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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Der Schein trügt Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Die Mensa verflucht, den Kaffee geehrt,
sich immer nur von der Bestechung ernährt.
Vom Prof verachtet, vom Assi gehasst,
Belege gekupfert, die Vorlesung verpasst.

Von Gott verlassen, vom Teufel geliebt,
Klausuren gemeistert, doch die Prüfung versiebt.
Das Skript ungelesen, die Theorie war ein Graus,
doch am Ende spuckt ihn die Uni dann aus.

Mit dem Abschluss in Händen, im Herzen ein Loch,
er lernte nicht viel – aber geschafft hat er's doch!
...
Goldener Abschied Claudia Behrndt
Vorschautext:
Die Sonne sinkt in stiller Pracht
Und taucht die Stadt in warmes Licht.
Der Tag verneigt sich leis zur Nacht,
ein letzter Strahl durch Zweige bricht.

Die Dächer glühen rot und sacht,
der Himmel malt sein Abendgedicht.
Die Welt hält kurz in sanfter Macht,
bis langsam alles Dunkel spricht.

Ein Flüstern zieht durch Baum und Zeit,
der Abend atmet ruhig und sacht.
...
Moralpredigten Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

Seine Moralpredigten
sie psychisch erledigten,
sie fraßen sich in ihr Herz
breiteten sich aus kopfwärts,
sie um den Verstand brachten,
Geister, die sie auslachten,
in ihrem Kopf polterten,
ihre Seele folterten.
Heute stehe ich in der Küche Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Heute schreibe ich mal kein Gedicht,
denn dazu fehlt mir wirklich die Zeit.
Ich stehe nämlich in der Küche,
die Kochschürze liegt schon bereit.

Nudelsalat steht auf dem Speiseplan,
den habe ich schon oft selber gemacht.
Ja... Das können auch wir Männer
und schmecken tut's auch, wäre doch gelacht !

...
Einhalt gebieten Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
- Fiktion -

Er zupft an ihrer Schillerlock,
greift ihr schamlos unter den Rock
pflückt von ihrer Bluse Flusen
grapscht dabei an ihren Busen,
zieht ihr aus die Schuhe, Söckchen,
dazu noch ihr Tellerröckchen,
aber viel weiter kommt er nicht,
der Freund des Mädchens ihn verdrischt.
"Vom anderen Ufer" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

Mit enormer Stoßkraft pflügt er durchs Wasser,
imponiert am Uferrand den Frauen,
doch leider ist der Mann ein „Frauenhasser“,
keine kann auf seine Liebe bauen.
Das Spiel seiner Muskeln löst Erstaunen aus,
die Frauen haben nur Augen für ihn,
Adonis winkt, steigt aus dem Wasser heraus,
geht auf nen Mann zu, umarmt, küsst Erwin.
Die Konkurrentin Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

Sie strampelt sich ab im Job
ist beruflich immer top,
arbeitet rund um die Uhr
von Müdigkeit keine Spur,
doch egal, wie viel sie tut,
für den Boss ist, s nie gut,
der um den Chefsessel bangt,
weil sie viel sich abverlangt
und er kaum mithalten kann,
als Niete fühlt sich der Mann.
Ja, ich war der Zerstörer unserer Liebe Monika Kinzel
Vorschautext:
Heute würde ich wirklich vieles anders machen.
Nicht nur mit ihm gemeinsam lachen.
Nein, auch ihn richtig zu zuhören,
denn das war es, was mich am meisten tat sehr stören.

Ich hatte mich nicht um seinen Problemen zu lauschen.
Dabei hätte ich mit wollen seine Kindheit tauschen.
Ich wusste, er hatte es niemals leicht
aber was konkret passiert war, hatte er mir nie gebeicht.

Ich hätte da dran bleiben sollen
und nicht nach über 30 Jahren mich zu trollen.
...
Himmlischer Empfang Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Traugott legt sich sterbend darnieder,
es umweht ihn ein Duft von Flieder
ein Flügelpaar wirft Schatten auf ihn,
über ihn beugt sich ein Cherubin,
trägt Traugott in den Himmel empor,
zu Gottes Thron öffnet sich ein Tor,
dort wird seine Seele empfangen,
wird ewiges Leben erlangen.
Wird der Einzug im Seniorenheim ein Erfolg? Dieter Kinzel
Vorschautext:
Bei meinem Pech in der letzten Zeit,
kann ich nicht daran glauben, dazu bin ich noch nicht bereit.
Bei meinen Schwierigkeiten Kontakte zu knüpfen,
kann ich nur mein dortiges Zimmer lüften.

Nach dem bisherigen Pech verlor ich mein Vertrauen.
Durch meine miese Gesundheit kann ich mir auch nichts neues aufbauen.
Ich persönlich habe den Glauben an gute Menschen verloren.
Ich wünschte mir manchmal, ich wäre neu geboren.

Aber mit dem Wissen von heute.
Dann kann ich richtig unterscheiden die unterschiedlichsten Leute.
...
Eduard, ach, Eduard Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Mein lieber Nachbar Eduard,
hat sein Leben lang gespart.
Er war knausrig, hat gegeizt,
und seine Ruth damit gereizt.

Ruth konnte Eddi nun bewegen,
sein Geld mal anders anzulegen,
er gab es jetzt für Feinskost aus,
gönnte sich manch Gaumenschmaus.

Er machte sich seinen Alltag fein,
jeden Tag ein Fläschchen Wein,
...
Dies war die richtige Entscheidung Benjamin Forester
Vorschautext:
Ich treffe jetzt selbst Entscheidungen und das ist richtig!
Manche können falsch sein aber trotzdem sehr wichtig.
Nur so kann man wirklich selbstständig werden
und das ist doch das Wichtigste im Leben.

Den Rat meines Ziehvaters werde ich trotzdem suchen,
vielleicht kann ich so ein Ticket zu meinem eigenen Glück buchen.
Er wird für mein Leben weiterhin sehr wichtig sein.
Meine Entscheidung selbstständig zu werden macht mein Herz rein.

Ich lasse deswegen meinen Ziehvater nicht im Stich.
Dazu war er viel zu wichtig für mich.
...
Winterurlaub Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Der Heiner fragt den Roland,
den er lange nicht gesehen,
"wie war es im Winterurlaub?"
"Eigentlich sehr schön..."

"Von den verschneiten Hängen,
war ich total besessen.
Das Essen auf dem Sedler Hof,
war gar nicht angemessen...

Dem Sedler starben drei Hühner..."
"Oh, schlimm, wenn das passiert!"
...
Waldeinsamkeit Ingrid Bezold
Vorschautext:
Ich wandere nun stundenlang
über Felder, durch den Wald;
pausiere hier am Felsenhang
im Schatten. Es ist ziemlich kalt.

Der Stausee unter mir ruht still;
ganz anders als zur Sommerzeit.
Ein Eichelhäher stört mich schrill
in der Zurückgezogenheit.

Ich muss nicht reden, darf genießen
und die Gedanken kreisen lassen
...
Braut Christi Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Die junge, schöne Frau weckt Neugierde,
ist für Männer ein Objekt der Begierde
ihr Sex-Appeal bringt sie um den Verstand,
vergeblich bitte sie um ihre Hand,
denn sie möchte als Nonne Gott dienen,
so fleißig arbeiten wie die Bienen,
ihr Leben keusch im Kloster verbringen,
zum Herrn beten, Kirchenlieder singen –
jetzt wird sie verteufelt von den Kerlen,
von deren Lippen Schimpfwörter perlen,
doch mit Hilfe Gottes hält sie dem stand,
er hält über sie die schützende Hand.
Mors certa, hora incerta Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Des Todes sind gewiss – wir alle -
und sitzen bereits in der Falle,
denn wir sind in uns selbst gefangen,
um unser Leben wir oft bangen,
doch leider gibt es kein Entrinnen,
denn der Tod, der steckt in uns drinnen
und deshalb führt die Angst vor dem Tod
stets zur Flucht vor uns selbst, in der Not,
doch bei innerer Zerrissenheit
spüren wir erst recht seelisches Leid.


...
Phönix Meteor
Vorschautext:
Leben geboren aus dem Feuer
Funke bahnt sich Weg zur Flamme
Lichtbringer als auch Ungeheuer
Fasziniert züngelnde Schlange

Alles verzehrende Urzeitmagie
Heraufbeschworen als Asšistent
Zur Asche transformierte Euphemie
Schöpfung, die man Phönix nennt

© meteor 2026
Wenig ist oft Viel II Käti Micka
Vorschautext:
*****
Wenig ist oft Viel II

Wenig gibt oft schon
ein gutes Gefühl
Zeig ein Lächeln
sonst wirkt dein Gesicht so kühl
Ich hab’s gern
wenn du lachst
Du deiner Umgebung
eine große Freude damit machst
Wenn du dann auch noch singst
...
Du liebst Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Du liebst

Du liebst Distanz und weniger Nähe,
Bleibst verborgen in den Weiten des Internets,
Mir doch sehr fern und gar nicht sehr nah,
Während ich heimlich nach Dir spähe,
Stets ignorierend das Internetgehetz,
Weil als Stern ich nur Dich immer sah.

Schon lange bist Du Teil meiner Träume
Und aus meinen Nächten nicht wegzudenken,
Auch nicht aus meinen flutenden Gedanken.
...
Wenn ich chatte Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Wenn ich chatte

Wenn ich chatte
Fühle ich mich wie ein Jüngling,
Frei und alterslos.
Im Netz sehe ich manche Schöne, Nette,
Manche sogar mit Ring,
Die Präsentationen sind riesengroß.

Manches muss man auch übersehen,
Nicht jedes Video ist sattelfest,
Wenn um Orthographie es geht.
...