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| Titel | Autor | |||
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| Hoffnungsschimmer | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ein schwerer Druck liegt tief in mir, doch leuchtet leise neues Licht. Es flüstert warm: „Ich bleibe hier“ und bricht die Dunkelheit ein Stück. Die Nacht ist lang, doch nicht mehr stumm, ein zarter Funke hält mich fest. Er führt mich sanft aus Zweifelsraum, bis mich der Morgen wieder lässt. Melancholie umhüllt mein Sein, doch Wärme dringt durch jeden Spalt. ... |
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| Karnevalsonett | Sonja Dworzak | |||
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Vorschautext: Ich setz mir heut ein Lächeln ins Gesicht, nicht, weil die Welt auf Wunder eingestellt. Doch einmal wird das ganze Regelwerk ganz leis beiseitgeschoben durch das Licht. Der Ernst zieht ab, verwundert und verzicht’, die Stadt wird Bühne, jede Rolle zählt. Ich lach nicht tief, doch ehrlich in der Welt, ohn´ dass mein innerst Sein zerbricht. Die Zeit hält an, setzt Maske auf und schweigt und merkt erstaunt: Sie wird heut nicht vermisst. ... |
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| Hexenstaub | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Belanglose Worte. Die Wahrheit -verbogen, um dich von Gefühl’n zu entbinden. Vielleicht komm ich einmal durch’s Dunkel geflogen und werde dicht trist und alleine wohl finden und werd’ dich mit Zauber umwinden. Ich werde mich hinter dem Spiegel verstecken und tief in die Augen dir sehen. Ich werde mir heimlich dein Fühlen erwecken und werde dein Inneres leise begehen. ... |
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| Hohlraum | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** In den Fängen solcher trüber Tage, fühlt die Seele sich als hohler Raum, drin sich, zage, jedes Schreiten in der echolosen Stille stumpf verläuft. Als ob das Meer ... |
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| Sie möchte es | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sie möchte es Sie möchte es, dass er sie beißt ins kleine Ohr, links ganz ohne Stress, wenn Liebe reist wie bei der Sphinx, weil sie ihn mag bei Nacht und Tag. Zusammengekauert, ... |
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| In Selbstmitleid zu versinken | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: In Selbstmitleid zu versinken Immer wieder beklagen Zeitgenossen, Dass es nur ihnen so schlecht gehe. Sich selbst haben sie mit Trauer begossen Und sehen bei sich nur Leid und Wehe. Es ist so bequem, sich zu bedauern, Um allen Weltschmerz auf sich zu ziehen, Dadurch in eigener Existenz zu versauern Und nur die Tränendrüsen zu bemühen. ... |
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| Winterflockenzauber | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Das ganze Land im Winterflockenzauber, das ist keine Selbstverständlichkeit; heute Morgen schaute ich begeistert aus dem Fenster, kräftig hat es überall geschneit. Derart starker Schneefall freut nicht jeden, Räumdienste sind im Dauereinsatz, die Straßen sind gefährlich glatt. Doch die Landschaft lässt uns ein Wintermärchen träumen, Winterkinder freut's und auch den Schneemann, ... |
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| Meinungsfreiheit in Deutschland | Thomas Fricke | |||
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Vorschautext: In Deutschland darf ein jeder reden So frei, wie er nur will. Nur wenn’s der Obrigkeit missfällt, Sagt sie: „Halt’s Maul, sei still!“ „Du darfst nur sagen, was wir sagen, Da bist du gänzlich frei. Wenn du uns aber widersprichst, Dann bist du vogelfrei.“ „Wir lassen kündigen dein Konto, Wir zeigen dich auch an, ... |
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| Puls der Zeit | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Die kalte Jahreszeit hat nun begonnen sie fühlen wir längst im eignen Blut sie war bereits im Sommer schon gekommen mit Hass mit Hetze und mit Wut Es geht um Menschen, die verkennen dass unser Aufenthalt auf Erden endet und wie es einst so jung begonnen so endet es dann für jeden früher oder spät Wir sind nur Gast auf blauem Sterne und Mond und Sonne schauen zu ... |
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| Das Erbe kann warten.. [Teil 6] | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Frau Scherz katapultiert sich ins Jahr 2026 Frau Scherz startet mit Elan ins Jahr 2026. Nicht laut, nicht marktschreierisch, sondern mit jener Entschlossenheit, die man nur entwickelt, wenn man sich lange genug gefragt hat, was eigentlich noch trägt. Dieser Jahreswechsel war außergewöhnlich, nicht wegen des Datums, sondern wegen ihrer Haltung. Zum ersten Mal seit Jahren begab sie sich unter die Menschen, mitten hinein in eine Silvesterparty in der City. Keine Couch, kein Fernseher, kein ritualisiertes Wegnicken vor Mitternacht. Dieses Mal wollte sie dabei sein. Wirklich dabei. Die Diskussionen um die Silvesterböllerei kennt sie natürlich. Forderungen nach Verboten, nach Regulierung, nach Schutz vor sich selbst. Frau Scherz hört das alles, wägt ab – und schüttelt innerlich den Kopf. Sie kann diesem Ruf nach immer weiterer Einschränkung gesellschaftlicher Freiräume wenig abgewinnen. Freiheit, so denkt sie, war noch nie risikolos. Selbst ein Böller, der ihr beinahe ins Augenlicht rauschte, quittierte sie mit einem frechen, beinahe kindlichen „Auweia“ – und hakte den Moment unter Lebensrealität ab. Die wirklichen Gefahren, weiß Frau Scherz, sind anderer Natur. Denn die größte Bedrohung kommt längst nicht mehr von Funkenflug oder Pulverdampf, sondern von Schreibtischen. Von jenen, die hinter Formularen, Verordnungen und Roben Entscheidungen treffen, die sich wie unsichtbare Fesseln um den Alltag legen. Bürokratische Tyrannei nennt sie das, nicht laut, nicht wütend, sondern nüchtern analysierend. Sie beginnt bei Abschlagsrechnungen für Strom und Gas, setzt sich fort in Mieterhöhungen, Nebenkosten, Beiträgen, Vertragsbindungen – und endet in einer Daueranspannung, die viele kaum noch bemerken, weil sie längst Normalität geworden ist. Geld regiert die Welt, und mit jeder Preiserhöhung schrumpft ein Stück gelebter Freiheit. Frau Scherz weiß das. Und genau deshalb schätzt sie die kleinen, kostenfreien Wunder. Eine fallende Schneeflocke etwa. Sie kostet nichts, verlangt nichts und darf dennoch bestaunt werden, bis sie auf dem Boden der Tatsachen zergeht. Diese Einfachheit ist für sie kein Eskapismus, sondern Widerstand. Ein stiller, freundlicher Protest gegen eine Welt, die selbst dem Tod inzwischen Kostenvoranschläge beilegt. Sie liebt große Literatur, jene Texte, die Weisheit atmen und den Menschen größer denken als er oft handelt. Und doch beobachtet sie mit Sorge, wie auf Straßen und in sozialen Netzwerken menschenfeindliches Gedankengut lauter wird. Die Schreie schriller, die Inhalte hohler. Ein bekanntes Phänomen, sagt die Soziologie: Polarisierung, Emotionalisierung, algorithmische Verstärkung. Frau Scherz braucht keine Studien, um das zu spüren. Sie steht mittendrin. ... |
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| Haiku... | Dani Blumen-Bär | |||
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Vorschautext: Haiku- die Leere zwischen den Zeilen... Copyright Daniel Behrens |
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| Schmelzpunkt | Meteor | |||
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Vorschautext: Wie weiches Wachs kurz vorm Gerinnungspunkt, drohe ich im Kuss mit dir zu verschmelzen. Wie warmer Wildhonig in den meine Zunge tunkt, zu sehr verlockt, sich in dir zu wälzen. Wie wildtosender Wirbelwind wickeln wir uns willig weiter, ... |
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| Da draußen | Sabine Brauer | |||
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Vorschautext: Da draußen ist ein Schneegestöber, das Zimmer mollig warm. Wenn ich aus dem Fenster schaue, hat's seinen eignen Charme. Der Bauch gefüllt mit grünem Kohl, mit Pinkel und auch Speck, Kartoffeln gab es noch dazu, ich putzte es schnell weg. Bei diesem Wetter bleibe ich, sehr gerne jetzt zu Haus. ... |
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| Die Schuldfrage | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Wir sind es nicht Sagen die Betreiber Wir sind es auch nicht Sagen die Angestellten Ich bin es nicht Sagt der Architekt Ich bin es auch nicht Sagt der Aufseher Wir sind es nicht Sagen die Jugendlichen ... |
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| Flashover | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Den Geburtstag gefeiert An Silvester Mit Freunden Und Bekannten Den Geburtstag gekrönt An Silvester Mit Champagner Und Wunderkerzen Den Geburtstag betrauert An Neujahr ... |
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| Never Forget | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Hautnah Träumen Face to Face So true So blue Hände Massieren Spandau Nacken Ballet ... |
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| In der Provinz | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Der rote Baum Vor dem grossen Haus Die dunkle Nacht Eine Rahmenkulisse Zuoberst im Haus Mitten im Herbst Zwei Fenster Zwei Lichter Fehlte der Baum Wären die Menschen ... |
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| Glut | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Ich vermisse deine Gedichte Hast du neulich gesagt Dieses Gedicht ist für dich Es enthält ein paar Zeilen Strotzt vor schwelender Glut Und huldigt der Magie Es enthält keine Zeilen Von allem Ungesagten Und allem Verborgenen ... |
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| Hautnah | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Der Himmel Der bibbert Die Sterne Die flimmern Der Mond Der zittert Die Nacht Die klappert Der Nebel Der wabert Die Toten ... |
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| Nur jetzt | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: In der Ferne Verklungen die Lieder In der Nacht Angewurzelt wir Unsere Arme Wärmen die Stille Der Morgen atmet Deinen Namen ... |
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