Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.047
Anzahl Kommentare: 382
Gedichte gelesen: 775.972 mal
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Titel
467 Wärmetouristen 28.11.15
Vorschautext:
Ich bin der Rentnerweihnachtsmann,
für die Senioren groß und klein.
Ich passe mich der Rente an
und darf auch großzügig sein.

Sammle ich die Wunschzettel ein,
bin ich Tag und Nacht unterwegs.
Da höre ich auch die Tiere schrei‘ n
fernab jedes Wegs und Stegs.

Gänse, Enten, wilde Schwäne
zu Hunderten auf den Auen.
...
466 Die Raupe 28.11.15
Vorschautext:
Die letzte Sonne wärmte den Tag,
der Wind blies gelbes Laub.
Im Grase eine Raupe lag
und befreite sich vom Staub.

Sie glaubte an die große Liebe
des Nachts im Lampenschein
und wollte drum die Erste
auf der Laterne sein.

Entschlossen stand im Gras sie auf
und erklomm den Lampenfuß.
...
465 Steine wachsen 27.11.15
Vorschautext:
Ob in Bayern, Preußen oder Sachsen,
wenn man auf dem Lande wohnt,
hört man, dass die Steine wachsen,
weil ein Steinbeißer dort thront.

Wer früher Landwirt war gewesen,
kennt das noch aus seiner Zeit,
man musste ständig Steine lesen,
das war schwere Feldarbeit.

Nach dem Pflügen und dem Eggen
konnte man das Wachstum sehen,
...
464 Beim Tierarzt 25.11.15
Vorschautext:
Es schrieb uns neulich Doktor vet.,
zum Impfen sei es nie zu spät.
Kaninchen, Hunde, Vögel, Katzen
brauchen Serum und gekürzte Tatzen.

Und schon lud ich Groß und Klein
der Tiere in mein Auto ein.
Hund und Katze kamen auf die Liege,
die Kaninchen zu der Zwergenziege.

An Doktors Tür den Klöppel heben,
schon kam in die Praxis Leben.
...
463 Alles Mögliche 24.11.15
Vorschautext:
Wenn ich mal nicht schlafen kann,
weil sich vorher alle streiten
schalte ich den Computer an
und gehe auf Oasen Seiten.

Tiere sind beliebte Themen
für Gedichte oder Geschichten,
da kann man jedes Wesen nehmen
und darüber berichten.

Ob trunkene Vögel oder kleiner Floh,
alle Tiere kommen dran,
...
462 Der erste Schnee 23.11.15
Vorschautext:
Die Kinder riefen laut „Juchhuh!“,
die Rentner stöhnten leis „O weh!“
Doch alle schauten vom Fenster zu,
denn es fiel der erste Schnee.

Der Winterdienst hat Sand gestreut,
die Autobahn ward halb gesperrt.
Anfänger haben das Rasen bereut
und wurden aus dem Graben gezerrt.

Die Vogelwelt im Garten wartet,
der Ast vor Tieren quillt,
...
461 Ich gehe nur allein ins Bett! 22.11.15
Vorschautext:
Heute Morgen wurde ich wach
und starrte an die Decke.
Dann dachte ich mühsam nach,
wovor ich gleich erschrecke.

Gestern auf dem Sportfestplatz
gab’s nämlich viele schöne Frauen
und wer ledig ist und sucht nen Schatz,
der sollte nach ihnen schauen.

Ich traf eine beim gemischten Sport,
sie war niedlich und adrett.
...
460 Die Gummistiefel 20.11.15
Vorschautext:
Im Sommer wollte ich wie die andern
durch die Gegend latschen, kurz gesagt wandern.
Doch richtige Organisation muss sein,
drum fragte ich den Chef des hiesigen Verein.
Er sagte: „Weil wir es bei jedem Wetter wagen,
sollten sie Gummistiefel tragen.“
Ich meinte: „Gummistiefel? Kein Problem,
sie dehnen sich und sind bequem.“

Ich war nun einmal beim Laufen,
da ging ich auch gleich Gummistiefel kaufen.
Im Laden hab ich Gummistiefel verlangt
...
459 Wozu sind Oma und Opa da? 19.11.15
Vorschautext:
Als kleiner Bub, ganz ohne Schranken,
macht man sich manchmal so Gedanken.
Mama und Papa muss es immer geben,
damit entsteht auch neues Leben.
Sie müssen schließlich mit dem Storch ringen
Ihnen ein Geschwisterkind zu bringen.
Das füttern sie alle zwei Stund,
bis es fett wird und kugelrund.
Doch wozu sind in Fern und Nah
Oma und Opa eigentlich da?
Ich habe lange überlegt,
was mich damals als Bub bewegt.
...
458 Bewunderung 18.11.15
Vorschautext:
Unsere Nachbarin ist weltbekannt,
drum wird ihr Name nicht genannt.
Wer will schon Körper blass wie der Tod,
lieber Haut, die braun wie ein Brot.

Doch die Neon-Sonnenbänke im Laden
Sie lässt im Katalog ab Seite 10
die schönsten Büstenhalter steh‘ n.

nutzen nicht so viel, wie sie schaden.
Zuhause im Hof mit Pferd und Hund
stehen nur Autos, schwarz oder bunt.
...
457 Dein Gesicht 18.11.15
Vorschautext:
Mädel sag, was mach ich bloß,
ich werde dein Gesicht nicht los.
Wochenlang, wenn früh ich eilte,
ich dir gegenüber weilte.
Stieg ich in die U-Bahn ein,
sah ich dich, so frisch und fein.
Dein Gesicht, im Tablet versteckt,
habe ich stets sofort entdeckt.

Den Göttern sei Lob und Dank,
dass du bisher niemals krank.
Jeder Tag, den ich zur Arbeit fuhr
...
456 Die Gedichte 15.11.15
Vorschautext:
Schlechtes Wetter war gewesen,
Regen, Wind und fast null Grad.
Da habe Gedichte ich gelesen,
weil es um die Zeit sonst schad.

Gedichte, fragte meine Frau,
sind die denn noch modern?
Ich zeigte nur: Hier schau!
Man schreibt und liest sie gern.

Einer schreibt von den Bäumen,
weil ihm das bunte Laub gefällt.
...
455 Es gibt (k)ein Paradies 14.11.15
Vorschautext:
Es gibt auf Erden kein wahres echtes Paradies,
doch der Teufel einst den Spreewald hinterließ.
Was er gepflügt mit seinem Ochsengespann
Ist ganz paradiesisch, dann und wann.
Die Handtuchflächen der Landwirtschaft
geben den Menschen seit Jahrhunderten Kraft.

Unzählige Wasserarme, auch Fließe genannt,
sind in allen Sprachen doch weltweit bekannt.
Jedes Gehöft nicht nur auf einer Kaupe steht
auch ohne eigenen Hafen Garnichts geht.
Man nennt Venedig eine Spreewald-Kopie,
...
454 Die Wellentheorie 13.11.15
Vorschautext:
Im Oasen-Gedichte-Gedränge
schrieb Karin von der Wellenlänge.
Mein Speicher hat gleich vernommen,
dass ich die Wellentheorie begonnen.
Die Wellenlänge, Gott sei Dank,
ist immer noch genau so lang,
wie der Wellenberg, der oben treibt
und das Wellental, das unten bleibt.

Die Wellenlänge, die ich sah,
war ein zerrissener BH.
Die obere Schale stand
...
453 Nicht genug 12.11.15
Vorschautext:
Im Urlaub war ich in Griechenland,
sah alte Ruinen, aalte mich am Strand.
Die Hitze an all den Stellen
ließ meinen Durst gewaltig quellen.

Drum trat ich in ein Wirtshaus ein
und bestellte einen Schoppen Wein.
Griechischer Wein ist eine Wonne,
denn er reift unter göttlicher Sonne.

Der Wirt ergriff ein kleines Glas,
und wollte damit an das Fass.
...
452 Die Grippeschutzimpfung 09.11.15
Vorschautext:
Wirft das Fieber dich darnieder
und du hustest immer wieder,
musst du oft die Nase schnäuzen
und vor Harndrang Beine kreuzen,
dann tust du mir wirklich leid,
denn es ist wieder Grippezeit.

Früher hatte ich den Schnupfen,
musste oft das Tüchlein zupfen,
holte aus der Apotheke Tabletten,
um mich vor Schlimmerem zu retten.
Doch heute ich beim Hausarzt sitze
...
451 Abenddämmerung 08.11.15
Vorschautext:
An jedem Tag der gleiche Lauf,
am Morgen geht die Sonne auf;
sie scheint am Tag so gut sie kann
und geht am Abend unter dann.

Dabei gibt es auch neuen Schwung
durch jede Abenddämmerung.
Wenn man interessiert hin sieht,
bemerkt man auch, was da geschieht.

Die Sonne sinkt, die Kühle zieht,
statt Arbeitskrach hört man ein Lied.
...
450 Wiedersehen 06.11.15
Vorschautext:
Seht und lest ihr lieben Leute,
und ich schreibe noch schnell heute,
hoffend, ihr habt mich auch vermisst,
damit mich so schnell keiner vergisst.

Selbst im Frieden und ohne Not
braucht der Poet sein tägliches Brot.
Nur sind das an diesen Orten,
nicht Backwaren und gerührte Torten.

Es sind Leser, die täglich man zählt,
die die eigenen Gedichte gewählt,
...
449 Der Glaube selbst 22.10.15
Vorschautext:
Der Glaube selbst ist Sonnenschein,
denn es kann nicht immer Sonne sein.
Das haben wir im Herbst erlebt,
als wir nach Schwiebus sind geschwebt.

Im Reisebus, schön warm und trocken,
machten wir uns symbolisch auf die Socken.
Von der neuen Pilgerstätte in Polen
wollten wir uns einen Eindruck holen.

Nur das Wetter war sehr ungelegen,
von früh bis spät nur Wind und Regen.
...
448 Fenstersicht 19.10.15
Vorschautext:
Seh ich morgens durch die Scheiben
auf den ewigen Regen,
möchte ich im Bett gleich bleiben
und mich nicht bewegen.

Es ist, als wenn die Seele leckt
in den großen Pfützen
und gute Laune sich versteckt
unter dichten Mützen.

Blickend auf die Pflasterei
sich Leute auf die Straße wagen.
...
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