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Anzahl Gedichte: 222
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Gedichte gelesen: 52.149 mal
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Titel
222 Daseins- Melodie 30.06.26
Vorschautext:
Ein Sturm von außen rüttelt laut,
an allem, was du dir erbaut.
Er fordert dich und raubt dir Licht,
doch deine Wurzeln bricht er nicht.

Auch wenn der Weg im Nebel steht,
kein Hauch von dir im Wind verweht.
Dein wahres Sein, dein tiefster Kern,
ist unverlierbar, strahlt von fern.

Atme tief und sperr das Dunkel ein,
nie musst du jemand anders sein.
...
221 Feuertanz 30.06.26
Vorschautext:
Wie feine Seide, im Wind gewiegt,
ein rotes Tuch still im Felde liegt.
Die Sonne brennt, der Mittag glüht,
doch eine Pflanze prachtvoll blüht.

Ist ein Tupfer oft im gold’nen Korn,
ganz ohne Stachel, ganz ohne Dorn.
Der Klatschmohn tanzt im Sonnenlicht,
bis der Tag sanft alle die Farben bricht.

Ein Sommertraum, so zart und wild,
malt uns ein leuchtend rotes Bild.
...
220 Rosenzauber 26.06.26
Vorschautext:
Sie zeigt sich farbenfroh und fein
beim Tanz im milden Sonnenschein.
Ein Krönchen aus smaragdnem Grün
lässt sie in hellem Strahlen blüh'n.

Zart und sacht liegt in der Luft
ihr Wohlgeruch als süßer Duft.
Betörend er zum Traum verführt,
den man mit allen Sinnen spürt.

Keine and're Blume kommt ihr gleich,
sie ist die Königin im Gartenreich.
...
219 Hand in Hand 26.06.26
Vorschautext:
Ein Stein allein stoppt keinen Sturm,
doch Eintracht baut den höchsten Turm.
Ein Strom entsteht aus Tropfen dicht,
Gemeinsamkeit bringt neues Licht.
Wo Mauern starr den Weg verwehren,
wird Einigkeit sie weichen lehren.




© Birgit Klingebeil
[2026]
218 Gaben des Sommers 26.06.26
Vorschautext:
Der Himmel strahlt in tiefem Blau,
vom Grase perlt der Morgentau.
Die Bienen summen, Blumen blühn,
die Welt zeigt sich in buntem Grün.

Auf Wiesen liegt ein gold'ner Schein,
der lässt uns im Herzen Kinder sein.
Der Wind weht sacht durch unser Haar,
das Leben strahlt hell und wunderbar.

Ein Eis schmeckt süß an allen Tagen,
da gibt es keinen Grund zu klagen.
...
217 Wahlheimat Dresden 06.06.26
Vorschautext:
Nach der Schule, fern der Heimat,
ging es für mich nach Elbflorenz.
Barock und prächtig, voller Leben;
Dresden, meine neue Residenz.

Fünf Jahre Studium standen bevor,
ein großer Schritt im jungen Leben.
An der TU hier, im Informatik-Fach,
wollt' ich stets mein Bestes geben.

Den Weg hab ich mir selbst gewählt;
die erste Woche war frei und weit.
...
216 Zauber der Nacht 03.06.26
Vorschautext:
Wenn im Dunkel die Sehnsucht erwacht,
zarte Träume schweben durch die Nacht,
in der Seele leise eine Melodie erklingt
und das Herz in deren Rhythmus swingt.

Dein Name wird zum leisen Zauberwort,
das mich trägt zu einem anderen Ort.
Wo Blicke sich im Sternenlicht berühren
und wir die Nähe tief im Innern spüren.

Nur du und ich im Einklang dieser Nacht,
bis am Morgen sanft der junge Tag erwacht.
...
215 Dolce far niente 03.06.26
Vorschautext:
Die Uhr tickt leise, fern und sacht,
weil heute keiner Pläne macht.
Still steht die Zeit, der Blick wird weit,
kein Muss gibt es, nur Heiterkeit.

Nichts leisten - wollen oder sein;
nur tiefe Ruhe kehrt im Herzen ein.
Die Sonne scheint, der Wind ist lau,
am Himmel strahlt das schönste Blau.

Im weichen Grase will ich liegen,
in der Stille sanft die Seele wiegen.
...
214 Nachhall der Gipfel 31.05.26
Vorschautext:
Vom Gipfel her, wo Nebel schwebt,
ein silberner Bach die Stille belebt.
Er scheint so klar wie flüssiges Glas
und benetzt am Ufer das zarte Gras.

Er springt mit elegantem Schwung
über Felsgestein und Kiesel jung.
Sein leises Gurgeln, ein froher Gruß,
so geht's entlang an der Berge Fuß.

In Felsenschluchten, eng und grau,
spiegelt er fein des Himmels Blau.
...
213 Wo der Himmel die Erde umarmt 31.05.26
Vorschautext:
Am Horizont als stolze Riesen stehen
die Berge im gleißenden Sonnenlicht.
Weit ins Land hinein sind sie zu sehen;
die Last der Epochen brach sie nicht.

Zeugen, so mächtig und unbezwingbar
ihre Pracht trotzt den Stürmen der Zeit.
Die karge Wand ist weithin sichtbar
und trägt ein eisig Kleid aus Ewigkeit.

Wenn sanft der Abend ihre Gipfel rötet
und Gold und Purpur auf den Firnen liegt,
...
212 Traumwelten 28.05.26
Vorschautext:
Im Schlafe webt das Kissen sacht
ein Reich aus Sternenstaub und Nacht.
Die Welt verblasst, der Raum zerrinnt,
wenn das Abenteuer Traum beginnt.

In solchen Nächten neu zu leben,
bringt uns tiefe Ruhe, süßes Beben.
Es ist ein Augenblick, der ewig bleibt,
solange er Geschichten schreibt.

Im Schattenreich, das uns umfängt,
wird uns ein stiller Blick geschenkt:
...
211 Maientanz 28.05.26
Vorschautext:
Die Sonne strahlt vom blauen Zelt,
der Mai erweckt mit Licht die Welt.
Ein Duft von Blüten zieht durchs Tal,
im hellen, goldenen Sonnenstrahl.

Die Wiese grünt in frischem Kleid,
jetzt ist sie da, die Blütenzeit.
Ein duftend Meer von weiß und rot,
das Leben siegt, vertreibt die Not.

Ein Schmetterling im bunten Kleid,
genießt die warme Frühlingszeit.
...
210 DiamantenGlitzer 25.05.26
Vorschautext:
Ein stiller Zauber, fein und sacht,
ist mit dem Morgen aufgewacht.
An grünem Gras, da funkeln sie,
so reine Diamanten sah man nie.

Auf bunten Blüten, rot und blau,
glitzert sehr zart der Morgentau.
In jedem Tropfen es sich bricht,
das strahlend helle Sonnenlicht.

Die Rose hält ihn wie ein Pfand,
geformt von stiller Meisterhand.
...
209 An deiner Seite 25.05.26
Vorschautext:
Er ist bei dir, am Tage und bei Nacht,
gibt stets auf all deine Schritte acht.
Er hält die Hand, fällt dir was schwer,
und bringt dir sanft ein wenig mehr.

Ein kleiner Engel - unsichtbar und leise,
begleitet dich auf deiner Lebensreise.
Schützend breitet er seine Flügel aus,
das Licht trägt er in dein dunkles Haus.

So geh nur getrost und fürchte nichts,
im sanften Schein des Himmelslichts.
...
208 Auf Sissi's Spuren 23.05.26
Vorschautext:
– An der Passer –

Der Sissi-Weg ist ein leises Glück,
den Alltag lässt du auf ihm zurück.
Vorbei an den Villen, stolz und alt,
in denen leise der Wind verhallt.

Durch 'Obermais' und Gärten fein,
strahlt sanft der milde Sonnenschein.
Ein Marmorbild am Wegrand steht,
dessen Spur – hier – nie verweht.

...
207 Vanitas 23.05.26
Vorschautext:
Die Blätter fallen leis' vom Baum,
die Zeit verrinnt im weiten Raum.
Was gestern noch in Blüten stand,
wird morgen schon zu leisem Sand.
Kein Augenblick bleibt ewig hier,
nur Spuren weh'n im Wind von dir.



© Birgit Klingebeil
[2026]
206 Grauer Nebel 22.05.26
Vorschautext:
Ein grauer Schleier, weich und dicht,
zerbricht mir heut' mein Sonnenlicht.
Kein Kummer ist es und kein Schmerz,
nur Traurigkeit erdrückt mein Herz.

Das ist okay, man muss nichts tun,
lässt die Seele mal im Dunkel ruh'n.
Denn erst, wenn man den Nebel spürt,
wird man vom Licht danach berührt.

Einmal tief atmen, für sich ganz allein,
und einmal auch nur schweigsam sein.
...
205 Seifenblasen- Glück 19.05.26
Vorschautext:
Seifenblasen, schillernd bunt,
spielend schweben sie im Wind.
Klein und groß und kugelrund,
so wie Kinderwünsche sind.

Hauchzart glänzt ihr Seifenkleid,
kurz spiegeln sie die helle Welt.
Ihr Tanz ist voller Leichtigkeit,
bis er in sich zusammen fällt.

Greifst du diesen bunten Schein,
platzt das Glück in deiner Hand.
...
204 Das Geschenk 19.05.26
Vorschautext:
** Fiktion **


Geschenke gab es wunderbar,
nur von dem Gatten keines war.
Da fand sie es doch arg vermessen,
dass er den Tag erneut vergessen.

Sie forderte es deshalb ganz direkt
und hat augenzwickernd ihm gesteckt:
„Es kommt“, so sprach sie unumwunden,
„von Null auf Hundert in Sekunden.“
...
203 V e r w a n d t e 15.05.26
Vorschautext:
* Eine Limerick-Trilogie *


Aus dem Takt
~~~~~~~~~~

Meine sportliche Schwester aus Celle
schlug im Tennis sehr kraftvoll die Bälle.
Doch sie traf statt dem Netz
den Herrn Bürgermeister Götz
an einer sehr schmerzhaften Stelle.

...