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| 787 | Dein Tropfen zuviel | |||
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Vorschautext: Deine Verführung verläuft entlang der Spuren meiner Berührung, gebrannt mit heißen Signaturen. Getarnt als Bogenschütze, dein Körper mein erträumtes Ziel, durchzucken meine Pfeilspitzen dein erogenstes Sinngefühl. Du bist der volle Staudamm, ich dein letzter Tropfen zum Bruch. ... |
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| 786 | Seelenstreichler | |||
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Vorschautext: einfach nur zusammen mit dir liegen nichts weiter als uns nackt vor Augen auch sonst wird nur geschwiegen mit Blicken wir uns den Atem rauben streicheln sanft und zart mit Sehgespür scannen unserer Körper Konturen benutzen nur unsere Biolaser hierfür berührungslos, hinterlasśen keine Spuren und doch registrieren wir jeden Blick als wenn du mich real berührst ... |
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| 785 | Sinnlichkeit | |||
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Vorschautext: wenn sich unsere Körper wortlos unterhalten ihre Sprache ist international verständlich sinnlich sämtliche Sensoren einschalten eindeutige Signale tauschen in- und auswendig komm zu mir, taste dich vor berühr mich, atme mich tief ein komm ganz dicht bis an mein Ohr lass deinen Geschmack der meine sein benebelt von animalischen Lockstoffen unsere Instinkte übernehmen die Sinnkontrolle ... |
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| 784 | Lebensmitte - mitten im Leben | |||
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Vorschautext: Statistisch mit um die 40 Lebensjahren seine Lebensmitte man hat überschritten. Doch selten wie heut' ist man im Unklaren, die Garantie auf +40 Jahre ist entglitten. Täglich wird berichtet von Krieg und Tod, mitten im Leben dessen Ende stets droht! Zu viele verlieren ihren Lebensgefährten, bleiben zurück, erleben des Lebens Härten. Und das weit vor der statistischen Mitte, erbarmungslos schlägt das Schicksal zu! ... |
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| 783 | Waldgrab | |||
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Vorschautext: +++ Wo einst zur letzten Ruhe wurd gebettet, ein Efeunetz sich entlang verkettet... Unter ihm Schicksalsreste sich befinden, letzte Lebensspuren sich dort verbinden. Fragmente morscher Bretterstücke, einst gekreuzt, verfaulte Trauerzeugen hinterbliebener Leuts. Aufgegeben, vor Generationen verlassen, übergeben an Kleinstkreaturenmassen, welche sich gedankenlos damit befassen, aus Verstorbenem Neues entstehen zu lassen. ... |
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| 782 | Schweigen | |||
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Vorschautext: die Last unausgesprochener Worte liegt unangenehm schwer in der Luft jeder Atemzug durch die stille Pforte schweigend zum leisen Ende aufruft tausend Worte liegen auf den Lippen doch dein Schweigen spricht lauter mein Blick ist deinem längst entglitten nichts sagend abwesend schaut er ich sehne mich nach der Anfangszeit schweigsame Stille hieß Glücksgefühl ... |
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| 781 | Medium | |||
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Vorschautext: Jede Frau ist einzigartig auf der Welt... und folgt ihrer eigenen Prophezeiung! Was immer man auch davon hält, zu undurchsichtig ist ihr Warum. Auch Moira sucht ihren Weg durch des Lebens Sturm. Von inneren Stimmen bewegt, wird sie geleitet wie ein Medium! Ihre Augen sind tiefe Teiche, die leise wispern, ... |
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| 780 | Grollkontroll' | |||
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Vorschautext: Wenn wir meinen, wir hätten keinen Grund, jemandem zu vergeben, dann könnte folgender Befund zum Nachdenken anregen. Der schlimmste Feind wird beim Grollhegen zum Mittelpunkt im weiteren Leben. Mit soviel Einfluss auf das eigene Bestreben, wird es keinen Seelenfrieden geben. Groll schadet nur einem selbst, ... |
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| 779 | Gedankenblitz | |||
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Vorschautext: Oft, wenn ich so da sitz, überrascht mich ein Gedankenblitz! Ohne Donner beim Gewitter, durchzuckt mich ein Gedankensplitter... Erst einige Stunden/Tage vorher, legte ich dazu die Lunte. Überlegte angestrengt so sehr, mit der Antwort auf der Zunge. ... |
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| 778 | Nebelmond | |||
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Vorschautext: Als ich mitten nachts aufwache, liegt Nebel auf dem Mond. Ein lichter Schleier kriecht sachte hoch über dem dunklen Horizont. Schäfchenwolkenwellen flüchten vor dem unvermeidlichen Grau, sie scheinen sich vor was zu fürchten, Nebel scheucht sie ins finstere Blau. Das rettende Ufer ist in weiter Ferne, um nicht im Unbekannten zu ertrinken, ... |
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| 777 | Schicksalslinie | |||
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Vorschautext: schon vor der Geburt unser Schicksal begann durch unsere Ahnen wir erst denkbar unsere Existenz viel früher fing bereits an woher wir kommen reichlich unklar wie wir sind nun in dieser irdischen Form die Genauswahl von den Eltern festgelegt bestimmt unser Erscheinungsbild so enorm was an Möglichkeiten in uns sich regt was aus den Anlagen wir dann machen uns als Schicksal vermeintlich selbst überlassen ... |
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| 776 | Arwen & Aragorn | |||
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Vorschautext: Als das Wasser fällt, scheint das Mondlicht anmutig hell, wo der Wind in den wehenden Blättern leis flüstert. Sie tanzt auf blühender Erde im beschimmerten Rondell, zur Musik, die von der Brise luftig getragen knistert. Beim sanftesten Klang des fröhlichen Elfensingsang lächelt sie zum Tanzschritt des Frohsinns doch bang. Arwen Evenstar, du bist sein Licht in der Dunkelheit, wenn der Pfad der Schatten seine Grauen ihm zeigt. Inmitten des Elfenliedes, aber in weiter Ferne, ging er ins Exil, selbst erwählt, sichtlich ungerne. ... |
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| 775 | Etappen | |||
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Vorschautext: Sucht man nach Anàlogien in der Natur, um das Menschsein richtig zu ermessen, auf der Erde findet sich dazu keine Spur, derartige Wesen hat der Planet nie besessen. Die Lebensphasen ähneln Pflanz' und Tier, der Zellverfall begrenzt die Verweilzeit. Krankheiten, Krieg, Mord sorgen dafür, selten einer erreicht die Mindesthaltbarkeit. Durch Mitgefühl selbst im Herzen verletzt, sich Zugeneigte um sich sorgen, trauern, ... |
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| 774 | Schattenregen | |||
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Vorschautext: Nichts ist unrein oder verboten im klaren Wasser. Niemand steht zwischen uns, nur der Regen. Dein Schweiß und deine Küsse vermischen sich mit den fallenden Tropfen und jeder meiner Faser, während meine Hände den Perlen folgen verwegen, die über deinen Körper rinnen, und der Feuchtefilm ... |
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| 773 | Und es war Sommer (I) | |||
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Vorschautext: In dieser lauschigen Sommernacht in der Strandbar warst du die schönste und sinnlichste Tänzerin. Eine betörend schöne Frau mit langen, leicht gelockten Haaren, einem wunderschönen Gesicht mit betörenden Augen und schlanker Nase, einem sehr ansehnlichen Körper mit schlanken, langen Beinen. Mit deinen anmutigen und fließenden Bewegungen hast du die Blicke aller Männer auf dich gezogen. Trotz der hohen und dünnen Absätze deiner leichten, sommerlichen Riemchenschuhe schwebtest du sicher und elegant über den hölzernen Tanzboden und gingst auf in der rhythmischen Musik. Noch vor wenigen Stunden kannten wir uns nicht. Endlich da! Ich wuchtete den Koffer auf das große französische Bett und sah mich im Hotelzimmer um. Es bot erstaunlich viel Platz, für ein 3-Sterne-Hotel und war sauber und frisch gelüftet. Ein großer Deckenventilator sorgte für die willkommene frische Böe, die die Luft im Raum bewegte, bei dieser Affenhitze im August. Trotzdem war mein Hemd gut zerschwitzt und ich zehrte es mir sogleich - mich schwer verrenkend -von der Haut. Zu meiner Überraschung besaß das Zimmer sogar einen kleinen Balkon, den ich dann auch gleich neugierig betrat. Man hatte einen herrlichen Ausblick auf das Meer - ok, zwischen zwei Hotels hindurch - doch für 3 Sterne, was will man mehr erwarten?! Als ich gerade meine Arme hoch gen Himmel streckte und tief ein- und ausatmete, hörte ich hinter dem Sichtschutz zum Nachbarbalkon eine belustigte Frauenstimme: "Naha!? Auch gerade erst angekommen?" Und über die abgeschrägte Trennwandkante blitzte dein Augenpaar auf, mit einer Sonnenbrille im Haar. Etwas erschrocken ob der unerwarteten Zuschauerin zuckte ich leicht zusammen, drehte meinen Kopf in deine Richtung und stammelte: ... |
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| 772 | Tränensprache | |||
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Vorschautext: Wenn Schweigen lauthals ausspricht, wortlos Schallmauern durchbricht. Hinter Lippen Schreien übt Verzicht, Aus Augendauern Stummes auskriecht. In gesammelter Tropfenform drängt es von innen nach vorn perlt heraus konzentriert still und leise unkommentiert ... © meteor 2025 |
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| 771 | Der Zauberlehrling | |||
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Vorschautext: Johann Wolfgang von Goethe schrieb, wie ein Zauberlehrling in Not geriet. Weil er mit zu wenig Meisterwissen, von ihm Angerichtetes musste büßen. Die Zauberhausaufgaben nicht gemacht!? Ungeduldig sofort ans Loszaubern gedacht? Zuviele Besengeister sinds gewesen ... Vergessen, wie Geister wieder Besen! Der Meister in der Not greift noch ein, was, wenn er nicht rechtzeitig daheim?! ... |
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| 770 | Mitternacht | |||
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Vorschautext: - Mitternacht - ruhelose Gedanken hindern mich daran wie Schranken versperren sie den Zugang zum Treffpunkt im Land meiner Fantasie der Träume von Sehnsucht und Euphorie will den Lohn für den überstandenen Tag überlebte ihn, was nicht jeder vermag rette mich vom Leben müde zur Nacht flieh in den Schlaf, mein Geist erwacht das Schließen meiner aufgeregten Augen ... |
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| 769 | Horizont | |||
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Vorschautext: Morgenröte verdrängt die Nacht, der Horizont neigt sich nach vorn, die Dunkelhälfte umhüllte ihn sacht, wie Morpheus im Traumsandkorn. Mit dem Auftritt der güldenen Sonne fällt der Schleier im Erdschattenbogen. Mit der Sichtweite flüchten Phantome, auf der Himmelslinie Zukunftsboten. Im ewigen Umlauf des Erdplaneten kreisen Gedanken im lange Ungewissen. ... |
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| 768 | Wikingerliebe | |||
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Vorschautext: Im Atemnebel tanzen unsere Seelen vereint und anmutig wie Walküren. Auf unserem Liebesteppich wir flehen, mögen uns die Götter hold führen. Durch Odins Hallen wirbeln 2 Herzen, im uralten Rhythmus hallen sie wider. Zur Liebe ertragen wir alle Schmerzen, im Leuchtfeuer entzünden wir wieder. Unsere Herzen erheben sich wie Funken, baden in der Umarmung der Leidenschaft. ... |
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