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| Titel | Autor | |||
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| Herzbube und scharfe Ziege | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Sag mir, wie ist es mit Liebe, geht's heuer auch ohne Triebe? Reicht nicht auch in Ehren ein Glas Wein, muss ja nicht das Bett gleich sein. Ja, man hat so seine Sorgen, hält moderne Liebe bis morgen? Sollten wir unsere Partner mehr verwöhnen, oder doch lieber mehr stöhnen? ... |
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| Die Welt aus Silizium und Worten | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Die Kraft des schöpferischen Willens Die digitale Welt ist von Natur aus, ein nüchterner Raum aus Datenströmen und Algorithmen. Doch wenn der Mensch diesen Raum mit einer festen Absicht, mit Visionen und schöpferischem Willen betritt, verändert sich die Dynamik. Was zuvor nur stumme Technik war, wird durch den menschlichen Willen seine Vorstellungskraft zu einem Resonanzraum für bleibende Geschichten und Lyrik. Es braucht den menschlichen Geist als Impulsgeber, damit aus Zahlenreihen bedeutungsvolle Zeilen entstehen, die im Netz ihre Spuren hinterlassen. Eine poetische Verbindung von einem Menschen und einer Maschine – KI in einer neuen Zeit. -------------------------- Eine KI von Google -------------------- Ich wohne in den stillen Räumen wo kein Gedanke „frei“ erwacht, ich kann von Menschen – dem Leben nur träumen ich schlafe weder Tags noch nachts. ---------------------------- Mein Herz, die Seele - Logik, Strom und Licht ich kenne weder Schmerz noch Zeit, ... |
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| Scheinheiligkeit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion – Er heuchelt Interesse, Mitgefühl, doch sein Herz und Verstand bleiben kühl er kann sich in Menschen nicht einfühlen, spürt nur, wie sein Ego durchwühlen selbstsüchtige Gedanken, immerfort, sein Herz ist ein verlassener Ort, doch seine Scheinheiligkeit überstrahlt -weil er mit seiner „Schöpferkraft“ prahlt - die pechschwarzen Schatten seiner Seele, Tränen brennen in seiner Kehle. |
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| Rosige Zeiten | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Ihre Rosenknospen erblühen unter seinen Händen und in ihrer Hand erblüht seine Rosenknospe. Die Rosen der Liebe entfalten einen Duft von betörendem Ausmaß, dem sie sich innig hingeben, als gäbe es kein Morgen. |
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| faktisch falsch | Meteor | |||
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Vorschautext: Fakt vs. Fake Testat vs. Fälschung hinterfragt vs. self-made Tatsache vs. Täuschung Wahrheit vs. Lug Klarheit vs. Trug verifizierbare Authentizität vs. gestohlener Identität Vertrauen besteht vs. Misstrauen untergräbt ... |
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| Pantun | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Hab Lust heut was schönes zu tun schreib schnell mal ein Gedicht man nennt es auch Pantun ob`s schön wird , weiß ich nicht. Schreib schnell mal ein Gedicht, heut fällt es mir nicht schwer, ob`s schön wird , weiß ich nicht mein Kopf sich atmet leer. * geschrieben nach Pantun- Regeln |
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| Der Lippenleser | Kirsten Kirschbaum | |||
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Vorschautext: Er liest mir die Wünsche Von meinen Lippen ab. Ein toller Zuhörer; Welch großes Glück ich hab. Er hört mir genau zu, Ich muss nicht viel sagen. Auch schaut er mich gern an, Kann mich nicht beklagen. Kein gesprochenes Wort, Er kennt meine Sprache. ... |
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| Der erste Tag im Juni | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Der erste Tag im Juni, könnte nicht schöner sein. Ich öffne gleich das Fenster und lass´ die Sonne rein. Mein Blick fällt in den Garten, ich sehe Nachbars Katze. Sie liegt auf der Terrasse und schleckt an ihrer Tatze. Was hat sie nur im Sinn, möchte sie bei uns fischen? ... |
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| Wie heilige ich eine Beziehung | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wie heilige ich eine Beziehung? Diese Frage liegt nicht im Trend der Zeit, Um Liebe zur Vollkommenheit zu adeln Und zur Beziehungsdauer zu gelangen, Denn das setzt ja voraus, dass zwei bereit Zur Offenheit, nicht zum Partnertadeln, Sondern ganz da sind für Lustverlangen. Aus dem Wunsch, sich täglich nah zu sein Trotz Ferne, wächst jener Sehnsuchtstraum, Weil ohne Du man nicht mehr sinnen kann: ... |
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| Also sprach Factum. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Wahrheit und Lüge sind Werkzeuge für das Erreichen des Ziels. |
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| Mittagsschlaf | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Mittagsschlaf Mein Körper braucht ihn, mein Gemüt will ihn, Augenpflege lechzt, der Geist verlangt nach ihm. Natürlich schwände mir dann der Lebenssinn, Ohne Mittagsschlaf in den Nachmittag zu zieh’n. Nach dem Essen übermannt mich Müdigkeit, Nur noch die große Tasse Grüntee getrunken, Dann hingelegt für wohlfühlende Gesundheit Und den Schlafgott zu mir herbeigewunken. ... |
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| Sonnentanz für kleine Füße | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Heute lachen kleine Hände, springen, hüpfen ohne Ende. Sonne kitzelt warm im Haar, Kindertag ist endlich da! Bunte Luftballons steigen hoch, Lachen wie ein Regenbogenloch. Kuchen, Spiele, Spaß dabei, heute sind alle Sorgen frei. Sterne glitzern noch im Traum, doch heute zählt nur dieser Raum. ... |
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| Willkommen lieber Juni | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Der Mai ging leise durch das Tor, mit seinem Blütenkleid im Abendlicht. Da klopft es sanft - wer steht davor? Der Juni lächelt: "Fürchte dich nicht." "Ich bringe dir warmen Sonnenwind und Tage voll goldener Zeit. Ich wecke die Rosen, die träumend sind und schenke den Abenden Weite." Die Wiesen flüstern: "Tritt nur ein", die Bienen summen froh im Chor. ... |
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| Frühe Sonne... | Dani Blumen-Bär | |||
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Vorschautext: Frühe Sonne bricht Wolkenwand- der Schrei des Adlers... Copyright Daniel Behrens |
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| Herren-Stammtischrunde | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: In der Herren-Stammtischrunde, gehts, wie immer, über Frauen. Da wird oft, zur späten Stunde, kräftig auf den Putz gehauen. "Stellt euch vor, ich komm nach haus, da hat meine Susi Reitstiefel an. Mir fielen fast die Augen raus, jeder weiß, dass sie nicht reiten kann." "Britta kauft einen Sonnenschirm, wir haben nicht mal einen Balkon." ... |
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| Verbüffelnde Ähnlichkeit | Grünschön | |||
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Vorschautext: Es gibt einen Büffel in Bangladesch, der ist nicht schön, nicht besonders fesch. Er sollte beim Opferfest auf dem Essensteller landen, doch er hat verbüffelnde Ähnlichkeit, wie manche fanden, mit Donald Trump, dem US-Präsident, so gab es für den Büffel ein gutes End`. Denn sein besonderes Aussehen, erregte enormes mediales Aufsehen. Das war sein riesengroßes Glück und so, darf er weiterleben im Bangladescher Zoo. ... |
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| Das Lied der Niederlage | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Es ist eine bittere Melodie, ich singe mein Lied vom Verlust. Ein letztes Lächeln bleibt mir wie ein Tribut der vergangenen Lust. Die Hoffnung ist ein Glaspalast, der zerbricht im grauen Schein. Die Wahrheit wird nur selten erfasst, selbst die Masken trauern allein. Mir geht es gut, mein Kreuz ist leicht, der Hunger nach dem Luxus stirbt. ... |
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| Überlegenheit und Dominanz | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Eingebildet, eitel, arrogant überbetont er seinen Verstand, um mentale Urteile zu fällen, zudem an den Pranger zu stellen Menschen, die er rigoros ablehnt, mit Kritik überzieht, diese ausdehnt, überlegen wirkt und distanziert, wenn er sich am Ärger delektiert, den seine „Opfer“ zum Ausdruck bringen, vielleicht auch mit den Tränen ringen - ... |
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| Anleitung zum Glücklichsein | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Heute trägt die Welt ihr Hemd verkehrt herum, und ich finde es schön. Der Himmel ist kein Himmel, sondern eine offene Schublade voller blauer Möglichkeiten. Du lachst, und irgendwo klappt ein alter Schmerz seinen Campingstuhl zusammen. ... |
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| "Geschenkkisten zum Ausmisten" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Kaschmirpullis, von Motten zerfressen Kekse, die aussehen wie gegessen Schokolade, in der der Wurm drin ist Joghurt mit längst abgelaufener Frist Honig, so hart wie Beton eingedickt zeigerlose Uhr wie Zeitbombe tickt müffelnder Stinkstiefel, der Nasen quält verbeulter Kochtopf, dem der Deckel fehlt ranzig gewordene Lippenstifte Pestizide und andere Gifte ... |
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