Hier findest Du 103.763 Gedichte von 2.686 Autoren und 4.800 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| Titel | Autor | |||
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| Bildhafte Leere | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Wenn Worte schwerelos sich nicht mehr ineinander fügen, und die Gedanken, halb gedacht und satzlos sich entziehn, malt sich ein Bild und übermalt sich wieder; du siehst die Farben deinem Blick wie einem rahmenlosen Bild entfliehn. ... |
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| Gegenüber | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Du bist noch da, sagt mein früheres Ich. Ich sehe dich an. Zwischen uns liegen Jahre, die niemand zurücknimmt. Du wolltest leben. ... |
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| "Winde weh,n - schiffen geh,n " | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Stimme der Scham in ihm schrie, er schlug sich in die Prärie, übermächtig, sein Begehr -ohne Rücksicht auf die Ehr – der Drangsal nachzugeben, Entleerung anzustreben. Er ließ alle Scham fahren, man sah, s an dem Gebaren, das er an den Tag legte als sein Colon sich regte, die Vesica ebenso, ... |
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| Kaiserschmarrn | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Hier gibt’s die leckersten Speisen, das muss man ehrlich sagen. Wenn ich in die Karte schaue, knurrt mir schon der Magen. Heute gibt’s mal keinen Fisch, ich bestelle Kaiserschmarrn. Ob er hier besonders gut ist, das werde ich gleich erfah´n. Mit Preiselbeeren und Vanilleeis, so steht es hier geschrieben. ... |
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| Der König | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Der König der Witze. Er lebt ohne Ironie. Ohne Sarkasmus. Und ohne Zynismus. Er kauft sich ein Eis. Sitzt im Cafè. Hört ein Lied. Und die Zeit lächelt. Der König der Witze. Er denkt ohne Siege. Ohne Pläne. Und ohne Worte. Er lebt eine Reise. Liegt im Bett. Fühlt nur Liebe. Und der Tag redet! Der König der Witze. Er lebt ohne Ziel. Ohne Geld. Und ohne Wissen. Er fliegt ... |
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| Warte nicht! | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Ohne Zeit. Ohne Reisen. Ohne Fantasie. Nackte Worte. Nackte Blicke. Nackte Tage. Licht redet. Liebe malt. Stille tanzt. Und fragt: „Lebst Du?“ Klare Wege. Klare Sätze. Klare Pläne. Der Brief. Die Notiz. Das Spiel. Glück tanzt. Lust hört. Friede singt. Und fragt: „Siehst Du?“ Kein Geld. Keine Idee. Kein Fest. Die Uhr. Der Mut. Der Stern. ... |
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| Wenn Worte Herzen morden | Gyti rubina Wais | |||
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Vorschautext: Wenn Worte Herzen morden. Ich habe diesen Satz gelesen und musste sofort an uns denken. Vielleicht, weil ich inzwischen weiß, dass Worte tatsächlich Herzen morden können. Nicht mit einem großen Knall. Nicht so, dass plötzlich alles stillsteht. Manchmal sagt ein Mensch einfach einen Satz, schaut danach wieder aus dem Fenster und weiß nicht, dass in dem Menschen neben ihm gerade etwas zusammengebrochen ist. „Wir sind doch längst darüber hinweg.“ Seitdem höre ich diesen Satz immer wieder. Manchmal versuche ich sogar, ihn mir selbst einzureden. Wir sind darüber hinweg. Vielleicht muss ich ihn mir nur oft genug sagen. Vielleicht glaube ich ihn irgendwann selbst. Bei dir scheint es schließlich auch funktioniert zu haben. Aber dann denke ich daran, wie alles angefangen hat. ... |
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| Mitten im Schlafraum | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Mitten im Schlafraum Mitten im Schlafraum Reißt mich aus dem Traum Die surrende Schnake. Das nervt mich, Mann, Sie zieht mich in Bann Wie eine würgende Krake. Was kann ich tun, Kann nicht mehr ruh’n, ... |
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| Es bleibt mein Glück | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Es bleibt mein Glück Es bleibt mein Glück, Stets neidlos zu leben Aus geborgener Kindheit, Authentisch zu streben In Demokratiefreiheit, Wo in geistigem Rauschen Vergessen intrigantes Hausen. Das ermöglicht es jedem Kind, Welches in Geborgenheit lebt ... |
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| Reiz des Flüsterns | Meteor | |||
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Vorschautext: Hinter Samt und Seide knisterts, ein Blick, der stumm Regeln bricht, das Verbotene sucht uns, wispert, flüsternd es uns feurig anficht. Verfügbares wird kalt und blass, wenn süße Sünde lüstern lockt, ein Hauch von ungezähmtem Spaß, der uns im tiefsten Innern foppt. Ein Fingertipp auf nackter Haut, wo man es eigentlich nicht darf, ... |
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| Und täglich grüßt mein altes Ich {300} | Jacob Seywald | |||
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Vorschautext: Ich laufe durch mein neues Leben und überlege, was ich denken soll. Denn kein Gedanke lässt sich hegen, nur Gefühlen bin ich unterlegen. Ich laufe durch geheiltes Land und frag mich, was mich freuen soll. Denn nicht ein Gedanke greift die Hand, nur Zerstreuung, Sog und lodernd Brand. Ich laufe auf erbauter Mauer und frag mich, wer sie sprengen soll. ... |
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| Die Welt im Schattenmantel | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ich wandre durch Straßen aus Aschenrauch, wo Schatten regieren wie leiser Hauch. Gesichter verblassen im Neonlicht, wo Wahrheit ihr klares Bild zerbricht. Du kommst als ein Händler im falschen Ton, als Weber der Leere, als Fürst aus Hohn. Dein Lächeln – ein Messer im Samtgewand, dein Angebot – Feuer in blinder Hand. Du nennst mich Bruder, doch feilschst um den Preis; du hüllst deine Absicht in Nebel und Eis. ... |
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| Männer, wie ich sie mag | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Mich reizen stets die Ruhigen, Stillen, gut gebaut, - mit starkem Willen. Ehrlich und von Herzen gut, aufmerksam, - mit reichlich Mut. Sportlich, elegant und spritzig, gut organisiert, spontan und witzig. Belastbar und verständnisvoll, gut etabliert, - das wäre toll. Er sollte auch belesen sein, und ein Gourmet, - ich ess´ gern fein. Ich mag Männer, die sich modisch kleiden ... |
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| Der arme, alte Mann | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Dort sitzt er wieder, der alte Mann, mit seinem Struwwelkopf. Er bettelt die Passanten an, und rasselt mit dem Topf. So mancher Euro fällt hinein, und bewahrt ihn vor der Not. Kauft er dafür Schnaps und Wein, oder Wurst und Brot? Seine Turnschuhe sind abgewetzt, die graue Jacke abgetragen. ... |
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| Alte Werke | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: In meinem warmen Zimmer, sieht es gemütlich aus. Ich sitze bei Kerzenschimmer, und schau´ zum Fenster raus. Draußen tobt der Herbstwind, er lässt die Blätter wehen… Der Regen macht die Scheibe blind, heute ist kein Mensch zu sehen. Ich drehe dem Herbst den Rücken zu, schau´ auf das Plätzchen am Kamin, ... |
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| Verbundenheit mit rheinischer Weinkultur über den Tod hinaus | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Zu Lebzeiten kehrte er entlang des Rheins in vielen Kneipen ein, wegen des Weins, probierte dort so gut wie alle Sorten, als Weinkenner bekannt, allerorten, ließ er Weingläser zum Prosten erklingen, Fantasie breitete aus die Schwingen und er dichtete muntere Trinklieder, die man frohgestimmt sang, immer wieder. Dichters Urne bestattete man im Rhein, ... |
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| Achtung: Wir verhungern | Grünschön | |||
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Vorschautext: Achtung: Wir verhungern. Das ist was ich mich kaum traue zu sagen, vermag. Achtung: Wir verhungern. Schnell in den Supermarkt. Denn morgen in Feiertag. ©Grünschön. Kein Frosch, kein Grashüpfer, (r)auch kein Gras. |
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| Keine besonderen Vorkommnisse | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Unser Aufenthalt hat den Zustand der Welt nicht wesentlich verändert. Das vorhandene Elend wurde fortgesetzt. Die Dummheit kann sich auf uns berufen. An Schlechtigkeit musste niemand sparen. Gelegentliche Einsicht ... |
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| Wie?! | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Как тебя узнаю я: Ты с зонтом иль без зонта, В шляпе и одет по моде? -У меня кабриолет. Wie kann ich dich erkennen : Bist du mit Schirme oder ohne, Kleid von Modisch , ziehest den Hut an? -Habe ich Kabriolet. |
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| Wenig Licht für ein kleines Gedicht | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Wenig Licht für ein kleines Gedicht KI ist für mich keine Option Gelingt mir ein Gedicht Kassiere ich ganz allein den Lohn Meine Muse würde ich kränken Sie würde sich von mir entfernen würde ich ihre Küsse achtlos verschenken ... |
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