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| 6392 | "Ich kann Schlaf..." | 12.02.26 | ||
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Vorschautext: „Ich kann Schlaf…“ „Ich kann Schlaf nicht finden,“ Jammerte sie, wenn sie nachtwachte. Die Müdigkeit musste sie schinden, Hell leuchtete der Mond – und lachte. Ereignisse zogen an ihr vorbei Mit Bildern, den Namen vieler Frauen. Das lag am Konsum des Vielerlei, Denn Medien musste sie stets schauen. ... |
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| 6391 | Schlecht geschlafen | 12.02.26 | ||
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Vorschautext: Schlecht geschlafen Er schläft natürlich immer gut, Er dreht sich um – und ist schon weg. Obgleich beim Mittagsschlaf er ruht, Erfüllt der Schlaf ihm seinen Zweck. Dagegen hat sie schlecht geschlafen In jeder zweiten, wachen Nacht. Da hilft das Zählen nicht von Schafen, Selbst wenn sie Augen zugemacht. ... |
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| 6390 | Was hat uns | 11.02.26 | ||
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Vorschautext: Was hat uns Was hat uns die Überwältigung Unseres schönen Globus gebracht? Bringt Vermehrungswahn den Untergang? Bringt Egoismus Lebensvernichtung? Braucht die Menschheit nicht Liebe und Verstand? Unser aller Streben wird lebensbedrohlich, Wenn wir die Klimaveränderungen ignorieren Und meinen, ohne Verhaltensänderung zu überleben. ... |
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| 6389 | Manch liebes Kind | 11.02.26 | ||
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Vorschautext: Manch liebes Kind Manch liebes Kind sucht immerzu Schöne Klamotten, neue Schuh‘, Braucht einen großen Kleiderschrank, Dann bleibt es freundlich – Gottseidank! Immer gibt’s was zu verstecken, Man will auch Kaufgelüste checken, Um wieder einmal aufzufallen – Der Busenfreund darf gern bezahlen. ... |
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| 6388 | Muss man denn | 10.02.26 | ||
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Vorschautext: Muss man denn Muss man denn hoch hinauf, Wenn man von dort tief fallen kann? Ist das ein guter Lebensverlauf, Wenn man leicht verunglücken kann? Verliebe Dich lieber in eine Person, Die mit Dir zum Gipfel schaut hoch, Ansonsten mit ihrem lieblichen Ton Ins Zärtliche geht mit Dir doch. ... |
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| 6387 | Das Pferdchen | 10.02.26 | ||
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Vorschautext: Das Pferdchen Das Pferdchen steht, wartet auf Mama, Die hat man schon lange hinweggeführt. Für ihr Kind ist das immer noch kein Drama, Weil es lange danach Mamas Nähe spürt. Doch nie wieder wird es die Mutter sehen, So bleibt es halt weiterhin sehnend stehen. ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| 6386 | Durch Pech und Schwefel | 09.02.26 | ||
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Vorschautext: Durch Pech und Schwefel Schon so viele Menschengenerationen Mussten durch Pech und Schwefel gehen. Dabei wollten sie die Erde doch nur bewohnen Und zu ihren Familien, ihren Liebsten stehen. Denn die vielen schlimmen Kriegstreiber Zerstörten ihre Sehnsüchte, ihre Räume: Der Sensenmann wurde Todesschreiber, Er vernichtete Lebensläufe und Träume. ... |
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| 6385 | Ukraine | 09.02.26 | ||
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Vorschautext: Ukraine Wir Menschen werden zusammenbleiben, Uns weiterhin Liebesbotschaften schreiben. Wir werden dereinst wieder dort wohnen, Wo das Land frei ist von Raketen, Drohnen. Irgendwann wird der Spuk zu Ende sein, Der bisher nur Leid trägt ins Land hinein, Denn alles, was uns trennt und bedroht, Sind viele Ängste, Hunger, Nöte und Tod. ... |
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| 6384 | Gar mancher glückliche Mann | 08.02.26 | ||
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Vorschautext: Gar mancher glückliche Mann Gar mancher glückliche Mann Hat immer schon Bestes getan, Indem er auf die Liebste zählte, Die er sich schon lange erwählte. Für Körper, Geist, Seele zuständig Zeigt sie sich allzeit verständig, Wenn er In- und Aushäusigkeit gewollt Und er dann bei Ihr sich wieder erholt. ... |
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| 6383 | Musen | 08.02.26 | ||
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Vorschautext: Musen Sehr zugewandt, kostenfrei und ehrenvoll Können Musen ihren Dichter begleiten, Denn sie finden ihn uneingeschränkt toll, Wollen gern sein Schöpfertum weiten. Weil sie seine Interessen beschützen, Sind sie für immer und jederzeit da, Spüren, um seinem Gemüt zu nützen, Trotz Ferne, dass sie im Netz ihm nah. ... |
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| 6382 | Vergessen wird oftmals | 07.02.26 | ||
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Vorschautext: Vergessen wird oftmals Vergessen wird oftmals des Dichters Wunsch, Neben seiner überaus innig geliebten Frau Auch noch eine eigene Muse zu haben. Dazu braucht es weder Feier noch Punsch, Doch sollte sie für ihn dann passgenau Inspiration sein für seine Gaben. Sie lebt seine schönsten Dichterfreuden mit, Bestärkt ihn durch Herzchen, Wahrnehmung, Weil sie zeigt, dass sie ihn wirklich mag, ... |
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| 6381 | Nicht jede Frau | 07.02.26 | ||
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Vorschautext: Nicht jede Frau Nicht jede Frau findet sich gern dort ein, Wo ein Mann nach seiner Muse sucht, Denn sie erkennt für sich ganz allein, Ob da nicht jemand nur in Egosucht. Er braucht ja jemand, der ihm bedeutet, Dass er tatsächlich Großartiges kann, Womit er seine Netzpräsenz einläutet, Dennoch bleibt ein liebender Mann. ... |
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| 6380 | Eindeutige Botschaft | 06.02.26 | ||
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Vorschautext: Eindeutige Botschaft Du hast doch alles, was Du brauchst, Auch lebst Du kürzer, wenn Du rauchst, Stirbst früher, wenn Du Alkohol trinkst Und ständig neue Drogen nimmst, Denn jener Mensch, er scheitert kläglich, Wenn ihm die Liebe unerträglich. ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| 6379 | Was soll ich sagen | 06.02.26 | ||
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Vorschautext: Was soll ich sagen Im Zuge wachsender Influenzerflut Braucht der kleine Nutzer den ganzen Mut, Um nicht auch noch selbst dazu zu stoßen, Er sich lieber erfreut an Natur, den Rosen. Was soll ich sagen, wie’s Dir erklären? Wenn alle miteinander befreundet wären Und nicht immer nur in Scrollersklaverei, Gäbe es diese tragfähigere Liebelei. ... |
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| 6378 | Das Tollhaus beschritt | 05.02.26 | ||
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Vorschautext: Das Tollhaus beschritt Das Tollhaus beschritt die Welt, Als den Menschen es wirklich gab, Er zum Narrenschiff ward bestellt Mit dem schwirrenden Herrscherstab, Mit dem von Anfang an er regieren wollte, Weil ihn ständig der Machtwille einholte? Wie könnte er noch vernünftig sprechen, Wenn das Durcheinander überall real? Wie ließen sich Dummheiten brechen, ... |
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| 6377 | Geistgleich | 05.02.26 | ||
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Vorschautext: Geistgleich Es gab sie immer schon, Die auf derselben Wellenlänge Und mit freundlichem Ton, Gemeinsam umfahrend die Zwänge. Noch seltener gibt es diese auch: ZWEI, die ganz ohne Vereinbarung Übereinkommen, dass, wie’s ohne Brauch, Seelensichernd in liebender Bewahrung. ... |
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| 6376 | Jane Austens Befreiung | 04.02.26 | ||
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Vorschautext: Jane Austens Befreiung Sie wusste, dass Denken und Fühlen Nicht eins sind bei den Geschlechtern, Gar Vernunft mit den tiefen Gefühlen Wenig ausrichtete bei Konventionswächtern. Was eine Frau annehmen kann und geben will, Kann bei wahrer Liebe nicht Machtgegenstand sein, Wenn tatsächlich BEIDER Glückseligkeit das Ziel: Ehrliche Bereitschaft allein zur Liebeswelt sollte sein. ... |
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| 6375 | Ein Akt der Liebe | 04.02.26 | ||
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Vorschautext: Ein Akt der Liebe Ein Akt der Liebe kann wie eine Droge sein: Unablässig ruft er nach Wiederholung. Ist in den Nachzeiten dann allgemein, Dass über Lust die Seele in Erholung? Das ist auch wie bei einer Droge: Man weiß nie, ob in jedem Fall Der Nachhall tröstet wie die Glocke, Erwirkt den Freudenschall. ... |
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| 6374 | Und während man mir sagte | 03.02.26 | ||
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Vorschautext: Und während man mir sagte Und während man mir sagte, Die Welt wäre nur grausam und roh, Sah ich wieder zur Krippe hin, Wo nichts meine Seligkeit plagte. Das Kind lag auf frischem Stroh, Gedieh für menschnahen Lebenssinn, Welcher uns Frieden bringen konnte, Weil der Stern das Kind besonnte. ©Hans Hartmut Karg ... |
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| 6373 | Menschliches Leben | 03.02.26 | ||
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Vorschautext: Menschliches Leben Menschliches Leben spielt sich in engen Grenzen ab, Schon leichtes Fieber bringt den Organismus auf Trab. Auch wenn Luftdruckverhältnisse sich ändern, Gehören sie zu Befindlichkeitsschändern. Dabei versuchen wir immer hinauszuschieben Die Grenzen von Möglichkeiten, unsere Vorlieben, Uns allen gehören doch die lebendigen Zeiten, So lasst uns denn liebevoll Gegenwärtiges bereiten. ... |
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