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| Titel | Autor | |||
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| Stummer Aufschrei der Seele | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Erhörung - Als die Lebensfreude allmählich in ihr erstirbt, hört niemand den stummen Aufschrei ihrer Seele. Sie fühlt sich von Gott und der Welt verlassen, weiß in ihrer Verzweiflung weder ein noch aus. Als sie beschließt, ihrem düsteren Leben ein Ede zu setzen, ... |
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| Fesselnde Blicke | Meteor | |||
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Vorschautext: deine Weiblichkeit entwaffnet zu schön, bist so begehrenswert dein Anblick wirkt schlaraffend ins Paradies mit dir, ungestört wo Milch und Honig fließen Genuss, wohin Haut sich traut Sinnlichkeit über dich ausgießen makellose Wolllust erlaubt ich ziehe dich aus mit meinen Augenblicken ... |
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| Paradies zu zweit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Lass mich Anteil nehmen an deinem Leben, damit ich in deine Welt eintauchen kann, dich besser kennenlerne, für deine Sichtweisen mehr Verständnis aufbringen kann. Und wenn ich dich in meine Welt einlasse, wirst du sicherlich Vieles, was mich betrifft, ... |
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| Pflanzenweisheit / Schon gewusst ? | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Mit deinen Pflanzen kannst du reden, sie können dich versteh'n. Wenn du mit ihnen ausmachst, dass du sie 6 Wochen nicht gießt "darauf gehen die ein" du wirst seh'n ! |
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| Ein Mund aus Schweigen | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Als Kind mundtot geschlagen, klein und starr, lernte ich nicht sprechen, hielt mein Schweigen fest. Aus Angst, die größer war, als Worte wahr, blieb mir der Mund verschlossen wie ein Nest. Als Kind mundtot geschlagen, still gemacht, lernte ich nicht zu fragen, zog mich in mich ein. Gehemmt vom Blick, der über mir gewacht, ließ ich die Gedanken ungefragt allein. Ich war noch klein, ein Kind, noch nicht bereit, man redete mir ein: Du kannst es sowieso nicht. ... |
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| Schneemann Geflüster | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: In der Stadt aus Eis und Lichterglanz, beginnt ein leiser Schneemann – Tanz. Der Wind erzählt, der Mond schaut zu, die Nacht summt eine Winterruh. Der Mond schaut zu vom Himmelszelt, wie leise der Schnee die Zeit anhält. Die Nacht erzählt im Frost ihr Spiel und Winterträume werden viel. Und wenn der Morgen Sonne bringt, ein Schneemann lacht, der andre sinkt. ... |
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| Winterflüstern | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Der Schnee erzählt ganz leis im Chor, der Wind klopft sacht an Eisentor. Ein Lachen huscht durch kalte Zeit, der Winter bleibt - doch Herzen weit. Der Mond malt Silber auf den Grund, die Nacht wird weich, die Zeit wird rund. Im Frost erwacht ein stilles Glück, der Winter nickt und lächelt zurück. Und wenn der Morgen dann erwacht, liegt Glitzer auf der weißen Pracht. ... |
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| Schneeverwehen | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Im hellen Licht unsrer Laterne verwirbeln sich Millionen Sterne und landen windböenzerfetzt am Erdboden, ganz dicht vernetzt. Das leise Rieseln ist Geschichte, als tobten tausend schlimme Wichte hoch oben auf dem Himmelszelt und schütteten weiß diese Welt. ... |
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| Was ist der Mensch auf diese Welt? | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: www.leitheim-gedichte.de ---------------------------- Der Mensch - ein Halm der kurz nur steht ein Schatten der zur Nacht vergeht. Der Mensch ist Schaum der rasch entflieht auch eine Blume die verblüht. --------------------------------- Der Mensch ist Wachs, das schnell erweicht wenn Feuer raubt ihm Lebensgeist. Der Mensch gleicht dem Trompetenklang als lauter Ton wo klingt nicht lang. -------------------------------- ... |
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| Glaube mir ja | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Glaube mir ja Glaube mir ja immer an das Glück, Es ist frei von Minderwertigkeitskomplexen, Trägt unser gemeinsames Lebensgeschick Und wird auch nicht den Verstand verhexen. Denn das Glück stabilisiert die Seele, Macht uns freier und stark, relativiert Den Alltag, dass er nicht ständig wähle, Sondern uns gegen Anwürfe immunisiert. ... |
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| Elektroglück | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Elektroglück Jetzt fahren Elektroautos umher, Heizen die Erde nicht mehr auf, Sind frei von ekligen Abgasen. Viel leiser rollt daher der Verkehr, Sie sorgen für den ruhigeren Lauf, Verhindern das wilde Rasen. Endlich haben wir wieder Winter, Wenn weniger Verbrenner aufheizen, Was an Atmosphäre uns noch bleibt: ... |
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| Kerzen wärmen auch im Januar Herzen | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Weihnachten ist längst vorbei, doch unsere Pyramide, sie dreht sich immer noch. Sie denkt gar nicht daran stille zu steh'n. Bestückt ist sie mit kleinen Schneemännern, die fröhlich ihre Runden dreh'n. Januar... Jetzt hält der Winter Einzug, knisterndes Kaminfeuer sorgt für Gemütlichkeit. Schneeflöckchen tanzen, Eiskristalle zieren Fensterscheiben und Kerzen wärmen auch im Januar Herzen, ... |
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| Winterhaiku | Farbensucher | |||
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Vorschautext: * Ein weißer Flaum wärmt die erdige Einsamkeit im Klang der Stille * Eiskristallblüten Ein Meer tausender Spiegel des goldenen Lichts ... |
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| Was kann ich noch über mich erzählen? | Benjamin Forester | |||
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Vorschautext: Manche sagen ich habe für das Handwerkliche ein Talent. Das habe ich bis jetzt in meinem Leben total verpennt. Ich sehe irgendwo ein Problem und löse es völlig bequem. Bei meinen eigenen Problemen bin ich nicht so umsichtig. Ist es, zu sagen, erst die Anderen und dann erst ich, wirklich richtig? Diese Frage höre ich in letzter Zeit immer öfters. Bei meinen Problemen kann mir niemand helfen nicht einmal ein Schöpfer. Na gut, an einen Gott glaube ich sowieso nicht. Es hat mit noch niemand ihn zeigen können ... |
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| Kinderreim für Erwachsene | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Gegensätze hassen sich, Ausgeliebt erträgt man nicht. Hungrig treibt die Suche Keil, Wut erklimmt, was noch so steil. Hass und Liebe täuschen dich, Wort und Sinn verdichten Licht, Wind und Sonne, Kinderspiel – Das Leben gibt, und nimmt nicht viel. © Marcel Strömer ... |
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| Gleichgewicht | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Alter ohne Einsicht verfehlt den Sinn, Wissen ohne Tat bleibt eine leere Stirn Führung ohne Herz verliert das Volk, Gesetz ohne Gerechtigkeit wirkt hohl. Hoffnung ohne Grund trägt kein Licht, Reichtum ohne Ehre bleibt nicht dicht. Disziplin ohne Frucht ist leer, Arbeit ohne Dank wiegt schwer. Gemeinschaft ohne Zusammenhalt zerbricht – wo dies regiert, verliert die Welt ihr Gleichgewicht. ... |
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| Formung | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Kannst du aus mir Strukturen weben, so filigran, so fremd, dass ich mich selbst kaum wiedererkenne? Dann nimm, nimm noch mehr von mir, reiße auf, forme neu, jede Linie, jede Kante — lass mich in deinem Entwurf verschwinden. © Marcel Strömer [Magdeburg, 10.01.2026] |
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| Zwischen Hier und Jetzt | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Zwischen Hier und Jetzt flirrt alles, das sein könnte und das, was noch im Schatten lauert. Zwischen Traum und Realität glimmen vergessene Farben, und zwischen Dir und mir webt ein weises Wort aus Atem und Sturm. Zwischen den Zeilen ... |
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| Zwischen Nacht und Morgen | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Am äußersten Rand liegt das Ende wie ein fernes Raunen. Und doch erzittert das Leben, wenn es seinen Namen hört. Es sieht die Hand im Dunkel, nicht den Becher aus Licht, der ihm hingereicht wird. So scheut das Herz die Nähe, als stünde es vor dem Einsturz. Denn wo Liebe aufwacht, ... |
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| Mitternacht | Meteor | |||
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Vorschautext: - Mitternacht - ruhelose Gedanken hindern mich daran wie Schranken versperren sie den Zugang zum Treffpunkt im Land meiner Fantasie der Träume von Sehnsucht und Euphorie will den Lohn für den überstandenen Tag überlebte ihn, was nicht jeder vermag rette mich vom Leben müde zur Nacht flieh in den Schlaf, mein Geist erwacht das Schließen meiner aufgeregten Augen ... |
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