| Titel | ||||
|---|---|---|---|---|
| 330 | Alicia aus Iguazu | |||
|
Vorschautext: Dein Schicksal geht mir ganz schön nah, weil jetzt in Südamerika, der Sommer laut und dutlich schwätzt: "Man braucht mich in Europa jetzt. Drum werde ich euch bald verlassen, das ist mein Ernst, ich tu nicht spassen. Dort drüben in der alten Welt, da braucht man mich auf Flur und Feld. Vergiss sie, deine vielen Tränen, denn, ich möchte es kurz erwähnen, ... |
||||
| 329 | Zwei Paar Schuhe | |||
|
Vorschautext: Mit der Straßenbahn am Morgen, fahr ich, ich hab keine Sorgen. Verschlafen sitz ich da und schnauf, ich krieg die Augen schier nicht auf. Der Abend, der war richtig fein, der Kopfschmerz jetzt, der ist gemein. Die Bahn sie hält, s' geht auf die Tür, mein bester Kumpel steht vor mir. Er lacht mich an, bevor ich grüße, zeigt er sofort auf meine Füße. ... |
||||
| 328 | Kein Gewichtsproblem | |||
|
Vorschautext: Im alten Elefantenhaus, da machte man sich gar nix draus, das andre das Gewissen plagt, weil wiegen ist heut' angesagt. Ein Bulle tönte da gestochen: "Ich wieg' Error schon seit Wochen." Ne Kuh meint, dufte lieber Mann, wenn man das G'wicht so halten kann. |
||||
| 327 | Biathlon | |||
|
Vorschautext: Am zweiten Platz da ist man schon, dann nimm's Gewehr beim Biathlon. Bist du dann am ersten Platz, dann war der Schuss wohl für die Katz. |
||||
| 326 | Gewichtsproblem | |||
|
Vorschautext: Mein Kopf der ist schon proppenvoll, drum finde ich es nicht grad toll, das dieser ist ein bisschen klein, denn jetzt passt leider nichts mehr rein. So wird der Rest nicht lang verweilen, am ganzen Körper sich verteilen. Drum bin ich sicher, weiß Bescheid, ich bin nicht dick, nur sehr gescheit. |
||||
| 325 | Rumpelstilzchen | |||
|
Vorschautext: Wenn ich Gold aus Stroh könnt spinnen, schlief ich doch auf weißem Linnen. Besäß zudem ein prunkvolles Schloss und edel wär mein schwarzes Ross. Entführt auch keinen Königssohn, ich hätte ja nen eignen Thron. Wahrscheinlich auch ne Kunigund, mit einem roten Kirschenmund. Müsste drum nicht täglich darben, für ein Leben voller Narben. ... |
||||
| 324 | Falscher Hase | |||
|
Vorschautext: Ich hoffe er wird gut geraten, am Sonntag gibt es Hasenbraten. Bei lecker Knödel, Rosenkohl, da fühlt sich die Verwandtschaft wohl. Dazu kredenz ich roten Wein, man will ja nicht grad knausrig sein. Zum Schluss ein Dessert, das hat Platz, der Nachbar, der sucht seine Katz. |
||||
| 323 | Der Clochard | |||
|
Vorschautext: Früher wie ein Bär gebaut, sitzt er da, ledern die Haut, voller Wolle sein Gesicht, nur am Kopf da ist es licht. Unrein ist vom Hemd der Kragen. Augen traurig, wollen sagen, hab auch schon besseres gesehen. Sagt, wollt ihr mich nicht verstehen? Voller Löcher seine Hose, und aus dieser schaut ne Dose, ... |
||||
| 322 | Griechischer Gott | |||
|
Vorschautext: Ich poste vor nem Glasgestell und meine Augen leuchten hell. Muskeln pur wohin ich blick, mein Gott was hab ich für ein Glück. Schau aus wie dieser Gott der Griechen, jetzt kann ich meine Frau nicht riechen. Die sagt im Ernst, dir ist schon klar, dass Buddha nie ein Grieche war. |
||||
| 321 | Der kleine Trommelmann | |||
|
Vorschautext: Die Nacht, die war schon lausig kalt, als durch den Traum ne Stimme hallt. Es war ein Engel der da spricht: “Seht ihr den Stern mit Schweif dort nicht? Ich nehme euch nicht auf die Schippe, er weist den Weg zum Stall, zur Krippe, in welcher liegt das Christuskind. Und jetzt bewegt euch mal - geschwind.“ Die Hirten sind davon erwacht, da stand der Engel, der noch lacht. Jetzt ging es los mit den Problemen, ... |
||||
| 320 | Unser Rosengarten | |||
|
Vorschautext: Der Stolz in unserm kleinen Garten, das sind die Rosen, viele Arten. In allen Farben sie hier blühn, umringt von etwas frischem Grün. Wunderschön die zarten Farben, meine Frau hat ein paar Narben. Die Kratzer trägt sie ohne Zorn, sie stammen von nem Rosendorn. Verwelktes Laub entfernt sie sacht, drum ist der Garten eine Pracht. ... |
||||
| 319 | Mein Schätzchen | |||
|
Vorschautext: Mein Schatz hat weder Haus noch Hof, dass sie nix hat ist wirklich doof. Rein gar nix wäre ihr Besitz, erklärt sie. So ein schlechter Witz. Du hast nichts da, so frag ich dann, was man zu Kohle machen kann? Drauf küsst sie zärtlich meinen Mund und ich erkenne jetzt den Grund. Was scheren mich denn Haus und Hof? Doch ohne sie wär alles doof. |
||||
| 318 | Liebesgedicht | |||
|
Vorschautext: Mein Herz schlägt, sag hörst du es recht, laut - tack, tack, tack – grad wie ein Specht. Denn es morst für dich gerade, Liebling ich fänd es sehr schade, wenn du einen andern hättest, quasi dich wo anders bettest. Ich bin halt immer noch verliebt, bin froh, dass es dich für mich gibt. |
||||
| 317 | Hochzeitstag | |||
|
Vorschautext: Du standst beim Horten am Regal, es traf mich ungeheuer. Du sagtest drauf: “Da schaun wir mal“ und ich: “Ich bin dein Neuer“. Der Waren hattest du nicht viel, in deinem Einkaufswagen und da begann das alte Spiel, ich musste einfach fragen. “Du kaufst stets ein, allein für dich“, so hörte ich dich sprechen. ... |
||||
| 316 | Treuetest | |||
|
Vorschautext: Sie sagte sich, es ist das beste, wenn ich mal seine Treue teste. Drum schickt ne Frau sie, kugelrund, war ungepflegt, drum tat ich kund: “In diesem Fall sag ich charmant, ich bin der treuste hier im Land.“ Doch war das vielleicht ein Beweis. Da lief vor mir ein Girl – woww – heiß. Schulterlange blonde Locken, da wurd mir der Gaumen trocken. Wunderschön geformte Beine, ... |
||||
| 315 | So ist's schon recht | |||
|
Vorschautext: Dass wir so sind, so wie wir sind, weiß auf der Welt ein jedes Kind, da können wir dem Schöpfer danken. Denn Eva konnte noch nicht zanken. Nichts hätt‘ der Herr ihr recht gemacht, nicht einmal wenn er herzlich lacht. An allen Dingen, ja ich wette, sie irgendwas zu mäkeln hätte. Sein Können hätte sie genutzt, den Garten Eden, er geputzt. ... |
||||
| 314 | Schweinerei | |||
|
Vorschautext: Ein Igelmann war ohne Frau, das interessierte keine Sau. Halt, stopp an einem kleinen Bach, da wurde eine solche schwach. Als sie ihn sah war sie gleich wirr, sie war in ihrem Kopfe irr. Drum wollt sie keine Zeit verlieren und ließ sich gleich von ihm verführen. Das hatte Folgen für die Beiden, ihr Eber ließ sich sofort scheiden. ... |
||||
| 313 | Weihnachten 2012 | |||
|
Vorschautext: Mein Schatz das ich es richtig mache, denn Weihnachten ist Herzenssache, drum denke3 ich bei mir ganz fix, ich schenke dieses Jahr dir – nix. Denn kauf ich was das nicht gefällt, kostet`s mich ein heiden Geld. Mit diesen Kosten könnt ich protzen, doch ich höre dich schon motzen. Also lasse ich es bleiben, will dir ein paar Zeilen schreiben: ... |
||||
| 312 | A Weihnacht wie früher | |||
|
Vorschautext: Vorm dunklen Fenster tanzen Flocken, draußen ist es lausig kalt. Am heißen Ofen hängen Socken, denn das Christkind, das kommt bald. Mutter brutzelt in der Küche, für das schönste Fest im Jahr, durch die Wohnung ziehn Gerüche, so wie es schon immer war. Vater schmückt die Nordmanntanne, flucht, die Lichter brennen nicht. ... |
||||
| 311 | Die Stalkerin | |||
|
Vorschautext: Egal, wo ich auch geh und steh, ich irgendwo die Irre seh. Hat diese Frau denn nichts zu tun? Muss sie nicht irgendwann mal ruhn? Das Weib verfolgt mich Tag und Nacht, hat mich oft um den Schlaf gebracht. Erst neulich ist sie mir ganz dreist, in meinem Urlaub nachgereist. Sie hebt auch ab mein Telefon und dieses viele Wochen schon. ... |
||||