Profil von Klaus-Jürgen Schwarz

Typ: Autor
Registriert seit dem: 03.08.2014
Geburtsdatum: * 31.10.1936 (83 Jahre)

Statistiken


Anzahl Gedichte: 451
Anzahl Kommentare: 61
Gedichte gelesen: 149.513 mal
Sortieren nach:
Titel
51 Urlaub auf dem Bauernhof 15.10.14
Vorschautext:
Urlaub auf dem Bauernhof


Im Herbst, vor kurzem, war ich auf einem Bauernhof,
da war täglich etwas los,
wollte ich einmal zur Toilette gehen
musste ich vieles überstehen,
die Schweine rannten mich fast um,
es war mehr als dumm,
der Ganter biss mich in den großen Zeh,
der Zeh tut heute mir noch weh,
der Hofhund war von mir auch nicht angetan,
...
50 Dein Bild 08.10.14
Vorschautext:
Dein Bild


von dir ist mir nichts als ein Bild geblieben,
man kann sich auch in ein Bild verlieben,

dein Bild trag ich ständig an meinem Herzen,
es macht die Sehnsucht breit,
es weichen alle Schmerzen,

dein Bild erinnert mich an dich
zu jeder Zeit,
...
49 Buchenwald im Spätherbst 05.10.14
Vorschautext:
Buchenwald im Spätherbst


Fahles Licht mit Nebel gut vermischt
bietet einem keine weite Sicht,
schemenhafte, blaugrüne Buchenstämme
stehen dicht gedrängt in großer Menge,

die blaugrünen Buchenstämme
erinnern an Wind gepeitschte Wellenkämme,
der Buchenbestand ist schon Jahrzehnte alt
die Buchen wirken äußerst grotesk und kalt,
...
48 Die Arzthelferin 04.10.14
Vorschautext:
Die Arzthelferin


Wer kennt die fleißige, freundliche Arzthelferin nicht ?
Ihr bloßes Erscheinen hat schon Gewicht,
sie fliegt mehr als sie läuft durch das ärztliche Domizil,
von ihrer Kraft gibt sie sehr viel,
ihr persönliches“ Ich“ stellt sie zu keiner Zeit in den Vordergrund,
und trotzdem ist sie kerngesund.
Die Arzthelferin steht immer zwischen Baum und Borke,
auf der einen Seite die Patienten, auf der anderen Seite der Arzt,
wie soll dieses bloß einmal enden,
...
47 Die Polen, die Polen 01.10.14
Vorschautext:
Die Polen, die Polen!


Baut sich jemand ein Haus
kommt er ohne Polen gar nicht aus,
wer sticht den Spargel auf dem Feld ?
Es sind Polen, sie arbeiten für wenig Geld.
Die Polen können, unter anderem,
stemmen, mauern und auch putzen,
sie sind für unsere Gesellschaft von großem Nutzen,
wir Deutsche sind auf die Polen angewiesen,
dass sollte einen biederen Deutschen nicht verdrießen,
...
46 Wären wir doch Kinder! 30.09.14
Vorschautext:
Wären wir doch Kinder!


Ich wollt, wir wären wieder Kinder,
die Welt würde durch uns wieder gesünder,
auch an die Tugenden würden wir denken,
nicht mehr alles wahllos lenken,
wir würden auch auf vieles verzichten,
und keine Gewalt mehr errichten.
Die Kriege würden wir für immer streichen,
die sind sowieso nur für die Reichen,
wir würden alle Menschen ernähren,
...
45 Denk an den Anderen! 30.09.14
Vorschautext:
Denk an den Anderen


Ich hatte einen lieben Menschen im Heim,
draußen vor der großen, engen Stadt,
beim letzten Besuch sagte er mir, ganz ohne Umschweife,
„ er habe das Leben im Heim mehr als satt,“
ich schlug ihm vor, zieh doch zu mir,
„o, nein“ sprach er: „Hier habe ich wenigstens ein Klavier.“
Wir machten im Auto eine kurze Reise,
der Motor tuckerte ganz leise,
er vertraute mir an sein längst vergangenes Jugendglück,
...
44 Die Finkenhochzeit 28.09.14
Vorschautext:
Die Finkenhochzeit




Alle Vögel des Waldes, der Flur und des Feldes
waren gekommen,
sie hatten die Hochzeitskunde überall vernommen,
Braut und Bräutigam Fink waren ganz entzückt,
waren über die vielen Hochzeitgäste tief beglückt,
Herr Uhu mit der großen Brille fragte das Brautpaar,
ist der Bund fürs Leben euer beider Wille? Herr Dompfaff, der Kaplan, traute das junge Paar,
...
43 Das sollte man doch wissen 23.09.14
Vorschautext:
Das sollte man doch wissen!


Das sollte man doch wissen, dass Äpfel geerntet werden müssen,
das sollte man doch wissen, dass Babys schreien müssen,
das sollte man doch wissen, dass Bäcker backen müssen,
das sollte man doch wissen, dass Christen beten müssen,
das sollte man doch wissen, dass Feen tanzen müssen,
das sollte man doch wissen, dass Flüsse fließen müssen,
das sollte man doch wissen, dass Frauen shoppen müssen,
das sollte man doch wissen, dass Glocken läuten müssen,
das sollte man doch wissen, dass Kinder „nie müssen,“
...
42 Fröhlich sein 23.09.14
Vorschautext:
Fröhlich sein.


Mondschein am Rhein
da fehlt nur noch ein Gläschen Wein,

und das in froher Runde
vergeht so manche Stunde,

die Menschen sind dann aufgeschlossen
und keiner ist mehr verdrossen,

...
41 Mein Reim 22.09.14
Vorschautext:
Mein Reim


Ich schreib dir einen Reim
der sollte für dich sein,
er kommt aus meinem Herzen
er sollte mit dir scherzen,

er ist ein „ fröhliches Hallo“
vielleicht treffe ich dich irgendwo,
der Reim soll dir ein Zeichen setzen
doch deine Gefühle nicht verletzen,
...
40 Maria 21.09.14
Vorschautext:
Maria


Deine Kindheit war durch Not, Elend und Krieg geprägt,
solch Erlebnisse einen immer bewegt,
deine Heimat musstest du verlassen in dunkler Nacht,
die Flucht hat dir kein Glück gebracht,
dein ganzes Hab und Gut ist dort geblieben
findet man danach überhaupt einen Seelenfrieden?
Der erste Partner verließ dich schon sehr früh,
ihn zu umsorgen, da scheutest du keine Müh,
trotz deiner Trauer nahmst du alle Kraft zusammen,
...
39 Die Katze Minka 20.09.14
Vorschautext:
Die Katze Minka


Die Minka ist eine schwarzbraune Katze,
mit einer äußerst süßen Fratze,
sie lebt beim Nachbar Paule
der liebt das ständige Katzengejaule,

dieses Domizil ist für sie ein richtiges Paradies,
hier lebt sie fröhlich und findet es nicht mies,
die Katze Minka o, weh, o, graus,
fängt schon lange keine Maus,
...
38 Die Sonnenbraut 19.09.14
Vorschautext:
Die Sonnenbraut


Die Sonnenbraut ist ein Kind der Sonne,
sie verbreitet Glück in höchster Wonne,
sie ist eine güldene Lichtgestalt im Aussehen einer Fee,
doch ihre zarte Haut ist weiß wie Schnee,

sie schwebt oder geht nur über Ährenfelder,
sie meidet den Wald und auch die dunkeln Wälder,
wo sie sich hinbegibt werden die Ähren reif und goldgelb,
ein jeder Landwirt wünscht sie sich auf seinem Feld,
...
37 Ich liebe Staub 18.09.14
Vorschautext:
Ich liebe Staub


Meine Omi liebt den Staub
ich liebe ihn mittlerweile auch,
ich glaube es ist ihr gegenüber ein Liebesbeweis,
dass ich ihn liebe, um jeden Preis,
durch den Staub sind wir beide ein Herz und eine Seele,
bestimmt bekommt es so mancher in eine falsche Kehle,
der Staub ist bei meiner Omi alltäglich
ja, man könnte sagen, sehr erträglich,
Staub saugen tut sie schon lange nicht mehr,
...
36 Meine Gedichte 17.09.14
Vorschautext:
Meine Gedichte.


Ich schreibe ab und zu ein Gedicht
und dieses aus meiner Sicht,
beim Rhythmus und beim Reim
fällt mir oft nichts vernünftiges ein,

ich stolpere meist über sprachliche Begriffe
für mich sind sie stets schroffe Riffe,
mit dem Satzbau nehme ich es auch nicht genau,
das Geschriebene bleibt dann mausegrau,
...
35 Der Herbst 16.09.14
Vorschautext:
Der Herbst


Gelbe Stoppeln auf dem Feld
der Herbst führt uns in eine „andere Welt,“
bunte Drachen hoch am Himmel stehen
die Tage, jetzt in Stille, schnell vergehen,

die Bäume kleiden sich in kunterbunte Gewänder
die letzte Traube ziert das eiserne Geländer,
auch die letzten Früchte halten sich noch fest am Baum,
sie warten vergeblich auf einen Sommertraum,
...
34 Das kleine Glück 14.09.14
Vorschautext:
Das kleine Glück


Das kleine Glück steht neben dir,
an trüben und an Sonnentagen,
es streckt die Händchen hoch zu dir,
als wollte es dir sagen:
Nimm mich hoch, drück mich lieb an deine Brust,
so spür ich Liebe, Glück und keinen Verdruss.

Und ist der lange Tag vorbei,
es plappert noch im Bettchen,
...
33 Die Abgeschriebenen 12.09.14
Vorschautext:
Die Abgeschriebenen


Sie leben oft in einem Seniorenheim
und jeder macht sich seinen Reim,
in ihrem langen Arbeitsleben
haben sie der Gesellschaft viel gegeben,
auch Tatendrang, Kraft und Herzblut war mit dabei
doch dies ist vielen Menschen einerlei,
von ihrer Händearbeit ist ihnen nicht viel geblieben
darum sollte man sie wenigstens ein wenig lieben,
immer auf fremde Hilfe angewiesen
...
32 Das kleine Wort "Dankeschön" 10.09.14
Vorschautext:
Das kleine Wort „Dankeschön“


Das Dankeschön hört man nur noch selten,
als gebe es dies nur auf anderen Welten,
ich freue mich, wenn es jemand ausspricht,
für mich ist es das kleinste Gedicht,
es ist ein Wort, dass das Herz berührt,
und keinen zu einer Verpflichtung führt,
und wird es einmal aus dem Duden gestrichen,
so lasst es mich bitte wissen,
unter den Wörtern ist es wie eine seltene Blume,
...
Anzeige