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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Für Timmy/Hope - Geduld im Sturm Claudia Behrndt
Vorschautext:
Im grauen Meer erklingt dein Klang,
von tiefer Sehnsucht still getragen,
er zieht durch jeden neuen Drang
und hallt in all den bangen Tagen.

So oft verschob man still den Plan,
weil jede Freigabe wieder fehlte,
ein neuer Tag brach zögernd an,
der deine Hoffnung weiter quälte.

Man pflegt dich sacht mit stiller Hand,
legt Tücher weich auf deine wunden Stellen,
...
Dummheit triumphiert Horst Rehmann
Vorschautext:
Wenn manch Einer mich nicht versteht,
dann muss ich es wohl ertragen,
wie's Vielen beim Versuch ergeht,
Dummköpfen etwas zu sagen.

Sie kichern dämlich vor sich hin,
im Spotten sind sie riesengroß,
doch letztendlich stellen sie darin,
nur ihre eigne Dummheit bloß.

Die Medien versorgen sie,
mit den billigsten Parolen,
...
Himmel Caeli
Vorschautext:
(Himmel, oben –)

Himmel, der du so sehr weit oben
Lass mich doch dein Blaues loben
Deine Weite sei mir meine Grenze
Deine Tiefe in meinen Augen glänze

Dass Unten sei in dir vergraben
Weit hinaus und fortgetragen
Und inmitten unsrer runden Erde
Find ich was zur Zukunft werde

...
Hochstimmung Käti Micka
Vorschautext:
*****
Hochstimmung

Stimmungsmacher
sind unentbehrlich
Sie sorgen für manchen Lacher
Einfach herrlich
Aus der Ferne
beobachten sie Sterne
Sie machen täglich ihre Runden
Ihre Freude ist groß
haben sie einen Grund gefunden
...
Die Eisheiligen Ewald Patz
Vorschautext:
Sie kamen immer wieder
erneut in jedem Jahr,
und leider , wenn im Lande
der schönste Frühling war.

Eisheilige so nennt man
die unerwünschte Schar,
sie ärgern uns im Frühling
erneut in jedem Jahr.

Als Abschluss kommt wie immer
mit Frost zu uns Sophie,
...
Einsamkeit schlägt schon wieder zu Lisa-Marie Wailand
Vorschautext:
Langweilige Tage?
Die gibt es jetzt wieder, das ist wirklich keine Frage.
Ja, die Einsamkeit kommt wieder zurück,
dabei bin ich noch in einem Stück.

Veränderungen gab es bei mir nicht.
Veränderungen finde ich als lächerlich.
Zumal es eigentlich in der Beziehung gut lief.
Und doch stecke ich in einer Krise und das ziemlich tief.

Veränderung an meinen Aussehen gab es kaum.
Also daran kann es bestimmt nicht liegen.
...
Bedingungslose Liebe Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Großmutter zum Enkelkind:
"Dir sitzt gewiss der Schalk im Nacken,
du bist so voller Übermut.
Du prustest los, aus vollen Backen,
und steckst mich an, das tut so gut.

Du schmunzelst über jede Kleinigkeit,
- freust dich über jeden Scherz.
Wie erfrischend, so viel Heiterkeit
erfreut die Seele und mein Herz.

Ich möchte mit dir lachen, scherzen,
...
Nachgeschmack Katzenovia
Vorschautext:
***


Ich atme mich ins Lachen deines Mundes,
als wäre ich ein Pfefferminzbonbon,
du spürtest nur ein köstlich, weiches, rundes,
dann mache ich mich auf und rasch davon.

Ich wehe wie der Wind durch deine Haare,
zerzause sie und weide mich daran,
und kommst du irgendeinmal in die Jahre,
dann weißt du nicht mehr, wer dies hat getan.
...
Absurde Gedanken Käti Micka
Vorschautext:
*****
Absurde Gedanken

Ich liebe die ganze Welt
Schlicht gesagt
weil es mir auf ihr gefällt
Das Schlechte blende ich aus
Auf dem Rest
fühle ich mich ganz Zuhaus
Ich würde mich
nur für sie entscheiden
dürfte ich für immer bleiben
...
Dichterehren Caeli
Vorschautext:
Tagesstunden in der Nacht

Geschickt, wie auf weichen Katzenpfoten,
balanciert der Dichter mit dem Text
Trägt hin die Worte leicht wie Noten
Die dann schwerlos aufs Briefpapier gekleckst
Zeugt von Taten wie aus fernen Ländern
bringt Vergangenheit uns wieder nah
Versonnen sinnt er ob des Weges
wo Zukunft das was danach geschah

Achtet Träumer, Mensch und Dichter
...
So manche Muse Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
So manche Muse

So manche Muse bleibt mit sich befasst
Und doch ein Schatz für manchen Dichter,
Der sie doch braucht, damit es passt,
Anregungsstark für die Wortlichter.

Man darf es der Muse nicht verdenken,
Dass sie auch ihre eigenen Ziele hat:
Sie will sich nicht einfach verschenken,
Doch bereitwillig lobt sie mit Rat und Tat.

...
Endstation Wolfgang Scholmanns
Vorschautext:
Allein, mit Gedanken an dich.
Einsamkeit liegt auf dem Weg,
dort am Strand,
wo die wilde Kraft der Wellen
müde Schritte umspült.
Der salzig frische Atem des Meeres
berührt die Lippen und
wehmütig klagt das Rot des Abends
im Abschied.
Verlassen kränkelt die Zeit,
denn es gibt keine Flut,
die das Herz berührt.
Das Ziel des Begehrens Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Das Ziel des Begehrens

Irgendwo gibt es diesen einen Mann,
Der mich ein Leben lang lieben kann.
Wo ist er, wie komm‘ ich an ihn heran,
Weil ich doch immer noch suchen kann?

Daraus entsteht eine Sehnsuchtsnot,
Denn meine Sinne stehen ja auf Rot:
Den ich so gern hätte, der ist vergeben,
Der mich will, mit dem kann ich nicht leben.

...
Heut`ist Sonntag Käti Micka
Vorschautext:
*****
Heut`ist Sonntag

Was für ein Budenzauber
man wird erfasst
von großem Schauder
Lass dich nicht
aus dem Gleichgewicht bringen
Ohne Schwierigkeiten
kann man oft
über hohe Berge springen
Staune Staune
...
Reichtümer (anderer Länder als Kriegsbeute kassieren) Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Machthaber, frischauf
sind begeistert hellauf,
sie haben ein Auge drauf,
Aggressionen schaukeln sich auf
Konflikte entwickeln sich zuhauf
Geschichte nimmt unheilvollen Verlauf
und blind vor Wut haut man aufeinander drauf,
Zerstörungen, Menschenleben nimmt man in Kauf,
es folgen drum weltweit immer mehr Kriege dichtauf,
Kriegsparteien wollen dominant sein und nicht gleichauf,
Entwicklungen nehmen letztlich einen fatalen Verlauf,
egal, wer wen zurzeit bekriegt, am Ende zahlen alle drauf.
Mit allem von gestern Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Gestern steckt mir noch in den Knochen
nicht nur als Erinnerung,
mehr als Gewicht,
als feiner Staub in den Kammern des Herzens,
den selbst das Licht nicht fortnimmt,
sondern sichtbar macht.

Ich gehe nicht leer in diesen Morgen.
Ich trage die ungesagten Worte,
die Blicke, die geblieben sind,
die Liebe in ihrem verstummten Kleid,
und die Müdigkeit der Seele,
...
Eine andere Welt Birgit Klingebeil
Vorschautext:
- Auf Safari im Givskud Zoo -

Das Tor geht auf, der Weg wird breit,
hier herrscht eine andere Geschwindigkeit.
Wir rollen weiter im Schritt dahin;
streichen den Alltag mal aus unserem Sinn.

Ein Strauß steht Wache, fast wirkt er antik,
begrüßt uns würdevoll mit ernstem Blick.
Eine Giraffe zupft, fast wie im Traum,
sanft Birkenblätter von einem Baum.

...
Gedanken über das Alter / Kurz-Essay Gritt Scheida
Vorschautext:
"Das Alter ist sogar schlimmer als der Tod" sagte einst Simone Beauvoir . Habe das jehrelang nicht verstanden, weil ich eine Großmutter hatte, die noch im hohen Alter behauptete : "Habe schlechte Augen,schlechtes Gedächnis, wacklige Beine aber komme mit allem gut zurecht ".
Vor diesem Hintergrund bekam ich kein klares Bild über das Alter und lebte naiv meinen Frühling.
Es soll Gerontologen geben die das Alter unterscheiden :
- junges Alter 50-70, mittleres 70-80 , Gnadenalter über 80.
WIR WERDEN UNTERSCHIEDLICH ALT.
Neuerdings erforschen Psychologen, Soziologen und Gerontologen auch die Sexualität im Alter. Da sollen, heißt es, grobe Fehler gemacht worden sein. Die Alten wurden entsexualisiert, man erklärte sie als Neutrum.
WIR WERDEN UNTERSCHIEDLICH ALT.
Ein Vortraining in dem man sich fragt, war das alles - ist der Anbruch der Rentenzeit. Entweder fällt man in ein Loch, oder wird überaktiv, will nachholen, Konsum, Sport, Ehrenämter, Reisen, es gibt subtile Varianten.
Nicht übersehen darf man, Goethe vollendete seinen FAUST als er die 80 überschritten, Cato lernte griechisch erst mit 80, Sophokles schrieb seinen ÖEDIPUS im hohen Alter.
Die Künstler sind diesbezüglich favorisiert, sie leben in jedem Alter ihre Kreativität aus, oft erst dann erwacht sie.
WIR WERDEN UNTERSCHIEDLICH ALT
Ich hoffe in Würde diese Schwellenwege zu überschreiten, aber ich weiß es nicht.
...
Die Lebenszeit Horst Rehmann
Vorschautext:
Hundert Jahr ist die Lebenszeit,
wir hätten sie so gerne voll;
doch schaffen wir es nicht so weit;
dann sind neunzig Mindestsoll.

Sehr teuer kommt uns jedes Jahr,
doch wir bezahlen gern den Preis,
ruhig wartend, Gedanken-klar,
das ist jedoch, für nichts Beweis.

Tag für Tag, stets derselbe Kampf,
es geht um nackte Existenz,
...
Kindermund Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

"Papa, bekommst du jeden Tag
Geld von deinem Chef ?"
- "Nee... Nur einmal im Monat."
"Aber du gehst doch jeden Tag arbeiten !?"
- "Siehste !"