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| Titel | Autor | |||
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| Reiz des Flüsterns | Meteor | |||
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Vorschautext: Hinter Samt und Seide knisterts, ein Blick, der stumm Regeln bricht, das Verbotene sucht uns, wispert, flüsternd es uns feurig anficht. Verfügbares wird kalt und blass, wenn süße Sünde lüstern lockt, ein Hauch von ungezähmtem Spaß, der uns im tiefsten Innern foppt. Ein Fingertipp auf nackter Haut, wo man es eigentlich nicht darf, ... |
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| Und täglich grüßt mein altes Ich {300} | Jacob Seywald | |||
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Vorschautext: Ich laufe durch mein neues Leben und überlege, was ich denken soll. Denn kein Gedanke lässt sich hegen, nur Gefühlen bin ich unterlegen. Ich laufe durch geheiltes Land und frag mich, was mich freuen soll. Denn nicht ein Gedanke greift die Hand, nur Zerstreuung, Sog und lodernd Brand. Ich laufe auf erbauter Mauer und frag mich, wer sie sprengen soll. ... |
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| Die Welt im Schattenmantel | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ich wandre durch Straßen aus Aschenrauch, wo Schatten regieren wie leiser Hauch. Gesichter verblassen im Neonlicht, wo Wahrheit ihr klares Bild zerbricht. Du kommst als ein Händler im falschen Ton, als Weber der Leere, als Fürst aus Hohn. Dein Lächeln – ein Messer im Samtgewand, dein Angebot – Feuer in blinder Hand. Du nennst mich Bruder, doch feilschst um den Preis; du hüllst deine Absicht in Nebel und Eis. ... |
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| Männer, wie ich sie mag | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Mich reizen stets die Ruhigen, Stillen, gut gebaut, - mit starkem Willen. Ehrlich und von Herzen gut, aufmerksam, - mit reichlich Mut. Sportlich, elegant und spritzig, gut organisiert, spontan und witzig. Belastbar und verständnisvoll, gut etabliert, - das wäre toll. Er sollte auch belesen sein, und ein Gourmet, - ich ess´ gern fein. Ich mag Männer, die sich modisch kleiden ... |
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| Alte Werke | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: In meinem warmen Zimmer, sieht es gemütlich aus. Ich sitze bei Kerzenschimmer, und schau´ zum Fenster raus. Draußen tobt der Herbstwind, er lässt die Blätter wehen… Der Regen macht die Scheibe blind, heute ist kein Mensch zu sehen. Ich drehe dem Herbst den Rücken zu, schau´ auf das Plätzchen am Kamin, ... |
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| Verbundenheit mit rheinischer Weinkultur über den Tod hinaus | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Zu Lebzeiten kehrte er entlang des Rheins in vielen Kneipen ein, wegen des Weins, probierte dort so gut wie alle Sorten, als Weinkenner bekannt, allerorten, ließ er Weingläser zum Prosten erklingen, Fantasie breitete aus die Schwingen und er dichtete muntere Trinklieder, die man frohgestimmt sang, immer wieder. Dichters Urne bestattete man im Rhein, ... |
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| Gute Güte | Meteor | |||
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Vorschautext: "Gute Güte!", sprach die Tante, als vor ihr eine Maus rannte, raus zur Haustür bevor was blühte, das beruhigte beider Gemüte. |
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| Achtung: Wir verhungern | Grünschön | |||
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Vorschautext: Achtung: Wir verhungern. Das ist was ich mich kaum traue zu sagen, vermag. Achtung: Wir verhungern. Schnell in den Supermarkt. Denn morgen in Feiertag. ©Grünschön. Kein Frosch, kein Grashüpfer, (r)auch kein Gras. |
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| Keine besonderen Vorkommnisse | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Unser Aufenthalt hat den Zustand der Welt nicht wesentlich verändert. Das vorhandene Elend wurde fortgesetzt. Die Dummheit kann sich auf uns berufen. An Schlechtigkeit musste niemand sparen. Gelegentliche Einsicht ... |
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| Wie?! | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Как тебя узнаю я: Ты с зонтом иль без зонта, В шляпе и одет по моде? -У меня кабриолет. Wie kann ich dich erkennen : Bist du mit Schirme oder ohne, Kleid von Modisch , ziehest den Hut an? -Habe ich Kabriolet. |
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| Die rotblonde Renate | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Im Rechnen ist Renate schwach- im Bett- eine Granate, bei Männern ist sie sehr beliebt - die rotblonde Renate. Sie fühlt, was jedem Mann gefällt und ist gut im Verwöhnen, sie hört es immer wieder gern, wenn Männer vor Lust stöhnen. Auf St Pauli ist ihr Job - sie steht dort hinterm Tresen , ... |
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| Sei beherzt auch wenn es zuweilen schmerzt | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Sei beherzt auch wenn es zuweilen schmerzt Nur zu Gehe mutig durch die Welt Bedenke aber nicht Alles kann dir gelingen Jedoch ganz unverhofft wird man oft ein Held Auch schon kleine Erfolge können Dir Glücksgefühle bringen ... |
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| Immer war ich eingebunden | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Immer war ich eingebunden Immer war ich eingebunden In die Zeit mit lieben Eltern. So kamen wir über die Runden: Nach dem Krieg gab’s wenig zu keltern. Alljährlich hackte ich Hartholz, Zehn Ster gekauft und dann gesägt. Sie waren auf mich immer stolz, Aufs Sparen war alles ausgelegt. ... |
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| Altvertraute Melodien | Helga | |||
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Vorschautext: Die Augen zu, die Ohren offen, da hörst du sie von Ferne klingen, die altvertrauten Melodien, sie dir sofort Erinnerungen bringen. Du lauscht gebannt und denkst an damals, schwelgst in Gedanken dann im Sehnsuchtsland, gehst mit dem Gestern ... |
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| Stern | Ingeborg Henrichs | |||
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Vorschautext: Nächte atmen tief Die Zeit ruht im Jetzt. Stille Fern wacht ein Stern |
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| verspätet | Farbensucher | |||
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Vorschautext: in Träumen verpasst man den Zug den Ankommenden die Tasche im Leben kommt man verspätet bei sich an und der Traum geht weiter |
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| eingefahren | Farbensucher | |||
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Vorschautext: In eingegleisten Zügen reisen die Mundwinkel mit. Am Ziel steigt die Erwartung aus, das Verhalten fährt weiter – in die gleiche Richtung. |
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| Die leere Kammer | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Einsamkeit, ein stiller Raum, kein Licht, kein Klang, kein sanfter Traum. Ein Ort, den viele nie verstehen, weil sie ihn nur von außen sehen. Wenn man sich selbst dem Leben entzieht und keine Hand mehr Wärme gibt, wenn Stimmen schweigen, Träume fliehen und letzte Farben langsam verglühen, dann schleichen Sorgen leise heran und legen sich aufs Herz fortan. ... |
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| Des Herbstes Hand | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein leises Rascheln streift das Land, der Sommer packt die Koffer ein. Still reicht der Herbst uns seine Hand und taucht die Welt in gold'nes Sein. Der Nebel webt sein kühles Zelt und fängt den letzten Sonnenstrahl, die Blätter tanzen rot und gelb, ein kühler Wind zieht durch das Tal. Säuselnd weht er durch die Gassen und rüttelt sacht an Ast und Strauch, ... |
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| Echo der Seele | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: – Wenn die Erinnerung zerfällt – Der Nebel kriecht in die Alleen, wo einst ein klares Bild bestand. Farben verblassen, Formen gehen, entgleiten leis' der eig’nen Hand. Ein Name schmilzt wie Eis im Licht, gesprochen oft, nun stumm und fern. Das liebste – vertrauteste – Gesicht verliert den Glanz, verliert den Kern. ... |
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