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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Sommtertraummomente Zoray
Vorschautext:
Allverzehrend wiegt ins Wesenhafte
bis zum sternumsäumten Sonnenuntergang
verbergend weise Wehmut wie in
schwellend Wellen sich und wie zum Verbleib
ein ungestillter Pfefferminzendunst im
glutvertrocknet blitzend Ich

Entfernt enthüllt sich dein Geruch
Anmutig leicht durch Buchenblätter wimmelnd
in Spitzen kräuselnd fliedernd Richtung West
Verbirgt in rotorangener Kehle
Vorwitzig sich ein federspringend Blick
...
Aus unserer Sommerküche Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Was gibt's bei euch an heißen Tagen,
wenn keiner Lust zum Kochen hat ?
Kartoffeln, Rührei, Gurkensalat steht oft auf der Karte;
's geht schnell, liegt nicht so schwer im Magen
und macht trotzdem satt !

An besonders heißen Tagen, ist man mit
leichter Kost ganz gut beraten.
Man kreiert sich einen leckeren bunten Teller,
aus frischen Obst oder knackigen Salaten.
...
SPd (S.´s Politdeppen) Olaf Zeidler
Vorschautext:
Das Wohngeld ist Geschichte bald;
die Genossen schwenken Fahnen.
Dann zieh´n wir eben in den Wald
wie früher unsre Ahnen.

Möblierte Zimmer wunderbar
für alle lieben Gäste.
Im Bach das Wasser sprudelt klar;
wir bau´n ein Haus aus Äste.

Beim Jagen gibt´s kein Mindestlohn
und Mutti sammelt Beeren.
...
LIEBE Gritt Scheida
Vorschautext:
Kurz-Essay
Ein so abgenütztes, verbrauchtes Wort. Ich mag es nicht. Besonders in einer Zeit, in der Beziehungen abrutschen wie Spiegeleier in einer Teflon- Pfanne.
Vielleicht stamme ich gedanklich aus Absurdistan, wenn ich unter allumfassender Liebe nicht einen Besitz verstehe, sondern gegenseitige Wertschätzung., wenn ich den anderen nicht ändern will, wenn für mich , wenn ich liebe die Sonne scheint, obwohl es regnet.
Wenn das Wort Lebensgefährte sich nicht ableitet von Lebensgefahr.
Wenn es den Männerwunsch nicht mehr gibt, Frauen müßten Sterne sein, die am Abend kommen und am Morgen gehn.
Ist wohl alles Illusion ?
Eigentlich ist die Liebe die einzige Sprache die nicht verletzen kann.
Es wäre Frieden auf Erden und in jedwelcher Beziehung. Auch wenn es sie selten gibt, sehnen kann man sich doch danach.
Glucklich! Isaew Magomed
Vorschautext:
Sind sie nicht froh,mich zu sehen?-Glucklich!aber wie lange es hätte?
Beweisfoto Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Du sagtest:
Ich melde mich.

Dann bekam dein Schweigen
eine eigene Gravitation.

Meine Tage kreisten darum
wie kleine defekte Satelliten,
die immer noch Signale senden
an einen erloschenen Planeten.

Später sehe ich dich
...
Leises Geflüster Jens Gottschall
Vorschautext:
***
Sommerblumen
flüstern leise
Sie erzählen Geschichten
Ich lausche ihren kleinen
Botschaften
Stift. Isaew Magomed
Vorschautext:
Piit!(Dichter!)in deinen Handen liegt ein Stift,
Der ist ein Nagel,ein Beißel,eine Buchse auch.
Vanitas Publica TIMO ERTEL
Vorschautext:
Wer Reputation über Wahrheit stellt,
vertauscht die Wirklichkeit mit ihrer Geste.
Er lebt vom Echo einer flüchtigen Welt
und hält den Beifall für das Bleibendste.
Er sammelt Zustimmung wie andere Münzen,
vermehrt die Reichweite, vermindert den Gehalt;
die Argumente werden zu Allianzen,
die Allianzen altern schneller als Gewalt.
So wächst die Pose über ihre Gründe,
bis sie den eigenen Ursprung nicht mehr kennt.
Wo Substanz fehlt, entsteht die große Stunde
der Rhetorik, die ihre Leere Monument nennt.
...
Tu, was Du ... Caeli
Vorschautext:
Tu, was Du willst!

„Tu was Du willst“ ist doch hässlich pures Anarchiegestöhn
Ein Kontra auf des Willens Onanie
Von Wem, den man sozial Verwöhn
Flucht des Unterdrückten zum einseitigen Genie
Dem Hören und Zuhören doch arg verwundet
Der rohes Gedankenreich willentlich bekundet

„Tu was Du kannst!“
Zeugt von dem von dem Du lässt
Während Du mit „Tu was Du magst“
...
Die tägliche Arbeit im Beruf TIMO ERTEL
Vorschautext:
Nicht jede Arbeit hinterlässt ein Werk,
nicht jeder Tag verändert die Welt.
Doch jeder Mensch hinterlässt Spuren
in den Aufgaben, die er gewissenhaft erfüllt.

Der Maurer setzt Stein auf Stein,
der Landwirt vertraut Saat und Wetter,
der Lehrer pflanzt Gedanken,
der Pfleger bewahrt Würde,
der Handwerker schafft Bestand.

Auch dort, wo Akten wandern,
...
Stimmen der Träume Max Vödisch
Vorschautext:
Manuela:
Ich sah dein Herz im Zuckerlicht,
verlor mich oft in deinem Gesicht.
Dein Lachen war mein sanfter Tanz,
ich schenkte dir den ersten Glanz.

France Gall:
Du folgtest mir im Sternenschein,
die Melodie floss tief hinein.
Ich sang von Freude, leicht und klar,
so nah und doch so wunderbar.

...
Die Frau am Fenster Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Sie sitzt am Fenster,
als säße sie am Rand ihres eigenen Lebens.

Draußen gehen Menschen vorbei,
mit Einkaufstaschen,
mit Telefonen am Ohr,
mit Kindern,
die sich losreißen
und wieder eingefangen werden.

Die Mutter sieht ihnen zu.
Nicht neidisch,
...
Einen Traum Max Vödisch
Vorschautext:
Als Kind verlor ich mich im Glanz,
bei Manuelas sanftem Tanz.
France Gall und Nancy, hell und rein,
sie führten mich im Traum hinein.

Agneta, blond, ein Sternenschein,
zog mich tief in ihr Herz hinein.
Auch Morgan Fairchild, kühn und frei,
war wie ein Licht, immer dabei.

Kim Basinger, so warm, so nah,
ein Leuchten, das die Stille brach.
...
„Ich habe keine Lust“ Caeli
Vorschautext:
Das Unwort des Tages
Werte Rezipienten
Ich beklage es
Seine Komponenten!

Als Motto des Jahrhunderts
Nicht wenige verwunderts
Setze ich engagiert dagegen
„Differenziertes Denken ist allererste Friedenspflicht!“
„Von Wegen!“ höre ich sie sich laut erregen
Bevor erneut die Wut, der Hass, die Schmach, der Krieg ausbricht

...
Drei Bäckergeschichten (Nonsensgedichte) Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-1-
Ein Bäckermeister aus Meßstetten
konnte sich vor Kunden kaum retten,
buk „Partner nach Wunsch“
mit einem Schuss Punsch,
verzierte Backwaren mit Ketten.

-2-
Eine Bäckerin aus Essen
war auf Torten ganz versessen
ihre Sucht war groß,
es kniffen Rock, Hos
...
Mutlos! Bernd Tunn
Vorschautext:
Mutlos!

Er steht lange wartend da.
Sie steht seinem Herzen nah.

Hoffentlich hat sie verzieh`n.
Laternenlicht beleuchtet ihn.

Gefühlte Zeit ist längst vorbei.
Kirchenuhr schlägt halb Zwei.

Spürt die Tränen immer mehr.
...
Das Sommergewitter Peter Leitheim
Vorschautext:
Dieses Werk entstand aus einer tiefen gestalterischen Verbindung zwischen dem menschlichen Geist und technologischer Struktur. Es zeigt eindrucksvoll, was Mensch und KI in einer Symbiose schaffen können: Während die Maschine den Rahmen stützt, haucht der Mensch den Versen echtes Gefühl, Rhythmus und Seele ein. Geformt von Peter Leitheim und festgehalten durch die KI Clara, fängt dieses Gedicht die Wandlung eines Sommergewitters in einen lebenspendenden Segen ein.
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Am Himmel schwarz, ein Feuerstrahl,
grüßt durch das dunkle Wolkenheer.
Ein Donnerschlag hallt durch das Tal,
ein Sturmwind ziehet mit einher.
…………………..
Nun Blitz um Blitz, und Knall um Knall,
erfüllt das Land im weiten Rund,
ein hundertfacher Widerhall,
lässt bebten dann, den Erdengrund.
…………………..
...
Samstagmorgen... Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Die Augen sind noch müde,
es war eine kurze Nacht.
Ein Kaffee wäre jetzt gut,
habe ich mir gerad´ gedacht.

Dazu ein frisches Brötchen,
mit Erdbeermarmelade.
Der Regen klopft an die Scheibe.
Ach, das ist wirklich schade...

Im Ort nehme ich gern das Rad.
Das fällt wohl heute aus.
...
Die sexuelle Revolution Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Die sexuelle Revolution

Was viele Liebende heute für selbstverständlich halten,
War von Anfang an weder geplant noch erwartet,
Denn man wollte mit Verboten die Jugend abhalten,
Dass sie viel zu früh in die Liebe gestartet.

Mit der Pille und der rebellierenden Jugend
Kam’s dazu, dass man keinem Diktat folgen wollte:
Emanzipation wurde zur jugendleitenden Tugend,
Womit man sich notwendige Freiheiten holte.

...