Profil von Klaus-Jürgen Schwarz

Typ: Autor
Registriert seit dem: 03.08.2014
Geburtsdatum: * 31.10.1936 (84 Jahre)

Statistiken


Anzahl Gedichte: 586
Anzahl Kommentare: 65
Gedichte gelesen: 165.719 mal
Sortieren nach:
Titel
586 Erneut beehrt uns der September... 12.09.21
Vorschautext:
Erneut beehrt uns der September…


Blau, tiefblau der weite Himmel,
auf den Drähten emsiges Schwalbengetümmel.

Apfelrot im greisen, alten Baum,
der Herbstwind schlägt, aus Übermut,
so manch lustigen Purzelbaum.

Quittegelb gefärbt ist jede Hecke,
Feld einwärts volle, pralle Erntesäcke.
...
585 Kartoffelfeuer... 10.09.21
Vorschautext:
Kartoffelfeuer…


Kommt der Herbst
mit all seiner Pracht,
und die Sonne nur noch
zaghaft lacht,
dann ist auf allen Feldern
weit und breit,
die lang ersehnte Erntezeit,

als Krönung gibt es dann
...
584 herbstwunsch... 07.09.21
Vorschautext:
Herbstwunsch…



Herbstwind. Erstes zartes Birkengelb,
wird mit jedem Tag schöner,
ja bunter unsere Welt.
Früchte. Ernte jetzt in Wald
und in weiter, weiter Flur,
vorbei ist schon längst
der Schafe reiche Schur.
Flucht. Die innere Sehnsucht
...
583 Septembermond 05.09.21
Vorschautext:
Septembermond…


Septembermond du verbreitest
Glück, Frohsinn und Heiterkeit,
und deine milden Strahlen
überdecken all das viele Leid.

Du verwandelst die Spinnennetze
in glänzendes, pures Silber,
und du schaffst kurzfristig
wunderschöne, schattierte Bilder.
...
582 Ein Hauch vom Herbst... 29.08.21
Vorschautext:
Ein Hauch vom Herbst…


Die Luft wird klarer
durch die herbstliche Kühle,
sie vertreibt mit Schwung,
die sommerliche Schwüle.

Die letzten Sonnenblumen
schauen über die steinerne Mauer,
die Sternen erleuchteten Nächte
werden merklich rauer.
...
581 Spätabends am Ährenfeld 26.08.21
Vorschautext:
Spätabends am Ährenfeld…


Das Ährenfeld liegt noch
im letzten, fahlen, Sonnenschein,
bald wird es zart liebkost
vom bleichen Mondenschein.

Der Wind spielt zaghaft mit den Ähren,
wer sollte es ihm auch verwehren,
die letzten Schwalben segeln übers Feld,
im hellen Glanz leuchtet das Himmelszelt.
...
580 Die alte Dampflok 26.08.21
Vorschautext:
Die alte Dampflok…


Sie zog immer fleißig die schwer beladenen Wagen,
über jeden Berg und durch manches Tal.
Man gab ihr keine weitere, faire Wahl,
oft schickte sie ihren schrillen Ton übers weite Land,
ein jeder gleich sehnsüchtig Fernweh empfand.

Sie war in vielen Dingen wie eine liebevolle Mutter,
mit ihr fuhr es sich besser, als auf jedem Küstenkutter,
ihren kraftvollen Klang vertonte so mancher Komponist,
...
579 Septemberbild... 18.08.21
Vorschautext:
Septemberbild…


Du, reich tragender Apfelbaum,
du lässt lustlos deine Zweige hängen,
die Kühle drängt jetzt in jeden Raum,
der goldene Wein thront über den Gängen.

Die Dahlien zeigen schon den Frühherbst an.
die Stoppelfelder atmen schwer daher,
gebrochen ist des Sommers Bann,
die Krähen bilden jetzt ein schwarzes Heer.
...
578 Erzwungenes Glück... 15.08.21
Vorschautext:
Erzwungenes Glück…


Erzwungenes Glück ist nie von langer Dauer,
denn Ärger und Häme liegen schon auf der Lauer,
du denkst, du kannst lange glücklich sein,
da bricht das Unheil schon über dich herein.

Oft liegst du erschöpft und fast zerschmettert darnieder,
dann schluchzt deine Seele, und es schmerzen dir die Glieder,
das Glück flüchtet wie eine Möwe über das stürmische Meer,
und deine Tage und Nächte werden tränenschwer.
...
577 Meine Geburtstagstorte... 14.08.21
Vorschautext:
Meine Geburtstagstorte…


Zu meinem fünfzigsten Geburtstag
bekam ich eine leckere Sahnetorte,
sie war nicht billig, aber von der besten Sorte,
ihr Inhalt bestand aus Zucker, Alkohol und Sahne,
nach ihrem Genuss, hatten alle eine leichte Fahne!

Kaum pustete ich die Geburtstagskerzen aus,
stürzten sich alle Gäste auf meine Torte drauf,
ich bekam von meiner Torte nicht das kleinste Stück,
...
576 Zu jeder Zeit... 12.08.21
Vorschautext:
Zu jeder Zeit…


Glücklich ist, wer das Glück nicht mehr sucht,

denn es wohnt in seinem Inneren,

er empfindet es in jedem Augenblick,

es begleitet ihn zu jedem, noch so fernen Ort,

manchmal kann man das Glück an seinem Handeln erkennen…
575 Wache auf... 10.08.21
Vorschautext:
Wache auf…


Die Morgensonne schon freudig lacht,
der neue Tag entfaltet all seine Pracht,
die fleißigen Sänger singen ihr Morgenlied,
der weiße, dichte Nebel westwärts zieht.

Fast verschwunden ist das nächtliche Grau,
der Himmel atmet, er ist wieder strahlend Blau,
dein Herz kann ich merklich schlagen hören,
weitab, zetert ein Specht in den jungen Föhren,
...
574 Dein Mann... 03.08.21
Vorschautext:
Dein Mann…


Dein Mann ist dir hörig.

Du bist stets
die Triebfeder,
und er der Bedächtige.

Wenn du redest,
hört er dir oft
nicht zu.
...
573 Kollege Wind... 29.07.21
Vorschautext:
Kollege Wind…


Ich gehe gemeinsam
mit dem Wind,
er schiebt mich
vor sich her, geschwind,
als wäre ich ein
schwaches, kleines Kind.

Woher nimmt er seine
enorme Kraft bloß her,
...
572 Mondnacht... 25.07.21
Vorschautext:
Mondnacht…

Im hellen Raum herrscht eisige Kühle, vorbei ist des Tages drückende Schwüle. Ich trete an das geöffnete Fenster, und mir ist, als sehe ich in meinem Garten tanzende, schemenhafte Gespenster!

Das fahle Mondlicht lässt alles bizarr und geheimnisvoll erscheinen. Was ist denn da plötzlich zu hören? Es hört sich an, wie fernes, leises Greinen.

Es glänzt so wunderschön der kleine Teich, sonst liegt er im nächtlichen Schattenbereich. Die alte Turmuhr schlägt blechern Drei, der Spuk ist noch lange nicht vorbei.

In den grünen, hängenden Zweigen
tanzen die Mücken ihren morgendlichen Reigen.
Zaghaft zeigt sich das zarte Morgenrot,
in der klaren Luft liegt ein herrlicher Duft
...
571 Es ist Sommer... 25.07.21
Vorschautext:
Es ist Sommer…


Es ist Sommer
doch es fehlt die Lerche.

Du sagst, die Lerche
sei nur ein Vogel,
doch ihr Gesang erklang
über dem wiegenden Kornfeld
und über den schweren Ähren.

...
570 An manchen Tagen... 23.07.21
Vorschautext:
An manchen Tagen…


An manchen Tagen
möchte ich dich
auf den Mond schießen,
und deine Abwesenheit
ausgiebig genießen!

Diese verwerflichen Gedanken
sind äußerst selten,
und zwischen meinen Gedanken
...
569 Die freche Mücke... 13.07.21
Vorschautext:
Die freche Mücke…


Eine freche Mücke,
sie fand in meiner Kleidung
immer eine Lücke.

Sie stach mich überall hin,
denn das Stechen
hat bei Mücken einen tiefen Sinn.

Sie stach mich vor allem
...
568 Die alte, traute Bank... 11.07.21
Vorschautext:
Die alte, traute Bank…


Die alte, traute Bank am Vater Rhein,
da saßet ihr oft bei einem Gläschen Wein,
der Wind spielte sacht in euren Haaren,
ihr lagt euch beglückt und selig in den Armen!

Der blaue Himmel meinte es mit euch immer gut,
ihr schwebtet und schwelgtet in Liebesglut,
ihr pflücktet gemeinsam manch´ Blumenstrauß,
eure Liebe verdient noch nach vielen Jahren
...
567 Heimat... 01.07.21
Vorschautext:
Heimat…


Das sind die dunklen Wälder
und die grünenden Felder,
das sind auch die tiefen Flüsse,
und im Sommer die warmen Regengüsse.

Heimat, das sind die alten Trauerweiden,
von ihr musste ich für immer scheiden,
ich sehne mich zu ihr zurück,
denn dort war mein kurzes Glück.
...
Anzeige