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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Leben Inaha
Vorschautext:
Heut hab ich dankbar festgestellt
ich bin noch gerne auf der Welt
es gibt oft schöne Augenblicke
und auch noch die Rosinenstücke
Helfer gibts es in der Not
Abendglühn und Morgenrot
es gibt noch Wunder ohne Zahl
und jeden Tag ein Sonnenstrahl
es gibt auch Wolken oft am Himmel
aber auch Wodka und gerne Kümmel
es gibt Palmen Meer und Südwind
wache Menschen , die nicht müd sind
...
"Logorrhoe" (Sprechdurchfall) Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion –

Stichwort reicht,
Sprechimpuls
wird getriggert,
Gedankenkarussell
nimmt Fahrt auf,
dreht sich schneller.
Sätze sprudeln
ungefiltert
aus ihm heraus,
verheddern sich
...
Wenn Isaew Magomed
Vorschautext:
Когла ты то,"что должен сделать "сейчас" откладываешь на "потом"(к примеру на "завтра"),ты объедаешь " завтра "и оставляешь голодным"сейчас"
Drachengeschichte Moira Ashly
Vorschautext:
Gerade war er wohl noch da,
der Drache namens Adeba.
Jetzt ist er weg und mit ihm ging
die Hoffnung, wenn auch nur gering,

dass sich auf diesen Schwerenöter
gleich stürzen würd ein Drachentöter.
So’n edler Ritter mit Schild und Schwert.
Nur keine Angst, ich hätt verwehrt,

dass er dem Drachen krümmt ein Haar,
dem Drachen Namens Adebaaa.
...
Wiederholt sich die Geschichte? Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Die Historie es zeigt,
Kriegslust Machthaber umtreibt -
wer sich zu Kriegen antreibt,
Friedenspläne hintertreibt,
sich Gebiete einverleibt,
düstere Kapitel schreibt.

Die Historie es zeigt,
Grauen sich in Herzen schreibt,
die Angst in Seelen verbleibt,
zermürbt, Vertrauen „zerreibt“,
Schrecken die Opfer umtreibt,
...
Bildhafte Leere Farbensucher
Vorschautext:
Wenn Worte schwerelos
sich nicht mehr
ineinander fügen,
und die Gedanken, halb gedacht
und satzlos sich entziehn,

malt sich ein Bild
und übermalt sich wieder;
du siehst die Farben deinem Blick
wie einem rahmenlosen
Bild entfliehn.

...
Gegenüber Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Du bist noch da,
sagt mein früheres Ich.

Ich sehe dich an.

Zwischen uns
liegen Jahre,
die niemand
zurücknimmt.

Du wolltest leben.

...
"Winde weh,n - schiffen geh,n " Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Stimme der Scham in ihm schrie,
er schlug sich in die Prärie,
übermächtig, sein Begehr
-ohne Rücksicht auf die Ehr –
der Drangsal nachzugeben,
Entleerung anzustreben.

Er ließ alle Scham fahren,
man sah, s an dem Gebaren,
das er an den Tag legte
als sein Colon sich regte,
die Vesica ebenso,
...
Kaiserschmarrn Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Hier gibt’s die leckersten Speisen,
das muss man ehrlich sagen.
Wenn ich in die Karte schaue,
knurrt mir schon der Magen.

Heute gibt’s mal keinen Fisch,
ich bestelle Kaiserschmarrn.
Ob er hier besonders gut ist,
das werde ich gleich erfah´n.

Mit Preiselbeeren und Vanilleeis,
so steht es hier geschrieben.
...
Der König Klaus Lutz
Vorschautext:
Der König der Witze. Er lebt ohne Ironie.
Ohne Sarkasmus. Und ohne Zynismus.
Er kauft sich ein Eis. Sitzt im Cafè. Hört
ein Lied. Und die Zeit lächelt.

Der König der Witze. Er denkt ohne Siege.
Ohne Pläne. Und ohne Worte. Er lebt eine
Reise. Liegt im Bett. Fühlt nur Liebe. Und
der Tag redet!

Der König der Witze. Er lebt ohne Ziel.
Ohne Geld. Und ohne Wissen. Er fliegt
...
Warte nicht! Klaus Lutz
Vorschautext:
Ohne Zeit. Ohne Reisen. Ohne Fantasie.
Nackte Worte. Nackte Blicke. Nackte Tage.
Licht redet. Liebe malt. Stille tanzt.
Und fragt: „Lebst Du?“

Klare Wege. Klare Sätze. Klare Pläne.
Der Brief. Die Notiz. Das Spiel.
Glück tanzt. Lust hört. Friede singt.
Und fragt: „Siehst Du?“

Kein Geld. Keine Idee. Kein Fest.
Die Uhr. Der Mut. Der Stern.
...
Wenn Worte Herzen morden Gyti rubina Wais
Vorschautext:
Wenn Worte Herzen morden.
Ich habe diesen Satz gelesen und musste sofort an uns denken.
Vielleicht, weil ich inzwischen weiß, dass Worte tatsächlich Herzen morden können.
Nicht mit einem großen Knall.
Nicht so, dass plötzlich alles stillsteht.
Manchmal sagt ein Mensch einfach einen Satz, schaut danach wieder aus dem Fenster und weiß nicht, dass in dem Menschen neben ihm gerade etwas zusammengebrochen ist.
„Wir sind doch längst darüber hinweg.“
Seitdem höre ich diesen Satz immer wieder.
Manchmal versuche ich sogar, ihn mir selbst einzureden.
Wir sind darüber hinweg.
Vielleicht muss ich ihn mir nur oft genug sagen. Vielleicht glaube ich ihn irgendwann selbst. Bei dir scheint es schließlich auch funktioniert zu haben.
Aber dann denke ich daran, wie alles angefangen hat.
...
Mitten im Schlafraum Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Mitten im Schlafraum

Mitten im Schlafraum
Reißt mich aus dem Traum
Die surrende Schnake.

Das nervt mich, Mann,
Sie zieht mich in Bann
Wie eine würgende Krake.

Was kann ich tun,
Kann nicht mehr ruh’n,
...
Es bleibt mein Glück Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Es bleibt mein Glück

Es bleibt mein Glück,
Stets neidlos zu leben
Aus geborgener Kindheit,
Authentisch zu streben
In Demokratiefreiheit,
Wo in geistigem Rauschen
Vergessen intrigantes Hausen.

Das ermöglicht es jedem Kind,
Welches in Geborgenheit lebt
...
Reiz des Flüsterns Meteor
Vorschautext:
Hinter Samt und Seide knisterts,
ein Blick, der stumm Regeln bricht,
das Verbotene sucht uns, wispert,
flüsternd es uns feurig anficht.

Verfügbares wird kalt und blass,
wenn süße Sünde lüstern lockt,
ein Hauch von ungezähmtem Spaß,
der uns im tiefsten Innern foppt.

Ein Fingertipp auf nackter Haut,
wo man es eigentlich nicht darf,
...
Und täglich grüßt mein altes Ich {300} Jacob Seywald
Vorschautext:
Ich laufe durch mein neues Leben
und überlege, was ich denken soll.
Denn kein Gedanke lässt sich hegen,
nur Gefühlen bin ich unterlegen.

Ich laufe durch geheiltes Land
und frag mich, was mich freuen soll.
Denn nicht ein Gedanke greift die Hand,
nur Zerstreuung, Sog und lodernd Brand.

Ich laufe auf erbauter Mauer
und frag mich, wer sie sprengen soll.
...
Die Welt im Schattenmantel Max Vödisch
Vorschautext:
Ich wandre durch Straßen aus Aschenrauch,
wo Schatten regieren wie leiser Hauch.
Gesichter verblassen im Neonlicht,
wo Wahrheit ihr klares Bild zerbricht.

Du kommst als ein Händler im falschen Ton,
als Weber der Leere, als Fürst aus Hohn.
Dein Lächeln – ein Messer im Samtgewand,
dein Angebot – Feuer in blinder Hand.

Du nennst mich Bruder, doch feilschst um den Preis;
du hüllst deine Absicht in Nebel und Eis.
...
Männer, wie ich sie mag Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Mich reizen stets die Ruhigen, Stillen,
gut gebaut, - mit starkem Willen.
Ehrlich und von Herzen gut,
aufmerksam, - mit reichlich Mut.
Sportlich, elegant und spritzig,
gut organisiert, spontan und witzig.

Belastbar und verständnisvoll,
gut etabliert, - das wäre toll.
Er sollte auch belesen sein,
und ein Gourmet, - ich ess´ gern fein.
Ich mag Männer, die sich modisch kleiden
...
Der arme, alte Mann Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Dort sitzt er wieder, der alte Mann,
mit seinem Struwwelkopf.
Er bettelt die Passanten an,
und rasselt mit dem Topf.

So mancher Euro fällt hinein,
und bewahrt ihn vor der Not.
Kauft er dafür Schnaps und Wein,
oder Wurst und Brot?

Seine Turnschuhe sind abgewetzt,
die graue Jacke abgetragen.
...
Alte Werke Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
In meinem warmen Zimmer,
sieht es gemütlich aus.
Ich sitze bei Kerzenschimmer,
und schau´ zum Fenster raus.

Draußen tobt der Herbstwind,
er lässt die Blätter wehen…
Der Regen macht die Scheibe blind,
heute ist kein Mensch zu sehen.

Ich drehe dem Herbst den Rücken zu,
schau´ auf das Plätzchen am Kamin,
...