Wölfe

Ein Gedicht von Wolf-Rüdiger Guthmann
Gestern waren wir unterwegs,
weitab jeden Wegs und Stegs.
Es war eine blühende Augenweide,
denn wir wanderten durch die Heide.
Heidekraut und grünes Moos,
in dieser Landschaft war was los.
Kiefern, Birken, Vogelbeerbäume,
ein Paradies für Mittagsträume.

Wir liefen soweit die Beine trugen,
ein Aussichtsturm lud ein zum Lugen.
Von oben sahen alle interessiert,
was in dem Heidesand passiert.
Die Wölfe in der Ferne haben nicht gespielt,
sie balgten sich dort ganz gezielt.
Sie haben nämlich Hunger gelitten
und sich um die Touristen gestritten.

27.08.2015 © Wolf-Rüdiger Guthmann

Informationen zum Gedicht: Wölfe

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27.08.2015
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