Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.062
Anzahl Kommentare: 407
Gedichte gelesen: 791.427 mal
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Titel
262 Tischchen rücken 02.10.14
Vorschautext:
Ich war einst mal zu Besuch
bei der Tante mit dem Buch.
Die Tante war ein Fräulein pur,
das Buch sah man von außen nur.

Sie legt den Kunden Patiencen,
meist über ihre Liebeschancen.
Oder über den Kurs der Bank
entwicklungsmäßig 10 Jahre lang.

Sie drehte meine Handfläche nach oben,
um meine Lebenslinien zu loben.
...
261 Feierabend 02.10.14
Vorschautext:
Der Feierabend nach erfolgreichem Tag
war heute so wie ich ihn mag.
Leuchtend ging die Sonne unter,
hielt bis dahin alle munter.
Drei Ballone waren gezogen,
der Hund ängstlich geflogen.

Die letzten Wespen suchten uns heim,
naschten von dem Traubenseim.
Die Spatzen in des Daches Ritzen
genossen noch die Sonnenspitzen.
Im Radio war Hit auf Hit,
...
260 Die Hände 01.10.14
Vorschautext:
Der Schöpfer gab dem Mann zwei Hände
damit er schaffend sie verwende.
Mir fällt im Augenblick dazu nichts ein,
doch er muss kein Rubens sein.
Kein Künstler der mit Pinsel und Palette,
alles sich erschafft, was er gerne hätte.

Und nicht jeder kann ein Maurer sein,
weil seine kleinen Hände zart und fein.
Bei Dürer waren die Hände gefaltet,
betend als Gruß und Wunsch gestaltet.
Die Hände sollen den Brotteig kneten,
...
259 Verflixt und zugenähte Fantasien 01.10.14
Vorschautext:
Das Mädchen schielt,
der Junge hielt.

Die Mutter wüsst,
der Junge grüßt.

Die Mutter geht,
das Mädchen steht.

Der Junge quatscht,
das Mädchen klatscht.

...
258 Die Steine und die Liebe 01.10.14
Vorschautext:
Ist ein Pärchen frisch verliebt,
er sie mit zarter Sorgfalt umgibt:
"He Kleinchen, heb die Beinchen
es kommen Steinchen."

Ist die Liebe etwas älter,
klingt die Sorge etwas kälter:
"He Kleine, heb die Beine,
es kommen Steine."

Doch wenn das Paar sehr lange verliebt,
er nur noch den Hinweis gibt:
...
257 Der alte Stein 30.09.14
Vorschautext:
Wenn der Mensch im Dunkeln stolpert
und der Wagen auf dem Wege holpert,
in seinen Schuhen etwas reibt,
oder gar eine Sommerlawine treibt,
dann ist es meist, groß oder klein,
ein ganz normaler alter Stein.

Jahrmillionen sind sie schon alt
und finden trotzdem niemals Halt.
Sie werden hin und her geschoben,
gerollt, getitscht und aufgehoben,
für dicke Mauern aufgeschichtet,
...
256 Der Stein des Anstoßes (Variante 2) 30.09.14
Vorschautext:
Einen Stein ich einmal fand
in dem feuchten Ostseesand.
Er war glatt und ziemlich rund,
für mich ein schöner Urlaubsfund.
Ich nahm ihn heimlich mit nach Haus,
das zog mir fast die Hose aus.

Auf der Werkbank abgelegt
habe ich reibend ihn bewegt,
ihn in heißes Wachs gesenkt
und so für alle Zeit getränkt.
Mit maschinellem Gravur Stein
...
255 Der Stein des Anstoßes (Variante 1) 30.09.14
Vorschautext:
Einen Stein ich einmal fand
in dem feuchten Ostseesand.
Er war glatt und ziemlich rund,
für mich ein schöner Urlaubsfund.
Ich nahm ihn heimlich mit nach Haus,
das zog mir fast die Hose aus.

Auf der Werkbank abgelegt
habe ich reibend ihn bewegt,
ihn in heißes Wachs gesenkt
und so für alle Zeit getränkt.
Mit maschinellem Gravur Stein
...
254 Gut gemeint 24.09.14
Vorschautext:
Wird ein neues Kind geboren,
kommt Leben in das alte Haus.
Jeder spitzt sofort die Ohren,
regt sich auch nur die kleine Maus.

Hat sie lange genug gepennt
und wagt den ersten Schrei,
einer schnell mit den Windeln rennt,
der Nächste rührt den Brei.

Bald weiß jeder wie es geht,
es stellt sich Routine ein.
...
253 Sonne, Sonne, Sonne 23.09.14
Vorschautext:
Die Sonne sticht, der Asphalt glüht,
es jeden in den Schatten zieht.
Selbst der Hund, trotz kurzer Mähne,
macht am Fressnapf lange Zähne.

Kreischende Kinder im Springbrunnen sitzen,
die Rettungswagen helfend flitzen.
Das Radio warnt vor Wetterkapriolen,
die Tauben schwärmen unverhohlen.

Der Wassertank sprüht letzte Tropfen,
einer zerdrückt die leere Büchse Hopfen.
...
252 Feuchte Luft 12.09.14
Vorschautext:
Die Luft ist feucht, es tropft vom Baum.
Die Tropfen rinnen, man sieht sie kaum.
Das Rinnsal fliesst von Haus zu Haus,
vereinigt sieht es nach Bächlein aus.
Die Bäche strömen hinab in das Tal,
der Fluß nimmt sie auf, er ist nicht schmal.
Die vereinten Flüsse schnellen dahin,
als Strom sie sich wälzen zum Meer dahin.
Im Ozean wieder die Luft Feuchtes saugt.
Die Luft ist feucht, es ....

12.09.2014 Wolf-Rüdiger Guthmann
251 Nur eine Eichel 12.09.14
Vorschautext:
Eine Eichel steckte ich in die Erde,
damit es mal eine Eiche werde.
Im Frühjahr sah ich die Erde springen
und einen spitzen Keim vordringen.
Drum entfernte ich mühsam krumm
da viele Unkraut ringsherum.
Der Keim nun Sonnenlicht bekam,
sich entwickelte und Form annahm.
Nun hieß es, mit dem Wetter zu leben
und bei Trockenheit Wasser zu geben.
Die Nachbarn lachten sich halb schief,
wenn ich mit dem großen Kanister lief.
...
250 Singe, wem Gesang gegeben 11.09.14
Vorschautext:
Singe doch, wem Gesang gegeben,
heisst des Notenschreibers Streben.
Und die Männer sind gemeint,
wo manch schöne Stimme weint.
Und so dichtet er zum Text
eine Melodie die hext.

Sie soll singend uns verwandeln,
lässt uns mit den Mädchen bandeln.
Lässt uns auf die Schönheit singen,
Sehnsüchte zum Ausdruck bringen.
Angefangen mit den Augen,
...
249 Zu spät 11.09.14
Vorschautext:
Der Wecker läutet in der Frühe,
ich geb mir zum Aufstehen Mühe.
Ein kurzer Wetterblick verrät,
für Freibäder ist es zu spät.

Beide erschöpft auf der Matte,
er gab ihr alles was er hatte.
Ein entsetzter Blick verrät,
für Verhütung ist es zu spät.

In der Zeitung konnte er lesen,
er sei nicht am Leben gewesen.
...
248 Heute möchte ich mal 10.09.14
Vorschautext:
Heute möchte ich mal schmusen,
und ganz zärtlich fummeln,
über deine kegligen Busen
mit meinen Händen bummeln.

Heute möchte ich mal proben,
die Haken, Reißverschlüsse und Ösen
während Zungenküsse toben,
schnell und heimlich zu lösen.

Heute möchte ich dich sehen,
meine Augen wollen weiden,
...
247 Das Aquarium 09.09.14
Vorschautext:
In des Wartezimmers Aquarium
schwammen stets vier Fische rum.
Sie schwammen hin, sie schwammen her,
sie kannten nicht das weite Meer.
Bis einmal eine Fliege kam
und allen ihre Ruhe nahm.

Sie summte: "Ihr seid aber dumm,
den ganzen Tag nur still und stumm.
Man muss mit andern kommunizieren,
und so das Leben sich verzieren. "
Sie summte hin, sie summte her,
...
246 Pech gehabt 08.09.14
Vorschautext:
Heute fand ich die erste Nuß,
die irgendwann ja fallen muss.
Die grüne Schale war gesprungen
und der Nuss die Flucht gelungen.

Als brächte sie des Herbstes Grüße
rollte sie mir vor die Füsse.
Ich habe sie ganz zart gepackt,
erst betrachtet, dann geknackt.

Die Schalen zieren jetzt den Müll,
das Innenleben trocknet still.
...
245 Liebeskummer 08.09.14
Vorschautext:
Seit einer Woche, Tag und Nacht,
sind wir um den Schlaf gebracht.
Nachbars Hund, eine große Nummer,
hat gerade Liebeskummer.

Seine Liebste kann er zwar nicht sehen,
aber ihr lautstark seine Liebe gestehen.
Sie kann zwar auch nicht zu ihm kriechen,
aber sie scheint wunderbar zu riechen.

Der Rüde drängt sich an den Zaun,
als könnte er die Liebste schaun.
...
244 Wieder eine Schlange 08.09.14
Vorschautext:
An diesem sonnigen Septembertag
auf der Straße eine Schlange lag.
Die Nächte werden nass und kalt,
da wärmt am Tage der Asphalt.

Ich hörte fern ein Auto brummen,
die Schlange spürte die Teerbahn summen.
Doch ehe sie sich fortgetrollt,
hatten sie zwei Räder überrollt.

So wie sich fortbewegt,
hatte der Druck sie festgelegt.
...
243 Manche Welt ändert sich 07.09.14
Vorschautext:
So wie sich die Erde dreht,
Atomstaub Richtung Weltall weht,
ändert sich auch manche Welt
Dank der Arbeit und dem Geld.

Gab der Hausarzt einst den Rat,
fuhr man bis in' s Franzenbad,
hat dort eine Kur genommen,
die selbst dem Kaiser gut bekommen.

Heute muß man nach Mallorca fliegen,
um in der Sonne dort zu liegen.
...
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