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| 252 | Wie wunderbar ist Stille | |||
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Vorschautext: Wie wunderbar ist Stille wenn der Rasenmäher des Nachbarn seine Aufgabe schließlich doch erledigt hat wenn das knatternde Moped wichtigtuerisch in die Ferne enteilt wenn die Bauarbeiter und ihre Maschinen in den verdienten Feierabend gehen wenn der endlose Strom der Autos ... |
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| 251 | Mutter Erde | |||
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Vorschautext: Mit dem All schwingend Im grün und blauen Brokat Ist die Fahrt herrlich Man hat auch seine Nöte Doch reist man ohne Sorgen *************** In accord with all With a brocade of green, blue You travel superb ... |
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| 250 | Olympia | |||
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Vorschautext: Olympia ist das Fest der Nationen, derer, die im Dorfe wohnen Athleten, die sich messen und zeigen, den großen Wettkampf friedlich bestreiten Die Länder schauen und fiebern alle und zählen tagtäglich ihre Metalle Die Sportler aber sind allesamt Menschen, die nicht immer siegen - und dennoch glänzen |
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| 249 | Ländlicher Tag | |||
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Vorschautext: Des Morgens früh in Gengenbach, da wird so manche Henne schwach Am Vormittag erholt sich in der Eifel ein Pole krank von Liebeszweifel Am Mittag war's in Schussenried Dass Karl sich von der Russin schied Am Nachmittag in Pichelberg Ging's mit der Sichel scharf ans Werk ... |
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| 248 | Vokalgeflüster | |||
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Vorschautext: Worte mit zwei 'u' - Da seufz' ich leise: puuh! Der Kuskus und der Bulgur Die Hutschnur und auch Sulfur Augustus und der Uhu Der Luxus und der Purpur Worte mit zwei ‚a‘ - da sag ich schon: aha! Die Clara und das Mantra ... |
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| 247 | Geschrieben | |||
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Vorschautext: In Stein gemeißelt Auf Papyrus geschrieben In Rinde geritzt Was uns geblieben Auf Zettel gekritzelt In Briefen verfasst Auf Papier gedruckt Was du nun hast So flüchtig das Wort Und mächtig der Geist ... |
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| 246 | Tieren begegnen | |||
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Vorschautext: Verabschiede dich zuerst von dem Vorurteil, dass du ein hohes Wesen bist - und sie nur 'Tiere' Sie sind unsere Ahnen. Vertraue darauf, dass es immer möglich ist, mit Tieren zu reden und zu kommunizieren - so wie wir als Kinder den direkten Draht nutzten Sie sind - auf ihrer Ebene - seelenvolle, geistige und begabte Wesen. Gehe davon aus, dass sie - in ihrem Kontext - sehr klar sind, präsenter als wir und in einem einzigen Moment die Situation realisieren - oft vollständiger als wir - und entscheiden. ... |
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| 245 | Farbspiel der Natur | |||
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Vorschautext: Grün zu Gelb Gelb zu Gold Der Herbst ist allen Farben hold Gold zu Braun Braun zu Schwarz Die Erde hütet ihren Schatz Schwarz zu Weiß Weiß zu Braun Der Winter lässt uns Wunder schau'n ... |
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| 244 | Schlangen | |||
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Vorschautext: Die Wesen zu Land haben Beine und Hände Die Wesen zu Wasser nutzen Flossen und Schwanz Die Schlangen, die ach so geschickt und behende Die verzichteten einst auf die Gliedmaßen ganz Sie gleiten, sie winden, sie klettern in Wipfel Sie schwimmen, sie tauchen in vielen Meer'n So geschickt, elegant, das ist schon ein Gipfel Zu spät oft, um jemanden noch zu belehr'n Sie schmecken die Luft und alle Gerüche Sie spüren den Boden, die leiseste Schwingung ... |
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| 243 | Beziehungen im Dreieck | |||
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Vorschautext: Zwei Frauen und ein Mann Ein Drama nimmt den Lauf Zwei Männer, eine Frau Gefühle gibt's zuhauf Drei Freundinnen verschwor'n Manchmal bleibt das stabil Drei Männer finden sich Und suchen Weg und Ziel Das Dreieck steht solid Doch ragt es spitz hinauf ... |
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| 242 | Für eine Reform mancher Tiernamen | |||
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Vorschautext: Man sage nicht mehr 'Schwein', sondern 'Paarhufer mit gesunder, vielfältiger Nahrungswahl' Man sage nicht mehr 'Esel', sondern 'Grautier mit hoher Belastbarkeit' Man sage nicht mehr 'Ratte', sondern 'Nagetier mit Kanalisationshintergrund' ... |
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| 241 | Buchen | |||
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Vorschautext: Weit und hoch sind diese Hallen Silbergraue Säulen ragen Hoch ins Himmelszelt Kupferfarben unter meinen Füßen Ein Blätterteppich, den sie ließen Dem Erdenfeld Im grünen Blätterdach hoch oben Spielt die Sonne – fast enthoben Dieser Welt ... |
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| 240 | KALI | |||
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Vorschautext: Ein Sufi-Meister, Gotteslehrer hatte einmal einen Traum: Geh zur Göttin, ihrem Tempel verneige dich vor ihrem Saum! Er war entschlossen, dem zu folgen Doch seine Schüler war'n entsetzt Darf man zu fremden Göttern geh'n? Nur einer folgte ihm zuletzt Der schwarzen Göttin Aug' in Auge wurd sein Herz zutiefst berührt ... |
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| 239 | Füße | |||
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Vorschautext: Der Fuß, der da tritt, und der, der fest steht Der Fuß, der da schlendert und der weitergeht Ein Fuß, der staucht, und einer, der stampft, ein Fuß, der da bremst, und einer, der krampft Zwei Füße, die springen, und zweie, die fliegen ... |
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| 238 | Die bittere Melone | |||
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Vorschautext: Ein Herr, der hatte einen Diener, der folgte ihm auf Schritt und Tritt 'Mein Knecht, bereite die Melone, ich hab heut darauf Appetit!' Der Herr befahl, der Diener folgte, servierte ihm die süße Frucht 'Ach koste du!', bat jener freundlich Er hatte sie selbst ausgesucht Der Diener nahm ein Stück, ein zweites, er aß das ganze schöne Obst ... |
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| 237 | Dank den Bäumen ... | |||
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Vorschautext: Sind Säulen von großer, erhab'ner Statur Sie bauen den Tempel der Mutter Natur Die Wälder, die atmen - und schaffen den Raum für so viele Wesen - das kann der Baum! Dorthin kann man gehen, da mag man sein Wer immer sie achtet, der bleibt nicht allein Ihr Schatten im Sommer, der Wechsel im Jahr Wir danken und ehren euch Bäume, fürwahr! Wir nehmen so viel – und geben zurück von uns’rer Liebe und Kraft ein Stück, ... |
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| 236 | Yggdrasil | |||
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Vorschautext: Wir hörten von dem alten Traum Die Welt, sie wäre wie ein Baum Die drei Bereiche sind zu sehen Im Erdreich, da ist's, wo wir stehen Die Unterwelt ist Mutter Erd' Da sind die Kräfte stets am Werk! Die Mittelwelt am hellen Tage Sie bringt uns Glück samt mancher Plage Die Himmelswelt ist lichtvoll prächtig Die Geisteswelt, sie zieht uns mächtig ... |
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| 235 | Heimat | |||
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Vorschautext: Heimat ist nicht nur das, woher wir kommen, Sie ist da, wo wir leben und dazugehören Heimat ist nicht dort, wo wir fliehen müssen Sie ist ein Ort, wo wir sein und leben können Heimat ist nie ohne Freund, Schwester und Bruder Sie ist, wo wir nacheinander schauen und aufeinander hören Heimat ist nicht da, wo wir hassen Sie ist da, wo wir einander die Türe öffnen ... |
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| 234 | Der Jahreskreis | |||
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Vorschautext: Man hat an einer Stell' begonnen und da den Ausgang mal genommen Der gibt uns Halt, der gibt uns Weisung Da fließt die Kraft, das hat Verheißung! 20. März - 20. April Die Keime brechen durch die Erde, damit ein Neues wieder werde Durchsetzungskraft und Kampfesgeist: alles nach vorn, was WIDDER heißt! ... |
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| 233 | Die Linde bei der Kapelle zur schmerzhaften Mutter Gottes | |||
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Vorschautext: Maria trug um einen Sohn viel Leid in ihrem Herzen So mancher mag still zu ihr geh‘n in seinen Nöten, Schmerzen Die blaue Himmelskönigin weilt neben der Frau Linde D i e hat die Heilkraft überall in Blüten, Blättern, Rinde Umfass den grünen, alten Baum, er kennt des Lebens Härten, ... |
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