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| 703 | Sonnenstrahl | 03.07.26 | ||
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Vorschautext: Sonnenstrahl du kamst soeben, schenktest Freude, Glück und Leben. Licht voll Zuversicht aus Glück, komm zurück. Sonnenstrahl und Sonnenblenden, willst aller Wesen Kummer beenden. Licht verbreiten Gram oft brechen und mit Strahl die Trauer brechen. Sonnenstrahl oder Sonnlicht, Trost und Freude – für wen nicht. ... |
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| 702 | Die Motten | 03.07.26 | ||
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Vorschautext: Die Motten suchen das Licht, immer hinter ihm her. Und wenn sie es ham, ja dann wollen sie mehr. Die Motten machen es sich, meist selber nicht schwer. Doch hätten sie Grips, suchten im Dunkel sie eh’r. |
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| 701 | Das Problem Klein | 03.07.26 | ||
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Vorschautext: Es gibt für die größten Zwerge, meist keine tiefen Berge. Das so unangenehm; ist dass; und ein Problem. So eben wie für die hölzernsten Wichte, keine kleine Fichte. Alles Nonsens und Unfug, kein Problem sagts du; wie käme ich allein dazu. Kleine Leute haben’s schwer, hölzern nur - oder auch nur kleinerer. ... |
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| 700 | Der Berg | 03.07.26 | ||
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Vorschautext: Aus Urgewalten kriecht der Berg, hervor zu einem hohen Spitz. Das ist nicht allein ein Frühlingswerk; Berge sind es spitz immer – das kein Witz. Hoch der welche, tief die Täler; alles nur ein Werk für Haxenquäler. Der Berg ansich sicher sehr schön, ist doch ansich recht unbequem. Mag ihn mit Gipfelkreuze taufen, der ist gut bei Fuß und gut im laufen. |
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| 699 | Kriegsweisheiten im Reim | 03.07.26 | ||
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Vorschautext: Bomben, Minen – Granaten, Gräben und Klappspaten. All jenes ist Krieg, nur nie nicht ein Endsieg. Der wäre Frieden und Ruhe, für alle Kleidung, Nahrung, Schuhe. Und Hand in Hand, Friede und Ruhe im Land. |
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| 698 | Naßes | 03.07.26 | ||
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Vorschautext: Wären alle Flüß geflossen, alle in ein Meer ergossen. Bäche, Pfützen, nahes Deiche; auch dazu noch reiche. Das in allem – fern von Spaß; wäre Naß. |
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| 697 | Fragend | 03.07.26 | ||
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Vorschautext: Was und woher, warum und wie schwer? Was und weswegen, weshalb ein Segen? Was und wann, wer und wo kann? Wie und warum, fragen wir drum; weswegen und wo, wie und wieso? Wenn und wie, oder gar nie? ... |
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| 696 | Stars | 02.07.26 | ||
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Vorschautext: Looking to Stars, can be Mystery. Looking to Stars, is so easily. Oh Looking for, can be Mystery. They shining so bright, and they want to be. |
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| 695 | Stillleben | 01.07.26 | ||
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Vorschautext: Stillleben, still leben. Still eben; Leben eben. Stilles Leben, still erleben. Still eben, Leben leben. |
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| 694 | 101‘er – nein! | 29.06.26 | ||
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Vorschautext: Der Hundertste geht vorbei, der Hundert’ste fühlt sich noch frei. Der Hundertste noch wendet ein, der von Hundert lässt es noch grade sein. Einer von Hundert lässt allein, noch einer von ist hoffentlich mein! Doch hunderteinster letztlich dann sein; bitte ein nein und nichtig nein! |
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| 693 | Die Weide | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Die Weide nah am Wasser steht, die dort ihr in der Nähe seht. Was sie dort am Wasser will, darüber ist es eher still. Sie will wohl wachsen – ja gedeih’n, man möge es hier gern herzlich verzeih’n. Doch eines übt sie sicher nicht, verzicht. So lassen wir sie so gewähren, das tun darüber kein fremdes beschweren. Sie lebt vom Wasser – nahe Leide, so lassen wir sie doch sein – die Weide. |
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| 692 | Stetig Hexe | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Ja Frau Sexse, stetig Hexe, hat um Sechse stets Komplexe. Ist ählich wie Frau Leimer, nach dem Kehrdienst voll im Eimer. Herr von Pfaht, könnte kehren früh bis spat. Nicht etwa das er’s auch tat, daher ham wir den Salat. |
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| 691 | Gleisend | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Gleisend Licht, Licht zerbricht. Leuchtet schnell, leuchtend hell. Licht, leuchtend Licht, mehr nicht. |
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| 690 | Kunst | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Kunst kann sein auch kleinstes Ding, an dem Mehr an Arbeit hing. Kunst ist niemals nur benennen , Kunst muss man können und kennen. Insich oft selten banal, steckt in ihr oft Seelenqual. Sie zu wirken, sie zu sein; ist nie die Kunst für sich allein. |
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| 689 | Regen | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Ein leises trippeln auf’s Gestein, so schön und still kann Regen sein. Tropfen tropfend Wasserglieder, auf Land und Ebene hernieder. Regend Schauer, Regen’s Sein, Regen allein. |
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| 688 | Gedicht | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Nur eine Zeile für’s Gedicht, das geht so nicht. Doch komme ich zur dritten dann, fängt alles oft zu fließen an. Doch heute ist dem wohl so nicht. Ende vom Gedicht! |
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| 687 | Warum besorgen!? | 20.06.26 | ||
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Vorschautext: Warum sich heute besorgen, Morgen ist nicht jetzt; und Morgen ist Morgen. Warum sich um die, die für Sorgen sorgen sorgen; heute nicht du, verschiebe das davon borgen. Warum sich anderer Sorge borgen, die Sorge gibt’s immer; und Morgen auch; auch Morgen. |
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| 686 | Leb/-n | 19.06.26 | ||
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Vorschautext: Greife nach den Sternen, lebe (je-)den Moment. Tanze, singe, lebe; als wenn dich Morgen keiner kennt. Folg deinen Träumen, lache - liebe heute. Den du gehst den dein’n Weg, nicht den einer Meute. |
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| 685 | Der Eisberg | 13.06.26 | ||
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Vorschautext: Der Eisberg, Eis, Schnee und Eis und drauf Eisbär, Pinguin und irgend’n Kranich. Ach je, ach hätten sie doch schneller Bremsen können, einst, auf Schiffbord; auf der gesunk’nen Titanic. |
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| 684 | Vogel am Fenster | 12.06.26 | ||
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Vorschautext: In weitem großen Bogen, kommt er ums Haus geflogen. Vogel vor dem Morgenfenster, im fliegen glänzt ’er. Umschifft die Böhen und Wogen, kommt mehrfach mal angeflogen. Dann pfeift er - setzt sich, dein beobachten stört`s nich. Vogel des Himmels, Künstler der hohen Klüfte. ... |
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