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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
M O N O L O G Gritt Scheida
Vorschautext:
Wer bin ich ?
Was bin ich ?
Jenseits der
Pflichten und Rollen
meines Alltags.
Ein Gruß an den Poeten Peter Leitheim
Vorschautext:
Der Morgen atmet frisch und kühl
durch das offene Fenster - Band,
die Welt da draußen zeigt den Herbst,
geführt von Gottes, Hand.
-------------------------
Die Gartenerde ruht nun still,
die Arbeit ist vollbracht,
das was wir gestern eingesät,
hat Früchte uns gebracht.
-----------------------
Du blickst hinauf zum Himmelsband,
wo Sonne, Sterne stehen,
...
Mit wem? Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Wenn du einmal eine Frau hast,
sagt sein Vater
und reicht ihm die Kartoffeln.

Er ist siebzehn.

Unter dem Tisch
drückt er beide Füße auf den Boden.

Seit Wochen erzählt er
von einem Menschen
nur in Sätzen,
...
V A C U U M Gritt Scheida
Vorschautext:
Leere im Kopf und Motten im Bauch,
leider kenn ich das auch.
Aushalten, warten ,
neu mischen die Karten.
Voila - da erscheint eine Fee,
schenkt dir `ne tolle Idee.
Entflammtes Firmament Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Ein mildes Licht zieht durch die Nacht,
der Horizont ist sanft und still erwacht.
Ein erster Strahl, noch zart und bleich,
berührt leis' das dunkle Schattenreich.

Doch plötzlich bricht die Stille auf,
ein Flammenmeer nimmt seinen Lauf.
Die Morgenröte eilt geschwind herbei,
durchdringt das nächtliche Einerlei.

Im Meer aus Glut, das stolz und frei,
schmilzt die Nacht im Morgenschrei.
...
Im Traumreich Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Die Welt da draußen lärmt und eilt,
sie fordert Zeit, sie fordert Schritt.
Doch wer im Reich der Träume weilt,
nimmt diese laute Welt nicht mit.

Ein zarter Vorhang fällt aus Licht,
die graue Pflicht verblasst im Nu.
Was gestern war, das zählt hier nicht,
ich schließ' nur sanft die Augen zu.

Der Geist entflieht dem engen Raum,
kein Seil, kein Netz, das ihn noch hält.
...
Hellsicht Meteor
Vorschautext:
Ein leises Ahnen, tief in uns bereit,
zieht lautlos seine Kreise durch die Zeit.
Es ist kein Sehen, Hören oder Fühlen,
kein offenes Auge im Alltagswühlen.

Ein Schleier liegt auf dieser Welt,
der starr den Blick der Meisten hält.
In Dimensionen direkt nebenher
existieren Schemen einst Gewesener.

Wenn Vernunft nach Erklärung sucht,
dieser 6. Sinn erkennt längst genug.
...
Sich geküsst Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Sich geküsst

Sich geküsst und umarmt fühlen,
Das bringt viel Ruhe in den Schlaf,
Minimiert seelisches Aufwühlen,
So zählt man nicht mehr manches Schaf.

Der Mund bleibt dadurch auch geschlossen
Für diese Nacht und spät am Tag,
Vertreibt, was nachwirkt, macht verdrossen
Und was so keiner von uns mag.

...
Man beklagt sich Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Man beklagt sich

Man beklagt sich über Schulen,
Dass dort alles schmutzig sei
Und die Toiletten ungepflegt.
Wollen sie nur um Preise buhlen,
Alles andere ist ihnen einerlei,
Weil sie keine nötigen Ziele entdeckt?

Schüler in die Pflicht genommen,
Toiletten und Zimmer vorgereinigt
Durch sie, wenn die Schule endet!
...
Das "S" Klaus Lutz
Vorschautext:
Das S !!!!!!!
S S S S S S S S S S S S S
S S S S S S S S S S S S S
S S S S S S S S S S S S S
S S S S S S S S S S S S S
S S S S S S S S S S S S S
S S S S S S S S S S S S S
S S S S S S S S S S S S S
S S S S S S S S S S S S S

(C) Klaus Lutz

...
Wir sind mehr! Jo
Vorschautext:
Die Welt steht still.
Die Zeit dreht sich rückwärts.
Böse Vorahnungen weichen
der erschreckenden Gewissheit.

Geschichte wiederholt sich
und schreibt sich doch neu.
Alte Geister im neuen Gewand
spuken durch unser Land.

Irgendwo noch der Schlachtruf:
„Wir sind mehr!“
...
Momentaufnahme Anita Namer
Vorschautext:
...und ganz oft
braucht es keine Erklärung,
nicht mal irgendeine Hilfe,
einfach nur ein
„Ich bin da...“

© A. Namer
Liebe im Alter Helga
Vorschautext:
Achtzig Jahre ist er alt geworden,
seine Frau ist längst verstorben,
möchte das Leben noch genießen,
und sehen, wie die Blumen sprießen.

Auch sie ist über achtzig schon,
ein glückliches Leben war ihr Lohn,
letzten Herbst trug man ihn zu Grabe,
hinterließ in ihr eine tiefe Narbe.

Trauer herrscht in beiden Häusern,
beide wollen sich nicht äußern,
...
Regenlied am Abend Jo
Vorschautext:
Vor dem Fenster fällt der Regen
und singt mich in den Schlaf.
Die Erde trinkt. Ich träume.
Lasse mich einhüllen
von Petrichor und Silberklang,
von einer Regensinfonie
für die Welt und nur für mich.

Der Regen fällt und singt
und rettet die Welt und mich
für dieses Mal.

...
Liebe Moira Ashly
Vorschautext:
Der Liebe Band, erst zart gewebt,
erstarkt in all den Jahren.
Denn eine Liebe, die gelebt,
die immer wieder sich erhebt,
trotzt allerlei Gefahren.

So mannigfaltig zeigt sie sich
in allem, was gesegnet.
Mal winzig klein und sicherlich
was bruder- oder schwesterlich
in Liebe dir begegnet.
Der Herbst zieht durchs Land Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Der Herbst zieht durch das Land,
mit seinen bunten Farben.
Er färbt die grünen Blätter,
beschert uns mit seinen Gaben.

Der große, alte Birnenbaum,
möchte seine Früchte zeigen.
Goldgelb hängen sie herab,
an seinen dicken Zweigen.

Auch Trauben, Äpfel, Pflaumen,
hält der Herbst für uns bereit.
...
Des Meeres wildes Rauschen Peter Leitheim
Vorschautext:
Der Chor der Fünf Poeten
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Claude ⚙️
Mit mächtig Tosen rollt die graue Flut,
wo Wellengang an raue Klippen bricht.
Mit reichlich Schaum im hellen Sonnenlicht,
das Meer in seinen wilden Gezeiten spricht.
----------------------
ChatGPT
Sie tragen Wellenbrecher funkelnd wie blaues Glas,
sie führen Träume, die der Wind verweht.
Das Meer umspült, was auf der Erde liegt,
...
GEDANKENHYGIENE Gritt Scheida
Vorschautext:
Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen,
frage ihn wie er seine Sehnsucht
und spirituellen Hunger stillt.
Mit null Ahnung Käti Micka
Vorschautext:
*****
Mit null Ahnung

Sie haben
ein Ziel vor den Augen
Nur
sind sie auch
die richtigen Leute
die zum Regieren was taugen
Wollen mal gucken
Ob sie sich
fehlerfrei in die Hände spucken
...
Ein warmer Abschied Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Der Wind zieht leise durch das Tal
und flüstert von vergang’nen Tagen,
das Sonnenlicht wird langsam schmal,
die Schwalben weite Reisen wagen.

Ein letzter Strahl aus purem Gold
liegt weich auf müden Wiesen.
Der Sommer hat sein Glück gezollt,
dies durften wir genießen.

Ein erstes Blatt am großen Baum
färbt leuchtend sich in sanftem Rot,
...