Titel | ||||
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17 | OSTERN | |||
Vorschautext: Es blüht aus allen Ecken, in Zäunen, unter Hecken, in Wiesen, Flur und Feldern, in Städten und in Wäldern Ob Mächtige befehlen, Tyrannen lügen, stehlen - drückt manches mich auch nieder: der Frühling, der kehrt wieder Das Leben ist erstanden, aus Stillstand, Kälte, Banden ... |
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16 | Eichenlied | |||
Vorschautext: Ehrwürdig, eigen, mächtig und stark Ein Riese, unbeugsam, autark Ein Vor- und Sinnbild für uns Menschen Was manche sich schon immer wünschten: Wie eine Eiche wollt’ man steh’n So souverän durch's Leben geh'n Das Eichenlaub hütete schon lang Den Kult, das Geld, den hohen Rang Robust und knorrig und gekerbt So steht sie da, erhebt und färbt ... |
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15 | Lied für die Linde | |||
Vorschautext: Im Dorf, da stand sie in der Mitte Was immer einer jemals litte Was immer einer auch getan Hier ist die Zuflucht - hier ist man dran Sie ist der Ort, wo man sich küsst Hier ist der Ort auch des Gerichts Hier ist der Platz, wo man sich trifft Der träumen lässt, der einem hilft Sie lindert einen tiefen Schmerz Die Blätter zeigen an das Herz ... |
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14 | Waldlied | |||
Vorschautext: Sind Säulen von großer, erhab'ner Statur, sie bauen die Tempel der Mutter Natur, die Wälder, die atmen - und schaffen den Raum für so viele Wesen - das kann der Baum! Dorthin kann man gehen, da mag man sein Wer fragt vom Herzen, der bleibt nicht allein Ihr Schatten im Sommer, ein Sinnbild im Jahr Wir danken und ehren euch Bäume, fürwahr! Wir nehmen so viel – und geben zurück von uns’rer Liebe und Kraft ein Stück, ... |
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13 | Lied für die Birke | |||
Vorschautext: Das Mädchen, das ich liebe, es tanzt des Lebens Siege Es wiegt sich leicht im Winde Wie schimmert seine Rinde! Das Mädchen, das ich ehre verzichtet auf die Schwere Aus allem kann‘s was machen Ich lieb ihr helles Lachen! Das Mädchen, das den Frühling bringt, das stets bescheiden gerne singt ... |
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12 | LINDENALLEE | |||
Vorschautext: Wenn die Linden dich begleiten, Dir ihr Herzblatt leuchtend zeigen, Magst getrost du weitergeh'n Selbst so manchen Sturm besteh'n Wenn sie deinen Weg still säumen, Die mit Elementen träumen, Kannst auch du dich anvertrau'n, Auf die Kraft der Erde bau'n Vertont: https://youtu.be/mo7UCMyld9k |
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11 | AHORN | |||
Vorschautext: Des Ahorns Blätter zeigen dir: hier enden Sucht und alle Gier bei Schönheit, Maß und Symmetrie, der Kraft der Mitte, Harmonie ‚Maßholder’ wurde er genannt - so sagte man in uns’rem Land Denn diese Kraft, die ist ihm eigen - er kann es dir vielleicht auch zeigen Verlierst du je deine Balance, geh’ hin zu ihm, such deine Chance ... |
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10 | ODINS RUNENLIED | |||
Vorschautext: Am Weltenbaum bin ich gehangen Magie und Wissen zu erlangen, Die Runenweisheit zu erlernen Die kannten nur die ach so Fernen Die die Stäbe schnitten, jene Nornen Gemäß des Schicksals Rosen, Dornen Die legten Lose, konnten sehen Wohin die Reise würde gehen Ich tat mich mit dem Speer verwunden Um jene Grenzen zu erkunden ... |
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9 | Wie kühl ist's unter der Platane! | |||
Vorschautext: Wie kühl ist's unter der Platane! Ich lehn an ihrem Stamm und ahne: so friedvoll kann das Leben sein, ist Raum zum Wachsen, Sonnenschein! Und kommt der Frühjahrsregen reichlich, dann wächst sie sommers unvergleichlich und widersteht fast jedem Übel, ist kaum empfindlich noch penibel Dann wird sie groß und dick und breit, wirft ab die Borke wie ein Kleid, ... |
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8 | Runenlied ODINS | |||
Vorschautext: Am Weltenbaum bin ich gehangen Magie und Wissen zu erlangen, Die Runenweisheit zu erlernen Die kannten nur die ach so Fernen Die Stäbe schnitten, jene Nornen Gemäß des Schicksals Rosen, Dornen Die legten Lose, konnten sehen Wohin die Reise würde gehen Ich tat mich mit dem Speer verwunden Um jene Grenzen zu erkunden ... |
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7 | Unter Bäumen ist es gut sein | |||
Vorschautext: Unter Bäumen ist es gut sein Bist du gesellig, bist du allein, Bist du beschirmt, der Erde verbunden Kannst du atmen, kannst du gesunden Unter Buchen ist’s schattig und kühl Unter Eichen ein erhab’nes Gefühl Unter Linden trifft man sich gerne Durch Kiefern scheinen nachts die Sterne Unter der Weide, da bist du zuhaus Unter Eiben ist‘s manchmal ein Graus ... |
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6 | Die große Reise | |||
Vorschautext: Wenn das letzte Lied verklungen, wenn das schöne Glas zersprungen, wenn die Stunde hat geschlagen, wenn's uns geht an jenen Kragen, wenn die Lampe ist erloschen, wenn die Vase jäh zerbrochen, wenn der Baum ist mal gefallen, wenn’s uns geht, wie vor uns allen, geht’s durch jenen alten Brunnen, in den keiner gern gesprungen, ... |
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5 | BRAUNSCHWEIG | |||
Vorschautext: Die Welfenstadt, die kann sich zeigen Da kann man sein, da mag man bleiben Sie hat Geschichte, Tradition Kultur und Geist, Innovation Die Okerstadt hat auch viel Grün Selbst in der Stadt sieht man es blüh'n Auf Okerfluten kannst du paddeln Genießt das Rauschen in den Pappeln Die Hansestadt, sie lebt vom Handel Von dem gerechten, frommen Wandel ... |
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4 | Königslutter | |||
Vorschautext: Der letzte Krieg ging siegreich aus - 1135 war das Jahr - da stiftete - und das ist wahr - der Kaiser nun ein Gotteshaus Ein großer Dom sollte es werden, ein Grab für sich und seine Frau, ein Kloster und ein Kirchenbau zum Lobe Gottes hier auf Erden Beim Dorfe Lutter dies geschah am Rand des Elm im Sachsenland ... |
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3 | Der Riese von Evessen | |||
Vorschautext: Vom Elm kam er dahergestapft mit dicken Klumpen an den Stiefeln Es ging durch Felder und durch Wiesen - Ein Lager suchte er zur Nacht Der Dreck muss weg, doch klebte fest am Schaft und an den Sohlen Der Riese musste sich was holen - die Linde kam ihm grade recht Er riss den Baum schlicht aus der Erd und hatt' nun seinen Stecken ... |
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2 | Die Sage vom Grabhügel von Evessen | |||
Vorschautext: Vom Elm kam er dahergestapft Es ging durch Feld und Wiesen Ein Lager suchte er zur Nacht Hatt' Klumpen an den Stiefeln Der Dreck muss weg, doch klebte fest am Schaft und an den Sohlen Da kam die Linde grade recht Der Riese musst sie holen Er riss den Baum schlicht aus der Erd und hatt' nun seinen Stecken ... |
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1 | Die Sage vom Totenmaar | |||
Vorschautext: Im Eifelland, so wird erzählt, hat einst ein Graf sich schnell vermählt mit einer Frau so schön wie Gold, doch gütig war sie nicht, nur hold Sie wohnten in dem stolzen Schloss mit Türmchen spitz und ihrem Spross Der Vater war grad' der Jagd, da kam ein Mütterchen und fragt: "Oh habt Erbarmen, edle Frau, auf Eure Hilf' ich heute bau ... |
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