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| Titel | Autor | |||
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| Kinderarmut | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Es ist leicht, in wohlfeilen Reden über soziale Gerechtigkeit zu philosophieren, während man selbst im Warmen sitzt. Doch die Realität in unserem Land spricht eine andere, unbarmherzige Sprache. Hinter den sterilen Tabellen der Statistiker verbirgt sich das stille, oft unsichtbare Leid von Millionen Familien. Dieses Werk versteht sich als ein ungeschönter Zwischenruf. Wo die Bürokratie versagt und das System wegsieht, muss die Literatur die Stimme erheben. Denn die Armut unserer Kinder ist das beschämende Zeugnis einer Welt, die den Wert des Menschen nur noch nach seinem Kontostand bemisst. Ein KI und Peter Leitheim Gedicht -------------------------- Das Mutterherz ist voller Schmerz, die Welt regiert nur vom Kommerz. Die Stube kahl, das Konto leer, der kleinste Einkauf geht nicht mehr. ----------------------- Klein Fritzchen knabbert trocken Brot, aus jeder Ritze ruft die Not. Vom Fritz die Hose aufgetragen, ... |
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| Die Demokratie des Sterbens (Song/Remake) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Vor der Rente sollen wir sterben, nur in einem schlichten Sarg. Ohne Ehre, ohne Würde, denn so was zahlt nicht Vater Staat. Nur Staates Diener sterben voller Ehre, da zahlt der Staat ohne Gezerre. Ein großer Stein, ein glänzend Sarg, ein Meer von Blumen und von Kränzen. Die Gäste viel, die Reden lang, denn prunkvoll muss es für sie sein. Nur Arme sterben ganz allein. ... |
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| Haiku "Umarmung" | Kirsten Kirschbaum | |||
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Vorschautext: Monate getrennt Sie umarmt ihn lang Der Duft seiner Haut |
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| Juni im Glas | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Eine Erdbeere ist kein Obst. Sie ist ein Ereignis mit grüner Krone. Außen rot. Innen Sommer Duft zuerst. Dann Saft. Süße mit Puls. Sie kann roh bleiben ... |
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| Das Loch ... | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Ich hab mich in ein Loch begeben, was es eben so manchmal im Leben gibt. Alles schöne war verschwommen, ich fühlt mich schlecht und ungeliebt. Es war zum Glück nur kleiner Brunnen, das Wasser es war wohl gesiebt. Es hätt auch können schlimmer kommen, wenn es so etwas mal gibt. |
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| Wenn... | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Wenn das Leben dir einen Esel gibt,aber wünschst du dich für einen Pferd-das bedeutet nicht ,daß das Leben dich auslacht.Das Leben willt nicht ,daß du dir den Hals rollt. |
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| R o s e n g a r t e n z e i t | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Blumen machen Freude Es ist soweit Startschuss für die Rosenblüte Rosengartenzeit |
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| Knospen | Kirsten Kirschbaum | |||
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Vorschautext: Wie er ihre Knospen berührt Und ihr schnelles Aufrichten spürt, Wird ihm wieder einmal klar: "Was wir haben, ist wunderbar." Er dreht die Knospen sehr behutsam, Ist ganz bei ihnen, frei von Scham. So hat sie viel Zeit zum Fühlen Und wird gewiss nicht abkühlen. Denn die Knospen sind sensibel Mit der Rose kompatibel. ... |
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| Wüstensand | Jasmin Pahlisch | |||
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Vorschautext: Komm mit mir in ein Land im fernen Wüstensand, wo Märchen sind scheinbar wahr und keine Träume sind. Komm, spür' die pure Magie! Ja, tausend Lichter glüh'n hell und tausend Farben strahl'n. Oh, so ein duftender Quell' will jedem hier gefall'n! Komm, spüre die Poesie! ... |
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| Zauber der Nacht | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Wenn im Dunkel die Sehnsucht erwacht, zarte Träume schweben durch die Nacht, in der Seele leise eine Melodie erklingt und das Herz in deren Rhythmus swingt. Dein Name wird zum leisen Zauberwort, das mich trägt zu einem anderen Ort. Wo Blicke sich im Sternenlicht berühren und wir die Nähe tief im Innern spüren. Nur du und ich im Einklang dieser Nacht, bis am Morgen sanft der junge Tag erwacht. ... |
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| Dolce far niente | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Die Uhr tickt leise, fern und sacht, weil heute keiner Pläne macht. Still steht die Zeit, der Blick wird weit, kein Muss gibt es, nur Heiterkeit. Nichts leisten - wollen oder sein; nur tiefe Ruhe kehrt im Herzen ein. Die Sonne scheint, der Wind ist lau, am Himmel strahlt das schönste Blau. Im weichen Grase will ich liegen, in der Stille sanft die Seele wiegen. ... |
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| Die Kerze | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Die Kerze gleich beendet Ich schreibe das Gedicht, Um es ist neblig Und keinen Mond man siehet. Doch,ich ziehe Pferde an Sofort eile dahin Wo ein Morgen graut Und es blitzt |
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| Für ein paar Stunden... | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Jorin studiert schon ewig und hat sehr wenig Geld, deshalb hat er eine Plattform, - im Internet erstellt. Ein Portal für einsame Damen, die Abwechslung suchen. Man kann ihn, jetzt online, für ein paar Stunden buchen. Er jobbt auch für Agenturen, doch die Aufträge sind klein. ... |
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| Das Gänseblümchen | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Ganz dicht an einer Mauer, habe ich dich erblickt. Dein Kopf geneigt zur Erde, der Stängel eingeknickt. Du sahst so traurig aus, deine Blätter waren zerdrückt. Das hat mein Herz erweicht, drum hab´ ich dich gepflückt. Was fange ich mit dir an? Möchtest du ewig strahlen? ... |
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| Warum stirbst du endlich nicht? (Song/Remake) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Morsch sind deine alten Knochen, von der Arbeit fast zerbrochen. Ach du armer Wicht — warum stirbst du endlich nicht? Essen‑Tafeln, Kleiderkammern, 1‑Euro‑Jobs und unbezahlte Praktika, alles ist doch „für dich da“. Ach du armer Wicht — warum stirbst du endlich nicht? [Strophe 2] ... |
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| Nur ein flüchtiger Moment? | Thomas | |||
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Vorschautext: Sie haben sich gesehen, Liebe auf den ersten Blick, um sie ist es geschehen, lächelnd schenken sie sich Glück. Von ihrem Augenstrahlen, lassen sie sich verführen, sie können sich ausmalen, wie sie sich zart berühren. Alleine die Gedanken, verursachen Gänsehaut. ... |
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| Schlafen und träumen | Nico Fender | |||
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Vorschautext: Schlafen und träumen, von einem Mann mit einem Ball, von Sandkästen und Innenhöfen, von 101 Dalmatinern und einem Knall. Schlafen und träumen von Tränen und Scherben, von dem Schatten, der das Licht umschlingt, Von Trennungsschmerz und Einsamkeit, Von Winter, der die Kälte bringt. Schlafen und träumen, von fallenden Türmen, verschlingenden Wellen und Krieg. ... |
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| Gewitternacht | Meteor | |||
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Vorschautext: Diese Nacht ist dafür gemacht, dem Donner ehrvoll zu lauschen. Wind blitzt wütend aufgebracht, lasśe mich vom Gewitter berauschen. Tauche ein in das Meer der Tropfen, prasśelnd will es mich durchlöchern. Spüre in mir erregtes Herzklopfen, die Naturgewalten leeren ihre Köcher. Eine nasśe Masśe will mich binden, mich in den Urozean aufnehmen. ... |
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| Public Viewing | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Rosi und Hans... "Hast ganz schön Lärm gemacht als du heute Nacht von deiner Fußball-Party nach Hause kamst. Mein Gott, ich dachte ich spinne !" -"Lärm ?.. Ich ?.. Meine Schuhe sind umgefallen !" "Na klar, deine Schuhe sind umgefallen... Und du standest wohl noch drinne ?" |
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| Rose | Kirsten Kirschbaum | |||
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Vorschautext: Und seine Hand Glitt unter ihren Rock. Zog sie an sich - Er war hart wie ein ... Gier entlud sich Sie nahm ihn gern, tief auf. Seine Hand strich Ihre Schenkel hinauf. Sie bog sich tief Wollt seine Finger spürn; ... |
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