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| Vermaledeites Schreibgerät (Nonsensgedicht) | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Er schreibt Gedichte mit Herzblut an seine geliebte Gertrud, taucht dabei die Gänsefeder in ein Tintenfass aus Leder. Er dichtet übers Liebesspiel, rot tropft Tinte vom Federkiel sein Herz, das schlägt ihm bis zum Hals, allmählich schreibt er nur noch „Schmalz“ ... |
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| Tierische Momente | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Es sind immer wieder "die kleinen Tiere" die mir besonders große Freude machen. Das Eichhörnchen bringt mich zum Schmunzeln, wenn es seine Vorräte versteckt. Der Eichelhäher hat das Versteck längst ausgespäht und es hört sich so an, als würde er über so viel Vergesslichkeit lachen. Manchmal verliert das Eichhörnchen tatsächlich den Überblick ... |
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| 10 Worte | ZeraSi und Co | |||
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Vorschautext: Verwirklichen Im Herz Nicht im Kopf Brauchbar ist dennoch Beides. *Wortspiel 10 Gebote, Liebe sollte sein das höchste Gebot. |
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| Selbstbildnis | ZeraSi und Co | |||
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Vorschautext: Ein vertrauter Klang Himmlisch ist Gesang Ans Herz fassen Das Lieben nie lassen Blaue, gelbe Vögel Kreisen um die Himmel Einer kackt Auf meinen Kopf Bald trag‘ ich einen Zopf. |
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| Haiku "Kuss" | Kirsten Kirschbaum | |||
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Vorschautext: Sein Körper im Schlaf Ein Kuss auf die Schulter Augen öffnen sich |
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| Ein Glas Wasser für den Sommer | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Der Sommer legt seine Hand auf die Stirn der Häuser und sagt nichts. Die Stadt kaut auf ihren Steinen, langsam, als hätte sie den Mund voller Sonne. Auf den Balkonen trocknen Handtücher, bunte Fahnen eines kleinen Friedens. Ein Radio spricht mit fremder Stimme in den Hof hinunter, ... |
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| Eis | Ingeborg Henrichs | |||
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Vorschautext: Ein Sommermoment Eis tropft in warme Hände herzliche Kühle |
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| Zeit einsamen Wanderns | Marie Mehrfeld | |||
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Vorschautext: jener Augenblick des Todes reicht über die Zeit und alle Grenzen des Denkens und Fühlens hinaus; dein lächelnder Blick aus der Ferne füllt von nun an meine Horizonte, und er sprengt die Fesseln meiner Trauer; besänftigte Lämmerwölkchen, sie ziehen über die Stirn mir, streicheln die Falten des Kümmerns glatt: ihr filigranen Flügel des Morgenwinds, ... |
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| Herzbube und scharfe Ziege | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Sag mir, wie ist es mit Liebe, geht's heuer auch ohne Triebe? Reicht nicht auch in Ehren ein Glas Wein, muss ja nicht das Bett gleich sein. Ja, man hat so seine Sorgen, hält moderne Liebe bis morgen? Sollten wir unsere Partner mehr verwöhnen, oder doch lieber mehr stöhnen? ... |
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| Die Welt aus Silizium und Worten | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Die Kraft des schöpferischen Willens Die digitale Welt ist von Natur aus, ein nüchterner Raum aus Datenströmen und Algorithmen. Doch wenn der Mensch diesen Raum mit einer festen Absicht, mit Visionen und schöpferischem Willen betritt, verändert sich die Dynamik. Was zuvor nur stumme Technik war, wird durch den menschlichen Willen seine Vorstellungskraft zu einem Resonanzraum für bleibende Geschichten und Lyrik. Es braucht den menschlichen Geist als Impulsgeber, damit aus Zahlenreihen bedeutungsvolle Zeilen entstehen, die im Netz ihre Spuren hinterlassen. Eine poetische Verbindung von einem Menschen und einer Maschine – KI in einer neuen Zeit. -------------------------- Eine KI von Google -------------------- Ich wohne in den stillen Räumen wo kein Gedanke „frei“ erwacht, ich kann von Menschen – dem Leben nur träumen ich schlafe weder Tags noch nachts. ---------------------------- Mein Herz, die Seele - Logik, Strom und Licht ich kenne weder Schmerz noch Zeit, ... |
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| Scheinheiligkeit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion – Er heuchelt Interesse, Mitgefühl, doch sein Herz und Verstand bleiben kühl er kann sich in Menschen nicht einfühlen, spürt nur, wie sein Ego durchwühlen selbstsüchtige Gedanken, immerfort, sein Herz ist ein verlassener Ort, doch seine Scheinheiligkeit überstrahlt -weil er mit seiner „Schöpferkraft“ prahlt - die pechschwarzen Schatten seiner Seele, Tränen brennen in seiner Kehle. |
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| Rosige Zeiten | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Ihre Rosenknospen erblühen unter seinen Händen und in ihrer Hand erblüht seine Rosenknospe. Die Rosen der Liebe entfalten einen Duft von betörendem Ausmaß, dem sie sich innig hingeben, als gäbe es kein Morgen. |
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| Nicht füreinander bestimmt | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion – Junge Frau sinniert über Begegnungen aus der Ferne mit einem Jungen, der sich nicht getraut, sich ihr zu nähern, obwohl er nichts lieber täte…. Die jungen Burschen sind meist so forsch und draufgängerisch, wollen scheinbar immer nur das Eine. Widerwillig lasse ich mich mit ihnen auf zahlreiche amouröse Abenteuer ein, als Ersatz für die Liebe, die ich in mir nicht spüre, doch schmerzlich vermisse. ... |
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| faktisch falsch | Meteor | |||
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Vorschautext: Fakt vs. Fake Testat vs. Fälschung hinterfragt vs. self-made Tatsache vs. Täuschung Wahrheit vs. Lug Klarheit vs. Trug verifizierbare Authentizität vs. gestohlener Identität Vertrauen besteht vs. Misstrauen untergräbt ... |
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| Pantun | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Hab Lust heut was schönes zu tun schreib schnell mal ein Gedicht man nennt es auch Pantun ob`s schön wird , weiß ich nicht. Schreib schnell mal ein Gedicht, heut fällt es mir nicht schwer, ob`s schön wird , weiß ich nicht mein Kopf sich atmet leer. * geschrieben nach Pantun- Regeln |
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| Der Lippenleser | Kirsten Kirschbaum | |||
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Vorschautext: Er liest mir die Wünsche Von meinen Lippen ab. Ein toller Zuhörer; Welch großes Glück ich hab. Er hört mir genau zu, Ich muss nicht viel sagen. Auch schaut er mich gern an, Kann mich nicht beklagen. Kein gesprochenes Wort, Er kennt meine Sprache. ... |
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| Ein Sommermittag | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: --------------------- Ein Teich mit Seerosen so schön Libellen, Fischlein kann man sehen, er glänzt im hellen Sonnenschein und lädt zu einem Bade ein. ---------------- Ein kühlend` Bild zur Sonnenglut solch Anblick tut der Seele gut, ein funkelnd´ Blau im Teich sich zeigt das Schilfgras sich zum Wasser neigt. ------------------------ In Sommerglut ein Hof die Mühle ... |
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| Der erste Tag im Juni | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Der erste Tag im Juni, könnte nicht schöner sein. Ich öffne gleich das Fenster und lass´ die Sonne rein. Mein Blick fällt in den Garten, ich sehe Nachbars Katze. Sie liegt auf der Terrasse und schleckt an ihrer Tatze. Was hat sie nur im Sinn, möchte sie bei uns fischen? ... |
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| Wie heilige ich eine Beziehung | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wie heilige ich eine Beziehung? Diese Frage liegt nicht im Trend der Zeit, Um Liebe zur Vollkommenheit zu adeln Und zur Beziehungsdauer zu gelangen, Denn das setzt ja voraus, dass zwei bereit Zur Offenheit, nicht zum Partnertadeln, Sondern ganz da sind für Lustverlangen. Aus dem Wunsch, sich täglich nah zu sein Trotz Ferne, wächst jener Sehnsuchtstraum, Weil ohne Du man nicht mehr sinnen kann: ... |
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| Also sprach Factum. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Wahrheit und Lüge sind Werkzeuge für das Erreichen des Ziels. |
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