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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Der christliche Kern Jürgen Wagner
Vorschautext:
Sein Licht nicht verbergen
Gutes stärken
Böses überwinden
Lösen und binden

Mit anderen teilen
Kranke heilen
Fremde aufnehmen
Von sich etwas geben

Die am Rande besuchen
Den Feind nicht verfluchen
...
Die Blumeninsel Jürgen Wagner
Vorschautext:
Poncha und Madeirawein,
Levadas und der Lorbeerhain
Vulkangestein und schwarze Strände,
Meer und Bergwelt sprechen Bände

Degenfisch gibt's mit Banane,
bestes Eis, gern auch mit Sahne
Eukalyptuswälder duften
Viele müssen ganz schön schuften

Himmelstreppe, Drachenbäume
Man hat Paradiesesträume
...
So leben, dass andere an mir aufwachen Ingelore Jung
Vorschautext:
So leben, dass andere an mir aufwachen

Was würde ich so froh sein
Wenn du an mir aufwachen würdest.
Dich endlich bemühen könntest
Ein aufrichtiger Mensch zu sein.

Mitfühlend, liebevoll, zuvorkommend
Hilfsbereit, kein Egoist mehr.
Einstehen für liberale Demokratie und Freiheit
Wache doch endlich auf!

...
Was weiterzieht Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Die Distel öffnet ihre Hände,
gibt ihre Samen in den Wind.
Im letzten Licht vorm Sommerende
zeigt sich, wie leicht die Samen sind.

Was sie dem kargen Grund entrungen,
zieht lautlos über Stoppelland.
Ein ganzes Jahr, vom Wind umschlungen,
liegt nun in keiner festen Hand.

Bald wird der Regen sie beschweren.
Ihr feines Weiß zerfällt auf Stein.
...
Der Traum eines Delfin Elizabeth King
Vorschautext:
Mein Traum ist eine bessere Welt. Der Klimawandel ist ein Zeichen dafür. Die Welt ist keine Scheibe, sondern eine Kugel. So schwimme ich um die Kugel herum. Bis ich es erreiche, kann es dauern. Wenn ihr die Welt nicht ändern könnt, werde ich warten, bis es eine bessere Welt wird.
Liebt das Leben so wie sie ist Elizabeth King
Vorschautext:
Heute wird ein toller Tag sein, wir werden das Leben positiv betrachten und uns auf das Neue freuen, egal ob im Privaten oder auf der Arbeit. Denke nicht daran, was morgen kommt, halte jeden Augenblick fest und lasse ihn nie wieder los, so verlierst du die Bedeutung des Lebens.
Die Schönheit der Welt Elizabeth King
Vorschautext:
Das Leben ist nun auch nicht viel leichter, wenn wir mal rausgehen und sehen, wie bunt es sein kann und wie hell mein Herz auf einmal ist. Die Welt ist jeden Tag viel zu schön, als dass wir sie nicht ansehen sollten. Die Farben der Pflanzen, wie die Sonne strahlt, wie das Meer so schön blau ist – all das sehen wir nicht, wir sehen viel mehr die negativen als die positiven Dinge im Leben. Wozu das Leben genießen, wenn es zu spät ist? Wacht jetzt auf! Es ist nie zu spät, alles von der Welt zu sehen – nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen.
Missglückte Dichtkunst eines Schiffkapitäns Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

Wenige Jahre, nachdem er
in den Hafen der Ehe eingelaufen war,
erlitt er in dieser Beziehung Schiffbruch.
Er verlor seinen Heimathafen.
Kein Land in Sicht und somit
auch kein rettendes Ufer.
Er wurde sehr unsanft „gegroundet“.
Seelischer Kompass ging zu Bruch.
Vorstellungen vom Glück zu zweit
musste er über Bord werfen.
...
Letzte Gehversuche Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion –

Beine gefühllos, taub,
hölzern wie Baumstämme,
die von Borkenkäfern
hohlgefressen wurden,
und den Halt verlieren.
Füße wie mit dem
Untergrund verwurzelt,
können kaum mehr
angehoben werden,
schlurfen, rutschen
...
ich bin du Farbensucher
Vorschautext:
und plötzlich merkst du
das Fremde
in deinem Spiegel
die kleinen blinden Flecken
im stumpfen Glanz
von Kratzern und Schlieren

schnell ein Hauch
und mit dem Ärmel
drübergewischt
über die Jahre
die vielen
...
Der Herbst Toralf Neher
Vorschautext:
Der letzte warme Sonnentag,
weicht dem ersten Regen.
Nebel Matsch und nasses Laub,
sind auf allen Wegen.

Bunte Blätter fallen vom Baum,
Früchte hängen an den Ästen.
Die vielen Pilze sind ein Traum,
sie schmecken uns im Herbst am besten.

Mit hochgeklapptem Kragen,
spazieren wir durch Wald und Flur.
...
Da sind sie Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Da sind sie

Da sind sie alle schön ausgelegt,
Das Obst, das Gemüse, Esswaren,
Haben manches Käuferherz bewegt,
Später kommen sie deshalb in Scharen.

Es gehört zu den besseren Lebenszeiten,
Menschen beim Einkaufen zu beobachten,
Wenn sie sich am Morgen Wahlfreude bereiten,
Auf ihre Gesundheit und gutes Leben achten.

...
Ich habe Glück! Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Ich habe Glück!

Gern habe ich sie ins Netz gestellt,
Meine Poesie - und Resonanz erhalten:
Die Guten haben sich mir zugesellt,
Die selbst auch meine Welt mitgestalten.

Eine junge Frau bestellt ohne Bedenken
Von mir sogar ein Geburtstagsgedicht,
Das soll ich ihr zum Jubeltag schenken,
Dazu brauche ich schon ihr Gesicht.

...
Herbstzeit Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Die Tage werden nun kürzer,
die Nächte kalt und rau.
Der Herbst begrüßt uns täglich,
mit frischem Morgentau.

Der bunte Wald wird kahl,
der Regen füllt die Flüsse.
Der Tisch der Tiere ist gedeckt,
das Eichhörnchen sucht Nüsse.

Blätter wirbeln durch die Luft
und tanzen einen Reigen.
...
Die Ära des Erwachsens [301] Jacob Seywald
Vorschautext:
Licht, es war mein erstes Wort
und aus schierer Sehnsucht setz ich's fort,
zu suchen, was mir Größe schenkt,
ja, ein Licht, das von alleine brennt.

An keinem Samen stünd ein Keim
und nichts fiel mir zu erleben ein.
Auf keinen Umstand käm ein Reim,
würdet ihr nicht alle mit mir sein.

Aufbruch kam in meine Welt,
doch kein Einziger hat davon erzählt,
...
Am Rand der Straße (Song) Horst Bulla
Vorschautext:
[Strophe 1]
Der Rentner von nebenan sitzt früh am Fenster, schaut hinaus,
sein Leben passt in eine kleine Tasche, sein Mut in einen grauen Tag hinaus.
Fünfhundertdreiundsechzig Euro, sechs Euro einundfünfzig pro Tag für Essen und Getränke –
ein Monat, der nie hält,
und jeder Einkauf zeigt ihm, wie der Staat sich still sein Bürgergeld zurückholt,
Stück für Stück, Steuern aus seinem Geld.
Er wärmt die Hände an der Tasse, die schon lange kalt geworden ist,
und fragt sich leise, wann man alte Menschen so vergisst.

[Strophe 2]
Die kleine Tochter der Nachbarin steht allein im Schulhof da,
...
Der Täter lebt sein Leben weiter. Ich muss mit den Folgen leben. Stay Strong
Vorschautext:
Es macht mich unendlich traurig und wütend, dass Männer, die mir so viel angetan haben, ihr Leben einfach weiterleben können, als wäre nie etwas passiert. Vielleicht haben sie längst eine eigene Familie, sind glücklich und führen ein ganz normales Leben. Während ich bis heute mit den Folgen kämpfen muss, die sie in meinem Leben hinterlassen haben.

Sie können vielleicht vergessen, was sie getan haben. Ich kann nicht einfach vergessen, was mir passiert ist. Ich kann nicht einfach einen Schalter umlegen und so weitermachen, als hätte es mich nicht verändert. Denn während für sie vielleicht alles längst Vergangenheit ist, ist es für mich etwas, das mich mein Leben lang begleiten wird.

Und als wäre das alles nicht schon schwer genug, muss ich mich als Betroffene oft auch noch rechtfertigen. Was hatte ich an? Habe ich Alkohol getrunken? Habe ich deutlich genug Nein gesagt? Warum habe ich mich nicht gewehrt? Warum habe ich nicht früher etwas gesagt? Als müsste ich beweisen, dass ich es nicht verdient habe, dass mir so etwas passiert. Dabei sollte nicht mein Verhalten infrage gestellt werden, sondern die Entscheidung des Menschen, meine Grenzen zu überschreiten.

Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum so viele schweigen. Weil sie Angst haben, dass ihnen nicht geglaubt wird. Weil sie Angst vor den Fragen, den Blicken und den Zweifeln haben. Weil sie nicht noch einmal alles durchleben möchten, was sie ohnehin schon kaum verarbeiten können.

Und wisst ihr, was mich daran besonders traurig macht? Nicht selten sind es die Opfer, die in Therapie gehen müssen, um zu verarbeiten, was ihnen angetan wurde, während die Täter einfach weitermachen. Ich bin es, die lernen muss, mit den Erinnerungen zu leben. Ich bin es, die mit Ängsten kämpft, Vertrauen wieder aufbauen muss und versucht, die Scherben meines Lebens zusammenzusetzen, das durch andere Menschen verändert wurde. Ich bin es, die Hilfe braucht, um mit den Folgen einer Tat zurechtzukommen, die ich mir niemals ausgesucht habe.

Selbst der Wunsch nach einer eigenen Familie, nach Liebe und Geborgenheit, ist für mich mit Angst verbunden. Wie soll ich einem Mann vertrauen, wenn ich erlebt habe, wie tief ein Mann mich verletzen kann? Wie soll ich mich fallen lassen, ohne Angst zu haben, wieder verletzt zu werden? Ich wünsche mir nichts mehr, als irgendwann lieben zu können, ohne ständig Angst haben zu müssen. Aber Vertrauen lässt sich nicht einfach auf Knopfdruck wieder einschalten.

...
Rauch und Sehnsucht Max Vödisch
Vorschautext:
Vieles hat man dir genommen,
was verloren schien so lang;
im Rauch bist du dir neu entglommen,
als ein neuer Traum begann.

Du nimmst den letzten Zug im Schweigen,
die Sehnsucht hebt zum Flug sich an;
als würden ferne Sterne steigen
und wiesen dir die stille Bahn.

Zurück bleibt mancher alte Schmerz,
verblasst im Dunst der späten Nacht;
...
Madeira erleben Jürgen Wagner
Vorschautext:
Wandern
durch verschwiegene Lorbeerhaine
durch duftende Eukalyptuswälder

Baden
an schwarzen Stränden
in vulkanischen Pools

Schauen
von hohen Aussichtspunkten
von Bergpfaden und -gipfeln

...
Скот у власти. Isaew Magomed
Vorschautext:
За редким исключением у власти скот(животные).Скоро будут фамилии.Китайское предупреждение.Сучье племя.