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| Titel | Autor | |||
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| Limerick B | Meteor | |||
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Vorschautext: Ein Kanzler vom Bundestag gewählt, der von oben herab die Bürger quält. Beim Diktat von Reformparagrafen, gibt's Kaffee und frische Krapfen, für jeden, der an Privilegien festhält. |
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| Limerick A | Meteor | |||
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Vorschautext: Eine Bande, die sich AfD nennt, in Wut durch die Lande rennt. Sie suchen das verherrende Gestern, mit ihren Brüdern und Schwestern, bis der Restverstand sich verbrennt. |
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| L I M E R I K 3 | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Es lebte ein Mann nah am Rheine, der frönte dem süßen Weine. Er war oft betrunken, der Frau hat`s gestunken- nun trinkt sie genüßlich alleine. |
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| Ziel | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Wenn dein Ziel ist Quelle schwimm(ruderst) gegen Ströme. Если твоя цель источник-греби против течения. |
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| Freiheitsgedanke | Schreiber 1 | |||
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Vorschautext: Wenn über den Wolken eine grenzenlose Freiheit sein muss, kann man sie sehen nach einem Regenerguss. |
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| Sie ist ja immer schon | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sie ist ja immer schon Sie ist ja immer schon Mein zartfühlendes Wortgewissen, Denn ihr großer Zitatenkanon Zeigt mir umfassendes Weltwissen. Damit nervt sie Freunde manchmal gern, Weil sie so grundlegend informiert. Dabei bleibt sie den vielen Fake News fern, Weil lieber sie vor Ort das Wort führt. ... |
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| Schon früh am Morgen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Schon früh am Morgen Schon früh am Morgen Begrüßen Schöne mich im Netz, Nehmen mir die Alterssorgen Mit Herzen, Bildern, die ich schätz‘. Das tut mir gut, das baut mich auf, Ich spüre mein Angenommensein, So dass ich in diesen Tagesverlauf Mitgenommen werde, gar nicht allein. ... |
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| Unterschiedliche Gemeinsamkeiten | Schreiber 1 | |||
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Vorschautext: Wir haben einen neuen Bundesträner und man sagt -Freudentränen sind gesund. Aber was machen Wir mit Bundeskanzler bloß? Schon geht das Geheule los. |
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| 8. Der Raum, der sich kaum merklich dehnt | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: 8. Der Raum, der sich kaum merklich dehnt Eine stille Ausweitung Der Raum steht offen, doch heute trägt er einen Hauch mehr Weite, ein kaum fühlbares Strecken unter seiner ersten Form. Die Wände halten sich zurück, als wollten sie prüfen, wie weit sie gehen können. ... |
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| 7. Die Fläche, die einen Hauch dunkler wird | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: 7. Die Fläche, die einen Hauch dunkler wird Eine leichte Veränderung der Farbe Die Fläche trägt heute einen Ton tiefer, ein kaum sichtbares Dunkel unter ihrem ersten Licht. Sie hält den Blick anders, als hätte sie ein Stück Helligkeit verloren. Der Rand wirkt fester, ... |
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| Wahlkampf 2026 | Angelika Zädow | |||
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Vorschautext: Heute im Schatten der vielen Slogans suchen Herz und Verstand unruhig nach Wahrheit Grau türmen Wortwolken sich horizontweit empor Feuerrauch gleich in dem jeder Sinn ... |
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| Abends am Strand | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Nachdenklich sitzen sie am Strand, hier lernten sie sich kennen. Zärtlich streichelt er ihre Hand, der Himmel scheint zu brennen. Es zieht sie immer wieder her, der kleine Ort ist ihnen vertraut. Der Abendwind zieht übers Meer, strickt ihr ein Kleid, aus Gänsehaut. Die Füße noch im feuchten Sand, lauschen sie den Naturgewalten. ... |
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| Passagier | Frank Dörfl | |||
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Vorschautext: Ich bin der Passagier Und ich fahre und ich fahre Ich fahre durch die hässliche Seite der Stadt Ich sehe, wie die Sterne aus dem Himmel kommen Ja, aus dem klaren und hohlen Himmel Weißt du, das sieht heute so gut aus Ich bin der Passagier Ich bleibe unter Glas Ich schaue durch mein ach so klares Fenster Ich sehe, wie die Sterne heute Nacht herauskommen Ich sehe den klaren und hohlen Himmel ... |
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| Ansprache | Peter Szneckneck | |||
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Vorschautext: Sie verkaufte damals Cocktails an einer Bar ich stand davor, sogar noch mit Haaren So trafen wir uns das erste mal vor 27 Jahren Obwohl wir gleich von uns angetan versuchten wir nie nach einander zu greifen Wohl weil wir beide insgeheim wussten wir sollten erst noch reifen Ich, wie zerriger Biomilchkäse sie wie allerfeinster lieblicher Wein ... |
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| "Gewitter-Spotter" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Gewitter am Himmel ihn fasziniert, weil dort viel Sehenswertes passiert, das will er auf keinen Fall verpassen, wird dafür nachts sein Bett verlassen, sich einen hinter die Binde gießen, um, s Naturschauspiel zu genießen, dem Donnergott Thor dabei zuprosten, Freunden Gewitterfotos posten wachbleiben bis zum letzten Donnerschlag, Freude hält an bis zum nächsten Tag. |
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| Dauernörgler | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Er ist quengelig, nichts ist ihm recht, beschwert sich, macht Mitmenschen schlecht gibt anderen am Zustand die Schuld, stilisiert Nörgelei zum Kult, stellt sein Nörgeln auch im Schlaf nicht ab, wird weiter nörgeln bis ans Grab, ohne kann er nicht existieren, würde die Nerven verlieren. |
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| Inselfahrt! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Postmanns Pflicht! Inselfahrten Postmanns Pflicht. Dunkel doch nimmt die Sicht. Mystik schwebt um den Kahn. Ungut lebt den dunklen Wahn. Schiff versinkt bei tiefer Ruhe. Leise dümpelt Schiffers Truhe. Diesmal kommt er nicht zurück. ... |
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| Seite 85 | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Sie knickte in jedem Buch die obere Ecke um. „Dafür gibt es Lesezeichen“, sagte er. „Eine Ecke geht nicht verloren“, sagte sie. „Sie weiß, wo es weitergeht.“ Später strich er die Seiten hinter ihr wieder glatt. ... |
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| Die Stille | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Keine Worten!Halt und hör zu! Wie schöne ist die Stille! |
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| L I E B E | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Alle Liebe ist eigentlich angelegt in Tragik. Ist sie groß , stirbt sie an Übersättigung, ist sie klein, stirbt sie an Sehnsucht. * angelehnt an einen Gedanken von Nietzsches Geliebte |
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