Profil von Klaus-Jürgen Schwarz

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Registriert seit dem: 03.08.2014
Geburtsdatum: * 31.10.1936 (82 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 431
Anzahl Kommentare: 60
Gedichte gelesen: 145.479 mal
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Titel
31 Der Zilpzalp 07.09.14
Vorschautext:
Der Zilpzalp


Der Zilpzalp ist ein kleiner, schlichter Vogel,
von Geburt an, außerdem sehr nobel,
sein Backofennest hat er selbst gebaut,
und mit seinem Biotop ist er eng vertraut,

die Menschen haben ihm diesen Namen gegeben,
sein munterer Gesang war dafür ausschlaggebend,
er liebt knorrige Weiden, und den lichten Auwald,
da fühlt er sich wohl, dort wird er auch alt,
...
30 Mein kleiner Garten 06.09.14
Vorschautext:
Mein kleiner Garten


Ich hab `nen kleinen Garten, fünf Meter im Quadrat,
und jeder nette Nachbar holt sich einen Rat,
es wachsen Möhren, Blumen und Kohl,
hier bin ich glücklich, hier fühle ich mich wohl.

Auch ist es ein Stückchen Freude,
Ich glaub es ist noch mehr,
und trotz meines Alters,
die Arbeit fällt nicht schwer.
...
29 September 02.09.14
Vorschautext:
September

Der September hüllt sich in das graue Nebeltuch,
vorbei ist es mit der Sommersonnenglut,
die Sonne durchdringt das graue Nebeltuch,
vom „verschleiern“ hat sie mehr als genug.

Die Sonne lässt jetzt alles im warmen Golde schwelgen,
und dieses schöne Schauspiel ist viel zu selten,
auch die silbernen Hexenfäden sind gesponnen,
der Herbst ist dem Sommer nicht mehr gut gesonnen.

...
28 Mein letzter Brief 31.08.14
Vorschautext:
Mein letzter Brief


Ich hab dir einen letzten Brief geschrieben,
doch deine Antwort, die ist ausgeblieben,
mein Brief war ein Einziges flehen und bitten,
beim Schreiben hab ich sehr gelitten,

du warst einmal mein bester Freund,
ja mein Begleiter, auf meiner schroffen Lebensleiter,
Verrat an einer Freundschaft, das wirkt äußerst schwer,
in meinem Innersten ist alles ausgehöhlt und leer,
...
27 Unverhoffter Abschied 29.08.14
Vorschautext:
Unverhoffter Abschied


Es kam der Tag, den alle Menschen angstvoll meiden,
selbst solche mit den größten Leiden.

Der Tod trug ihn auf himmelblauen Flügeln fort,
in Einsamkeit, verlassen bleibt sein liebster Ort.

Er war ein guter Mensch und „Mensch sein“ ist oft schwer,
darum achteten ihn viele sehr.

...
26 Der Schwimmer aus C. 29.08.14
Vorschautext:
Der Schwimmer aus C…



Der flotte Schwimmer aus C…
der hat Wasser-Gene schon im Blut,
schon beim ersten Morgenschimmer,
geht er zum See, der Freizeitschwimmer,

den Wassersport treibt er allein,
dies geht auch ohne Schwimmverein,
die Öffentlichkeit hat er stets für sich,
...
25 Im Krankenhaus 28.08.14
Vorschautext:
Im Krankenhaus da ist`s famos,
denn da ist immer etwas los,
im Krankenhaus gibt`s auch Doktoren,
die sieht man meistens auf den Foren,
im Krankenhaus ist es oft kalt,
da werden die wenigsten Menschen alt,
im Krankenhaus find ich`s auch nett,
da macht die Schwester mir mein Bett,
im Krankenhaus gibt`s manchmal Kuchen,
den kannst du auf dem Teller suchen,
im Krankenhaus ist`s manchmal heiß
da werden manche totenbleich,
...
24 Der Schornsteinfeger 28.08.14
Vorschautext:
Schornsteinfeger, du schwarzer Mann, sieht man dich noch irgendwann
auf die Dächer steigen?
Viele sahen dir bei deiner Arbeit zu, waren stolz auf dich, und taten sich verneigen,
Mut und Geschicklichkeit waren in deinem Beruf stets groß geschrieben,
darum taten dich im Städtchen, von Herzen ,alle Mädchen innig lieben,
anfassen durften dich groß und klein, dieser Kult musste einfach sein,
ob das Glück dann zu ihnen kam, das konnte man nicht sagen,
sie waren danach einwenig glücklich, und hatten keine Fragen,
sahen wir dich auf einem Dach, und du winktest uns zu, dann kam vom Glück ein kleines Stück, und dieses kam im Nu,
den Ofen bei unserer Großmutter musstest du auch reinigen, von Stund an zähltest du zu den
Heiligen,

...
23 Der Muttertag 24.08.14
Vorschautext:
Der Muttertag, das ist ein Tag
den müsste es viel öfter geben,
die Mutter war für uns immer da
sie schenkte uns das Leben.

Ist sie einmal weit fort von uns
hoch im Himmel wird sie schweben,
dann breitet sie ihre Hände aus
und gibt uns ihren Segen.

In manchem Traum erscheint sie uns
und streicht uns leicht übers Haar,
...
22 Die Stubenfliege Agathe 23.08.14
Vorschautext:
Die Stubenfliege Agathe zog keinen zu ihrem Wohnungswechsel zu rate,
sie trägt immer ihr schwarzgrünes Kleid und zum Naschen ist sie stets bereit,
Agathe wohnt jetzt in einer Männer WG, dort ist es warm, ja speckig, und manchmal äußerst dreckig,
die Speisereste liegen überall herum, sie nicht zu fressen wäre äußerst dumm,
solch eine Männer WG ist das reinste Paradies auf Erden, hier kann man alt und älter werden,
wo sie herkam wusste keiner, auch nicht der älteste Mülleimer,
Fräulein Agathe ist noch Jungfer, das muss ich ja wissen, denn sie schmust mit allen seidenen Stubenkissen,
an Bierlaken trifft sie öfter ihresgleichen, dort kann man trinken und auch küssen, das Küssen möchten Stubenfliegen nie vermissen,
ihren Bräutigam fand Agathe in der Männer WG auch, geheiratet wird täglich, das ist bei Stubenfliegen ein althergebrachter Brauch,
in der WG zog sie all ihre Kinder auf, sie verdient einen lang anhaltenden Applaus,

Wachsam und aufpassen müssen die Stubenfliegen, im Rhythmus von vier Wochen , denn
...
21 O weh, du schöner deutscher Wald... 20.08.14
Vorschautext:
Was ist mit unserem deutschen Wald geschehen?
Wie soll es mit ihm weitergehen ?
Windkraft ertönt es überall,
lauter als der Äxte – Sägenschall,

Waldschneisen breiter als nötig
sind für jeden Wald äußerst tödlich,
große Waldflächen vor sich hin veröden
will man so den deutschen Wald töten ?

Riesige Windräder entstehen
auf den schönsten Waldesflächen,
...
20 Das heilende Wort 19.08.14
Vorschautext:
Das heilende Wort,
es lebt in einem Menschen
weiter fort,
es lässt ihn
wieder bald genesen,
als wäre vorher
nichts gewesen.

Ein lieber Mensch
hat es ihm gesagt,
bei mancher Krankheit
ist es sehr gewagt,
...
19 Der Glockenblumenfrühling 18.08.14
Vorschautext:
Ich ging hinaus ,verließ die tristen Räume
damit ich des Frühlingsankunft nicht versäume,
um mich herum schweben sanfte Frühlings Lüfte
verteilen zaghaft ihre Düfte,

auch der letzte Schnee entschwindet sacht,
wenn die Sonne weiter heiter lacht,
im Erdenschoß beginnt es sich zu regen,
die Sonne ist für alle der wahre Segen,

am Wegesrand stehen einige blaue Glöckchen,
sie tragen ein zartes, hellgrünes Röckchen,
...
18 Der schaurige Herbst 15.08.14
Vorschautext:
Der Herbst kommt nun mit Riesenschritten ich muss noch meine Fenster kitten,
und auch die Regentonne ist jetzt voll
ich find es einfach gar nicht toll,

die nassen Blätter muss ich fegen
dies kommt mir äußerst Ungelegen,
es tropft der Regen in mein Zimmer
vom handwerken habe ich keinen blassen Schimmer,

die letzten Kohlen gehen mir aus
ich gehe nicht mehr aus dem Haus,
im Herbst ließ meine Frau sich scheiden
...
17 Miteinander 15.08.14
Vorschautext:
miteinander arbeiten wir,
miteinander kochen wir,
miteinander essen wir,
miteinander wandern wir,
miteinander reisen wir,
miteinander küssen wir,
miteinander feiern wir,
miteinander streiten wir,
miteinander beten wir,
miteinander schlafen wir,
miteinander träumen wir,

...
16 Mein glücklicher Hahn 14.08.14
Vorschautext:
Ich besitze einen stolzen Hahn,
mit ihm ist es der reinste Wahn,
er kräht fröhlich jeden Morgen,
er kennt kein Leid und keine Sorgen,

er legt zwar keine Eier,
dafür ist er ein flotter Freier,
seine Lieblingshenne ist schon ganz kahl,
trotz allem bleibt sie seine erste Wahl,

er beschützt auch ständig seine Hennen,
so mancher muss vor ihm zügig rennen,
...
15 Im Tal der stillen Sehnsüchte 14.08.14
Vorschautext:
Im Tal der stillen Sehnsüchte
da kehrte ich kürzlich ein,
ich trank mit großer Freude
den lieblich feinen Blütenwein.

Ich freute mich an den Blumen
die standen kreuz und quer,
doch die frohe Einkehr
die ist schon lange her.

Ich kann das Tal nicht finden
auch nicht im schönsten Traum,
...
14 Der Weingeist 12.08.14
Vorschautext:
Der Weingeist lebt nur am stolzen Vater Rhein,
hier geht es ihm gut, hier findet er es fein,
er ist ein Kobold, ja ein Geist,
er macht es keinem Zecher leicht,

gar mancher hat von ihm erfahren
und dieses oft nach vielen Jahren,
er bestraft stets den betrunkenen Zecher,
dem Beschwipsten füllt er seinen Becher,

der Weingeist treibt mit jedem Betrunkenen
seinen Scherz, diesem geht es dann nicht gut,
...
13 Brando 12.08.14
Vorschautext:
Brando war ein großer, fuchsfarbener,
deutscher Schäferhund,
sehr vital und äußerst gesund,
am Anfang waren wir nicht die besten Freunde, doch heutzutage staunen über unsere Freundschaft, viele Leute,
seinen Jagdtrieb musste ich mehrmals unterbinden,
da er mich achtete, gelang es mir, seinen Gehorsam zu erzwingen,
wir konnten uns täglich ohne Worte fast blind verstehen,
und Brando wollte nie zu einem anderen Menschen gehen,
alle meine Kommandos nahm er immer freudig auf selbst Hindernisse, und schmerzende Erfahrungen nahm er in Kauf,
und stellte ich Brando einmal irgend welche Fragen, Schwanz wedelnd tat er sie positiv bejahen,
wenn er glücklich war, legte er seinen Kopf auf mein rechtes Knie,
seine liebevoll, innige Pose vergesse ich nie,
...
12 Ein Hauch vom Sommer 12.08.14
Vorschautext:
Es spielt der Frühling noch zart die Geige
sein Lied geht auch einmal zur Neige,
dann naht der Sommer mit Posaunenklängen
befreit von allen lästigen Zwängen.

Manche Jahre kommt der Sommer
erst nach vielen, flehenden bitten,
und eine Anzahl Blumen und Getier
haben dadurch schmerzvoll gelitten.

Selbst die Sonne erscheint dann
nach wochenlangen zaudern,
...
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