Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

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Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.110
Anzahl Kommentare: 474
Gedichte gelesen: 882.502 mal
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Titel
830 Der Baum 22.08.18
Vorschautext:
Selbst der größte Baum in unserem Land
aus einem kleinen Keim entstand.
Ein Vogel einst verlor im Flug
das Korn, das er im Schnabel trug.
Es fiel am Gartenzaun zur Erde,
auf dass ein Keimling daraus werde.
Mitten zwischen zwei hölzernen Latten,
wo es die Gärtner nicht gesehen hatten.

Und als ein Maler kam, den Zaun zu streichen,
seine Äste über den Zaun schon reichten.
Als nach drei Jahren der Maler wiederkam,
...
829 Irres Wetter 20.08.18
Vorschautext:
„Am 30. Mai ist der Weltuntergang“
einst die Astrologen- und Schlagerwelt sang.
Viele haben sich vor Angst betrunken,
doch die Welt ist nicht versunken.
Im Gegenteil, es wurde ein Tag,
wie ihn der FKK-Anhänger mag.

Doch dieses Jahr wagt niemand Prognosen,
zu oft ging die Weissagung in die Hosen.
Wo blieb denn im Winter der Schnee,
den ich doch so gerne seh?
Ich will es nicht verhehlen,
...
828 Geburtstag im Urlaub 19.08.18
Vorschautext:
Ich bin der mit der besonderen Gabe,
dass ich im August Geburtstag habe.
Ich gewöhnte mich dran im Laufe der Jahre,
dass ich in dieser Zeit in Urlaub fahre.
und es ist mir auch schnuppe,
ob ich allein fahre oder in der Gruppe.

Nur voriges Jahr fuhr ich mit Mormonen,
die zufällig in unserem Mietshaus wohnen.
Ich interessierte mich nie für ihre Lebensweise,
doch dieser Urlaub wurde eine besondere Reise.
Ich musste erst mit ihnen gehen,
...
827 Gefühl oder Liebe 18.08.18
Vorschautext:
Ich habe heute gelesen,
es sei Liebe gewesen.
Man hat gepowert,
es hat nicht lange gedauert.

Es war dieser Zustand,
den ich nicht verstand.
Öffnet sie ihr Wunderland,
denkt man an Liebe mit Verstand.

Sie hielten sich und drückten sich,
jeder fühlt es innerlich.
...
826 Die chinesische Mondnacht 17.08.18
Vorschautext:
Als vor dem Mond die Sonne wich,
ein Jüngling zu der Jungfer schlich.
„Du bist wie der rote Pfirsich fein,
noch geschlossen und ganz rein.
Lass mich fleißig bei dir weilen,
und diesen Pfirsich mit dir teilen.“

Der Mond am halben Himmel eilte,
der Jüngling wie versprochen teilte.
Blutrot sich das Mark erwies,
als es geritzt von Jünglings Spieß.
„Lass den Pfirsich mich ganz teilen,
...
825 Das Wiedersehen 14.08.18
Vorschautext:
Ich hatte geschrieben,
ich käme mit dem Zug.
Sie stand auf dem Bahnsteig,
schon zeitig genug.

An des Zuges Verspätung
war ich doch nicht schuld.
Wer heut mit der Bahn fährt,
braucht sehr viel Geduld.

Zwei Polizisten, die behangen,
mit Funk und Pistolen,
...
824 Einsamkeit 13.08.18
Vorschautext:
Kaum waren sie getraut, da stellte sie fest,
ihr Mann wäre schlimmer als Hölle und Pest.
Denn ihre ehelichen Pflichten
sollte sie manchmal am Morgen verrichten.

Mit Streicheln und ihrem Kuss
war bei ihm noch lange nicht Schluss.
Später hat es sie gestört,
wenn sie ihn im Bad hat singen gehört.

Sie konnte intensiv mit ihm zoffen,
ließ er einmal die Klobrille offen.
...
823 Einsames Haus 11.08.18
Vorschautext:
Ach Du liebes Mäuschen,
Du fehlst in meinem Häuschen.
Du riechst nach Äther und Carbol
und doch fühl ich mich mit Dir wohl.

Soll ich denn vor Sehnsucht sterben
althergebrachte Eigenschaften erben?
Eifersucht und stummen Neid
ohne die Partnerin im Kleid.

Keiner da, der mich abends zudeckt
und mich morgens zärtlich weckt.
...
822 Hinter der Mauer 10.08.18
Vorschautext:
Der Richter sprach: „Jetzt haben sie Ruh,
um 20 Jahre lang zu überlegen.“
Die Schöffen stimmten alle zu,
kein einziger war dagegen.

Der Beamte kam zu ihm an die Bank,
„Hände vor!“, der Richter nickte.
Er machte seine Arme lang,
verbindend es drauf klickte.

Ein letztes Mal in Freiheit laufen,
die „Grüne Minna“ stand bereit.
...
821 Der Abendspaziergang 09.08.18
Vorschautext:
40 Grad waren der Rekord,
die Hitze war kaum zu ertragen.
Jetzt sind die Extreme endlich fort,
da kann man Spaziergänge wagen.

Die Abendmahlzeit ist beendet,
ich sehe meiner Frau ins Gesicht.
Der Tag zur Nacht sich nun wendet,
draußen scheint noch erwas Licht.

Mit Ausweis, Taschentuch und Geld,
mehr braucht man nicht am Abend,
...
820 Liebe fragt und antwortet 01.08.18
Vorschautext:
Liebe ist doch eine seltsame Sache,
sie beherrscht global jede Sprache,
und ich dabei gedanklich lache,
eigentlich braucht sie keine Sprache.

Erst liebt man Eltern, samt Verwandten,
auf dem Schoß bei Müttern und Tanten.
Man wird gestreichelt, geküsst und gelobt.
Selbst wenn man verschwitzt, da man getobt.

Man weiß zwar nicht den genauen Grund,
doch man liebt Tiere, wie Katze und Hund.
...
819 Die Spreewaldtracht 01.08.18
Vorschautext:
Ich wollte mich in der Sonne wiegen,
im Spreewald auf der Decke liegen.
Über uns sich der Weidendom schwingt,
in der Ferne ein Mädchenchor singt.

Mädchen , die in ihrer Tracht
Traditionen schon vollbracht.
Schon allein für‘ s Haube stecken
müssen sie sich lange strecken.

Viele Nadeln mit buntem Kopf
halten nicht nur Tuch und Zopf.
...
818 Telefongeschichte 30.07.18
Vorschautext:
hing ursprünglich fest an der Wand.
Sein Gehäuse, sauber furniert,
war mit Messing reich verziert.
Das Mikrofon an einem Galgen,
um den Hörer konnt man balgen.
Die Glocke stets im Freien hing,
schön laut war da das Klingeling.

Anfangs hieß es Kurbel drehen,
der Induktor ließ die Klappe wehen.
Später, als den technischen Nabel,
erfand man die Umschaltergabel.
...
817 Veralbert 28.07.18
Vorschautext:
Das Wetter ist zur Zeit abstrakt,
Dreißig Grad und alles trocken,
die Hitze fordert „Geh doch nackt!“,
beim Laufen verbrennen die Socken.

Kann man sich aus der Dachluke biegen,
sieht man von der Sonne rot gebrannt
und völlig frei im Garten liegen
Männlein, Weiblein, die uns unbekannt.

Dagegen gibt es nichts zu sagen,
doch so ein Paar, nackt und braun,
...
816 Der Wunschtraum 25.07.18
Vorschautext:
Ach, ist es schön im Halbschlaf zu träumen.
Bei mir wuchs neulich das Eurogeld auf Bäumen.
Statt Knospen erst die Münzen blinken,
die Äste von den schweren Euros sinken.
So wie einst im Schlaraffenland
wachsen die Hunderter gleich in die Hand.

Und trotzdem will es vielen nicht glücken,
sich nach der fallenden Währung zu bücken.
Von besseren Zeiten sind sie es gewohnt,
dass sich der Griff nach dem Centstück nicht lohnt.
Doch aus den Brunnen in Europas Orten
...
815 Urlaub oder Arbeit 25.07.18
Vorschautext:
Sommer, Sonne, blaues Meer,
wünscht man sich im Urlaub sehr.
Die Männer erfreuen sich Dank der Holden
an den Knospen und den Dolden.
Und die eigne Weiblichkeit
schielt auf manch Verborgenheit.

Nur zu Hause braucht man Regen,
damit die Ernte wird zum Segen.
War man vor dem Urlaub wacker,
reift es auf Bäumen und Acker.
Und schon heißt es beizeiten,
...
814 Verflucht schöner Sommer 24.07.18
Vorschautext:
Die Sonne lacht den ganzen Tag,
als stünde sie auf der Stelle.
Im Garten nichts mehr grünen mag,
das Radio spricht von Hitzewelle.

Die Kinder freut das Sommerloch,
sie müssen nicht viel kleiden.
Bleibt die Hitze lange noch
müssen wir das Freie meiden.

Selbst die Anhänger des FKK
sind am Strand nicht lange da.
...
813 Klipp und klar 21.07.18
Vorschautext:
Liebe ist Sehnsucht und Vertrauen.
Darauf kann man die Zukunft bauen.
Und wer sich an die Zukunft wagt,
den Partner oft direkt auch fragt.

Liebst Du mich, ist dann die Frage,
oft in waagerechter Lage.
Dort ist dieses heiße Eisen
praktisch sehr leicht zu beweisen.

Doch am Tage, Gesicht zu Gesicht,
eignen sich die drei Worte nicht.
...
812 Spreewaldwitz 02 21.07.18
Vorschautext:
Der Kahnfährmann fragt Muttern,
„Was gibt es denn heut zu futtern?“
„Heute gibt es nichts, mein Sohn.“
„Das gab es doch gestern schon.“
Die Mutter an den Kessel pocht,
„Ich habe schließlich vorgekocht.“

20.07.2018 © W.R.Guthmann
811 Affentheater 19.07.18
Vorschautext:
Möchte der Mensch etwas erleben,
muss er sich in die Welt begeben.
Die Ferien sind oft die richtige Zeit
und der Weg ist meist nicht weit.
Tiere sind beliebt und machen froh,
drum waren wir im Affenzoo.

Der Zoo existiert seit vielen Jahren,
doch wir haben es erst spät erfahren.
Es ist kein Haus, wo Mumien warten,
sondern ein großer Park oder Garten.
Kinder und Hunde, groß und klein,
...
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