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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Glück? Bernd Tunn
Vorschautext:
Glück?

Er hört gerade keine Stimmen.
Können ihn so nicht bestimmen.

Doch er will sich tiefer spüren.
Wird dabei am Schicksal rühren.

Tablettenschachtel liegt leer da.
Wieder kommt die Not so nah.

Früh am Morgen wacht er auf.
...
Ein Häufchen Elend! Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion –

Fäuste seinen Magen rammen,
die Seele zieht sich zusammen
und sein Gehirn verknotet sich,
der Mann fühlt sich ganz fürchterlich,
verwirrtes Denken trübt die Sicht,
im Oberstübchen brennt kein Licht,
sein Geist übt endgültig Verzicht
und im Herzen Ängste nagen,
die Beine ihn kaum noch tragen,
Angreifer zogen von dannen,
...
Hamsterrad ist nicht zu stoppen Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

Stress erfährt er am laufenden Band ,
sein Hamsterrad kommt nicht zum Stillstand,
Selbststeuerung hat er verloren,
Blutwasser schwitzt er aus den Poren,
ausgelaugt und zu Tode erschöpft
fühlt sich sein Verstand an, wie geköpft,
zudem steckt die Seele s im Schraubstock,
auf Arbeit hat er seither null Bock.
Führungskraft Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Er wirkt ruhig und abgeklärt
selbst wenn jeder aus der Haut fährt,
sind alle außer Rand und Band
arbeitet messerscharf sein Verstand
und er nutzt die Gunst der Stunde
dreht mental ne Ehrenrunde,
begeistert durch Besonnenheit
die Aufgebrachten weit und breit,
wird gefeiert mit Sprechchören,
auf seine Order wird man hören.
Hund mit "beißendem Humor" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-1-
Kleiner Hund kommt daher gedackelt,
sein Stummelschwanz hin und her wackelt,
er sieht aus wie ein „Spitzpudeldachs“
-kuriose Gestalt - ohne Flachs!
-2-
Hund bellt und knurrt den Postboten an,
verschafft sich Respekt bei diesem Mann,
der die Rasse nicht einordnen kann,
geht daher nicht zu dicht an ihn ran.
-3-
Notfalls wirft er Briefe übern Zaun,
...
Entscheidungskonflikt Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-1-
Was dich so stark bewegt,
dich umtreibt und erregt
dir die Nachtruhe raubt,
Erholung nicht erlaubt,
ist das Für und Wider,
das Auf und das Nieder
zwischen dem Ja und Nein
und dem Werden und Sein.
-2-
Zwei Seelen in deiner Brust
fürchten um den Verlust,
...
Auf der Reise zu mir selbst Claudia Behrndt
Vorschautext:
Ich fühle mich als Versagerin,
das Leben kann so grausam sein.
Ich weiß nicht, wer ich wirklich bin,
mein Wertgefühl ist schrecklich klein.

Ein Himmelskind, es winkt mir zu,
ich freue mich und sage Dank.
Ich folge ihm ganz sacht im Nu,
begleitet vom Willkommensgesang.

Ich schwebe dem Himmelskind entgegen,
es freut sich, dass ich bei ihm bin.
...
"Gedanken-Leier" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-1-
Das Stoppen deiner „Gedanken-Leier“
zieht von der Seele den grauen Schleier,
frei wird dein Blick für andere Wege,
endlich entkommst du dem „Denkgehege“.
-2-
Du siehst Fallen, die du dir selber stellst,
dein Tun, mit dem du auf die Nase fällst
und bemerkst, wie du dich ins Abseits drängst,
dich kleiner machst, bescheidest, selbst einzwängst.
-3-
Du lernst, dich mit dem Herzen zu sehen,
...
Tränen dürfen sein Claudia Behrndt
Vorschautext:
Wann habe ich Zeit für meine Tränen,
soll ich den Schmerz beim Namen erwähnen?
Vielleicht ist es besser, ihn zu verstehen,
denn Schmerz wird selten von selbst vergehen.

Wann ist es Zeit, sein Leid zu zeigen,
wann dürfen Tränen endlich steigen?
Erst wenn die Trauer dich befällt
und sie dein ganzes Herz erhellt?

Tränen sollten niemals schweigen,
noch sich vor falschem Lächeln neigen.
...
"Eine dicke Lippe riskieren" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion-

Sie gebärdet sich wie Xanthippe,
riskiert stets eine dicke Lippe,
ist spontan, nimmt Blatt vor den Mund
wenn sie laut ihren Unmut tut kund.
Wie eine Bombe sie explodiert,
wenn sie ihre Beherrschung verliert,
wird noch frecher, ausfallend, gemein,
kalt und hartherzig wie Felsgestein.
Ihr vorlautes Mundwerk steht nie still,
beleidigt, selbst wenn sie es nicht will,
...
Ich werde Lisa Nicolis
Vorschautext:
***

Das Grönland und den Gaza werd ich kaufen.
Verkauft ihr nicht, dann werde ich drum raufen
und schick euch auf den Hals meine Armada
und schnappe mir dazu auch noch Kanada.

Schlecht wären nicht dazu auch die Lofoten.
Die reiß ich mir recht gern unter die Pfoten.
Und sollte euch das alles nicht gefallen,
ich kann den Rest der Welt auch für mich krallen.

...
Der Mensch als Buch Michael Jörchel
Vorschautext:
Mit Menschen ist es oftmals
wie mit einem Buch.
Der Umschlag präsentiert sich ansprechend,
der Klappentext klingt interessant,
die ersten Seiten sind romantisch, spannend.
Irgendwann kommt der Moment an dem das Buch immer schlimmer wird.

Aber man ist schon so weit gekommen,
da fällt es schwer
und es fehlt die Kraft
Es beiseite zu legen.

...
Welt.Poetry.Day Sonja Dworzak
Vorschautext:
Wir Dichter, wir können im Stillen lang sitzen,
und kommen beim Reimen ins innerlich Schwitzen,
wenn Vers über Vers mit Herzblut geschrieben,
dann hinaus ins weite World Web getrieben
uns den Applaus untergräbt.
Wie sollen wir dann Inspiration noch haben?

Von Euterpe beschützt und mit Gaben beschenkt,
die sie mit der Feder durch Verszeilen lenkt,
so wie der Wind sanft das Blätterwerk streift
auch in unserer Kammer die Lyrik reift.

...
Vom Blumenfeld des Lebens Claudia Behrndt
Vorschautext:
Auf der Wiese, bunt und weit,
pflücke ich Blumen, dir geweiht.
Gänseblümchen, zart und rein,
sollen Sonnenstrahlen sein.

Ein Kräuterlein für dein Wohlergehen,
damit wir uns gesund noch sehen.
Ein Kleeblatt grün für dein Glück,
damit das Schöne kehrt zurück.

Mit Herz und Lächeln, treu gemeint,
sei dieses Sträußchen dir vereint.
...
Reise ins Ich Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Ich tauche ein in die glühende Abendröte,
gehe in der Morgenröte auf wie eine Sonne
verschmelze mit dem Gestein der Gebirge
tanze, zerfließe auf den Wellen der Meere,
schwinge mich mit den Vögeln in die Lüfte,
lasse mich treiben im Strom der Winde,
strahle mit leuchtender Sonne um die Wette,
drehe Pirouetten im Wirbel der Schneeflocken,
begleite den Rhythmus meines Herzens,
durchstreife die Landschaften meiner Seele,
reise mit Lichtgeschwindigkeit durchs All.
Die Straßen so trist und grau Thomas De Vachroi
Vorschautext:
In den Straßen die trist und grau,
versteckt sich mancher Mann und auch Frau.
Im Schatten der Gesellschaft sie hausen,
kaum Hoffnung und Trost im draußen.

Ohne Obdach, welch bitteres Wort,
die Gesellschaft, sie vergibt keinen Ort.
Kein Dach über dem müden Haupt,
Hunger und Kälte die Sinne raubt.

Doch inmitten all dieser Einsamkeit,
gibt es ein Fleckchen mit Zeit und Geleit.
...
Die Suche nach dem Glück Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Im Zuge unseres Erdenlebens
schaut man oftmals vergebens,
nach vorn und zurück –
sucht ständig sein Glück.

Es ist mal da und wieder fort,
finden kann man es an jedem Ort.
Die Bereitschaft zu einem glücklichen Leben
wurde jedem von uns mitgegeben!

Auch wenn das Glück mal verloren geht
und der Wind des Lebens alles verweht,
...
Was sind Helden Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Was sind Helden in dieser Zeit,
die mit lautem Getöse
Fragen nach dem Warum und Weshalb ganz
zielbewusst vertreibt?!

Helden sind nicht, die Kriege beschwör`n –
die Freiheit und Gott proklamieren
und damit im Grunde nur ihr eigenes Ego
betören!

Helden sind nicht, die sich dem Schönreden
verschreiben,
...
Angst vor der Zukunft Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Leben – manchmal bleibt die Angst davor,
wenn Zukunft im Nichts verschwindet
und kein Traum sich mehr streckt zum
Himmel empor!

Wenn zersplitterte Wirklichkeiten nur
noch bleiben,
zerborstene Gewissheiten quälen,
wenn dem Lauten und Schnellen
Stille und Sinnhaftigkeit enteilen!

Wenn das Ausbrechen auf Höhen der Geistessuche
...
Nicht zum Guten! Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Die blanke Wut packt mich,
daß sonnenklar erkennbar ist,
wie das Bild der Menschlichkeit verändert
täglich sich!

Nicht zum Guten – nein, das wär` zu schön,
die Könner dieser großen Tugend
lassen sich selbst im Kreise der Mächtigen
gar nicht mehr sehn!

Ein Mensch bringt sich und seine Familie um,
verweist auf das Versagen dieser Gesellschaft –
...