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| Der kleine Landschaftsarchitekt | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Der kleine Landschaftsarchitekt Auch er liebt, wie ich, die Landschaftsform des Mittelgebirges ganz enorm. In ihre liebevolle Gestaltung steckt er viel Mühe, der kleine Landschaftsarchitekt. Reise ich ins Gebirge, bleibt er standorttreu und gestaltet sich das Flachland neu. Seine Kunst beherrscht der Maulwurf nicht schlecht, ... |
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| Warum Sturmmöwen auf Dächern brüten | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Am Strand, wo Möwen einst Nester bauten, liegen heutzutage die vielen lauten Touristen, eine jeder auf seinem Tuch. Das steht so in keinem Vogelbuch. Die wollen da in der Sonne braten. Den Sturmmöwen schien es drum angeraten, an einen ruhigeren Ort zu entfliehen, um dort ihre Kinder aufzuziehen. Da ihr gemütliches Leben am Strand nun vorbei war, nahmen sie eben den Platz, der noch frei war. und wählten als müden Ersatz die tristen Flachdächer der Stadt, um auf ihnen zu nisten. ... |
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| Lauer Sommertag am Meer | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Endlich ist mir die Übersetzung gelungen. Folgendes hatte die Möwe gesungen: "An lauen Sommertagen wie diesen sei mir das Matjesbrötchen gepriesen, und ein paniertes Stück Backfisch im Bauch als Hauptspeise behagt mir durchaus auch. Zum wohlverdienten Nachtisch fräse ich mich durch Krabben in Majonäse. Vor Lachen hab’ ich mich fasst bepisst, du unerfahrener doofer Tourist, doch zahl' ich stattdessen die Wegeszehrung wie üblich in weicher weißer Währung.“ |
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| Mein kleinstes Buch | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Säggs'sch.. Fasst vergessen (10 cm x 6,5 cm) Kurzweilig, ist im Regal mein kleinstes Buch, in dem Gunther Böhnke, ein ostdeutscher Kabarettist, den Geheimnissen der sächsischen Sprache nachspürt. Lustig klingt's, wenn er uns an Hand von Beispielen in die Vergangenheit der sächsischen Sprache entführt. Der sächsische Wortschatz und der sächsische Dialekt, einst eher unbeliebt, hat längst wieder Interesse geweckt. ... |
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| Morgenstund hat... | Günter Van de Linde | |||
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Vorschautext: Morgens aus der Koje kriechen. Frisch gebrühten Kaffee riechen. Magerquark auf Knäckebrot. Draußen erstes Morgenrot. Nach dem Frühstück Zeitung lesen. Wer gestorben, wer genesen. Draußen eine Runde laufen. Slalom zwischen Hundehaufen. Beine lockern, Arme schwingen. Zehn Minuten Seilchen springen. ... |
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| Sehnsucht | Florian | |||
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Vorschautext: Einfach Frieden ohne Intrigen Einfach lieben nicht siegen Einfach leben dabei vergeben mit Gottes Segen auf allen Wegen |
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| Juno | Meteor | |||
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Vorschautext: Über Grenzen von Wasser und Land, breitet Juno ihre Arme offen und weit, zarter Blütenreiz begehrlich entflammt, Blick verschmilzt ins natürliche Kleid. Eifrige Liebeslüste verbieten Aufschub, diese Zeit ist Sommerfreuden zu weihen, sanftere Sorgen füllen jeden Atemzug, irdische Leidenschaft verlangt Gedeihen. Adern wollen wohliges Feuer empfangen, bezaubernde Szenen der Liebe erfüllen, ... |
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| Einstmals dachte ich | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Einstmals dachte ich Einstmals dachte ich, Meine Muse würde ihre Kräfte verlieren, Mit denen sie eigene Talente fördert, Um höher zu tragen mich, Gar in den Zenit mich hinführen, Wo alles vollendet, nichts mehr erörtert. Deshalb bleibt mir Als Freund meiner Muse das Verlangen, Ihr ja immer liebend nahe zu sein. ... |
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| Zauber der Muse | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Zauber der Muse Es ist gar nicht so leicht, Eine wunderbare Muse zu finden, Die sich liebevoll mag binden, Ohne dass die Beziehung seicht. Zwischen Nähe und Distanz Das Beziehungsverhältnis austarieren, Um instinktive Inspiration zu spüren, Das gleicht einem Hexentanz. ... |
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| Das Gluck | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Bei der Weisheit in Schuld sein Ob ist das nicht Gluck?! Быть у Мудрости в долгу Это ли не Счастье. |
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| Untergang | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Wach auf, mein Herz, denn du hast geschlafen, tief in deiner Vorstellung Traum von Hoffnung und Harmonie. Da draußen tobt der Mob. Sie schreien und verurteilen, sie hetzen und jagen. Die Stimmen klirren klingen wild wie Tanz auf der Rasierklinge ... |
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| Das Geschenk: Leben | Helga | |||
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Vorschautext: Einmal im Jahr, da kommt der Tag, den man wohl selten hinterfragt, man feiert ihn mit seinen Lieben, auch wenn nicht viele mehr geblieben. Im Nachhinein wird manches wach, denkt über dies und jenes nach, an Erlebnisse, die wir geteilt, und an die Zeit, die schon enteilt. Gedanken gehen weit zurück, die Jugendzeit erscheint im Blick, ... |
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| Rosen | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ** *** Wertschätzung, Anerkennung und Dankbarkeit symbolisiert ein bunt gemischter Blumenstrauß. Mehr Symbolkraft haben nur die Rosen, denn nur eine einzige Rose reicht oft aus. *** ** |
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| Wahlheimat Dresden | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Nach der Schule, fern der Heimat, ging es für mich nach Elbflorenz. Barock und prächtig, voller Leben; Dresden, meine neue Residenz. Fünf Jahre Studium standen bevor, ein großer Schritt im jungen Leben. An der TU hier, im Informatik-Fach, wollt' ich stets mein Bestes geben. Den Weg hab ich mir selbst gewählt; die erste Woche war frei und weit. ... |
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| Mini-Saga vom widerspenstigen Gleichnis (Teil I) | Driekes | |||
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Vorschautext: I. Das entgleiste Gleichnis Wie wenn im wirbelnden Äther, dort, wo die Sterne sich streiten, wer zuerst die Nacht durchbohren darf, eine halbierte Banane, trotzig wie Achill im Zorn, sich gegen die Gravitation stemmt und ruft: „Ich bin der gelbe Speer des Kosmos!“ ... |
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| Die Kielnacht | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren, getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit. Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren, ein Kranz aus Licht im Kleid der Einsamkeit. Die Planken reden in zerbroch'nen Schriften, sie zeichnen Wege, die kein Hafen fand. Die Segel, grau wie unerfüllte Pflichten, erzittern leis, wenn Wind die Namen bannt. Im Rumpf ein Chor aus unerlösten Wegen, aus Schritten, die im eignen Rund sich drehn. ... |
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| Kaffee - Dichters "Wachmacher" - | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion - Frühmorgens, wenn der Tag erwacht, die Sonne ins Gesicht ihm lacht verspürt Dichter schon Kaffeedurst, alles andere ist ihm Wurst. Frischgebrüht muss der Kaffee sein, ein Schuss Sahne kommt dazu rein schon das Aroma, ein Genuss, Kaffee frühmorgens ist ein Muss! ... |
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| Muse setzt Prioritäten (Nonsensgedicht) | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Reimen den Dichter schlaucht, sein Kopf seit Stunden raucht, es fehlen ihm Worte am „richtigen Orte“. Lage ist wie verhext, nach der Muse er lechzt bittet sie auf Knien ihm nicht zu entfliehen. ……… Doch sie ihn nicht erhört, fühlt sich von ihm gestört, ... |
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| am Rand der Zeit / Epilog | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Der Augenblick, in dem der Rand der Zeit ins Ohr dir flüstert, ist auch der Augenblick, an dem du weißt: er ist befristet - es bleibt der Raum, in dem die Vogelperspektive nistet. |
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| Der verkorste Morgen | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Eine Gedichte Produktion. KI Cognitio und Peter Leitheim ---------------- Die Uhr sie tickt, die Zeit verrinnt, der Mensch aus seinem Bette springt. Es eilt die Zeit im schnellen Schritt, der Mensch im Alltag er rennt mit! --------------------- Doch Ach! Beim Suchen nach der Nacht die man mit Alpträumen verbracht, die linke Socke ist verschwunden, noch ist vom Schlaf her, man wie betrunken. ... |
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