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Anzahl Gedichte: 193
Anzahl Kommentare: 314
Gedichte gelesen: 39.621 mal
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Titel
193 Der stolze Frühlingsbote 03.05.26
Vorschautext:
Im zarten Grün, das frisch und jung,
erwacht er nun mit neuem Schwung.
Der Kastanienbaum, der uns erfreut
und kündet von der Frühlingszeit.

Er reckt seine Blüten stolz empor
und öffnet uns weit sein Blüten-Tor.
Wie Kerzen, aufrecht, hell und fein,
steh’n sie im milden Sonnenschein.

Hunderte von ihnen, in weiß und rot,
schenkt uns der Baum als Angebot.
...
192 Wonnemonat 03.05.26
Vorschautext:
Der Winter ist nun ganz verflogen,
das junge Grün bricht sich die Bahn.
Der Himmel strahlt im blauen Bogen,
die Welt fängt neu zu leuchten an.

Auf satten Wiesen Blumen nicken,
im sanften Wind - ein bunter Tanz.
Wir weilen oft mit frohen Blicken
im hellen, warmen Sonnenglanz.

Oh Mai, du Monat voller Wonnen,
du weckst das Herz aus tiefer Ruh.
...
191 Omas von heute 01.05.26
Vorschautext:
Früher saßen die Omas still am Kamin,
zur Aerobic- Stunde sie heute zieh'n.
Kein grauer Dutt, kein Schaukelstuhl,
die moderne Oma ist aktiv und cool.

Sie hat ihre Tage stets fest im Griff
und kleidet sich nach neuestem Pfiff.
Sie walkt im Park und postet im Netz;
für Enkelbesuche gibt's kein Gesetz.

Mit Energie und stetigem Tatendrang
hält die Oma von heut' ein Leben lang. 
...
190 Hexenbrennen 30.04.26
Vorschautext:
* Feuerbrauchtum *

Noch heute gibt es einen Brauch,
der, wie vor tausend Jahren auch,
als großes Lichterlebnis ist gedacht,
das man erlebt in der Walpurgisnacht.

Als „Hexenbrennen“ einst bekannt
und jetzt „Tanz in den Mai“ genannt,
wird da mit des Feuers magischer Kraft
das Schlechte und Böse dahingerafft.

...
189 S t e r n e n t a n z 28.04.26
Vorschautext:
Im Tanz der Sterne, hoch und weit,
verliert sich jede Erden-Schwere.
Dort schweben Träume durch die Zeit,
als ob das Licht ihr Anker wäre.

Sie gleiten sanft auf Silberbahnen,
wo Wünsche leise Flügel fassen.
Und was wir tief im Inneren erahnen,
wird nie im Sternenstaub verblassen.



...
188 S t e r n e n g l a n z 24.04.26
Vorschautext:
Die Träume weil'n im Zaubergarten,
wo die alten Pfade silbern glühen.
Sehnsucht muss nicht länger warten,
lässt stille Sorgen leis' verblühen.

Ein sanfter Frieden füllt den Raum,
wenn Kreise ineinander fließen.
Erweckt noch einen fernen Traum,
den wir im Augenblick genießen.

Zu Staub zerfällt der tiefe Schmerz,
es wandelt sich der Stunde Lauf.
...
187 Ozean der Stille 24.04.26
Vorschautext:
Wenn die Stille das Wort ergreift
und der Lärm dieser Welt jäh enteilt,
dann wird das Eigene zart gestreift,
weil die Seele ganz bei sich weilt.

In ihren Worten liegt ein Wissen,
das tief in uns selbst vergraben ruht,
von Träumen, die wir schon vermissen,
und längst vergangener, stiller Glut.

Sie flüstert dann von alten Träumen,
von dem, was noch im Inneren wacht.
...
186 Ein ewiger Kreis 23.04.26
Vorschautext:
Das Leben ist ein weiter Fluss,
der irgendwo doch münden muss.
Und wie ein Blatt, das leise fällt,
wenn der Herbst den Wald erhellt,

so geht ein Leben sacht zur Ruh’,
und schließt die müden Augen zu.
Was war, das bleibt als heller Schein,
im Strom der Zeit wird’s ewig sein.

Vergehen, das heißt heim zu gehen,
um neu im Ganzen aufzustehen.
...
185 Das Beben 22.04.26
Vorschautext:
Wie grauer Nebel - ungebeten,
schleicht die Angst ins grelle Licht.
Man ist in einen Raum getreten,
den man zuvor betrat noch nicht.

Der Kummer ist ein stiller Begleiter,
er wiegt so schwer, er atmet kaum.
Die Stunden ziehen langsam weiter,
wie Blätter fallen von einem Baum.

Da ist kein Wort, das so weit reicht,
zu fassen, was die Brust mir schnürt.
...
184 Die Welt schweigt 20.04.26
Vorschautext:
Wenn Erinn'rung zarte Träume webt,
beginnt das Herz froh zu singen.
Die Seele sanft auf Flügeln schwebt,
wo leis' die Melodien erklingen.

Ein Schimmer aus vergang’ner Zeit,
taucht alles in ein mildes Licht.
Und leuchtend aus der Ewigkeit,
der Abendstern die Schatten bricht.

Das Sternenlicht am Himmelszelt
erzählt von längst vergang’nen Tagen.
...
183 Eine andere Welt 18.04.26
Vorschautext:
- Auf Safari im Givskud Zoo -

Das Tor geht auf, der Weg wird breit,
hier herrscht eine andere Geschwindigkeit.
Wir rollen weiter im Schritt dahin;
streichen den Alltag mal aus unserem Sinn.

Ein Strauß steht Wache, fast wirkt er antik,
begrüßt uns würdevoll mit ernstem Blick.
Eine Giraffe zupft, fast wie im Traum,
sanft Birkenblätter von einem Baum.

...
182 Abendsegen 16.04.26
Vorschautext:
Der Silberglanz der samten Nacht
hüllt Blüten sanft in helles Licht.
Ein gelber Augenblick erwacht,
der träumend alte Bande flicht.

Der Mond, er leuchtet warm und rein,
verführt den Geist auf seine Art.
Im weichen, goldnen Widerschein
wird Nächstenliebe offenbart.

Die Träume schweben federleicht,
in Hoffnung findet sich die Welt.
...
181 Lebensmut 16.04.26
Vorschautext:
- Der Blick nach vorn -

Zweifel nicht, du hast keinen Grund,
wenn auch die Jahre vergehen.
Bist du noch munter und gesund,
ist doch das Leben auch schön.

Wenn dich mal Probleme quälen
und du keinen Ausweg mehr siehst,
fang nicht an die Jahre zu zählen,
da Wasser stetig zu Tale fließt.

...
180 Frühlingskonzert 13.04.26
Vorschautext:
Wo nun das triste Grau zerrinnt,
ein neues Lied im Baum beginnt.
Erst zaghaft noch – fein und rar,
dann singt die ganze Vogelschar.
.
Mit Zwitschern, Pfeifen, Tirilieren
sie uns den Morgen nun verzieren.
Vom ersten Licht bis in die Nacht
ist das Konzert jetzt voll erwacht.

Ob Amsel, Fink, ob Meisenschar,
sie machen Frühlingsträume wahr.
...
179 Ein flüchtiges Gut 12.04.26
Vorschautext:
Noch keiner hielt sie jemals auf,
sie nimmt das Gestern mit im Lauf.
Und nur im Ticken einer alten Uhr
hinterlässt sie leise eine zarte Spur.

Dem Glücklichen enteilt sie schnell,
im Dunkeln ist sie kaum noch hell.
Sie ist der Bildhauer in uns’rer Welt,
der alles wandelt, aber nichts behält.

Und suchst du sie im Augenblick,
schaut sie nicht mehr zu dir zurück.
...
178 Macht besessen 11.04.26
Vorschautext:
Zwei Männer, von der Macht besessen,
haben ihr Volk schon längst vergessen.
Ihr starres Ego baut sich Wolkentürme,
sie säen nur Hass und ernten Stürme.

Die Freiheit wird zum Spielball bloß,
ihr Hunger nach dem Land ist groß.
Demokratie, sie ist ein schwaches Licht,
das knirschend unterm Stiefel bricht.

Sie rütteln am Bestand uns'rer Welt,
bis dass die Freiheit in Scherben fällt.
...
177 Gewebte Blindheit 11.04.26
Vorschautext:
Die Zeit verstummt, der Tag entflieht,
ein leises Lied mit dem Winde zieht.
Die Schatten weben ihr dunkles Kleid,
vergessen ist die Hektik der Tageszeit.

In Stunden, da Hände und Herzen ertasten,
birgt diese Ruhe auch heimliche Lasten.
Die Seele sucht Halt, wo das Auge nicht sieht,
was fernab vom Lichte im Dunkeln geschieht.



...
176 Grünes Schweigen 09.04.26
Vorschautext:
Zarte Stille fließt durch jeden Baum
und Zeit verliert sich wie im Traum.
Geb' mich dem Waldlicht gerne hin,
hat grüner Atem doch tieferen Sinn.

Wo Wind sanft durch die Äste zieht,
rauscht in den Kronen ein altes Lied.
Ich bade im Grün, lass los, lass sein
und tauche tief in das Schweigen ein.

Schritt für Schritt im Moos versinken,
frische Kraft aus den Zweigen trinken.
...
175 Der Magnolientraum 07.04.26
Vorschautext:
Vor leuchtendem Himmelsblau glüht
ein zauberhafter Magnolientraum.
In zarten Farben ist er erblüht,
ein herrlich stolzer Frühlingsbaum.

Noch ist kein Grün an ihm zu seh’n,
nur Blütenkelche, rein und dicht,
die in sanften Winden leise weh'n,
und fangen ein das Sonnenlicht.

Ihr Duft zieht sanft durch diese Zeit,
die Magnolie, sie verzaubert mich.
...
174 Knospenglück 07.04.26
Vorschautext:
Die Sonne schenkt ihr pures Gold,
dem jungen Frühling sanft und hold.
Sie streichelt zart das junge Grün,
indes im Licht die Knospen glühn.

Der Wald empfängt mit Tannenduft,
ein Lied der Drossel füllt die Luft.
Kein Eilen mehr, nur leichter Schritt,
man nimmt den Frieden leise mit.

Wenn dann der Tag zur Ruhe neigt,
und sich das Abendrot verzweigt,
...