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| 200 | Schweigende Endlichkeit | 11.05.26 | ||
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Vorschautext: - Traumbilder - Ein Hauch von Glas auf dunklem Grund, Worte, die kommen aus fernem Mund. Sie blühen nur kurz im schweigenden Licht, bevor der helle Tag dann die Schwärze bricht. Wie stille Nebel, die den See verlassen, wollen sie nicht, dass Hände sie fassen. Kaum streift ein Wachsein ihren Saum, entgleiten sie schon im tiefsten Raum. ... |
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| 199 | Nachtgedanken | 11.05.26 | ||
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Vorschautext: Die Sonne versinkt hinter fernen Hügeln, das laute Getöse des Tages verhallt, wenn sich auf unsichtbar dunklen Flügeln die Ruhe legt über das Feld und den Wald. Die Nacht streut den Sand ins Weltgetriebe, sobald sie mit Schwärze die Stille erfüllt. Und was uns an Unrast und Sorgen noch bliebe, wird sanft in den Mantel des Schlafs eingehüllt. Wenn Himmel und Erde zum Kuss sich einen, verblassen die Grenzen von Raum und von Zeit. ... |
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| 198 | Mama, du fehlst | 09.05.26 | ||
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Vorschautext: - Ein Herz ohne Grenzen - Die Liebe, die du hast geschenkt, war grenzenlos und nie beschränkt. So ganz ohne Worte, sanft und leise, zeigtest du sie uns auf deine Weise. Nicht Zartheit war es, mehr dein Tun; ein Schaffen, Helfen, niemals Ruh’n. Du hörtest uns zu, warst einfach da und uns in deinem Herzen immer nah. ... |
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| 197 | Herzensbande | 09.05.26 | ||
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Vorschautext: In guten wie in schlechten Tagen werd' ich an deiner Seite stehen. Bei mir, da darfst du ruhig klagen, wir werden dann schon weitersehen. Wenn bei dir mal Tränen fließen, und der Kummer dich zerfrisst, werde ich mich nicht verschließen, weil du meine Freundin bist. Egal, was auch die Zukunft bringt, ob Sonne scheint, ob Regen fällt; ... |
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| 196 | Seelenfrieden | 07.05.26 | ||
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Vorschautext: Wie ich lebe, das ist richtig für mich; es gibt nichts, was ich wirklich bereue. Ich bin wie ich bin, verbiege mich nicht und auch ein 'Nein' ich niemals scheue. Wichtig ist, in sich selbst zu ruh’n, und eigene Bedürfnisse zu kennen. Alles umsichtig und achtsam zu tun, um in Nichtigem nicht zu verbrennen. Vergangenem trauere ich nicht nach, akzeptiere, was ich nicht ändern kann. ... |
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| 195 | Seelenanker | 07.05.26 | ||
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Vorschautext: Wenn Worte die Seele tief berühren, und man den anderen hautnah spürt, muss keiner nach Erklärung gieren, weil man die Wahrheit in sich führt. Ein Blick genügt, um festzustellen, was tief im anderen gerade brennt. Kein langes Reden, kein Verhehlen, da man die stillen Zeichen kennt. Ein Anker ist's in der lauten Welt, der Sicherheit und Wärme gibt, ... |
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| 194 | Z e i t f ä d e n | 05.05.26 | ||
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Vorschautext: Ein jegliches hat seine Zeit, der Augenblick, die Ewigkeit. Säen, wachsen, grünen, blühen, sich am frühen Morgen mühen. Zeit zu pflanzen, Zeit zu bauen, hoffnungsfroh nach vorne schauen. Zeit zum Greifen, Zeit zum Lieben, nichts ist im Herzen ungeschrieben. Zeit zu suchen, Zeit zu finden, und auch zarte Bande binden. ... |
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| 193 | Der stolze Frühlingsbote | 03.05.26 | ||
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Vorschautext: Im zarten Grün, das frisch und jung, erwacht er nun mit neuem Schwung. Der Kastanienbaum, der uns erfreut und kündet von der Frühlingszeit. Er reckt seine Blüten stolz empor und öffnet uns weit sein Blüten-Tor. Wie Kerzen, aufrecht, hell und fein, steh’n sie im milden Sonnenschein. Hunderte von ihnen, in weiß und rot, schenkt uns der Baum als Angebot. ... |
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| 192 | Wonnemonat | 03.05.26 | ||
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Vorschautext: Der Winter ist nun ganz verflogen, das junge Grün bricht sich die Bahn. Der Himmel strahlt im blauen Bogen, die Welt fängt neu zu leuchten an. Auf satten Wiesen Blumen nicken, im sanften Wind - ein bunter Tanz. Wir weilen oft mit frohen Blicken im hellen, warmen Sonnenglanz. Oh Mai, du Monat voller Wonnen, du weckst das Herz aus tiefer Ruh. ... |
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| 191 | Omas von heute | 01.05.26 | ||
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Vorschautext: Früher saßen die Omas still am Kamin, zur Aerobic- Stunde sie heute zieh'n. Kein grauer Dutt, kein Schaukelstuhl, die moderne Oma ist aktiv und cool. Sie hat ihre Tage stets fest im Griff und kleidet sich nach neuestem Pfiff. Sie walkt im Park und postet im Netz; für Enkelbesuche gibt's kein Gesetz. Mit Energie und stetigem Tatendrang hält die Oma von heut' ein Leben lang. ... |
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| 190 | Hexenbrennen | 30.04.26 | ||
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Vorschautext: * Feuerbrauchtum * Noch heute gibt es einen Brauch, der, wie vor tausend Jahren auch, als großes Lichterlebnis ist gedacht, das man erlebt in der Walpurgisnacht. Als „Hexenbrennen“ einst bekannt und jetzt „Tanz in den Mai“ genannt, wird da mit des Feuers magischer Kraft das Schlechte und Böse dahingerafft. ... |
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| 189 | S t e r n e n t a n z | 28.04.26 | ||
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Vorschautext: Im Tanz der Sterne, hoch und weit, verliert sich jede Erden-Schwere. Dort schweben Träume durch die Zeit, als ob das Licht ihr Anker wäre. Sie gleiten sanft auf Silberbahnen, wo Wünsche leise Flügel fassen. Und was wir tief im Inneren erahnen, wird nie im Sternenstaub verblassen. ... |
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| 188 | S t e r n e n g l a n z | 24.04.26 | ||
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Vorschautext: Die Träume weil'n im Zaubergarten, wo die alten Pfade silbern glühen. Sehnsucht muss nicht länger warten, lässt stille Sorgen leis' verblühen. Ein sanfter Frieden füllt den Raum, wenn Kreise ineinander fließen. Erweckt noch einen fernen Traum, den wir im Augenblick genießen. Zu Staub zerfällt der tiefe Schmerz, es wandelt sich der Stunde Lauf. ... |
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| 187 | Ozean der Stille | 24.04.26 | ||
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Vorschautext: Wenn die Stille das Wort ergreift und der Lärm dieser Welt jäh enteilt, dann wird das Eigene zart gestreift, weil die Seele ganz bei sich weilt. In ihren Worten liegt ein Wissen, das tief in uns selbst vergraben ruht, von Träumen, die wir schon vermissen, und längst vergangener, stiller Glut. Sie flüstert dann von alten Träumen, von dem, was noch im Inneren wacht. ... |
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| 186 | Ein ewiger Kreis | 23.04.26 | ||
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Vorschautext: Das Leben ist ein weiter Fluss, der irgendwo doch münden muss. Und wie ein Blatt, das leise fällt, wenn der Herbst den Wald erhellt, so geht ein Leben sacht zur Ruh’, und schließt die müden Augen zu. Was war, das bleibt als heller Schein, im Strom der Zeit wird’s ewig sein. Vergehen, das heißt heim zu gehen, um neu im Ganzen aufzustehen. ... |
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| 185 | Das Beben | 22.04.26 | ||
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Vorschautext: Wie grauer Nebel - ungebeten, schleicht die Angst ins grelle Licht. Man ist in einen Raum getreten, den man zuvor betrat noch nicht. Der Kummer ist ein stiller Begleiter, er wiegt so schwer, er atmet kaum. Die Stunden ziehen langsam weiter, wie Blätter fallen von einem Baum. Da ist kein Wort, das so weit reicht, zu fassen, was die Brust mir schnürt. ... |
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| 184 | Die Welt schweigt | 20.04.26 | ||
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Vorschautext: Wenn Erinn'rung zarte Träume webt, beginnt das Herz froh zu singen. Die Seele sanft auf Flügeln schwebt, wo leis' die Melodien erklingen. Ein Schimmer aus vergang’ner Zeit, taucht alles in ein mildes Licht. Und leuchtend aus der Ewigkeit, der Abendstern die Schatten bricht. Das Sternenlicht am Himmelszelt erzählt von längst vergang’nen Tagen. ... |
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| 183 | Eine andere Welt | 18.04.26 | ||
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Vorschautext: - Auf Safari im Givskud Zoo - Das Tor geht auf, der Weg wird breit, hier herrscht eine andere Geschwindigkeit. Wir rollen weiter im Schritt dahin; streichen den Alltag mal aus unserem Sinn. Ein Strauß steht Wache, fast wirkt er antik, begrüßt uns würdevoll mit ernstem Blick. Eine Giraffe zupft, fast wie im Traum, sanft Birkenblätter von einem Baum. ... |
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| 182 | Abendsegen | 16.04.26 | ||
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Vorschautext: Der Silberglanz der samten Nacht hüllt Blüten sanft in helles Licht. Ein gelber Augenblick erwacht, der träumend alte Bande flicht. Der Mond, er leuchtet warm und rein, verführt den Geist auf seine Art. Im weichen, goldnen Widerschein wird Nächstenliebe offenbart. Die Träume schweben federleicht, in Hoffnung findet sich die Welt. ... |
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| 181 | Lebensmut | 16.04.26 | ||
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Vorschautext: - Der Blick nach vorn - Zweifel nicht, du hast keinen Grund, wenn auch die Jahre vergehen. Bist du noch munter und gesund, ist doch das Leben auch schön. Wenn dich mal Probleme quälen und du keinen Ausweg mehr siehst, fang nicht an die Jahre zu zählen, da Wasser stetig zu Tale fließt. ... |
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