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| Titel | Autor | |||
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| das Unberührte | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Lass uns vom Leben reden und vom Sterben - Jetzt, wo die Hüllen gelichtet und durchsichtig sind, und wir nur noch uns tragen, weht der Wind uns schneller in den Horizont - wie unsre letzten Farben. Lass uns vom Leben reden ... |
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| Roller | ZeraSi und Co | |||
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Vorschautext: Vor mir das leere Blatt Die Sonne scheint warm Es riecht nach Sonnencreme Du liegst im Bikini, auf deinem Arm. Schaust mich an, die Sterne funkeln Dir in den Augen Wir sind auf Mallorca, tief im Dunkeln Und beginnen an uns Selbst zu glauben Steigen auf unsere Motorroller Erkunden jeden Flecken dieser Insel ... |
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| Die Sylter Rose | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Du hast mir, im letzten Jahr, einen Rosenstock mitgebracht. Jeden Morgen, beim Gießen, habe ich an dich gedacht. Die robuste Sylter Rose, hat Knospen jetzt zuhauf. In der warmen Frühlingssonne, gehen sie langsam auf. Sie leuchten gelb-orange, das kann ich deutlich sehen, ... |
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| Zeus hat schlechte Laune | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Zeus hat heute schlechte Laune- Hämorrhoiden plagen ihn, darum fliegt er, Hilfe suchend, zu den Asklepios hin. Der kennt die Geheimrezepte- eine Salbe er kreiert und dem Zeus davon ein bisschen auf die schlimme Öffnung schmiert. Zeus geht es dann gleich viel besser- er ist endlich wieder froh, ... |
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| Pfingsten für Anfänger | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Erst ein Brausen durch den Raum, man hört es - man glaubt es kaum. Ein Sturm, doch keiner lief davon, statt Furcht erwuchs Zuversicht schon. Ein Feuer flammte, hell und klar, nicht heiß und doch so wunderbar. Es machte Worte plötzlich weit, für Mut und Menschlichkeit. Kein Zaubertrick, kein großes Licht, kein lautes, blendend Angesicht. ... |
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| geliebte Illusion | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Verletzt zu sein, heißt nur, die Wahrheit körperlich zu spüren - danach den Schmerz der Wunde lecken und deine Ängste vor Verlust zu schüren. Erst wenn der Schmerz dir nicht mehr ... |
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| Eiderstedter Haubarg | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Endemisch Ausschließlich von Eiderstedt ist er bekannt, der endemische Haustyp wird Haubarg genannt. Sein Gebälk ruft Erinnerungen wach. Einst teilten sich Heu, Vieh und Menschen sein Dach. Nachhaltig Damals war des Bauherrn Ziel, ein Haus zu bau'n, fest und stabil, damit nachfolgende Generationen auch nach ihm weiterhin drin wohnen. ... |
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| Abgehängt | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Gegenwind-Radfahren fällt mir schwer. Mein Schatten fährt mühelos neben mir her. Ein möglicher Grund hierfür fällt mir ein: Bestimmt wird er noch jünger sein. Er ist auch jetzt am Abend größer und vermutlich muskulöser. |
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| Im Stadtpark | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Zwei Damen sitzen auf einer Bank, die eine mollig, die andere schlank, und ruhen sich ein wenig aus. Mit Gejohle und Geschrei, ziehen zwei Jugendliche vorbei und holen `ne Zigarette raus. Während man zu ihnen rüber schaut, ziehen beide, ganz vertraut, an einem klitzekleinen Stängel. Die Ältere sagt, „die müssen sparen und teilen sich die Tabakwaren.“ Die andere mutmaßt: „Die rauchen Gras ... |
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| Wohnungsnot | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Das ist wirklich schon ein Jammer, sie wohnt in einer kleiner Kammer, weil sie in dieser großen Stadt, nichts bezahlbares gefunden hat. Müde steht sie an der Bahn, möchte gleich zur Uni fahr´n, da spricht sie ein junger Mann, plötzlich von der Seite an. "Ich habe dich schon oft gesehen, du musst hier zur Uni zu gehen, ... |
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| Trauerweide | ZeraSi und Co | |||
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Vorschautext: Still umsäumen sie die See Um Gottes Willen: bitte geh! Flankieren die ruhige Oberfläche Herr König, der sich Einen Zacken aus der Krone bräche. Trauerweide An meiner Liebe, ich leide An meinem leuchtenden Wesen Ja, ich kann deine Gefühle lesen. Auf dem See ... |
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| Fiasko im Bett | Robert Späth | |||
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Vorschautext: Ich lieg im Bett und schaue stur, auf meine Fitness-Armband-Uhr. Die Uhr sagt: „Lauf! Beweg dich, nun!“ Mein Körper aber bleibt dagegen immun.. Die linke Socke liegt im Eck, deren Motivation ist völlig weg. Ich müsste putzen, bügeln, saugen, doch halte ich geschlossen meine Augen. „Du musst noch Steuern machen!“ Das ist echt nicht zum lachen. ... |
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| Tanka 1 und Tanka 2 | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Ich blicke hinab Unter mir fließt das Wasser Es lockt mich zu sich Schaumkronen küssen mich sanft Tunken mich in schwaches Licht Ich sehe Fratzen Ich höre die Angst rufen Etwas zieht mich fort Eine vertraute Stimme Führt mich auf den Weg des Licht's |
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| Buchstabenreise | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Regen prasselt auf die Steine, Darin tanzen Buchstaben, welche ergeben Reime. Sie tanzen her, sie tanzen hin, Überall kommen sie einem in den Sinn. Ob durch Musik, Bilder oder Gedanken, Buchstaben kennen keine Schranken. Goldene Buchstaben tanzen, Zwischen Blättern und Pflanzen. Weh'n durch das Fenster hinein, Wollen endlich auf Papier – Zuhause sein. Es führt den Stift des Menschen Hand, ... |
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| Europäischer Nerz | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Ein Marder mit überwiegend dunklem Fell, Im Sommer wird es jedoch hell. Das Kinn und die Oberlippe sind weiß, Er lauert nahe des Wassers – wo seine Beute plätschert leis'. Fröhlich tappst der Marder zum kühlen Blau, Sieht Insekten darüber schwirren und auf den Blättern Tau. Der Marder lässt sich nun friedlich auf dem Wasser treiben, Die Anderen können ihm heut' gestohlen bleiben. Lässt sich treiben ganz weit fort, An einen uns unbekannten Ort. |
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| Tasmanischer Beutelwolf | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Der tasmanische Beutelwolf streift nachts durch die Wälder, Erblickt in der Ferne ein Dorf und ringsum weitreichende Felder. Vorsichtig und leise, Zieht er schnüffelnd seine Kreise. Am Himmel fliegt ein Schmetterling, Zwischen den Flügeln trägt er einen goldenen Ring. Der Ring fällt in das tierische Fell, Er beginnt zu leuchten im Mondlicht ganz hell. Wo Fell war ist nun Haut, Eine Stimme fragt: „Was bin ich? Wo ist meine tierische Haut?“ |
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| Trompetenfisch | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Der Trompetenfisch treibt friedlich im Fliedersee, Sieht am Ufer grasen ein kleines Reh. Es spielt mit seinem Spiegelbild, plätschert mit den Hufen wild. „Hey, hallo du! Pass doch auf! Sonst trittst du noch auf mich drauf!“ „Oh entschuldige, das tut mir leid! Ich wollte noch etwas spielen, bevor es schneit!“ „Kleines Reh, dafür ist die Zeit zu knapp „Schau! Die Flocken fallen herab!“ . |
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| Meeresschildkröte | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Majestätisch zieht sie ihre Kreise, Nimmt euch mit auf eine Reise. Es begrüßen euch Meerjungfrauen, Seepferdchen und Delfine, Das Meer erblüht durch ihren Gesang und ihre Liebe. Verstreut zu seh'n Rosen, Flieder, bemooste Steine, Wenn euch der Panzer heranträgt seht ihr Tiere – große und kleine. Der Mittelpunkt ist ein goldener Palast, In welchem ihr heute seid zu Gast. Mit eurer gepanzerten Gefährtin tanzt ihr bis in die Nacht, Bis ihr am Morgen neben eurer Plüsch-Schildkröte erwacht. |
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| Daheim | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Daheim – ist wo Buchstaben mir flüstern, Mal fordernd, mal schüchtern. Daheim – ist wo Stift trifft auf Papier Und ich nicht sagen kann, ob ich dort bin oder hier. Daheim – ist meine kreative Welt, Die ich liebe, die mich hält. Daheim – Meerjungfrauen, Kobolde und Feen, Wälder, Häuser und auch Seen. Daheim – ist wo ich liebe. |
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| Das musikalische Band | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Eine Ocarina in der Hand, Es entsteht ein musikalisches Band. Welches hinauf weht ins Geäst, Zu einem großen Vogelnest. Stolz trägt der Vogel sein Gefieder, Zwitschert mit ein in die Melodie der Ocarina. Die Melodie wird fortgetragen vom Wind, Über den Bach – das blaue Kind. Fortgetragen in die Ferne, Erfüllt die Welt – mit Liebe und Wärme. |
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