Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 76 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.165
Anzahl Kommentare: 504
Gedichte gelesen: 1.032.323 mal
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Titel
1145 Was der Wind erzählt 08.06.20
Vorschautext:
Der Wind , der über Felder weht,
ehe dort die Halme abgemäht,
wispert bei Flaute ganz leise
eine unendlich rauschende Weise.

Die Halme wogen hin und her
wie ein sommerliches Meer.
Die Ähren dabei einen Tanz gestalten,
als würden sie sich unterhalten.

Sie nicken sich doch ohne Ruh
ständig tuschelnd einander zu.
...
1144 Pfingst-Corona-Gebet 31.05.20
Vorschautext:
Willst du, dort oben, uns alle bestrafen,
zu viele Tote und Kranke in Spitälern schlafen.
Der Mund maskiert, man könnte toben,
dabei würden wir dich gerne loben.
Grenzen geschlossen, Schaufenster verhangen,
ohne Rollenpapier war uns alles vergangen.

Traf man jemand, haben beide geguckt,
Abstand gehalten, soweit man spuckt.
Hotels und Ferienhäuser geschlossen, weltweit,
für den Urlaub keine Plätze, nur nutzlose Zeit.
O Herr, dort oben, du Glaubensgenie
...
1143 Corona-von der anderen Seite 25.05.20
Vorschautext:
In den vergangenen Tagen
stellte man zu Corona viele Fragen.
Manches Gespräch war schnell verstummt,
kam jemand an, der leicht vermummt.
Masken gibt es dabei doch jede Menge,
nur anfangs erzeugten sie großes Gedränge.

Interessant sind Schnitt und Material,
denn jeder hat dabei die freie Wahl.
Man muss sich beim Tragen nur getrauen,
den Menschen weiterhin ins Gesicht zu schauen.
Wir haben da schon viel gelacht,
...
1142 Küssen ist gesund 20.05.20
Vorschautext:
Was wir stets beim Küssen tun,
macht uns beide doch immun.
Dabei macht sich die Zunge krumm
und dreht die Bio-Teile um.
Dadurch tauschen wir das Bakterienleben
Indem wir sie dem Partner geben.

Beim täglichen Akten schleppen
passiert es schnell mal auf den Treppen.
Wenn es auch dienstlich verboten ist,
auf der Treppe es sich trotzdem küsst.
Man kann nur nicht die Augen schließen
...
1141 Jeder ist anders 12.05.20
Vorschautext:
Sagt ihr auch, der Dichter spinnt,
ich nehm die Menschen wie sie sind.
Der eine speist nur trocken Brot,
ein andrer frisst am Fleisch sich tot.

Beim Trinken sieht man es genau,
nur sind am Ende beide blau.
Mancher trinkt das Bier Schluck für Schluck,
nur auf der Wies’n säuft man’s mit einem Ruck.

Ob er sehr reich ist oder ärmer,
kauft mancher sich so einen Taschenwärmer.
...
1140 Soll ich dich lieben? 28.04.20
Vorschautext:
Jeden Tag, wenn es läuft das Internet,
locken Frauen mich in ihr Bett.
Denn die Dünnen, Normalen und Dicken
samt Foto eine E-Mail schicken.
Der Text dafür ist allbekannt,
den gibt es doch in jedem Land.

Die einen schreiben in jeder Zeile,
sie hätten ständig Langeweile.
Sie würden mit mir ins Kino gehen
und danach dann weiter sehen.
Die nächsten wohnen gleich um die Ecke,
...
1139 Enttäuschung 27.04.20
Vorschautext:
Im Spreewald war ich neulich,
in Burg und Lübbenau.
Doch diesmal war es scheußlich,
das wisst ihr selbst genau.
Corona, dieses Ekel,
hat uns verrückt gemacht,
Es ist ein Menetekel,
das Elend uns gebracht.

Gern wäre ich ein Fährmann
hätte manche Fahrt gemacht,
zur Eiche und nach Zauche,
...
1138 Zur Handschrift 25.04.20
Vorschautext:
Neulich las ich ein Gedicht,
per Hand schreibt einer leider nicht.
Das find ich aber gar nicht gut,
wenn einer nicht mehr schreiben tut.
Wenn er nur noch Tasten drückt,
das Papier mit Schrift bestückt.
O Freund, da hast du aber falsch gelesen,
das mit Höflichkeit war einst gewesen.
Es freut sich selbst dein ärgster Feind,
wenn der Fehde-Brief eigenhändig erscheint.
Und deine Freundin sagt zum Brief bewegt,
da war er meinetwegen schon erregt.
...
1137 Antwort 20.04.20
Vorschautext:
Ich würde ihn nehmen
ohne mich zu schämen.
Doch würde ich meinen,
ich nehm nicht nur einen.
Sie sind nicht bestellt,
kosten dafür auch kein Geld.
Ich nehme sie gerne,
als Gruß aus der Ferne.

Ob Sonnenperlen oder Regentropfen
dabei auf meine Glatze tropfen,
der Wind die letzten Haare dreht,
...
1136 Danke 20.04.20
Vorschautext:
Es sprach der Hausarzt einst zu mir,
„es sind die Wirbel fünf und vier,
der eine unten, der andere oben,
die sich durch die Arbeit verschoben.
Ich darf zwar keinen Namen nennen,
doch einen Spezialisten alle kennen.“

Zu Hause griff ich zum Telefon,
drei Versuche und da war er schon.
Er kann die Wirbel neu sortieren
und dann haltbar positionieren.
Damit Operation und Heilung glücken,
...
1135 So allein 05.04.20
Vorschautext:
Ich lieg im Sommersonnenschein
im Krankenhaus so ganz allein.
Corona hat die Welt verschreckt,
nun haben viele sich versteckt.
Ich lieg noch lange hier allein,
raus und rein darf nun kein Schwein.
Der einzige Besuch, den ich konnt loten,
war eine Blackkatz mit weißen Pfoten.
Ich nmuss aber täglich mein Fahrzeug lieben
und es singend durch die Gegend schieben.
Goethe und Schiller waren fein raus,
damals gab es noch kein Krankenhaus.
...
1134 Glück und Glas 27.03.20
Vorschautext:
Glück und Glas,
wie leicht bricht das!”
hat Großmutter oft gesagt,
wenn ich als Junge viel gewagt.

Um das Glück zu zwingen,
wollte ich ihr etwas Glücksklee bringen.
Und so zog ich in den Park auf die Wiese,
denn keine grünt so wie diese.

In kurzen Hosen mlt blanken Knien,
kroch ich dort, wo Kleepflanzen blühn.
...
1133 Gewogen 21.03.20
Vorschautext:
Die Waage des Lebens wägt uns hin und her,
wir nehmen ‘s leicht, dabei sind wir zu schwer.
Das normale menschliche Leben
Ist kein einfaches Nehmen und Geben.
Da wird gewiegt, gewägt und gewogen
und letzten Endes dann doch betrogen.

Damit es nicht auffällt auf der misstrauischen Welt,
gibt es verschiedene Waagen, je nach Gewicht und Geld.
Die erste Waage in meinem Leben
ist eine Schale aus feinem Blech gewesen.
Dort wurde ich schreiend hineingehoben
...
1132 Das Wunder der Liebe 17.03.20
Vorschautext:
Conny Francis sang einst gern und viel
„Die Liebe ist ein seltsames Spiel.“
Und Jürgen Drews fand ohne Geld
singend „Ein Bett im Kornfeld.“
So konnten sie in jenen Jahren
die wahre Liebe uns offenbaren.

Doch jetzt hat man eine Weisung gebaut,
die die wahre Liebe uns versaut.
Wer möchte denn schon morgens küssen,
wenn wir 1 m Abstand halten müssen.
Und Nachbars Frau ist nicht entzückt,
...
1131 Wetter oder kein Wetter 16.03.20
Vorschautext:
Im Radio meint der Wettermann,
das Wetter ist so wie es kann.
Wenn es weiterhin so bleibt,
der Frühling in die Höhe treibt.
Das Angebot bestimmt die Preise
und mancher plant die Urlaubsreise.

Im TV sagt uns der Wettermann:
„Laut Kalender fängt der Frühling an.
Die Sonne es gut mit uns meint
und täglich viele Stunden scheint.
Krokusse und Forsythien blühen,
...
1130 Ganz egal 14.03.20
Vorschautext:
Wenn ein Mann das „Kamasutra" studiert,
spielt seine Frau verrückt.
Dabei ist sie von manchem „Biest“
im Liebesroman entzückt.

Der Mann erfährt, wie er sie „schafft“,
die Frau will Liebe, Lust und Leidenschaft.
Zum Schluss kommt es auf ’s gleiche raus
und Ruhe herrscht im ganzen Haus.

Genauso ist es mit Gedichten,
mit Zeilen voller Reim,
...
1129 Zuviel Ruhe 13.03.20
Vorschautext:
Ich war gerade geboren
Und war Mucks Mäuschen still.
Da zog man mich an den Ohren
Und sagte: „Jetzt brüll,
zeige der Familienbande,
dass Schreien keine Schande.“

Später, als ich zur Schule ging,
ich schweigsam in der Klasse saß,
die Lehrerin mich an die Tafel rief
und sagte: „Jetzt rechnen wir was..
Zeige mal der ganzen Klasse,
...
1128 Das einfache Liebesgedicht 12.03.20
Vorschautext:
Trage ich manchmal ein Gedicht vor,
so kann man es verständlich hören.
Doch schon ein einfaches Husten
muss die Zuhörer dabei stören.
Selbst normales flüsterndes Sprechen
kann die Verständigung unterbrechen.
Und nun gibt es in steigender Zahl
das Lungen-Novovirus international.

Deshalb sitze ich in der Wohnung
an meinem geliebten Poeten- Ort,
träume von Liebe und gebäre jedes Wort.
...
1127 Wenn die Forsithia blüht 10.03.20
Vorschautext:
Jährlich; wenn es nach Frühling riecht,
die Heckenschere durch den Garten kriecht.
Hecken, Sträucher, dünne Äste,
Von jeder Art schneidet sie für Bewohner und Gäste
gesunde, knospentragende Reste..

Mit ihnen wird ins Haus geeilt
und die Zweige werden auf Vasen verteilt
Beim Kaffee trinken kann man Wetten abschließen,
welche Zweige zuerst zu Blüten sprießen.
Die Forsythie eröffnet jährlich den Reigen,
um uns ihre gelben Blüten zu zeigen.
...
1126 Ohne Erfolg 10.03.20
Vorschautext:
Die halbe Nacht hab ich gesessen,
denn ich hab große Lust besessen.
Lust für das Reimen zum Gedicht,
doch ich hatte die Ideen nicht.
Hier auf meinem Schemel im Heim
fand ich einfach keinen Reim.
Ich dachte an den ersten Kuss,
doch ich fand dafür keinen Schluss.
Es wurde eine wilde Knutscherei,
die nun langsam ist vorbei.
Was erst an ihren Lippen klebte,
nun an meinen Wangen lebte.
...
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