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| Titel | Autor | |||
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| Heilung | Nico Fender | |||
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Vorschautext: Es wird Zeit brauchen um zu heilen, der Parasit wird sich im Leib winden und verweilen. Es wird Zeit brauchen, da bleibt der Riss und Narben seien ihm gewiss. Es wird Zeit brauchen, doch die Rose wird wieder blühen, und Umwege doch zum Ziel ihn führen. Es wird Zeit brauchen den Tod zu verzeihen sich von Leid und Reue zu befreien. Es wird Zeit brauchen bis die Untat wiedergutgemacht. Bis der Schmerz vergeht, den er gebracht. ... |
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| Der Deckmantel | Meteor | |||
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Vorschautext: Ich frage für jemand bekannten, kritisiere nichts, alles nur Fiktion. Mit dem Alter alles Spekulanten, wen betrifft das denn schon? Gewebt aus Schein und Inbrunst, liegt über allem Dichterkunst. Konkret diskret mit viel Kontext, im Versmaß gut versteckter Index. Geschützt vor bitterer Widerrede, gehüllt im fiktiven Deckmantel, ... |
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| Wenn Räder leise singen... | Helga | |||
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Vorschautext: Vor vielen Jahren gingst du fort, ich seh den Tisch noch mit zwei Tassen, Erinnerung weilt noch an dem Ort, den wir gemeinsam dann verlassen. Ich habe dich zum Zug gebracht, er kam mal wieder viel zu spät, über Scherze haben wir gelacht, damit die Wartezeit vergeht. Ich seh die Menschen um uns her, die schweigend an uns vorübergehen, ... |
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| Riss | Nico Fender | |||
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Vorschautext: Hört irgendwer sein "Bitte"? Kein Mitleid, welches Rauch und Schall, Denn das Blut, die vielen Risse an der Lippe, kratzt nur an der Oberfläche seiner Qual. Ein Geist ihn zu erdrücken, ein Laster, das du ihm verdankst. Und tausend Risse auf den Rücken, ein leiser Ausdruck seiner Angst Die ganze Mühe, Perlen vor die Säue, für einen Jungen, welcher der Realität entflieht. ... |
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| Schmerz | Jasmin Pahlisch | |||
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Vorschautext: Schmeckt nach Tränen, schmeckt nach Asche, ist heiß und kalt, so kalt, füllt die Augen mit Nebel, mit Rauch und alles verschwimmt. Sterne verblassen am nachtklaren Himmel, der sonnigste Tag wird dunkel und grau. Treibt Dornen und Krallen, zerreißt und zerfetzt, lässt nichts übrig, nur Scherben, an denen man sich schneidet. ... |
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| Jammern auf hohem Niveau | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Gebetsmühlenartig werden mit aufgesetzter Leidensmiene, vor Selbstmitleid triefender, anklagender, vorwurfsvoller Stimme, repetierend Klagen abgespult über selbstgeschaffene Probleme. Die „bösen“ Anderen, mit ihren ihren unlauteren Absichten werden dafür verantwortlich gemacht ... |
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| Andächtig berührt | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Zwei Golfer stehen auf dem Grün, der dicke Klaus locht gerade ein. Die Kirchenglocken schellen laut. "Da muss jemand gestorben sein," Auf der anderen Straßenseite, zieht ein Trauerzug entlang. Frank nimmt seine Mütze ab, und lauscht dem Glockenklang. Er hält kurz inne, senkt den Kopf, und schaut andächtig berührt. ... |
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| Bedingungslose Liebe | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Großmutter zum Enkelkind: "Dir sitzt gewiss der Schalk im Nacken, du bist so voller Übermut. Du prustest los, aus vollen Backen, und steckst mich an, das tut so gut. Du schmunzelst über jede Kleinigkeit, - freust dich über jeden Scherz. Wie erfrischend. So viel Heiterkeit, beflügelt die Seele und erfreut mein Herz. ... |
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| LEBENWEG | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Steine die uns im Weg liegen sind keine Hindernisse, sondern Wegweiser. |
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| Dis Sandblume | Black Velvet | |||
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Vorschautext: Im Ozean aus Gold und Glut, wo Durst die weiche Haut so nötigt, erwacht spontan der Tiefe wilde Flut, macht sich der argen Not erbötig. Mein Leib, ein weicher, warmer Sand, vom Hauch des Windes zart tangiert, von deiner Hand im Dünnenbrand mit wildem Sanftmut aufgespürt. Ein Leuchten tief im Wüstensand, das einsam in der Stille wacht, ... |
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| Schreiben und Lesen sind wichtig | Doris Grevesmühl | |||
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Vorschautext: Als ich noch ein Schulkind war, schrieben wir auch mal ein Diktat, auch um Sicherheit zu haben mit orthografischen Grundlagen, denn richtig schreiben, aber auch lesen sind wichtig für das ganze Leben. Wenn jemand Probleme damit hat, vielleicht so manches später nicht klappt. Doch Diktate haben wohl keinen Vorrang, gibt es doch die KI, die alles kann ... |
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| Einerseits - anderseits | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Ich möchte mit dir befreundet sein, aber nur, wenn ich das Sagen habe und du dich bedingungslos nach meiner Prioritätensetzung richtest, ohne unbequeme Fragen zu stellen. Ich möchte mit dir befreundet sein, aber nur, wenn du Rücksicht auf meine Bedürfnisse, Befindlichkeiten nimmst, dich mir nicht aufdrängst, aber stets ... |
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| WOMIT HAT ALLES BEGONNEN? | Jürgen Wagner | |||
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Vorschautext: 'Im Anfang war das Wort' - doch keiner war je dort 'Im Anfang war die Tat' - der Goethe hatt's parat 'Am Anfang war das Feuer' - das ist mir nicht geheuer 'Am Anfang war das Licht' - das Dunkel war es nicht? ... |
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| "Haben Menschen einander immer weniger zu bieten?" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Ob es soweit kommen wird? Gesprächspartner aus Fleisch und Blut, ersetzt durch KI oder humanoide Roboter, drohen „auszusterben“. Mit ihrem begrenztem geistigen Horizont haben Menschen weder Wissenswertes noch ... |
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| Ballast | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Über den Feldern öffnet ein Ballon seinen farbigen Bauch. Aus dem Korb fallen Sandsäcke, Wasser, ein Mantel. Die Häuser schrumpfen auf Briefmarkengröße. ... |
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| "Schmetterlingsgefühle" kommen auf | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Eine „Schmetterline“ wäre ich gern, mit Seidenflügeln, gelb wie Zitrone, möchte bezirzen den Schmetterlingsherrn, der mir zuwinkt mit seiner Melone. -2- Er ist ein bejahrter Trauerfalter, Schmetterlingsweibchen hofiert er galant, in Träumen wird er immer verknallter ausgerechnet in mich, das ist frappant. ... |
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| Die Mottemarotte | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Die Motte, bekannt für eine alte Marotte. Fliegt stets bis an die Krampe, der Lese oder Deckenlampe. Und dann hinein ins Licht; mehr, nun; mehr nicht. |
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| Die Welt liegt immer noch in Trümmern | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Die Welt liegt immer noch in Trümmern Wollen mal sehen was die neue Woche uns bringt Hier bei mir bin ich von Frohsinn umringt Mach` alle Schotten dicht Dann bringt mich nichts aus dem Gleichgewicht Werde den Tag genießen ... |
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| Love-Story Nr. III | Dieter Kinzel | |||
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Vorschautext: Warum drängt sich Monika immer wieder in meinen Träumen? Ja ich weiß ja, Träume sind meistens nur Schäume. Trotzdem muss ich sagen, es sind zurzeit meine schönsten Träume. Gerade diese Träume halten mich zurzeit bei der Stange. Ein macht mir dabei aber Angst und Bange, Es ist nämlich mein erster Kuss, der ging bei ihr auf die Wange. Nach 5 Jahren war dies der erste Körperteil, den ich geküsst habe. Ich frage mich, was hat sie da nur für eine Gabe? Diese Gabe hält mich heute noch ganz schön in Trabe. ... |
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| August | Meteor | |||
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Vorschautext: Die Sonne thront hoch im Jahreszenit, verhüllt vom Duft reifen Obsts betört, schwer drückt die Krone aufs Gemüt, des Kaisers Monat wasserknapp dörrt. Das Zepter geschwungen zur Hitzejagd, Wälder verbrennen durch Regenmangel, eine Amsel kühlt sich ab im Solarbad, Wetterextreme führen zu Klimagerangel. August überführt zu heiße Jahresplage in den Spätsommer hin zum Herbst, ... |
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