Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.060
Anzahl Kommentare: 395
Gedichte gelesen: 789.313 mal
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Titel
640 Ein Student aus Senftenberg 08.05.17
Vorschautext:
Ein Student aus Senftenberg
war heute als Gast nur da,
denn sein Studentenstudienwerk
kommt unserem Thema nah.

So ca. 20 Augenpaare
sahen ihm auf die Finger
als wenn er uns nun offenbare,
wie wichtig diese Dinger.

Er steckte, schaltete, verband,
das hat uns interessiert.
...
639 Das Fahrrad 07.05.17
Vorschautext:
Auch ohne Drang nach Gut und Geld
gibt es viel Ungemach auf dieser Welt.
Durch Krankheit, Unfall oder Naturgewalt
wird mancher Mensch zur Pflegegestalt.
Arme, Beine, Nasen, selbst Ohren
sind verstümmelt oder oft erfroren.

Die Arbeit mit körperlicher Kraft
selten ein Schwerbeschädigter schafft.
Mancher überwindet Unmut und Schmerz,
und wird Künstler mit Hirn und Herz.
Die Gemeinschaft der Mund- und Fuß Maler
...
638 Ein Tag der Poesie 04.05.17
Vorschautext:
Stoße ich morgens die Läden auf,
schau ich erst mal nach oben.
Nicht zur Nachbarin hinauf,
sondern wo nachts die Sterne stoben.

Die Sonne wandert am Firmament,
die Wolken schweben leis dahin,
wenn man dabei Schäfchen zählt,
hat die Neugierde auch Sinn.

Der Mond hat es heut nicht geschafft,
schnellstens zu verschwinden,
...
637 Der Maibaum steht 27.04.17
Vorschautext:
Ist der 1.Mai als Datum in Sicht,
erinnert man sich traditioneller Pflicht.
In manch modernem wendischem Ort
führt man alte Traditionen fort.

Der Frühling kommt als Wachstumsgast,
da ist der Winterrest verhasst.
Doch der Frühling will erleben,
dass die Menschen sich erheben.

Selbst die alten Kinderspiele
haben doch nur eins zum Ziele,
...
636 Kein Kommentar 24.04.17
Vorschautext:
Kinder, wollt ihr was erleben,
müsst ihr zum Doktor euch begeben.
Nicht hinten in den Behandlungsraum,
denn die Doktoren reden kaum.
Sie sitzen nur vor ihrem Schirm
und drucken aus, was wichtig und firm.

Vorn im Wartezimmer müsst ihr sitzen,
im Mief auf harten Stühlen schwitzen.
Ihr dürft erst mal nur hinhören,
später dann mit Einwurf stören.
„Auf dem Scheißhaus brennt kein Licht!“
...
635 Schulbankzettel 2 19.04.17
Vorschautext:
Die Rückseite von dem Papier
sende ich schnell zurück zu Dir.
Auch ich will keinen Namen nennen,
weil sie uns sonst gleich erkennen.
Die halbe Klasse jetzt schon späht,
wer den Kopf nach hinten dreht.
Willst Du zeigen Dein Gefühl,
dann erheb Dich vom Gestühl,
sag, dass Dich die Zukunft neckt
und erklär das Plusquamperfekt.
Ich werde die Augen weit aufdrängen
und an Deinen Lippen hängen.
...
634 Schulbankzettel 1 18.04.17
Vorschautext:
Dieses kleine Stück Papier
ist der erste Gruß von mir.
Ich schreibe keinen Namen hin,
sonst weiß jeder, wer ich bin.
Leider sitz ich hinter Dir
und hab nur das Haar vor mir.
Lieber wär mir Dein Gesicht,
doch das seh ich leider nicht.
Will ich in Deine Augen sehen,
müsste ich zur Tafel gehen.
Doch in dem heutigen Fach
bin ich leider etwas schwach.
...
633 Ein Ostersonntagbericht 16.04.17
Vorschautext:
Heute Morgen kam Marie-Luise
an Mutters Hand auf unsere Wiese.
Ein Körbchen schwenkte sie hin und her.
Ich sah hinein; es war leer.
Drei Jahre ist das kleine Girl,
doch lebendig wie ein Quirl.

Der Osterhase hätte sie geneckt,
durch Fenster klopfen aufgeweckt.
Das Suchen solle sie nicht versäumen
unter Obst- und Walnussbäumen.
Und da sie immer artig sei,
...
632 Die Osterhasenklage 14.04.17
Vorschautext:
Gestern nach dem Abendbrot
genoss im Garten ich das Abendrot.
Da kam ohne Mast und Schot
auf der Spree ein seltsames Boot.

Ich dachte, meine Nerven spaßen,
auf der Schute sah ich nur Hasen.
Das Boot hat grad vor mir gedreht,
sodass ein Spruchband dort geweht:

„Was nutzt uns Klee und Hasenbrot,
was nutzen Ostereier blau, gelb, rot,
...
631 Ostern 2017 13.04.17
Vorschautext:
Auf unserm Hof kommt manches vor,
deshalb war es auch kein Wunder am Tor,
dass dort ein großer Zettel hing,
der mit „Liebe Hühner“ anfing.
„Ostern steht vor der Tür
und ihr seid die Drückerkolonne dafür.
Sucht Regenwürmer, Körner und dann
strengt euch beim Eier legen an.

Der Hasen sehr, sehr viele
schneiden schon die Gänsekiele,
um mit deren scharfen Spitzen
...
630 Die alte Uhr 06.04.17
Vorschautext:
In einer dieser Stunden wirst du sterben,
so steht auf unsrer alten Uhr ganz klein.
Man wollte damit die Seele werben,
stets zur Abrechnung bereit zu sein.

Als Soldat stets Tapferkeit zu bringen,
dem Feinde sich zu stellen,
und leis sein letztes Lied zu singen,
bevor man schläft für immer ein.

In allen Stunden sollst du leben
mit Kummer, Liebe, Freud und Leid,
...
629 Das fehlende Passwort 29.03.17
Vorschautext:
Ich sitz am Computer und denke nach,
das vergessene Passwort macht mich schwach.
Ich hab das Alphabet vorgenommen,
doch Erkenntnis ist mir nicht gekommen.

War es vielleicht ein kurzes Wort mit „A“?
Das wäre viel zu leicht, das weiß ich ja.
Oder war es etwa ein langes Wort,
wie der Name von meinem Lieblingsort?

Liebling, lieblich, meine liebe Dame,
war es vielleicht meiner Mutter Name?
...
628 Frühlingserwachen 27.03.17
Vorschautext:
Ob ihr es wisst oder glaubt,
man hat uns eine Stunde geraubt.
Ihr könnt nun staunen oder lachen,
man will uns eher munter machen.
Aus ist‘ s mit dem Winterschlaf,
man zählt nicht mehr Bock und Schaf.

In Ecken hinter Luken und Toren
emsig schon Spatzen rumoren.
Selbst die Amsel hat’s begriffen
und erste Lieder uns gepfiffen.
Sogar der Blitzer, der schön schlief,
...
627 Wenn die Amsel pfeift 26.03.17
Vorschautext:
Wenn ich auf der Terrasse sitze
und in der ersten Sonne schwitze,
muss ich anfangs recht stille sein,
dann höre ich die Amsel schrei‘ n.

Schrei‘ n ist nicht das richtige Wort,
denn er singt laut in einem fort.
Er singt so laut er singen kann,
denn er ist doch der Amselmann.

Er sitzt auf dem höchsten Baum,
unter der Spitze sieht man ihn kaum.
...
626 Das neue Verbotsschild 23.03.17
Vorschautext:
Kaum einer rast mehr wie ein Wilder,
denn überall gibt es nur Schilder.
Es gibt die blauen, grünen, roten,
denn fast alles ist heute verboten.

Zum Essen, Trinken, Leben oder Sterben
will uns manches Schildchen werben.
Ohne Werbung würde es nicht schmecken,
lieber sollen wir verrecken.

Doch damit wollen wir noch warten,
außerdem gibt es dafür viele Arten.
...
625 Die wahre Liebe 21.03.17
Vorschautext:
Wacht man früh am Morgen auf,
nimmt neue Liebe ihren Lauf.
Ist man auch vom Schlaf verbittert
und der Partner leicht zerknittert,
sind die Laken sehr zerknautscht
und beider Oberteil vertauscht,

tun gerötet noch alle Knie weh
und gestaucht ist leicht ein Zeh,
will man den anderen nicht missen,
seine Sehnsucht bestätigt wissen.
Wenn sie vorm Spiegel sagt: “Lass!“,
...
624 Franz der Frosch 19.03.17
Vorschautext:
Franz der Frosch war forsch verliebt,
seit es im Teich Franziska gibt.
Schon, als sie noch Quappe war,
fand er sie einfach wunderbar.
Ihre langen schlanken Beine
glitten flugs über die Steine.

Franz versuchte sie zu fangen,
um an die Beine zu gelangen.
Mutter sagte: „Lass das sein,
Franziska ist noch viel zu klein.
Wenn sie mag, wird sie es sagen,
...
623 Im Poesiealbum geblättert 17.03.17
Vorschautext:
Vor 15 Jahren fing es an,
als die Schule einst begann.
Neben der obligatorischen Zuckertüte
gab es Geschenke unterschiedlicher Güte.
Ich jedenfalls überreichte ihr stumm
ein goldverziertes rotes Poesiealbum.

Der Direktor schrieb vom Flug zu Sternen,
dafür müssten alle eifrig lernen.
Die Klassenlehrerin ließ durchklingen
dass Bienchen die Zensuren bringen.
Große Schüler schrieben kurze Reden,
...
622 Abendstimmung 16.03.17
Vorschautext:
Geht die Sonne golden unter,
werden viele Träume munter.
Tische rücken, Stühle scharren,
langsam schweigen auch die Narren.
Sonnenschirme ziehen ein,
Kinder noch vereinzelt schrei’ n.

Gibt es Speisen und zu Trinken,
kann die Stimmung nicht mehr sinken.
Rote Brause, sie gab es mittags hier,
weicht verstohlen gelbem Bier.
Roter Wein, perlender Sekt,
...
621 Frühlingsblumenschau 15.03.17
Vorschautext:
Seht ihr den Garten vor unserem Haus,
da schauen schon viele Spitzen heraus.
Grüne Keime, scharf und hart,
haben selbst bei Frost geharrt.
Ihre Zwiebeln liegen auf der Lauer
oft sehr tief am Fuß der Mauer.

Über ihnen toben Schnee und Eis,
wochenlang war’s früher weiß.
Brennt die Sonne auf die Wand,
wird das Blumenleben interessant.
Aus dem winzig kleinen Zwiebelchen
...
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