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| Titel | Autor | |||
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| Schrecklich | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Schrecklich Was für eine Blamage Heute bei uns an der Wasserleitung schon die dritte Leckage Und ich Ich muss wieder dichten Wie kommt es bloß Was ist nur los Überall tröpfelt es ... |
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| was es nicht ist | Daniel Claus Schäfer | |||
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Vorschautext: nicht wind. nicht licht. ein rand, der sich entzieht stimme: abgebrochen keine hand. nur das zögern darin ... |
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| ich will ein teig sein (hommage) | Daniel Claus Schäfer | |||
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Vorschautext: ich will ein teig sein, luftig warm geborgen im kneten deiner hände eingefaltet bereit mich auszudehnen in das morgen bis an die grenze, die dein sein in mir gestaltet und wo du mich in deine stunde legtest will ich mich dehnen, atmend, zart und sacht bis du mich ganz mit deinem feuer segnest dass brot ich werde dir zur schönsten pracht *** hommage an r. m. rilkes "ich will ein garten sein", verschränkt mit dem internet‑meme "dieser typ will ein teig sein". |
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| manchmalglück | Daniel Claus Schäfer | |||
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Vorschautext: wenn wortfetzen sich lösen vom gedankenrand und fallen in die lücke zwischen atmen und sprechen dort, wo die sprache ... |
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| Adrenalin | Meteor | |||
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Vorschautext: Geschmack von Adrenalin auf meiner Zung'. Zu viel ist nicht genug. Süchtig danach giert mein Mund, dein Anteil daran schmeckt zu gut! Längst von uns überschritten, der Punkt ohne Wiederkehr, zwischen uns ist er entglitten, süßer Schmerz fand kein Gehör. Adrenalin tropft in die Adern, ... |
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| Keine Seltenheit | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Wenn's dunkel ist und keiner sieht's, treibt Mr. Unbekannt sein Wesen, er schleicht sich aus dem Haus geschwind, kann der die Stadtordnung nicht lesen ? Seinen Müll trägt er nach draußen, unsortiert, stets in der Nacht, stellt den im Stadtpark hinter Hecken wenn keiner mehr dort weilt und wacht. ... |
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| nie | Ingeborg Henrichs | |||
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Vorschautext: Das Unsagbare - nie geschriebene Bücher behüten es still |
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| Vergänglichkeit | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Der Sand rieselt leise, auf seiner langen Reise. Kein Halten, kein Zagen und die Stunden jagen. Die Blüten verblühen, und Schatten entfliehen. Der Moment ist zwar da, doch kaum noch uns nah. Wolken ziehen sehr schnell, sind mal dunkel, dann hell. ... |
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| "Heimatlos" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Es zieht ihn im Alter zurück in sein Heimatdorf, wo er Wurzeln geschlagen hatte, die ihn nährten, die er jedoch schon in jungen Jahren „ausreißen“ musste, um woanders Fuß fassen zu können. Im Alter sehnt er sich nach der Geborgenheit, die er in seiner seiner alten Heimat erfuhr, in der er eine glückliche Kindheit ... |
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| Geheimnisvolles Grab | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Schleier des Vergessens senkt sich herab aufs Grab, das ein Geheimnis birgt und währen Jahrzehnte den Grabstein verwittern, ihn mit Efeu überwuchern, blühen in geweihter Erde wilde Rosen ohne Zahl, symbolisieren Leben, das mit dem Tod einhergeht und ihr machtvoller Duft betört, vitalisiert die Sinne ... |
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| Nach dem Fest | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Schönheit trägt Seide, Hässlichkeit Haut. Schönheit lebt vom Blick der andern. Hässlichkeit braucht keinen. Schönheit schläft ein im letzten Champagnerglas. Hässlichkeit wacht auf neben dem Geruch ... |
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| Nach dem Ausräumen | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Am Abend sah man nur noch die helleren Rechtecke an der Wand, dort, wo die Bilder gehangen hatten. Im Flur roch es nach Staub und Holz, nach Schränken, die zu lange Dinge bewahrt haben. Wir gingen langsam von Zimmer zu Zimmer, als könnten Schritte ... |
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| Regenwetter | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Es regnet Bindfäden, nass sind Fensterläden matschig die Waldwege, auch die Wildgehege, durchnässt sind Hut, Kleider, triefnass ist, s Haar, leider, klatschnass sind die Mützen, Straßen voller Pfützen, es wird nur noch krasser, die Füße im Wasser schmatzen bei jedem Schritt, die Gesundheit nimmt, s mit. |
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| Haar | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Haar, harre, haar und gedeihe, wachse ins Freie! Haarlang und Haargenau, stellt’s sich’s teils – und teil’s auch zur Schau. Haar, teils kurz noch oder schon lang, sei mir um dich nur nicht bang. Haar hat nicht jeder, ist nicht gerecht; und ohne dich ist es einfach auch eben schlecht. |
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| Schmetterling | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Elfchen Schmetterling Bezaubernde Naturschönheit Mit hoher Symbolkraft Berührt Herz, schenkt Lebensfreude Seelentänzer |
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| Sie muss den Mund halten | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Sie muss den Mund halten Sie hatte immer schon einen großen Mund Klappe sagt man im Volksmund Optisch aber kaum zu sehen Plötzlich kam ihr in den Sinn Es muss etwas geschehen Ihre Lippen will sie vergrößern lassen und zwar ungefähr bis zum Kinn Wo fängt man da an ... |
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| Gratwanderung | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Zum letzten Mal spüre ich deinen warmen Händedruck, bevor das Leben sich aus dir zurückzieht. Zum ersten Mal spüre ich deine eiskalten Hände in der Umklammerung des Todes. Und mir wird bewusster als je zuvor, wie ... |
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| Im Spiegel | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Wer ist im Spiegel die Frau? Sie wirkt wie Haut und Knochen nur. Mit Grauen sehe ich sie genau, als hungere sie schon Wochen pur. Ich weiß, obwohl sie nicht mehr spricht, dass sie ihr Essen wieder erbricht. Dazu noch Mittel nimmt, verstohlen – Ihr Körper ist ihr fremd, befohlen. Ihr Denken kreist in engem Raum, nur um Gewicht und Körperform. ... |
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| Deiner Seele Flügel | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Tod hat dich ins Abseits geleitet, uns zerschlagene Hoffnungen bereitet es gibt für uns keine Zukunft zu zweit, mir tut das von Herzen so unendlich Leid, doch mein dir treues Herz ist jetzt bereit, es mit der Freude zu füllen, statt mit Leid, genieße die gewonnene „Freiheit“, spanne auf deiner Seele Flügel, ganz weit, fliege himmelwärts in die Ewigkeit, dort, wo du befreit bist von jeglichem Leid. |
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| Der neckische Mond | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Der Vollmond plustert sich auf, wächst über sich selbst hinaus ändert der Gestirne Lauf, bringt Chaos ins Himmelhaus. -2- Der Vollmond sich amüsiert über tollen Schabernack, setzt noch eins drauf und mutiert zum Mond, bemalt mit Schwarzlack. -3- Der Vollmond ganz verschwindet, ... |
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