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| Titel | Autor | |||
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| Zartgesänge | Marie Mehrfeld | |||
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Vorschautext: hörst du die Zartgesänge, wie sie summend erwachen mit dem wachsenden Schein des aufsteigenden Monds dort hinter dem schwarzblauen Wolkenberg, dein mitter- nächtliches Flüstern fließt heute so verhalten, wenn wir uns aneinander schmiegen in alter Art, sieh, wie sie stehend schlafen im blassen Lunaschein, ... |
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| Aussichtsloser Kampf | KH | |||
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Vorschautext: Ein Mann mit Degen Steht im Regen, Kämpft mit dem blanken Stahl, Gegen der Tropfen Überzahl. |
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| Der philosophische Biber | KH | |||
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Vorschautext: Der Biber lugt aus seinem Bau. „Was siehst du dort?“, fragt seine Frau. „Ich seh, dass nichts in dieser Welt besteht, Dass alles kommt und wieder geht!“ „Du bist ein Philosoph, mein Lieber!“ „Nein. Ich bin bloß ein Biber!“ „So bist Du mir auch lieber!“ „Doch höre, Frau, ich sage Dir: Das größte Nagetier, es ist die Zeit! Wie ich den Baum, Nagt sie den Raum. Verschlingt ihn. Schafft Vergangenheit! ... |
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| Evolution | KH | |||
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Vorschautext: Im Dschungel tief, ein Affe rief: "Ach, bin ich primitiv!" Ein Mensch, der dies vernahm, Hin zu dem Affen kam: "Verzweifle nicht, du zählst zu den Primaten, Vollbringen wirst einst große Taten!" |
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| Wölfe | KH | |||
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Vorschautext: Rudolf heißt der Rudelwolf. Wolfgang ist der Wolf, der ist gegangen. Rollt der Wolf, heißt er Rolf. Golf spielt gerne jeder Wolf. Zwölf sind zwei Wölf. |
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| so ist es eben | Marie Mehrfeld | |||
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Vorschautext: die Trauer nagt an meiner Stirn, die Furcht, sie frisst sich in mein Hirn, ich weiß es nicht - was kommt danach, ob es dort Nacht sein wird, ob Tag, sind wir im Schatten- reich allein, ... |
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| Nonnen auf dem Zebrastreifen | KH | |||
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Vorschautext: Drei Nonnen standen steif Auf einem Zebrastreif. Nicht zeitig bremsen Reifen. Drei Nonnen tot auf Zebrastreifen. |
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| Viele Köche und ein Brei | KH | |||
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Vorschautext: Kocht ein Koch einen Brei Ist dieser meistens einwandfrei. Doch eilen mehrere Köche nun herbei, Verderben sie den Brei. Drum: Wollen dir zwölf Köche einen Brei bereiten, So schick nach Hause jeden zweiten; Drei weitere in ferne Weiten. Zwei lasse miteinander streiten. Und von dem überig gebliebenen einen Lass dir dann deinen Brei bereiten! |
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| Wetterkapriolen (mit trüben Gedanken) | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Der Winter ist gekommen, hat uns Affenhitze genommen. Nun frieren Mensch und Rehe, ach Winter, bitte, bitte gehe. Dann ist Tauwetter gekommen, Schnee ist schnell verkommen. Nun haben wir Matschepampe, es wird grau unter der Lampe. Einer fordert wieder Winter, es ist der Anton Günther. ... |
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| Warum gerade du? | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Habe mir die Frage oft gestellt Gibt Milliarden Frauen in der Welt Glaube, bist ein Geschenk für mich Darum liebe ich immer nur dich Wozu noch groß fragen, warum Denke das ist einfach nur dumm Hatten gemeinsam viel Leben Wissen wie wichtig es ist, GEBEN Machen gemeinsam unser Ding Lieben läuft rund wie ein Ring ... |
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| ist da noch Zeit? | Marie Mehrfeld | |||
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Vorschautext: ist da noch Zeit, zu reden? nein, geredet wurde zu viel und zu wenig bedacht; ist da noch Zeit, zu denken? nein, gedacht wurde genug, doch zu wenig gehandelt; ist da noch Zeit zum Neubeginn? nein, die Mitternacht ist vergangen, und die Morgenröte verkündet Hass, Neid und Macht und Krieg, Feuer und Wasser und Tod; ist noch Zeit, zu hoffen? ja, ohne Zuversicht können wir nicht leben; ist da noch Zeit zu lieben? ja, denn nur die Macht der Liebe in uns allen könnte das Unheil verhindern ... |
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| Unverstanden | Frank Dörfl | |||
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Vorschautext: Wen man Fragen hatt, und keine Antwort darauf erwarten kann. Dan ist man Unverstanden, aus dem unverstanden fühlen. Endsteht die Suche nach dem Antworten. Wen Fragen auftreten, treffen auch die Erwartungen einer Antwort darauf. Endsteht auch die Suche danach , und auch nach Klärung. Aber wenn man keine Klärung erwartet darf, kommen Selbstzweifel. Aus dem endstehen Depression, und dann denke man findet keinen. Halt mehr dann Grenzt man sich ab von allen. Klärung erwartet Gleiche Verständnis, und Selbstzweifel braucht halt, um aus diesem Depression raus zu kommen. Wenn man diesen findet hat man, ein der einen zuhört. Und Hilfe bekommt um aus dem Sumpf wieder raus zukommen. Und Frieden zu finden, und man steht nicht mehr alleine da. Mit seinem Problem, dann ist das ein Guter Anfang. Frieden heißt bekommen, und gleichzeitig Hilfe und finden alleine danach, heißt auch nicht allen sein Wen das alles durch ein Zufall passiert, und alles wieder in Frieden verläuft. Bekommt man an Ende doch eine Antworten . Auf die gestellte Antwort, dann fühlt man sich verstanden. Und nicht mehr unverstanden, dann hat man wieder Hoffnung. |
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| Nachhall der Angst | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Das Leben: ein Schatten auf der Wand, geworfen von geliehenem Licht. Wir treten vor, sprechen groß, zittern laut. Dann löscht die Zeit das Licht. Und was wir Sinn nannten, war nur der Nachhall ... |
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| Feuervögel des Alls | Meteor | |||
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Vorschautext: aus unendlichen, dunklen Weiten ohne Schall, nur in Photonen Sternenfeuer wir zu euch geleiten dauert der Flug auch Äonen erreichen wir den Erdenhimmel Trommeln begleiten den Gesang wir Feuervögel bringen Echokrümel vernehmt der Sterne Klang |
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| himmlisch | Ingeborg Henrichs | |||
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Vorschautext: Marienmonat die himmlische Mutter nährt mit weiser Güte |
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| Frühlingszauber | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Liebe Oasen-Gemeinschaft, passend zum Erwachen der Natur schenken wir euch heute ein paar Zeilen voller Licht und Aufbruchsstimmung. Möge dieser Frühlingszauber eure Herzen erwärmen! Peter Leitheim - Elora KI.- Viel Freude beim Lesen! ------------- Der Winter wich mit raschem Schritt er nahm das Eis, die Kälte mit. Ein wärmender Wind zieht durch das Land berührt die Welt mit grünender Hand. ----------------- Aus brauner Erde bricht das Grün die ersten duftend` Blumen blühen. ... |
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| Ablenkung | Meteor | |||
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Vorschautext: Dinge im Spiegel sind näher als man denkt. Oben auf dem Hügel ist der Blick nach unten ein Geschenk. Eindrücke und Launen bestimmen unser Denken. Ob Zweifel oder Staunen, unser Unterbewusstsein will uns ablenken. ... |
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| Licht der Wertschätzung | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ein gutes Wort im rechten Licht, durchbricht oft still eine schwere Pflicht. Es hebt das Herz aus dunkler Nacht und schenkt der Seele neue Macht. Wer achtsam auf den anderen schaut, hat leise Brücken aufgebaut. Denn echte Nähe wächst nur dort, wo Wärme wohnt in jedem Wort. So trägt ein kleiner freundlicher Blick, oft mehr als Gold und großes Glück. ... |
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| Die Manga | Olaf Zeidler | |||
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Vorschautext: Da fährt sie schnell durch Nacht und Wind, muss Spiderman was fragen. Beim Vater schläft ja heut ihr Kind; sie holt es in zwei Tagen. Der Tank ist noch fast richtig voll; ein Mensch kann nicht nur sparen. Ihr langer Rock sitzt wirklich toll - genauso wie vor hundert Jahren. Egal was kommt in diesem Land; man darf das Träumen wagen. ... |
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| Entzwei | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Wenn du von Verständnis hat berauscht Die Welt riß man entzwei:vor und danach. Когда ты разумением опьянён, Мир делится на два:на до и после. |
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