Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 81 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.232
Anzahl Kommentare: 525
Gedichte gelesen: 2.325.531 mal
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Titel
1112 Wer nicht liebt...
Vorschautext:
Beim Abschied aus der letzten Klasse
sprach der Direktor zu der Masse:
„Die Schule hier hat euch gelehrt,
was zum Leben so gehört.
Doch wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang,
bleibt ein Schüler sein Leben lang.“

Das Leben ist nicht immer leicht,
der Doktor drum Rezepte reicht:
„Krankheiten kann man etwas lindern,
aber niemals ganz verhindern.
Doch wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang,
...
1111 Verrechnet
Vorschautext:
Am Fuße von des Poeten Turm
saß ein kleiner Kletterwurm.
Der kroch mutig, dass er s schafft,
acht Meter hoch in jeder Nacht.
Am hellen Tag rutschte er wieder
täglich vier Meter darnieder.

Zwölf Nächte trieb er dieses Spiel
bis dass er von der Zinne fiel.
So ein Kletterer stürzt dann tief,
gerät die Rechnung etwas schief.
Adam Ries erfand einst den Wurm,
...
1110 Der alte Stein
Vorschautext:
Wenn der Mensch im Dunkeln stolpert
und der Wagen auf dem Wege holpert,
in seinen Schuhen etwas reibt,
oder gar eine Sommerlawine treibt,
dann ist es meist, groß oder klein,
ein ganz normaler alter Stein.

Jahrmillionen sind sie schon alt
und finden trotzdem niemals Halt.
Sie werden hin und her geschoben,
gerollt, getitscht und aufgehoben,
für dicke Mauern aufgeschichtet,
...
1109 Grüße zum Advent
Vorschautext:
Ich grüße jeden, der mich kennt,
zum ersten Tag heut im Advent.
Eltern, Kinder, Enkel und Verwandten
und die vielen ungenannten.

Auch die, die nicht zur Kirche eilen,
und nur auf das Süße peilen.
Der Adventskalender hat symbolisch verkündet,
heute wird das erste Licht gezündet.

Es wird zwar von Kerzen gesprochen,
die früher nach Weihnacht gerochen,
...
1108 Das Bermudadreieck
Vorschautext:
Schaut einmal auf den Globus hier,
mein Finger ist der Stelle Zier.
Weit entfernt von unserem Haus
geht’s aufs wilde Meer hinaus.
Im westlichen Atlantikteil
ragen Inseln, fremd und steil.
Doch ich meine nicht den gelben Fleck,
sondern im Wasser das blaue Eck.
Nach dem Spanier Bermudso, der’ s fand,
wurde es Bermudadreieck genannt.

Einmal im Jahr, ich möchte’ s nicht erleben,
...
1107 Sie ist schwanger
Vorschautext:
Unsere Tochter ist hübsch und klug
und Stewardess bei der Deutschlandflug.
Tag und Nacht steht sie bereit,
hat für die Männer keine Zeit.
Bei der ärztlichen Untersuchungsfrist
stellte man fest, dass sie schwanger ist.

Jetzt möchten wir doch gerne wissen,
wem gelang es sie zeitlos zu küssen,
sie noch ins Bettchen zu geleiten
und dort seine Gene zu verbreiten.
Ob es ein chinesischer Kaufmann war,
...
1106 Der Zug der fröhlichen Leute
Vorschautext:
Ob als Gruppe, Verein oder Einzelmeute,
das war stundenlang ganz egal,
denn der große Karneval war heute.
Auf der Straße, nicht im Saal.

Das Wetter ließ zwar Schminke laufen,
doch wetterfest die Stimmung war,
und das störte keinen Haufen
rund um jedes Prinzenpaar.

Ein Karnevalist ist immer auf dem Posten,
selbst beim größten Zug im Osten.
...
1105 Otto von Guericke
Vorschautext:
Otto von Guericke war ein Genie
für die Wissenschaft und Industrie.
Weil er erst eine Stahlkugel halbierte,
die Hälften dann per Vakuum fixierte.

Er hat die Hälften aneinander gelegt
und kräftig eine Saugpumpe bewegt.
Sechs Brauerei-Pferde auf jeder Seite
zogen die Teile nicht in die Breite.

Die Leute staunten und suchten. Nichts.
Kein Kleber als Story des Berichts.
...
1104 Abschied und Neubeginn
Vorschautext:
Seid ihr nüchtern, angeheitert oder voll,
Silvester zählt man 3-2-1-0.
Glocken läuten mit lieblichem Schall,
übertönt von vielfachem Knall.
Bunte Blitze aus Raketen zucken,
Fontänen Licht und Asche spucken.
Hülsen, Stäbe, Plaste, Metall,
unnütze Teile liegen überall.

Hölzer, Feuerzeuge, Zigaretten,
der Schmutz folgt oft bis in die Betten.
Konfettis unsere Haare necken,
...
1103 Eine Rose zu viel
Vorschautext:
Die Mutter sprach: „Mein lieber Sohn,
wir gehen zum Geburtstag schon.
Hol aus dem Garten schnell sieben Rosen,
doch zerreiß dir nicht die Hosen.“

Mit der Schere eins-zwei- drei-
begann der Sohn die Rosenschneiderei.
Mit drei-vier-fünf schnipp-schnapp
schnitt er weitere Stengel ab.

Noch die Nummern sechs und sieben,
der Blumen, die wir alle lieben.
...
1102 Wer ist Heidi Schmid?
Vorschautext:
Elvis sang- ich rockte mit.
Die Fahne rief- ich latschte mit.
Die Kirschen reiften- ich klaute mit.
Die Mädels riefen- ich liebte mit.

Ein Kommentar kam- ich dachte „Schiet,
wer ist eigentlich Heidi Schmid?“
„Ist die Dame mit mir verwandt
oder habe ich sie nur gekannt?

Hab ich mit ihr vielleicht geküsst,
ich sowas eigentlich wissen müsst.
...
1101 Rosenduft
Vorschautext:
Spring ich morgens von der Liege
ich erst mal zum Fenster fliege.
Doch statt frischer klarer Luft,
riecht meine Nase süßen Duft.

Vor dem Gartenfenster, überall,
blühen jetzt die Rosen, rot und prall.
Als würden hier Vulkane quellen,
die Blütenblätter aufwärts wellen.

Dunkle Flächen abwärts bleichen,
bis zum grünen Kelch verstreichen.
...
1100 Ungebetene Gäste
Vorschautext:
Der Nachbar einst sein Vermögen zählte
und für die Kinder und die Braut
ein schönes Fleckchen Erde wählte
und hat dort ein Haus gebaut.

Rundherum wächst hoher Mais
ein gutes Versteck für Schweine,
Die verhalten sich so leis,
als gäbe es dort keine.

Doch am frühen Morgen,
die Sonne sucht noch den Mond,
...
1099 Die Heinzelmännchen zu...
Vorschautext:
Die Heinzelmännchen zu Köln am Rhein
lade ich stets zur Geburtstagsfeier ein.
Denn das sind Gäste, die gern man sieht,
weil jeder andere die Arbeit flieht.

Sie backen Kuchen und rühren Torte,
sie singen dabei, statt großer Worte.
Sie keltern den Wein und brauen das Bier,
dann stechen sie Plätzchen auf Backpapier.

Sie putzen die Löffel und decken den Tisch,
sie knacken die Austern und braten den Fisch.
...
1098 Der Straßenbahnflirt
Vorschautext:
Ein junger Mann in besten Jahren
ist mit der Straßenbahn gefahren.
Der einzige Platz in der Linie blau
war der neben einer jungen Frau.
Sie las ein Buch, er schielte zur Seite,
normale Figur und gute Oberweite.

Beim Umblättern sah er ihre Finger,
zwei Ringe, doch nur silberne Dinger.
Er räkelte sich wohlig und bequem,
beim Lesen war das nicht genehm.
Sie sah ihm kurz nur ins Gesicht,
...
1097 Fensterln
Vorschautext:
Der Xaver wollte fensterln gehen
und bei Resi in das Zimmer sehn.
Vielleicht hätte es sein Blick gepackt
und sie stünde gerade splitternackt.
Ihrem Vater war es nicht recht,
er wünschte einen Bauernknecht.

Doch Xaver, dieser Verehrer,
war nur ein Volksschullehrer.
Und Lehrer, das sag ich verbissen,
berühren nur das schlechte Gewissen.
Der Vater hat sich schon gedacht,
...
1096 Steigerung
Vorschautext:
Die Schule lehrt: „Zukünftig!“
Das Leben fordert: „Jederzeit!“
Die Liebe haucht: „Sofort!“

04.10.2014 © Wolf-Rüdiger Guthmann
1095 Der erfüllte Wunsch
Vorschautext:
November war es, ohne zu frieren,
mein Wohlbefinden heute stieg,
drum ging ich im Park spazieren.
Mein Übermut errang den Sieg.

Mir fielen die alten Kaiser ein,
drum begann ich zu schallen:
„Lasst schöne Frauen um mich sein!“
Ließ auf die Bank mich fallen.

Und wisst ihr was geschah?
Die Bank zerbrach mit einem mal
...
1094 Wieder im Advent
Vorschautext:
Wenn wir durch die Heide schleichen,
Joggern und Fahrzeugen ausweichen,
wenn die Säge schnell mal haspelt,
auf dem Haushof die Feile raspelt
und das erste Bäumchen brennt,
dann sind wir wieder im Advent.

Wenn die Herren und die Damen
in Kellern und auf Böden kramen,
Kranz und Fensterschmuck suchen,
unflätig und frierend dabei fluchen,
weil keiner der Kisten Inhalt kennt,
...
1093 Dicht vorbei
Vorschautext:
An meiner Geburt bin ich nicht schuld,
nur die Hebamme brauchte viel Geduld.
Der Strahl den ich beim Klaps gezogen
ist ihr fast am Ohr vorbei geflogen.
Das ließ die Kreißsaal Schwestern beben:
„Dicht vorbei ist auch daneben.“

Die alte Armee wollte mich benützen,
bei Tag und Nacht als guten Schützen.
Als der Feind erschien, drückte ich ab
und verfehlte den Panzer nur knapp.
Der Hauptfeld ließ mich abends leben:
...