Profil von Jürgen Wagner

Typ: Autor
Registriert seit dem: 22.06.2013
Geburtsdatum: * 10.12.1957

Pinnwand


Meine Deutsch-Lehrerinnen und - Lehrer hatten es mir nicht leicht gemacht, die Poesie zu entdecken. Das kam erst Jahrzehnte später.

Geboren wurde ich 1957 in Neckarsulm, studierte Theologie und Philosophie in Tübingen, Hamburg und Jerusalem. Promovierte mit einer Dissertation 'Meditationen über Gelassenheit' zu Martin Heidegger und Meister Eckhart (1995, Verlag Dr. Kovac). Arbeitete etliche Jahre als ev. Pfarrer und Kursleiter.
Veröffentlichungen:
"Himmel und Erde. Eine Hommage an das Leben. Gedichte", Berlin-Haifa 2017
Die mystische Dimension der Märchen, Bielefeld 2014
Initiation und Liebe in den Zaubermärchen, Bielefeld 2014
Baumgedichte, Berlin 2014
Schamanismus, Religion, Mystik, Berlin 2014
Geburtstagsgedichte, Berlin 2015
Kraftorte der Natur im Spiegel der Volksmärchen, Berlin 2014
Die Würde der Tiere - Gedichte und Texte, Berlin 2014

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E-Mail-Adresse:
jw.sleipnir@freenet.de

Homepage:
http://www.liederoase.de

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Anzahl Gedichte: 547
Anzahl Kommentare: 176
Gedichte gelesen: 637.330 mal
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Titel
107 Balance 28.02.15
Vorschautext:
Das Raue führe zu den Sternen
Doch - wer weiß - in große Fernen
Die Mühe wird zumeist belohnt
Doch nur dem, der sich nicht schont

Was führt uns denn zur Mutter Erde?
Mühsal allein macht uns Beschwerde:
Genuss und Liebe, äuß‘re Macht
Das Land, das Essen, all die Pracht

Die Kunst ist wohl das Gleichgewicht
Die Harmonie und auch Verzicht
...
106 Heute bleibt die Küche warm 28.02.15
Vorschautext:
Heute dampft’s in meiner Küche
Töpfe, Pfannen und Gerüche
Gemüse, Pilze und Kartoffeln
Lassen mich schon festlich hoffen

Nun, in der Küche, da sieht’s aus
Sogar den Hausmann packt der Graus
Alles voll mit Schalen, Resten
Nun, ich wollt‘ was Neues testen

Gut gewürzt kocht’s vor sich hin
Nach gutem Wein steht mir der Sinn
...
105 Jeanne d'Arc 28.02.15
Vorschautext:
Wird Dir einmal in Deiner Zeit
ein Bild geschenkt, ein Weg gezeigt
Dann triff mit Mut eine Entscheidung
und vertrau der hohen Leitung


Sehr viel ist möglich, kann geschehen
selbst die Geschichte kann sich drehen
Den Preis, den kann man nicht bedenken
man kann’s nur wagen und sich schenken


...
104 Eine Nacht im Wald 28.02.15
Vorschautext:
Kaum war noch die Sonne im Walde erwacht
da eilte zum Wasser mit Kraft und mit Macht
ein Hirsch und preschte durch Waldes Tiefen
als wir gerade so selig noch schliefen
103 Zum 60. Geburtstag 27.02.15
Vorschautext:
Wir freuen uns zu Deinem Tag
Ein Grund zu feiern, ohne Frag
Und ist Dir vor der Zahl auch bang,
spürst Du noch gut des Lebens Drang

und kannst noch manches schaffen, leisten
Doch reicht es, wie den allermeisten,
auch einmal mit der Plackerei
Dann wird was Neues, bist Du frei!

Die Sechzig ist gar nicht so übel,
denn Reife meidet das Gegrübel
...
102 Der Angsthase 26.02.15
Vorschautext:
In seinem Bau lebt er versteckt
im Freien er nur Haken schlägt
man sieht ihn selten oder nie
die Angst, die führt zu sehr Regie

Doch stellt er sich mal seiner Angst
die ihn besetzt und die ihn bannt
kann er durchaus bei sich entdecken
was ihn denn führt zu diesen Schrecken

Er braucht noch etwas guten Rat
Ermutigung zu frischer Tat
...
101 Angst 25.02.15
Vorschautext:
Auch die Angst kann uns was lehren
kann bringen uns sogar zu Ehren
Wenn man nicht weicht, sich überlässt
und stille steht, vertrauend fest
Bleibt nur in seiner Kraft und Macht
kann sein, dass einmal man erwacht



"Die Angst ist die Möglichkeit der Freiheit".
„Wenn er die Möglichkeit nicht betrog, die ihn lehren wollte, die Angst nicht beschwatzte, die ihn retten wollte, dann bekam er auch alles wieder wie keiner in Wirklichkeit, selbst wenn er alles zehnfach bekam; denn der Schüler der Möglichkeit bekam die Unendlichkeit, und die Seele des Anderen hatte in der Endlichkeit ausgeatmet“ (S. Kierkegaard).
100 Zum 50. Geburtstag 23.02.15
Vorschautext:
Zum Fünfzigsten, da sagen wir
Gratulation! – und wünschen Dir
die Höhe deiner inn’ren Kraft,
die frei und aus der Ruhe schafft

Die Fünf, sie ist die Zahl des Menschen,
all seines Könnens, seiner Grenzen
Fünf Finger greifen mit der Hand
Fünf Zehen helfen Dir beim Stand

Die Quintessenz kann man erlangen,
sich in der Mitte stets neu fangen
...
99 Zum 70. Geburtstag 22.02.15
Vorschautext:
Siebzig Jahre bist Du alt,
und von würdiger Gestalt
Wir gratulieren zu der Zahl
die heilig ist – und so genial!

Du hast Dir wohl in diesem Leben
so viel erworben, viel gegeben,
so viel erlebt, auch durchgemacht,
und viel geschaffen – und gelacht

Die sieben Sachen sind bei‘nander
So lass uns feiern miteinander
...
98 Zum 40. Geburtstag 22.02.15
Vorschautext:
Wir gratulieren heute Dir
zu dieser neuen Zahl, der Vier
Sie gibt Dir eine ruhige Kraft,
und eine neue feste Macht

Die Vier, sie ist die Zahl der Erde,
auf dass sie uns noch etwas lehre
Vier Elemente, Jahreszeiten,
vier Himmelsrichtungen uns leiten

Quadrat und Würfel, rechter Winkel
Klarheit ohne Schnörkel, Dünkel
...
97 Zum 7. Geburtstag 21.02.15
Vorschautext:
Schon sieben Jahre bist Du alt,
und sehr beachtlich von Gestalt
Ja, alles ist jetzt beieinander,
vielleicht noch etwas durcheinander

Doch Märchen sagen es sehr klar,
wie wunderbar, geheimnisvoll und wahr
sind sieben Raben, sieben Zwerge,
die sieben Täler, sieben Berge

Die Woche geht mit sieben Tagen,
bei Regen seh’n wir sieben Farben
...
96 Zum 30. Geburtstag 19.02.15
Vorschautext:
Dir unser’n Glückwunsch, altes Haus!
Mit dreißig ist’s ja fast schon aus
Trag’s mit Humor, was nicht zu ändern
Mit Freunden wirst Du niemals kentern

Bislang, da war es kein Problem,
das Älterwerden war genehm
Schlagartig wird Dir nun bewusst:
du darfst nicht nur, oh nein, Du musst!

Mit dieser Drei kommt viel Dynamik
‚Nur weitergeh’n!' ist die Thematik
...
95 Zum 80. Geburtstag 19.02.15
Vorschautext:
Die achtzig Jahre hier auf Erden,
die möcht‘ so mancher gerne werden
Du hast heut dieses Ziel erreicht,
das u n s zum Segen noch gereicht

Mit diesem Tag bist Du bei ‚acht‘,
bist bei der Ordnung, höh’rer Macht
Zwei Kreise miteinander schwingen
Ein Ausgleich mög' uns da gelingen

Es erscheint mit dieser Zahl
Unendliches, doch nicht als Qual
...
94 Spiritualität 11.02.15
Vorschautext:
Im Zen, da sitzt man hin zur Wand
In Klöstern singt man im Gewand
Die Frauen tanzen um das Feuer
Man feiert Feste ungeheuer

Das alles hat wohl seinen Sinn
Hat großen inneren Gewinn:
Vertrauen, Mut und Achtsamkeit
Sich selbst beherrschen, Innigkeit

Und doch ist dieser Weg kein Fest
Ist vielmehr das, dass einer lässt
...
93 Durch Dick und Dünn 08.02.15
Vorschautext:
Dick ist dick – das heißt: zu viel
Das hat nicht Maß und hat kein Ziel
Dünn ist dünn - ist doch zu wenig
Das hält man aus, doch nicht auf ewig

Durch dick und dünn wir uns bewegen
Auf manchmal schmalen, kleinen Stegen
Ein Mittelmaß wir anvisier’n
Wie gut, wenn wir es deutlich spür’n

Mal leg ich zu, mal nehm ich ab
So sieht der Mond auf mich herab
...
92 Irische Segenswünsche 08.02.15
Vorschautext:
May your home never lack
a good friend and a snack
May your nights have some vice
and your days little spice

May your house be all safe
and your heart mostly brave
Your lover be well-set
and each child go ahead

May your love remain strong
and your lips sing a song
...
91 Heute bleibt die Küche warm 08.02.15
Vorschautext:
Heute dampft’s in meiner Küche
Töpfe, Pfannen und Gerüche
Gemüse, Pilze und Kartoffeln
Lassen mich schon festlich hoffen

Nun, in der Küche, da sieht’s aus
Sogar den Hausmann packt der Graus
Alles voll mit Schalen, Resten
Nun, ich wollt‘ was Neues testen

Gut gewürzt kocht’s vor sich hin
Nach gutem Wein steht mir der Sinn
...
90 Unkenrufe 08.02.15
Vorschautext:
Die Unke unkt ihr tiefes Lied
Das auch mal zart ist, wenn sie liebt
Ihr Tümpel ist die ganze Welt
Und über ihr das Himmelszelt

Doch über diesem kleinen Weiher
Fliegt auch der Feind, der graue Reiher
Wenn er sie sieht, ist sie verlor‘n,
Da hilft kein Gift aus ihren Por’n

Nun hat die Unke Feurigkeit
Die Feinde schreckt, vor Schaden feit
...
89 Das Mark des Christentums 08.02.15
Vorschautext:
Einen Zöllner zu besuchen
Wen man hasst, nicht zu verfluchen
Dem Leprakranken zu begegnen
Einen Lahmen zu bewegen
Einem Blinden Augen öffnen
Das Böse keinem anzurechnen

Die Ehebrecherin zu schützen
Was klein und schwach ist, stets zu stützen
Ein Kind zu segnen und zu herzen
Mit dem Reichtum nicht zu scherzen
Auf Felsen, nicht auf Sand zu bauen
...
88 Gretel und Hänsel 08.02.15
Vorschautext:
Von den Eltern verstoßen
vom Süßen verführt
Von einer Hexe umworben
vom Bösen berührt

Geknechtet, gemästet
dem Tode geweiht
da bleibt nur die List
die sie beide befreit

Doch dann noch das Wasser
so groß und so tief
...
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