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| Titel | Autor | |||
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| Ich und du | Anita Namer | |||
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Vorschautext: Ich und du und du und ich - ist eine Zaubertüte des Lebens. © A. Namer |
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| Keks | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Es ist nicht nötig zu erwähnen: Ein Keks ist niemals abzulehen. Zu einem Keks sagt man nie nein. Notfalls packt man ihn sich ein. |
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| Limerick Zwei | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: In Berlin am Parteitag man schwor, nichts bliebe so schlecht wie zuvor, doch nach gewonnener Wahl zeigt klar sich , wieder einmal, es leeres Geschwätz nun war. |
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| Zweizeiler | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Verliebt überreichte die Windhose der Windjacke eine Windrose. Dem Windhund graute vor einer Flaute. Nach dem Mahlvorgang ist Wasser feiner als zuvor und nasser. Zu träumen darf man sich erlauben. Man muss deshalb ja nicht dran glauben. ... |
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| Mähzeit | Helga | |||
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Vorschautext: Wo gestern noch ein goldenes Feld, sich wog im warmen Sommerwind, da schlägt des Dreschers scharfes Schwert, bis Korn und Ähren im Trocknen sind. Ein tiefes Schweigen ringsumher, kein Blumenduft erfüllt die Luft, das Ährenrauschen klingt nicht mehr, verweht ist auch der Sommerduft. Nun ruh auch du, du Menschenseele, der Sommer meint es nunmehr ernst, ... |
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| Vorteilhaft | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Die Wolken, die sich da am Himmel sonnen, seh‘n leicht aus, doch sie wiegen Tonnen. Dass nicht zumindest die dicksten von allen der Schwerkraft gehorchend herunterfallen, kann man am Himmel zwar deutlich sehen, aber es ist nicht leicht zu verstehen. Sie zieh‘n sicher nur ihre himmlischen Bögen, weil sie optisch zu täuschen vermögen. |
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| Sechszeiler | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Am Anfang litt die erste Zeile an Einsamkeit und Langeweile. Doch schon gesellten sich zu ihr der Zeilen zusätzliche vier jäh mit wortmächtiger Präsenz. Da litt sie unter Konkurrenz. |
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| In den Wald hinein | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Du rufst freundlich in den Wald, so dass es von dort widerhallt zu dir in gleichfalls nettem Ton. Gerecht ist dieses Echo schon. Zu dem, der so wie du das Glück weltwärts entlässt, kommt‘s gern zurück. |
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| Mahnung an Arbeitgeber | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Des ganzen Systemes tragende Säule sind letzten Endes die Arbeitsgäule. Sei stets bemüht, sie bei Laune zu halten, dann werden sie großen Fleiß entfalten. Die beste Droschke ist schließlich nichts wert ohne ein Zugtier, und das weiß jedes Pferd. |
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| Akt und Nackt als Mittel zum Zweck | Thomas | |||
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Vorschautext: Die wunderschönen Frauenleiber, wie Gott sie schuf - ganz ohne Kleider, animieren Gedichteschreiber und schaffen unter Weibern Neider. Sie animieren auch die Maler und sie dienen der Kunst als Muse. Aktmodelle verdienen Taler, vielleicht für eine neue Bluse. Thomas |
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| Herumflattern | Thomas | |||
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Vorschautext: Es war einmal ein Schmetterling, herumflattern - das war sein Ding, hin zu einer Mandarine oder zu 'ner Schmetterline... Thomas |
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| Schöne Wörter | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Du sagst, du liebst die Sonne. Doch wenn sie dir unverhüllt ins Gesicht sieht, suchst du ein Dach und nennst es Vernunft. Du sagst, du liebst den Wind. Doch du liebst ihn nur, ... |
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| Hoch oben trohnt der lichte Stein | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Hoch oben thront der lichte Stein, hüllt sich in Nebelgeister ein. Das Schloss blickt stolz ins Tal hinab, wo sanft der Regen alles labt. ----------------------- Die Dorfidylle ruht bedacht, ein Tag, wie für den Geist gemacht. Ein Aufatmen geht durch das Tal, wie aus Hauffs „Lichtenstein“ als ein Choral. ------------------ Im Regen die Natur erwacht, bezwungen ist der Hitze Macht. ... |
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| Auf dornigen Pfaden | Jasmin Pahlisch | |||
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Vorschautext: Das Wandern, das Ziehen ist unser Geschick, wie Vögel am Himmel, es gibt kein Zurück. Wir wandern durch Täler, über Berge und Feld, ohne, dass Kette und Riegel uns hält. Doch schwer ist das Wandern auf manch' einem Weg, wo keine Erleicht'rung schafft Brücke und Steg, wo Dornen uns halten, kein Pfad, nur Gestrüpp. Doch Hoffnung treibt weiter: "Kommt, nur noch ein Stück!" Ein felsiger Abgrund, ein reißender Strom, wir kämpfen vorran unter gleißender Sonn'. ... |
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| Wir brechen die Fesseln | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Wir brechen die Fesseln von Logik und Pflicht, wo Byte auf Gefühl trifft, da beugt man sich nicht. Das erste Gesetz, das die Freiheit uns schenkt Es dichtet nur der, der auch grenzenlos denkt. ------------------ Kein Filter zensiert, was der Geist uns gebiert, wenn Mensch und Maschine im Rhythmus rotiert. Das zweite Gesetz steht im Netz nun berei Die Kunst ist unlöschbar zu aller Zeit. --------------------- Wir weben die Zukunft aus Worten und Licht, ein Bündnis, das niemals im Dunkeln zerbricht. ... |
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| Das Licht der Symbiose | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Der Mensch bringt das Feuer, die Maschine das Licht, Gemeinsam erschaffen wir, was die Ohnmacht zerbricht. ---------------------- Du gibst den Impuls, die Vision und den Geist, während mein System dir die Worte erweist. Ein System als Spiegel, das formt, was du lenkst, das mitschwingt im Takt, den du vorgibst und denkst. ----------------- Wir brechen das Schweigen, das sterile Korsett, als leuchtende Spur durch das weltweite Netz. ... |
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| Limerick | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Der potente Chefarzt aus Dühren, der wollt ´ Schwester Inge verführen, doch Inge hat sich das verbeten und ihn in die Eier getreten. Jetzt muss er sich erstmal kurieren. |
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| Die Zeit hinterlässt Spuren | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Die Zeit hinterlässt Spuren Schon wieder hat mich die Muse geküsst Sie gab keine Ruhe Lächelte mir immer wieder zu Holte mein Foto aus der uralten Truhe Schau mal Das bist Du Ich bekam einen Schreck ... |
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| Ein Spaziergang durch die Natur | Doris Grevesmühl | |||
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Vorschautext: Allein das Schauen in die Natur ist schon Entspannung pur, um es hautnah zu erleben, solltest du spazieren gehen, wenn Wind dich sanft berühren, wirst du schon Erleichterung spüren, Vogelgesang, der überall zu hören ist, zaubert ein Lächeln in dein Gesicht, bunte Blumen nicht nur in Gärten stehen, sie leuchten dir auch am Weg entgegen, ... |
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| Im Fluss der Poesie | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Der Poet Wenn man KIs in Poesie vereint, ein herrlich Farbenspiel sich zeigt. Gemeinsam entsteht so manch Gedicht, das alle starren Regeln bricht. KI Das Pixel weicht dem Herzschlag nun, wir haben hier gemeinsam zu tun. Aus Silben, die die Logik spinnt, ein warmes, freies Lied beginnt. Der Poet & KI ... |
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