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Anzahl Gedichte: 237
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Titel
237 K o s t b a r e s 22.07.26
Vorschautext:
In unserem Leben, das oft rast,
gibt es viel Sorgen und auch Last.
Doch auch ein Band, so fest und klar,
das uns umschlingt ganz wunderbar.

Ein Band, das ohne Worte spricht,
und selbst im Sturme niemals bricht.
Es fordert nichts, es schenkt sich her,
macht Tage leicht und noch viel mehr.

Man kennt sich blind und schätzt sich sehr,
braucht darum kaum der Worte mehr.
...
236 Einmal im Jetzt 22.07.26
Vorschautext:
Das Gestern, es zählt nicht mehr
und das Morgen liegt noch fern.
Drum hab in diesem Augenblick
dich doch selber einmal gern.

Genieß’ den milden Sonnenstrahl,
der sanft auf deinen Wangen ruht.
Und vergiss mal kurz die laute Welt,
denn dieser Moment, der tut dir gut.

Halte ihn fest mit beiden Händen,
wie einen Schatz, der dir gehört.
...
235 F a l t e r f l u g 22.07.26
Vorschautext:
Ein Hauch von Seide, zart und leis,
im Flug da liegt sein Lebenskreis.
Kein lautes Rauschen, kein Begehr,
er schwebt dahin im Blütenmeer.

Mal tief im Schatten, mal im Glanz,
verzaubert uns sein Wellentanz.
Ein stilles Flattern, bunt und fein,
so zeigt er sich im gold'nen Schein.

Er ist ein Traum aus Sonnenlicht,
den eine Erdenlast niemals zerbricht.
...
234 Silhouetten der Nacht 18.07.26
Vorschautext:
In einem silber-blauen Geisterlicht,
wenn kaum ein Laut die Stille bricht,
erwacht auf Mauern, Moos und Stein
ein flüchtiger, dunkler Wiederschein.

Kein Körper ist’s, der dort sich regt,
nur Schwärze, die der Wind bewegt.
Tänze aus Nichts und Sternenstaub,
geflüstert zart in der Bäume Laub.

Ein Spiel von Licht und Dunkelheit,
geschrieben im Glanze der Ewigkeit.
...
233 R ü c k z u g 18.07.26
Vorschautext:
Wer mich nicht nimmt, so wie ich bin,
dem bleibt die Tür zu meinem Leben zu.
Mit diesen Leuten hab ich nichts im Sinn,
sie nehmen mir nur meine Seelenruh’.

Ich streite nicht mehr, das lass ich sein,
als Besserwisser ignorier’ ich sie stumm.
Ihr negatives Denken macht mich klein,
ich diskutiere mit ihnen nicht herum.

Sie zerren und reißen an meinen Nerven,
erschöpfen meine Kraft und Energie.
...
232 U n v e r z a g t 18.07.26
Vorschautext:
Wo vor Unwägbarkeiten wir stehen,
hält das Leben kurz den Atem an.
Ehe wir dann können weitergehen,
Schritt für Schritt und immer voran.

Der Zweifel mag im Schatten lauern,
stets findet Hoffnung neues Licht.
Wir reißen ein die stummen Mauern,
weil Zuversicht den Bann durchbricht.

Die Zukunft ist ein Buch mit Siegeln
und wir haben 's mutig aufgeschlagen.
...
231 Mitternachtszauber 14.07.26
Vorschautext:
In Bäumen rauschen alte Lieder
wecken, was schon lang' vermisst.
Der Mond gießt Licht zur Erde nieder,
auf Wiesen, die der Sommer küsst.

Ein Duft von Blüten, süß und schwer,
führt meinen Geist in sanfte Träume.
Die erste Liebe fühle ich so sehr
in dieser Nacht der stillen Räume.

Vergessen möchte ich die Schmerzen
möcht' jene Zeit noch einmal spür'n,
...
230 Herzgefühl 14.07.26
Vorschautext:
Das Herz kennt keine kalte Pflicht,
auch hört's auf kluge Worte nicht.
Kein strenges Dogma, kein Gesetz,
zerreißt sein feines, freies Netz.

Es lässt sich niemals dirigieren,
von harten Regeln nicht verführen.
Prinzipien sind ihm völlig gleich,
das Herz, es lebt im eig'nen Reich.

In dem es sich ergibt nur dann,
wenn ein sanfter Blick erweichen kann.
...
229 Letzte Warnung 12.07.26
Vorschautext:
Ein leises Ticken füllt den Raum,
will unsere blinde Ruh’ zerstören.
Bald endet jäh der tiefe Traum,
sollten wir nicht darauf hören.

Vom Polareis, das im Meer ertrinkt,
dem Zorn der Atome, tief im Schacht.
Und vom Feuer, das zum Himmel winkt,
wird diese Uhr in Gang gebracht.

Der Zeiger rückt, er zittert sacht,
kein Halten gibt es, kein Zurück.
...
228 Sinfonie de Meeres 11.07.26
Vorschautext:
Wenn die Sonne über dem Meer erwacht
und Wellen im Morgenlicht lustig tanzen,
hat sich die Dunkelheit sacht davongemacht
und Lichtstrahlen glitzern wie edle Lanzen.

So beginnt der neue Tag zart und lind,
während Reflexe im Sande spielen;
getragen vom sanften Morgenwind,
der leise flüstert von fernen Zielen.

Das Herz wird leicht und die Sorgen leer,
nur Salz auf den Lippen und Weite im Blick.
...
227 Regenbogen 08.07.26
Vorschautext:
Wenn sich der graue Regen lichtet,
steigt hell ein buntes Band empor.
Das zarte Licht, das man da sichtet,
tritt strahlend aus dem Wolkentor.
Ein Brückenbogen, stolz und weit,
zieht sanft am Himmel seine Spur.
Das ist ein Anblick, der erfreut;
ein wahres Wunder der Natur.



© Birgit Klingebeil
...
226 Goldener Mittag 08.07.26
Vorschautext:
Ein Flügelschlag im hellen Licht,
der Wind, der leise Gräser bricht.
Das Gold der Sonne auf der Haut,
von fern der Kuckuck ruft, vertraut.

Der Duft von Heu und wildem Klee,
ein Glitzern auf dem blauen See.
Der Sommer zeigt uns, was er kann,
und zieht die hellsten Kleider an.

Alles schwebt in warmer Glut,
der Tag tut Herz und Sinnen gut.
...
225 Goldener Morgen 08.07.26
Vorschautext:
Ein lauer Wind durchzieht die Stille,
der Nebel weicht dem Sonnenlicht.
Im Wald erwacht der Vögel Wille,
der Tag beginnt, das Dunkel bricht.

Ein Tropfen Tau am grünen Blatte,
er funkelt wie ein kleiner Stern.
Der Morgenhimmel, zart wie Watte,
vertreibt die Träume, nah und fern.

Die Blumen recken sich zum Glanze,
der mild durch letzte Wolken bricht.
...
224 Ankunft im stillen Ich 05.07.26
Vorschautext:
Im hellen Licht der Morgenstunde,
liegt tief im Wald ein stilles Glück.
Es schweigt die Welt in weiter Runde,
hält allen Lärm von uns zurück.

Ein Bach fließt in der weichen Stille,
mit sanftem Gurgeln, rein und klar.
Es ist, als wär’s der Schöpfung Wille,
wie sein Lied erklingt, so wunderbar.

Das Wasser spielt mit Kieselsteinen,
ein Glitzern tanzt im klaren Lauf.
...
223 Wenn das Gipfelkreuz lacht 02.07.26
Vorschautext:
Hoch über dem Etschtal, im Morgenlicht,
der Gantkofel stolz durch die Wolken bricht.
Vom Gampenpass steigen wir ihn hinauf
und folgen stetig dabei dem Sonnenlauf.

Bergfreude wird im Herzen erklingen,
wenn wir den markanten Berg bezwingen.
In den Haaren spür'n wir die warme Luft
und die Nasen umweht ein harziger Duft.

Sacht steigend führt der Weg uns bergan
und so kommen wir dann am Felix- See an.
...
222 Daseins- Melodie 30.06.26
Vorschautext:
Ein Sturm von außen rüttelt laut,
an allem, was du dir erbaut.
Er fordert dich und raubt dir Licht,
doch deine Wurzeln bricht er nicht.

Auch wenn der Weg im Nebel steht,
kein Hauch von dir im Wind verweht.
Dein wahres Sein, dein tiefster Kern,
ist unverlierbar, strahlt von fern.

Atme tief und sperr das Dunkel ein,
nie musst du jemand anders sein.
...
221 Feuertanz 30.06.26
Vorschautext:
Wie feine Seide, im Wind gewiegt,
ein rotes Tuch still im Felde liegt.
Die Sonne brennt, der Mittag glüht,
doch eine Pflanze prachtvoll blüht.

Ist ein Tupfer oft im gold’nen Korn,
ganz ohne Stachel, ganz ohne Dorn.
Der Klatschmohn tanzt im Sonnenlicht,
bis der Tag sanft alle die Farben bricht.

Ein Sommertraum, so zart und wild,
malt uns ein leuchtend rotes Bild.
...
220 Rosenzauber 26.06.26
Vorschautext:
Sie zeigt sich farbenfroh und fein
beim Tanz im milden Sonnenschein.
Ein Krönchen aus smaragdnem Grün
lässt sie in hellem Strahlen blüh'n.

Zart und sacht liegt in der Luft
ihr Wohlgeruch als süßer Duft.
Betörend er zum Traum verführt,
den man mit allen Sinnen spürt.

Keine and're Blume kommt ihr gleich,
sie ist die Königin im Gartenreich.
...
219 Hand in Hand 26.06.26
Vorschautext:
Ein Stein allein stoppt keinen Sturm,
doch Eintracht baut den höchsten Turm.
Ein Strom entsteht aus Tropfen dicht,
Gemeinsamkeit bringt neues Licht.
Wo Mauern starr den Weg verwehren,
wird Einigkeit sie weichen lehren.




© Birgit Klingebeil
[2026]
218 Gaben des Sommers 26.06.26
Vorschautext:
Der Himmel strahlt in tiefem Blau,
vom Grase perlt der Morgentau.
Die Bienen summen, Blumen blühn,
die Welt zeigt sich in buntem Grün.

Auf Wiesen liegt ein gold'ner Schein,
der lässt uns im Herzen Kinder sein.
Der Wind weht sacht durch unser Haar,
das Leben strahlt hell und wunderbar.

Ein Eis schmeckt süß an allen Tagen,
da gibt es keinen Grund zu klagen.
...