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| Titel | Autor | |||
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| Schön, wie ein Rose | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Schön, wie ein Rose, hast du einmal gesagt. Jetzt bin ich fast verblüht, müde, erschöpft, betagt. Ich bin wirklich dankbar, war niemals ernsthaft krank, habe immer Sport getrieben, - mein ganzes Leben lang. Langweilig war es nie... Es ist so viel geschehen. ... |
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| erträglich | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Das unüberschaubere Leben für sich erklären zu wollen verschleißt die Worte nur wenige bleiben erträglich und doch erklären sie nichts |
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| So ein Pech... | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Wer möchte nicht in Hamburg mal an der Alster stehen? Das Wetter ist heute herrlich, es gibt sehr viel zu sehen. Was für eine Menschenschlage... Der Alsterpavillon ist beliebt. Dann wollen wir mal schauen, ob es noch ein Plätzchen gibt. Wir warten ganz geduldig, in der warmen Mittagssonne. ... |
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| Frühaufsteher | Lisa-Marie Wailand | |||
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Vorschautext: Ein Frühaufsteher bin ich schon immer gewesen. Es gab sogar eine Zeit, da war ich immer der Erste am Tresen gewesen. Gott sei es gedankt, diese Zeit liegt schon lange hinter mir. Trotzdem gehe ich noch immer ziemlich zeitig vor die Tür. Jetzt in meinen reifen Jahren muss ich schon mit meinen Kräften sparen. Aber das mit dem früh aufstehen, scheint sich nie zu ändern. Immer habe ich das Gefühl irgendetwas zu verpassen. Sollte dies geschehen, würde ich mich selber hassen. Wie gerne hätte ich mal bis in den Puppen geschlafen. ... |
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| der Puffer | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Das Leben rückt ab von dir du spürst immer mehr den Puffer von Raum und Zeit um dich der dich anders auf das Leben blicken lässt, als könne er das Unabänderliche ändern nur der Augenblick bleibt was er war ... |
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| Zu den Wundertagen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Zu den Wundertagen Zu den Wundertagen Ende Mai, Wenn viele meiner Mitbürger verreist, Lässt es sich vor dem Café trefflich sitzen, Denn viele Außenstühle bleiben unbesetzt. Der Kaffeeduft weist mir den täglichen Weg Zu Freuden, vorbei gehen Männer mit Witzen. Dort wandeln auch wunderschöne Frauen, Um ihren Wochenendeinkauf zu tätigen, Straßen haben viel weniger Verkehr. ... |
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| DAS CAFÉ MARY & JOE IM WESTFIELD-CENTRO IN OBERHAUSEN | Alfred Plischka | |||
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Vorschautext: Suchst du Entspannung nach dem Shoppen, ist eine Pause inn're Pflicht. Mit ihr darfst du den Einkauf toppen, ergreife sie und zög're nicht. Ein Café schenkt dir die Pause. In ihm fühlst du dich wie zu Hause, darfst dort den Mittagstisch versuchen und auch Kaffee und leck'ren Kuchen. Ein Raum der Stille küsst die Seele, damit ihr nicht die Ruhe fehle. ... |
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| Am letzten Maientage | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Am letzten Maientage Am letzten Maientage Wissend, dass in einem Monat Das Jahr seinen Rückzug hat, Bleibt nur die Frage, Ob noch in einem Staat Mit lichtender Tat Alle Liebe ausreichen kann Für den Friedensplan. Am letzten Maientage ... |
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| Billet doux mit Rostrand | Driekes | |||
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Vorschautext: Mein geliebtes Unheil, seit du in mein Leben getreten bist, steht nichts mehr gerade. Nicht der Tisch. Nicht der Tag. Nicht einmal mein Misstrauen. Ich wollte vernünftig bleiben. Das war mein erster Fehler. ... |
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| Sehnsucht aus Seesand | Helga | |||
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Vorschautext: Du siehst ein Boot im offenen Meer, es schaukelt leise hin und her, es zieht dich langsam fort ins Weite, du wärst so gern an seiner Seite. Auch wenn sich hohe Wellen bäumen, lässt dich das weite Fernweh träumen, wie gern wärst du auf diesem Boot, und fährst mit ihm ins Abendrot. Du stehst allein am weißen Strand, der Seesand rinnt dir durch die Hand, ... |
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| "SIU" | Olaf Zeidler | |||
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Vorschautext: Gespart hat man nun lang genug; trotz Steuern und Abgaben. Geiz wär doch fast Selbstbetrug, weil viele Menschen darben. Noch etwas Geld gebt´ bitte her und lasst die oben investieren. Holt es bar - das ist nicht schwer. Wer will schon alles bald verlieren? Nur wer dann die Parole kennt, bekommt den Briefumschlag. ... |
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| Die Stimmen der Mnemosyne | Driekes | |||
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Vorschautext: Ich schreibe nicht allein – ich horche in den Zwischenraum. Wo Atem war, bevor ein Wort ihn trug. Die Stimme bleibt – der Dichter nicht. Mnemosynes Töchter summen Licht. Wo Atem war, bevor ein Wort ihn trug. Sie weben Takte aus Erinnerung. Mnemosynes Töchter summen Licht. Und binden Klang an Götterflug. Sie weben Takte aus Erinnerung. Orpheus hört den dunklen Fluss. ... |
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| Einigkeit. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Einigkeit -es geht (die Rede)um das Orchester,nicht um die Menge. Единение-это(к примеру)про оркестр(с виртуозным исполнением),а не про толпу(сборище). |
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| Mitten im Satz | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich trage mich weiter durch die Tage. Aber manche Stellen in mir sind nicht mehr betretbar. Dort liegt dein letzter Blick wie zerbrochenes Glas unter dünnem Teppich. Man sieht nichts. ... |
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| Unter goldenen Stäben | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Man sagt, dieser Käfig sei aus Gold – glänzend, sicher, makellos. Doch sie sehen nicht, wie viele Vögel darin ihre Flügel brechen, wie manche sich gegen die Gitter werfen, bis sie verstummen. Andere picken sich selbst wund, trinken aus vergifteten Tränken oder singen Lieder gegen das Netz, das sie einst willkommen hieß. |
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| Erst im Rückblick | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich hatte ein herrliches Leben, sagt man vielleicht dann, wenn es leiser wird. Dabei lag es die ganze Zeit auf dem Tisch: das Brot, das Licht, die Hand am Glas, ein Lachen aus dem Nebenzimmer. ... |
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| Die geschminkte Wunde | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Das Leben trägt eine rote Nase über einem blutigen Mund. Wer denkt, erkennt die Maske. Wer fühlt, schmeckt das Blut. |
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| Sommerglut und Föhnwind | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Die Sonne brennt auf Feld und Stein, der Himmel glüht in grellem Licht. Kein Blatt bewegt sich ganz allein, wenn selbst der kleine Brunnen spricht. Ein heißer Wind zieht müd vorbei, als kam er aus der Wüste her. Die Luft liegt schwer und staubig frei, der Atem fällt dem Herzen schwer. Doch sinkt am Abend Glut und Schein, wird still die goldene Sommernacht. ... |
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| "Charakterfester" Mann | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Bei dem Mann, mit Ecken und Kanten, die Nervenstränge sich anspannten wann immer ihm jemand widersprach, denn Widerspruch galt für ihn als Schmach. Schon immer hielt er von sich selbst viel, durchschaute hintertriebenes Spiel sezierte die Hinterfotzigkeit, zeigte entwaffnende „Offenheit“. ... |
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| Gefahr von oben... | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Heute scheint die Sonne, wie herrlich ist´s am Strand, Oma sitzt im Strandkorb, die Kinder spielen im Sand. Gritt kämpft um die Schaufel, Lena will ihr Sieb. Oma möchte ihre Ruhe... „Ach, Kinder, seid doch lieb!“ Die Mama sucht nach Muscheln, die Sonne brennt so heiß, ... |
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