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Statistiken


Anzahl Gedichte: 822
Anzahl Kommentare: 21
Gedichte gelesen: 244.686 mal
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Titel
822 Dein Tropfen zuviel
Vorschautext:
Deine Verführung
verläuft entlang der Spuren
meiner Berührung,
gebrannt mit heißen Signaturen.

Getarnt als Bogenschütze,
dein Körper mein erträumtes Ziel,
durchzucken meine Pfeilspitzen
dein erogenstes Sinngefühl.

Du bist der volle Staudamm,
ich dein letzter Tropfen zum Bruch.
...
821 Seelenstreichler
Vorschautext:
einfach nur zusammen mit dir liegen
nichts weiter als uns nackt vor Augen
auch sonst wird nur geschwiegen
mit Blicken wir uns den Atem rauben

streicheln sanft und zart mit Sehgespür
scannen unserer Körper Konturen
benutzen nur unsere Biolaser hierfür
berührungslos, hinterlasśen keine Spuren

und doch registrieren wir jeden Blick
als wenn du mich real berührst
...
820 Sinnlichkeit
Vorschautext:
wenn sich unsere Körper wortlos unterhalten
ihre Sprache ist international verständlich
sinnlich sämtliche Sensoren einschalten
eindeutige Signale tauschen in- und auswendig

komm zu mir, taste dich vor
berühr mich, atme mich tief ein
komm ganz dicht bis an mein Ohr
lass deinen Geschmack der meine sein

benebelt von animalischen Lockstoffen
unsere Instinkte übernehmen die Sinnkontrolle
...
819 Vor der Dämmerung
Vorschautext:
Triff mich wieder nach Einbruch der Dunkelheit,
folge der Krähe unheimliches Lied.
Um Mitternacht ist es endlich soweit,
ich bin es, der vor dir niederkniet.

Ein dünner Nebelschleier hüllt die Finsternis ein,
Umrisse obskurer Schatten der Nachtzeit,
eine nicht weit entfernte Silhouette
schwankt in der nackten Einsamkeit ...

Aus dem Krächzen des schwarzen Todesboten
blutet der Schrecken des Schattenreich'.
...
818 Horizont
Vorschautext:
Morgenröte verdrängt die Nacht,
der Horizont neigt sich nach vorn,
die Dunkelhälfte umhüllte ihn sacht,
wie Morpheus im Traumsandkorn.

Mit dem Auftritt der güldenen Sonne
fällt der Schleier im Erdschattenbogen.
Mit der Sichtweite flüchten Phantome,
auf der Himmelslinie Zukunftsboten.

Im ewigen Umlauf des Erdplaneten
kreisen Gedanken im lange Ungewissen.
...
817 Feuervögel des Alls
Vorschautext:
aus unendlichen, dunklen Weiten
ohne Schall, nur in Photonen
Sternenfeuer wir zu euch geleiten
dauert der Flug auch Äonen

erreichen wir den Erdenhimmel
Trommeln begleiten den Gesang
wir Feuervögel bringen Echokrümel
vernehmt der Sterne Klang
816 Laut und leise
Vorschautext:
Mal will ich stille Ruhe,
mal will ich lauten Lärm.
Beide Male ich darum buhle,
mich lebendig zu spürn.

In der Ruhe liegt die Kraft,
mein Geist erhellt mein Sein.
Sein klares Denken schafft
Entspannung bis ins Klein'.

Dass sich was um mich rührt,
meine Sinne Bewegung spüren,
...
815 Spuren im Sand
Vorschautext:
Dein Fuß tritt in meine Sandspur,
dass im Abdruck wir uns finden!
Doch verschmelzen sie uns nur,
wenn im Wasser sie verschwinden.
814 Lebensmitte - mitten im Leben
Vorschautext:
Statistisch mit um die 40 Lebensjahren
seine Lebensmitte man hat überschritten.
Doch selten wie heut' ist man im Unklaren,
die Garantie auf +40 Jahre ist entglitten.

Täglich wird berichtet von Krieg und Tod,
mitten im Leben dessen Ende stets droht!
Zu viele verlieren ihren Lebensgefährten,
bleiben zurück, erleben des Lebens Härten.

Und das weit vor der statistischen Mitte,
erbarmungslos schlägt das Schicksal zu!
...
813 Waldgrab
Vorschautext:
+++
Wo einst zur letzten Ruhe wurd gebettet,
ein Efeunetz sich entlang verkettet...
Unter ihm Schicksalsreste sich befinden,
letzte Lebensspuren sich dort verbinden.
Fragmente morscher Bretterstücke, einst gekreuzt,
verfaulte Trauerzeugen hinterbliebener Leuts.

Aufgegeben, vor Generationen verlassen,
übergeben an Kleinstkreaturenmassen,
welche sich gedankenlos damit befassen,
aus Verstorbenem Neues entstehen zu lassen.
...
812 Wie Wendy und Peter Pan ...
Vorschautext:
Im Moment befinde ich mich dort,
zwischen Schlafen und Wachen,
mein Traum ist eben erst fort,
erinnere mich gut an alle Sacben.

Könnten wir uns doch darin finden,
zusammen unsere Abenteuer erleben,
Meere befahren, Berge erklimmen,
neuen unerforschten Welten entgegen.

Wie Wendy und Peter Pan es taten,
in Nimmerland die Zeit vergessen ...
...
811 Sprung der Delphine
Vorschautext:
im Sehnsuchtsschauer
in deinen Augen gebadet
die Zeit verliert ihre Dauer
bin im Hier begnadet

dein Anblick hypnotisiert
mein Verlangen ist akut
Empfangsbereitschaft garantiert
vorfreudig wallt mein Blut

nun durstig nach deinen Lippen
will mich mit Opiaten überschütten
...
810 Schweigen
Vorschautext:
die Last unausgesprochener Worte
liegt unangenehm schwer in der Luft
jeder Atemzug durch die stille Pforte
schweigend zum leisen Ende aufruft

tausend Worte liegen auf den Lippen
doch dein Schweigen spricht lauter
mein Blick ist deinem längst entglitten
nichts sagend abwesend schaut er

ich sehne mich nach der Anfangszeit
schweigsame Stille hieß Glücksgefühl
...
809 Medium
Vorschautext:
Jede Frau ist einzigartig auf der Welt...
und folgt ihrer eigenen Prophezeiung!

Was immer man auch davon hält,
zu undurchsichtig ist ihr Warum.

Auch Moira sucht ihren Weg
durch des Lebens Sturm.
Von inneren Stimmen bewegt,
wird sie geleitet wie ein Medium!

Ihre Augen sind tiefe Teiche, die leise wispern,
...
808 Grollkontroll'
Vorschautext:
Wenn wir meinen,
wir hätten keinen Grund,
jemandem zu vergeben,
dann könnte folgender Befund
zum Nachdenken anregen.

Der schlimmste Feind wird beim Grollhegen
zum Mittelpunkt im weiteren Leben.
Mit soviel Einfluss auf das eigene Bestreben,
wird es keinen Seelenfrieden geben.

Groll schadet nur einem selbst,
...
807 Lesetempel
Vorschautext:
Schon weit vor dem Internet
verbrachte ich Zeit in einer Bibliothek.
Wieder mal den Ausweis verlegt,
das eine Buch kam zurück ... zu spät!

Anfangs Comics, Abenteuerromane,
in der Stadtbibliothek war ich zuhaus.
Was ist was?, ???, manches Profane,
so vieles lieh ich aus und sog es auf.

In der Uni-Bibliothek war es konkret,
weil da konzentriert viel Zeit vergeht.
...
806 Herzwunder
Vorschautext:
Irgendwie.........irgendwann
braucht es nur einen Wimpernschlag
die geringste Berührung des Herzen getan
um zu wissen, dass wahre Liebe sich offenbart
alles was wir mal waren, ist wie weggesprengt
wenn wir in unseren Augen hinab sinken
die Bäuche schmetterlingsbedrängt
wenn wir die Zeit an uns binden
wunderschön diese Wonnen
wenn wir das Wunder
des Verliebens
schmecken
...
805 Und es war Sommer (I)
Vorschautext:
In dieser lauschigen Sommernacht in der Strandbar warst du die schönste und sinnlichste Tänzerin. Eine betörend schöne Frau mit langen, leicht gelockten Haaren, einem wunderschönen Gesicht mit betörenden Augen und schlanker Nase, einem sehr ansehnlichen Körper mit schlanken, langen Beinen.
Mit deinen anmutigen und fließenden Bewegungen hast du die Blicke aller Männer auf dich gezogen. Trotz der hohen und dünnen Absätze deiner leichten, sommerlichen Riemchenschuhe schwebtest du sicher und elegant über den hölzernen Tanzboden und gingst auf in der rhythmischen Musik.

Noch vor wenigen Stunden kannten wir uns nicht. Endlich da! Ich wuchtete den Koffer auf das große französische Bett und sah mich im Hotelzimmer um. Es bot erstaunlich viel Platz, für ein 3-Sterne-Hotel und war sauber und frisch gelüftet. Ein großer Deckenventilator sorgte für die willkommene frische Böe, die die Luft im Raum bewegte, bei dieser Affenhitze im August. Trotzdem war mein Hemd gut zerschwitzt und ich zehrte es mir sogleich - mich schwer verrenkend -von der Haut. Zu meiner Überraschung besaß das Zimmer sogar einen kleinen Balkon, den ich dann auch gleich neugierig betrat. Man hatte einen herrlichen Ausblick auf das Meer - ok, zwischen zwei Hotels hindurch - doch für 3 Sterne, was will man mehr erwarten?!

Als ich gerade meine Arme hoch gen Himmel streckte und tief ein- und ausatmete, hörte ich hinter dem Sichtschutz zum Nachbarbalkon eine belustigte Frauenstimme:

"Naha!? Auch gerade erst angekommen?"

Und über die abgeschrägte Trennwandkante blitzte dein Augenpaar auf, mit einer Sonnenbrille im Haar.
Etwas erschrocken ob der unerwarteten Zuschauerin zuckte ich leicht zusammen, drehte meinen Kopf in deine Richtung und stammelte:

...
804 Vernebelte Augen
Vorschautext:
Ist der Himmel voller Rauch vom Feuer,
wenn die Flammen über uns hochsteigen,
wo sind dann all die Unschuldsbeteurer,
werden sie mit Fingern auf uns zeigen?

Sind ihre Augen weiter dicht vernebelt?
Sehen sie ihren Irrtum doch noch ein?
Zusammen sind wir alle jetzt geknebelt,
der befreite Drache sucht uns alle heim.

Und drohen alle gemeinsam zu brennen,
bereiten wir uns auf das Ungeheuer vor.
...
803 Der Nebel von Avalon
Vorschautext:
Wo die Nebel von Avalon die Luft durchdringen,
Wollt' ich die Nacht bei Dir verbringen.

Du Frau vom See, meine Sehsucht bist Du,
Mein Herz so bang, auf Deiner Insel findet Ruh'.

Inmitten Einhörner weiß am Ufer gebettet,
Fühl' ich in Deinen Armen mich errettet.

Von Türmen aus Glas und Stein bewacht,
Verloren die Zeit, Verlangen erwacht.

...