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| Titel | Autor | |||
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| Maß der leisen Stärke | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ich höre auf den stillen Grund, der Atem fließt in sanfter Ruh. Der Körper meldet sich gesund und findet langsam wieder zu. Ein Schritt ins Licht, ein kleiner Gang, die Kälte weicht dem warmen Sein. Ich halte Maß ein Leben lang und lasse Überlastung sein. So wächst aus Pflege neue Kraft, kein Drängen stört den inneren Raum. ... |
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| Beginn des Winters | Simone Seebeck | |||
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Vorschautext: Wenn der Winter beginnt bin ich zu Hause und will nicht raus Glätte auf den Straßen Schnee liegt weiß auf dem Haus Wenn die Kälte sich ausbreitet verstecke ich mich alleine suche neuen Mut während ich manchmal weine Du lachst über mich und bist ganz außer Dir Doch ich weiß, ein Herz ist in mir |
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| Ordnung im frühen Jahr | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Januar ensteht der Plan, der Tag gewinnt an fester Form. Ich schaue ruhig nach vorn so dann und bringe Wege in die Norm. Ich setze still den ersten Schritt, der Tag erhält ein festes Maß. Ein leiser Plan geht ruhig mit und hält die Ordnung klar und Strass. Die Zeit wird nun in Form gebracht, der Morgen steht im hellem Stand. ... |
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| Wunschtraum von einem Kinde | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: www.leitheim-Gedichte.de 1959 In meinem Bettchen träumte mir ein winterlicher Traum es stand im Zimmer nah bei mir ein buntgeschmückter Baum. --------------------------------------- Mit bunten Kerzen viel an Zahl am Baume rings herum die Zweige trugen „allzumal“ buntes - Brimborium ------------------------- ... |
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| "Wohin geht die Reise?" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- „Regierungsschiff“ auf hoher See droht auf Klippen zuzusteuern, es gelingt kein richtiger „Dreh“, Probleme Ängste befeuern. -2- Gefahr es vergeblich abwehrt, es wird zum Spielball der Wellen, die Navigation ist erschwert, Schiff wird Opfer von Stromschnellen. ... |
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| Manchmal... | Anita Namer | |||
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Vorschautext: Manchmal, wenn ich so an dich denke, am Morgen, wenn der Tag beginnt, stelle ich mir vor, meine Gedanken wären Sonnenstrahlen, und sehe dich und mich, im Licht. Manchmal, wenn ich so an dich denke, heute, gestern, morgen… stelle ich mir vor, ... |
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| Geköpfte Rose | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Kopf einer rosaroten Rose liegt auf Samt in der Pralinendose, den Kopf trug sie einst stolz auf langem Stiel, bevor er dem Messer zum Opfer fiel. Der Stiel war überall dornenbewehrt, darüber hat sich die Liebste beschwert, wollte der Rose Schönheit „begreifen“ ohne sich die Finger aufzureißen. Behutsam köpfte ich zarte Rose, legte sie in die Pralinendose, fortan kann die Liebste sie ergreifen, ohne sich die Finger aufzureißen. |
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| Vergessener Geburtstag | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Nachträglich selbstgestrickte Geschenke – Sorry, dass ich deinen Geburtstag vergaß als Müdigkeit sich in mein Gedächtnis fraß, „Vergessen“ sollte dich keinesfalls grämen, lieber solltest du deine Füße wärmen an flauschigen Socken und der Wärmflasche, beides wertvoller als ne Krokotasche, denn Väterchen Frost das neues Jahr begrüßt, das an warmer Sonne vielleicht viel einbüßt – auch binde dir den Strickschal um die Ohren, dann geht die Körperwärme nicht verloren, ... |
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| "Reinkarnierter" Apfel | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Ein Schnabel den Apfel attackiert, dieser Teile der Schale verliert bis sein Fruchtfleisch wie Püree zerfällt und dem Schnabel nicht länger standhält. -2- Des Apfels Leben ist kurz und trist, ne Made ihn von innen auffrisst, die sich von ihm so viel einverleibt bis nur sein Gehäuse übrig bleibt. -3- Der Apfel fühlt sich total gestresst, ... |
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| Fügung des Schicksals | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Der Himmel tut sich in ihr auf als das Glück nimmt seinen Lauf und ihr die große Liebe bringt, freudvoll ihr Herz hüpft und springt. Vom Liebesglück ist sie erbaut wird bald eines Mannes Braut, die vielen Kindern Leben schenkt, weil Liebe ihr Schicksal lenkt. |
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| Liebesleid | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Viele Tränen hat gekostet enttäuschter Frau ihr Liebesleid, sie fühlt sich wie schockgefrostet nach fast jedem Beziehungsstreit. Ihre Augen sind gerötet, die Liebe ist abgetötet, ne Mördergrube ist ihr Herz, randvoll mit dem Beziehungsschmerz. Sie beginnt Männer zu hassen, auf Frauen sich einzulassen, ... |
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| Prüfungsangst | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Mit ihren von Hoffen und Bangen blass bis glutrot gefärbten Wangen erwarten Schüler, was kommen muss, fürchten es wie einen Todeskuss, der keinem von ihnen bleibt erspart, sobald sich mit ihrem Wissen paart Abschlussprüfung mit vielen Fragen, auf die nun SIE haben das Sagen, denn endlich hören ihnen in Ruh, die, die sonst das Sagen haben, zu. |
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| Rund ums Glück | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Glück kann man nicht voraussehen – daher ist es unberechenbar ist unverkäuflich –daher kann man es nicht besitzen ist „unbegreifbar“ – daher kann man es nicht festhalten ist oft verschwistert mit dem Unglück (Glück im Unglück) – daher kann man es nicht begreifen ist vergänglich und ewig zugleich – daher lässt es sich nicht konservieren Glück Ein unberechenbares, „unbegreifbares“ Wirken, das in wundersamer Weise unseren emotionalen Hunger zu stillen vermag und somit entkräftete Lebensgeister anspornt zu einem konstruktiven Handeln und Sein. ... |
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| Ich laufe wie ein Pinguin | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Ich laufe wie ein Pinguin bei dieser Straßenglätte , weil ein Sturz bei mir bestimmt sehr schlimme Folgen hätte. Das sieht zwar etwas witzig aus- das kann mich nicht berühren, denn einen Beinbruch möchte ich auf keinen Fall riskieren. |
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| "I wasted time, ..." | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: „I wasted time, and now doth time waste me“ (Aus Shakespeare: Richard II.) „Ich habe Zeit vergeudet Und nun vergeudet diese Zeit mich.“ Habe ich je um Hilfe geläutet, Doch Zeit, wie erreiche ich Dich? Zwar scheinen unzertrennlich zeitnah wir In all unseren sehr langen Lebensjahren, Doch der Despoten und Tyrannen Machtgier Lässt uns schlechter in die Zukunft fahren. ... |
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| Das Erzählen wieder lernen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Das Erzählen wieder lernen Wir müssen wieder lernen, Geschichten zu erzählen, Sonst geht Frohsinn verloren. Erzählen heißt besternen, Fantasien zu erwählen, Wo wir hineingeboren. Wenn wir das nicht hinkriegen, Geht Lebensfreude uns verloren, Der Ton wird fad, der Himmel grau. ... |
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| Ein Winter - Nebel Tag | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Ein Winter-Nebel Tag www.leitheim-gedichte.de Gedicht - Nr.1060 von 1445 ---------------- Dichter Nebel kaum fünf Schritte geht die Sicht durch dichten Dust, weder Axt noch Messerschnitte spalten dichte, graue Luft. ------------------------------------- Wie in kalter, Gruft begraben Dörfer, Stadt das weite Land, von der Frühe bis zum Abend ... |
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| In frostigen Winterbildern von... | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: In frostig Winterbildern. Gedicht - Nr. 1045 ------------------ In frostig Winterbildern von Schnee und Eis zuhauf. Im Tanz von Flocken- Wilden im Garten kalter Hauch. ---------------------- Verlorenes Grün zu Füßen der Himmel grau nicht nah, Ein winterliches Grüßen wo erster Schnee nun da. ... |
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| Der innere Weg | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Übt euch in der Freude, denn sie ist jene Emotion, die der Liebe in Struktur und Wirkung am nächsten steht. Sie öffnet den Zugang zum Herzen und ermöglicht einen bewussten inneren Weg. Der Mensch ist dabei nicht getrennt vom Erleben: Er ist zugleich der Mond, der sich im Wasser spiegelt, und das Wasser, das vorbeifließt. Er ist die Sonne, die wärmt, der Regen, der fällt, der Lernende im Prozess des Verstehens ... |
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| Schutzraum | Meteor | |||
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Vorschautext: In einer Welt voller Unerwarteten liegt ein Gefühl von Geborgenheit im Wissen. In einer Realität falscher Wahrheiten keimt Sehnsucht nach Verlässlichkeit im Wünschen. Vertrauen auf ein morgen, ohne Angst vorm Aufwachen. Die Hoffnung nicht verloren, im Traum behütet zu schlafen ... ... |
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