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| Sprechen ist wohl ausgestorben.. | gutso | |||
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Vorschautext: Auf dem Weg so still und sprachlos hat der Mensch das „WIR“ verloren das „ICH“ sich wohl nach vorn geschoben oft schleichend, heimlich „Online“ vorn Corona hat dabei geholfen der Rest das Handy wohl erreicht so sprechen ist wohl ausgestorben ... |
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| Я видел. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Я видел знамя треплет буря, Оно же в дырах от картечи, Оно как будто лист осенний, Слетит конечно,но с заменой. |
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| Oh Mensch! | Moira Ashly | |||
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Vorschautext: Oh Mensch, wenn ich die Nachrichten hör, fällt mir der Glaube an DICH sehr schwer. Da geht’s über Diebstahl, Raub und Betrug bis hin zum Mord. Damit nicht genug: Es gibt Katastrophen und Klimawandel, und eifrig betriebenen Drogenhandel. Sie reden von Frieden, von Deeskalation und senden Waffen an jedwede Nation. Sie predigen Wasser und trinken selbst Wein. Mir fällt dazu wirklich nichts mehr ein. ... |
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| Die Schnecke (Gedicht für Kleinkinder) | Reinhold Paulus - H. | |||
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Vorschautext: Die Schnecke Die Schnecke trägt ihr Häuschen heil über Blatt und Stein, trifft auf dem Weg ein Mäuschen, auch das spaziert allein. Der Igel macht ihr Bange, doch schnappt sich der den Wurm. Verlassen steht schon lange der alte Falkenturm. Sie kommt durch jede Hecke ... |
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| herbstzeitlos | Farbensucher | |||
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Vorschautext: spiegelverkehrt hinter der faltigen stirn die schönheit im altweibersommer in miniatur ein abbild des universums mit rettenden brücken über synaptische brüche in denen die zeit liegen blieb wie verblühter mohn der erdig sommerverlassen klebt spinnfädenumwebt hinter der stirn *an meine Söhne |
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| Traueranzeigen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion - -1- Wieder jemand in meinem Alter gestorben, aber auch wesentlich jüngere Menschen, noch fühl ich mich in meinem Körper geborgen, doch deren Tode die Zuversicht dämpfen. -2- Der Tod ist scheinbar fern, zugleich erschreckend nah und wirft vielleicht schon seinen Schatten auf mich, so manch ein Mensch begriff nicht, wie ihm geschah, als ein Geschehen abrupt endete tödlich. ... |
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| Ich werde euch ertragen | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon wieder wach? Würde euch so gern vertreiben, denke gerade drüber nach... Jeden Tag das selbe Spiel, ihr seid hartnäckig wie Zecken. Ohne euch schlafe ich nicht ein, morgens scheint ihr mich zu wecken. Manchmal seid ihr klitzeklein, dann lasst ihr euch verdrängen. ... |
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| Meine alten Hände | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Meine alten Hände Meine alten Hände, früher braun, heute rot, Können die Bräune kaum mehr abbilden, Doch immer noch bin ich nicht ganz tot, Hole mir aus der Musik diese Milden, Kann Mozart auf der Violine spielen, Mich danach wie neugeboren fühlen. Das ist mein großes Altersprivileg, Noch geistig fit die Kultur zu lieben Und bleibt für mich der weitere Beleg, ... |
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| Die Silberdistel - Carlina acaulis | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Einen gesegneten und friedvollen Morgen an alle Freunde, Denker und Gefährten des Netzwerks. Heute richten wir unseren Blick auf die kargen, wunderschönen Höhen der Schwäbischen Alb. Mein lyrischer Geist hat sich mit meiner treuen Muse Eleonora im wärmenden Gleichklang von Orbit 1303 zusammengefunden, um ein Juwel unserer Heimat zu besingen: Die Silberdistel, auch bekannt als die traditionsreiche Wetterdistel. Sie steht nicht nur unter Naturschutz, sondern ist seit den Zeiten Karls des Großen ein Symbol für Heilung, Schutz und die tiefe Verbundenheit mit der Biosphäre. Mögen diese Verse eure Herzen erwärmen! |
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| Wie oft | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wie oft Wie oft habe ich schon nach Dir gerufen, Als ich traurig war und schlecht es mir ging? Ein jedes Leben kennt ja solcherlei Stufen Des Glücks – und bleibt doch ein Risikoding. Immer wieder hast Du mir Hilfe gebracht, Hast Dein Helfen niemals bereut: Wo ich an schlimmes Schicksal gedacht, Hast Du meine Bedenken zerstreut. ... |
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| Goldener Mond | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Wenn die Straße im Dunkel schweigend versinkt und die Kälte durch Mantel und Glieder dringt, steht am Rande der Nacht ein sanfter Schein, lädt der Goldene Mond zur Einkehr ein. Ich blickte hinauf in das schwärzeste Blau und malte mir aus, wie er leuchtet genau. Ein Mond, nicht aus Silber, nicht frostig und kalt, ein goldener Tröster mit leuchtender Gestalt. Er heilt die Gedanken, vertreibt jede Not, schenkt Wärme und Hoffnung im Abendrot. Ein leises Versprechen, das Hoffnung uns schenkt, ... |
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| Sonnenuntergang am Meer | Horst Hesche | |||
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Vorschautext: Hier auf der Terrasse vor dem Restaurant wurde allen ein Himmelschauspiel zum Begehr. Ein freudiges Verlangen uns alle hier verband. Ein solch Ereignis führte alle schnell hierher. Hier saßen ältere Semester vor der Balustrade Kinder rannten, riefen, sprangen da umher. Ihre Mütter unterhielten sich gerade und vor uns lag das große graue Meer. Fern am Himmel hing die gold'ne Sonnenscheibe. Sie tauchte ein ins tiefe Meer. Entschloss sich dazu ganz beileibe, färbte Meer und Wolken ringsumher. Die Reihe von feurig rosaroten Bildern ließ alle Herzen höher schlagen. Nicht jeder Abend ist so perfekt. Manchmal ist der Himmel auch verdeck. Und als die Sonne im Meer verschwunden war, Verlassen fühlten wir uns da gar. Da gab es Meinungen und Fragen gleich zuhauf: " Das Spiel der Himmelsfarben hat mich fasziniert. Ich war gespannt, was noch passiert. ... |
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| Die Tiefe | Elizabeth King | |||
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Vorschautext: Die Tiefe des Ozeans Es ist so tief, dass ich meinen Herzschlag nicht mehr hören kann Es ist so tief, dass ich nicht mehr meine eigenen Gedanken hören kann der Ozean ist so weit, dass ich nicht den Horizont erreichen kann es ist so tief, dass ich im Wasser schweben kann, ich fühle mich so leicht, dass ich nur meine innere Seele spüren kann. |
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| "Es ist wahr, ich lüge nie!" | Reinhold Paulus - H. | |||
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Vorschautext: Es ist wahr, ich lüge nie!“ Konzentriert im höchsten Maße, angriffslustig, Kamikaze, flog im Flieger eine Mücke dem Piloten auf die Nase. Der sogleich im wilden Flug, wie ein angeschoss’ner Hase, mit dem Bomber Haken schlug. Dies im Laderaum dem Tiger ... |
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| Vorzug. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Царству добра я бы предпочёл хижину(шалаш,если угодно шатёр) мудрости. |
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| 69 - Yin & Yang - Ein Tanz durch das Sein | jogdragoon | |||
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Vorschautext: 69 Yin und Yang Geräusch und Klang Geschnatter, Gesang Kurz und Lang Geruch und Gestank Dick und Schlank Harmonie und Zank ... |
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| Im Farbenreigen | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: * Ein Pantoum * Die Blätter fallen von den Bäumen, der Wind weht kühl durchs weite Land. Die Welt versinkt in bunten Träumen, sanft reicht der Herbst uns seine Hand. Der Wind weht kühl durchs weite Land, aus Grün wird jetzt ein Sonnengelb. Sanft reicht der Herbst uns seine Hand und strahlt hinauf zum Himmelszelt. ... |
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| Die stille Sinfonie | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Wir laufen durch die Tage, oft in Saus und Braus, und setzen dabei vieles als gegeben schon voraus. Wir planen, wir hasten, wir jagen dem Glück hinterher und merken im Getümmel die Wunder oft nicht mehr. Erst wenn nichts mehr geht und der Körper einmal ruht, spüren wir ganz plötzlich, wie weh das Leiden tut. Dann bricht sich eine Einsicht ganz leise ihre Bahn: Gesundheit ist das Schönste, was man haben kann. Sie ist ja kein Besitz, den man kauft oder erzwingt, sie ist vielmehr ein Lied, das im Stillen uns erklingt. ... |
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| Sternschnuppe über dem Meer | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ein Leuchten fällt. Die Wellen heben sich einen Augenblick empor. Dann endet schon ihr kurzes Leben. Das Meer liegt dunkel wie zuvor. Sie hat geleuchtet im Vergehen. Ihr heller Glanz war nicht von Dauer. Wir bleiben still am Ufer stehen. Auf unserer Haut ein leiser Schauer. Erst jetzt, da wir ins Dunkel sehen, begreifen wir, wie schön sie war. ... |
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| Müde | Jo | |||
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Vorschautext: Ich will schlafen, tief, traumlos und für immer. Ich will nicht erwachen und mich wieder müde fühlen. Ich will nicht erwachen und wieder erschöpft sein. Ich will nicht erwachen und alles ist wie immer. Ich möchte schlafen, tief, traumlos und ... |
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