Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.143
Anzahl Kommentare: 499
Gedichte gelesen: 951.962 mal
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Titel
1103 Gestern, Heute, Morgen 30.01.20
Vorschautext:
Keiner kennt des Lebens Länge,
dichten wir auch jede Menge.
Krieg und Elend sind vorbei,
übrig blieb nur Kriegsgeschrei.
Heute sind die Medien voll,
schreiben wie der Mensch sein soll.

Schon die Bibel hat es versucht,
hat Sünden und Fehler verbucht.
Adam und Eva man sündig verstieß,
Sodom und Gomorrha brennend verließ.
Noah dachte noch an Federn und Huf
...
1102 Die Stunde 27.01.20
Vorschautext:
In der ewigen Weltenrunde
ist sie gar nichts, eine Stunde.
Aber wie sie geht vorbei,
das ist wirklich Zauberei.
Sollst du eine Stunde stehen,
will die Zeit dir nicht vergehen.
Liebst du aber Rosamunde
ist im Nu vorbei die Stunde.

27.01.2020 © Wolf-Rüdiger Guthmann
1101 Öffne mir doch eine Tür. 26.01.20
Vorschautext:
Ich lief einst durch die Sängerstadt
und horchte, ob‘s dort Sänger hat.
Sänger, die im deutschen Land
Lieder singen, die bekannt.
In „Deutschland sucht den Superstar“
selten mal ein deutsches war.

Da erklang leise, aber klar,
eine Weise, die ganz wunderbar.
Ich blieb stehen und hörte hin
bis ich ergriff vom Lied den Sinn.
„Öffne mir doch eine Tür,
...
1100 Fastnacht ist 25.01.20
Vorschautext:
Fastnacht ist im Sorben Land,
links und rechts der Spree.
Zampern ist doch allbekannt,
es geht ans Portemonnaie.

Autos werden angehalten
wie zum Kaffeekränzchen.
Hat der Fahrer gut gemautet,
gibt es auch ein Tänzchen.

Bevor die Alten und die Jugend plappern,
sind zuerst die Jüngsten dran.
...
1099 Urlaubsplanung 23.01.20
Vorschautext:
Jetzt plane ich Urlaub fürs laufende Jahr,
doch nicht an die Küste, das ist sicher klar.
Und Wasser darf es dort nicht geben,
höchstens zum Trinken, man muss schließlich leben.

Wir zieh‘ n in die Berge, wo die Almen noch grünen,
wo statt Butterblumen nur Enzian blühen.
Die Natur so pur anvertraut zu saugen
Ist nicht nur gut für handyversaute Augen.

Trotz Jodeln herrscht himmlische Stille,
denn das Klamm-Klo hat keine klappernde Brille.
...
1098 Gemeinsamer Urlaub-getrennte Ziele 22.01.20
Vorschautext:
Ich habe meinen Jahresurlaub genommen
Und bin mit Hund in eine fremde Stadt gekommen.
Wollte ich mich legen zum Schlafen,
musste der Hund Gassi gehen im Hafen.
Wollte ich den Michel erklimmen,
wollte der Hund im Hafen schwimmen.

Wollte ich die See bei Ebbe erreichen,
musste er über den Fischmarkt schleichen.
Wollte ich durch den Elbtunnel gehen,
blieb der Hund bei der singenden Wirtin stehen.
Wollte ich mit der Fähre fahren,
...
1097 Wasserwellentelepathie 19.01.20
Vorschautext:
Der letzte Sommer war heiß, die Küste lang,
und mancher machte seinen Fang.
Bernstein, Fische, selbst Flaschenpost,
gute Fotos oder Aal als Kost.
Doch im Herbst bei Wind und Kälte
keiner gern am Strand sich pellte.

Ich war hier in der Klinik als Rehabilitand,
wie der Kurgast wird wissenschaftlich genannt.
Fernsehen und E-Mails schreiben
konnte ich nicht jeden Tag betreiben.
Als ich heute lief am Strand ein Stück,
...
1096 Wieder Demokratie 13.01.20
Vorschautext:
Die Demokratie tut jedem gut,
weil jeder nur das Seine tut.
Wenn jemand nicht arbeiten will,
sitzt er auf der Couch ganz still.
Nennt den Pups ganz schlimme Leiden,
die kann man nur mit Bier vermeiden
Er sitzt ganz leis und still
und raucht dabei so viel er will.

Miete, Strom und Heizungskosten
sind nur für den Staat noch Posten.
Obst, Gemüse und neustes Geschwafel
...
1095 Alles Gedicht 10.01.20
Vorschautext:
Angeblich ist alles Gedicht,
was man schreibt oder spricht.
Kommt kein Reim gerannt,
wird es freier Vers genannt.

Wenn meine Muse Lyra spielt,
wird ein schöner Reim erzielt.
Silbe um Silbe wird erdacht
und Zeile für Zeile gemacht.

Stimmen Metrik und Takt,
es nun den Rhythmus packt.
...
1094 Vor dem Kamin 05.01.20
Vorschautext:
Weil im Kamin die rote Glut
erlöschend wahre Wunder tut,
wollte keiner von uns ins Bett,
denn auf der Couch war es so nett.
Und so stillten wir bei Kerzen
das wilde Klopfen unsrer Herzen.

Hände fühlten hier und da
nackte Häute waren sich nah.
Zarte Finger strichen über Rücken,
Kniee rieben voll Entzücken.
Mit ruhigem sauberen Gewissen
...
1093 Reichtum 03.01.20
Vorschautext:
Goethe wollte Reichtum haben
und ging einen Schatz zu graben.
Viele machten es ihm gleich,
aber keiner wurde dabei reich.

Das höchste Gut auf dieser Welt
sind nicht Gold und auch nicht Geld.
Die Gesundheit ist es und das Leben,
denn es wird uns nur einmal gegeben.

Mancher hat sich schon gefreut,
das Leben käm zu ihm erneut.
...
1092 Das Tagesgedicht 01.01.20
Vorschautext:
Nun sitze ich am Schreibtisch hier
und starre auf ein Blatt Papier.
Es ist jungfräulich weiß und glatt
und noch keinen Inhalt hat.

Der Verleger sagte ‚Alter Knabe,
nach Neujahr dein Gedicht ich habe.
Schreibe, was du denkst im neuen Jahr,
Hauptsache, es sind zehn gereimte Paar.

Und hat jede Zeile hundert Zeichen,
wird das für die Kulturseite reichen.
...
1091 Ruhestörung 31.12.19
Vorschautext:
Kläffende Hunde hier in der Nacht
haben mich um den Schlaf gebracht.
Erst kläffte schrill, störend und heiser
so ein winziger, ganz kleiner Beisser.
Den würde ich bis zum Wecken
unten in den Standuhrkasten stecken.
Dann hörte man des Jägers Hund,
er gab mit Laut einen Fremden kund.
Doch keiner hat drauf reagiert,
denn das Tier ist gut dressiert.
Eine Autotür ging auf, schlug zu,
jetzt gaben die Tiere endlich Ruh.
...
1090 Zum neuen Jahr 2020 31.12.19
Vorschautext:
Die Winde neues Wetter bringen,
Hoch und Tiefs miteinander ringen.
Zieht euch warm an, es wird kälter,
so werdet ihr gesund ein Jahr älter.

Raketen, Böller und Knaller in diesen Tagen
Krankheiten und böse Geister verjagen,
doch mit Funkensprühen und lautem Krachen
leider auch viel Unsinn machen.

Ob Einzelkämpfer oder Ehepaar,
ob verliebt, verlobt, geschieden,
...
1089 Wege des Schicksals 30.12.19
Vorschautext:
Deine täglichen Wege im Leben
möchtest du gern glatt und eben.
Da kannst du harken, kratzen, asphaltieren,
die Ränder mit glatten Kanten verzieren.

Du kannst mit einem Pinsel Farbe verstreichen,
Linien für gerade Wege und Abzweige erreichen.
Du kannst dahinter einen Zaun errichten,
von den Schlössern alle Schlüssel vernichten.

Du kannst breite Dämme von Bändern schütteln
oder auch hohe glatte Betonwände rütteln.
...
1088 Seelen zu Heiligabend 24.12.19
Vorschautext:
Als im Winter 1965 im Spital zwei Körper verblichen,
ihre Seelen sofort Richtung Himmel entwichen.
Zwei Jahre hatten sie nebeneinander gelegen,
und stets gehofft auf heilenden Segen.
Nun war alle Hoffnung vorbei
und beide fühlten sich vogelfrei.

Das Weltall veränderte sich in den Jahren sehr,
und so gab es dort viel Flugverkehr.
Sie griffen sich jeder einen Satelliten
und sind damit wie die Engel geritten.
Da diese Blechbüchsen nicht still rauschen,
...
1087 Gratulation 15.12.19
Vorschautext:
Sind auch die Poeten Leute
manchmal taub und blind,
so kennen sie doch alle heute
Dich, das Geburtstagskind.
Ich vergaß zwar Deinen Namen,
doch Du bist eine von den Damen.
Der Name und das Alter auch
sind für alle Schall und Rauch.
Sicher hat es Deinen Geist belichtet,
was man in der Oase dichtet.
Du stricktest einst Puppen mit Köpfen
und schreibst nun von bunten Knöpfen.
...
1086 Kling-Klang 14.12.19
Vorschautext:
Neulich las ich die fragende Beschwerde,
ob ich etwa alt und müßig werde?
Schließlich sei es des Poeten Pflicht
regelmäßig zu schreiben ein Gedicht.

Nach drei Tagen war ich soweit
und überdachte das Thema „Zeit“.
Geht in euch und denkt mal nach,
Zeit ist meist verbunden mit Krach.

Morgens schon in aller Frühe
gibt der Wecker sich sehr viel Mühe.
...
1085 Verrechnet 11.12.19
Vorschautext:
Am Fuße von des Poeten Turm
saß ein kleiner Kletterwurm.
Der kroch mutig, dass er s schafft,
acht Meter hoch in jeder Nacht.
Am hellen Tag rutschte er wieder
täglich vier Meter darnieder.

Zwölf Nächte trieb er dieses Spiel
bis dass er von der Zinne fiel.
So ein Kletterer stürzt dann tief,
gerät die Rechnung etwas schief.
Adam Ries erfand einst den Wurm,
...
1084 Die Bereitschaft 11.12.19
Vorschautext:
Voriges Jahr um diese Zeit
hatte es ganz leicht geschneit.
Schon hörte man es überall fluchen,
nach Besen, Schippe, Schieber suchen.

Zwei Tage fiel der Schnee nur nieder,
dann sah man ihn nie wieder.
Nur Schippe, Schieber und Besen
konnte man öfter auflesen.

Denn der Wind ward oft zum Sturm
und rüttelte nicht nur an jedem Turm.
...
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