Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 76 Jahre

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Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.175
Anzahl Kommentare: 511
Gedichte gelesen: 1.191.603 mal
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Titel
1015 Der Waschbär 07.08.19
Vorschautext:
Jetzt bei der Hitze sitzt man still,
weil der Schweiß sonst fließen will.
Und die Lunge darf nicht gammeln,
muss die Sommerpollen sammeln.
Drum saß ich ein halbes Stündchen lang
beim Doktor auf der Gartenbank.

Ein alter Baum mir Schatten warf
und Durst nannte sich mein Bedarf.
Da verließ vor mir in der Hecke
ein Waschbär sein Verstecke.
Was er hielt in seinen Krallen,
...
1014 Die Künstlerbank 06.08.19
Vorschautext:
Mein Doktor in einer Villa thront,
im Hinterhaus ein Künstler wohnt.
Aus Lehm und Ton, feucht eingerührt,
Figuren er zum Leben führt.

Und im Garten, schön breit und lang,
steht eine lackierte Gartenbank.
Dort saß ich schon so manche Stunde,
wenn ich war beim Doktor Kunde.

Die Bank aus Holz war sehr stabil,
mein Gewicht war nicht zu viel.
...
1013 Hoffnungslose Liebesfälle 03.08.19
Vorschautext:
Weil ich auf die Liebe warte,
bekam ich heute eine Karte.
„Hier ist die beliebte Meldestelle
für die hoffnungslosen Liebesfälle.
Damit bei ihnen der Groschen fällt,
zahlen sie erst Mal Fünfzig Geld.
Dazu legen sie dann noch drauf
ihren eigenen Liebes- und Lebenslauf.

So können wir Anzeigen verfassen
für Pärchen, die zusammen passen.
Gehören sie zu dem Hotelreisetrupp
...
1012 Inselverstärkung 02.08.19
Vorschautext:
Ich sitze bei der Fähre
auf der uralten Bank.
Die Brotbüchse uns nähre,
kommt sie hungrig und schlank.

Ich schaue gen Osten,
wo die Sonne aufgeht
und hoffe der Fischerposten
das Schiff bald erspäht.

Sie hat mir geschrieben,
modern im Internet,
...
1011 Hund, Katze, Maus 01.08.19
Vorschautext:
(Zum Geburtstag unseres Hundes)

Der Herbst ist eine bunte Zeit,
Laub und Heu nur weit und breit.
Um im Beet Ordnung zu schaffen,
ging ich im Garten Halme raffen.
Links am Steindamm schlief die Katze,
rechts im Gras der Hund mit Tatze.

Plötzlich rannte eine kleine Maus,
wahrscheinlich in ihr Mäusehaus.
Auch wenn Hund und Katze pennen,
...
1010 Poesie beim Geocaschen 31.07.19
Vorschautext:
Voriges Jahr beim Rasen kürzen
sah ich einen jungen Mann stürzen.
Ich half ihm wieder auf die Beine,
er war in unserer Straße ganz alleine.
Was er hier macht habe ich ihn gefragt
und er hat mir geheimnisvoll gesagt,

er würde unter Trümmern, Tannen, Buchen
nach vorhandenen kleinen Schätzen suchen.
Und dann zog er vor mir zum Beweis doch
eine alte Filmdose aus des Nussbaumes Astloch.
Das dürfte er eigentlich nicht machen,
...
1009 Demokratie 30.07.19
Vorschautext:
Die alten Germanen sitzen im Lied,
in Wirklichkeit standen sie in Reih und Glied.
Sie sorgten für Ordnung mit viel Geschrei
und diese Form nannten sie dann Partei.
Sie wurde an des Volkes Brust genährt,
zeitweise ihr auch Schwarzgeld gewährt.

Bei Verbrechen hatte man sich geeinigt,
Täter mit Schuld und Sühne gesteinigt.
Wenn er schmerzvoll um Hilfe schrie,
hörte man auf und nannte es Demokratie.
Mit der Zeit und durch viele Debatten
...
1008 Dichtergeheimnisse 30.07.19
Vorschautext:
Man fragte mich wie ich das mache,
Worte zu finden für jede Sache.
Die Damen und Herren meiner Generation
hatten nur Bücher und den Radioton.
Beim Lesen und beim Radio hören
durfte und wollte uns niemand stören.

Der eine freute sich, dass wir beschäftigt,
der andere hat den Wissensdurst bekräftigt.
Wir mussten jedenfalls tief in uns gehen,
um Buch oder Hörspiel zu verstehen.
Dieser Mangel gegenüber heutigen Zeiten
...
1007 Die Farben der Erde 29.07.19
Vorschautext:
Die Farben der Erde wurden schon oft beschrieben,
je nach dem, was wir hassen und lieben.
Dem einen ist weiß und hell der Tag,
ein anderer ihn schwarz und dunkel mag.
Die finstere Nacht ohne Sonne nicht lohnt,
sie ist dann nur so hell wie der Mond.

Die Erde beim Laufen grau erschien,
doch vom Mond aus war sie sehr grün.
Das Wasser aus dem Rahmen fällt,
weil es kaum seine Farbe behält.
Was aus der Quelle sprudelt ist silberklar,
...
1006 Die Geburtstagsrose 28.07.19
Vorschautext:
Im Vorgarten zwei Rosen steh ‘n,
und in die Höhe streben.
Durchs Fensterglas kann ich sie seh ’n,
und ihren Wuchs erleben.
Dornenbestückt die Stengel ragen
und dabei sich verzweigen.
Weil sie viele Knospen tragen
sich beide leicht verneigen.
Die Blüten sind schon fast erwacht,
die letzten Knospen treiben.
Was morgens präsentiert die Nacht,
das kann man kaum beschreiben.
...
1005 Arbeitsleben 26.07.19
Vorschautext:
Bist Du trinkfest und arbeitsscheu
ist das für die Leser nicht neu.
Willst Du aber Arbeit buchen
und in den Angeboten suchen,
staunen alle, von groß bis klein.
Und sie sagen: „Lass das sein!
Bist Du nicht der Arbeitsmann,
richtest Du nur Schaden an!“

26.07.2019 ©Wolf-Rüdiger Guthmann
1004 Getreideernte 26.07.19
Vorschautext:
Endlich ist es heute soweit,
Lohn der Arbeit – Erntezeit.
Das Getreide goldgelb schwankt,
der Bauer seine Technik betankt.

Maschinen, breit wie der Steg,
zieht der Traktor auf seinem Weg.
Mähen, Dreschen, Stroh zerkleinern,
rütteln, Sieben, Ernte verfeinern.

Gleicher Traktor, Anbaugerät wechseln
wollte man das Stroh gleich häckseln.
...
1003 Leider wahr 24.07.19
Vorschautext:
Wenn Kumpels froh beim Bierchen sitzen,
hagelt es nur so vor tierischen Witzen.
Hunde, Katzen, Affen müssen wiedergeben,
was so lächerlich in ihrem täglichen Leben.

In Gibraltar sind es große und kleine Affen,
die in jede offene Tasche gaffen,
selbst den Schlüsselbund stibitzen
und dann auf den Felsen flitzen.

Ein Chihuahua am heißen Strand
hat sich die Füße fast verbrannt.
...
1002 Eine direkte Antwort 24.07.19
Vorschautext:
Neulich schrieb ich ein Gedicht,
weil mich ein Fund am Strand besticht.
Es ist eín Bernstein, lupenrein
und er schließt ein Tierchen ein.

Ich zeigte ihn im Urlaubershop
und alle meinten, der ist top.
Es wäre ein selten schönes Stück
und er brächte mir viel Glück.

Daraufhin fragte zum Gedichtschluß ich,
was ist Glück denn eigentlich?
...
1001 Ostseestrandbrisenergebnis 23.07.19
Vorschautext:
Heut steh ich zu meinem Glücke
hoch oben auf der Ostseebrücke.
Und unter mir als angebliche Brise
türmen sich die Wellen zur Krise.

Mit meinen Schuhen in der Hand
kam durch die Dünen ich zum Strand.
Doch was ich sah, glaubte ich kaum,
wo gestern Strand war, ist heute Schaum,

Treibgut, Seetang und halbe Muscheln,
keine Strandburg mehr zum Kuscheln.
...
1000 Die Nackte und das Meer 22.07.19
Vorschautext:
Urlaub war zur Sommerszeit,
wir machten uns in Spanien breit.
Und wie es ist in solchem Fall,
es gibt auch Streit mal Knall und Fall.
Die Unruhe sollte sich legen,
drum lief dem Ufer ich entgegen.

Da war kein lobenswerter Strand
mit täglich durchgesiebtem Sand.
Nur Felsen, Klippen, runde Steine,
sehr bemoost, zu glatt für Beine.
Die Sonne sank blutrot ins Meer,
...
999 Der Geburtstag naht 19.07.19
Vorschautext:
Dieses Jahr zur Sommerzeit
ist wie immer es soweit,
ich werde Geburtstag haben,
als einer von den alten Knaben.
Besitze ich für 100 Jahre Kraft,
sind ¾ des Lebens dann geschafft.

75 Jahre Bildung und Streben,
75 Jahre Arbeit im Beruf und daneben,
75 Jahre Essen und Trinken,
75 Jahre zur Nachtruhe sinken,
75 Jahre Liebe Nehmen und Geben,
...
998 Die Handwerker 19.07.19
Vorschautext:
Sie kommen und gehen,
sie knien und stehen,
sie schrauben und messen,
sie trinken und essen
sie lesen und schreiben
sie waschen und reiben,
sie spachteln und streichen,
sie bohren und zeichnen,
sie verlegen und stechen,
sie sägen und brechen,
sie schwitzen und frieren,
sie backen und garnieren,
...
997 Der Phasenprüfer 18.07.19
Vorschautext:
Steck ihn rein,
steck ihn rein,
steck ihn langsam rein,
ja langsam, aber gut.

Steck ihn rein,
steck ihn rein,
steck ihn langsam rein,
dass nichts passieren tut.

Hat er Saft,
hat er Kraft,
...
996 Der Tresor 18.07.19
Vorschautext:
Im Internet sah ich doch neulich
einen Panzerschrank, der greulich.
Teils verrostet und verschmutzt,
weil er seit Jahren nicht geputzt.
Er stand im Freien auf einem Fleck,
er war so schwer, man bekam ihn nicht weg.

Der erste Weltkrieg war vorbei,
verloren was anfing mit Jubelgeschrei.
Arbeitslosigkeit und Inflation stiegen,
denn die Wirtschaft kam zum Erliegen.
Da gebar in Berlin ein Franz Jäger
...
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