Profil von Farbensucher

Typ: Autor
Registriert seit dem: 10.04.2021

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.152
Anzahl Kommentare: 693
Gedichte gelesen: 613.512 mal
Sortieren nach:
Titel
1152 Bilanz 26.01.26
Vorschautext:
Das Leichte ist manchmal schwerer
als das Schwere, mit dem man lebt.

*Aphorismus
1151 Wortabstinenz 26.01.26
Vorschautext:
Raus aus der Sucht
in sich
das Leben neu
zu denken

Das Leben tickt
1150 Neuschnee 26.01.26
Vorschautext:
Schwebende Flocken
sammeln fallend das Leichte
ins Fließen der Schwere
1149 Nur ein Wort für Schnee 26.01.26
Vorschautext:
Nur ein Wort für Schnee
Und doch so viele Worte
ihn zu beschreiben
1148 Schneeatem 26.01.26
Vorschautext:
Die weiße Grenze
zwischen Aus- und Einatmen
kurz Atem anhalten
1147 Schnee 26.01.26
Vorschautext:
Der weiße Atem
lässt ruhen, was gestern noch
mir den Atem nahm
1146 Vorgesorgt 26.01.26
Vorschautext:
Schnee. Überall Schnee.
Der Frühling wird grün fließen
durch unsre Gärten.
1145 Windrichtung 20.01.26
Vorschautext:
Die einen sagen dies, die andern das -
Du änderst mit dem Wind jäh die Richtung.
Es tut mir leid. Ich schwing und dreh nicht mit -
Lass dich allein. Wohin geht dann dein Schritt?
1144 Durch mein Fenster 20.01.26
Vorschautext:
Es klopft. Ein Freund schaut durch mein Fenster.
Ich zöger. Suche nach mir
und denke: Es sind  ja nur
ein paar Schritte bis zur Tür.

Mein Lächeln, abgelegt, hängt
noch an der Garderobe.
Dem Spiegelbild fehlt ein Gesicht.
Wer bin ich ohne?

Ich könnte meine Mitte zeigen,
die Lebenssplitter,
...
1143 Ein weiter Weg 19.01.26
Vorschautext:
Erzähle nicht dein Leben.
Gib niemandem das Recht,
zu tun,
als würd' er dich verstehn.
Keiner,
der nicht mit dir ist,
wird in deinen Fußstapfen gehn.
Das macht einsam.
Viel besser ist, mit sich
allein zu klären,
was bewegt.
Nichts drängt dich, was zu sagen,
...
1142 Melodie, die bleibt 15.01.26
Vorschautext:
Wenn Raum und Zeit
sich lösen
aus dem Sein,
spürst du den Fluss
Unendlichkeit,
der durch dich zieht
als urvertrauter Klang
wie eine Melodie,
die bleibt.
1141 Dünnhäutig 15.01.26
Vorschautext:
Für dich war Sterben nur ein Übergang
in eine andre Dimension von Leben.
Mir bleibt das Unabänderliche nur
und meine neue Dimension verstehen.
Vielleicht ist das der einzig wahre Weg,
mich ahnend deiner Dimension zu nähern.
Die Grenze der Realtität wird dünn.
Sie wird noch oft zu dir hin mich verwehen,
als würde alles Leben unbewusst
stets dieser Grenze nur entgegengehen.


...
1140 Spiegelbild 12.01.26
Vorschautext:
Dem ersten Menschen,
dem du morgens begegnest,
schenke Achtsamkeit,
halt stand seinem Blick -

aus seiner Tiefe schaut
in deinen Traumhall der Nacht,
hell und erheitert,
der Blick zurück.
1139 Resonanz 11.01.26
Vorschautext:
Aus sich herausgehen,
und im Außen
dem eigenen Herzen begegnen:
Das ist Resonanz.


*Aphorismus
1138 das Meistgelesene 10.01.26
Vorschautext:
Oft liest man nur
das Meistgelesene
und stille Spur
wie Nichtgewesene
1137 Winterhaiku 10.01.26
Vorschautext:
*

Ein weißer Flaum wärmt
die erdige Einsamkeit
im Klang der Stille

           *

Eiskristallblüten
Ein Meer tausender Spiegel
des goldenen Lichts

...
1136 das Ruhekissen 08.01.26
Vorschautext:
Mal tut es gut,
wenn keiner Fragen an mich hat:
Ich kann so tun 'als ob',
gerade deshalb,
weil ich keine Antwort hab.
Mal hätt ich's gern,
wenn einer fragen würde -
und doch, auch dann
wäre 'ne Antwort
eine unüberwindlich' Hürde.

Wenn ich's nicht wirklich weiß,
...
1135 verlorene Wege 07.01.26
Vorschautext:
Suchst du das Verlorene,
führen all deine Wege rückwärts,

und

auf den Wegen, die vor dir liegen,
läuft dir deine Zeit davon.
1134 Raunächte 05.01.26
Vorschautext:
Ob es noch schlägt, das Herz, so tief versteckt,
wo ich es nicht mehr wiederfinde?
Es war erschreckt, so gänzlich unbedeckt,
in kalter Angst, dass es erblinde

am Schein der Sterne, die wie Dolche sind-
Sie nahmen fort deiner Augen Glanz,
der nachts am Himmel in Splitter zerspringt
beim Reigen der Sterne im Todestanz.

Doch ohne das Pochen, das aus mir wich,
verliert, ewigkeitstastend der Blick
...
1133 Weiße Nacht 04.01.26
Vorschautext:
Sich ausbreiten wie eine Landschaft,
damit das Innre Fläche hat
und Raum, sich zu entfalten, und Kraft
zu treiben, wie ein loses Blatt,

um dann zu schlummern ins Vergessen,
zu lösen es aus meinem Blick.
Ich weiß: was ich jemals besessen,
kommt irgendwann zu mir zurück

aus dem Zauber einer weißen Nacht,
die den Horizont in Schlaf versenkt,
...
Anzeige