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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Unter Bäumen Jürgen Wagner
Vorschautext:
Unter Buchen ist’s schattig und kühl
Unter Eichen ein erhab’nes Gefühl
Unter der Linde, da trifft man sich gerne
Durch Kiefern scheinen nachts die Sterne

Unter der Weide, da bist du Zuhaus
Unter Eiben ist‘s manchmal ein Graus
Unter Kastanien, da ist es gesellig
Das passt zu der Fülle nicht nur zufällig

Unter Birken geht‘s schwungvoll und leicht
Das Wispern der Espen ist unerreicht
...
Baumverwandte Jürgen Wagner
Vorschautext:
Die Bäume, sie begleiten unser Leben
Wir teilen mit ihnen das himmlische Streben
Der Erde treu und zum Lichte gewandt
sind wir im Geiste mit ihnen verwandt

So teilen wir Blüte und frühes Erwachen,
das Reifen zur Frucht, Erfahrungen machen
Den Samen, den geben wir in die Welt,
auf dass unser Erbe sich weiter erhält

Die Birne zur Geburt und eine Eibe am Grab
Die Birke zum Tanz und eine Eiche zum Rat
...
Menschen & Bäume Jürgen Wagner
Vorschautext:
Gut geerdet, zum Himmel gewandt
sind wir von Ferne den Bäumen verwandt
Uns're Füsse - die Wurzeln, das Haupt - die Krone
und dass man am liebsten gemeinschaftlich wohne

Uns're Haut - ihre Rinde, das Blut - ihre Säfte,
ihr Stamm - unser Rumpf, das Licht und die Kräfte,
Essen und Trinken, das Wiegen und Steh‘n,
der Same, das Wachstum - und auch das Vergeh'n
Ich hab einen Baum Jürgen Wagner
Vorschautext:
Ich hab einen Baum - das macht mich reich,
Er ist mir Freund, Kraftquelle zugleich,
ist Zuflucht und Trost und kann mir was geben
und erzählt mir manchmal auch etwas vom Leben

Ohne die Bäume kann ich nicht leben,
ihre Luft, ihre Wohltat, ihr himmlisches Streben
Ohne die Bäume will ich nicht sein,
so lasst uns sie schützen und hüten den Hain!
Tiere & Menschen Jürgen Wagner
Vorschautext:
Die Tiere seh'n, bewundern wir,
den Leu, den Adler und den Stier
Auf Tiere sehen wir hernieder,
sogar auf Raben und auf Biber

Vor Tieren wird uns oftmals bange
vor'm Bär, vor'm Wolf, vor Spinne, Schlange
Und manches Tier wird heiß geliebt,
besonders, wenn es singt und fliegt

Die Tiere, ja die brauchen wir,
doch nicht für uns're Macht und Gier
...
Frühlingssinfonie Marie Mehrfeld
Vorschautext:
Wer weiß schon genau, wieso
solche Weisen machen froh?
Die sich auseinanderwinden –
und doch stets zusammenfinden.
Jenes Jagen in zwei Stufen,
gleichberechtigt lautes Rufen,
leises Miteinandermischen,
disharmonisch auch dazwischen.
Dann die reinste Harmonie -
ohne sie gelingt es nie.
Falls die Töne lento fließen,
heißt es einfach: Augen schließen.
...
Noch herrscht Friede Horst Rehmann
Vorschautext:
Noch herrscht Friede

Regierung macht die Wirtschaft nieder,
der Mittelstand singt davon Lieder,
Rentner nagen schon am Hungertuch,
und den Kindern fehlt der Schulbesuch.

Bald schon macht sich der Widerstand breit,
gegen den Staat und die Obrigkeit,
das Volk macht sich seinen eignen Reim,
und verzichtet auf Regierungsschleim.

...
Ich bin hier und doch nicht da Luisa Sonnenschein
Vorschautext:
Meine Augen sehen dich.
Ich höre deine Stimme.
Ich spüre deine Nähe
auf meiner Haut.
Und dennoch:
Bin ich mit meinen Gedanken
weit fort
anstatt hier bei dir
Warten auf die Sonne Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Warten auf die Sonne

Die Tage und Wochen mit Regenschauer,
Da verkrampften sich unsere Herzen.
Schon jammerte mancher Getreidebauer,
Sah den Niedergang voller Schmerzen.

Vergessen sind alle Jahre davor,
Mit der die Heißzeit zerstörte,
Worauf nur der Erdbeerbauer schwor,
Weil ihm volle Ernte gehörte.

...
Und wieder hinunter Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Und wieder hinunter

Und wieder hinunter in den sonnigen Süden,
Den Caravan abgedeckt, Autos befüllt:
Kein Haus soll nun den Tag mehr behüten,
Wenn die Reislust unseren Hunger stillt.

Ja, es wird Zeit, man wartet da unten
Schon lange auf die Mitteleuropäer,
Die urlaubshungrigen, besten Kunden,
Die dort der Sonne ein wenig näher.

...
Echo lacht und kracht... Dani Blumen-Bär
Vorschautext:
Trotzig klecksen
Sommersprossen

die Kindheitsrufe
ins Jetzt.

Jung klingt
ihr Echo

zwischen den Ohren.

Lachen die
...
Wohnmögliche Räume Hihö
Vorschautext:
Weithin blicken wir …
Manchmal bis in tief-ferne Täler.
Weite schauen wir …
Manchmal in eines Abgrunds Gähnen.

Verweilen in hellem Licht …
sehen nicht Zurückgelassenes.
Gedenken nicht der dunklen Täler …
Flügelschlag wird langsam zaghaft laut.

Vieles (v)ertragen wir …
Manchmal zu wiederholtem Male.
...
Wir zwei Hihö
Vorschautext:
Wir zwei
wir irrten oft.
Wir fischten oft im Trüben

Wir zwei
wir suchten oft.
Wir übten oft gemeinsam Üben

Wir zwei
wir siegten oftmals unverhofft.
Wir kämpften hüben sowie trüben

...
Wir Hihö
Vorschautext:
Ich liebe dich!
Liebst du mich?
Wer mag solch Schnödes heut’ noch sagen?

Ich bin dein!
Du bist mein!
Wem mag solch ödes Reden heut’ noch behagen?

Warum nur immer Ich und Du?
Warum nur Dein
und Mein
und beides immerzu?
...
leben ist Farbensucher
Vorschautext:
leben ist
schwimmen
im endlosen meer
horizonte um dich
verschlossen
und weit entfernt
irrweg und hoffnung
dein ziel

klarer blick
auf den grund
des beruhigten meeres
...
Traumverloren Zoray
Vorschautext:
von Zoray

Ins unendliche
verblassen große träume
wie ausgerissen

weil entrissen der
friedlicheren stille
des ertrunkenen

nur dein aufbäumen
wider wiederkehrendes
...
Meine Tränen Manja Dietrich
Vorschautext:
Meine Tränen
von Manja Dietrich

Ich habe ein gebrochenes Herz.
Erfüllt von Trauer und Schmerz.
Meine Tränen werde ich Dir niemals zeigen.
Ich habe meinen Stolz.
Nur wenn es regnet, werde ich weinen.
Wie sehr ich Dich noch liebe,
wirst Du niemals erfahren.
Meine Selbstachtung werde ich mir,
für immer bewahren.
...
Beachte die Folgenlosigkeit! Barbara Mewes-Trageser
Vorschautext:
Beachte die Folgenlosigkeit,
bei allem, was du machst,
damit du spürst Gelassenheit,
wenn du in den Spiegel lachst!

Nimmst in Natur du Speis und Trank,
nimm den Abfall in die Hand,
steck ihn in den Rucksack rein,
die Natur wird dafür dankbar sein!

Beachte die Folgenlosigkeit,
bei allem, was du machst,
...
echo deiner worte Marie Mehrfeld
Vorschautext:
orte, an denen ich nicht war,
sind ohne mich ausgekommen,
und ich ohne sie,

meine irrwege
brachten mich näher zu dir,
brücken, die uns tragen,
bauten wir aus den steinen,
die uns stolpern ließen,

mich annehmen, wie ich bin,
hast du mich gelehrt,
...
Der Füller mit der schwarzen Tinte Marie Mehrfeld
Vorschautext:
Wie die Vermisstenlisten wachsen im späten Herbst – es schmerzt. Und das Bewusstsein ihres Fehlens auch. Was scheint verschwommen und was klar? Handeln wir besser aus dem Bauch?

Was ist gelogen, was ist wahr? Wir suchen Licht. Fragen nach Leben, es muss sie geben. Stirbst du nach mir? Nein, jetzt noch nicht? Geh’ ich vor dir? Und wenn, dann wie? Zu welcher Zeit? Ist’s Utopie?

Bist du bereit? Such’ ich die Klarheit im Gestirn? Ist sie nur Staub in meinem Hirn? Wie hieß der Ort, in dem du damals lebtest? Da war ein Pfad durch’s Feld im Mai, der Mohn, der Flachs, der laue Wind.

Da war viel Haut. Da war’n wir Zwei, bereit. Die Zärtlichkeit. Doch wann und wo. Und die Gesichter, zugewandt, sind sie dir alle noch bekannt? Waren wir froh, haben wir Widerspruch gewagt,

lag Wut in dem, was wir gesagt? Wer ging mit wem? Alles vergessen? Hast du die Dinge je besessen, nach denen du dich manchmal sehnst, hast du sie früher je erwähnt?

Der Kinder Lachen, sind meine nicht und doch ein Teil von mir, das sag ich dir. Die tote Amsel hier, war es der Kater? Das schöne Tier, das abends klagt vor unsrer Tür?

...
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