Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 74 Jahre

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Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 997
Anzahl Kommentare: 344
Gedichte gelesen: 748.163 mal
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Titel
817 Veralbert 28.07.18
Vorschautext:
Das Wetter ist zur Zeit abstrakt,
Dreißig Grad und alles trocken,
die Hitze fordert „Geh doch nackt!“,
beim Laufen verbrennen die Socken.

Kann man sich aus der Dachluke biegen,
sieht man von der Sonne rot gebrannt
und völlig frei im Garten liegen
Männlein, Weiblein, die uns unbekannt.

Dagegen gibt es nichts zu sagen,
doch so ein Paar, nackt und braun,
...
816 Der Wunschtraum 25.07.18
Vorschautext:
Ach, ist es schön im Halbschlaf zu träumen.
Bei mir wuchs neulich das Eurogeld auf Bäumen.
Statt Knospen erst die Münzen blinken,
die Äste von den schweren Euros sinken.
So wie einst im Schlaraffenland
wachsen die Hunderter gleich in die Hand.

Und trotzdem will es vielen nicht glücken,
sich nach der fallenden Währung zu bücken.
Von besseren Zeiten sind sie es gewohnt,
dass sich der Griff nach dem Centstück nicht lohnt.
Doch aus den Brunnen in Europas Orten
...
815 Urlaub oder Arbeit 25.07.18
Vorschautext:
Sommer, Sonne, blaues Meer,
wünscht man sich im Urlaub sehr.
Die Männer erfreuen sich Dank der Holden
an den Knospen und den Dolden.
Und die eigne Weiblichkeit
schielt auf manch Verborgenheit.

Nur zu Hause braucht man Regen,
damit die Ernte wird zum Segen.
War man vor dem Urlaub wacker,
reift es auf Bäumen und Acker.
Und schon heißt es beizeiten,
...
814 Verflucht schöner Sommer 24.07.18
Vorschautext:
Die Sonne lacht den ganzen Tag,
als stünde sie auf der Stelle.
Im Garten nichts mehr grünen mag,
das Radio spricht von Hitzewelle.

Die Kinder freut das Sommerloch,
sie müssen nicht viel kleiden.
Bleibt die Hitze lange noch
müssen wir das Freie meiden.

Selbst die Anhänger des FKK
sind am Strand nicht lange da.
...
813 Klipp und klar 21.07.18
Vorschautext:
Liebe ist Sehnsucht und Vertrauen.
Darauf kann man die Zukunft bauen.
Und wer sich an die Zukunft wagt,
den Partner oft direkt auch fragt.

Liebst Du mich, ist dann die Frage,
oft in waagerechter Lage.
Dort ist dieses heiße Eisen
praktisch sehr leicht zu beweisen.

Doch am Tage, Gesicht zu Gesicht,
eignen sich die drei Worte nicht.
...
812 Spreewaldwitz 02 21.07.18
Vorschautext:
Der Kahnfährmann fragt Muttern,
„Was gibt es denn heut zu futtern?“
„Heute gibt es nichts, mein Sohn.“
„Das gab es doch gestern schon.“
Die Mutter an den Kessel pocht,
„Ich habe schließlich vorgekocht.“

20.07.2018 © W.R.Guthmann
811 Affentheater 19.07.18
Vorschautext:
Möchte der Mensch etwas erleben,
muss er sich in die Welt begeben.
Die Ferien sind oft die richtige Zeit
und der Weg ist meist nicht weit.
Tiere sind beliebt und machen froh,
drum waren wir im Affenzoo.

Der Zoo existiert seit vielen Jahren,
doch wir haben es erst spät erfahren.
Es ist kein Haus, wo Mumien warten,
sondern ein großer Park oder Garten.
Kinder und Hunde, groß und klein,
...
810 Spreewaldausflug, Teil 2 18.07.18
Vorschautext:
Schilf und Wasserkräuter blühen,
in ruhiger Fahrt vorüber ziehen.
Am Ufer Kühe, Schafe und Ziegen
durstig sich zum Wasser biegen.
Libellen schwirren in der Luft,
von Gras und Heu weht frischer Duft.

Am Uferrand schnell Nutrias rennen
Fische auf der warmen Sandbank pennen.
Im Wasser eine Ringelnatter schlängelt,
sich vor dem Kahn ans Ufer drängelt.
Und schon die erste Schleuse naht,
...
809 Spreewaldwitz 01 18.07.18
Vorschautext:
Am Montag in der Frühstückspause
erzählte uns der Kollege Krause:
„Als ich gestern im Spreewald war,
sah ich vom Kahn aus wunderbar.
Die Orte sauber und gepflegt,
da viel Tourismus sich bewegt.

Lübbenau mit seinem Hafen,
ist ein Domizil der Grafen.
Raddusch ist ein Ort mit Power,
viele sind dort auch Gurkenanbauer.
Vetschau, Stadt der Märkte und Doktoren,
...
808 Spreewaldausflug, Teil 1 16.07.18
Vorschautext:
Mutter sprach mit erhobener Brust:
„Zum Kochen hab ich heut keine Lust.
Die Sonne brennt, die Pflaster glühen,
ich möchte heut ins Grüne ziehen.
Dorthin, wo kein Krach und Schall,
essen und trinken kann ich überall.“

Viele Wege führen zwar nach Rom,
doch auch nach Burg zum Weidendom.
Weil dort der große Parkplatz wartet,
dass der Kahn oder das Fahrrad startet.
Die Radwege sind gut geteert,
...
807 Ambrosia 11.07.18
Vorschautext:
Wenn man so des Weges geht,
am Rande sehr viel Unkraut steht.
Manche Pflanze herrlich blüht,
kräftig wächst und gut aussieht.

Als erstes sieht man roten Mohn
auch blaue Kornblumen gab es schon.
Sauerampfer, gelber Löwenzahn und Quecken
warten auf Käfer und Schnecken.

Wegwarte, Schafgarbe und manches Kraut
blühend aus der Erde schaut.
...
806 Der Hofhund 09.07.18
Vorschautext:
Unser Hofhund, Bello heißt er,
ist ganz zahm und lieb.
Nur Ruhestörer beißt er,
er hält sie für nen Dieb.

Er jagt auch unseren Katzen
über den ganzen Hof nach.
Und trinkt einer der Spatzen,
dann ist er blitzschnell wach.

Er will immer bei uns sein,
egal wohin wir auch gehen.
...
805 Im Kohlerevier 09.07.18
Vorschautext:
Seit je her man die Wärme braucht,
der Seele und dem Leib zum Wohle.
Und damit der Schornstein raucht
fährt der Bergmann in die Kohle.

Ob über oder unter Tage,
er wühlt im Staub der Zeiten,
die unabhängig von der Lage
seit dem Urknall uns begleiten.

Der Wunsch nach Wärme und Licht
erhält vielen die Arbeitsstelle,
...
804 Die Luke auf 09.07.18
Vorschautext:
Aus dem unveröffentlichtem Roman
„Gebt mir ein F…“
(Das Ende der Enigma)

Tief in dunkler Heimaterde
der Bergmann schürft das Erz.
Er hievt es über Tage
mit Aufzug und mit Herz.

Vom Hunt fällt es auf Bänder
staubt sehr oft beim Lauf.
Doch ist es angekommen
...
803 Unsere Jugendliebe 06.07.18
Vorschautext:
Wir haben beide schon gespielt,
als wir noch Kinder waren.
Ich habe scheu zum Haus geschielt
nach deinen blonden Haaren.

Ich war ein kleiner Junge,
die Haare ohne Schnitt,
man hörte meine laute Zunge,
als wären wir zu dritt.

Du warst des Nachbars Töchterlein,
bei allen doch sehr beliebt,
...
802 Schwere Sprache 06.07.18
Vorschautext:
Bei der Geburt der erste Schrei
schon ein kleiner Hinweis sei,
wenn die Lunge ist gesund,
gibt es bald den Kindermund.

Wenn die Kinder Sprechen lernen,
zwischen Sonne, Mond und Sternen
lassen sie ihre Zunge drehen,
das Mundwerk darf nicht stille stehen.

Was sie sehen wird laut erfragt,
dem kleinsten Tier wird nachgejagt.
...
801 Zeugnisse 05.07.18
Vorschautext:
Als ich morgens vom Bett zum Bad tingelte,
es neben mir von draußen klingelte.
Nichtsahnend riss ich auf die Tür,
da standen viele Kinder vor mir.
Zwei waren meine Stammbaummasse,
die andern 10 waren aus der Klasse.
Bei der letzten Klassenfahrt
hatte ich mit Ansporn nicht gespart.
Wer mir sein Zeugnis offeriert,
der auch fünf Euro dafür kassiert.
Ich hatte zwar nur an meine Enkel gedacht,
das aber nicht richtig klar gemacht.
...
800 Umsonst gehofft 04.07.18
Vorschautext:
Als ich heut Morgen noch fest schlief,
schob durch den Türschlitz sich ein Brief.
Zugeklebt und ohne Name,
war es ein Herr, war‘s eine Dame?

Die Nase dicht an das Papier,
das Parfüm verriet es mir.
Süßlich frisch und sportlich rein,
das musste meine Freundin sein.

Mit dem Finger aufgeschlitzt,
ich den halben Brief zerriss.
...
799 Der Bettentester 30.06.18
Vorschautext:
Vor reichlich einem guten Jahr
beim Bettenhaus ein Zettel war:
„Für die netten Liebesnester
suchen wir einen Bettentester.“
Einer las es, ist schnell gekommen,
hat sich beworben und wurde genommen.

Und noch am selben Tage
testete er in waagerechter Lage.
Die Hausfrau fand, er sei ihr bester
und gut gebauter Bettentester.
Nur schade, dass sie solche Bretterhaufen
...
798 Die neuen Kleider der Kaiserin 29.06.18
Vorschautext:
Die Kaiserin strich vor dem Spiegel übern Bauch,
„Was der Kaiser kann, das kann ich auch“.
Und sie reiste an einen Meeresstrand
wo ihr Gesicht noch unbekannt.
Zu Hause gibt es großen Stress
zwischen dem Kaiser und dem Kongress.

Die Kaiserin will sich neu einkleiden,
der Kongress möchte das vermeiden.
Sie selber lag am Meeresstrand,
täglich nackt und braun gebrannt.
Die Kammerzofen ringsumher
...
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