Profil von Klaus-Jürgen Schwarz

Typ: Autor
Registriert seit dem: 03.08.2014
Geburtsdatum: * 31.10.1936 (82 Jahre)

Statistiken


Anzahl Gedichte: 431
Anzahl Kommentare: 60
Gedichte gelesen: 145.479 mal
Sortieren nach:
Titel
231 Der Frühling am Rhein 13.02.17
Vorschautext:
Frühling am Rhein


Bergisch, hüglig steht der Wein,
von hier oben
schaut man auf den Vater Rhein,
es riecht nach Rauch
und nach ein wenig Feuer,
es wirkt trotzdem nicht ungeheuer,

die Knospen des Weines
blinzeln und sprießen,
...
230 Der verfrühte Frühlingsbote 13.02.17
Vorschautext:
Der verfrühte Frühlingsbote


Kein grünes Blatt,
kein zartes Blütenköpfchen,
alles in Grau und Grau,
nur viele glasklare Regentröpfchen,
siehe da, ein vorwitziger Zitronenfalter,
er war noch im jugendlichen Alter,
er kam aus einer engen Gruft
jetzt flog er gaukelnd
durch die raue Luft,
...
229 Auf dem Friedhof 11.02.17
Vorschautext:
Auf dem Friedhof


Tropfende Bäume
und in Stein gehauene Herzen,
verloren haben die hier Ruhenden
endlich ihre unsagbaren Schmerzen,
jedes Grab ist in sich
eine kleine, heile Welt
untern weiten Himmelszelt,
weiße Birken spreizen
ihre dünnen Zweige,
...
228 Der Winterjasmin 10.02.17
Vorschautext:
Der Winterjasmin



Im Winter, wenn alles kahl ist
und kein Grün,
dann siehst du ihn
bescheiden blühen,
du schweifst nicht in die Ferne,
du siehst überall
die kleinen, gelben Blütensterne,
er liebt alle Häuserwände
...
227 Die Gesichter der Stadt 09.02.17
Vorschautext:
Die Gesichter der Stadt


Die Häuser prägen
das Gesicht der Stadt,
die Häuser sind für
die Menschen
lebensnotwendig,
sie bieten ihnen
Obdach und Schutz
und sind beständig,
zwischen den Häusern
...
226 Mobbing 07.02.17
Vorschautext:
Mobbing


Deine Freundlichkeit
und deine Hilfsbereitschaft
legen dir deine Arbeitskollegen
als Schwäche aus,
und machen dir
mit ihrem täglichen Mobbing
fast den Garaus,
du wirst von vielen
zu jeder Zeit gemobbt
...
225 Es rührt sich schon... 03.02.17
Vorschautext:
Es rührt sich schon…


Es rührt sich schon im Erdenschoß
all die Erwartungen an den Frühling
sind riesengroß,
die Weiden zeigen
ihre ersten, samtnen Blütenköpfchen,
der letzte, harschige Schnee
besteht bald nur noch
aus Wassertröpfchen,
die junge Saat
...
224 Der Lidl Frühling 03.02.17
Vorschautext:
Der Lidl Frühling


Bei Lidl stehen schon im Januar
die Frühlingsblüher zu hauf
in der Natur beginnt der Frühling
erst im März seinen Lauf,

Frühlingsblüher in glasierten
Schalen und Töpfen,
viele Menschen beginnen schon jetzt
neuen Mut zu schöpfen,
...
223 Immer die Gleichen 31.01.17
Vorschautext:
Immer die Gleichen


Geh ich zur Arbeit
oder komm ich von der Arbeit,
immer die Gleichen,
immer die gleichen Menschen,
tagein, tagaus,
an der Bushaltestelle,
teilnahmslose Gestalten
von Raucherwölkchen verziert,
die gleichen, nichts sagenden Gesichter,
...
222 Der Frühlingswind 29.01.17
Vorschautext:
Der Frühlingswind


Der Frühlingswind ist wie
ein lustig ausgelassenes Kind,
er ist zu dir wie ein Gefährte,
jedoch schafft er keine Werte,

oft streicht er dir über dein Gesicht,
sein Wesen, seine Anmut die besticht,
er läst noch trockne Blätter steigen,
und vorsichtig rüttelt er in den Zweigen,
...
221 Hast du die Achtzig erreicht 29.01.17
Vorschautext:
Der Frühlingswind


Der Frühlingswind ist wie
ein lustig ausgelassenes Kind,
er ist zu dir wie ein Gefährte,
jedoch schafft er keine Werte,

oft streicht er dir über dein Gesicht,
sein Wesen, seine Anmut die besticht,
er läst noch trockne Blätter steigen,
und vorsichtig rüttelt er in den Zweigen,
...
220 Ich gehe täglich 27.01.17
Vorschautext:
Ich gehe täglich


Ich gehe täglich den gleichen Weg,
ein kurzes Stück,
auf nassem Sand, und zwischen Strandhafer,
dann über die Düne,
nach hundert Metern sehe ich das Meer,
ich laufe in Richtung
Nordwest,
und kämpfe mit dem Wind,
die graugrünen Wellen schlagen auf den Strand,
...
219 Der Dorfschullehrer 27.01.17
Vorschautext:
Der Dorfschullehrer Fröhlich


Er war nicht größer als anderthalb Meter,
in vielen Dingen war er ein Leisetreter,
er sagte von sich, er wäre halb Patriot und halb Pazifist,
doch zu keiner Zeit war er ein Egoist,

und stand er erst mannhaft hinter den Katheder
dann duldete er kein nervendes Gezeter,
bei ihm herrschte immer strenge, preußische Disziplin,
und Schnaps war für ihn die beste Medizin,
...
218 Im Freudentaumel 21.01.17
Vorschautext:
Im Freudentaumel


Tage,
Wochen,
Monate,
und kein Blick von dir,
ich bin für dich nicht existent,
ich bin von dir besessen,
in meinen Träumen erscheinst du mir,
du bist
hübsch,
...
217 Begegnung 20.01.17
Vorschautext:
Begegnung


Wir begegneten uns
rein zufällig,
wir blieben verharrend stehen,
unsere Blicke überkreuzten sich,
es waren ernste -
Worte waren uns fremd,
unsere Lippen blieben geschlossen,
auch kein Fingerzeig,
klaffende Abgründe taten sich vor uns auf,
...
216 Bange Gedanken 16.01.17
Vorschautext:
Bange Gedanken


Bange Gedanken weisen deinen Frohsinn
in enge, hohe Schranken,
sie halten dich wie in einem Spinnennetz gefangen
um an dein Herz zu gelangen,
sie peinigen dich oft sehr lange,
sie sind wie eine zehrende Flamme,
die bangen Gedanken hemmen stets deinen Lebensmut,
und sie unterdrücken deine feurige Liebesglut,
sie zu bekämpfen ist äußerst schwer,
...
215 Ein Apfel 14.01.17
Vorschautext:
Ein Apfel


Ein Apfel hing an einem kahlen Ast,
er war des Baumes letzte Last,
der Wind schaukelte ihn hin und her,
sich festzuhalten fiel dem Apfel äußerst schwer,
ängstlich dachte der Apfel, fall ich danieder,
dann zerplatzen all meine gesunden Glieder,
er wurde vom Großvater Wilhelm gepflückt,
das war des Apfels größtes Glück,
Großvater schenkte ihn der kleinen Annett,
...
214 Warum bist du erstaunt 13.01.17
Vorschautext:
Warum bist du erstaunt?


Das kann ich nicht nachempfinden,
du kennst mich schon über Jahrzehnte,
warum bist du erst jetzt erstaunt?
Ich bin der Gleiche geblieben
und meine Charaktereigenschaften haben sich nicht geändert,
ich besitze immer noch den gleichen, positiven Lebensmut,
meine Schwächen hab ich dir schon vor Jahren gebeichtet,
von meiner Kindheit habe ich dir oft erzählt,
meine Träume spiegeln sich in meinem täglichen Tun wider,
...
213 Anzeichen des Lebens 08.01.17
Vorschautext:
Anzeichen des Lebens


das Eis zerstören
und auf deine Worte hören
dir in den Augen liegen
und mit deinen Gedanken fliegen
zeitig deine Not erkennen
jedoch nicht deinen Namen nennen
hell und dunkel stets ertragen
und nicht nach deinen Wegen fragen
bald ergreife ich deine Hand
...
212 Eiszapfen 07.01.17
Vorschautext:
Eiszapfen


Eiszapfen hingen früher selbst in den engen Gassen,
in verschiedenen Größen und oft in Massen,
Oh Häuser, oh Wälder, oh Wiesen und Höhen
die Eiszapfen sollten die weiße Welt verschönen,

wenn sie von den Dächern herunter hingen,
ließ der Wind sie oft melodisch, leise erklingen,
die Zapfen gehörten einst zu jeden kalten Winter
zur Freude aller, und besonders zur Freude der Kinder,
...
Anzeige