Profil von Ingrid Baumgart-Fütterer

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Anzahl Gedichte: 3.076
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Gedichte gelesen: 266.798 mal
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Titel
3076 Regenwetter 19.03.26
Vorschautext:
Es regnet Bindfäden,
nass sind Fensterläden
matschig die Waldwege,
auch die Wildgehege,
durchnässt sind Hut, Kleider,
triefnass ist, s Haar, leider,
klatschnass sind die Mützen,
Straßen voller Pfützen,
es wird nur noch krasser,
die Füße im Wasser
schmatzen bei jedem Schritt,
die Gesundheit nimmt, s mit.
3075 Gratwanderung 19.03.26
Vorschautext:
Zum letzten Mal
spüre ich deinen
warmen Händedruck,
bevor das Leben
sich aus dir zurückzieht.
Zum ersten Mal
spüre ich deine
eiskalten Hände
in der Umklammerung
des Todes.
Und mir wird bewusster
als je zuvor, wie
...
3074 Deiner Seele Flügel 19.03.26
Vorschautext:
Der Tod hat dich ins Abseits geleitet,
uns zerschlagene Hoffnungen bereitet
es gibt für uns keine Zukunft zu zweit,
mir tut das von Herzen so unendlich Leid,
doch mein dir treues Herz ist jetzt bereit,
es mit der Freude zu füllen, statt mit Leid,
genieße die gewonnene „Freiheit“,
spanne auf deiner Seele Flügel, ganz weit,
fliege himmelwärts in die Ewigkeit,
dort, wo du befreit bist von jeglichem Leid.
3073 Der neckische Mond 19.03.26
Vorschautext:
-1-
Der Vollmond plustert sich auf,
wächst über sich selbst hinaus
ändert der Gestirne Lauf,
bringt Chaos ins Himmelhaus.
-2-
Der Vollmond sich amüsiert
über tollen Schabernack,
setzt noch eins drauf und mutiert
zum Mond, bemalt mit Schwarzlack.
-3-
Der Vollmond ganz verschwindet,
...
3072 "Brain Fog" 19.03.26
Vorschautext:
-Fiktion –

Seine Lust ist geknebelt,
Sinne sind vernebelt,
Verstand geht ihm flöten,
seelisch steckt er in Nöten.
Sein Geist dämmert vor sich hin,
im Herzen steckt ein Pin,
Seelenschmerz bereitet
ihn zu Missmut verleitet.
3071 Lust und Frust der Studenten 19.03.26
Vorschautext:
-1-
Steinharte Bänke im Hörsaal
sind für Sitzfleisch die reinste Qual,
das gewiss nicht nur ein- zweimal,
und längerer Verzicht aufs Mahl
steigert die erleidende Qual,
auch diese nicht nur ein-zweimal.
-2-
Das Loch im hungernden Magen
erzeugt Frust und Unbehagen
und man beginnt, sich zu fragen:
„Wer hat m Hörsaal das Sagen?
...
3070 Bürde des Alters 19.03.26
Vorschautext:
-Fiktion –

In Gelenken zwickt, zwackt es,
Gehen schmerzt, verursacht Stress
Gedächtnis lässt ihn im Stich,
zu oft irrt und täuscht er sich.
Grauer Star trübt sein Sehen,
Er kann nicht aufrecht stehen,
Ohren stellen sich taub,
die Haut ist trocken wie Staub.
Sein Herz ist von Schwermut schwer,
seine Seele, schwarz wie Teer,
...
3069 "Hormonexplosion" 18.03.26
Vorschautext:
-Fiktion –

Frühling nicht nur die Stimmung hebt,
auch Körper, Seele, Geist belebt
und stark die Libido anregt,
„Mann“ ist von der Liebe bewegt,
sich gern zu Frauen ins Bett legt
wo die Liebe Trägheit behebt,
man sich verlustiert, angeregt.
3068 Enttäuschte Liebe 17.03.26
Vorschautext:
-Fiktion –

Jahre vergingen wie im Fluge,
dunkle Tage verschluckten das Licht,
er selber kam fast nie zum Zuge,
Trauer verfinsterte sein Gesicht.

Aus den Tiefen seines Seins
stieg heiße Sehnsucht empor
mit der Schwere eines Steins,
der restlos an Wert verlor.

...
3067 Ein Schatten seiner selbst 17.03.26
Vorschautext:
-Fiktion -

Seit sie ihn verlassen hat,
hat er sich selbst verloren
ist wie ein marodes Haus,
in dem niemand sich aufhält
außer der Seele Schatten,
die ihr Unwesen treiben
und ihn derart heimsuchen,
dass er den Tod herbeisehnt,
somit Ende der Qualen.
3066 Kriegswaise 16.03.26
Vorschautext:
Der Himmel brennt,
um, s Leben rennt
schnell wie der Wind
ein kleines Kind
weiß nicht wohin,
nichts macht mehr Sinn,
die Erde bebt,
sie sich anhebt
ein Loch aufreißt,
dichter Qualm beißt,
Wunde aufreißt
Kind ist verwaist
...
3065 "Der Lenz ist da" 16.03.26
Vorschautext:
Die ersten Frühlingsblüten sprießen,
Schneeglöckchen aus dem Boden schießen,
neue Welten sich ihm erschließen,
die Lebenssäfte schneller fließen,
lebensfreudig sie sich ergießen,
das Event kann er voll genießen,
Versonnenheit lässt darauf schließen.
3064 Genuss ohne Reue 16.03.26
Vorschautext:
-Fiktion –

Ihr Lächeln verscheucht seine Sorgen,
was kümmert ihn noch das Morgen
er gibt sich ihrer Zärtlichkeit hin,
sie massiert ihn von Fuß bis Kinn
sorgt sich liebevoll um den Alten,
küsst weg seine Kummerfalten,
vertreibt aus getrübten Gedanken
alles, was ihn lässt erkranken,
seine Hirngespinste vergehen,
endlich kann er klarer sehen
...
3063 Moralpredigten 16.03.26
Vorschautext:
-Fiktion -

Seine Moralpredigten
sie psychisch erledigten,
sie fraßen sich in ihr Herz
breiteten sich aus kopfwärts,
sie um den Verstand brachten,
Geister, die sie auslachten,
in ihrem Kopf polterten,
ihre Seele folterten.
3062 Einhalt gebieten 16.03.26
Vorschautext:
- Fiktion -

Er zupft an ihrer Schillerlock,
greift ihr schamlos unter den Rock
pflückt von ihrer Bluse Flusen
grapscht dabei an ihren Busen,
zieht ihr aus die Schuhe, Söckchen,
dazu noch ihr Tellerröckchen,
aber viel weiter kommt er nicht,
der Freund des Mädchens ihn verdrischt.
3061 "Vom anderen Ufer" 16.03.26
Vorschautext:
-Fiktion -

Mit enormer Stoßkraft pflügt er durchs Wasser,
imponiert am Uferrand den Frauen,
doch leider ist der Mann ein „Frauenhasser“,
keine kann auf seine Liebe bauen.
Das Spiel seiner Muskeln löst Erstaunen aus,
die Frauen haben nur Augen für ihn,
Adonis winkt, steigt aus dem Wasser heraus,
geht auf nen Mann zu, umarmt, küsst Erwin.
3060 Die Konkurrentin 16.03.26
Vorschautext:
-Fiktion -

Sie strampelt sich ab im Job
ist beruflich immer top,
arbeitet rund um die Uhr
von Müdigkeit keine Spur,
doch egal, wie viel sie tut,
für den Boss ist, s nie gut,
der um den Chefsessel bangt,
weil sie viel sich abverlangt
und er kaum mithalten kann,
als Niete fühlt sich der Mann.
3059 Himmlischer Empfang 16.03.26
Vorschautext:
Traugott legt sich sterbend darnieder,
es umweht ihn ein Duft von Flieder
ein Flügelpaar wirft Schatten auf ihn,
über ihn beugt sich ein Cherubin,
trägt Traugott in den Himmel empor,
zu Gottes Thron öffnet sich ein Tor,
dort wird seine Seele empfangen,
wird ewiges Leben erlangen.
3058 Braut Christi 16.03.26
Vorschautext:
Die junge, schöne Frau weckt Neugierde,
ist für Männer ein Objekt der Begierde
ihr Sex-Appeal bringt sie um den Verstand,
vergeblich bitte sie um ihre Hand,
denn sie möchte als Nonne Gott dienen,
so fleißig arbeiten wie die Bienen,
ihr Leben keusch im Kloster verbringen,
zum Herrn beten, Kirchenlieder singen –
jetzt wird sie verteufelt von den Kerlen,
von deren Lippen Schimpfwörter perlen,
doch mit Hilfe Gottes hält sie dem stand,
er hält über sie die schützende Hand.
3057 Mors certa, hora incerta 16.03.26
Vorschautext:
Des Todes sind gewiss – wir alle -
und sitzen bereits in der Falle,
denn wir sind in uns selbst gefangen,
um unser Leben wir oft bangen,
doch leider gibt es kein Entrinnen,
denn der Tod, der steckt in uns drinnen
und deshalb führt die Angst vor dem Tod
stets zur Flucht vor uns selbst, in der Not,
doch bei innerer Zerrissenheit
spüren wir erst recht seelisches Leid.


...