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| Titel | Autor | |||
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| Staunen | Ingeborg Henrichs | |||
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Vorschautext: Fesseln, die bleiben Houdinis Faszination Zeitloses Staunen |
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| Die geheimnisvolle Uhr | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Im Nebel von London, anno 1808, der Uhrmacher „John Plänen“ erblasst, ein Chronometer, aus Gold und voller Pracht, hat man ihm zur Reparatur gebracht. ------------------ Er öffnet den Deckel mit zitternder Hand, und liest eine Schrift, die kein Mensch verstand. Da leuchtet im flackernden Kerzenschein, im Deckel ganz zierlich dreizehn Buchstaben fein. ----------------------- Im Wechsel von Zeichen mit Zahlenspiel, Im Kreis ist ein Dreieck auch die PI ist im Spiel, ... |
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| Innere Leere im Herzen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - -1- Seine Seele ist gespickt mit Federkielen, schwarze Tinte rinnt durch seine Adern stapelweise zerreißt er das Büttenpapier, bis zum Rand beschrieben mit Liebespoesie. -2- Papierfetzen regnen auf sein Herz hernieder, entflammen dort, zerfallen zu Asche, die vom Wind in alle Richtungen zerstäubt wird, Himmel seiner Seele verdunkelt sich. ... |
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| Morgentrost | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Der Stein in deiner Brust, so schwer, verliert sein dunkles Schweigen bald. Ein leises Licht steigt hinterher und bricht die Finsternis mit sanfter Gewalt. Die starre Hülle fällt entzwei, die Schatten weichen ohne Hast. Die Sonne macht dein Herz nun frei und hebt den Blick von aller Last. Sieh hin, wo gestern Nebel lag, blüht still ein Garten aus der Nacht. ... |
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| Anwesenheit | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: In der vierten Klasse gaben sie ihm einen Namen, der nicht seiner war. Zwei Silben. Leicht genug für jeden Mund, schwer genug, seinen Rücken zu beugen. Die Lehrer hörten Lachen. Er hörte, wie sein Körper ... |
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| Schrift auf dem Spiegel. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Gib mir noch eine Chance,bitte! |
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| Am Roulette Tisch | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Die innere Stimme flüstert:,, Setz alles auf die acht.“ Ich hörte auf die Stimme und habe es gemacht. Jedoch die Kugel zeigte, dass neun die Richtige ist; die innere Stimme sagte zu mir ganz traurig:,, Mist!“ |
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| Aus den Augen, aus dem Sinn | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion – -1- Eingewiesen ins Pflegeheim, fiel er dem Vergessen anheim, war bald nach seinem Vermächtnis wie ausgelöscht im Gedächtnis der Kinder, die so schön taten, als sie ihn ums Erbe baten, es schier nicht erwarten konnten, bis Geld floss auf die Bankkonten. -2- ... |
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| Der alte Mann (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Der alte Mann, er zählt die Münzen in der Hand. Was ist geblieben von seinem Leben, von seiner Arbeit, seinem Fleiß? Kein kleines Haus, kein Geld auf seiner Bank, kein Erbe, das er geben kann. Kaum Zähne noch in seinem Mund, ... |
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| Die Nacht | Benjamin Berndt | |||
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Vorschautext: Die nacht bricht ein und vollmond ruht auf meiner haut so soll es sein ich schlief schon sehr doch wacht´ ich auf mein Herz war schwer ich lief zu stillen Nacht hinaus B.Berndt |
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| Mal ganz ehrlich... | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Das Gedichte schreiben hier in der Oase, das kann richtig Freude machen. Manche Zeilen stimmen nachdenklich, manchmal muß man herzlich lachen. Jeder schreibt anders, der eine berichtet aus seinem Leben. Mancher weiß guten Rat, auch Lebensweisheiten werden weitergegeben. ... |
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| Geist der Natur | Benjamin Berndt | |||
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Vorschautext: dort am leibe alter Eichen in den kahlen wäldern alt will der winter nicht mehr weichen wo das leben weit erschallt an den eisig kalten tagen auf den strassen blüht sein kleid will man sich hinaus nicht wagen weil es nach den ängsten schreit holde liebe nie gefunden suche weiter ohne spur ... |
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| Ein armer Mann | Benjamin Berndt | |||
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Vorschautext: Ich bin so wie es scheint Ein armer Mann der weint Eine lang gequälte Seele auf längst vergessenen wegen Ich irre so umher Ich find die wege schwer Ich find kein Licht am Tage Und auch nicht in der Nacht Was bin ich weit gegangen Was war ich lang gefangen ... |
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| Nervtötendes Schnarchen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Zungengrund „relaxiert“, schon ist es passiert Zunge okkludiert Schlund, aus offenem Mund gurgelndes Schnarchen dringt, und quälend sich zwingt durch jede Engstelle, wird so zur Quelle von großem Ärgernis, tut weh wie ein Biss in des Schlafpartners Ohr, kriecht ins Hirn empor, ... |
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| Ja. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Zeige mit dem Finger in die Himmel aufs Geratewohl und du wirst die Sterne treffen. |
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| WEISHEIT DES SCHMETTERLINGE | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Ein gelber Falter mich heute umgürtet, ich hatte den Eindruck, dass er nur flirtet, erinnert mich an die Leichtigkeit, die ich verlor in letzter Zeit, zu viel im Karusell gedacht, statt gesungen und gelacht. Zeit ist Gnade - sagt er mir, verbittre nicht , das merke dir. |
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| Der Heiratsschwindler | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Er ließ seinen Charme spielen, Frauen auf ihn hereinfielen, ließen sich von ihm blenden konnten Schicksal nicht abwenden, gerieten in die Falle, ihnen lief über die Galle, weil er sie schamlos belog, sie um ihr Hab und Gut betrog, sich dann verdünnisierte, deswegen sich nicht genierte. |
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| Der Club der elitären Dichter | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Im Club der elitären Dichter leuchten nur hellste Geisteslichter. -1- Der Club der elitären Dichter ist weit entrückt von trüben Lichtern, jeder jeden in den Himmel lobt, im Applaudieren sind sie erprobt. -2- Sie sonnen sich im Glanz der Ehre, ... |
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| 2. Die Stille, die schwerer wird | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: 2. Die Stille, die schwerer wird Eine Verdichtung am Rand Die Stille liegt tiefer als gestern, ein kaum hörbarer Druck unter den Dingen. Sie hält den Raum fester, als müsste er sich gegen etwas Unsichtbares lehnen. Das Licht steht still, ein Moment ohne Bewegung, ... |
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| Die Veränderung, die niemand bemerkt | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Die Veränderung, die niemand bemerkt Ein leiser Riss im Gleichgewicht Etwas verschiebt sich, kaum sichtbar, ein feiner Druck im Raum, wie ein Atemzug, der länger bleibt als gestern. Die Linien stehen noch, doch ihr Gleichgewicht ist dünner geworden, ein kaum hörbarer Zug an der äußersten Stelle. ... |
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