ERDE
Dein Kind werde;
Mutter Erde.
Weltebene;
Garten Eden.
Daseinswerdung;
Daseinserdung,
Menschenfuß
Auf dir!
Grund aus Güte;
Grund zur Blüte,
Auf dir
...
Feuer Pfauenfeder
Vorschautext:
FEUER
Vor dir- Kälte,
Nach dir-Wärme,
Ritual der Menschheit!
Inwendig unstillbar...
Funkenzeugung;
Größenbeugung.
Waldgewalt
In Brandgestalt.
Eisenschmied
In Flammenmieder.
Sohn der Blitze;
...
Alltagskampf Lyriknixe
Vorschautext:
Laut.
Zu groß.
Kompliziert.
Alles falsch.

Inflation, Moral, Geld, Barmherzigkeit, Korruption, Depression, Netflix, Leistungsdruck, Klima, Menschenrechte, Ampelkoalition.
Alltagskampf.

Langeweile.
Sehnsucht.

Das kann doch nicht alles sein.
...
Herbstlaub - nach einem japanischen Spielfilm. Eberhard Vogelwaid
Vorschautext:
Sie waren noch in jungen Jahren
Und, ach!, wie frisch verliebt sie waren!

Vom Krieg wurd' er von ihr gerissen,
Muss eins das andere vermissen.-

Sie wartet an dem Lieblingsplatz
Samstags mit Picknick auf den Schatz.

Bei jedem Wetter sitzt sie dort,
Doch bleibt er alle Jahre fort.

...
Wind Pfauenfeder
Vorschautext:
WIND
Himmelsschaukel,
Wanderhauch,
Durch Menschenbauch
Weht Jenseitsahnung
Unsichtbar.
Sturmesmacht,
Diesseitskraft,
und Freiheitsböe.
Unaufhaltsam;
Erdorkane!
Luftspaziergang,
...
Endlich... Bernd Tunn
Vorschautext:
Endlich...

Vaters Herz pocht so sehr.
Die Erwartung gibt nichts mehr,

Tochter ist noch sehr befangen.
Blicke hoffen mit dem Bangen.

Vater sagt: Verzeih` mein Kind!
Bin nicht mehr wie der Wind.

Bernd Tunn - Tetje
Stiller Fluss Sven Stroh
Vorschautext:
Aus der Quelle des Lichts
Ein stiller Fluss
Verloren im Nichts
Dieser letzte Kuss.

Hinunter zur Wange
Der Abschied ist nah
Der Moment schon zu lange
Bin gar nicht mehr da.

Erreichen den Mund
Ich schmecke das Meer
...
Zwei Winde Sven Stroh
Vorschautext:
Es ist die stille Furcht vor der Bindung
Wenn zwei Winde uns führen
Man nur noch den Rücken des anderen sieht
Und die Erinnerungen, die geblieben sind
Zu etwas werden was noch nicht komplett war -
Dann gehen wir weg voneinander.

Es ist die plötzliche Leere, die einen erdrückt
Wenn man merkt, dass etwas fehlt
Man die neue Freiheit nicht greifen kann
Weil sie nichts taugt in Einsamkeit
Und jeden Tag spürt, dass Gefühle in Fesseln liegen -
...
Das traurige Herz und die Liebe Andrea Detka
Vorschautext:
Unendlich traurig und schweren Schrittes lief das kleine Herz durch den Wald. Es schluchzte vor sich hin, und dicke Tränen kullerten ihm über die Wangen. An einer Lichtung angekommen, setzte es sich auf eine Bank, die dort stand und ließ mit gesenktem Kopf sitzend, mutlos die Beine baumeln.

Plötzlich sah es eine Gestalt, deren goldenes Licht ihm schon von Weitem entgegen strahlte. Sie sah fast so aus, wie das kleine Herz selbst - nur viel, viel heller, strahlender und voller Licht und Liebe. Die Gestalt kam rasch näher und setzte sich neben das kleine Herz auf die Bank.

Das Herz spürte auf einmal eine unerklärliche, wohltuende Wärme, die von der Gestalt ausging. Nach einer kurzen Weile fragte die Gestalt das Herz: „Warum bist du so traurig, kleines Herz?“ Liebevoll sah sie das Herz an.

Das Herz antwortete ganz leise und mit vor Tränen erstickter Stimme: „Mein Mensch, in dessen Brust ich bisher schlug, hat mich in den Mülleimer geworfen.“ Und während das Herz diese Worte aussprach, erinnerte es sich an dieses schreckliche Gefühl und wurde noch trauriger als es ohnehin schon war.

Die Gestalt schüttelte fassungslos den Kopf. Voller Mitleid legte sie dem kleinen Herzen die Arme um die Schultern und zog es ganz fest an sich. „Aber, weshalb, um alles in der Welt, hat dein Mensch dich denn in den Mülleimer geworfen?“

Das kleine Herz schluchzte bitterlich als es antwortete: „Er hat gesagt, er braucht mich nicht mehr. Mich wollte eh niemand haben.“ Dabei zeigte das Herz auf die vielen von Pflastern bedeckten Narben auf seinem Körper.

...
Gottgelenkte Poesie Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Sie wird stets frei von der Leber dichten,
der liebe Gott wird schon alles richten ...
im Wortgeläut manch Gedankengänge
sich verknoten in Breite und Länge
doch dann, wie von Zauberhand geglättet,
werden alle Verszeilen gerettet,
dargebracht wird jetzt ihrer Darbietung
die literarische Ehrerbietung,
dem Gott im Himmel großer Dank gebührt,
jedes ihrer Werke Leser berührt.
Das Geschenk Sven Stroh
Vorschautext:
Dunkel ist es, bin so toll verpackt
Mit Stolz überreicht, ein freudiger Akt.
Einst war ich nur Wunsch, eine leise Idee
Nun endlich Erfüllung, vier Blätter am Klee.

Ich werde geschüttelt, und raschle so toll
Die Spannung, sie steigt, ganz erwartungsvoll.
Das Papier wird entfernt, das Dunkel, es weicht
Endlich Sein was ich soll, das Ziel ist erreicht.

Ich werde umarmt, liebkost, angelacht
Der Moment so genial, das Wunder vollbracht.
...
Aufgewacht Klaus Lutz
Vorschautext:
Heute Morgen bin ich aufgewacht. Und es war
nichts mehr da: "Kein Gedanke! Kein Traum!
Kein Wissen! Keine Phantasie!" Ich habe dann
einen Tee getrunken. Das Fenster geöffnet.
Das Geschirr abgespült. Und dachte mir, finde
den Zauber. Und habe dann ein Regal
geordnet. Und das Leben war wieder perfekt!

Heute Morgen bin ich aufgewacht! Und es war
nichts mehr da: "Keine Bäume! Keine Tiere!
Keine Wiesen! Keine Menschen!" Ich habe
dann die Schuhe geputzt. Das Zimmer
...
Was sich bewährt hat Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Was sich bewährt hat

Wer sich nur noch beschwert,
Weil er Menschen nicht mag,
Hat das Ignorantentum vermehrt.

Niemand braucht einen Shitstorm,
Niemand braucht Beleidigungen,
Wenn er als Souverän seiner Sinne lebt.

Wenn man wirklich hineinhört
In die alles belebenden Worte,
...
Auch die Welt Anke Dummann
Vorschautext:
Auch die Welt kann sich irren.
Sie will dich manchmal nur verwirren.
Sie will das du lachst
Und das du weinst.
Auch wenn du es manchmal ganz anders meinst.
Wohlstand Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Wohlstand

Mit motivierendem Arbeitsethos erfüllt
Hat sich Genugtuung verschafft
Der Ehrliche, der den Wunsch stillt
Nach Zufriedenheit, die er damit schafft.

Denn die Herzensgröße allhier
Entwindet Lasten zum Norwendigen,
Verliert niemals das bedeutende Gespür
Für Kontrollverluste im Unbändigen.

...
Nein, nein, nein! Christoph Hartlieb
Vorschautext:
…Ein Menschlein, frisch auf dieser Welt,
gerade aus dem Ei gepellt,
mit andern Worten, neu geboren,
steckt bis zu den zerknautschten Ohren,
vom großen Zeh bis hin zum Bauch
nicht nur in Windeln, sondern auch
in einem Wirrwarr von Geboten,
die sein Geschick zusammenknoten.
…Dies ist verboten, jenes Pflicht:
Du sollst, du musst, das darfst du nicht.
Sei leise. Iss. Trink´s ja nicht. Trink´s.
Gerade aus. Nach rechts. Nach links.
...
Vielleicht... Anita Namer
Vorschautext:
Vielleicht
erleben wir im Laufe unseres Leben
in unzähligen Variationen
alles, was "nicht" Liebe ist

nur

um irgendwann erkennen zu können
was wirklich Liebe ist

und

...
Limits Robert Späth
Vorschautext:
Blick in die Börse.
Geldbörse leer!
Blick in den Kühlschrank.
Kühlschrank leer!

Ein Auge auf den Gaszähler riskiert.
Läuft, nicht mehr!
Das andere Auge dem Stromzähler gewidmet.
Läuft, nicht mehr!

Ein Blick auf den Wasserzähler.
Dreht sich, nicht mehr!
...
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