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| Titel | Autor | |||
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| Chancengleichheit | Helga | |||
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Vorschautext: Man sagt so leicht, es gibt Chancen für alle, doch manches Versprechen entpuppt sich als Falle. Beim Glücksspiel, da denkt jeder mit Wonne, die Kugel, sie rollt - gleich hab ich gewonnen, obwohl die Chancen für alle gleich stehn, werden in Wahrheit nur wenige sehn, wie Reichtum entsteht – und die meisten verliern, doch hoffen sie weiter, noch einmal zu riskiern. Leichtgläubig wird ein Spiel nach dem anderen gewagt, man lauscht den Worten, die dort werden gesagt, ... |
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| Schattenwurf | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ein kahler Raum, vom Mond gestreift, wo keine Hand mehr nach ihm greift. Das Gestern liegt wie Staub im Licht, das durch die hohen Fenster bricht. Was bleibt, ist nur ein matter Ton, ein Flüstern aus der Illusion. Und in der Stille der tiefen Nacht verliert die Seele ihre eigene Macht. |
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| Gleichgültigkeit | Sonja Dworzak | |||
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Vorschautext: Sie sitzt zwischen den Stühlen wie Staub. Ein Blick streift mich wie ein grauer Faden ohne Knoten. Man reicht mir Worte wie leere Tassen. Ich trinke ... |
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| Beziehungswahrheit | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Ich biege mich in jede Richtung - es ist mein Tanz mit dem, der nicht versteht, warum ich tanze - es auch nicht muss, weil ich darauf vertraue, dass Tanz Bewegung ist, die - irgendwann - die Schwingung wird, die trägt in einen Fluß, der nicht für heute nur ... |
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| Schwerkraft | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Menschen docken an über Schwächen. Nicht über Kontrolle. Nicht über Überlegenheit. Nicht über die sauber gefalteten Tage. Sie docken an: über das Zögern, über die kleine Erschütterung in der Stimme, über das Zittern hinter dem Lachen. ... |
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| Werte und Sinnestrug | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Ewiger Fluss, Quelle vor Schöpfung Kraft, entspringt Geburt, die Daseinswandel schafft. Kindheit, unberührt und frei, noch bläst der Frühlingswind, im jungen Mai, der hin zum Sommer strebt, der Jugend Traum, sich bald die Reife zeigt, an Sturm und Dranges Saum. Herbstbunt, im wilden Flug, verweht sind Leidenschaft, Werte und Sinnestrug. Standhaft im Wandel, für den Kampf bereit, des Weges Handel, wechselt schnell sein Kleid. Winters Frost, wo Tatendrang erstarrt, ... |
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| Die Rose fiel... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Die Rose fiel... Gefühle sangen keine Lieder. Gaben nur noch Pflichten wieder. Die hellen Wolken wurden grau. So manche Gesten wirkten flau. Die Liebe nicht mehr spürbar war. Beziehung wurde nüchtern klar. Es verschwamm der Beiden Ziel. ... |
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| Stillstand | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Die Stadt hängt schwer im gelben Dunst, kein Takt mehr, der das Blut bewegt. Verblasst ist längst die alte Kunst, die uns durch matte Tage trägt. Wir warten auf ein hartes Wort, das durch die Stille schneidend spricht, an diesem stumpfen, leeren Ort, bis endlich wieder Morgen bricht. |
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| Abendstimmung | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Der Wind flüstert, Wellen rauschen, die Möwen ruhen am Strand. Wir sitzen an der Beach-Bar, mit einem Sektglas in der Hand. Der Tag war heute herrlich und klingt ganz langsam aus. Die Sonne geht jetzt unter, - wir holen die Jacken raus. Dick eingepackt blicken wir hinaus, aufs weite Meer. ... |
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| Auf der Blumenwiese | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Alle Blumen auf der Wiese, erstrahlen im Sonnenschein, bunte Schmetterlinge flattern, geben sich ein Stelldichein. Die feißigen, kleinen Bienen, saugen Nektar aus den Blüten. Den Marienkäfer, auf dem Blatt, möchte ich so gern behüten. Ich lausche dem Gezwitscher, der großen Vogelschar. ... |
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| Mutlos | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Die alte Frau weilt täglich hier; verloren und in sich versunken. Still, wintermüde ruht vor ihr der See – umschwirrt von Glitzerfunken. Ihr Blick starrt in den kalten Morgen und Tränen rinnen über Falten. Gefühle sind in ihr gestorben, die jahrelang sie fest umkrallten. Härte hat sie einsam werden lassen und schuldig an versäumter Mutterpflicht, ... |
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| Welches ist | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Welches ist … Welches ist der schönste Satz an Liebesironie? „Ich selbst hätte mich niemals geheiratet.“ ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| Geburtstagsfeier in kleinem Kreise | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Geburtstagsfeier in kleinem Kreise Da sitzen wir nun im Ratskeller beisammen Und freuen uns, obwohl – wir kennen uns kaum. Doch weil wir alle von einem Gutwillen abstammen, Sind wir gern versammelt in diesem großen Raum, Wo wir sofort mit gutem Mut uns aufspüren, Bald darauf die besten Gespräche führen. So kommt man sich denn langsam näher, Die Speise- und Getränkekarte ist fulminant, Nirgendwo sitzen Gesprächsausspäher ... |
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| Abgeschmacktes | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Abgeschmacktes Oberflächlichkeiten stimmen manche heiter Dafür brennen sie Sie stehen ganz oben auf ihrer Lebensleiter © Käte Micka Käti Micka |
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| Im Leben geht Vieles auch daneben | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Im Leben geht Vieles auch daneben Man kann nicht immer nur glänzen Es ist im Leben so Alles hat seine Grenzen Man hat das Glück nicht für immer gepachtet Nur ruhig Blut Man wird doch nicht entmachtet Mache heiter weiter Alles wird gut ... |
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| Spätsommer-Abende | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Lange noch, kann man draußen verweilen, gemeinsam die schönsten Momente teilen, an Spätsommer-Abenden die Ruhe genießen und sich ein Gläschen Wein eingießen. Man denkt an die Sommermonate zurück, hat schon die Herbstvorbereitungen im Blick. Die letzten Tage im September lassen nicht warten, man sitzt noch immer gemütlich im Garten. ... |
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| Hitzefrei ! | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Morgen schreibe ich mal kein Gedicht, denn mir bekommt die Hitze nicht, am besten ich bleibe mal zu Hause, ruh' mich aus und mach 'ne Pause. Die Wärme macht es mir sehr schwer, ich fühl mich schlapp, der Kopf ist leer, zuviel sind solche Temperaturen, die hinterlassen ihre Spuren. Eine kleine Auszeit kommt mal recht, dann geht's mir bald schon nicht mehr schlecht. |
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| Erste heiße Frühlingstage | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Jetzt zeigt sich der Frühling erstmals richtig, dass man sich gut schützt, das ist ganz wichtig. Viel Kraft hat die Sonne in diesen Tagen, da kann die Hitze uns ziemlich plagen. Ein schattiger Platz, viel trinken, zur Abkühlung Eis, die Gesundheit hat Vorrang, sonst zahlt man den Preis. |
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| Augenblick | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Ein Augenblick, durch zartgewebten Spalt, öffnet den Weg zu tiefem Herzensgrunde. Streift´sanft den Sonnenstrahl, spürt den Moment und bald, schaut er den Wert, der mehr wiegt als die Stunde. |
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| Lasse nicht zu | Angelika Zädow | |||
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Vorschautext: Lasse nicht zu, dass das absurde Geschwätz so mancher Mächtiger über gelungenes Töten, notwendige Gewalt und unausweichliches Zerstören auf das Geschenk deines Lebens abfärbt und alles Gute in einem schwarzen Loch verschwinden lässt Wappne dich dagegen ... |
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