Leuchtend bracht das Lichtlein helle,
mich in Aufbruchsmut,
gen Ort und Stelle,
laß mir all zu oft die süß Novelle,
in ungenierter klarer Schnelle.
In Art wie Form zwar variabel,
so schien dies Licht doch akzeptabel,
über sonstwo dunkles Weggegabel,
glühte stets ein Schein gar admirabel.
Wohin des Weges strahlend Stern,
bleibst du beinah, beizeiten Fern?
was immer kommt, von weit extern,
kommt unverhofft, so kommt's mir gern.
Befreit von Trägheit, Last und Schuppen,
öffnen sacht sogleich die Augen.
Ein Himmel voll Augensternschnuppen,
ein Himmel weit, man will's nicht glauben.
Jacob Seywald XIII