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| Wiesenleuchten | Janine Goßlau | |||
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Vorschautext: Im lichtem Grün der weiten Wiesen, wo Gänseblümchen hell erwachen, will ich das Dasein ganz genießen und über das Vergangene lachen. Ein Hauch von Freiheit, tief verbunden, Lässt mich im Augenblick nun schwelgen, beim Atmen find ich neuen Schwung, weit fort von grauen Alltagswelten. Janine G. |
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| Gedanken | Janine Goßlau | |||
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Vorschautext: Die Welt steht still, ein Riss im hellen Tag, der Verstand versucht zu fassen, was geschah. Alles, was man denkt, wird matt und grau, ein ferner Film durch trübes, kaltes Tau. Drei Stimmen nun, die plötzlich nicht mehr klingen, die keine Lieder mehr zum Leben bringen. Das Herz, es stockt, der Geist ist wie in Haft, er verliert an Licht und an der alten Kraft. Man geht durch Räume, fühlt sich wie im Glas, die Zeit zerfließt, als ob sie niemals war. Die Seele braucht den Schutz der leisen Stille, bis sich der Schmerz bricht gegen jeden Wille. - Janine G. |
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| Wandlung der Gefühle | Janine Goßlau | |||
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Vorschautext: Die erste Liebe war ein wildes, leises Beben, ein Rausch aus Hoffnung, fern von jedem Ziel.Man glaubte fest, wir könnten ewig schweben, im unbedarften, ersten Liebesspiel. Dann kam die Phase, die uns hart formierte, der erste Bruch, der tief die Seele schnitt. Das Weinen war das Erste, was man spürte, doch jeder Schmerz war unser Lebensschritt. Doch später reifte, was im Sturm zerbrach, die Liebe lernte, wie man Brücken baut. Man blickte auf den Weg der Jahre nach, auf das, was leise nun dem Kern vertraut. Nun lehrt das Alter uns den Blick nach innen, der äußere Schein verblasst im Zeitenlauf. Wir lassen jetzt das wahre Herz gewinnen, und richten unser ganzes Augenmerk darauf. ... |
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| Chaos- Start | Janine Goßlau | |||
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Vorschautext: Das Chaos schreit am frühen Morgen, ich hab direkt schon wieder Sorgen. Kaffee kochen, Dusche an, damit der Tag beginnen kann. Die Haare sitzen noch nicht fein, die Kleidung will nicht passend sein. Die Uhr tickt laut, die Zeit verrinnt, bis endlich man den Lauf beginnt. Die Wohnung muss geputzt noch sein, saugen, wischen, alles fein. Die Arbeit ruft schon laut von fern, der Alltag nervt, man hat ihn gern. Mit Freunden lachen ist das Ziel, denn Urlaub fehlt mir viel zu viel. Drum träum ich mich nun frei und weit, bis morgen früh zur gleichen Zeit! |
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| Das Kind am Waldrand | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: An Berges steiler Halde, wo säuselt sanft der Wind, ganz nah am Tannenwalde, da sitzt ein Erdenkind. --------------------- Es sitzt im Moos im Schatten wo würzig` Tannenduft, ein letztes Vogelzwitschern in kühler Waldesluft. ---------------------- Der Wald steht friedlich schweigend das Kind blickt sinnend darein, ... |
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| Respekt und Loyalität | Janine Goßlau | |||
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Vorschautext: Wer Narben bei sich trägt und offen damit lebt, ist ehrlich in dem, was das eigene Herz bewegt. Wir lernen durch Reden, einander zu verstehen, Respekt ist das Band, um gemeinsam zu gehen. Nicht Geld hält das Glück oder Werte bereit, nur Treue zeigt wahre Loyalität in der Zeit. Behandle den Menschen mit Achtsamkeit still, weil man nur so geben kann, was man wirklich will. - Janine G. |
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| Der Stille Riss | Janine Goßlau | |||
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Vorschautext: Wir versuchen oft krampfhaft, das Schiff noch zu retten, bevor wir den Halt und den Boden verlieren. Wir fangen uns ein in unsichtbare Ketten und fragen uns stumm, was hier eigentlich passiert? Es flackert ein Signal in der Dunkelheit auf, doch allzu oft wird es von Angst ignoriert. Das Leben nimmt seinen veränderten Lauf, vom ständigen Hin und Her ganz distanziert. Die Einsicht kommt spät in der rastlosen Welt, ein Blick in den Spiegel, der ehrlich uns zeigt, dass niemand allein diesen Augenblick hält, wenn jeder vor Schmerz nur stumm vor sich schweigt. Am Ende bleibt oft nur das Loslassen schwer, ein ehrliches Fühlen, das tief in uns brennt. Weil jede Gefühlsflut uns trifft und verzehrt, ... |
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| Eine verrückt Welt | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Großmutter ist in jungen Jahren, schon sehr viel Unheil widerfahren. Sie verdrängte diese schlimme Zeit, - voller Schmerz und Traurigkeit. Kriege und auch Hungersnot, Aug´ in Auge mit dem Tod. Krankheiten, wie Pest und Cholera, brachten die Menschen in Gefahr. Sie sprach mit mir, vor vielen Jahren, oft über Kriegsleid und Gefahren. ... |
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| Er hatte sich | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Er hatte sich Er hatte sich so sehr gefreut, Die Liebste im Netz gefunden zu haben, Nicht ahnend, dass man sich lustig machte Über ihn, weil eben die dummen Leut‘ Nur ein Grinsen für Verliebte haben Und man seine Gefühle verlachte. Leider sehen solche Leute die Folgen nicht, Wenn der Verliebte dann erkennen muss, Dass man ihn und seine Gefühle vorführt. ... |
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| Ein Mann bleibt | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Ein Mann bleibt Ein Mann bleibt Sklave seiner Triebe, Meint, er sei Subjekt aller Liebe Und macht immer mal einen Hupf, Dann bietet man ihm Unterschlupf, Damit er weiterhin kann freien Und man ihm alles wird verzeihen. Die Pille hat‘s möglich gemacht, Dass Frauenliebe als Eigenmacht Vorgelebt von ihr ohne Bedenken, ... |
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| Nur viel Geschrei | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Nur viel Geschrei Reisende soll man nicht aufhalten Glaube mir Sie handeln mit viel Geschick Zu deinem Ärger sind sie schon Morgen zurück © Käte Micka ... |
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| Wie der Wind | Pierre De la Saare | |||
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Vorschautext: Du kamst in mein Leben, warst irgendwann da. Rücksicht ist dir fremd. Bestimmst über meine Zeit, gehst so weit, wie es keiner wagt. Raubst mir den Schlaf, schreist mich an, denkst nur an dich. Tag ein, ... |
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| Meine Natur | Pierre De la Saare | |||
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Vorschautext: Blühende Wiesen, im Sonnenschein. Die Luft, so klar, voll Blütenduft. Bienen summen, Hummeln brummen, Schmetterlinge tanzen ihre Reigen. Vögel auf den Zweigen, erfreuen mein Herz so sehr. ... |
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| Meeresrauschen | Pierre De la Saare | |||
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Vorschautext: Meeresrauschen Wellen kühlen meine Beine frischer Wind so klar. Ich blicke in die Ferne Träume werden wahr. Rauschen, tief in meinem Kopf Gedanken gehen auf die Reise. Der Himmel so blau Schiffe am Horizont. ... |
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| WM 2026 Finale | Andreas Herkert-Rademacher | |||
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Vorschautext: Argentinien - Spanien 0 : 1 n.V. (0 : 0 / 0 : 0 / 0 : 0) Erste Hälfte, wie der Rasen: trocken, stumpf und ziemlich schlecht. Halbzeitshow, sehr aufgeblasen. Weiter geht es, das Gefecht. Hellblau-Weiß bleibt ohne Torschuss, Spanier mit Spielkontrolle, wissen, dass der Ball ins Tor muss, ein Mal, komme, was da wolle. Fernandez als Unschuldsengel, doch er tritt mit seinen Füßen. Schiri Vincic kennt den Bengel ... |
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| Ein Meister am Werk | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Mit den Farben spielt er wie kein anderer, Malen kann er wie kein zweiter. Wenn er zaubert, reißt er uns alle mit. Als Gestaltungskünstler ist er Spitzenreiter. Bunte Blätter lässt er tanzen im Wind, Drachen lässt er steigen zum Himmel geschwind. Er sorgt für stilles Raunen und Rascheln unter den Füßen, glänzt mit goldenen Momenten - der Herbst... Er lässt herzlich grüßen ! |
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| Das Herz des Schwarzwaldes | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Eine Peter Leitheim - KI Eleonore, Produktion ---------------- Das Heimatleben, war hart und schwer, hier ist ein Gedicht, zur alten Zeit. Erinnerungen, gehen einher, erscheint uns, wie eine Ewigkeit. ------------------- Ein stilles Erinnern, füllt nun den Raum, es ist der Herzschlag, der uns lenkt. Ein alter Pfad, ein Kindheitstraum, und dass, was uns die Heimat schenkt. --------------- ... |
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| Grundlagen | Salix | |||
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Vorschautext: Ich atme die Luft morgenkühl und frisch. Ich trinke Wasser klares Elixier. Ich esse das Brot am hölzernen Tisch. Ich liege im Bett ganz dicht neben dir. |
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| Eine Kündigung in Gedichtform | Grünschön | |||
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Vorschautext: Eine Kündigung in Gedichtform, entspräche nicht der üblichen Norm. Das wäre neu, das wäre innovativ, mal was anderes, vor allem kreativ. Wir könnte eine Kündigung denn so klingen? Vielleicht könnte man wie folgt beginnen: Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin mir sicher, dass es das Richtige wäre, zu kündigen, endlich zu gehen, mich weiter zu entwickeln, nicht mehr zu stehen. ... |
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| Das Subtile | Jens Ulrich | |||
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Vorschautext: Vor längerer Zeit sah ich eine Dokumentation der ZDF-Reihe „Die Spur“. Darin wurde über Menschen berichtet, die sich in sozialen Netzwerken gezielt Opfer aussuchen, sie provozieren und psychisch unter Druck setzen. Ein Beteiligter schilderte ein Punktesystem, bei dem das Ausmaß der Reaktion des Opfers über den „Erfolg“ entschied. Das folgende Gedicht greift diese Thematik literarisch auf. Es beschreibt die Perspektive eines Menschen, der sich einem scheinbar allgegenwärtigen Macht- und Kontrollsystem ausgeliefert fühlt. Das Subtile Wir sehen Dich - immer Wir hören Dich - immer Wir werden Dich quälen ... |
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