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| Titel | Autor | |||
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| An der Bushaltestelle | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Sie wartet friedlich auf der Bank, wie jeden Tag um diese Zeit. Trotzt Stimmenwirrwarr, Lärm, Gestank - trägt Strohhut und ihr blaues Kleid. Der Stadtbus fährt ganz langsam ein. Sie lacht den Fahrer freundlich an. Er fährt. Sie sitzt noch da – allein, nickt Menschen zu, so dann und wann... ...und ihre Augen leuchten jung. Es ist, als wollte sie ´was sagen - ... |
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| Arm und reich, im Abschied gleich | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Leben blättert in den Jahren, gewebt wurd´ mancher Konstrukt, im Bestreben und Erfahren, Fehltritte, die Auftrieb waren, mal ganz oben, mal geduckt. Oben weicht des Weges Stille, prahlt oft Rücksichtslosigkeit. Stark prunkt die Gedankenhülle, schöpfen aus des Habgiers Fülle, blind für Armut oder Leid. ... |
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| Ich höre dieses Song PL/DE | Der Tod ist ein Meis | |||
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Vorschautext: ''Nie, nie w willi art deco, nie w tropikach daleko Nie nad Niemnem, nad rzeką, zakochałem się pod apteką" [Taco Hemingway "Zakochałem się pod apteką" 2025] --------------------------------- Słucham tego utworu Nowoczesnego tworu Bardzo mi się podoba Chociaż obija sie on o kawałek popowy Dobrze że nie discopolowy [Tego słuchać nienawidzę Od tego gasną moje tablice] ... |
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| Vertrauter Verrat | Meteor | |||
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Vorschautext: Vertrauen und Verrat vertragen sich nicht, sind unvereinbar gepaart, wie Schatten und Licht. Auf verratenem Vertrauen lässt sich nie mehr so aufbauen, wie es ursprünglich mal war, zerknäultes Papier vergleichbar. Es bleibt fader Beigeschmack, ein tiefer Kratzer im Lack, ... |
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| Chancengleichheit | Helga | |||
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Vorschautext: Man sagt so leicht, es gibt Chancen für alle, doch manches Versprechen entpuppt sich als Falle. Beim Glücksspiel, da denkt jeder mit Wonne, die Kugel, sie rollt - gleich hab ich gewonnen, obwohl die Chancen für alle gleich stehn, werden in Wahrheit nur wenige sehn, wie Reichtum entsteht – und die meisten verliern, doch hoffen sie weiter, noch einmal zu riskiern. Leichtgläubig wird ein Spiel nach dem anderen gewagt, man lauscht den Worten, die dort werden gesagt, ... |
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| Schattenwurf | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ein kahler Raum, vom Mond gestreift, wo keine Hand mehr nach ihm greift. Das Gestern liegt wie Staub im Licht, das durch die hohen Fenster bricht. Was bleibt, ist nur ein matter Ton, ein Flüstern aus der Illusion. Und in der Stille der tiefen Nacht verliert die Seele ihre eigene Macht. |
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| Gleichgültigkeit | Sonja Dworzak | |||
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Vorschautext: Sie sitzt zwischen den Stühlen wie Staub. Ein Blick streift mich wie ein grauer Faden ohne Knoten. Man reicht mir Worte wie leere Tassen. Ich trinke ... |
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| Beziehungswahrheit | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Ich biege mich in jede Richtung - es ist mein Tanz mit dem, der nicht versteht, warum ich tanze - es auch nicht muss, weil ich darauf vertraue, dass Tanz Bewegung ist, die - irgendwann - die Schwingung wird, die trägt in einen Fluß, der nicht für heute nur ... |
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| Schwerkraft | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Menschen docken an über Schwächen. Nicht über Kontrolle. Nicht über Überlegenheit. Nicht über die sauber gefalteten Tage. Sie docken an: über das Zögern, über die kleine Erschütterung in der Stimme, über das Zittern hinter dem Lachen. ... |
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| Werte und Sinnestrug | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Ewiger Fluss, Quelle vor Schöpfung Kraft, Keim der Geburt, die Daseinswandel schafft. Kindheit, so unberührt und frei, zart weht der Frühlingswind, im jungen Mai, wo bald der Sommer webt, am Jugendtraum, der Wunsch sein Zepter hebt, an Sturm und Dranges Saum. Herbstbunt, im wilden Flug, ... |
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| Die Rose fiel... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Die Rose fiel... Gefühle sangen keine Lieder. Gaben nur noch Pflichten wieder. Die hellen Wolken wurden grau. So manche Gesten wirkten flau. Die Liebe nicht mehr spürbar war. Beziehung wurde nüchtern klar. Es verschwamm der Beiden Ziel. ... |
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| Stillstand | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Die Stadt hängt schwer im gelben Dunst, kein Takt mehr, der das Blut bewegt. Verblasst ist längst die alte Kunst, die uns durch matte Tage trägt. Wir warten auf ein hartes Wort, das durch die Stille schneidend spricht, an diesem stumpfen, leeren Ort, bis endlich wieder Morgen bricht. |
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| Abendstimmung | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Der Wind flüstert, Wellen rauschen, die Möwen ruhen am Strand. Wir sitzen an der Beach-Bar, mit einem Sektglas in der Hand. Der Tag war heute herrlich und klingt ganz langsam aus. Die Sonne geht jetzt unter, - wir holen die Jacken raus. Dick eingepackt blicken wir hinaus, aufs weite Meer. ... |
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| Auf der Blumenwiese | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Alle Blumen auf der Wiese, erstrahlen im Sonnenschein, bunte Schmetterlinge flattern, geben sich ein Stelldichein. Die feißigen, kleinen Bienen, saugen Nektar aus den Blüten. Den Marienkäfer, auf dem Blatt, möchte ich so gern behüten. Ich lausche dem Gezwitscher, der großen Vogelschar. ... |
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| Mutlos | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Die alte Frau weilt täglich hier; verloren und in sich versunken. Still, wintermüde ruht vor ihr der See – umschwirrt von Glitzerfunken. Ihr Blick starrt in den kalten Morgen und Tränen rinnen über Falten. Gefühle sind in ihr gestorben, die jahrelang sie fest umkrallten. Härte hat sie einsam werden lassen und schuldig an versäumter Mutterpflicht, ... |
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| Welches ist | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Welches ist … Welches ist der schönste Satz an Liebesironie? „Ich selbst hätte mich niemals geheiratet.“ ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| Geburtstagsfeier in kleinem Kreise | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Geburtstagsfeier in kleinem Kreise Da sitzen wir nun im Ratskeller beisammen Und freuen uns, obwohl – wir kennen uns kaum. Doch weil wir alle von einem Gutwillen abstammen, Sind wir gern versammelt in diesem großen Raum, Wo wir sofort mit gutem Mut uns aufspüren, Bald darauf die besten Gespräche führen. So kommt man sich denn langsam näher, Die Speise- und Getränkekarte ist fulminant, Nirgendwo sitzen Gesprächsausspäher ... |
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| Abgeschmacktes | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Abgeschmacktes Oberflächlichkeiten stimmen manche heiter Dafür brennen sie Sie stehen ganz oben auf ihrer Lebensleiter © Käte Micka Käti Micka |
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| Im Leben geht Vieles auch daneben | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Im Leben geht Vieles auch daneben Man kann nicht immer nur glänzen Es ist im Leben so Alles hat seine Grenzen Man hat das Glück nicht für immer gepachtet Nur ruhig Blut Man wird doch nicht entmachtet Mache heiter weiter Alles wird gut ... |
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| Spätsommer-Abende | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Lange noch, kann man draußen verweilen, gemeinsam die schönsten Momente teilen, an Spätsommer-Abenden die Ruhe genießen und sich ein Gläschen Wein eingießen. Man denkt an die Sommermonate zurück, hat schon die Herbstvorbereitungen im Blick. Die letzten Tage im September lassen nicht warten, man sitzt noch immer gemütlich im Garten. ... |
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