| Titel | ||||
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| 1152 | Bilanz | 26.01.26 | ||
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Vorschautext: Das Leichte ist manchmal schwerer als das Schwere, mit dem man lebt. *Aphorismus |
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| 1151 | Wortabstinenz | 26.01.26 | ||
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Vorschautext: Raus aus der Sucht in sich das Leben neu zu denken Das Leben tickt |
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| 1150 | Neuschnee | 26.01.26 | ||
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Vorschautext: Schwebende Flocken sammeln fallend das Leichte ins Fließen der Schwere |
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| 1149 | Nur ein Wort für Schnee | 26.01.26 | ||
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Vorschautext: Nur ein Wort für Schnee Und doch so viele Worte ihn zu beschreiben |
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| 1148 | Schneeatem | 26.01.26 | ||
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Vorschautext: Die weiße Grenze zwischen Aus- und Einatmen kurz Atem anhalten |
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| 1147 | Schnee | 26.01.26 | ||
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Vorschautext: Der weiße Atem lässt ruhen, was gestern noch mir den Atem nahm |
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| 1146 | Vorgesorgt | 26.01.26 | ||
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Vorschautext: Schnee. Überall Schnee. Der Frühling wird grün fließen durch unsre Gärten. |
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| 1145 | Windrichtung | 20.01.26 | ||
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Vorschautext: Die einen sagen dies, die andern das - Du änderst mit dem Wind jäh die Richtung. Es tut mir leid. Ich schwing und dreh nicht mit - Lass dich allein. Wohin geht dann dein Schritt? |
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| 1144 | Durch mein Fenster | 20.01.26 | ||
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Vorschautext: Es klopft. Ein Freund schaut durch mein Fenster. Ich zöger. Suche nach mir und denke: Es sind ja nur ein paar Schritte bis zur Tür. Mein Lächeln, abgelegt, hängt noch an der Garderobe. Dem Spiegelbild fehlt ein Gesicht. Wer bin ich ohne? Ich könnte meine Mitte zeigen, die Lebenssplitter, ... |
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| 1143 | Ein weiter Weg | 19.01.26 | ||
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Vorschautext: Erzähle nicht dein Leben. Gib niemandem das Recht, zu tun, als würd' er dich verstehn. Keiner, der nicht mit dir ist, wird in deinen Fußstapfen gehn. Das macht einsam. Viel besser ist, mit sich allein zu klären, was bewegt. Nichts drängt dich, was zu sagen, ... |
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| 1142 | Melodie, die bleibt | 15.01.26 | ||
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Vorschautext: Wenn Raum und Zeit sich lösen aus dem Sein, spürst du den Fluss Unendlichkeit, der durch dich zieht als urvertrauter Klang wie eine Melodie, die bleibt. |
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| 1141 | Dünnhäutig | 15.01.26 | ||
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Vorschautext: Für dich war Sterben nur ein Übergang in eine andre Dimension von Leben. Mir bleibt das Unabänderliche nur und meine neue Dimension verstehen. Vielleicht ist das der einzig wahre Weg, mich ahnend deiner Dimension zu nähern. Die Grenze der Realtität wird dünn. Sie wird noch oft zu dir hin mich verwehen, als würde alles Leben unbewusst stets dieser Grenze nur entgegengehen. ... |
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| 1140 | Spiegelbild | 12.01.26 | ||
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Vorschautext: Dem ersten Menschen, dem du morgens begegnest, schenke Achtsamkeit, halt stand seinem Blick - aus seiner Tiefe schaut in deinen Traumhall der Nacht, hell und erheitert, der Blick zurück. |
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| 1139 | Resonanz | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Aus sich herausgehen, und im Außen dem eigenen Herzen begegnen: Das ist Resonanz. *Aphorismus |
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| 1138 | das Meistgelesene | 10.01.26 | ||
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Vorschautext: Oft liest man nur das Meistgelesene und stille Spur wie Nichtgewesene |
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| 1137 | Winterhaiku | 10.01.26 | ||
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Vorschautext: * Ein weißer Flaum wärmt die erdige Einsamkeit im Klang der Stille * Eiskristallblüten Ein Meer tausender Spiegel des goldenen Lichts ... |
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| 1136 | das Ruhekissen | 08.01.26 | ||
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Vorschautext: Mal tut es gut, wenn keiner Fragen an mich hat: Ich kann so tun 'als ob', gerade deshalb, weil ich keine Antwort hab. Mal hätt ich's gern, wenn einer fragen würde - und doch, auch dann wäre 'ne Antwort eine unüberwindlich' Hürde. Wenn ich's nicht wirklich weiß, ... |
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| 1135 | verlorene Wege | 07.01.26 | ||
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Vorschautext: Suchst du das Verlorene, führen all deine Wege rückwärts, und auf den Wegen, die vor dir liegen, läuft dir deine Zeit davon. |
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| 1134 | Raunächte | 05.01.26 | ||
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Vorschautext: Ob es noch schlägt, das Herz, so tief versteckt, wo ich es nicht mehr wiederfinde? Es war erschreckt, so gänzlich unbedeckt, in kalter Angst, dass es erblinde am Schein der Sterne, die wie Dolche sind- Sie nahmen fort deiner Augen Glanz, der nachts am Himmel in Splitter zerspringt beim Reigen der Sterne im Todestanz. Doch ohne das Pochen, das aus mir wich, verliert, ewigkeitstastend der Blick ... |
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| 1133 | Weiße Nacht | 04.01.26 | ||
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Vorschautext: Sich ausbreiten wie eine Landschaft, damit das Innre Fläche hat und Raum, sich zu entfalten, und Kraft zu treiben, wie ein loses Blatt, um dann zu schlummern ins Vergessen, zu lösen es aus meinem Blick. Ich weiß: was ich jemals besessen, kommt irgendwann zu mir zurück aus dem Zauber einer weißen Nacht, die den Horizont in Schlaf versenkt, ... |
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