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| Titel | Autor | |||
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| Morgenröte | Helga | |||
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Vorschautext: Wenn Elfen nun von dannen schweben, und Spinnen ihre Netze weben, die Vogelschar in höchsten Tönen singt, und Pan mir leis ein Ständchen bringt, wenn Nacht und Tag sich sanft berühren, dann will die Morgenröte mit ihrem Zauber mich verführen. |
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| fragmentiert | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Das Alter nimmt allem die Schärfe: ein Auge sieht groß und weit, das andere sieht kleiner und weint. *Aphorismus |
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| Gedanken schweben... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Gedanken schweben... Gedanken schweben übers Meer. Verweht im Wind die harte Wehr. Hand in Hand das spüren der Zeit. Die Wellen plätschern in das Leid. Endlose Weite wärmt das Gefühl. Sanfter Wind wirkt frisch und kühl. Seele wünscht sich hier ein Nest. ... |
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| "Schlemmerei" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Ich ess gern Fleisch, noch lieber Fisch, auch kommen bei mir auf den Tisch Kartoffeln, Nudeln, Brot und Reis, am liebsten ich in Kuchen beiss, bei allem ess ich mit Bedacht, damit mir, s Herz im Leibe lacht, trinke dazu ein Gläschen Wein, schenk mir manchmal ein zweites ein, Verdauung wird so angeregt, Inneres sie nach außen trägt, ... |
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| Der Tagträumer | MTH | |||
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Vorschautext: Der Blick verliert sich leise in der Nacht, als hätte jeder Gedanke sich davongemacht. Was eben noch Pflicht war, verblasst im Raum, die Welt zieht vorüber wie ein fremder Traum. Ein Wort auf dem Papier, ein Ton im Wind – wie schnell die Gedanken zu Dir entronnen sind. Was mich auch ablenkt, worin ich mich verlier, am Ende führt jeder Weg zurück zu Dir. ... |
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| Heute hast du keine Wahl | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Vanessa ist jetzt Mitte dreißig, intelligent und attraktiv. Jahrelang war sie motiviert und fleißig, dann lief beruflich einiges schief. Ihr Job im Reisebüro war in Gefahr. Der Flugverkehr brach sehr stark ein. Ihr Chef war morgens schon früh da und bat sie ins Büro hinein. "Ihr Arbeitsplatz wird leider gestrichen. „Ich muss Ihnen kündigen“, hat er gesagt. ... |
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| Qualm | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Qualm aus der Lunge legt sich auf rissige Haut unachtsam rauchen wir uns in die schon glühende Asche der Erde noch stehen in Flammen nur fremde Namen |
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| Hüftgold | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Es ist nicht alles Gold was glänzt. Goldenen Schmuck man wohl gerne trägt. Hüftgold die meisten Partner aber nicht so doll erregt. Hast du zu viel, wird deine erotische Ausstrahlung begrenzt. Suchst du die ideale Figur, halte dich vom Hüftgold fern. Du musst halt auf Einiges verzichten. Mit einer guten Figur kannst du es richten. Im Spiegel siehst du dich dann ... |
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| Eine Reise ins Paradies | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Ach Du meine Nase Hatte doch nur Druck auf der Blase Richte mich auf im Bette Fliege nun krachend durch die Decke Ziehe noch schnell den Kopf ein Träume genüsslich den letzten Reim Bin nun raus aus dem irdischen Raum Im Kopf noch einen verschwurbelten Traum Ich kann es nicht verstehen ... |
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| Bleiberecht | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Er war Stürmer. Vor dem Tor verwandelte er Augenblicke in Hoffnung. Auch unter Wasser kannte er seine Zahl: neunundvierzig. Im Freibad ... |
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| Weisheiten die uns Lebenslang begleiten | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Weisheiten die uns Lebenslang begleiten Wem der Schuh` passt Der zieht ihn sich an Da ist was Wahres dran So hat man es lebenslang gehört Wer kein Dreck am Stecken hatte Den hat es nicht gestört So haben sich ... |
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| Deutschland ist reichsbelastet | Meteor | |||
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Vorschautext: Deutschland ist reichsbelastet von faschistischer Kultur, nie ausgemerzt, bloß ausgerastet, schlummerte da was nur. Vor bereits über hundert Jahren ging dieser Nationalismus los, die Schuld an diesem Gebahren von Großreichdenken ist recht groß. Die Demokratie zurückzudrehen bleibt hoffentlich aussichtslos, ... |
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| Ach, Annegret | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Wenn es um die Männer geht, unterhalte ich mich gern mit Annegret. Sie ist taff und recht erfahren, mit ihren fünfundsechzig Jahren. Jetzt hat sie ihren dritten Mann und sagt, sie sei viel besser dran. "Sein Vorgänger war die reinste Qual", betont sie jetzt zum dritten Mal... Sie erzählte mir beim Abendessen, sie sei von diesem Mann besessen. ... |
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| Mein Herz wird schwer ... | Syelle Beutnagel | |||
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Vorschautext: Mein Herz wird schwer Nach dieser letzten Nacht, Der Nacht davor und davor. Dein Kopf neben mir wacht Und eben wacht, nicht mehr Im Leben so richtig steht, Himmel! wie die Zeit vergeht. Tag und Nacht, alles wird eins, Dein Atem, mein Atem gleich. Dein Bauchkullern, Mein Magenschmerz. Weltenschmerz. ... |
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| C H A R A K T E R | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Laß mich heute noch unwissend in deinen Lügen segeln , und dann freiwillig ertrinken im Unvermeidlichen. Erst als du dich abwendest, ich deinen Rücken und Nacken sah , erkannte ich deinen Charakter. Unberechenbar, launisch. |
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| Wer Dich mag | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wer Dich mag Wer Dich mag, der wird Dir’s zeigen, Dich mit lachendem Gesicht umarmen, Sich nicht verstecken, wenn Du gehst. Zuhörend wird er sich zu Dir neigen, Hat auch mit Deinen Nöten Erbarmen, Weil freundlich Du zum Menschsein stehst. Wer Dich mag, der wird Dich gern begleiten, Bleibt immerzu auch höflich und besonnen, Er will doch Freund des Menschen bleiben, ... |
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| 4. Der Tag, der seinen Stand verliert | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: 4. Der Tag, der seinen Stand verliert (Ein Zögern im Verlauf) Der Tag beginnt flacher als sonst, ein kaum spürbares Gleiten unter seinem ersten Licht. Er hält sich nicht fest, schwankt einen Hauch zwischen zwei Richtungen. Die Stunden liegen lose, als hätten sie ihren Takt ... |
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| Der lange Tag ist für mich oft eine Plag` | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Der lange Tag ist für mich oft eine Plag` Wenn mich die Langeweile plagt Und auch noch Unzufriedenheit an mir nagt Dann versuche ich es mal mit Dichten Und schreibe erfundene Geschichten Oft geht es aber auch daneben Aber damit ... |
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| 3. Der Schatten, der sich anders legt | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: 3. Der Schatten, der sich anders legt (Eine Verschiebung im Licht) Der Schatten fällt flacher als gestern, ein kaum sichtbarer Wechsel in der Haltung des Lichts. Er streift die Kante anders, als hätte der Tag seinen festen Winkel verloren. Die Fläche bleibt still, doch ihr Rand wirkt ... |
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| Zeitlos | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Ewig zu leben. In einer Kneipe sitzen. Mit anderen Trinkern reden. Mit dem Wirt streiten. Laute Musik hören. Andere Gäste stören. Selbst ein paar Lieder singen. Das letzte Geld ausgeben. Nur an das Morgen denken. Ohne Plan. Ohne jede Sicherheit. Mit jeder Schwäche. Und keiner Vernunft. Und das Leben neu wagen. Und es nach einigen Tagen wissen. Der Kopf ist wieder klar. Und ich werde ewig leben! ... |
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