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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Ein Tag aus Licht für dich (II) Claudia Behrndt
Vorschautext:
Heute bist du Stern, der klar und hell erstrahlt,
ein Jahr vergeht, das voller Wunder malt.
Dein Lachen tanzt, im warmen weichen Licht,
die Welt hält inne - nur für dein Gesicht.

Ein jeder Moment soll Freude dir geben
und jede Stunde dich sanft weiterheben.
Feier dich, denn du bist wie ein Gedicht,
wie ein funkelndes, nie endendes Licht.

Wenn leise Kerzen flackern, bleibt dein Traum,
die Zeit tanzt still um dich, wie weiter Raum.
...
Der arme, alte Mann Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Dort sitzt er wieder, der alte Mann,
mit seinem Struwwelkopf.
Er bettelt die Passanten an,
und rasselt mit dem Topf.

So mancher Euro fällt hinein,
und bewahrt ihn vor der Not.
Kauft er dafür Schnaps und Wein,
oder Wurst und Brot?

Seine Turnschuhe sind abgewetzt,
die graue Jacke abgetragen.
...
Junizauber Claudia Behrndt
Vorschautext:
Im Rosenduft erwacht die Welt,
die Sonne goldne Strahlen hält.
Die Bienen ziehn von Blüt´ zu Blüt´,
als ob der Tag ihr Liedchen hüt´.

Die Erdbeeren glühen im Morgenlicht,
ein süßer Traum im Angesicht.
Sie schenkt dem Feld den roten Schein
und lädt den Sommer herzlich ein.

Der Juni trägt ein helles Kleid,
voller Duft, Licht und Heiterkeit.
...
Klassik oder Rock Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Spielt der Bauer im Haus Klavier,
lauscht sogar der junge Stier.
Auch die Kühe hören ihm zu,
man hört nicht mal ein einziges "Muh".

Der dicke Eber grunzt ganz leise,
ihn stört das Zwitschern einer Meise.
Die kleinen Ferkel träumen im Heu.
Musik am Moregn, ist ihnen neu.

Nach einer Mozart-Sinfonie
kräht der Hahn so hoch wie nie.
...
Ein Tännlein..... Helga
Vorschautext:
Einst sah ich beim Spazierengehen,
ein kleines Tännlein vor mir stehen,
es reckte sich ans Licht empor,
kam zaghaft aus der Erde vor.

Die Jahre gingen still ins Land,
es wuchs und wuchs am Waldesrand,
und man merkt es schließlich kaum:
aus dem Bäumchen wurd` ein Baum.

Rank und schlank und wunderschön
muss er zwischen andern stehen,
...
La Veritae Simon Käßheimer
Vorschautext:
Die Wahrheit,
gebrochen.
La Veritae,
ausgesprochen.

Ist nicht toll - nicht wunderbar,
doch ist es wahr.
Ausgesprochen wurde wieder mal,
mit der Wahrheit die gebrochen.

Gebrochen ist dabei der Sinn;
ohnehin.
...
Stille heuchelt... Bernd Tunn
Vorschautext:
Stille heuchelt...

Der Wind wieder milder geht.
Müde ist der Sturm verweht.

Die Schiffe suchen Flächen ab.
Dümpeln übers Seemannsgrab.

Rettungsringe treiben nichtig.
Gestern waren sie noch wichtig.

Stille heuchelt ins Geschehen.
...
Plädoyer für die Liebe Anita Namer
Vorschautext:
Liebe
Was ist das?

Hmmmm...
Kraft?
Energie?
Gefühl?
Hormone?
...die Summe von...?
Hat es was mit meiner Seele zu tun?
Sie beginnt bei mir
und endet bei mir
...
Getrieben Reinhold Welter
Vorschautext:
Als Kapitäne unsrer freien Zeit...
So sehen wir uns gerne, nicht bloß heute,
mit bester Aussicht auf die fette Beute
in jeder gewünschten Angelegenheit.

Wir übersehen nur die Abhängigkeit
vom Zuspruch oder Geld so vieler Leute
und jagt mich gar der Not entsprungne Meute,
bin all der schönen Zeit ich sehr schnell leid.

Es fliegt im Sturm vom Kapitän die Mütze,
verwehen seine Haare, letztverbliebene.
...
Nur die Blumen hör ich atmen Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Die Stadt schläft noch im Morgengrauen,
der Tag, er kennt noch keine Sorgen.
Die Luft ist frisch und die Natur steigt langsam aus dem Bett,
die Zeit wünscht mir 'nen schönen Sommer-Sonntagmorgen.
Der Strandkorb Toralf Neher
Vorschautext:
Der Strandkorb ist ein tolles Ding,
den gibt's schon viele Jahre.
Ein ganz besonders schöner Ort,
für verliebte Paare.

Das Küsschen in dem bunten Stoff,
haben viele schon bekommen.
Das leise flüstern in dem Korb,
hat man kaum vernommen.

Immer wenn ich bei dir bin,
fühl ich mich wie zu Hause.
...
Ich gönne mir Gelassenheit Ewald Patz
Vorschautext:
Die Menschen haben keine Zeit,
das reden sie sich ein;
ich gönne mir Gelassenheit,
so wird es immer sein.

Die Arbeit läuft mir ja nicht weg,
sie bleibt mir stets erhalten,
darum brauch ich nicht hektisch sein
und lasse Ruhe walten.
Charlie Chaplin Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Wer war der Mann im Anzug,
der legendäre Leinwaldheld?
Mit Bart, Stock und Melone,
begeisterte er die ganze Welt.

Hollywoods größtes Multitalent,
war ein Egozentriker mit Star-Allüren.
Er nutzte Prozesse und Skandale,
um Aufmerksamkeit zu schüren.

Der gefeierte Stummfilmstar,
versuchte sich als Komponist,
...
An guten Tagen... Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Der Morgen zeigt sich trübe,
der Himmel ist leicht grau.
Heute bleibe ich zuhause,
da ich dem Wettergott nicht trau.

Musik ertönt im Radio,
sogar mein Lieblingshit.
"An guten Tagen", singt Johannes,
da singe ich so gern mit.

Meine schlechte Laune,
schlägt um in Heiterkeit.
...
1000 und eine Dinge Isaew Magomed
Vorschautext:
Aus 1000 Dinge Sie wahlen nur eines aus Wer weiß,vielleicht er Sie auswahlen.
Moderne Autozeiten Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Moderne Autozeiten

Eigentlich habe ich mir nur ein Auto gekauft,
Um damit leicht etwas befördern zu können.
Jetzt habe ich mir mehrmals die Haare gerauft:
An Elektronikwahn muss ich mich erst gewöhnen!

Da geht nachts automatisch das Gebläse an,
Das Licht – und leert mir fast die ganze Batterie.
Schon erstaunlich, was das Auto so alles kann,
Gewachsen durch beständiges Ingenieursgenie!

...
Wie kann jemand Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Wie kann jemand

Wir kann jemand so viel Liebe spenden,
Der so fern, so schemenhaft und weit?
Er könnte weiterhin Botschaften senden,
Aber berührungslos, mein Seelenleid.

Wie kann jemand nach Liebe trachten,
Wenn er im Internet verbandelt
Nur Konventionen will beachten,
Obwohl er liebevoll-sehnend wandelt?

...
Grillzeit / Thüringer Roster Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Thüringer
Grillmeister empfehlen
in ihrer Hochsaison
Frühling, Sommer, Herbst, Winter
Rostbratwurscht
Wo der Reichtum regiert (Song) Horst Bulla
Vorschautext:
[Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
und keiner da oben sagt: „Wir tragen die Schuld vielleicht.“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
und das Volk zahlt den Preis – Tag für Tag, ohne Pause.

[Strophe 1]
Armut wächst in den Schatten der Städte,
Tafeln voll, Suppenküchen überfüllt.
Kinderarchen retten, was der Staat längst vergisst,
...
Leben Anita Namer
Vorschautext:
Leben

Es geht nie wirklich darum
dies oder jenes zu werden,
oder dies oder jenes zu erreichen...

Es geht darum
einander ins Herz zu sehen
und uns selbst darin zu erkennen.

© A. Namer