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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Hoku(wahrscheinlich). Isaew Magomed
Vorschautext:
Waßerfall und Stille,
Das ist volle Zustimmung !
(Das Vorbild Idylle)
Lebenswege Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Mancher Lebensweg, das wird man sehen,
lässt sich ganz leicht und mühelos gehen.
Man muss keine neuen Brücken mehr bauen,
kann fest auf das Wissen anderer vertrauen.

Auf diffusen Strecken ist es oft schwerer,
die Wege sind einsam, die Abstände leerer.
Dann ist man froh um die helfende Hand
oder hat seinen Irrtum doch selbst erkannt.

Ganz anders auf steinigen, steilen Bahnen,
wo sich noch kein festes Ziel lässt erahnen.
...
Leinwand Meteor
Vorschautext:
Dein Körper spürt meinen Pinselstrich,
sanft ist er deine Leinwand am streichen.
Unstillbar verlangt dein Einband mich,
Gedichte auf deine Haut zu schreiben.

Offerierst mir deine Naturlandschaft,
forderst meine erotische Berührung,
meine Handschrift zeichnet dich nackt,
folgt deiner nativen Kurvenverführung.

Instinktiv die richtigen Worte findend,
exakt auf dir Satzzeichen setzend.
...
Ernüchterung Meteor
Vorschautext:
Berauscht von uns,
von Anfang an
zum Scheitern verurteilt,
Desillusion weilt
im Fortgang.

Mit Füßen baumelnd
kurz im Paradies taumelnd,
unserer Bestimmung
zum Ausnüchtern
zurückgelassen.

...
Frühling ist... Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Frühling ist, wenn sich das Wetter spürbar ändert,
Frühling ist, wenn man durch grüne Parkanlagen schlendert.
Frühling ist, wenn wieder Rasenmäher über Wiesen rattern
und Enten froh auf aufgetauten Teichen schnattern.

Frühling ist, wenn man die ersten Sonnenstrahlen fängt
und wenn zum trocknen wieder Wäsche draußen auf den Leinen hängt.
Frühling ist, wenn Gärtner wieder in den Blumenbeeten knie'n,
Frühling ist, wenn frische Blütendüfte durch die Fenster zieh'n.

...
Das Wunder der Liebe Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Sein "Strom der Liebe" sich reichlich ergießt,
im gesegneten Leibe wohl bald sprießt
der Keim des Lebens, der sich entfaltet,
daraus ein Menschenkind sich gestaltet,
das, vom schützenden Fruchtwasser umspült,
im Leib der Mutter sich geborgen fühlt.

Wenn Samen - und Eizelle verschmelzen,
wird dies das ganze Leben umwälzen
in nur neun Monaten ein Kind entsteht -
eine Saat der Liebe, von Gott gesät,
geht auf wie eine Rose im Herzen,
...
Müll macht reich... Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Brauchen wir denn nun,
mehr Müllerinnen und Müller,
wenn bei uns Müllberge wachsen?
Vielleicht ist es besser, wir werfen
alles in den Wald
und machen so mal richtig Faxen.

Übertriebener Verpackungsmüll
wird aus Geldgier produziert.
Schau dir die Müllberge an,
da weißt du, wohin die Gesellschaft
marschiert.
...
Falls der Papst mich nicht anruft Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Habe immer mein Smartphone
in der Nähe.
Denn ich kann nicht darauf bauen,
dass er mich nicht anruft.
Irgendwie fehlt mir da doch Vertrauen.

Die Sünden von Kirchenleuten,
gehen auf keine Kuhhaut.
Dank der vielen Missbrauchstäter,
sich kaum noch einer in die
Kirche traut.

...
All der Schmerz der Welt Kerstin Mayer
Vorschautext:
Ein Stein liegt schwer in meinem Magen,
das Loch der Seele ist so tief.
Von heut an werd‘ ich nichts mehr wagen,
ich spür die Geister, die ich rief.

Ein fremder Blick in meinem Spiegel,
zwei tote Augen, kalt und leer.
Ein Untergang mit Brief und Siegel,
der Schmerz der Welt wiegt heut so schwer.

Der Mensch ist wohl gemacht zum leiden,
ich seh ein halb verbranntes Land.
...
Am Hof des digitalen Königs Max Vödisch
Vorschautext:
Die Funken platzen aus den Datenmonden,
die Nacht vibriert im kalten Schein.
Ich treibe durch die überfüllten Zonen,
wo Pixel wie Kathedralen steh’n.
Ein Algorithmus atmet leise,
sein Chor aus Codes beginnt zu singen;
drei Bots verzerren alte Weise
am Hof des digitalen Königs.

Der Hüter über Firewalls
brennt Schatten in die Träume.
Ich liege still im Strom der Calls,
...
Das hohe Lied des Aber (Deutscher Psalm) Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Und das Volk sprach:
Ja,.....................Aber.

Und siehe,
das Aber war stets zur Stelle
und meldete Bedenken an.

Gesegnet sei der Zweifel,
der alles prüft
und nichts bestehen lässt,
wie es ist.

...
Die Mächtigen kommen Sabine Brauer
Vorschautext:
Die Mächtigen kommen,
werden hofiert, umjubelt, geehrt.
Auch wenn sie dem Andern die Lebenskraft lähmen,
auch wenn ihr Handeln total verkehrt.

Die Mächtigen kommen,
werden gefürchtet, verachtet, geschmäht.
Weil sie sich über Andre erheben,
doch ihre Hochmut auch einstmals vergeht.

Lass dich nicht Schrecken vom Machtgehabe,
sie regieren nur kurze Zeit.
...
Liebe meines Lebens Schornsteinfeger
Vorschautext:
Halt‘ zusammen
Die Scherben
Lass leuchten
Eine Glaskugel!

Blumenwiese im Herzen
Frieden
Mach‘ dich breit
Du bist nicht weit!

Ich glaub‘
Ich kann noch schwimmen!
...
Januarmorgen Lisa Nicolis
Vorschautext:
***

Ich gleite aus dem Schweigen. Groß und kalt
stand diese Stille um mich aufgebaut.
Ich hörte sie zuweilen viel zu laut
und etwas hatte mir den Schlaf gekrallt.

Noch warm stahl sich die Nacht aus diesem Raum.
Ich hätte sie so dringend noch gebraucht.
Die Scheiben hat sie blumig angehaucht,
und floh durch Gärten mit dem weißen Saum.

...
Dampfplauderer Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Fiktion -

Ein Wichtigtuer von Gottes Gnaden
ist mit Halbwissen vollbeladen
will die Weisheiten an den Mann bringen,
trotz Anstrengung wird, s nicht gelingen,
er ist ein Dampfplauderer, merkt es nicht,
lügt einem dabei frech ins Gesicht
will mit dem Gerede Eindruck schinden
beim „Fremdschämen“ viele sich winden,
seine Sprechblasen blubbern vor sich hin,
gänzlich ohne Substanz, ohne Sinn,
...
Was ist nah und was ist fern? Lisa Nicolis
Vorschautext:
***

Milliarden Sachen weit im All
seh ich das fremde Licht
von einem weit entfernten Stern,
doch wie viel Uhr es allemal
gerade ist, das weiß ich nicht.
Die Wanduhr, einen Meter nah,
ist viel zu fern.

Ich glaub, da wär es logisch,
sich richtig anzustrengen,
...
Ein Nacht Gedicht der anderen Art! Peter Leitheim
Vorschautext:
www.leitheim-gedichte.de
Gedicht Nr. 1180 von 1488
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Zur Nacht die Wolke löscht das Licht
Im schwarzen Afrika
Der Nil still seine Wege zieht
Ein Boot das einsam - ist noch da.
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Gar schaurig tönt des Dschungels Lied
Vom Mond bestrahlt sein Gang,
Die Nacht sie hat den Tag besiegt
Der Fluss zieht träg entlang
...
Liebesbereitschaft Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Liebesbereitschaft

Ein Vollblutweib zu haben
Gehört zu jenen Gottesgaben,
Von denen mancher Mann ja träumt,
Dessen Seele damit aufgeräumt.

Daran lässt sich nicht rütteln,
Das will er auch nicht abschütteln.
Zum Freunde wird er sagen:
„Mit so einer will Liebe ich wagen.“

...
Er hat das Recht Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Er hat das Recht

Immer mehr müssen wir bei Einkäufen konstatieren:
Verkäufer können nicht beraten, weil keiner nah.
Auch bei manchen Reparaturen kann man spüren:
Man erklärt zwar viel – aber der Schaden bleibt da.

Es wird dabei so wunderbar parliert,
Als säße man in einem sanften Parlament,
Der Kunde zu elementarem Wissen geführt,
Wie man das von ellenlangen Beipackzetteln kennt.

...
Mittagsschlaf am Meer Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
So viele satte Salzkristalle
schmeck‘ ich schmunzelnd auf den Lippen.
Fühl‘ mich wie eine Steinkoralle,
sanft schlummernd unter Meeresklippen.
Lass‘ mich vom großen Meer betören,
wieg‘ mich zu Wellenwasserchören.
Samtweicher Sand schmiegt sich an mich
und Sonnenstrahlen streicheln mich.
So möchte ich noch ewig ruh’n.
Will gar nichts anderes mehr tun.
Will nur dem Meeresrauschen lauschen
und leis‘ mit Meerjungfrauen plauschen.
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