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| 240 | Im Silberstrom | 25.07.26 | ||
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Vorschautext: Das Land liegt still im Samtkleid da, der Himmel zeigt sich träumend fern, da wird der Ruf des Mondes wahr, begleitet auch vom ersten Stern. Silberglanz bricht durch die Nacht und weckt im Herzen sanft die Glut, die meine Sehnsucht neu entfacht, zu baden in der Strahlen Flut. Sacht fällt das helle Band zur Erde und tief tauch' ich ins Licht hinein, ... |
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| 239 | Die hohle Zier | 25.07.26 | ||
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Vorschautext: – Fabelhaftes – Ein großer Löwe mit prächtiger Mähne bewunderte voller Stolz seine Zähne. Die anderen Tiere schauten gebannt, nur der Hase hat sich an ihn gewandt. Der Löwe brüllte: „Was fällt dir nur ein? Ich bin der König und du viel zu klein! Willst du gar in meinem Magen landen? Hast du das Wort Respekt nicht verstanden?“ ... |
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| 238 | Die Jagd nach dem Krönchen | 25.07.26 | ||
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Vorschautext: Ein pinker Bus rollt durch die Stadt, bis jede der Frauen ihr Outfit hat. Nach einem Motto, das fest steht; mal sehen, wohin die Reise geht. Vier Stunden Zeit, dann muss es steh'n, so richtig mit Pfiff – man kann es seh'n. Sie suchen Schnäppchen hier und dort, doch die Zeit rennt ihnen ständig fort. Vom Schuhregal eilt man zum Nagellack; gekauft wird gleich oft der ganze Sack. ... |
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| 237 | K o s t b a r e s | 22.07.26 | ||
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Vorschautext: In unserem Leben, das oft rast, gibt es viel Sorgen und auch Last. Doch auch ein Band, so fest und klar, das uns umschlingt ganz wunderbar. Ein Band, das ohne Worte spricht, und selbst im Sturme niemals bricht. Es fordert nichts, es schenkt sich her, macht Tage leicht und noch viel mehr. Man kennt sich blind und schätzt sich sehr, braucht darum kaum der Worte mehr. ... |
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| 236 | Einmal im Jetzt | 22.07.26 | ||
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Vorschautext: Das Gestern, es zählt nicht mehr und das Morgen liegt noch fern. Drum hab in diesem Augenblick dich doch selber einmal gern. Genieß’ den milden Sonnenstrahl, der sanft auf deinen Wangen ruht. Und vergiss mal kurz die laute Welt, denn dieser Moment, der tut dir gut. Halte ihn fest mit beiden Händen, wie einen Schatz, der dir gehört. ... |
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| 235 | F a l t e r f l u g | 22.07.26 | ||
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Vorschautext: Ein Hauch von Seide, zart und leis, im Flug da liegt sein Lebenskreis. Kein lautes Rauschen, kein Begehr, er schwebt dahin im Blütenmeer. Mal tief im Schatten, mal im Glanz, verzaubert uns sein Wellentanz. Ein stilles Flattern, bunt und fein, so zeigt er sich im gold'nen Schein. Er ist ein Traum aus Sonnenlicht, den eine Erdenlast niemals zerbricht. ... |
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| 234 | Silhouetten der Nacht | 18.07.26 | ||
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Vorschautext: In einem silber-blauen Geisterlicht, wenn kaum ein Laut die Stille bricht, erwacht auf Mauern, Moos und Stein ein flüchtiger, dunkler Wiederschein. Kein Körper ist’s, der dort sich regt, nur Schwärze, die der Wind bewegt. Tänze aus Nichts und Sternenstaub, geflüstert zart in der Bäume Laub. Ein Spiel von Licht und Dunkelheit, geschrieben im Glanze der Ewigkeit. ... |
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| 233 | R ü c k z u g | 18.07.26 | ||
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Vorschautext: Wer mich nicht nimmt, so wie ich bin, dem bleibt die Tür zu meinem Leben zu. Mit diesen Leuten hab ich nichts im Sinn, sie nehmen mir nur meine Seelenruh’. Ich streite nicht mehr, das lass ich sein, als Besserwisser ignorier’ ich sie stumm. Ihr negatives Denken macht mich klein, ich diskutiere mit ihnen nicht herum. Sie zerren und reißen an meinen Nerven, erschöpfen meine Kraft und Energie. ... |
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| 232 | U n v e r z a g t | 18.07.26 | ||
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Vorschautext: Wo vor Unwägbarkeiten wir stehen, hält das Leben kurz den Atem an. Ehe wir dann können weitergehen, Schritt für Schritt und immer voran. Der Zweifel mag im Schatten lauern, stets findet Hoffnung neues Licht. Wir reißen ein die stummen Mauern, weil Zuversicht den Bann durchbricht. Die Zukunft ist ein Buch mit Siegeln und wir haben 's mutig aufgeschlagen. ... |
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| 231 | Mitternachtszauber | 14.07.26 | ||
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Vorschautext: In Bäumen rauschen alte Lieder wecken, was schon lang' vermisst. Der Mond gießt Licht zur Erde nieder, auf Wiesen, die der Sommer küsst. Ein Duft von Blüten, süß und schwer, führt meinen Geist in sanfte Träume. Die erste Liebe fühle ich so sehr in dieser Nacht der stillen Räume. Vergessen möchte ich die Schmerzen möcht' jene Zeit noch einmal spür'n, ... |
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| 230 | Herzgefühl | 14.07.26 | ||
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Vorschautext: Das Herz kennt keine kalte Pflicht, auch hört's auf kluge Worte nicht. Kein strenges Dogma, kein Gesetz, zerreißt sein feines, freies Netz. Es lässt sich niemals dirigieren, von harten Regeln nicht verführen. Prinzipien sind ihm völlig gleich, das Herz, es lebt im eig'nen Reich. In dem es sich ergibt nur dann, wenn ein sanfter Blick erweichen kann. ... |
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| 229 | Letzte Warnung | 12.07.26 | ||
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Vorschautext: Ein leises Ticken füllt den Raum, will unsere blinde Ruh’ zerstören. Bald endet jäh der tiefe Traum, sollten wir nicht darauf hören. Vom Polareis, das im Meer ertrinkt, dem Zorn der Atome, tief im Schacht. Und vom Feuer, das zum Himmel winkt, wird diese Uhr in Gang gebracht. Der Zeiger rückt, er zittert sacht, kein Halten gibt es, kein Zurück. ... |
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| 228 | Sinfonie de Meeres | 11.07.26 | ||
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Vorschautext: Wenn die Sonne über dem Meer erwacht und Wellen im Morgenlicht lustig tanzen, hat sich die Dunkelheit sacht davongemacht und Lichtstrahlen glitzern wie edle Lanzen. So beginnt der neue Tag zart und lind, während Reflexe im Sande spielen; getragen vom sanften Morgenwind, der leise flüstert von fernen Zielen. Das Herz wird leicht und die Sorgen leer, nur Salz auf den Lippen und Weite im Blick. ... |
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| 227 | Regenbogen | 08.07.26 | ||
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Vorschautext: Wenn sich der graue Regen lichtet, steigt hell ein buntes Band empor. Das zarte Licht, das man da sichtet, tritt strahlend aus dem Wolkentor. Ein Brückenbogen, stolz und weit, zieht sanft am Himmel seine Spur. Das ist ein Anblick, der erfreut; ein wahres Wunder der Natur. © Birgit Klingebeil ... |
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| 226 | Goldener Mittag | 08.07.26 | ||
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Vorschautext: Ein Flügelschlag im hellen Licht, der Wind, der leise Gräser bricht. Das Gold der Sonne auf der Haut, von fern der Kuckuck ruft, vertraut. Der Duft von Heu und wildem Klee, ein Glitzern auf dem blauen See. Der Sommer zeigt uns, was er kann, und zieht die hellsten Kleider an. Alles schwebt in warmer Glut, der Tag tut Herz und Sinnen gut. ... |
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| 225 | Goldener Morgen | 08.07.26 | ||
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Vorschautext: Ein lauer Wind durchzieht die Stille, der Nebel weicht dem Sonnenlicht. Im Wald erwacht der Vögel Wille, der Tag beginnt, das Dunkel bricht. Ein Tropfen Tau am grünen Blatte, er funkelt wie ein kleiner Stern. Der Morgenhimmel, zart wie Watte, vertreibt die Träume, nah und fern. Die Blumen recken sich zum Glanze, der mild durch letzte Wolken bricht. ... |
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| 224 | Ankunft im stillen Ich | 05.07.26 | ||
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Vorschautext: Im hellen Licht der Morgenstunde, liegt tief im Wald ein stilles Glück. Es schweigt die Welt in weiter Runde, hält allen Lärm von uns zurück. Ein Bach fließt in der weichen Stille, mit sanftem Gurgeln, rein und klar. Es ist, als wär’s der Schöpfung Wille, wie sein Lied erklingt, so wunderbar. Das Wasser spielt mit Kieselsteinen, ein Glitzern tanzt im klaren Lauf. ... |
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| 223 | Wenn das Gipfelkreuz lacht | 02.07.26 | ||
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Vorschautext: Hoch über dem Etschtal, im Morgenlicht, der Gantkofel stolz durch die Wolken bricht. Vom Gampenpass steigen wir ihn hinauf und folgen stetig dabei dem Sonnenlauf. Bergfreude wird im Herzen erklingen, wenn wir den markanten Berg bezwingen. In den Haaren spür'n wir die warme Luft und die Nasen umweht ein harziger Duft. Sacht steigend führt der Weg uns bergan und so kommen wir dann am Felix- See an. ... |
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| 222 | Daseins- Melodie | 30.06.26 | ||
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Vorschautext: Ein Sturm von außen rüttelt laut, an allem, was du dir erbaut. Er fordert dich und raubt dir Licht, doch deine Wurzeln bricht er nicht. Auch wenn der Weg im Nebel steht, kein Hauch von dir im Wind verweht. Dein wahres Sein, dein tiefster Kern, ist unverlierbar, strahlt von fern. Atme tief und sperr das Dunkel ein, nie musst du jemand anders sein. ... |
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| 221 | Feuertanz | 30.06.26 | ||
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Vorschautext: Wie feine Seide, im Wind gewiegt, ein rotes Tuch still im Felde liegt. Die Sonne brennt, der Mittag glüht, doch eine Pflanze prachtvoll blüht. Ist ein Tupfer oft im gold’nen Korn, ganz ohne Stachel, ganz ohne Dorn. Der Klatschmohn tanzt im Sonnenlicht, bis der Tag sanft alle die Farben bricht. Ein Sommertraum, so zart und wild, malt uns ein leuchtend rotes Bild. ... |
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