Profil von Birgit Klingebeil

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Anzahl Gedichte: 208
Anzahl Kommentare: 330
Gedichte gelesen: 43.879 mal
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Titel
208 Auf Sissi's Spuren 23.05.26
Vorschautext:
– An der Passer –

Der Sissi-Weg ist ein leises Glück,
den Alltag lässt du auf ihm zurück.
Vorbei an den Villen, stolz und alt,
in denen leise der Wind verhallt.

Durch 'Obermais' und Gärten fein,
strahlt sanft der milde Sonnenschein.
Ein Marmorbild am Wegrand steht,
dessen Spur – hier – nie verweht.

...
207 Vanitas 23.05.26
Vorschautext:
Die Blätter fallen leis' vom Baum,
die Zeit verrinnt im weiten Raum.
Was gestern noch in Blüten stand,
wird morgen schon zu leisem Sand.
Kein Augenblick bleibt ewig hier,
nur Spuren weh'n im Wind von dir.



© Birgit Klingebeil
[2026]
206 Grauer Nebel 22.05.26
Vorschautext:
Ein grauer Schleier, weich und dicht,
zerbricht mir heut' mein Sonnenlicht.
Kein Kummer ist es und kein Schmerz,
nur Traurigkeit erdrückt mein Herz.

Das ist okay, man muss nichts tun,
lässt die Seele mal im Dunkel ruh'n.
Denn erst, wenn man den Nebel spürt,
wird man vom Licht danach berührt.

Einmal tief atmen, für sich ganz allein,
und einmal auch nur schweigsam sein.
...
205 Seifenblasen- Glück 19.05.26
Vorschautext:
Seifenblasen, schillernd bunt,
spielend schweben sie im Wind.
Klein und groß und kugelrund,
so wie Kinderwünsche sind.

Hauchzart glänzt ihr Seifenkleid,
kurz spiegeln sie die helle Welt.
Ihr Tanz ist voller Leichtigkeit,
bis er in sich zusammen fällt.

Greifst du diesen bunten Schein,
platzt das Glück in deiner Hand.
...
204 Das Geschenk 19.05.26
Vorschautext:
** Fiktion **


Geschenke gab es wunderbar,
nur von dem Gatten keines war.
Da fand sie es doch arg vermessen,
dass er den Tag erneut vergessen.

Sie forderte es deshalb ganz direkt
und hat augenzwickernd ihm gesteckt:
„Es kommt“, so sprach sie unumwunden,
„von Null auf Hundert in Sekunden.“
...
203 V e r w a n d t e 15.05.26
Vorschautext:
* Eine Limerick-Trilogie *


Aus dem Takt
~~~~~~~~~~

Meine sportliche Schwester aus Celle
schlug im Tennis sehr kraftvoll die Bälle.
Doch sie traf statt dem Netz
den Herrn Bürgermeister Götz
an einer sehr schmerzhaften Stelle.

...
202 Farbenspiel 15.05.26
Vorschautext:
Nach grauem Nass zeigt sich ein Schein,
das Licht bricht sich so herrlich rein.
Ein Bogen wölbt sich, kühn und weit;
farbenfroh schenkt er uns Freud'.

Sieben Farben, hell und klar,
sie leuchten uns so wunderbar.
Schau nach oben und spüre leis',
des Regenbogens Zauber-Kreis.

Ein Brückenschlag, ein kurzer Traum;
Magie strahlt aus dem Himmelsraum.
...
201 Im Echo der Zeit 14.05.26
Vorschautext:
Der Abend winkt mit fernem Schein,
ich hüll’ mich ganz in Sehnsucht ein.
Wie Nebel tanzt das Träumen sacht,
in der langen, schattenreichen Nacht.

Dein Bild erwacht so zart und leise,
erlebt von mir auf stumme Weise.
Im Herzen still, doch hart an Zeit,
verloren ging es in der Ewigkeit.

Die Liebe nur ein Licht in der Ferne,
geschrieben längst in kalte Sterne.
...
200 Schweigende Endlichkeit 11.05.26
Vorschautext:
- Traumbilder - 

Ein Hauch von Glas auf dunklem Grund,
Worte, die kommen aus fernem Mund.
Sie blühen nur kurz im schweigenden Licht,
bevor der helle Tag dann die Schwärze bricht.

Wie stille Nebel, die den See verlassen,
wollen sie nicht, dass Hände sie fassen.
Kaum streift ein Wachsein ihren Saum,
entgleiten sie schon im tiefsten Raum.

...
199 Nachtgedanken 11.05.26
Vorschautext:
Die Sonne versinkt hinter fernen Hügeln,
das laute Getöse des Tages verhallt,
wenn sich auf unsichtbar dunklen Flügeln
die Ruhe legt über das Feld und den Wald.

Die Nacht streut den Sand ins Weltgetriebe,
sobald sie mit Schwärze die Stille erfüllt.
Und was uns an Unrast und Sorgen noch bliebe,
wird sanft in den Mantel des Schlafs eingehüllt.

Wenn Himmel und Erde zum Kuss sich einen,
verblassen die Grenzen von Raum und von Zeit.
...
198 Mama, du fehlst 09.05.26
Vorschautext:
- Ein Herz ohne Grenzen -

Die Liebe, die du hast geschenkt,
war grenzenlos und nie beschränkt.
So ganz ohne Worte, sanft und leise,
zeigtest du sie uns auf deine Weise.

Nicht Zartheit war es, mehr dein Tun;
ein Schaffen, Helfen, niemals Ruh’n.
Du hörtest uns zu, warst einfach da
und uns in deinem Herzen immer nah.

...
197 Herzensbande 09.05.26
Vorschautext:
In guten wie in schlechten Tagen
werd' ich an deiner Seite stehen.
Bei mir, da darfst du ruhig klagen,
wir werden dann schon weitersehen.

Wenn bei dir mal Tränen fließen,
und der Kummer dich zerfrisst,
werde ich mich nicht verschließen,
weil du meine Freundin bist.

Egal, was auch die Zukunft bringt,
ob Sonne scheint, ob Regen fällt;
...
196 Seelenfrieden 07.05.26
Vorschautext:
Wie ich lebe, das ist richtig für mich;
es gibt nichts, was ich wirklich bereue.
Ich bin wie ich bin, verbiege mich nicht
und auch ein 'Nein' ich niemals scheue.

Wichtig ist, in sich selbst zu ruh’n,
und eigene Bedürfnisse zu kennen.
Alles umsichtig und achtsam zu tun,
um in Nichtigem nicht zu verbrennen.

Vergangenem trauere ich nicht nach,
akzeptiere, was ich nicht ändern kann.
...
195 Seelenanker 07.05.26
Vorschautext:
Wenn Worte die Seele tief berühren,
und man den anderen hautnah spürt,
muss keiner nach Erklärung gieren,
weil man die Wahrheit in sich führt.

Ein Blick genügt, um festzustellen,
was tief im anderen gerade brennt.
Kein langes Reden, kein Verhehlen,
da man die stillen Zeichen kennt.

Ein Anker ist's in der lauten Welt,
der Sicherheit und Wärme gibt,
...
194 Z e i t f ä d e n 05.05.26
Vorschautext:
Ein jegliches hat seine Zeit,
der Augenblick, die Ewigkeit.
Säen, wachsen, grünen, blühen,
sich am frühen Morgen mühen.

Zeit zu pflanzen, Zeit zu bauen,
hoffnungsfroh nach vorne schauen.
Zeit zum Greifen, Zeit zum Lieben,
nichts ist im Herzen ungeschrieben.

Zeit zu suchen, Zeit zu finden,
und auch zarte Bande binden.
...
193 Der stolze Frühlingsbote 03.05.26
Vorschautext:
Im zarten Grün, das frisch und jung,
erwacht er nun mit neuem Schwung.
Der Kastanienbaum, der uns erfreut
und kündet von der Frühlingszeit.

Er reckt seine Blüten stolz empor
und öffnet uns weit sein Blüten-Tor.
Wie Kerzen, aufrecht, hell und fein,
steh’n sie im milden Sonnenschein.

Hunderte von ihnen, in weiß und rot,
schenkt uns der Baum als Angebot.
...
192 Wonnemonat 03.05.26
Vorschautext:
Der Winter ist nun ganz verflogen,
das junge Grün bricht sich die Bahn.
Der Himmel strahlt im blauen Bogen,
die Welt fängt neu zu leuchten an.

Auf satten Wiesen Blumen nicken,
im sanften Wind - ein bunter Tanz.
Wir weilen oft mit frohen Blicken
im hellen, warmen Sonnenglanz.

Oh Mai, du Monat voller Wonnen,
du weckst das Herz aus tiefer Ruh.
...
191 Omas von heute 01.05.26
Vorschautext:
Früher saßen die Omas still am Kamin,
zur Aerobic- Stunde sie heute zieh'n.
Kein grauer Dutt, kein Schaukelstuhl,
die moderne Oma ist aktiv und cool.

Sie hat ihre Tage stets fest im Griff
und kleidet sich nach neuestem Pfiff.
Sie walkt im Park und postet im Netz;
für Enkelbesuche gibt's kein Gesetz.

Mit Energie und stetigem Tatendrang
hält die Oma von heut' ein Leben lang. 
...
190 Hexenbrennen 30.04.26
Vorschautext:
* Feuerbrauchtum *

Noch heute gibt es einen Brauch,
der, wie vor tausend Jahren auch,
als großes Lichterlebnis ist gedacht,
das man erlebt in der Walpurgisnacht.

Als „Hexenbrennen“ einst bekannt
und jetzt „Tanz in den Mai“ genannt,
wird da mit des Feuers magischer Kraft
das Schlechte und Böse dahingerafft.

...
189 S t e r n e n t a n z 28.04.26
Vorschautext:
Im Tanz der Sterne, hoch und weit,
verliert sich jede Erden-Schwere.
Dort schweben Träume durch die Zeit,
als ob das Licht ihr Anker wäre.

Sie gleiten sanft auf Silberbahnen,
wo Wünsche leise Flügel fassen.
Und was wir tief im Inneren erahnen,
wird nie im Sternenstaub verblassen.



...