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| 249 | Im scheinbaren Nichts | 14.08.26 | ||
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Vorschautext: Ziellos nur spazierte sie so dahin, am Himmel glomm die 'Blaue Stunde'. Nach Ruhe und Stille stand ihr der Sinn, darum ging sie auf diese Abendrunde. Der schmale Streifen rot-goldenen Lichts, vom Auge nur flüchtig wahrgenommen, flammte leuchtend im scheinbaren Nichts; versprach Einsamkeit, die ihr willkommen. Dort an des Stromes stahlblauem Band versank sie sinnend für einen Moment. ... |
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| 248 | L e b e n s g l ü c k | 13.08.26 | ||
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Vorschautext: Höhen und Tiefen wird stets es geben, jedoch ist dies kein Grund zum Klagen. Auch Widrigkeiten gehören zum Leben; wichtig ist nur, daran nicht zu verzagen. Das ist zwar leichter gesagt als getan; manche Last ist in der Tat eine Bürde. Dennoch kommt man ja niemals voran, kapituliert man gleich vor jeder Hürde. Nicht endlos ist der Weg uns’res Lebens; darum fülle jeden Schritt mit tiefem Sinn. ... |
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| 247 | Liebe ist ... | 13.08.26 | ||
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Vorschautext: Liebe ist wahrhaft fair und tolerant. Liebe verlangt kein Unterpfand. Auch ist Liebe niemals ein Spiel und doch viel mehr als ein Gefühl. Liebe ist das Licht in der Dunkelheit. Liebe sprengt die Ketten der Einsamkeit. Liebe brennt tief sich in die Seele ein. Liebe ist beieinander geborgen sein. Liebe ist, auf Augenhöhe stehen. Den anderen, wie er ist, zu sehen. ... |
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| 246 | In der Seele unzertrennlich | 13.08.26 | ||
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Vorschautext: Wir sagten uns leis' Auf-Wiedersehen, weil der Alltag uns zu fest umfängt. Ohne dich muss ich nun weitergehen, obwohl mein Herz noch an dir hängt. Doch nichts löscht deine Spuren aus, du bist der Traum vom tiefen Glück. In meiner Seele da bist du zu Haus, führt uns auch nie ein Weg zurück. Es wird immer stille Stunden geben, dann sind die Gedanken grenzenlos. ... |
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| 245 | Strandromantik | 12.08.26 | ||
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Vorschautext: Das Meer glänzt still im Abendlicht, sein Funkeln spiegelt das Gesicht. Das Wasser perlt, die Haut ist warm, der Sommer nimmt uns in den Arm. Das kühlen Nass hat uns berauscht, froh haben wir den Wellen gelauscht. Nun knistert leise schon das Holz und Flammen tanzen, rot und stolz. Der Himmel zeigt sein Sternenzelt, über dem Feuer, das die Nacht erhellt. ... |
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| 244 | Den Sommer feiern | 12.08.26 | ||
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Vorschautext: Vom blauen Himmel die Sonne lacht, die Tage zeigen sich in voller Pracht. Im Grase zu liegen, gefällt uns sehr, doch eher noch zieht's uns ans Meer. Ein goldener Glanz liegt über der Welt, zu dem sich rasch die Freude gesellt. Wiesen duften, sind bunt und schwer und die Falter tanzen kreuz und quer. Wir genießen die Wärme und das Licht, vergessen den Alltag und jede Pflicht. ... |
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| 243 | Augenblick der Ruhe | 08.08.26 | ||
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Vorschautext: Wattewölkchen den Himmel schönen, wollen uns mit ihrem Anblick verwöhnen. Samtig weich, wie ein Sommergedicht; etwas Schöneres sah man länger nicht. Leise ziehen sie mit dem lauem Wind, so frei, wie wir Menschen selten sind. Ein Augenblick, der uns Ruhe schenkt, bevor der Tag sich zum Abend senkt. © Birgit Klingebeil ... |
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| 242 | L i e b e s z i n s | 08.08.26 | ||
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Vorschautext: Wenn wir einst grau sind, das Gesicht voller Falten, wolltest du bis zuletzt noch meine Hand halten. Ich schenkte dir Glauben, habe den Worten vertraut und war bei der Hochzeit die glücklichste Braut. Ich zweifelte nicht; glaubte fest an uns zwei. ... |
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| 241 | Ausnahmezustand | 02.08.26 | ||
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Vorschautext: *Haut an Haut in Elbflorenz* Nur eine "Affäre" sollte es werden, doch nun ist es schon das Zwanzigste Jahr, dass als "fünftes Element" auf Erden in Elbflorenz bejubelt wird ein Star. "Das Beste am Leben", ist es für viele; sie kommen von nah und fern, um "Haut an Haut" im gigantischen Stile ihren Roland zu feiern; den haben sie gern. ... |
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| 240 | Im Silberstrom | 25.07.26 | ||
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Vorschautext: Das Land liegt still im Samtkleid da, der Himmel zeigt sich träumend fern, da wird der Ruf des Mondes wahr, begleitet auch vom ersten Stern. Silberglanz bricht durch die Nacht und weckt im Herzen sanft die Glut, die meine Sehnsucht neu entfacht, zu baden in der Strahlen Flut. Sacht fällt das helle Band zur Erde und tief tauch' ich ins Licht hinein, ... |
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| 239 | Die hohle Zier | 25.07.26 | ||
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Vorschautext: – Fabelhaftes – Ein großer Löwe mit prächtiger Mähne bewunderte voller Stolz seine Zähne. Die anderen Tiere schauten gebannt, nur der Hase hat sich an ihn gewandt. Der Löwe brüllte: „Was fällt dir nur ein? Ich bin der König und du viel zu klein! Willst du gar in meinem Magen landen? Hast du das Wort Respekt nicht verstanden?“ ... |
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| 238 | Die Jagd nach dem Krönchen | 25.07.26 | ||
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Vorschautext: Ein pinker Bus rollt durch die Stadt, bis jede der Frauen ihr Outfit hat. Nach einem Motto, das fest steht; mal sehen, wohin die Reise geht. Vier Stunden Zeit, dann muss es steh'n, so richtig mit Pfiff – man kann es seh'n. Sie suchen Schnäppchen hier und dort, doch die Zeit rennt ihnen ständig fort. Vom Schuhregal eilt man zum Nagellack; gekauft wird gleich oft der ganze Sack. ... |
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| 237 | K o s t b a r e s | 22.07.26 | ||
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Vorschautext: In unserem Leben, das oft rast, gibt es viel Sorgen und auch Last. Doch auch ein Band, so fest und klar, das uns umschlingt ganz wunderbar. Ein Band, das ohne Worte spricht, und selbst im Sturme niemals bricht. Es fordert nichts, es schenkt sich her, macht Tage leicht und noch viel mehr. Man kennt sich blind und schätzt sich sehr, braucht darum kaum der Worte mehr. ... |
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| 236 | Einmal im Jetzt | 22.07.26 | ||
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Vorschautext: Das Gestern, es zählt nicht mehr und das Morgen liegt noch fern. Drum hab in diesem Augenblick dich doch selber einmal gern. Genieß’ den milden Sonnenstrahl, der sanft auf deinen Wangen ruht. Und vergiss mal kurz die laute Welt, denn dieser Moment, der tut dir gut. Halte ihn fest mit beiden Händen, wie einen Schatz, der dir gehört. ... |
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| 235 | F a l t e r f l u g | 22.07.26 | ||
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Vorschautext: Ein Hauch von Seide, zart und leis, im Flug da liegt sein Lebenskreis. Kein lautes Rauschen, kein Begehr, er schwebt dahin im Blütenmeer. Mal tief im Schatten, mal im Glanz, verzaubert uns sein Wellentanz. Ein stilles Flattern, bunt und fein, so zeigt er sich im gold'nen Schein. Er ist ein Traum aus Sonnenlicht, den eine Erdenlast niemals zerbricht. ... |
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| 234 | Silhouetten der Nacht | 18.07.26 | ||
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Vorschautext: In einem silber-blauen Geisterlicht, wenn kaum ein Laut die Stille bricht, erwacht auf Mauern, Moos und Stein ein flüchtiger, dunkler Wiederschein. Kein Körper ist’s, der dort sich regt, nur Schwärze, die der Wind bewegt. Tänze aus Nichts und Sternenstaub, geflüstert zart in der Bäume Laub. Ein Spiel von Licht und Dunkelheit, geschrieben im Glanze der Ewigkeit. ... |
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| 233 | R ü c k z u g | 18.07.26 | ||
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Vorschautext: Wer mich nicht nimmt, so wie ich bin, dem bleibt die Tür zu meinem Leben zu. Mit diesen Leuten hab ich nichts im Sinn, sie nehmen mir nur meine Seelenruh’. Ich streite nicht mehr, das lass ich sein, als Besserwisser ignorier’ ich sie stumm. Ihr negatives Denken macht mich klein, ich diskutiere mit ihnen nicht herum. Sie zerren und reißen an meinen Nerven, erschöpfen meine Kraft und Energie. ... |
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| 232 | U n v e r z a g t | 18.07.26 | ||
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Vorschautext: Wo vor Unwägbarkeiten wir stehen, hält das Leben kurz den Atem an. Ehe wir dann können weitergehen, Schritt für Schritt und immer voran. Der Zweifel mag im Schatten lauern, stets findet Hoffnung neues Licht. Wir reißen ein die stummen Mauern, weil Zuversicht den Bann durchbricht. Die Zukunft ist ein Buch mit Siegeln und wir haben 's mutig aufgeschlagen. ... |
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| 231 | Mitternachtszauber | 14.07.26 | ||
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Vorschautext: In Bäumen rauschen alte Lieder wecken, was schon lang' vermisst. Der Mond gießt Licht zur Erde nieder, auf Wiesen, die der Sommer küsst. Ein Duft von Blüten, süß und schwer, führt meinen Geist in sanfte Träume. Die erste Liebe fühle ich so sehr in dieser Nacht der stillen Räume. Vergessen möchte ich die Schmerzen möcht' jene Zeit noch einmal spür'n, ... |
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| 230 | Herzgefühl | 14.07.26 | ||
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Vorschautext: Das Herz kennt keine kalte Pflicht, auch hört's auf kluge Worte nicht. Kein strenges Dogma, kein Gesetz, zerreißt sein feines, freies Netz. Es lässt sich niemals dirigieren, von harten Regeln nicht verführen. Prinzipien sind ihm völlig gleich, das Herz, es lebt im eig'nen Reich. In dem es sich ergibt nur dann, wenn ein sanfter Blick erweichen kann. ... |
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