Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

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Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.077
Anzahl Kommentare: 418
Gedichte gelesen: 812.372 mal
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Titel
737 Danke Weihnachtsmann 25.12.17
Vorschautext:
Ich denke zurück in diesen Tagen,
welche Liedertalente du hast gehört,
was du an Geschenken hast getragen,
und dass dich Gedichtfragmente nicht gestört.

Du bist stets ruhig geblieben,
drum muss ich dich, dort oben,
lieber Weihnachtsmann auf Wolke sieben,
doch wirklich einmal loben.

Ich habe dir zwar nicht geschrieben
und dennoch hast du in der Heiligennacht,
...
736 Der Stern 24.12.17
Vorschautext:
Es leuchtete einst ein Stern durch die Nacht,
er hatte die frohe Botschaft gebracht.
Er strahlte so hell, so klar und so rein,
er musste etwas Besonderes sein.

Und er war für Bethlehem ein besonderer Fall,
er wies allen den Weg zur Krippe im Stall.
Die Krippe ist zerfallen, der Stall abgebrannt,
der genaue Standort ist nicht mehr bekannt.

Woher wir auch kommen, wohin wir auch gehen,
wir können symbolisch den Stern wieder sehen.
...
735 Der Alkohol, der Alkohol 22.12.17
Vorschautext:
Wo man singt, fühlt man sich wohl.
Meist ist es mitten in der Nacht.
Doch oft liegt es auch am Alkohol,
der enthemmt und lustig macht.

C sechs H zwölf OH,
die Formel für den Alkohol
versteht man fern und nah,
nur der Trinker sagt Brennol.

Der Wein, des Jahres gärt im Fass,
die Lese und Süße waren sehr gut.
...
734 Weihnacht im Krankenhaus 19.12.17
Vorschautext:
Weihnachten kommt,
das Fest des Friedens und der Ruhe,
der drei Schneeflocken und neuer Schuhe.
Der Weihnachtsmann klopft an die Tür,
erwartet schon von Mensch und Tier.
Geschenke gibt es dort und hier,
verzichtet wird auf‘ s Knüll Papier.
Gegessen wird so manches Pfund,
Fleisch und Schokolade sind gesund.
So haben wir uns das bisher gedacht,
doch das Schicksal hat nur gelacht.

...
733 Schulbankzettel 8 18.12.17
Vorschautext:
Schönen Urlaub, Du blonde Hexe,
erhole Dich von Kreide und Tintenkleckse.
Nicht Jeden kann es in die Ferne treiben,
es muss auch wer zu Hause bleiben.
Und dieser Jemand, das bin ich,
drum denke auch einmal an mich.

15.12.2017 © W.R.Guthmann
732 Weihnachtswinterwetter 16.12.17
Vorschautext:
Seht ihr die Wolken dort am Horizont,
das ist die Weihnachtswinterwetterfront.
Dort in luftiger kalter Höhe hocken
dicht beisammen die leichten Flocken.
Es fehlt nur der Weihnachtswinterwind
und schon bald freut sich jedes Kind.

Ganz, ganz leise über Nacht
fällt sie dann die weiße Pracht.
Jede Flocke hat sechs Ecken,
die das ganze Land bedecken.
Die Flocken nicht zur Erde knallen,
...
731 Der diesjährige Weihnachtsbaum 15.12.17
Vorschautext:
Jedes Jahr um diese Zeit,
im Kalender steht’s geschrieben,
meine holde Gattin schreit:
„Wo ist der Weihnachtsbaum geblieben?“

Ach du Schreck, der Angstschweiß rennt,
ich blicke zum Kalender.
Morgen ist ja schon Advent.
und noch kein Baum im Ständer.

Der hatte einst viel Geld gekostet,
D-Mark waren es damals noch.
...
730 Das Stück Land 13.12.17
Vorschautext:
Es gab dereinst in Limberg Geschrei,
so habe ich es gehört,
wessen der Hektar Land wohl sei,
der mitten im Wald hat gestört.

Der Bauer meinte, es sei seine Krume,
denn er wäre der Landwirt halt.
Der Förster fragte durch die Blume:
Warum liegt wohl das Land im Wald?

Sie stritten hin und stritten her,
kein Richter wollte das entscheiden,
...
729 Der Wunschzettelbaum 11.12.17
Vorschautext:
Weihnachten steht vor der Tür
und manches Kind nimmt ein Papier,
malt einen Weihnachtsmann darauf
und schreibt einen Wunsch noch auf.

Ein Supermarkt, der auf sich hält,
bdafür auch einen Weihnachtsbaum stellt.
Die Eltern füllen ihre Kühlschranklücken,
die Kinder den Wunschzettelbaum bestücken.

Jedes Kind, egal ob Junge oder Mädchen
bindet an den Zettel ein stabiles Fädchen.
...
728 Batterien sind wichtig 05.12.17
Vorschautext:
An dem Tag, als hier der große Sturm,
war ich im Supermarkt am Turm.
Von der Decke kam Musik
und Werbung für der Käufer Glück.
„Auch wenn heute die Sonne schien,
im Dunkeln braucht man Batterien.
Heute nur zum halben Preis,
das Radio spielt dann nicht mehr leis.“

Ich kam nach Hause, der Sturm nahm zu,
der Strom fiel aus „Was ist denn nu?“
Im Dunklen fing das Suchen an,
...
727 Wo ist der Weihnachtsmann 05.12.17
Vorschautext:
Heiligabend hat bei uns gefetzt,
nur einer fehlte bis zu Letzt.
Plötzlich lagen die Geschenke da,
aber niemand den Weihnachtsmann sah.
Die Kinder fragten: “Wo ist er, wo?“
Und alle sagten: „Auf dem Klo!“

Vater trank Zuviel vom Glühwein
und schlief bei der Bescherung ein.
Mutter brachte ihn trunken und fett
mühevoll in das eigene Bett.
Die Tante fragte: “Wo ist er, wo?“
...
726 Isegrim in Berlin 02.12.17
Vorschautext:
Täglich sterben viele Tierarten aus,
da macht sich kein Politiker was draus.
Jetzt haben sich Tierfreunde gefunden,
die schützend den Isegrim umrunden.

Sie ziehen Argumente an den Haaren,
wenn ein Wolf vom Auto überfahren.
Der Autofahrer wird so eingeordnet,
als hätte er das Tier grausam ermordet.

Der Tod der Opfer, Schafe und Ziegen,
lässt sie dagegen ruhig im Bett liegen.
...
725 Berliner Schulbankzettel 1 02.12.17
Vorschautext:
Ick schreibe Dir, Du olle Locke,
indem ick auf dem Schulklo hocke.
Hier kann ick ruhig an Dich denken
und Dir meine Freundschaft schenken.
Ick schreibe Dir
und Du schreibst mir,
so haben alle beide wir
immer neues Klopapier.

30.11.2017 © W.R.Guthmann
724 Relikte der Vergangenheit 30.11.17
Vorschautext:
Gestern Abend kam Besuch,
es klingelte drei Mal.
Ich legte beiseite mein Buch,
merkte mir die Seitenzahl.
Der Bürgermeister kam,
er sprach von seiner Wahl.
Vor 3 Monaten er das Amt annahm
nun gäbe es eine neue Qual.

Im letzten Krieg, als der bald vorbei,
der Führer noch fest im Bunker saß,
war vor unserem Ort großes Kriegsgeschrei
...
723 Novemberabendlyrik 28.11.17
Vorschautext:
Der erste Sturm zog übers Land,
und hat uns einfach überrannt.
Dachstuhl und gebrannte Ziegel
glaubten wir als festen Riegel
gegen Wind und starken Regen
Dank auch der Versicherung Segen.

Das Wetter war an jenem Tag
so wie es ein jeder mag.
Die Sonne schien noch einmal hell,
doch das änderte sich schnell.
Der Himmel wurde grau und trüber,
...
722 Online-Banking-Lyrik 28.11.17
Vorschautext:
Ob wir unser Geld anlegen oder verleben,
bald wird es doch alles im Internet geben.
Wir werden im Winter am warmen Ofen sitzen
und lassen dafür die Transport Dienste flitzen.
Mittels Handy und PC wir uns dann bedanken
finanziell bei den Shops und Internetbanken.
Und da man nicht jede heiratet, die man liebt,
es solche Regeln auch im Bankgeschäft gibt.

Nachts sind bekanntlich nicht nur Katzen grau,
auch mancher Kunde war nicht immer schlau.
Die EU-Kommission für alle beteiligten Staaten
...
721 Schon erledigt 27.11.17
Vorschautext:
Sonntagmorgen beim Frühstückstreff
spielt Mutter diesmal den Chef.
„Damit es keiner von Euch verpennt,
nächsten Sonntag ist erster Advent.“
Der Jüngste ruft gleich in den Raum:
„Klauen wir wieder einen Baum?“

Die Mutter ihre Stirne runzelt,
der Vater in sich selber schmunzelt.
Er hat schon einen Baum gesehen,
man muss nur mit der Säge gehen.
Selbst der Hund knurrt in sich rein:
...
720 Elfchen 25.11.17
Vorschautext:
Elfen,
kenne ich,
doch Elfchen nicht,
bei denen man zeilenweise
spricht.

Elfchen
heißt es,
das kleine Gedicht,
bei dem elf Worte
Pflicht.

...
719 Tragisches Schicksal 24.11.17
Vorschautext:
Einst traf der Mann vom Telefon
auf dem Hof den Bauernsohn.
„Wo ist denn dein Vater?“ fragte er,
„Vom Trecker überfahren!“ sagte der.

„Und wo ist Deine Mutter?“ wurde er konkret,
„Vom Trecker überfahren!“ klang es als Gebet.
„Und wo sind Deine Geschwister?“ hakte er nach,
„Vom Trecker überfahren!“ klang es schon schwach.

„Und was machst Du hier?“ hieß es im Klaren.
Er senkte den Kopf wie ein Stier „Trecker fahren!“
...
718 Der Mückenfänger 23.11.17
Vorschautext:
Ich habe neulich doch geschrieben,
dass sich Mücken herumgetrieben.
Damit ich meine Ruhe wiedergewinne,
fing ich im Garten eine Spinne.
Die setzte ich dank Ofenbank,
ganz hinten auf den Kleiderschrank.
Bald sah ich sie emsig laufen,
über Möbel und den Bettzeughaufen.

Sie zog dabei durch das Zimmer
einen Faden, weiß wie Glimmer.
Es ward ein Netz, das fein gewebt,
...
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