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| 837 | Raumschiff Erde | |||
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Vorschautext: Wir reisen auf einem orbitalen Habitat, sind optimal angepasst am Lebensraum. Unser Sonnenstern bestimmt die Fahrt, sein rasantes Tempo spüren wir kaum. Gestartet mit heftigem Impulsanschub, schießen wir durch unsere Galaxie, schauen aus Fenstern durch Lukenlup', was wir sehen ist reinste Fantasie. Unvorstellbare uralte Unendlichkeit, darin sind wir nur ein Meerestropfen. ... |
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| 836 | Dein Tropfen zuviel | |||
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Vorschautext: Deine Verführung verläuft entlang der Spuren meiner Berührung, gebrannt mit heißen Signaturen. Getarnt als Bogenschütze, dein Körper mein erträumtes Ziel, durchzucken meine Pfeilspitzen dein erogenstes Sinngefühl. Du bist der volle Staudamm, ich dein letzter Tropfen zum Bruch. ... |
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| 835 | Seelenstreichler | |||
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Vorschautext: einfach nur zusammen mit dir liegen nichts weiter als uns nackt vor Augen auch sonst wird nur geschwiegen mit Blicken wir uns den Atem rauben streicheln sanft und zart mit Sehgespür scannen unserer Körper Konturen benutzen nur unsere Biolaser hierfür berührungslos, hinterlasśen keine Spuren und doch registrieren wir jeden Blick als wenn du mich real berührst ... |
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| 834 | Sinnlichkeit | |||
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Vorschautext: wenn sich unsere Körper wortlos unterhalten ihre Sprache ist international verständlich sinnlich sämtliche Sensoren einschalten eindeutige Signale tauschen in- und auswendig komm zu mir, taste dich vor berühr mich, atme mich tief ein komm ganz dicht bis an mein Ohr lass deinen Geschmack der meine sein benebelt von animalischen Lockstoffen unsere Instinkte übernehmen die Sinnkontrolle ... |
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| 833 | Vor der Dämmerung | |||
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Vorschautext: Triff mich wieder nach Einbruch der Dunkelheit, folge der Krähe unheimliches Lied. Um Mitternacht ist es endlich soweit, ich bin es, der vor dir niederkniet. Ein dünner Nebelschleier hüllt die Finsternis ein, Umrisse obskurer Schatten der Nachtzeit, eine nicht weit entfernte Silhouette schwankt in der nackten Einsamkeit ... Aus dem Krächzen des schwarzen Todesboten blutet der Schrecken des Schattenreich'. ... |
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| 832 | Grollkontroll' | |||
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Vorschautext: Wenn wir meinen, wir hätten keinen Grund, jemandem zu vergeben, dann könnte folgender Befund zum Nachdenken anregen. Der schlimmste Feind wird beim Grollhegen zum Mittelpunkt im weiteren Leben. Mit soviel Einfluss auf das eigene Bestreben, wird es keinen Seelenfrieden geben. Groll schadet nur einem selbst, ... |
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| 831 | Horizont | |||
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Vorschautext: Morgenröte verdrängt die Nacht, der Horizont neigt sich nach vorn, die Dunkelhälfte umhüllte ihn sacht, wie Morpheus im Traumsandkorn. Mit dem Auftritt der güldenen Sonne fällt der Schleier im Erdschattenbogen. Mit der Sichtweite flüchten Phantome, auf der Himmelslinie Zukunftsboten. Im ewigen Umlauf des Erdplaneten kreisen Gedanken im lange Ungewissen. ... |
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| 830 | Ursprungszauber | |||
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Vorschautext: Wie selbstverständlich wir es nehmen, dieses unser aller Erdenleben. Unser Ursprung ist uns ein Rätsel, leisten uns dafür Glaubensgemetzel. Wir suchen stets nach neuen Wundern, ohne die uralten erforscht zu haben, immer noch die Antworten schlummern, auf die Fragen, wie, woher wir kamen. Es bleibt ein Geheimnis des Universums, wir sind nur gezauberte Symptome, ... |
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| 829 | Feuervögel des Alls | |||
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Vorschautext: aus unendlichen, dunklen Weiten ohne Schall, nur in Photonen Sternenfeuer wir zu euch geleiten dauert der Flug auch Äonen erreichen wir den Erdenhimmel Trommeln begleiten den Gesang wir Feuervögel bringen Echokrümel vernehmt der Sterne Klang |
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| 828 | Reset | |||
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Vorschautext: Die Welt droht kaputt zu gehen, alle Parameter deuten darauf hin. Doch sie selbst bleibt bestehen, regeneriert nach jedem Irrsinn. Alles zurück auf Neuanfang, wiedermal wird Tafel gewischt. Ruhig und ohne viel Zeitzwang den Planeten neu aufgehübscht. Wen interessiert schon gestern? Was zählt ist nur das Heute. ... |
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| 827 | Kuscheln | |||
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Vorschautext: Warum ist Kuscheln nur so reizvoll? Tiefe Augenblicke, selbst im Dunkeln, was macht einem da so liebestoll? Vier Seelentore, die sich anfunkeln. Man kommt sich so furchtbar nah, Haut an Haut und Herz an Herz ... Lippen werden zum Saugglockenpaar, die Gefühle schweben himmelwärts. Geborgen im gemeinsamen Schlaf, wenn am verletzlichsten, anvertraut, ... |
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| 826 | Obi van Kimono | |||
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Vorschautext: knapp im Kimono verhüllt schleichst um mich herum wie erregend sich das anfühlt dein Verführspiel ein Unikum dein Gürtel sitzt zu locker der Ausschnitt legt dich frei Augen groß wie bei Frogger mein Seufzer atemlos anbei Haut rãssiges Wildleder feingegerbt und blank ... |
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| 825 | Schattenzeit | |||
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Vorschautext: Deine Silhouette lässt Schatten seufzen. Deine Pirouetten erregen das Dunkel. Deine Kontur will sich mit meiner kreuzen. Zwei erigierte Seelen im Zwielicht funkeln. Lüsterne Schemen verlangen Wagnis. Düsteres Begehren im Finstern. Vergehen sich im lasziven Schattenriss. Im geteilten Abyss leidendes Zittern. Im Schattenwurf vollzogene Lustrituale, Schummerlicht erzeugt sakrale Fraktale. ... |
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| 824 | Zeit schinden | |||
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Vorschautext: Ich wollt, ich wär ein Schreiber, dessen Zeilen würden wahr. Ich wollt, ich wär schon weiter, mein Wissen bleibt fehlbar. Ich wollt, ich könnt alles erklären, was mich am Grübeln hält. Ich wollt, ich könnt im Schlaf hören, die Antworten, die wer mir erzählt. Ich wollt, ich würd den Sinn finden, wieso das Leben entstanden ist. ... |
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| 823 | Verhör | |||
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Vorschautext: Wenn du nicht bei mir bist, spüre ich tief drin in mir, dass du mich auch vermisst, mein Herz sehnt sich zu dir. Als wir zusammen kamen, sprengten wir jeden Rahmen. Ich spür dich von ganz nahem, liegst du in meinen Armen. Wir können alles sein, uns gehört die Welt allein. ... |
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| 822 | Popanz! | |||
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Vorschautext: Einst machte der kleine Firlefanz ganz wichtig auf lauten Popanz! Der Geck scharrte um sich herum ein kreischendes Brimborium. Doch sein Werk war nur Humbug, er war ja nur ein Possenreißer, vom Kokolores hatte man genug, blümerant wurd's um ihn leiser. Ein Rabauke der mit Mumpitz prahlt, wirkt nach wie fader Muckefuck. ... |
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| 821 | Tiefenerfahrung | |||
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Vorschautext: Das Flirren der schwülheißen Luft über deinen sengenden, sanften Hügeln verteilt deinen honigartigen Duft, verleiht dir deiner Sinnlichkeit Flügel. Deine Silhouette gleicht einer Sanduhr, dein Ozean fließt im Gezeitenstrom, verfolge Ebbe und Flut deiner Natur, kühler Marmor feucht von Pheromon. Schmelz deiner perlenden Gluttropfen durchdringt die Schichten meiner Haut, ... |
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| 820 | Volkseinsicht | |||
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Vorschautext: Wir sind ein gebrochenes Volk, leben unter einer geladenen Waffe. Keine höhere Macht ist uns hold, sind allein inmitten blökender Schafe. Erinnerungen im mahnenden Schall, vor hundert Jahren aus der Ferne, drohen zu verblaßen im kalten Verfall, verlieren ihre abschreckende Lehre. Werden wir im Sündenrückfall brennen, die Fehler unserer Ahnen wiederholen? ... |
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| 819 | Juno | |||
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Vorschautext: Über Grenzen von Wasser und Land, breitet Juno ihre Arme offen und weit, zarter Blütenreiz begehrlich entflammt, Blick verschmilzt ins natürliche Kleid. Eifrige Liebeslüste verbieten Aufschub, diese Zeit ist Sommerfreuden zu weihen, sanftere Sorgen füllen jeden Atemzug, irdische Leidenschaft verlangt Gedeihen. Adern wollen wohliges Feuer empfangen, bezaubernde Szenen der Liebe erfüllen, ... |
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| 818 | Laut und leise | |||
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Vorschautext: Mal will ich stille Ruhe, mal will ich lauten Lärm. Beide Male ich darum buhle, mich lebendig zu spürn. In der Ruhe liegt die Kraft, mein Geist erhellt mein Sein. Sein klares Denken schafft Entspannung bis ins Klein'. Dass sich was um mich rührt, meine Sinne Bewegung spüren, ... |
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