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| Diagnose im Spiegel des Auges | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Die Bindehaut ist klar entzündet, ein roter Saum um meinen Blick. Gefäße weit, das Licht verschwindet, der Tränenfluss kommt stets zurück. Ich fühl ein Brennen, Zellalarm, mein Lid reagiert gereizt und schwer. Sekret wird klar, die Fläche warm, mein Blick ist müde, sieht nichts mehr. Doch Zeit und Ruhe wirken sacht, ich halt die Augentropfen still bereit. ... |
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| Der Viren Gast mit schlechten Manieren | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ich schleiche mich rein, ganz klein und gemein, durch Niesen und Husten lade ich mich ein. Ich hüpfe auf dein Sofa, dann gleich in dein Bett, ich bin winzig, doch nervig – extrem unnett. Ich bring Schweiß und Frost im wilden Verein, erst Sauna, dann Winter, so muss das sein. Du zitterst, du schnaufst, die Nase läuft los, ich klatsche begeistert – mein Auftritt ist groß. Doch irgendwann, pack ich die Koffer ganz still, weil mich keiner wirklich behalten will. ... |
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| So peu `a peu | Günter Van de Linde | |||
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Vorschautext: Heute Morgen zeigt die Waage, wieder hundertfünf Gramm mehr. Dabei steh ich auf Gemüse und verzichte auf `s Dessert. Morgens eine halbe Toast, mit ein wenig Magerquark. Eine Hand voll Vitamine, danach Dauerlauf im Park. Abends eine Scheibe Knäcke. Magen knurrt mit aller Macht. ... |
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| Mit allen meinen Sinnen * | Horst Hesche | |||
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Vorschautext: Ich ging mit off'nen Augen durch die Zeit und hab so manches Glück und Leid gesehen. Auch Wunder gab es, Gier und Neid. Neue Bilder zu jeder Zeit geschehen. Jeder Fall ist sehr verschieden so dass er ein Int'resse weckt, sowohl im Krieg, als auch im Frieden und Niederschrift durch Poesie bezweckt. Was ich sehe, was ich tief in meinem Herzen spür, bewegt mich, so ein Bild in Worte gleich zu kleiden. ... |
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| Jemand | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Wer hat keine Möglichkeit , er sich auf den Mitteln verlegen. |
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| Nur die Stille... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Nur die Stille... Zwischen Steinen schmale Wege. Der Sonnenschein wirkt so träge. Die milde Luft verbreitet Duft. Wildwuchs schützt die kleine Gruft. Dieses Grab verwunschen wirkt. In ihm sich ein Schicksal birgt. Namen sind schon längst vermoost. ... |
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| Frühlingsdüfte | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Als der Schnee in der Märzsonne zerrann, malte der Lenz Büsche, Bäume grün an, betupfte Wiesen mit bunten Farben nachdem letzte Eisblumen erstarben, als aus Knospen Blüten sich befreiten, die Düfte sich aneinanderreihten, um in „Schnuppernasen“ einzutauchen, dort Frühlingsgefühle einzuhauchen. |
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| Kreislauf von Leben und Tod | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Aus des Todes Dunkelheit über die Schwelle ins göttliche Licht. Aus dem göttlichen Licht über die Schwelle ins Leben. Aus des Todes Dunkelheit über die Schwelle ins göttliche Licht… ... |
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| Mein Alltagsheld | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Wir sind beide nicht mehr so jung, es fehlt an Energie und Schwung, doch du lässt an manchen Tagen, mein Herz ein wenig höher schlagen. Du schenkst mir Stunden deiner Zeit, bist da, wenn meine Seele schreit, geht's mir schlecht, machst du mir Mut, - in deiner Nähe geht's mir gut. Du hast viel von der Welt gesehen, nimmst gern teil am Weltgeschehen, ... |
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| Freundlichkeit | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Freundlichkeit erobert Herzen, ein Lächeln wiegt mehr als Gold und Geld. Mit diesem Funkeln in den Augen, verzauberst du die ganze Welt. Ein nettes Wort zeigt rasche Wirkung und verschönert mir den Tag. Ehrlichkeit und Herzenswärme, sind Dinge, die ich an dir mag. Ein kleiner Scherz im tristen Alltag, kann manchmal sehr erfrischend sein. Du überraschst mich immer wieder, bringst in mein Leben Sonnenschein. |
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| Ein letzter Versuch | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Morgens schenke ich dir ein Lächeln, mach´ mich immer für dich schön. Doch du schaust nur in die Zeitung, - ohne mich mal anzusehen. Beim Frühstück sitzt du mir gegenüber, schweigend trinkst du den Kaffee. Blickst nicht einmal zu mir rüber, bis ich in die Küche geh´. Heute hab´ ich mir was überlegt und greife zum Negligés aus Seide. ... |
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| Der Wildfang | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Leichtsinnig ist Katze Rosalie, bin in ständiger Sorge um sie, sie fordert die Kater auf zum Streit, ist ferner kein Kind von Traurigkeit. Die Katze legt sich mit Katern an und legt sich ins Zeug, so stark sie kann, ein wahrer Wildfang ist Rosalie, sie ist wie sie ist, drum lieb ich sie. |
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| Alter Mann reißt sich zusammen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - -1- Im Knochengebälk es knirscht und knackt, in den Knien ist er eingesackt, hält sich auf Krücken mühsam aufrecht und bewegt sich mehr schlecht als recht. -2- Er gibt nicht auf, der alte Mann, kämpft verbissen gegen Schwerkraft an, hält mühsam Balance auf Krücken, die sich in seine Hände drücken. ... |
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| Nebel | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Wie im Film von Edgar Wallace war der Nebel heute früh, auf dem Weg zu unsrem Bäcker war die Sicht so schlecht wie nie. Doch ich hoffe, dass der Nebel heute möglichst bald verfliegt und im Lauf des Tages letztlich doch die goldne Sonne siegt. |
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| Wir trauen uns halt mehr zu | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wir trauen uns halt mehr zu Da schlafen sie grundsätzlich nackt Und meinen, noch Fünfzehn zu sein. Doch wenn ein Infekt sie packt, Werfen sie Antibiotika ein. Leider ist man mit Einundfünfzig nicht mehr Fünfzehn, Das Immunsystem macht manches Mal schlapp, Aber man meint immer noch auf eigene Jugend zu seh’n: Geht bei mir wirklich die Post denn noch ab? ... |
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| "Hast Du gesehen, ..." | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: „Hast Du gesehen, …“ „Hast Du gesehen, die fahren glatt Nur ein Stockwerk hoch mit dem Aufzug, Sind so dick und bewegen sich statt Ohne Treppensteigen! Selbstbetrug!“ Ein wenig Lästern gehört schon dazu, Sich über Hotelgäste mokieren, Nur dann gibt inneres Teufelchen Ruh‘, Man darf ja Überlegenheit spüren… ... |
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| Die Zeiten haben sich geändert | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Wenn einem ward ein Glück beschert, mußt's als Geheimnis hüten. Wer gönnt dir heute noch das Glücklichsein ? Das Kräutlein Neid, es wuchert reich im Land, trägt üppig seine Blüten. |
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| Das treue Geleit | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Der Tod, er lacht schon lange schwer, er singt mir falsche Lieder, und wär ich nicht ein Menschlein mehr, kniet er nicht zu mir nieder. Wie zieht er fest an meinem Haar und zerrt an meinen Flügeln, ich wehre mich schon Jahr für Jahr und gegen alle Lügen. Er singt mir falsch von Tag zu Tag, die Töne schief und schiefer, ... |
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| Die Klage | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Was gilt des Sieges heller Schein? Ein Kranz, vom Herbste schon berührt. Ich will dem fernen Schimmer sein, Der mich ins milde Dunkel führt. Des Mutteschoß entleerte Halle, Sie hütet treu ein altes Pfand. Ob auch die stolze Säule falle, Bleibt Sehnsucht doch im Seelenland. Viel Leid wird tief im Herz getragen, Das Schicksal mahlt mit weisem Lauf. ... |
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| Perfekter Sturm | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Seht, wie der Adler gen Westen zieht, sein Schatten schwer auf salziger Flut. Ein zweiter eherner Drache durchpflügt das Meer mit kaltem Kiel. Feurige Falken kreisen droben, aus Blitz und List geschmiedet, während auf fernen Inseln das Kerosin wie Weihrauch brennt. Die Feldherren raunen vom „perfekten Sturm“ als ließe sich der Wind befehligen. ... |
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