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| Wenn etwas wieder Wurzeln fasst | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ich sitze bei einer Pflanze still, sie wirkt erschöpft, doch nicht verloren. Ich spüre, dass auch ich wachsen will, als wäre in mir ein Keim geboren. Die Pflanze und ich – ein Gleichgewicht, wir brauchen Wärme, Zeit und Licht. Und wenn uns jemand Pflege schenkt, dann blühen wir, ganz sacht und schlicht. Die alten Tränen trocknen sacht, der Schmerz war schwer, doch nicht für immer. ... |
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| Du hast es in der Hand | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Du hast es in der Hand Lehn ‘dich zurück Und genieße Dein Glück Suche Eintracht dass dir das Herze lacht Jeder Tag wird dir zur Freude Sei gut zu dir Achte auf dich Halte dir Jederzeit ... |
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| Das Erbe kann warten.. [Teil 8] | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Frau Scherz und die Welt im Minusbereich Frau Scherz schüttelt sich den Frost aus den Gliedern. So kann man sich irren, denkt sie. Der Winter ist dieses Jahr kälter als gedacht. Es hat ordentlich geschneit, mehr als gewöhnlich für ihre heimischen Gefilde. Eine dünne, aber geschlossene Schneedecke liegt über dem Land, fast so, als hätte sich die Welt selbst zugedeckt, um nicht ständig auf die eigenen Wunden schauen zu müssen. Vielleicht, sinniert Frau Scherz, häufen wir Menschen uns solche Decken über Herz und Verstand, um den weltpolitischen Themen nicht psychologisch oder seelisch zum Opfer zu fallen. Denn lustig ist das alles nicht. Ihr Humor ist bekanntlich leise. Fast lautlos. Nur hin und wieder kichert sie in sich hinein, wenn das Leben wieder einmal diese urkomischen Alltagsmomente produziert, die beweisen, dass Realität oft absurder ist als jede Satire. Doch was der amtierende US-Präsident Donald Trump aktuell mit seinem Anspruch auf Grönland veranstaltet, ist selbst für geübte Ironikerinnen schwer verdaulich. Territorialansprüche, wirtschaftlicher Druck, Strafzölle gegen europäische Staaten, die es wagen, sicherheitspolitisch Präsenz zu zeigen, all das wirkt auf Frau Scherz weniger wie strategische Außenpolitik als wie ein Streit um den roten Plastikbagger im Sandkasten. Ihr erster Gedanke: Kindergarten. Nicht kindlich, das wäre harmlos. Sondern kindergartenhaft: impulsiv, besitzfixiert, laut. Sie ist nicht enttäuscht von Donald Trump, dafür ist sie zu realistisch. Sie ist genervt. Genervt von dieser banalen Art zu regieren, die komplexe geopolitische Zusammenhänge auf Schlagworte wie „America First“ reduziert, als ließe sich die Welt wie ein Supermarktparkplatz verwalten. ... |
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| Am Rand der Erholung | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Januar fahre ich endlich ans Meer, die Zeit nach der Krankheit drückt mich sehr. Der Krebs ist vorbei, doch Müdigkeit schwer, die Fatigue begleitet mich immer mehr. Ich gehe zur Reha, Schritt für Schritt, will lernen, was Kraft mir geben kann. Die Tage lehren mich, achtsam mit mir zu sein und finde Ruhe, wo ich nur langsam gehen kann. Am Ende hoffe ich, ein Stück zu mir zurück, die Müdigkeit nicht zu bekämpfen, nur zu lenken. ... |
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| Dem Praxiteles | Lena Engelbrecht | |||
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Vorschautext: Im Marmor-Tal begegnen sich Erinnerungen, wandern der Vergangenheit entlang, sehen Skulpturen in den Küstenfelsen unter der orangen Sonne strahlen, Seewellen und die Welten nacheinander fallen und entstehen, Pinien und Zypressen in der Weite. © Lena Engelbrecht |
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| ein so netter Tag | Katzenovia | |||
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Vorschautext: *** S'ist so ein Tag, an dem die Bäume hudeln, dir Schneegestöber um die Ohren saust, verdrießlich dir die Eisblumen beschaust, um Pflanzentöpfe Gartenzwerge trudeln. Du möchtest dich im Winterschlaf verbuddeln, weil du dich heute nicht nach draußen traust, nur träge an der Tintenfeder kaust, wenn Hirngespinste Zwiegesänge dudeln. ... |
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| Nie. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Einen Frosch man kann das Fliegen lehren,aber er wird nicht aufhören zu quaken. |
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| Wider der Turbologik | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich steigere mein Tempo nicht für Leistungskennzahlen. Ich beschleunige nicht für Produktionszyklen. Ich erhöhe meinen Takt nicht für das Bearbeitungsvolumen. Ich optimiere nicht meine Aufmerksamkeitsspanne. Ich lasse Zeit entstehen. Das ist kein Rückzug. Das ist Widerstand gegen eine Ordnung, ... |
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| Dreister Fischdieb | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Ein Pelikan, der daher des Weges kam, war mir aus unerfindlichen Gründen gram klapperte nervös mit dem Schnabel und schrie, ich war so perplex, litt unter Aphasie. Dieses „Happening“ mir die Sprache verschlug, ein Netz voller Heringe ich mit mir trug auf dem Fischmarkt hatte ich sie erstanden, bald sollten sie in meiner Pfanne landen. Der Pelikan, der baute sich vor mir auf, klapperte mit dem Schnabel, riss ihn weit auf, zerrte an dem Heringsnetz mit aller Kraft schon versank es im Schnabel, ich war geschafft. |
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| Alte Liebe | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Liebe hat das Lodern verlernt, doch die Glut wärmt genau richtig. Die Jahre haben das Reden abgeschliffen wie Kiesel im Fluss, doch wir treiben im gleichen Wasser. Die Luft ist uns dünn geworden, doch wir atmen im gleichen Rhythmus. Die Erde nimmt uns langsam zurück, doch wir halten uns verbunden in Innigkeit. |
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| Fatigue – Der müde Körper | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Mein Körper trägt den stillen Brand, der tief in seinem Innern wohnt, Ein unsichtbarer Gegenstand, der jede Kraft im Schweigen schont. Ein stiller Feind in meinem Blut, er frisst die Kraft, macht alles schwer. Kein Morgen kennt mehr frischen Mut, mein Atem irrt wie leeres Meer. Die Knochen kalt, der Blick ins Glas, die Zeit zerrinnt wie fahles Licht. ... |
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| Unter den Schatten deiner Worte | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Du redest wirr und ohne Halt, doch glaubst dich selbst in deinem Recht. Dein Wort wird brüchig, kalt und alt, die Wahrheit flieht vor deinem Sprech-. Du drehst dich fort vor jedem Licht, verwebst aus Luft ein falsches Spiel. Doch alles Lügen trägt es nicht, am Ende bleibt davon nicht viel. Kein Dialog führt irgendwohin, wenn jedes Wort in Trug zerfällt. ... |
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| Neunmalkluger Kritikaster (Satire) | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -"Ich hätte da noch eine Frage" - -1- Er fragt Leuten Löcher in den Bauch, eine Frage jagt die andere, sie werden von ihm querbeet gestellt, auf Antworten folgt meist ein „Shitstorm“, es hagelt Kritik ohne Gnade, alles wird „zerpflückt“, beanstandet. -2- Stolz stellt er sein „Halbwissen“ zur Schau, ... |
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| Wenn Neues leise anklopft | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Wir gingen Wege, Stein für Stein, mal eng, mal weit, mal groß, mal klein. Doch jeder Schritt, den wir verloren, hat uns ein Stückchen neu geboren. . Die Jahre flogen, leicht und schwer und manchmal trug uns keiner mehr. Doch wo ein Schatten sich verfing, wuchs später still ein Neubeginn. . Ein Wort, ein Blick, ein leiser Mut tat uns im Dunkel manchmal gut. ... |
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| Für Vater | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Hätt‘ dir so gern was Schönes noch gesagt vor deiner großen, langen Reise. Hätt‘ dich so manches gern gefragt, bevor du leise, so ganz leise den Abschied gabst. Dann warst du fort vielleicht an einem besseren Ort, wo alles einfach leichter ist, wo du ein Seelenvogel bist. Von Zeit zu Zeit ziehst du ganz leise vor meinem Fenster deine Kreise, weist mir den Weg, den ich noch geh‘, bis ich dich endlich wiederseh‘. |
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| Weniger jammern, mehr glücklich sein... | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Es gibt viele Wege zum Glück. Einer davon ist aufzuhören zu jammern. Albert Einstein Das wäre eine tolle Sache, manchmal fällt mir das sehr schwer. Glücklich sein würde mir gefallen, ich frage aber, wo kommt Es her? In unserer so schönen Heimat stehen die Zeichen auf Sturm. Ich muss leider erkennen, ... |
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| Roter Schnee | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Für meine Kindern sollte ich einen Schneemann bauen. Wir wollten der Frau Holle, ( wie es auch arme Politiker tun ) einfach Ihre weißen Flocken klauen. Gut eingemummelt, zogen wir vor unser Haus. Oh, ihr lieben Leute, was wir sahen, das war ein Graus. Unser schöner deutscher Schnee ... |
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| Heide-Winter | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Gedicht - Nr. 957 ------------------------------ Nun tanzend, schweben Flocken nieder im tiefen Schlummer ruht die Welt, verblüht schon lang der duftend Flieder nun Schnee bedeckt die Heide, Welt. -------------------- Sanft knirscht mein Schritt durch eisig Heide kein Vogellaut im frostig Raum, die Heide träumt fernab vom Leide gewiss ein Sommerblumen -Traum. ----------------------------- ... |
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| Kleine, feine Herberge | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Kleine, feine Herberge Immer wieder hört man, dass einer klagt: „Teuren Urlaub kann ich mir nicht leisten!“ Doch wo der Wille zum Suchen versagt, Kann man mit Jammern nichts erdreisten. Es gibt die vielen Angebote ja immer noch, Überall die kleine, feine Herberge. Sie ist zwar einfach, bezahlbar dennoch, Selbst wo aufragen die hohen Berge. ... |
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| Todmüde | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Todmüde Mitunter bringt mich fehlende Ruhe In eine fast todmüde Zone. Obgleich ich liege und nichts tue, Ist nichts, was Aufbleiben lohne. Weil meine Sinne schwächeln, Fehlt mir Dein Frauenlächeln. Früher trug alles Lächeln Jugendfreude – Und damals immer wieder mir zurück, Wo das pralle Aufleben vieler Leute ... |
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