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| 306 | Ein neues Kapitel | 19.10.26 | ||
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Vorschautext: Das Alter kommt mit leisem Schritt, es bringt ein paar Beschwerden mit. Die Haare grau, der Gang wird schwer, nichts geht mehr leicht wie noch vorher. Doch wer nur jammert und verzagt, wer ständig über Schmerzen klagt, der verliert in seinem grauen Sinn den Blick für jeden Hauptgewinn. Denn jeder Tag, der uns verbleibt, ein neues, schönes Kapitel schreibt. ... |
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| 305 | Indian Summer | 19.10.26 | ||
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Vorschautext: Ein Windhauch zieht durch alle Kronen, wo nun die warmen Farben wohnen. Ein Meer aus Gold und tiefem Rot verdrängt hier noch des Winters Not. Die Luft ist klar und der Himmel weit, in diesen Augenblicken voller Ewigkeit. Ein gesponnener Zauber, still und rein, lädt uns zum leisen Bestaunen ein. Der Wald steht stumm in dieser Pracht, wenn farbenfroh der Herbst uns lacht. ... |
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| 304 | Momentaufnahme | 18.10.26 | ||
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Vorschautext: Die Stille in den Räumen, sie legt sich schwer auf mich. Ich sitze hier beim Kaffee, und draußen ändert sich die Welt in schnellen Schritten, doch bei mir da bleibt es leer; das Telefon steht schweigend, als gäb's mich gar nicht mehr. Ich geh' durch meine Zimmer und die Bilder an der Wand ... |
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| 303 | Glitzer-Glanz am Himmelszelt | 18.10.26 | ||
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Vorschautext: Wenn die Sonne sacht versinkt und der Tag im Dunkel schweigt, ein ungezähltes Leuchten blinkt, das sich am Himmelszelt uns zeigt. Tausend Sterne, hell und rein, strahlend wie ein helles Band, weben ihren Zauberschein über einem schlafend' Land. Wie feiner Staub aus Silberlicht liegt die Nacht so sanft und weit, ... |
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| 302 | Im Farbenreigen | 15.10.26 | ||
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Vorschautext: * Ein Pantoum * Die Blätter fallen von den Bäumen, der Wind weht kühl durchs weite Land. Die Welt versinkt in bunten Träumen, sanft reicht der Herbst uns seine Hand. Der Wind weht kühl durchs weite Land, aus Grün wird jetzt ein Sonnengelb. Sanft reicht der Herbst uns seine Hand und strahlt hinauf zum Himmelszelt. ... |
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| 301 | Die stille Sinfonie | 15.10.26 | ||
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Vorschautext: Wir laufen durch die Tage, oft in Saus und Braus, und setzen dabei vieles als gegeben schon voraus. Wir planen, wir hasten, wir jagen dem Glück hinterher und merken im Getümmel die Wunder oft nicht mehr. Erst wenn nichts mehr geht und der Körper einmal ruht, spüren wir ganz plötzlich, wie weh das Leiden tut. Dann bricht sich eine Einsicht ganz leise ihre Bahn: Gesundheit ist das Schönste, was man haben kann. Sie ist ja kein Besitz, den man kauft oder erzwingt, sie ist vielmehr ein Lied, das im Stillen uns erklingt. ... |
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| 300 | Was wir auch tun | 12.10.26 | ||
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Vorschautext: Der Stein zerbricht an kalten Tagen, wo einst ein stolzes Dach sich hob. Nur Wind hört noch das leise Klagen, das durch die leeren Fenster wob. Wo Schritte einst den Boden ehrten, regiert nun Schweigen und Zerfall. Die Jahre, die das Glück verzehrten, hinterlassen nur den hohlen Schall. Der Efeu frisst die grauen Mauern, die Pracht von einst ist längst dahin. ... |
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| 299 | Schatten im Gepäck | 09.10.26 | ||
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Vorschautext: Wir gehen vorwärts, Schritt für Schritt, doch alles Alte geht auch mit. Kein Riegel und kein Schloss je hält, was einst geschah in unsrer Welt. Im Schattenreich der eignen Brust, wo längst verblasst ist Freud und Lust, da weben Fäden, dicht und schwer, aus Tagen, die schon lang nicht mehr. Manchmal sind sie leicht wie Licht, ein Lächeln, das die Nacht zerbricht. ... |
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| 298 | Der Funke am Seelengrund | 09.10.26 | ||
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Vorschautext: Wenn im Nebel Wege schwinden und Dunkles dir die Sicht verstellt, lässt sich ein stiller Faden finden, der dich im tiefsten Innern hält. Sie kommt nicht mit Paukenschlägen, sie fordert nicht und brennt nicht wild. Sie gleicht vielmehr dem leisen Regen, der sanft den durst'gen Boden stillt. Die Hoffnung ist kein bloßes Hoffen auf ein bequemes, schnelles Glück. ... |
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| 297 | Zuerst ein Hauch . . . | 09.10.26 | ||
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Vorschautext: Zuerst ein Hauch, . . . ein sanftes Schweigen, das leicht auf den Gedanken liegt, bis Schatten einen Tanz anzeigen, der sich im Takt des Blutes wiegt. Es schleicht sich ein durch jeden Spalt, wenn erst das Licht im Raume bricht. Das Schweigen macht die Herzen kalt, denn Frieden bringt die Leere nicht. Das Pochen in den eignen Ohren ... |
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| 296 | O k t o b e r t a g e | 08.10.26 | ||
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Vorschautext: Stolz zieht der Oktober nun ins Land, verstreut gold'ne Funken mit sanfter Hand. Die Blätter tanzen im herbstlichen Wind, während die Tage merklich kürzer sind. Im Kalender steht er für die Wende, das reiche Jahr neigt sich dem Ende. Die Natur zieht sich zur Ruhe zurück und schenkt uns auch im Wandel Glück. Der Nebel webt am frühen Morgen, hält Wald und Flur nun still verborgen. ... |
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| 295 | Pflück' dir das Glück | 07.10.26 | ||
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Vorschautext: Schau aus dem Fenster, der Morgen erwacht, er hat sich vorab keine Sorgen gemacht. Die Vögel, sie singen, sie fragen nicht wie, sie fliegen und nutzen die Melodie. Wir tragen die Welt oft als Last auf dem Rücken, versuchen, die Zukunft in Formen zu drücken. Wir planen und grübeln, wir zweifeln und sorgen und jagen das Gestern im Schatten von Morgen. Lass los, was dich drückt, und nimm, was dir bleibt, weil Leichtigkeit Kummer am besten vertreibt. ... |
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| 294 | In der Traumwelt gefangen | 06.10.26 | ||
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Vorschautext: Ich träume dich wach in der Dunkelheit, so liebevoll, zärtlich und unendlich weit. In mir ein Wunsch, der mein Herz zerreißt: Dass du einmal ganz mein Eigen seist. Ich sehne mich, dich sacht zu berühren, die Wärme der Haut ganz nah zu spüren. Zu atmen den Duft, der nur dir gehört, von keinem Gedanken der Welt gestört. In deinen Armen, da wär' ich zuhaus, dort finde ich Frieden und ruhe mich aus. ... |
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| 293 | Die frische Saat | 06.10.26 | ||
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Vorschautext: Ein Vorsatz ist ein stiller Keim, gepflanzt in den Gedankenraum. Er bricht das alte, starre Heim und sucht den Weg als Lebensbaum. In ihm ruht Kraft, noch unentdeckt, wie Feuer unter weißer Asche. Ein Wille, der die Zukunft weckt, mit Mut füllt jede leere Flasche. Er ist nicht nur ein platter Schwur, der mit dem Jahreswechsel flieht. ... |
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| 292 | Das Buch in deiner Hand | 04.10.26 | ||
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Vorschautext: Das Leben ist kein leichter Traum, kein stilles Schweben durch den Raum. Mal verlangt es Kraft, mal fordert's Mut und nicht jeder Tag ist leicht und gut. Oft stolpern wir durch graue Nacht, die uns den Weg beschwerlich macht. Doch tief in uns da liegt die Kraft, die Welten formt und Neues schafft. Denn jeder Schritt, den du riskierst, und jede Hoffnung, die du spürst, ... |
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| 291 | Der Schlüssel zum Herzen | 04.10.26 | ||
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Vorschautext: Ein Herz, in dem der Zweifel fließt, sich einsam oft in sich verschließt. Es lebt im Dunkel und ist allein, kein warmes Licht lässt es hinein. Erst die Liebe, sanft und rein, bricht diese Mauer Stein um Stein. Denn wo die Liebe leise singt, das Herz im frohen Takt erklingt. ... |
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| 290 | Des Herbstes Hand | 01.10.26 | ||
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Vorschautext: Ein leises Rascheln streift das Land, der Sommer packt die Koffer ein. Still reicht der Herbst uns seine Hand und taucht die Welt in gold'nes Sein. Der Nebel webt sein kühles Zelt und fängt den letzten Sonnenstrahl, die Blätter tanzen rot und gelb, ein kühler Wind zieht durch das Tal. Säuselnd weht er durch die Gassen und rüttelt sacht an Ast und Strauch, ... |
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| 289 | Echo der Seele | 01.10.26 | ||
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Vorschautext: – Wenn die Erinnerung zerfällt – Der Nebel kriecht in die Alleen, wo einst ein klares Bild bestand. Farben verblassen, Formen gehen, entgleiten leis' der eig’nen Hand. Ein Name schmilzt wie Eis im Licht, gesprochen oft, nun stumm und fern. Das liebste – vertrauteste – Gesicht verliert den Glanz, verliert den Kern. ... |
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| 288 | Herbststunden | 29.09.26 | ||
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Vorschautext: Golden tanzen Baumkronen im Wind, wenn die bunten Herbststunden beginnen, und färben sich rot dann ganz geschwind, während die Tage leise verrinnen. Ein Teppich aus Kastanien und aus Moos, lädt uns ein zum Verweilen und Gehen. Im milden Licht, so weich und so groß, bleibt die Welt für Sekunden kurz stehen. Der Wind singt ein Lied von Abschied und Zeit und raschelt laut in dem bunten Kleide. ... |
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| 287 | Zeit für uns | 29.09.26 | ||
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Vorschautext: Mein Enkelsohn, der Herzensdieb, hat seine Omi wirklich lieb. Oftmals fragt er bei mir an, ob er hier übernachten kann. Auch ich hab’ ihn sehr gern bei mir und wünschte, er wär' öfter hier. Doch Job und Schule ließen kaum Zeit, für Spiel, Spaß und Gemeinsamkeit. Da Omi jetzt aber im Ruhestand, reiche ich dir, Schatz, meine Hand. ... |
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