Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.044
Anzahl Kommentare: 380
Gedichte gelesen: 774.144 mal
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Titel
784 Der falsche Paerner 31.05.18
Vorschautext:
Unser Hund ist nicht nur niedlich,
er ist von Anfang an auch friedlich.
Ob Hunde oder Katzen kommen,
er hat sie freundlich in Empfang genommen.
Ob großer Rüde oder kleine Hundedame
ihn stört nicht Bellen noch der Name.

Doch geh ich mit ihm Richtung Wald,
braucht der Hund nen starken Halt.
Denn auf dem Maisfeld, wo sich alles lohnt,
neuerdings ein kleiner Hase wohnt.
Täglich er zum Rennen startet,
...
783 Schöne Pfingsten 21.05.18
Vorschautext:
Ich wünsche allen, die morgen wieder zur Arbeit traben,
ein schönes Pfingstfest gehabt zu haben.
Zu Pfingsten erwartet man als Hauptsache
einen festen Glauben und eine gute Sprache.
Auch wenn wir es eigentlich unbewusst tun,
diese Erkenntnisse doch ganz rief in uns ruh' n.
In der Bibel und vielen Büchern wird beschrieben,
trotz Gericht, Kreuz und Tod ist der Glaube geblieben.
Die Europäer nennen ihn doch zumeist,
weil er damals neu war, den Heiligen Geist.
Ob in der Wüste oder auf dem Mond,
der Heilige Geist stets in uns wohnt.
...
782 Burger Reha, Teil 1 20.05.18
Vorschautext:
Der Doktor sagte einst: „O Weh,
sie müssen schnell zu ner OP.
Sie werden sonst total zerfressen.“
Die Krankheit habe ich vergessen.

Dann lag ich im Saal ganz platt,
die OP fand ruhig statt.
Weil ich dabei viel Blut verloren,
wurde ich zur Reha auserkoren.

Und eines Tages kam ein Brief,
der mich nach Burg/Spreewald rief.
...
781 Das Chaosgedicht 20.05.18
Vorschautext:
Obwohl ich in den Daunen liege,
ich dank PC ein Schriftbild kriege.
Um in der Dichterwelt bekannt zu bleiben,
muss ich doch wieder einmal schreiben.
Die Finger zittern dabei gar sehr,
mir fällt nichts ein, der Kopf ist leer.

Bevor ich heute nun Poesie dichte,
erfinde ich erst die Geschichte.
Deshalb ließ ich die Kalenderseiten
den heutigen Anlass vorbereiten.
Und siehe da, ich war ganz platt,
...
780 Zwischenbilanz 19.05.18
Vorschautext:
Dieses Jahr ist in unserer Häuserreihe
fast in jedem Haus Konfirmation oder Jugendweihe.
Vor 16 Jahren war hier bestes Ackerland
bis sich dafür manch ein Käufer fand.
Überall Männer und Frauen standen,
um auf dem Standesamt zu landen.

Statt im Hotel „Mama“ zu kauen,
wollten sie was Eignes bauen.
Und so haben sie mit ihrer Kraft
als Gesellschaft sich geschafft.
Ständig ging es um die Pläne schon
...
779 Regenwäsche 16.05.18
Vorschautext:
Gestern war der Himmel grau,
dafür war ich dann abends blau.
Heute Morgen war ich ganz grau,
dafür war doch der Himmel blau.

Der Wettermann im Radio schwor:
„Heute kommt kein Regen vor.“
Ich mag nicht Streit und Zank,
drum blieb der Schirm im Schrank.

Um Mittag doch ein Windstoß kam,
der laue Luft und den Atem nahm.
...
778 Bravo, ihr Poeten 10.05.18
Vorschautext:
Bravo, ihr Poeten,
die vor mir jedes Wort verdrehten.
Viele haben ganz exakt
Wort für Wort im Reim verpackt.
Sie haben Punkt und Komma nicht vergessen
und gute neue Ideen besessen.
So soll es sein, so ist es gut,
drum wünsch ich weiterhin viel Mut.
10.05.2018 W.R.Guthmann
777 Trotzdem Schlüsselkinder 09.05.18
Vorschautext:
Im Plattenbau gibt es sie mehr und minder,
die kleinen und großen Schlüsselkinder.
Schon an den Haustüren es beginnt,
weil sie oft immer verschlossen sind.
Drum tragen Kinder, die meisten jedenfalls,
die Schlüssel am Bändchen um den Hals.

Das ändert sich auch so schnell nicht,
denn Sicherheit ist oberste Pflicht.
Man trägt nur selten Schürzen oder Kittel,
die früher ein bewährtes Aufbewahrungsmittel.
Der Hausmeister hat einen Schlüsselbund,
...
776 Küsse tauschen 02.05.18
Vorschautext:
Küssen ist wie Cannabis rauchen,
nur immer und überall zu gebrauchen.
So wie einst die mittelalterliche Minne
benebelt und berauscht es unsere Sinne.

Werden auch Mio Bakterien getauscht,
trotzdem das Blut in den Adern rauscht.
Im Herz pochend die Klappen rattern,
und im Bauch die Schmetterlinge flattern.

Was vorher war, ist schnell vergessen,
wenn sich die Lippen aufeinander pressen.
...
775 Die Enkelkinder 30.04.18
Vorschautext:
Der Opa war einst sehr gesund,
drum ging es mit der Liebe rund.
Die Oma konnte sich kaum retten,
es stieg die Zahl der Kinderbetten.

Doch jetzt schaut Opa nur noch zu,
und Oma hat nun endlich Ruh.
Doch viele Kinder viele Enkel geben,
meist ist es auch nur Vorbildstreben.

Der Opa lacht, streicht manches Haar,
und genießt die große Enkelschar.
...
774 Literat und Poet 30.04.18
Vorschautext:
Mit der Sprache ist es ganz verhext.
Der Literat braucht zum Schreiben Text.
Dem Poeten reicht meist schon ein Wort,
dann fließen ihm die Verse munter fort.

Der Literat sitzt im eigenen Garten
um auf gute Einfälle zu warten.
Werkzeug für seine Kritzelei
hat er stets und ständig doch dabei.
Fällt ihm endlich eine Handlung ein,
schreibt er sie in die Kladde rein.
Dabei er gern mit Bleistift kliert,
...
773 Der 30. 28.04.18
Vorschautext:
Der gestrige Tag war wunderbar,
denn Andree wurde 30 Jahr‘.
Jeder aus dem halben Land
dies Ereignis für würdig befand,
keine notwendige Zeit zu verlieren
und Ideen für ein Geschenk zu realisieren.

Als altes Holz seines Stammbaumes
waren wir mit die Ersten des Raumes.
So haben wir direkt und live erlebt
wie die Geburtstagsgäste eingeschwebt.
Es kamen nicht nur die in Scharen,
...
772 Licht ist Hoffnung 23.04.18
Vorschautext:
Jeder hier lässt anscheinend seine Tür offen,
um auf Gäste oder Geistesblitze zu hoffen.
Mal ist es die Pforte zum freudigen Herzen,
dann wieder die Tür zu seelischen Schmerzen.

In vielen Liedern und auch Gedichten
die Sänger und Poeten uns berichten,
auch ein heute freudig wartendes Herz
verspürt irgendwann den tiefen Schmerz.

Das ist das Leben, ein Auf und ein Ab,
mal trifft es hart, dann verfehlt es uns knapp.
...
771 Die Wahl 22.04.18
Vorschautext:
Der Monat April ist dafür bekannt,
dass man heute sein Gewissen quält
und in großen Regionen im Land
irgendwelche Kandidaten wählt,

Wählen wir heute recht und schlecht
und unser Kandidat bringt es nicht,
so hatten wir doch dazu das Recht
und moralisch gesehen auch die Pflicht.

22.04.2018 © W.R.Guthmann
770 Der Jäger 14.04.18
Vorschautext:
Ein Jäger schritt durch Heide und Wald,
während der erste Vogelruf erschallt.
Es war ein schriller Drosselpfiff,
der nach des Waldes Stille griff.
Bald folgten Kuckuck und der Auerhahn,
am großen See sang auch der Schwan.
Der Rabe aus der Luft erschreckt,
er hat ein neues Aas entdeckt.
An der Waldkante auf leeren Stoppeln
die letzten beiden Hasen hoppeln.
Die Büchse schlägt an einen Tann
und erinnert ihn hölzern daran,
...
769 Bildbeschreibung 31.03.18
Vorschautext:
Lesende mit Papagei (1957)
Von Wilhelm Lachnit(1899-1962)

Lesen bildet, sagt das Dichtergenie,
trotz Sachlichkeit und Melancholie.
Innenleben und zärtliche Einfühlsame,
mit seelischer Bildstellungnahme.
Vor einer orangeflächigen Wand
der Maler Lachnit seine Lesende fand.

Es scheint ein Fräulein zu sein,
Gedichtverse lesend im Kämmerlein.
...
768 Unser Osterspaziergang 30.03.18
Vorschautext:
Nach Regen, Schnee und Graupelschauer
war Petrus am Karfreitag schlauer.
Er ließ schon früh die Sonne scheinen,
um Natur und Mensch zu einen.
Der Hund wollte schon Gassi gehen,
drum mussten wir die Runde drehen.

Hinterm Zaun sah’ n wir den Osterhasen
über unsere Wiese rasen.
Er hat sich oft geduckt und gereckt,
hat dabei etwas versteckt.
Die Kinder fragten ganz aufgeregt,
...
767 Der alte Brauch 28.03.18
Vorschautext:
Wehet auch kein Frühlingshauch,
ist Ostern doch ein alter Brauch.
Im Spreewald bei Sorben und Wenden
soll jeder Winter doch fruchtbar enden.
Drum war ich heut, nach Skat und Sport
an einem ganz besonderen Spreewaldort.

In Briesen, wo längst der Teufel pflügt,
auch ein altes aktives Museum liegt.
Statt Reden, Unterschriften oder Wahlen,
konnte man hier die Ostereier bemalen.
Eier, die man als Fruchtbarkeitssymbol
...
766 Scheidung oder Trennung 26.03.18
Vorschautext:
Die Liebe war einst stolz und groß,
wir dachten sie sei unser Glück.
Doch selbst im Bett oder im Moos
gab’s Arbeit, Wirtschaft, Politik.

Dazu die Mode bei den Frauen,
oben nichts, unten nicht viel,
Sie zwingen uns zu schauen,
denn Verführung ist ihr Ziel.

Drogen, Alkohol und Zigaretten
lockern jede Stimmung auf.
...
765 Die tragende Schnecke 21.03.18
Vorschautext:
Es war eine Schnecke in Brüssel,
die hatte zwar keinen Rüssel,
doch ging sie einmal aus,
nahm sie mit ihr ganzes Haus.
Sie hatte verloren den Schlüssel.

21.03.2018 © W.R.Guthmann
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