Hier findest Du 99.917 Gedichte von 2.607 Autoren und 4.536 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| Kleine Gaben für dein Heute | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Gönn dir heute einen Moment ganz sacht, sei stolz auf dich, auf das, was du geschafft. Atme frei, die Seele wird entfacht, weil Dankbarkeit dein Herz nun leise kraft. Lass Druck nun zieh´n, wie Nebel vor dem Licht und halte inne, nur für dich allein. In stiller Ruh wird vieles wieder schlicht, so darf der Tag ganz freundlich zu dir sein. Und wenn der Abend still am Fenster steht, nimm Wärme mit in Herz und Hände fein. ... |
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| Durch mein Fenster | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Es klopft. Ein Freund schaut durch mein Fenster. Ich zöger. Suche nach mir und denke: Es sind ja nur ein paar Schritte bis zur Tür. Mein Lächeln, abgelegt, hängt noch an der Garderobe. Dem Spiegelbild fehlt ein Gesicht. Wer bin ich ohne? Ich könnte meine Mitte zeigen, die Lebenssplitter, ... |
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| Der Blinden ihr trauriges Lied 1800- 1900 | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Blindenschulen in den Jahren 1800 – 1900 Historien - Gedicht. ----------------- Gedicht - Nr. 1237 ----------------- Wohl denen die Gesund, die, Sehen, Hören Riechen und Fühlen können. In früheren Zeiten weggesperrt, führten sie ein karges, freudloses, hartes Leben mit oft schwerer Arbeit unter strenger Zucht - ohne Freude und Hoffnung. Blinden - Schulen Der Tag begann mit einem Gebet und einem Lied der Hoffnung. Dann folgte strenge Zucht- ein karges Essen – harte Arbeit - Unterwerfung. Ein Leben ohne Freude – Liebe – Zärtlichkeit - Hoffnung ... |
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| Die Waage des täglichen Lebens! | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: www.gedichte-leitheim.de Historie, Kunst, Literatur, Geschichte - Beiträge. Gedicht - Nr. 1233 von 1488 Gedichten Auf goldenen Schalen ausgebracht was Freude Kummer oft gemacht. Wollt wissen war es gut das Leben? War`s unrecht da viel Leid zugegen? ------------- Auf linker Seite eingebracht all das was recht viel Leid gemacht. Auf rechter Schale aufgelegt ... |
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| WEF 2026 | Katzenovia | |||
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Vorschautext: *** Ein Dorf wird wieder zugemauert, mit Möchtegerns und den Begierden, sie zeigen sich mit ihren Zierden der Weltwirtschaft, die sich belauert. Sie fahren an mit ihren Trossen. Politiker und die Vasallen sich präsentieren in den Hallen, bejubelt nur von den Genossen. ... |
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| Müßiggänger | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Müßiggänger Was wäre der Mensch ohne Bequemlichkeit? Nur eine Schönheit in eigenem Spiegel? Wie käme er jemals zu größerer Freiheit, Schmelze er nur ständig Blei im Tiegel? Da muss man sich an Müßiggang gewöhnen, Damit man sich etwas mehr Freiheit wähle: Das Gemüt darf sich mit Lächeln versöhnen, Wo es sich ein wenig aus der Gegenwart stehle. ... |
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| Nur ruhig Blut | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Nur ruhig Blut Der Winter soll sich ruhig austoben Das ist sein gutes Recht Schon im Dezember fangen wir an den Frühling zu loben Die Natur soll ruhen verschnaufen und gar nichts tun Wir kommen schon früh genug ... |
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| Umweltschützer??? | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Umweltschützer??? Da sind sie wieder mal im Hotel, Alles hochgeheizt, überall ist’s hell, Die Türen sperrangelweit offen, Als wäre nichts klimabetroffen. Man glaubt gar nicht, wie da verschwendet, Klimaignoranz sich scheinbar nicht wendet, Weil im Haus offensichtlich an nichts gespart, Immer wieder wird neues Heizöl hergekarrt. ... |
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| Das Erbe kann warten.. [Teil 9] | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Frau Scherz startet entspannt in diesen Morgen. Nicht mit Drama, sondern mit Haltung. Kaffee in der Hand, positive Energie im Bauch, als hätte sie über Nacht heimlich mit dem Optimismus gekuschelt. Für sie ist jeder Tag ein Geschenk, manchmal hübsch verpackt, manchmal mit Beipackzettel, Warnhinweisen und dem dezenten Hinweis: „Überwindung erforderlich.“ Das Erste nach dem Aufstehen: die lila Gardinen zurückziehen, Fenster auf. „Hereinspaziert, Winterluft“, denkt sie, fast singend. Sie liebt diese Polarluft, diesen klaren, metallischen Geschmack, der die Lungen einmal gründlich durchspült und den Kopf sortiert. In der Nacht hatte ein starker Sonnensturm die Erde getroffen, ein geomagnetisches Ereignis, das geladene Teilchen tief in die Atmosphäre schleuderte. Sie kollidierten mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen, regten sie an, und ließen sie leuchten. Polarlichter. Nicht nur über Norwegen oder Island, sondern sichtbar bis nach Deutschland. Am 19. Januar 2026. Kurz, intensiv, flüchtig. Schönheit auf Zeit. Wie ein kosmisches Schulterzucken: Schaut her, ich kann auch anders. Dann greift sie zur Fernbedienung. Altmodisch, ja. Aber sie steht dazu. ARD, ZDF, Morgenmagazin. MOMA. Eine Gewohnheit wie Zähneputzen, nur mit mehr emotionalem Kariesrisiko. Und wie jeden Morgen trifft es sie. Nicht subtil. Sondern frontal. Themenauswahl wie ein Faustschlag in die Magengrube. Wieder dieses Gefühl: Bin ich die Einzige, die das so empfindet? Sie merkt, wie sich etwas in ihr zusammenzieht. Dieses leise, zähe Runterziehen. Sie schaltet ab. Abrupt. Entschlossen. „Das tue ich mir nicht an“, murmelt sie. Niemand hört es. Niemand außer der schwarz-weißen Katze, die aussieht, als hätte sie das politische System längst durchschaut und sich bewusst für Desinteresse entschieden. Niemand wird je genau wissen wollen, wie sich Frau Scherz in ihrem kleinen Alltag fühlt. Sie lebt seit Jahren im Single-Status, Fluch und Segen, wobei der Segen inzwischen deutlich in Führung liegt. Beziehungskonferenzen, emotionale PowerPoint-Präsentationen und Psychogramme? Nein danke. Sie bevorzugt klare Gedanken und ungeteilte Decken. Doch dann diese Schlagzeile. Und jetzt wird Frau Scherz wirklich wach. ... |
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| Drachen steigen | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Die Sterne tragen Trauerkleid Wie eine kosmische Weide Mir ist nach Tanzen, Singen Bis sie nicht zerklingen In all dem Chaos Erhebt sich der Mond Flammend am Firmament Und die Welt unter ihm brennt! Mit dem Blick nach unten Sieht man die Kinder lieben, lachen.. ... |
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| Winternachtmorgen | Angelika Zädow | |||
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Vorschautext: Unter blassem Mond breiten Schatten ihre samtene Decke über den Dächern aus Eine späte Kerzenflamme verlischt im Fenster eines letzten Schwärmers Die Nacht hält den Atem an während in der Ferne der Morgen lauscht ... |
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| Hart und weich | Anita Namer | |||
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Vorschautext: Das Leben formt unser Hartes, das Weiche in uns macht uns zu Menschen. © A. Namer |
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| Der Kreisel | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Auf der leeren Straße tanzt ein Kreisel. Er dreht sich selbstvergessen, als sei die Welt ein runder Augenblick. Noch hält ihn das Kreisen. Noch trägt ihn die Bewegung. Er ahnt nicht: Die Kinder sind schon weiter. Sie haben keine Zeit mehr. Hände haben anderes zu tun. Man findet ihn später. Die Straße war schneller. |
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| Bis heute | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Unsere Wege Gemeinsam Geradeaus Bis zur Kreuzung Ich nach links Du nach rechts Unerwartet Ohne Abschied Unerwartet Zeitgleich ... |
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| Falsche Jahreszeit | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Ihre Wangen kalt Ihre Worte leise Ihre Finger zart Ihre Küsse auf Eis Bald ist Frühling Tauwetter © René Oberholzer |
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| Frühling im Winter | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: In leuchtenden Farben Steht sie auf einmal da Ihr hautenges Kleid Ein Hauch von Afrika Ich erinnere mich An eine Zeile von TOTO HURRY BOY SHE’S WAITING THERE FOR YOU Ich bewege mich zu ihr hin Singe tanzend ... |
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| Zwischen Wäsche und Staub : ihr Geruch | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Mutter ist tot, So ist es jetzt. Es gibt Tage, da liegt ihr Geruch im Raum, einfach so, ohne Anlass. Nicht wie ein Zeichen, eher wie etwas, das noch da ist. ... |
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| Fuchs im Neon | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Sie lief durch die Straßen im ersten Licht, ihr Lachen ein Funkeln, das Dächer zerbricht. Sie nahm meine Liebe, so viel ich nur gab und hielt mich in Atem, hielt mich auf Trab. Wir reden von Freiheit, von Schuld, von Verstand, und stürzen dann blind in ein digitales Land. Sie schrieb mir ein Feuer, ließ Asche daraus, ich renne durch die Nächte, finde nicht mehr nach Haus. „Komm rein, trink einen Kaffee, vergiss diesen Schmerz. Wir reden von früher, von Mut und dem Herz.“ ... |
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| "Annäherung" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Die Wirbelsäule schrumpft, Rücken, Nacken sind gekrümmt, Ohren nähern sich Schultern, Kinn nähert sich dem Brustbein, die Blicke sind stets gesenkt, auf den Boden gerichtet. Rippenbögen nähern sich den Beckenschaufeln, Brüste dem Bauchnabel, Hände, den gebeugten Knien. ... |
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| Wasser | Caeli | |||
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Vorschautext: Drei Atome hier in enger Bindung Wasser- und Sauerstoff in Windung Polar verdrängt ein Artgenosse Reiß ich hier 'ne neue Posse Atome geistern, so empfunden Elektronen drehen ihre Runden Protonen bewegen sich tief im Kern Etwas erinnert mich hier an einen Stern An den Himmel, das Firmament Wo hier bei mir 'ne Kerze brennt ... |
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