| Titel | ||||
|---|---|---|---|---|
| 3348 | Glorreicher Literaturkritiker | 05.10.26 | ||
|
Vorschautext: -Fiktion – Mit imponierender Gedankenkraft pflügt er durchs Labyrinth der Worte, seziert Gedichte mit der Präzision eines Laserstrahls, dringt so vor bis in die Molekularstrukturen gedanklicher Ebenen und erforscht die geheimsten Kammern der sich scheu offenbarenden Seele. Er leuchtet das Dunkel aus, fördert Geheimes zutage, ... |
||||
| 3347 | Vögel stimmen sich auf den Winter ein | 05.10.26 | ||
|
Vorschautext: Ein Schwarm von Wildgänsen vorüberzieht, sie fliegen Formation in Richtung Süden, die Amseln stimmen an ein Klagelied, ebenso Krähen, bis alle ermüden. Der Herbst eilt auf den kalten Winter zu, noch genießen Vögel die milde Wärme, Aussicht auf Kälte raubt ihnen die Ruh sie befürchten Hunger und leere Därme. Krähen fressen, was es zu fressen gibt, schwärmen aus zu den Äckern mit frischer Saat ... |
||||
| 3346 | Die Ruhebank | 05.10.26 | ||
|
Vorschautext: Eine Holzbank lädt zum Verweilen ein, durch Baumkronen fällt auf sie Sonnenschein, ein lauer Wind trocknet im Gesicht Schweiß, hier, im Schatten, ist es weniger heiß als direkt unterm blauen Firmament, wo die Sonne glühend heiß herab brennt. Müde strecke ich mich auf der Bank aus, atme tief durch, lasse den Stress heraus genieße das Rauschen in Baumkronen, wo Vögel in ihren Nestern wohnen, die mich mit ihrem Gesang beglücken, ... |
||||
| 3345 | Uns läuft die Zeit davon | 05.10.26 | ||
|
Vorschautext: Werden wir von Ereignissen überrollt, die uns in die Verdammnis stürzen? Wird unsere „heile Welt“ in sich zusammenstürzen, ehe wir uns versehen? Lassen wir uns blenden vom schönen Schein, der uns vorgegaukelt wird? Wir sitzen alle in einem Boot. Werden wir gemeinsam, ... |
||||
| 3344 | Die Liebe zur Bergwelt | 05.10.26 | ||
|
Vorschautext: -Fiktion - -1- Bewegung in lauer Herbstluft tut mir gut, ich grüße die Berge, schwenke meinen Hut, werde ihre Gipfel nicht mehr erklimmen, denn das Alter wird mein Lebenslicht dimmen. -2- Es schwinden die Kräfte, doch mein Geist bleibt wach, am Fuß der Berge murmelt der Gebirgsbach dort sitze ich, vor mir eine Staffelei, das Malen der Berge ist für mich Arznei. ... |
||||
| 3343 | Wie von Furien gehetzt... | 05.10.26 | ||
|
Vorschautext: - Fiktion – Sie redet in einer Tour, abgehetzt, wie von Furien gehetzt, um die zahlreichen Stimmen in ihrem Kopf zu übertönen, die von ihr gleichzeitig verlangen, ihren Forderungen Folge zu leisten. Es sind Anforderungen, die sich teilweise gegenseitig ausschließen ... |
||||
| 3342 | Das ist der Gipfel! | 03.10.26 | ||
|
Vorschautext: -Fiktion - Banaler Anlass bringt das Fass zum Überlaufen, das Pulverfass zum Explodieren. Er spuckt, geifert. Brüllstimme überschlägt sich. Er hustet, röchelt, schreit sich heiser, ... |
||||
| 3341 | "Logorrhoe" (Sprechdurchfall) | 03.10.26 | ||
|
Vorschautext: -Fiktion – Stichwort reicht, Sprechimpuls wird getriggert, Gedankenkarussell nimmt Fahrt auf, dreht sich schneller. Sätze sprudeln ungefiltert aus ihm heraus, verheddern sich ... |
||||
| 3340 | Wiederholt sich die Geschichte? | 03.10.26 | ||
|
Vorschautext: Die Historie es zeigt, Kriegslust Machthaber umtreibt - wer sich zu Kriegen antreibt, Friedenspläne hintertreibt, sich Gebiete einverleibt, düstere Kapitel schreibt. Die Historie es zeigt, Grauen sich in Herzen schreibt, die Angst in Seelen verbleibt, zermürbt, Vertrauen „zerreibt“, Schrecken die Opfer umtreibt, ... |
||||
| 3339 | "Winde weh,n - schiffen geh,n " | 03.10.26 | ||
|
Vorschautext: Stimme der Scham in ihm schrie, er schlug sich in die Prärie, übermächtig, sein Begehr -ohne Rücksicht auf die Ehr – der Drangsal nachzugeben, Entleerung anzustreben. Er ließ alle Scham fahren, man sah, s an dem Gebaren, das er an den Tag legte als sein Colon sich regte, die Vesica ebenso, ... |
||||
| 3338 | Verbundenheit mit rheinischer Weinkultur über den Tod hinaus | 02.10.26 | ||
|
Vorschautext: -Fiktion - Zu Lebzeiten kehrte er entlang des Rheins in vielen Kneipen ein, wegen des Weins, probierte dort so gut wie alle Sorten, als Weinkenner bekannt, allerorten, ließ er Weingläser zum Prosten erklingen, Fantasie breitete aus die Schwingen und er dichtete muntere Trinklieder, die man frohgestimmt sang, immer wieder. Dichters Urne bestattete man im Rhein, ... |
||||
| 3337 | Missglückte Dichtkunst eines Schrotthändlers | 30.09.26 | ||
|
Vorschautext: - „Nonsensgedicht“ - Was er zum Besten gibt, ist in der Regel Schrott, aus dem Zusammenhang gerissene Inhalte, zusammengeklaubt, bis zum Geht- nicht- mehr verdreht, die zerstückelten Worte presst er ins Reimschema. Substanzloses Geschwätz, aus der Luft gegriffen, tautologisch, bar jeglicher Logik, ohne Sinn - Gedanken verheddern sich in Widersprüche. Leser zweifeln bei dem „Unsinn“ an seinem Verstand. Wer die verquere Schrott-Lyrik des Dichters liest, läuft Gefahr an einem Augenkrebs zu erkranken ... |
||||
| 3336 | Sauna entgiftet Körper, Seele, Geist | 28.09.26 | ||
|
Vorschautext: -Fiktion - -1- Fühlt er sich unwohl in seiner Haut, weil ein Konflikt sich zusammenbraut und er nicht weiß, wo ihm der Kopf steht, er schnurstracks in nächste Sauna geht. -2- Dort steigt sein Gefühlsbarometer, im Kopf löst sich auf das Gezeter, aus allen Poren quillt Schweiß hervor, bald findet er zurück zum Humor. ... |
||||
| 3335 | Feierbiester unterwegs | 27.09.26 | ||
|
Vorschautext: - Fiktion - Wir feiern die Feste wie sie fallen, in Feierlaune wir uns gefallen schlagen manchmal gern über die Stränge, lassen dabei nie walten die Strenge. Wir leben nur einmal, heben Gläser, tanzen nach Musik der Trommler, Bläser machen frohgestimmt durch bis morgen früh, Anstrengung bereitet uns keine Müh. ... |
||||
| 3334 | Gedicht stimmt ein Klagelied an | 26.09.26 | ||
|
Vorschautext: -1- Ich könnte als Gedicht fortlaufend weinen, meine Zeilen sich nur unsauber reimen, auch wechseln sie nach Belieben die Länge, statt Lockerheit spür ich im Text Enge und Zwänge. -2- Die Grammatik wird kurzum ausgehebelt, Wörter werden nötigenfalls „geknebelt“, damit sie ins Zeilenende reinpassen, die „Geknebelten“ treten auf in Massen. -3- Ich könnte als Gedicht mich ständig schämen, ... |
||||
| 3333 | Traurige Vorstellung | 25.09.26 | ||
|
Vorschautext: Ein Trauerredner aus Klagenfurt setzte entsetzt an zu einem Spurt, an des Sarges Seite suchte er das Weite, verstörte den Witwer namens Kurt. |
||||
| 3332 | Wechsel von Tag und Nacht | 23.09.26 | ||
|
Vorschautext: Morgens geht die Sonne auf, der Tag nimmt seinen Lauf, abends löst der Mond sie ab, der Sonne Licht wird „knapp“, umso heller strahlt der Mond und leuchtet wie gewohnt umringt von vielen Sternen, hinunter auf Erden. |
||||
| 3331 | Untoter wird um Mitternacht lebendig | 22.09.26 | ||
|
Vorschautext: -Fiktion – Nosferatu steigt aus seinem Sarg heraus, klopft seine abgetragenen Kleider aus, dichte Staubwolken hüllen ihn dabei ein, der Stoff aus Samt und Satin wird niemals rein ist von speckigen Exkrementen verdreckt Insekten haben Kleidung durchtränkt, befleckt. Spinngewebe durchzieht sein schlohweißes Haar, Nachwuchs von Läusen vermehrt sich Jahr für Jahr, Nosferatu - Spinnen gehen ein und aus in seinen Augenhöhlen, sind ihr Zuhaus, ... |
||||
| 3330 | Ein Son(n)ett | 21.09.26 | ||
|
Vorschautext: -Fiktion – Sonne weckt mich mit goldenem Licht, ihre Strahlen streicheln sanft mein Gesicht die Wärme im Herbst ist angenehm, gemäßigtes Scheinen ist mir genehm. Sonne inspiriert mich zum Sonett, ich strecke, recke, räkle mich im Bett ergreif vom Nachttisch Kuli, Papier, überstürztes Schreiben wird zum Geschmier. ... |
||||
| 3329 | Hausputz lässt zu wünschen übrig | 21.09.26 | ||
|
Vorschautext: -Fiktion - -1- Unzählige Staubflocken filzig einander andocken, zum „Teppich“ sich verdichten und zur Säuberung „verpflichten“. -2- Im „Teppich“ Käfer krabbeln, sich mit Milben, Läusen kabbeln, auch mit Staubwanzen, Spinnen sie um beste Plätze ringen. ... |
||||