Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 74 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 995
Anzahl Kommentare: 344
Gedichte gelesen: 747.099 mal
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Titel
755 Die Winterolympiade 12.02.18
Vorschautext:
Die Gegend besteht aus Berg und Tal,
ist für Wintersport schon international.
Die Luft ist ohne Industrie sehr rein,
das Trinkwasser schmeckt sauber und fein.
Zeitungen, Zeitschriften und andere gedruckte Sachen
gibt es dort überall in allen möglichen Sprachen.

Jeder Tourist bekommt einen Plan
mit den Standorten für Hotspots und WLAN.
Und selbst die Politik wird dort geheilt,
es kam schon eine Delegation geeilt.
Ich hoffe doch, ihr seid mittenmang
...
754 Tagesbericht 08.02.18
Vorschautext:
Morgens auf weicher Poetenbank
streckte ich meine Beine lang,
breitete vor mir auf dem Tisch
die Tageszeitung, noch ganz frisch.

Auf der Titelseite stand ganz fett,
der Osten gehört ins Kabinett.
Dahinter nahte das Wichtigste dann,
das derzeitige politische Dreigespann.

Zur Kanzlerin Schulz und Seehofer eilten,
im Adenauer Haus sich die Posten teilten.
...
753 Späte Erkenntnis 06.02.18
Vorschautext:
Wenn es draußen schneit und friert,
nach wochenlangem Regen,
es den Poeten inspiriert,
seine Sinne zu bewegen.

Im Zimmer ist es mollig warm,
dank der Hölzer im Kamin.
Der Poet lässt von Kopf bis Darm
Jetzt die Gedanken zieh‘ n.

Ferien diese Woche sind,
da kommt der Schnee grad recht.
...
752 Schneckenhaus 06.02.18
Vorschautext:
Es war einmal ein Recke,
ich glaube, er hieß Klaus.
Er lebte wie die Schnecke
in seinem eigenen Haus.

Das Haus hatte vier Räder,
ein Lenkrad und Motor
und hatte es genügend Sprit,
kam sogar Licht hervor.

Es war gemütlich eingerichtet,
mit Couch und Wasserhahn
...
751 Der Olivenzweig 06.02.18
Vorschautext:
Der Olivenzweig ist ein Stückchen pure Natur
und wächst südlich des Mittelmeeres nur.
Er gilt als Symbol des himmlischen Friedens,
wenn in den Staaten sich Soldaten bekriegen.

Wie das paradiesische bedeckende Feigenblatt,
beginnt der Olivenzweig am Schambein glatt.
Liebe, Geburt, sowie Frieden und Leben
soll uns der grünliche Olivenzweig geben.

Doch Frieden wird nicht dadurch geschaffen,
dass man mit einem Zweig tarnt seine Waffen.
...
750 Dein Sternenkind 01.02.18
Vorschautext:
(Zur Unterstützung der bundes-
weiten gleichnamigen Initiative)

Von Sonne, Mond und Sternen
die Dichter oftmals schreiben.
Und von den kleinen Kindern,
die lernend Unfug betreiben.

Sonne, Mond und alle Sterne
stehen ewig dort am Firmament,
doch die seltenen Sternenkinder
gibt‘ s leider nur einen Moment.
...
749 Hoffnungsschimmer 28.01.18
Vorschautext:
Solange es Frau und Mann noch gibt,
und jeder noch den andern liebt,
solange schwarz auf weiß berichtet
und farbig im Journal belichtet,
solange noch die Schulen existieren
und nicht alle auf Computer stieren,
solange wir noch Essen kochen,
statt nur die Schnitzel zu pochen,
solange man noch hört und spricht,
solange gibt es auch das Gedicht.

28.01.2018 © W.R.Guthmann
748 Teuflische Liebe 27.01.18
Vorschautext:
Der Teufel hat den Schnaps gemacht
und uns auch um den Schlaf gebracht.
Denk ich nur an unsere Nachbarin,
sind Schlaf und Ruhe mir dahin.

Dann rast mein Herz wie ein Komet,
der Blutdruck in die Höhe geht.
Ich laufe schnell von Ort zu Ort,
so treibt mich meine Sehnsucht fort.

Und ist der Durst auch noch so klein,
ziehe ich in unser altes Gasthaus ein.
...
747 Die Schäferballade 24.01.18
Vorschautext:
Mit dem Schäferstab in der rauen Hand
zieht von jeher der Schäfer durchs Land.
Über der Schulter, gerichtet nach vorn,
hängt seine Flöte oder das Horn.

Ohne Funksender oder das Telefon
kündigte er sich an, von weitem schon.
Die Liebe war stets des Schäfers Genuss,
manche Bäuerin empfängt ihn mit Kuss.

Und sie zeigt ihm in der Scheune froh,
wo sich für seine Tiere häuft das Stroh.
...
746 Wintergeburtstag eines Kollegen 22.01.18
Vorschautext:
In der Zeitung wird man morgen lesen,
was heute in unserem Ort losgewesen.
Selbst in den kahlen Straßenbäumen
hören die Spatzen auf zu träumen.
Sie schimpfen auf die vielen Leute,
die da gehen in eine Richtung heute.

Es kennt zwar keiner Weg und Schritt,
doch wie üblich latschen alle mit.
Nur Frau Holle bei der Arbeit denkt,
den Schnee in eine Richtung lenkt.
Die übliche Pflastermalerei fällt flach,
...
745 Winter ist 16.01.18
Vorschautext:
Heute Morgen, kurz nach acht,
haben wir uns auf den Weg gemacht.
Wir, das sind der Hund und ich,
das Wetter ist sehr winterlich.

Soweit ich in die Gegend seh,
liegt des neuen Jahres erster Schnee.
Die Flocken liegen dicht an dicht,
jungfräulich noch die oberste Schicht.

Doch halt, ich muss gestehen,
man sollte stets richtig sehen.
...
744 Ein neuer Geburtstag 14.01.18
Vorschautext:
Den Wecker, der den Tag abpflückt,
habe ich heute gern gedrückt.
Der Himmel, regengrau und fahl,
war mir ebenfalls ganz egal.
Nur das Anziehen war Tortur,
denn es klingelte laufend nur.
Mal des Festnetzes schriller Klang,
dann das Handy mit dem Gesang.
Und dazu am hellen Tage
auch die Wechselsprechanlage.
Statt Erholung wurde es Fron,
ich war zwar aufgestanden schon,
...
743 Der Vorrat 12.01.18
Vorschautext:
Ein kleiner Kuss am Morgen,
ein langer Kuss am Abend
vertreiben so manche Sorgen,
sind erquickend und labend.

Sie müssen nicht jeden küssen,
sollten aber ganz genau wissen,
ob sie dürfen, wenn sie wollen,
und erkennen, wenn sie sollen.

So ein Kuss ist stets begehrt
weil er doch die Liebe nährt.
...
742 Der heutige Tag 09.01.18
Vorschautext:
Der heutige Tag ist bald zu Ende,
die Sonne versank schon im Gelände.
Bevor ich selbst zur Ruhe geh
ziehe ich ein letztes .Resümee

Das Wetter war heut ein Gedicht,
es regnete und schneite nicht.
Bei so viel Schnee in der Schweiz
hat der Urlaub keinen Reiz.

Der Doktor hat mein Herz gehört,
nur der Blutdruck hat etwas gestört.
...
741 Die unbekannte Bekannte 07.01.18
Vorschautext:
Im Bus der Linie 304
saß sie täglich neben mir.
Wenn ich an der Türe stand,
kam sie pustend angerannt.
Beim Einstieg ihre Schuhe knallten,
dass sie durch die Reihen schallten.

Haare richten, Spiegel sehen,
dann erst zu den Nachbarn drehen.
Tagelang sie mit uns schmollte,
wenn sie mit uns reden sollte.
Langsam taute sie dann auf,
...
740 Neujahresgruß 31.12.17
Vorschautext:
Ich grüße die ganze Leserschar,
ob Single oder Ehepaar,
ob Lesben, Schwule, Monogame,
ob Kind, ob Herr, ob Dame,
ob Heide, Freigeist oder Christ,
ob Professor, Doktor oder Spezialist,
ob Zwilling, Tochter oder Sohn,
ob unter Brücken oder auf dem Thron,
ob Patchwork oder kinderreich,
ob männlich, weiblich, beides zugleich,
ob Gottes Sohn oder ein Engel,
ob braves Kind oder ein Bengel,
...
739 Leben und Nichtleben 30.12.17
Vorschautext:
Das eigene nackte Leben
wurde uns dereinst gegeben.
Und den Heiden wie den Frommen
wird es irgendwann genommen.

Unter Schmerzen wurden wir geboren,
und mit Schmerzen gehen wir verloren.
Erst sind es die Zähne, dann die Haare,
erst der Partner, schließlich die Paare.

Jeder hofft, sein schönes Leben
sei ihm noch recht lang gegeben.
...
738 Der Kanonenofen 29.12.17
Vorschautext:
Im Testament stand: „Stein um Stein,
samt Dach und Kellermäuschen,
sollen ab heute Deine sein,
ich vererbe Dir mein Häuschen.“

Drei Wochen haben wir sortiert,
was wertlos und was lieb,
Erinnerungen wurden ignoriert
bis nicht viel übrig blieb.

Nur am Schornstein in der Zimmerecke
ein alter schwerer Kanonenofen stand.
...
737 Danke Weihnachtsmann 25.12.17
Vorschautext:
Ich denke zurück in diesen Tagen,
welche Liedertalente du hast gehört,
was du an Geschenken hast getragen,
und dass dich Gedichtfragmente nicht gestört.

Du bist stets ruhig geblieben,
drum muss ich dich, dort oben,
lieber Weihnachtsmann auf Wolke sieben,
doch wirklich einmal loben.

Ich habe dir zwar nicht geschrieben
und dennoch hast du in der Heiligennacht,
...
736 Der Stern 24.12.17
Vorschautext:
Es leuchtete einst ein Stern durch die Nacht,
er hatte die frohe Botschaft gebracht.
Er strahlte so hell, so klar und so rein,
er musste etwas Besonderes sein.

Und er war für Bethlehem ein besonderer Fall,
er wies allen den Weg zur Krippe im Stall.
Die Krippe ist zerfallen, der Stall abgebrannt,
der genaue Standort ist nicht mehr bekannt.

Woher wir auch kommen, wohin wir auch gehen,
wir können symbolisch den Stern wieder sehen.
...
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