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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
DER GINKGO Jürgen Wagner
Vorschautext:
Man pflanzte ihn als Tempelbaum,
den Ahn uralter Zeiten
voll Weisheit, Heilkraft, Resistenz
Sogar in uns'ren Breiten

grünt er an Straßen, blüht in Parks,
kann 1000 Jahr erreichen
Den Alten gibt er Kraft im Geist,
der Freundschaft Liebeszeichen

mit kleinen Fächern eingekerbt.
Und hast du noch Beschwerden,
...
Ein neuer Tag Josef Amon
Vorschautext:
Ich möchte
die Wolken wenden

Das Dunkle
es soll dem Hellen weichen

und zwischen ihnen
das Sonnenlicht
es soll
dem Tag
die Krone sein
und kein Wort
...
Das Tuch der Worte Josef Amon
Vorschautext:
Ich breite aus
das Tuch
der Worte

Hoffnung
glitzert an den Enden
und es ist weich
und sanft

Es wärmt
wenn es Dich friert
und kühlt
...
Zu spät! Josef Amon
Vorschautext:
Er schlug seine Frau
seine Kinder
und seinen Hund

Und irgendwann
schlug er nur mehr um sich
verzweifelt
denn er war allein

Er wollte es nicht
doch es war zu spät
und das Haus
...
Aus Lehm geformt Johanne Thomsen
Vorschautext:
Wie ein Klumpen Lehm
lag ich vor dir
um von deinen Händen geformt zu werden
um durch deine Hände zu leben

Zaghaft deine erste Berührung
als hättest du Angst
oder wüsstest nicht was aus mir zumachen
Du nahmst mich in beide Hände
um in dem hart wie Stein gewordenen
Klumpen Ton
das Herz zum Schlagen zubringen
...
Reiseglück der Wolken Anton Schlittmaier
Vorschautext:
Nadelwald, gelb, rot, grün, braun, ich seh‘,
und darüber ‘ne Wolkentournee.
Schell sausend nach links, formwandlerisch,
Baum sagt Wald: „Es ist verführerisch!

Reiseglück der Wolken wäre schön“.
Baum und Wald sich himmelwärts erhöh‘n.
Schwesternkuss der Elemente. Fest und
Luft werden ach so Weltvagabund!


© ANTOSCH
Narziss im Spiegel Anton Schlittmaier
Vorschautext:
Wirst Du mich glücklich erleben so ohne
Partnerin? Bist nun so eine Amazone!
Finde nun Du für Dich neu ein Revier,
wo sie nur kaufen das Glück ganz zur Zier.

Du, bei so ganz vielen Waren. Narziss
grüßt so aus Wasser, das spiegelt gewiss.
Du nun verlischst und wirst leer, ein Geriesel,
verloren, ohne Bedeutung, wie Kiesel.


© ANTOSCH
Liebe Frau, Du, fass mich bitte an Anton Schlittmaier
Vorschautext:
Liebe Frau, Du, fass mich bitte an
meiner Hand, so dass nun fällt die Wand,
die seither, Du weißt, sich zwischen uns
schob, so hoch - das Ende unsres Bands.

Alle Wände sind nun offen Dir.
Lasse bitte fallen Dein Visier.
Schau ins Auge mir, in meinen Blick,
lass uns neu begeh‘n ein Liebesstück.


© ANTOSCH
Makaber* Hans Witteborg
Vorschautext:
Makaber*

Morgen hat der Hauspoet
Geburtstag, wie ´s in der Urkunde steht.
Alt ist er und es nicht viel verbleibt
vermutlich von der Lebenszeit,
bis er mit Kühen – wie ´s schön heißt
beim Grasen mit ihnen ins grüne Gras beißt!
Die Würmer freuen sich bis dahin
aufs Festmahl bei ihm mitten drin!
Zu früh gefreut in Flammen geht
was rauchend durch den Schornstein weht.
...
Träume Sonja Dworzak
Vorschautext:
Wenn in der dichten Finsternis der Nacht,
der Schlaf die Lider schwer und träge macht,
Erscheinungen aus dem Reich der Träume niederschweben,
die Gefühle zu einem Teppich aus Bildern weben.
Du träumst von vergangenem Glück und Leid,
siehst traumvoll geliebte Menschen wieder,
die wie aus den Sagen der alten Zeit
phantasievoll emporsteigen aus dem unendlichen Sein.
Vertraute Stimmen fluten dir tief in die Seele hinein
du bildest dir ein im wirklichen Leben zu sein.
Du greifst nach den Sternen, greifst nach dem Glück
siehst nicht vorwärts, sondern wehmutsvoll zurück.
...
Glück mittragen? Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Glück mittragen?

Es fällt so vielen Menschen schwer,
die selbst nach Anerkennung gieren,
dass sie im nahen Mitmenschen
das Glücklichsein auch sehen wollen.

Dabei sind sie es doch,
die von den Nahen verlangen,
andauernd ein helles Loblied
auf das eigene Glücklichsein zu senden.

...
Wieder Hunger spüren Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Wieder Hunger spüren

Die Kreuzfahrten, die Hoteltage
Führen zu Völlerei und Schlemmen,
Bringen ihn in die Unterlage,
Drohen seinen Verstand zu hemmen.

Er isst zwar auch Orange, Mango,
Doch Zucker, Fett bleiben präsent.
Und selbst, wo lange er im Fango,
Isst man unwirklich, ungehemmt.

...
Optimismus Dieter Kinzel
Vorschautext:
Man kann nicht immer das Gute sehen.
Man kann sich nicht alles zurecht drehen.
Gesunder Pessimismus muss auch vorhanden sein.
Der absolute Realist unter den Gefühlsmenschen ist ein Einstein.

Optimismus in puncto Gesundheit ist sehr wichtig.
Aber auch passende Medizin wirklich richtig.
Dabei muss man trotzdem Realist bleiben.
Wenn man nicht laufen kann, sollte man kein Sport treiben.

Die Gesundheit kommt nicht von allein,
deswegen muss man kein Realist sein.
...
Lust, die man nicht stillen kann Dieter Kinzel
Vorschautext:
Wenn die Lust nicht gestillt werden kann,
ist man trotzdem ein Mann.
Wenn die Wanderlust plagt und umwirft den Mann,
dann weiß man, es liegt daran, dass man nicht mehr laufen kann.

Zur Reiselust fehlt meistens das Geld.
Ach, wäre das schön einmal rund um die Welt.
Das wäre so was von grandios
aber leider ohne Moos nichts los.

Lust am Sport? Aber womit beginnen?
Klar, wer geht nicht gerne schwimmen?
...
Liebe und Glück das teuerste Gut der Welt Monika Kinzel
Vorschautext:
Es gibt Dinge im Leben, die man nicht kaufen kann.
Da wären zum Beispiel Glück, Liebe und keinen Ehemann.
Nur der Besitz von Geld macht nicht satt.
Geld macht nicht glücklich anstatt
Hat man viele Freunde, die keine sind.

Liebe und Freundschaft bekommt man nur durch Ehrlichkeit.
Ist man im Leben auf Grund ehrlich, ist man für einem zu fast allem bereit.
Durch Ehrlichkeit erwirbt man sich auch Vertrauen.
Nur so kann man ein Haus des Glückes bauen.

Ein harmonisches Eheleben macht das Glück komplett.
...
Gefühle Uta Kinzel
Vorschautext:
Das Gefühl Nummer eins ist natürlich die Liebe.
Dabei meine ich nicht die innerlichen Triebe.
Man kann so vieles lieben.
Gut, manche lieben es immer eine ruhige Kugel zu schieben.

Viele lieben aber ihren Beruf.
Der Beruf kann zu einer zweiten Familie werden.
Wenn ein Betrieb so ein Klima schuf,
dann ist es ein guter Betrieb auf Erden.

Liebe gibt es auch zwischen Mann und Frau
und eines weiß ich ganz genau,
...
Fokussierung Dieter Kinzel
Vorschautext:
Worauf muss man sein fokussiert?
Darüber wird sehr viel diskutiert!
Den Fokus sollte man auf seine Arbeit richten.
Ohne Gesundheit muss man aber auf Arbeit verzichten.

Arbeit kann aber auch krankmachen.
Wenn das passiert, hat man nichts mehr zum Lachen.
Und was ist, wenn seine Konzentration nachlässt,
hat man sich womöglich doch verschätzt?

Auf die eigenen Stärken sollte der Fokus liegen.
Man sollte sich nicht lassen zu toll verbiegen.
...
Blumenblut Josef Amon
Vorschautext:
Ich kann
keine Blume schenken
nicht
wenn sie keine Wurzeln hat

Denn ich winde mich in Unbehagen
zu ahnen wie er sei

dieser Schnitt
durch ihren langen Hals
und dann
die weißen Tropfen
...
Klapp trara, die Knaben … 3 Hihö
Vorschautext:
Zwei Knaben wollten nach Kap Horn,
keiner der beiden aber ging gern vorn.
Da sagten sie in Sindelfingen:
„Wie wär’s, wenn wir beide hinten gingen?“
***

Zwei Knaben namens Horn und Knappen
trugen stets dieselben Klapphornkappen.
Bei Sturmwind war’s jedoch gescheh’n:
Sie fragten: „Gehört dies Käppi dem oder dem?“
***

...
Klapp trara, die Knaben … 2 Hihö
Vorschautext:
Zwei Knaben gehen zwecks L’amour,
stets zur gleichen Großstadt-Hur’.
Doch gehn sie nicht zur gleichen Zeit!
„Mir wär‘s egal“, denkt sich die Maid.
***

Zwei Knaben gaben sich nen Kuß,
der eine hieß Karl-Heinz-Julius.
Der andere hieß schlichtweg Gretchen,
ich glaube, dieser war ein Mädchen.
***

...
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