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| Titel | Autor | |||
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| Der Strom der Jahre | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ein Strom von Jahren trug mich fort, ich nannte Fleiß und Pflicht mein Licht. Von Seminar zu neuem Ort – doch wirklich sah man mich wohl nicht. Mit Fleiß bestand ich jede Prüfung, die Zeugnisse – fast wie eine Sucht. Doch fand ich keine echte Berufung, Anerkennung nie – nur Flucht. Die Zeugnisse lagen Blatt für Blatt, mit Siegel, Stempel, wohl bedacht. ... |
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| Fliege | Junaichan | |||
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Vorschautext: Eine Eintagsfliege schmiss einen großen Fliegenschiss. Sie traf das Schaf. "Nun, Fliege, sei gewiss, das dies dein letzter Tag heut' ist. Ich bin morgen wieder rein, doch du wirst im Nirwana sein!" |
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| Lama | Junaichan | |||
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Vorschautext: Dalai ich mir ein Lama. Flieg mit ihm nach Alabama. Wo es spuckt und kräftig muckt. Was für ein Lama-Drama. |
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| März | Junaichan | |||
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Vorschautext: Am Ufer steht, gottseidank, eine grün gestrich'ne Gartenbank. Ich sitz im Nu, genieß die Ruh', damit ich etwas Sonne tank. |
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| Frühlingsfahrt im Stillstand | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Wenn wieder mal die BVG streikt, dann bleibt die Stadt im Atem stehen. Doch wer den Takt der Räder eicht, kann neue Wege vor sich sehen. Ich schwing mich auf mein Fahrrad sacht, der Morgen trägt ein mildes Kleid. Der Frühling lächelt, sonnendurchdacht und schenkt dem Tag Gelassenheit. Der Fahrtwind singt ein leises Lied, durch Straßen, die nun träumend ruh´n. ... |
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| Feuer auf der Lippe | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ein leises Kribbeln kündigt es mir an, wie Funken die im Stillen Feuer schüren. Erst Jucken, das ich kaum ertragen kann, dann Brennen, das beginnt mich zu verführen. Es wächst zu Bläschen, klein und voller Glut, sie pochen frech im zarten Mundrevier. Ein roter Kreis, der trotzig brennen tut, als rief er spöttisch: "Heute bleibst du hier." Drum hängt ein Schild nun an meinem Mund, "Betreten strengstens untersagt, oh nein!" ... |
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| Sie haben den Verstand verloren | Katzenovia | |||
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Vorschautext: *** Man kann den Frieden nicht erzwingen indem man einen Krieg beginnt. Nur Tod und Elend wird es bringen, wenn man den einen niederzwingt. Im Untergrund, dort schwelt es weiter, man setzt ja nicht auf Dialog, man feiert sich als Wegbereiter, doch selbst die anderen betrog. ... |
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| Bergparadies in elf Worten | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Elfchen Allgäu(er) Bergwelten Oberstdorf Gastfreundschaft vom Feinsten Unbeschwerter Natururlaub, Gute Küche Wohlfühlangebote |
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| Ich traue meinen Ohren nicht | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Ich traue meinen Ohren nicht Was soll das Es geht schon wieder los Schon wieder müssen unschuldige Menschen sterben Die Furcht ist groß Schon wieder schickt man sie ins Verderben Reicht Euch die Hand Es stärkt euer Land Die Angst schnürt uns die Kehle zu ... |
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| Dunkle Stunden | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Sie erzählt von ihren dunklen Stunden, wenn sich der schwarze Vorhang schloss. Die Zeit hat sie längst überwunden, nun spendet sie den anderen Trost. Ihre Stimmung war oft sehr gedrückt, es fehlten Antrieb und Energie. Sie ging nie aufrecht, eher gebückt. Glücklich war das Mädchen nie. Ihre Eltern haben sie geschlagen. Oft grundlos, das verstand sie nicht. ... |
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| Die ersten Schmetterlinge | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Die ersten Schmetterlinge sind endlich wieder da, ein paar Zitronenfalter ich jetzt im Garten sah. Der Fuchs- das Pfauenauge die kommen hinterher, die schönen Prachtgebilde werden jetzt täglich mehr. Sie haben überdauert: Frost, Schnee und Dunkelheit ... |
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| Musen wollen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Musen wollen Schutzgöttinnen, die anregen, Als Töchter des Zeus inspirieren, Vielfalt, Erinnerung mittragen, Sich zu Dichtern, Künstlern legen, In ungeahnte Höhen führen, Damit die zum Olymp sich wagen. Aura und Schönheit regen an, Bewahren unsere Kunst, das Wissen, Helfen dem Kult auf in der Welt ... |
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| Am Leben teilgenommen | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Am Leben teilgenommen Man hat viel erlebt dass einem beim erinnern immer noch das Herze bebt Man muss an sich glauben dann kann einem Keiner die Hoffnung rauben Die braucht man unbedingt und eine Portion Mut und viel viel Glück ... |
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| Das Herz gebiert | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Das Herz gebiert Das Herz gebiert den Freudentag, Selbst wo die Welt in Grau geflutet, Man sich gar nicht erheben mag, Weil man sich halt nicht gerne sputet. So bleibt die Zeit der Zweisamkeit, Mit der sich Glück ins Leben wagt, Zur Liebe zwei Menschen bereit – Probleme werden jetzt vertagt… ... |
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| Krank, aber lustig | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Der Bauch tut weh, die Nase läuft, die Stirn so heiß, der Kopf ganz schwer. Der Rücken brennt, man flucht und säuft, doch lachen kann man immer mehr. Die Füße tun weh, der Arm zuckt wild, der Zeh verzieht sich wie ein Strich. Der Magen grollt, man bleibt nicht mild, die Krankheit tanzt – man lacht zugleich. Die Hustenattacken kommen schnell, der Schnupfen prickelt bis ins Ohr. ... |
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| Melancholia | Sven Stroh | |||
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Vorschautext: Und manchmal ist es einfach zu viel Weitläufiges Ganzes, schwierig subtil. Die Komplexität vom endlichen Sein Suchend ein Platz, im weltlichen Schein. Verloren im Sog der Grenzen der Zeit Noch so viel zu tun, im Herzen bereit. Die Kräfte gebündelt, Aufwand enorm Dem eigenen Leben die passende Form. Ein einsamer Weg, die Schritte sind schwer An einem Ort Elend, und dort elitär. ... |
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| Hoffnung im Herzen | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ein Mädchen sitzt im Schattenraum, ihr Herz ist müde, schwer und klein! Ich leg ihr still die Decke kaum und sag: “Du musst nicht einsam sein“ Die Tränen fallen in den Schoß, ihr Blick verliert sich fern und nah. Ich setz mich neben sie und hoff´, dass sie spürt: Ich bin für sie da. Sie atmet leise, zitternd, sacht, doch lässt mich langsam an sich ran. ... |
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| Drittes Auge.. | Blaue Blume | |||
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Vorschautext: Gesprungen schillert mir der Wolkenturm Wolken zieh‘n vorbei oft im Sturm Deiner Anmut gleich.. das Meer ward Teich Schwärze gesprungen Dahinter? Dein Yin in meinem Yang Verführend still ist heut‘ der Weltgesang Was heut‘ liegt hinter Wolken verborgen Erschließt uns die Sonne von Morgen Nachts dann wenn Dämonen wüten Und die Seel‘ dämmrig müde weilt ... |
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| Tiefe Fußspuren im Sand | Thomas | |||
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Vorschautext: Bald dreißig Jahr ist es her, ich lag im Urlaub hier am Strand, der war so breit, fern war das Meer, heut' ist er nur ein schmales Band. Damals war ich ein junger Spund, von der Last des Lebens befreit, die Zeit machte den Strand schmal und mich machte sie von schlank zu breit... Klimawandel begreifbar hier, der Meeresspiegel steigt und steigt, ... |
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| Der Fischerjunge | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Gerade hatte ich einen Traum, ich war allein am Meer. Nur Möwen, Wellen, weißer Schaum, - kein Plastikmüll und Teer. Ein Fischerjunge kam vorbei, er war aus Warnemünde. Er zog mich liebevoll ins Boot, das hatte seine Gründe. Das Leuchtfeuer und das Abendrot schien nur für uns allein. ... |
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