Adios unserm Skippy

Ein Gedicht von Michael Adamitzki
Von Anfang an auf dieser Welt,
hast du das Leben uns erhellt.
Warst meist du wie ein Esel stur,
so warst du halt, du dachtest nur,
die Menschlein da, die krieg ich rum,
es war dir klar, du warst nicht dumm.
Du dachtest in der Hundesprach,
einer gibt bestimmt bald nach.

Für dich war’s klar, es war nicht neu
und deine Augen schauten treu.
Doch gingen wir mal aus dem Haus,
du blinzelste, mir macht’s nichts aus.
Aber hörtest du da Auto bloß,
war deine Freude riesengroß.
Kommandos lerntest du ganz schnell,
wenn es um’s Fressen ging, ja gell.

Du hinterlässt ein tiefes Loch,
wie war’s mit unserm Skippy noch,
als er oft grundlos hat gebellt,
hat trotzdem unsre Welt erhellt.
Und schimpfte man in einem fort,
er hatte stets das letzte Wort.
Auch darum woll’n wir uns nicht schämen,
schon gar nicht um die dicken Tränen.

Informationen zum Gedicht: Adios unserm Skippy

22.06.2013
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