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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Zwischen Türen und Gewitter Claudia Behrndt
Vorschautext:
Siebzehn Jahre, schwere Zeit,
Chaos, Lärm und Widrigkeit.
Zwischen Höhen, tiefem Fall,
sag ich leise: Was für eine Qual.

Mutter taumelt, kämpft um Ruh,
sagt sich ständig: Weiter du.
Jeder Tag ein leiser Krieg,
selten Freude, selten Sieg.

Wann hört all das Chaos endlich auf?
Wann nimmt diese Zeit den Lauf?
...
WinterErwachen Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Eisig ist die Luft und klar,
der Wind fegt über's Land.
Frostig grüßt das neue Jahr,
reicht uns die kalte Hand.

Aus den Wolken rieseln sacht
samtweiche, weiße Flocken,
die mit winterlicher Pracht
uns schnell ins Freie locken.

Ein malerisch Vergnügen ist
Skiwandern durch den Wald.
...
Ein "zweites" Leben Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Spatzenschnabel
pickte Apfelkern
aus dem Gehäuse,
verlor ihn unterwegs.
Der Kern plumpste
aus großer Höhe
auf den Erdboden.
Er riss der Länge
nach auf, worüber
er wehklagte.
Oh Wunder,
aus der Wunde
...
Mechanik der Zeit Max Vödisch
Vorschautext:
Das Pendel schlägt die Logik aus dem Takt,
ein Rhythmus, der nach keiner Ordnung fragt.
Wir zählen Stunden in dem stillen Pakt,
dass uns die Dauer nicht die Sicht verjagt.

Es ist kein Fluss, den wir kennen,
nur ein Gefüge aus Erinnerung und Morgen.
Was wir als Anfang oder Ende nennen,
bleibt dem Gang der Dinge tief verborgen.

Der Geist versucht, das Sein zu kartografieren,
doch bleibt der Grund im Schweigen unerkannt.
...
Märchenschloss Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
In meinem Lieblingstraum
reite ich hoch zu Ross
durch weiten Weltenraum
zu meinem Märchenschloss.
Dort bin ich Königin
kann alles, was ich will
und lebe, wer ich bin,
in mir wird es dann still.
Mein Schloss ist immer hier,
nicht nur in Traumes Land
es ist ein Teil von mir,
ich geb, s nicht aus der Hand.
Schlaflos ist so manche Nacht Peter Leitheim
Vorschautext:
Kennen Sie das – man findet keinen Schlaf
die Zeit zieht sich endlos dahin
und sie hören Geräusche jeglicher Art!
www.leitheim-gedichte.de
Gedicht Nr. 1271
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Es sank die Sonne rot und schwer
dann zog einher ein Nebelmeer.
Auch kalte Nachtluft zieht heran
solche Nächte macht das Herz mir bang.
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Von Ferne her höre ich Schritte gehen
...
Blume im Staub Peter Leitheim
Vorschautext:
Blume im Staub
Gedicht - Nr. 169
www.leitheim-gedichte.de
…………………..
Am Boden liegst du duftend Blume
als Opfer, Menschenhände, Raub,
du blühtest stolz zur vieler Wohle
liegst nun verwelkend hier im Staub.
-----------------
Denn hätte man dich heimgetragen
in eine Vase dich gesetzt,
so hättest du noch viele Tage
...
Wie Blätter im Wind.... Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Die Jahre fliegen dahin
in den Stürmen des Lebens
wie Blätter von einem Baum,
dessen Krone lichter wird
und irgendwann völlig kahl,
bis nur das Gerippe steht,
dürres Gezweig von sich streckt
bar jeglicher Lebenskraft,
doch hinter scheinbarem Tod
sammelt Leben neue Kraft.
Das Pfandhaus der Träume Max Vödisch
Vorschautext:
Der Staub auf den Saiten berichtet von den Wegen,
von Nächten in Kneipen, die keiner mehr zählt.
Ein Liedermacher summt, halb leise, halb verlegen,
von dem, was uns trägt – und dem, was uns quält.

Dort draußen am Fluss steht die Zeit in den Weiden,
die Welt dreht sich weiter, als wär nichts geschehen.
Man lernt zu verzichten, lernt schweigend zu bleiben
und geht seinen Weg, den nur wenige gehen.

Kein Silber, kein Gold – nur die Worte im Wind,
die wie ferne Echos durch Gassen noch ziehen.
...
Sprüche - Das Leben ist kostbar Marcel Strömer
Vorschautext:
Das Leben ist kostbar – also verschwende es nicht an Dinge, die dich klein halten.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 08.01.2026]
Sklavenbestrafung Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion –

Ein Menschenschinder mit Teufelsfratze
traktiert mit neunschwänziger Katze
halbverhungerte Elendsgestalt,
tobt sich an ihr aus mit roher Gewalt.

Peitschenhieb wirkt scharf wie eine Rasur
Schneidet tief in die Muskulatur
bis der Rücken einem Schlachtfeld gleicht,
dessen Grund unterm Blutschwall bald aufweicht.

...
die neue Zeit Peter Szneckneck
Vorschautext:
Hier kommt dein Freund der Selbstzweifel
der dir das Gehirn zerfickt
Eingepflanzt von falschen Werten
in dir selbst verstrickt

Lös die Masche, drösel auf
alles was du gar nicht brauchst
Erwartungen von dummen Menschen
schmeißt du einfach raus

Sie wollen wieder Diktatoren
gerne bei den Siegern sein
...
Seltsam Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Seltsam

Seltsam mit Blicken zu wandeln,
Die rasch kommen, dann gehen,
Will ich doch gerne anbandeln,
Um Schönheiten näher sehen.

Doch was ist real, was ist Fake
Im Dunstkreis von Präsentationen?
Gibt’s dafür den tatsächlichen Beleg,
Dass meine Gegenüber Personen?

...
Wenn der Körper klagt Claudia Behrndt
Vorschautext:
Fast jeder, jung sowie alt,
kennt Leid und Krankheitsschmerz.
Wenn Unwohlsein erschallt,
wird schwer und müde das Herz.

Bald hier ein Stich, dort die Not,
der Schmerz geht nicht vorbei.
Man hofft auf heilige Saat,
in jeder Apothekerei.

Man schluckt so manche Pille
und hofft auf die Lebens Kraft.
...
Die Herzlichkeit Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Die Herzlichkeit

Die Herzlichkeit mit vollem Lachen
Ist manchem schon in die Wiege gelegt.
Selbstverständlich sind seine Siebensachen
Ein Seelenabdruck, weil er versteht:
Was mir begegnet ist oft schwer,
Doch ich hol‘ gute Laune her.

Nichts gibt es, was da unlösbar:
Das Denken, praktisch ausgerichtet,
Verbreitet Ideenreichtum wunderbar,
...
Gesundheit auf Rechnung Claudia Behrndt
Vorschautext:
Den einen quält es hier,
den anderen plagt es dort.
Der Schmerz bleibt hartnäckig,
er geht so schwerlich fort.

Man eilt zur Apotheke schnell,
voll Hoffnung blind und bang.
Ein Quell von Gesundheit, hell,
der Weg dorthin ist lang.

Man kauft sich teure Medizin,
hofft auf Heilung, Trost und Ruh.
...
Stillstand im Schneesturm "Elli" Claudia Behrndt
Vorschautext:
Der Himmel wirft sein weißes Eis,
die Nacht verriegelt jedes Haus.
Der Wind singt kalt vom Blitzeis,
die Straßen schweigen, still und aus.

Der Tag trägt ein Sturmgesicht,
die Welt hält an, bleibt leise im Haus.
Die Flocken blenden jedes Licht,
der Schritt wird vorsichtig hinaus.

Vom Arbeit befreit, ein leiser Sinn,
der Morgen bleibt mir heute frei.
...
Gebt acht in diesen Tagen ! Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Glatteis, Nebel, Schneesturm...
verursachen Verspätungen, Unfälle, Ausfälle und Staus.
Der Winter hat nicht nur angenehme Seiten,
deshalb, geht rechtzeitig und gut vorbereitet aus dem Haus.

Fahrt vernünftig und mit Bedacht,
sonst geht die Post ab und es kracht.
Nehmt Rücksicht an Schulwegen, dort laufen Kinder.
Blitzeis sorgt für Überraschungen... Es ist Winter !!!

...
schweigen Katzenovia
Vorschautext:
eine minute lang
stille
innehalten
sich besinnen
was leben bedeutet
sich erinnern
an jene
die nicht mehr leben dürfen

eine minute lang
alle hektik
die jagd nach dem alltäglichen
...
Gesprengte Ketten Meteor
Vorschautext:
Du hältst mich fest an deiner Leine,
hab den langen Tag nur dich im Sinn.
Ständig verfolge ich nur das Eine,
wie ich dich in meiner Lust erklimm'.

Kettest mich an den Bettpfosten,
fesselst mich an deine Laune,
peitscht mich mit Haarknospen,
reiße mich los, selbst ich staune!

Ein freies Raubtier lustgetrieben,
sein Knurren lässt Haut erzittern.
...
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