Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.109
Anzahl Kommentare: 470
Gedichte gelesen: 881.401 mal
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Titel
769 Bildbeschreibung 31.03.18
Vorschautext:
Lesende mit Papagei (1957)
Von Wilhelm Lachnit(1899-1962)

Lesen bildet, sagt das Dichtergenie,
trotz Sachlichkeit und Melancholie.
Innenleben und zärtliche Einfühlsame,
mit seelischer Bildstellungnahme.
Vor einer orangeflächigen Wand
der Maler Lachnit seine Lesende fand.

Es scheint ein Fräulein zu sein,
Gedichtverse lesend im Kämmerlein.
...
768 Unser Osterspaziergang 30.03.18
Vorschautext:
Nach Regen, Schnee und Graupelschauer
war Petrus am Karfreitag schlauer.
Er ließ schon früh die Sonne scheinen,
um Natur und Mensch zu einen.
Der Hund wollte schon Gassi gehen,
drum mussten wir die Runde drehen.

Hinterm Zaun sah’ n wir den Osterhasen
über unsere Wiese rasen.
Er hat sich oft geduckt und gereckt,
hat dabei etwas versteckt.
Die Kinder fragten ganz aufgeregt,
...
767 Der alte Brauch 28.03.18
Vorschautext:
Wehet auch kein Frühlingshauch,
ist Ostern doch ein alter Brauch.
Im Spreewald bei Sorben und Wenden
soll jeder Winter doch fruchtbar enden.
Drum war ich heut, nach Skat und Sport
an einem ganz besonderen Spreewaldort.

In Briesen, wo längst der Teufel pflügt,
auch ein altes aktives Museum liegt.
Statt Reden, Unterschriften oder Wahlen,
konnte man hier die Ostereier bemalen.
Eier, die man als Fruchtbarkeitssymbol
...
766 Scheidung oder Trennung 26.03.18
Vorschautext:
Die Liebe war einst stolz und groß,
wir dachten sie sei unser Glück.
Doch selbst im Bett oder im Moos
gab’s Arbeit, Wirtschaft, Politik.

Dazu die Mode bei den Frauen,
oben nichts, unten nicht viel,
Sie zwingen uns zu schauen,
denn Verführung ist ihr Ziel.

Drogen, Alkohol und Zigaretten
lockern jede Stimmung auf.
...
765 Die tragende Schnecke 21.03.18
Vorschautext:
Es war eine Schnecke in Brüssel,
die hatte zwar keinen Rüssel,
doch ging sie einmal aus,
nahm sie mit ihr ganzes Haus.
Sie hatte verloren den Schlüssel.

21.03.2018 © W.R.Guthmann
764 Im Krankenhaus 04.03.18
Vorschautext:
Es taugt die beste Krankheit nicht,
wird der Arztbesuch zur Pflicht.
Spritzen, Pillen, heiße Pflaster
werden bald zum schlimmen Laster.
Liegt erst der Mensch im Krankenhaus
sieht seine Welt sehr traurig aus.

In weißen Zimmern mit großen Türen,
kann das Leben man verlieren.
Auch wenn der Arzt die Meinung hat,
hier findet die Gesundung statt.
Woher soll die Krankheit ahnen,
...
763 Der Hauptbahnhof 04.03.18
Vorschautext:
Als ich auf dem Flohmarkt stand,
ich eine interessante Karte fand.
Ich musste erst mal stöhnen,
denn viel Geld sollte ich löhnen.
Das Geld war neu, die Karte alt,
so ist das auf dem Flohmarkt halt.

Die Karte stammt aus einer Zeit,
die liegt zurück schon ganz schön weit.
Zu jener Zeit hat mancher Architekt
Eisenbahnschienen mit Gebäuden bedeckt.
Und was man schon von weitem erkennt,
...
762 Der Fremde 25.02.18
Vorschautext:
Ich sehe was, was ihr nicht seht,
weil ihr so schnell des Weges geht.
Ich bin mit Frauchen gerade spaziert,
da kam ein Auto anchauffiert.
Es roch zwar sehr markant,
ich habe den Fahrer nicht erkannt.
Mein Frauchen sagte zu mir: „Sitz!“
da erweiterte sich ein Fensterschlitz.

Sie steckte ihren Kopf hinein,
als wollte sie zum Fahrer schrei’n.
Doch lachten beide und küssten sich,
...
761 Zuviel versprochen 23.02.18
Vorschautext:
Selbstkritisch muss ich gestehen,
ich habe doch zuviel versprochen.
Denn es ist noch nichts geschehen,
obwohl ich überall herumgekrochen.
Und dann kam auch das mit der Sache,
deretwegen ich hier noch bleibe,
den Computer hier bewache
und sehr viel Papier beschreibe.

Drei Tassen, die im Korbe standen,
wie immer sich zum Streite fanden.
Sie hatten nämlich gehört und gesehen,
...
760 Die nackte Angst, Teil 2 21.02.18
Vorschautext:
Teil 2, Die Diagnose

Sie fühlte hier und strich mal dort,
zückte die Lupe in einem fort.
Mit ihren zarten Händen
tastete sie oberhalb der Lenden.

Sie war zwar manche Brust gewohnt,
bei meiner hat sich's nicht gelohnt.
Zwei Raucherwarzen mit schwarzem Hof,
die fand ich dabei selber doof.
Fleck und Beule waren nicht groß
...
759 Hoffen auf den Frühling 21.02.18
Vorschautext:
Sind die Finger auch gefroren
und gerötet beide Ohren,
immerhin waren diese Nacht
Minusgrade, so bei Acht,
machen wir uns keine Sorgen,
denn das ändert sich schon morgen.

Der Sonne starke Strahlenkraft
sehr bald uns warmes Klima schafft.
Was nutzt uns Kälte ohne Schnee,
die tut nur Rohren und Pflanzen weh.
Will das Wetter noch was retten,
...
758 Der Landluftsommerduft 20.02.18
Vorschautext:
Als ich jüngst an der Weser weilte,
um eine Lebensgefährtin zu finden
und dabei durch das Bergland eilte,
kam ich auch nach Holzminden.

Der Ort ist in aller Welt bekannt,
dort muss man seiner Nase trauen,
er wird auch Duftmekka genannt,
wegen dem Parfüm für Landfrauen.

Nach Arbeit an Ziegenbock und Kuh
und des Tages schweißigem Gewühle
...
757 Die nackte Angst 17.02.18
Vorschautext:
Teil 1, Der Befund
Neulich betastete ich beim Baden
mich vom Kopf bis zu den Waden.
Und ich fand als großen Schreck
auf der Brust eine Beule mit Fleck.
Welcher Arzt ist dafür pro?
Neurologe, Urologe oder HNO?
Der Hautarzt rettete mein Leben,
denn ich soll mich zum Frauenarzt begeben.

Ich zum Frauenarzt als Mann?
Ob ich da auch liegen kann?
...
756 Valentin bei Tag und Nacht 14.02.18
Vorschautext:
Sollen Anliegen nett und freundlich sein,
stellt man schnell eine Geschichte ein.
Ich mag die Story für sie und ihn
über den Terniumer Bischof Valentin.

Im Mittelalter trotz Wärme und Regen
waren doch Blumen ein echter Segen.
Glücklich fühlten sich die Damen,
die so noch einen Gruß bekamen.

Durch der Sträuße ungerade Lücke
schossen die Soldaten ihre Blicke.
...
755 Die Winterolympiade 12.02.18
Vorschautext:
Die Gegend besteht aus Berg und Tal,
ist für Wintersport schon international.
Die Luft ist ohne Industrie sehr rein,
das Trinkwasser schmeckt sauber und fein.
Zeitungen, Zeitschriften und andere gedruckte Sachen
gibt es dort überall in allen möglichen Sprachen.

Jeder Tourist bekommt einen Plan
mit den Standorten für Hotspots und WLAN.
Und selbst die Politik wird dort geheilt,
es kam schon eine Delegation geeilt.
Ich hoffe doch, ihr seid mittenmang
...
754 Tagesbericht 08.02.18
Vorschautext:
Morgens auf weicher Poetenbank
streckte ich meine Beine lang,
breitete vor mir auf dem Tisch
die Tageszeitung, noch ganz frisch.

Auf der Titelseite stand ganz fett,
der Osten gehört ins Kabinett.
Dahinter nahte das Wichtigste dann,
das derzeitige politische Dreigespann.

Zur Kanzlerin Schulz und Seehofer eilten,
im Adenauer Haus sich die Posten teilten.
...
753 Späte Erkenntnis 06.02.18
Vorschautext:
Wenn es draußen schneit und friert,
nach wochenlangem Regen,
es den Poeten inspiriert,
seine Sinne zu bewegen.

Im Zimmer ist es mollig warm,
dank der Hölzer im Kamin.
Der Poet lässt von Kopf bis Darm
Jetzt die Gedanken zieh‘ n.

Ferien diese Woche sind,
da kommt der Schnee grad recht.
...
752 Schneckenhaus 06.02.18
Vorschautext:
Es war einmal ein Recke,
ich glaube, er hieß Klaus.
Er lebte wie die Schnecke
in seinem eigenen Haus.

Das Haus hatte vier Räder,
ein Lenkrad und Motor
und hatte es genügend Sprit,
kam sogar Licht hervor.

Es war gemütlich eingerichtet,
mit Couch und Wasserhahn
...
751 Der Olivenzweig 06.02.18
Vorschautext:
Der Olivenzweig ist ein Stückchen pure Natur
und wächst südlich des Mittelmeeres nur.
Er gilt als Symbol des himmlischen Friedens,
wenn in den Staaten sich Soldaten bekriegen.

Wie das paradiesische bedeckende Feigenblatt,
beginnt der Olivenzweig am Schambein glatt.
Liebe, Geburt, sowie Frieden und Leben
soll uns der grünliche Olivenzweig geben.

Doch Frieden wird nicht dadurch geschaffen,
dass man mit einem Zweig tarnt seine Waffen.
...
750 Dein Sternenkind 01.02.18
Vorschautext:
(Zur Unterstützung der bundes-
weiten gleichnamigen Initiative)

Von Sonne, Mond und Sternen
die Dichter oftmals schreiben.
Und von den kleinen Kindern,
die lernend Unfug betreiben.

Sonne, Mond und alle Sterne
stehen ewig dort am Firmament,
doch die seltenen Sternenkinder
gibt‘ s leider nur einen Moment.
...
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