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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Galileo Galilei Hihö
Vorschautext:
Als er durch sein Fernrohr sah,
erschrak er, doch fand er’s wunderbar.
Was ihm sich bot und er entdeckt,
hat auch den Papst in Rom erschreckt.
Ach! Wie fuhr’s den Pfaffen in die Glieder;
sie schrien erregt: „Das rufst du wider!“

Als Galileo sprach: „Ich kann’s beweisen“,
legten die Pfaffen ihn schnell in Eisen.
Wochen später widerrief der Brave.
Grund dafür war die Todesstrafe.
Doch eh er starb sagte er noch:
...
Wir hätten … Hihö
Vorschautext:
Wir hätten
viel verhindern können:

Ihre Angst,
ihre Sorge,
ihre Verzweiflung,
ihren Schmerz,
ihren Hunger,
ihre Qual
und ihren frühen Tod.

Doch wir haben nichts getan!
...
Wenn Hühner eine Reise tun Hihö
Vorschautext:
Hahn und Hühnern war’s zu kalt.
Da klagten sie: „Wir verreisen bald
nach Afrika. Und zwar vereint,
dorthin, wo stets die Sonne scheint.“

Schon flogen sie nach kurzem Lauf
den Berg hinan und in die Lüfte auf.
Doch Hühner sind nicht Flug-gebaut,
sodaß es sie bald auf die Schnäbel haut.

Jetzt kreischten sie: „Wir kehren um!
So zu reisen, ist uns gar zu dumm!“
...
Weihnocht’n is! Hihö
Vorschautext:
(An austrian-english Kauderwelsch)
*


Look out the window, snow fällt wunderboar
and the air is pure und kloar -
Also, all the people happy sind.
Everybody knows: Soon comes the Christuskind.
Because snow and ice is auf da Stroßn
und der Punsch is eingegoßn.
It's Advent, it’s Weihnachtszeit
and all the people san bereit!
...
Wahrheit Hihö
Vorschautext:
Wir kämpfen weiter: Stück für Stück!
Ach was selt’nes Glück!
Wahrheit zu seh’n,
ist uns gescheh’n.


Copyright © da Hihö
2010
Herbstlicht Andi 17
Vorschautext:
Herbstlicht

Wenn das Gras welkt in den Wiesen
die Sonne zieht jetzt flacher ihre Bahn
wenn die Stare zieh`n nach Süden
und die Tage fangen später an

Wenn am Bach die alten Weiden
sich in gelbe Mäntel kleiden
wenn die warmen Sonnenstrahlen
wieder lange Schatten malen
hol ich die hohen Schuhe aus dem Schrank
...
Missmanagement mit Maulhelden Belix Bahei
Vorschautext:
Der Missstand wurde schon immer als extrem unglücklich empfunden,
viele sich darüber beklagten, in so manchen Gesprächsrunden.
Selbstverständlich darf es so auf gar keinen Fall mehr weitergehen,
da waren sich alle einig, das konnten sie alle verstehen.

Wetteifernd schlug dann jeder eine vielleicht denkbare Lösung vor,
man hätte, könnte, müsste und sollte, so der einheitliche Chor.
Doch leider sprach niemand in dieser Runde ein kräftiges „Aber“,
und somit blieb alles halt nur unqualifiziertes Gelabber.

Denn diese eilfertige Truppe vergaß vor lauter Eifrigkeit,
zu klären, festzulegen, wer was wann tut und dann zu welcher Zeit.
...
Der grammatische Doppellimerick >Vergessene Träume< Paweł Markiewicz
Vorschautext:
wenn ich meine Kindheit anders hätte erleben können

hätte ich einem Zauber der holdesten Philosophie tiefer spüren sollen
hätte ich unendlich schöne Gedichte niederschreiben können
denn die Philosophie ist eine Zauberei der Elfin
und ein Gedicht verzaubert eine selige Zauberin
ich würde meinen apollinischsten Träumereien sehnlicher gefolgt sein

ich hätte die englische Sprache besser erlernen können
ich würde die Engelsgebete zutiefst gesprochen haben
denn der Halbgott Herkules mag holdselige Sprache
ein Schutzengel hadert nie mit Gebeten von glückseliger Muse
...
Der Zauber von Träumen Paweł Markiewicz
Vorschautext:
es gibt endlich die Iden des Oktobers
aparte Sternschnuppen – die Freunde der Nachtzeit
- sind gefallen vor dem Verweilen
des Morgensterns – der goldigen Venus
ich konnte ihre zauberhafte wunderbare Stille
sehnlich fühlen
traumhafte Ewigkeit gehört mir
ich kann an ihre Wachträume denken
vom güldenen Vlies aus einer Sirenenlegende
vom musenartigen Schmaus
aus einem feenhaftigen Myhos her
oder von Kranichen des Ibykus
...
Verantwortungslosigkeit Ingelore Jung
Vorschautext:
Verantwortungslosigkeit

Es ist so erschreckend
Zu sehen, dass es immer mehr
Egoistische Menschen gibt
Handeln verantwortungslos
Keinerlei Rücksicht nehmend
Auf ihre Umwelt, auf ihre Mitmenschen
Denken nur an sich

Für sie immer nur wichtig
Was alleinig für sie gut ist
...
Die wilde Katze Christian-Lothar Ludwig
Vorschautext:
Eine wilde Katze kam in die Stadt,
war hungrig, müde und schlapp.
Hatte genug vom Mäuse jagen
und wollte etwas anderes wagen.

Gehört hatte sie von einem Ort,
es lebten reichlich Tiere dort.
Gefüttert und gepflegt wurden sie,
statt behandelt zu werden wie Vieh.

Sich sonnen, schlafen und spielen,
darauf wollte die Katze abzielen
...
Stadteindrücke Jan Jendrejewski
Vorschautext:
Die Gebäude ragen in den Himmel
Und die Straßen füllt buntes Gewimmel.
Könnten wir so vieles hören und sehen
Blieben wir einfach einmal alle stehen.
Die vielen Farben und Gesichter
Und in der Nacht die Straßenlichter.
Stadtmeere: die Menschenmengen
Plus die Autos alles sprengen.
Sich in dem Schauspiel um sich drehen
Oder ohne Ziel drauf losgehen.
Sie sich immer weiter ausstrecken
Gibt es so vieles zu entdecken.
Götterwind Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Götterwind

Manchmal beginnt alles beim Hosenbund,
Die Schlankheit wird Markenzeichen.
Nichts jedoch gilt bestem Herz und Mund,
Die Seele kann bis dahin nicht reichen.

Deshalb schwindet im trüben Tageslicht
Mancher Traum von gelingender Harmonie,
Nimmt den Sinnen dabei ihr feines Gesicht,
Obwohl die Seele nach Höherem schrie.

...
Vegetariers Gunst Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Vegetariers Gunst

Wenn im frühen Morgengrauen
Käufer nach der Leber schauen,
Nach Schnitzel und nach Tafelspitz,
Fürs Gemüt die Küche schwitz',
Ist noch lang nicht aufgeschnappt,
Ob Feines man daraus auch macht.

Was man nicht kauft, wird weggeschmissen,
Totes wird keiner vermissen –
Und bis man sich das Neue borgt,
...
Märchens Geschick Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Märchens Geschick

Märchen der Kindheit bleiben ein Hoffen
Dem, der noch ein wenig Kind sein kann,
Der im Traume immer noch Feen getroffen,
Selbst wenn er schon ein gestandener Mann,
Weil sie ihn noch zum Staunen bringen,
Wo er sich nicht vollständig kontrolliert,
Um der Fantasie ein Zutrauen zu singen,
Das ihn zur inneren Freiheit führt,
Denn ohne die früh erzählten Geschichten
Aus den Tiefen der lieblichen Kinderzeit
...
Vom „Sehen-Hören-Sagen" Hihö
Vorschautext:
Schnell spricht sich Böses durch die Gassen,
auf Verschwiegenheit sollt' keiner sich verlassen.
Ist der Spanner erst einmal ent-deckt,
hat er den Unmut aller schnell geweckt.
Zeigt keine Haut!
Das wär für ihn ein Blankoscheck!
Gibt's nichts zu seh'n, oder ihm graut,
ist er schnell vom Fenster weg.

Schlechtes Reden an vielen Orten
öffnet nur kurze Zeit des Nachbars Pforten.
Kurz währt auch hier die Verschwiegenheit,
...
Tugend sprießet nur aus Müh und Plag Hihö
Vorschautext:
frei nach Catharina Regina von Greiffenberg (1633 – 1694)
sinngemäß ins Neuhochdeutsche übertragen


Kein fruchtbar Regen fällt aus blauem Firmament.
Nichts träufelt Tau dir in der heißen Tagesmitte
der Diamantenglanz ernähren mag - justament.
Willst du zum Hafen hin, mußt Wasser du bewegen.

Wie stolze Berge Gold und Silber in sich hegen,
erblüht Tugend nicht ohne Müh und Pflegen.
In gutem Glück bleibt grob sie und ohne Gaben.
...
Die grundlegenden Definitionen sind schwierig AepfelundBirnen
Vorschautext:
Wie gern rechnen Physiker:innen, so dass man vergisst:
Wie schwer ist definierbar, was Energie, Masse, Zeit etc. überhaupt ist!
Auch die Mediziner:innen kümmern sich um unser Wohlergehen,
doch was ist Gesundheit oder Krankheit, das ist schwierig zu sehen!
In der Mathematik ist fast alles perfekt definiert-
das ist eine Wissenschaft, die ihr Leben abseits von der Wirklichkeit führt,
nur in den Köpfen der Mathematiker:innen.
Sobald man auf den Bezug zum real Existierenden verzichtet,
lassen sich genaue Definitionen gewinnen!
Schwammig wird alles, wenn man sich nach der Realität richtet...

Simon Marius
Die Beichte des lyrischen Glühwürmchens an die Schmetterling-Muse der Poesie Paweł Markiewicz
Vorschautext:
Du musst mir verzeihen! Du lieber Träumer!
Ich habe zu viel meine Träumerei über das goldene Vlies gespürt.
Ich habe mein kleines Paradies ohne andere ontologische Daseine gebaut.
Ich habe die träumerischste Ewigkeit auf die Zärtlichkeit meiner Fittiche gestützt.
Also: Ich habe meine Flügel in Farbe der Ambrosia gemalt.
Obendrein: Ich habe den Tau der Morgenröte der Elfen halber gern gehabt.
Ich habe zu viel die Zauberkunst der holden Erlkönige geliebt.
Ich habe viele Mären von der Winterkönigin gelesen.
Ich habe deinen Nachtregenbogen verzaubert.
Ich bin ein Zauberer vom Morgenrot geworden.
Ich habe das Morgensternlein – die holdselige Venus geliebt.
Ich habe alle Sternschnuppen nach einer traumhafteren Nacht gesammelt.
...
Die Nacht Paweł Markiewicz
Vorschautext:
wenn es dunkel wird in mir
holder Traum entsteht fast nie
die Seele döst im Dunkel
die Nacht entfaltet Flügel
die Träumereien sterben
sich sehnend nach den Lichtern
Ich-Apoll küsse die Nacht
sodass Finsternis sein kann
Dunkelheit umfasst Träume
Nacht-Feuer wie ein Funke
ich kann nachts gar nicht fliegen
wie Eule in Nachtarmen
...
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