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| Titel | Autor | |||
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| Das Lied der Biene | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Blütenlicht erwacht der Tag, wo leis die kleine Biene lag. Sie summt hinaus mit leichtem Sinn und trägt den goldenen Morgen hin. Von Kelch zu Kelch im Sonnenschein, holt sie den süßen Nektar ein. Mit jedem Flug, so zart, so zart, wird neues Leben still entfacht. Kehrt sie am Abend müde heim, trägt sie den Duft von Blüt´ und Hain. ... |
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| Eiszeit | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Möchte ich mich erfrischen, greife ich gern zum Eis. Die Auswahl ist enorm, wie ich inzwischen weiß. Vanille Eis mit Erdbeeren, esse ich fast jeden Tag, weil ich die Kombination, gerade am liebsten mag. Ich liebe auch Pistazien-Eis von der Firma Cremissimo. ... |
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| Parabel | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Das Gleichnis ist ein Echo von das Leben auch ,wie ist eine Stimme von Leben . |
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| Erlösung | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Ich hab mich über Regen noch nie so sehr gefreut, wie über diesen Regen am frühen Morgen heut. Die Hitze ist vorüber- man hält es wieder aus; ich gehe voller Freude jetzt in den Garten raus. Der Rasen ist gewässert- die Blumen atmen auf, ... |
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| Verlassen, belogen, betrogen... | Paul Kinzel | |||
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Vorschautext: Genau so muss sich mein Bruder fühlen. Er scheint zu sitzen zwischen zwei Stühlen. Verlassen wurde er nicht das erste Mal. Immer wieder war es für ihn eine absolute Qual. Mit dem belügen und den betrügen war es kaum anders. Trotzdem wurde sein Herz nie zu einem Wanderer. Obwohl das Schicksal nie gut mit ihm meinte. Verarbeitete er sein Erlebtes in guten Reimen. Weil er sich nie unterkriegen ließ und das ist, was ich hier erzähle, wirklich kein Mist. ... |
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| Sich ein wenig verloren fühlen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sich ein wenig verloren fühlen Der alte Herr schaut auf und sitzt Bei strahlendem Sonnenschein da draußen. Er sieht, dass er nichts mehr besitzt, Außer dem Blick und grüner Bäume Rauschen. So gerne sitzt er nah diesem Haus, Fühlt sich manchmal ein wenig verloren. Doch er geht immer noch dort hinaus, Wo er gelebt und einstmals geboren. ... |
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| Sich doch gefunden fühlen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sich doch gefunden fühlen Ich empfinde mein Alter als Glück, Denn noch immer kann ich mich bewegen, Das Erlebte findet seinen Blick, Die späte Dichtkunst wird mir zum Segen. Dazu noch immer rüstig leben dürfen Mit meinem großen Bettschatz, Gemeinsam in den Gedanken schürfen, Und nichts ist für die Katz! ... |
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| ewig Zeit | Thomas | |||
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Vorschautext: „Wir haben nun mal nicht ewig Zeit ...“ Ein Satz, der wahrhaft fragwürdig ist, denn wer weiß schon, wie die Ewigkeit in Jahr, Tag und Stunde sich bemisst. Für uns Menschen bemisst sie sich an der Zeit, die wir hier leben, wir erleben sie natürlich kürzer bewusst – so ist es eben. Die Ewigkeit von Mutter Erde, – schon seit unvorstellbar langer Zeit. ... |
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| Der verlorene Weg | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ein wilder Sturm aus Angst und Zorn, verloren ging der eigne Born. Die Antenne brach – der stumme Beginn, dann schwand die Liebe, zerschnitten im Sinn. Eifersucht flackerte, Alkohol entbrannte, ein Zündfunke, der nur Asche kannte. Die Hände spürten Gewalt, kein Wort, das Herz war zerbrochen, verstummt und fort. Handeln vor Denken – ein tödliches Spiel, kein Gitter heilt die Wunden, zu tief ihr Exil. ... |
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| Männer, wie ich sie mag | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Mich reizen stets die Ruhigen, Stillen, gut gebaut, - mit starkem Willen. Ehrlich und von Herzen gut, aufmerksam, - mit reichlich Mut. Sportlich, elegant und spritzig, gut organisiert, spontan und witzig. Belastbar und verständnisvoll, gut etabliert, - das wäre toll. Er sollte auch belesen sein, und ein Gourmet, - ich ess´ gern fein. Ich mag Männer, die sich modisch kleiden ... |
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| Samstagmorgen | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Petra sitzt mit ihren Mann morgens auf der Terrasse. Die Brötchen duften herrlich, Kaffee dampft in der Tasse. Bernhard liest das Tagesblatt genießt den Samstagmorgen, Petra schaut zu ihm rüber, und macht sich ernsthaft Sorgen. "Schatz, wir sind bald zu dritt," sagt Petra zu ihrem Mann. ... |
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| Die aufblühende Nacht | ZeraSi und Co | |||
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Vorschautext: Ein dunkler Stern In ganzer Pracht Bis die Erleuchtung Schließlich auf ewig lacht Und das durchwaten der Finsternis In hellen Armen mündet. |
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| Versteckt | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Warm der Raum Und trocken die Luft Geschlossen ihre Augen Und glatt ihr Rücken Der Ventilator der kreist Meine Hand die krault FEELS LIKE HEAVEN Unsere Gläser leer Ihre Haut so feucht Ihre Muskeln so warm Geschlossen ihre Augen ... |
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| Putzbekenntnis | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Die Besenenergie neu entdecken Auf der Suche nach der verlorenen Putzlust Die Hand öffnen anstatt sie zur Faust zu machen Den Putzlappen locker halten Jedes Gelenk bis in die Fingerkuppen bewegen Und den Putzlappen eintauchen in einen farbigen Kübel Den Unterschied von dummen und intelligenten WC-Bürsten kennen Locker werden und richtig atmen und richtig stehen Eine tänzerische und rhythmische Körperhaltung einnehmen Und das Putzen als etwas Schöpferisches betrachten Und an die heilende Wirkung glauben Wie Tai Chi oder Yoga oder Sex ... |
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| Sommernächte | Robert Späth | |||
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Vorschautext: Ich mag es, wie die Nacht sich ausbreitet, schwer wie ein nasses Tuch aus Indigo und Kristall, wenn der Sommer seine reifen Früchte öffnet und der Staub des Tages in den Winkeln des Gartens einschläft. Du bist es, die nach trockenem Gras riecht, nach wildem Thymian und fernen Gewittern. Deine Haut hat die Wärme der Steine bewahrt, die stundenlang unter der nackten Sonne lagen, und jetzt, im Schatten, leuchtest du wie phosphoreszierendes Holz. Hörst du das Schweigen? ... |
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| Mauerfall | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Der Tanz mit dir Nach dem Fall Meiner Mauer Ein Berühren Ohne Berührung Ein Spiegeln Ohne Spiegel Ein Freudenfest Der Sinne Der Tanz mit dir Nach dem Fall ... |
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| Eine Hand voll Zärtlichkeit | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Eng umschlungen Kopf an Kopf Flüstere ich dir Ins weite Ohr Dein Fallen In meine Schulter Sanft nach hinten Ganz verträumt Das Lächeln In deinem Gesicht ... |
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| Sommerschön | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Der Mond so hell Die Nacht so lau Den Kopf im Schoss Die Hand im Haar Die Haut so glatt Die Wange sanft Hand in Hand Mund an Ohr Die Zeit ist fern Die Stille gross ... |
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| Zeitenwechsel | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Schwarz ihre Jacke Und blumig ihr Parfum Knapp ihre Frage Und lang meine Antwort Der letzte Versuch Im Herzen gescheitert Ihr Abgang für immer Der Sommer zu Ende ... |
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| Tanz in die Vergangenheit. | ZeraSi und Co | |||
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Vorschautext: Tief in die Nacht Geritzt Hat's mich umgebracht Und Blut spritzt In jeder Strophe Die ganze Welt Ist deine Kammerzofe! Weil jeder Held fällt? Ich bin müd' Müd' vom Streiten ... |
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