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| 296 | O k t o b e r t a g e | 08.10.26 | ||
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Vorschautext: Stolz zieht der Oktober nun ins Land, verstreut gold'ne Funken mit sanfter Hand. Die Blätter tanzen im herbstlichen Wind, während die Tage merklich kürzer sind. Im Kalender steht er für die Wende, das reiche Jahr neigt sich dem Ende. Die Natur zieht sich zur Ruhe zurück und schenkt uns auch im Wandel Glück. Der Nebel webt am frühen Morgen, hält Wald und Flur nun still verborgen. ... |
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| 295 | Pflück' dir das Glück | 07.10.26 | ||
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Vorschautext: Schau aus dem Fenster, der Morgen erwacht, er hat sich vorab keine Sorgen gemacht. Die Vögel, sie singen, sie fragen nicht wie, sie fliegen und nutzen die Melodie. Wir tragen die Welt oft als Last auf dem Rücken, versuchen, die Zukunft in Formen zu drücken. Wir planen und grübeln, wir zweifeln und sorgen und jagen das Gestern im Schatten von Morgen. Lass los, was dich drückt, und nimm, was dir bleibt, weil Leichtigkeit Kummer am besten vertreibt. ... |
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| 294 | In der Traumwelt gefangen | 06.10.26 | ||
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Vorschautext: Ich träume dich wach in der Dunkelheit, so liebevoll, zärtlich und unendlich weit. In mir ein Wunsch, der mein Herz zerreißt: Dass du einmal ganz mein Eigen seist. Ich sehne mich, dich sacht zu berühren, die Wärme der Haut ganz nah zu spüren. Zu atmen den Duft, der nur dir gehört, von keinem Gedanken der Welt gestört. In deinen Armen, da wär' ich zuhaus, dort finde ich Frieden und ruhe mich aus. ... |
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| 293 | Die frische Saat | 06.10.26 | ||
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Vorschautext: Ein Vorsatz ist ein stiller Keim, gepflanzt in den Gedankenraum. Er bricht das alte, starre Heim und sucht den Weg als Lebensbaum. In ihm ruht Kraft, noch unentdeckt, wie Feuer unter weißer Asche. Ein Wille, der die Zukunft weckt, mit Mut füllt jede leere Flasche. Er ist nicht nur ein platter Schwur, der mit dem Jahreswechsel flieht. ... |
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| 292 | Das Buch in deiner Hand | 04.10.26 | ||
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Vorschautext: Das Leben ist kein leichter Traum, kein stilles Schweben durch den Raum. Mal verlangt es Kraft, mal fordert's Mut und nicht jeder Tag ist leicht und gut. Oft stolpern wir durch graue Nacht, die uns den Weg beschwerlich macht. Doch tief in uns da liegt die Kraft, die Welten formt und Neues schafft. Denn jeder Schritt, den du riskierst, und jede Hoffnung, die du spürst, ... |
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| 291 | Der Schlüssel zum Herzen | 04.10.26 | ||
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Vorschautext: Ein Herz, in dem der Zweifel fließt, sich einsam oft in sich verschließt. Es lebt im Dunkel und ist allein, kein warmes Licht lässt es hinein. Erst die Liebe, sanft und rein, bricht diese Mauer Stein um Stein. Denn wo die Liebe leise singt, das Herz im frohen Takt erklingt. ... |
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| 290 | Des Herbstes Hand | 01.10.26 | ||
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Vorschautext: Ein leises Rascheln streift das Land, der Sommer packt die Koffer ein. Still reicht der Herbst uns seine Hand und taucht die Welt in gold'nes Sein. Der Nebel webt sein kühles Zelt und fängt den letzten Sonnenstrahl, die Blätter tanzen rot und gelb, ein kühler Wind zieht durch das Tal. Säuselnd weht er durch die Gassen und rüttelt sacht an Ast und Strauch, ... |
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| 289 | Echo der Seele | 01.10.26 | ||
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Vorschautext: – Wenn die Erinnerung zerfällt – Der Nebel kriecht in die Alleen, wo einst ein klares Bild bestand. Farben verblassen, Formen gehen, entgleiten leis' der eig’nen Hand. Ein Name schmilzt wie Eis im Licht, gesprochen oft, nun stumm und fern. Das liebste – vertrauteste – Gesicht verliert den Glanz, verliert den Kern. ... |
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| 288 | Herbststunden | 29.09.26 | ||
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Vorschautext: Golden tanzen Baumkronen im Wind, wenn die bunten Herbststunden beginnen, und färben sich rot dann ganz geschwind, während die Tage leise verrinnen. Ein Teppich aus Kastanien und aus Moos, lädt uns ein zum Verweilen und Gehen. Im milden Licht, so weich und so groß, bleibt die Welt für Sekunden kurz stehen. Der Wind singt ein Lied von Abschied und Zeit und raschelt laut in dem bunten Kleide. ... |
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| 287 | Zeit für uns | 29.09.26 | ||
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Vorschautext: Mein Enkelsohn, der Herzensdieb, hat seine Omi wirklich lieb. Oftmals fragt er bei mir an, ob er hier übernachten kann. Auch ich hab’ ihn sehr gern bei mir und wünschte, er wär' öfter hier. Doch Job und Schule ließen kaum Zeit, für Spiel, Spaß und Gemeinsamkeit. Da Omi jetzt aber im Ruhestand, reiche ich dir, Schatz, meine Hand. ... |
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| 286 | Der eigene Sinn | 27.09.26 | ||
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Vorschautext: Meide die Stimmen, die dich lenken und dir ein fremdes Leben schenken. In deinem Herzen brennt das Licht, das nur für deine Träume spricht. Was andere denken, was sie sagen, darf niemals deine Kraft zernagen. Denn ihre Pfade sind nicht deine, du gehst dein Leben ganz alleine. Halte inne und schau in dich rein, da liegt, was einst dein Erbe soll sein. ... |
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| 285 | Folgerichtig | 27.09.26 | ||
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Vorschautext: Du redest und redest in einer Tour, das Wort Schweigen scheint dir fremd. Kannst du nicht wenigstens einmal nur Ruhe geben - für den Moment. Unablässig musst du weiter bohren, kannst ein "Nein" wohl nicht akzeptier'n. Vertrauen hab ich doch längst verloren und so wird auch mein Herz erfrier'n. Spar’ dir die Mühe, spar’ die Worte, mir ist es gleich, was du noch sagst. ... |
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| 284 | Ein Jahr mehr Leben | 26.09.26 | ||
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Vorschautext: Ein Blick im Spiegel, ganz in Ruh’, ein neues Jahr kommt sanft hinzu. Man zählt die Tage, zählt die Wochen, hat sich von Plänen viel versprochen. Und eh man sich’s versieht, wie wahr, ist man wieder älter – um ein Jahr. Die Jugend weicht, das Tempo sinkt, wenn uns das Leben leiser winkt. Doch graue Haare und Fältchenspur, das sind keine Fehler der Natur. ... |
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| 283 | W o l k e n t r a u m | 23.09.26 | ||
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Vorschautext: Ich liege still im weichen Gras und die laute Welt wird blass. Sinnend blick' ich in die Höh', wo ich die weißen Riesen seh’. Sie ziehen wie ein lautlos' Band durch ein unendlich blaues Land. Kein Ziel hat dieser leichte Lauf, sie fangen meine Sorgen auf. Ich schließe sanft die Augenlider und sink' tief in das Kissen nieder, ... |
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| 282 | Unser Hausbaum | 23.09.26 | ||
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Vorschautext: Im Garten steht er, stolz und breit, ein treuer Freund im Lauf der Zeit. Mit silberner Rinde, stark und alt, der Sommer gibt ihm sanft Gestalt. Sein dichtes Blätterdach, so grün, lässt Schatten unter sich erblühn. Auch hält er uns die Mücken fern, darum haben wir ihn alle gern. Wenn der Herbst ins Land einzieht, verwandelt sich sein grünes Lied. ... |
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| 281 | Der Herbst im Rebenmeer | 21.09.26 | ||
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Vorschautext: Gespeist vom tiefen, warmen Grund, steht Stock an Stock im Morgenlicht. Die Trauben hängen schwer und rund, in diesen Reihen, dicht an dicht. Ein Klicken schallt durch’s Rebenmeer, die Scheren schneiden flink und leis’. Die Körbe füll'n sich mehr und mehr, das ist der Lohn für Fleiß und Schweiß. Der Sommer war den Trauben hold, der Erde Saft ward uns gebracht. ... |
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| 280 | Waldesruh' | 21.09.26 | ||
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Vorschautext: In grünen Wänden, sanft gelassen, der Lärm der Welt wird leise, fern, da kann ich ganz den Alltag lassen; im Reich des Waldes ruh' ich gern. Duft von Harz auf weichen Wegen, jeder Atemzug schenkt neue Kraft Moos wird mir zum sanften Segen. den Mutter Natur für uns erschafft. Die Blätter flüstern leise Grüße, und Sorgen lässt der Wald nun los. ... |
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| 279 | Im Lebensschatten | 19.09.26 | ||
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Vorschautext: Ein stilles Schweigen zieht ins Land, zerbrechlich wird das lose Band. Die Furcht greift leise nach dem Sinn: Wo will ich sein? Wo bin ich hin? Ist denn mein Name längst verweht, weil man plötzlich ganz alleine steht? Die Freunde schweigen, fern und still, als ob man nicht mehr kommen will. Ich steh' am Rand und schau' nur zu, kein ladend Wort bringt Herzensruh'. ... |
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| 278 | Zögerndes Glück | 19.09.26 | ||
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Vorschautext: "Verzeih!", sagt er, und "Ich liebe dich." Das hat sie ersehnt - stets inniglich. Auch geträumt davon so manches Jahr, und gehofft darauf, der Traum wird wahr. Mit warmen Blicken schaut er sie an, zieht sie wieder wie einst in den Bann. Doch kann es wirklich so einfach gehen, sich einander noch mal zu verstehen? Dem Glück erneut die Hände reichen? Vergangenes aus dem Herzen streichen? ... |
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| 277 | Zeit der Reife | 18.09.26 | ||
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Vorschautext: – In Vollendung – Der Herbst kommt, der Sommer geht, ein kühler Wind über die Hügel weht. In dieser Zeit wird die Natur ganz still, zeigt uns, was sie uns schenken will. Wo leuchtend rot der Apfel lacht, biegen sich Äste unter der Pracht. Die Ähren stehen dicht an dicht und Reben brennen im Abendlicht. ... |
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