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| 6619 | Agnes und Hendrickje | 02.06.26 | ||
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Vorschautext: Agnes und Hendrickje Als wären sie den Impressionisten vorausgeeilt, So sehe ich die Agnes und Hendrickje, schlafend. Mit ihren Bildern haben zwei Genies uns mitgeteilt, Dass Jugend, Liebe und Schönheit bildstraffend, Lenzend und leuchtend eins ums andere Mal. Mit wenigen Strichen die geliebte junge Frau so zu malen, Das wir Heutigen immer noch in ihren Bann gezogen, Erspüren der Lebens- und Liebeslust lautes Nachhallen, Mit dem die beiden Herren sich ganz hingezogen ... |
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| 6618 | Rembrandt 1632 | 02.06.26 | ||
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Vorschautext: Rembrandt 1632 Als Rembrandt von Leiden weggezogen Hin in diesen Welthotspot Amsterdam, Da waren ihm die Menschen sofort gewogen, Obwohl der Einfache aus der Provinz herkam. 1632 kam dann sein Genie zum Durchbruch, Das zeigen seine Bilder auf Schloss Wilhelmshöhe. Bis heute gilt, was ich bei Rembrandt such‘: Das Unverbildete, Authentische – und seine Nähe. ... |
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| 6617 | Immer wieder | 02.06.26 | ||
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Vorschautext: Immer wieder Immer wieder musste ich diese Videos sehen Von und mit dieser außergewöhnlichen Frau, Die leider vom Netz abgetrennt musste gehen, Sie war offensichtlich zu kreativ und zu schlau. Den Weggang kann ich bis heut nicht verstehen, Er hat mir Rückschläge und Leid gebracht, Doch wenn ihr dadurch Freiheitsfahnen wehen, Sehe ich tolerierend schon ihre Eigenmacht. ... |
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| 6616 | Ein wenig ängstlich | 02.06.26 | ||
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Vorschautext: Ein wenig ängstlich Bangend sieht sie dem Treffen entgegen, Doch am Ende siegt ihre Neugierde: Soll sie stehenbleiben oder sich bewegen, Lebt nicht auch bei ihr die Begierde? Sie weiß ja längst, was er von ihr will: Mit pochendem Herzen fährt sie zu ihm, Denn die gesamte Biologie kennt ihr Ziel Und natürlich werden sie wieder intim. ... |
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| 6615 | Freunde sind mir | 02.06.26 | ||
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Vorschautext: Freunde sind mir Freunde sind mir all jene geworden, Die mir geholfen haben, Geistvolles zu entdecken, Das Schöne auch, denn sie hörten zu bei guten Menschenworten, Die nicht anecken, sondern Mitmenschen Lebensleuchten aufstecken. Die Dagebliebenen, die mag ich immer noch, Einfach auch deshalb, weil sie mich lieben. Sie ziehen mich aus manchem Seelenloch, Ans Herz gewachsen sind sie mir geblieben. ... |
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| 6614 | Wie heilige ich eine Beziehung | 01.06.26 | ||
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Vorschautext: Wie heilige ich eine Beziehung? Diese Frage liegt nicht im Trend der Zeit, Um Liebe zur Vollkommenheit zu adeln Und zur Beziehungsdauer zu gelangen, Denn das setzt ja voraus, dass zwei bereit Zur Offenheit, nicht zum Partnertadeln, Sondern ganz da sind für Lustverlangen. Aus dem Wunsch, sich täglich nah zu sein Trotz Ferne, wächst jener Sehnsuchtstraum, Weil ohne Du man nicht mehr sinnen kann: ... |
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| 6613 | Mittagsschlaf | 01.06.26 | ||
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Vorschautext: Mittagsschlaf Mein Körper braucht ihn, mein Gemüt will ihn, Augenpflege lechzt, der Geist verlangt nach ihm. Natürlich schwände mir dann der Lebenssinn, Ohne Mittagsschlaf in den Nachmittag zu zieh’n. Nach dem Essen übermannt mich Müdigkeit, Nur noch die große Tasse Grüntee getrunken, Dann hingelegt für wohlfühlende Gesundheit Und den Schlafgott zu mir herbeigewunken. ... |
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| 6612 | Zu den Wundertagen | 31.05.26 | ||
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Vorschautext: Zu den Wundertagen Zu den Wundertagen Ende Mai, Wenn viele meiner Mitbürger verreist, Lässt es sich vor dem Café trefflich sitzen, Denn viele Außenstühle bleiben unbesetzt. Der Kaffeeduft weist mir den täglichen Weg Zu Freuden, vorbei gehen Männer mit Witzen. Dort wandeln auch wunderschöne Frauen, Um ihren Wochenendeinkauf zu tätigen, Straßen haben viel weniger Verkehr. ... |
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| 6611 | Am letzten Maientage | 31.05.26 | ||
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Vorschautext: Am letzten Maientage Am letzten Maientage Wissend, dass in einem Monat Das Jahr seinen Rückzug hat, Bleibt nur die Frage, Ob noch in einem Staat Mit lichtender Tat Alle Liebe ausreichen kann Für den Friedensplan. Am letzten Maientage ... |
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| 6610 | Und sie saßen | 30.05.26 | ||
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Vorschautext: Und sie saßen Und sie saßen draußen vor dem Café, Amüsierten sich über die Vorübergehenden, Aßen ihr Gebäck mit Quittengelee, Hielten heiße Tassen mit kalten Händen. Dann kam mehr Sonne und wärmte sie, Dadurch wurden sie ruhiger und etwas zahmer, Ließen doch ab von ihrer Kritikmanie Und waren nicht mehr einsame Spottkramer. ... |
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| 6609 | Es sind diese Heißtage | 30.05.26 | ||
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Vorschautext: Es sind diese Heißtage Es sind diese Heißtage, Welche uns schleifen Dorthin, wo ohne Frage Unsere Lüste reifen. Dabei scheint es mir, Als würde Schweiß Viel weniger als Dir Erschweren die Reis‘. ... |
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| 6608 | Es sind | 29.05.26 | ||
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Vorschautext: Es sind Es sind ständig wiederkehrende Fragen, Welche Sinne von der Lust wegtragen, Unterschwellig jedoch wunschragen, Indem sie innerlich nachfragen, Ob nicht doch etwas verlorengeht, Dort, wo nur noch Sehnsucht weht. Oftmals sucht Liebe nach ihrem Erfüllen, Damit Sehnsüchte nicht mehr aufwühlen, Nicht mehr überdreht von den Gefühlen, ... |
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| 6607 | Wie oft | 29.05.26 | ||
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Vorschautext: Wie oft Wie oft hat der Tag sich zum Abend geneigt Und wir haben zu kurz miteinander gesprochen? Wie oft hat der Mond sich zum Horizont gebeugt, Sprachlosigkeit haben wir nicht aufgebrochen? Wie konnte ich es überhaupt zulassen, Nicht mit Dir zu reden, Dich anzurufen, Mich stets auf Deinen Anruf zu verlassen Und mich auf Dein Sehnen berufen? ... |
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| 6606 | Der faire Mann | 28.05.26 | ||
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Vorschautext: Der faire Mann Der faire Mann sieht Menschen auf Augenhöhe Und unterteilt niemals die Welt in Mann und Frau, Denn er kann, wenn er über den Dingen stehe, Einschätzen, was KI, was künstlich und was Schau. Vorurteilen wird er sich entziehen, Aus dem Vielen das Besondere wählen, Sich ernsthaft um Kontakte mühen Und nicht nur Bilder und Fotos zählen. ... |
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| 6605 | Die faire Frau | 28.05.26 | ||
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Vorschautext: Die faire Frau Die faire Frau bleibt auf Augenhöhe, Weil Mitmenschen ihr wertvoll sind, Sie von Keifendem stets weggehe, Denn dort blüht ja kein Götterwind. Sie kann und will viel Liebe geben, Doch auch den klaren Kopf behalten, Sieht in Zweisamkeit schon ihr Leben, Will Lebenstage schöner gestalten, ... |
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| 6604 | Hotelgäste verprellt! | 24.05.26 | ||
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Vorschautext: Hotelgäste verprellt! Nachweislich war das Hotel nicht ausgebucht, Dennoch bekamen die Gäste einen Raum, An dem lautstark der Verkehr vorbeibrandete. Lange hatten die Gäste nach Gutem gesucht, Ihre besuchte Stadt war ihr Urlaubstraum, So dass man mit dem Flug gern hier landete. Doch das heiße Zimmer mit dem Straßenverkehr Hätte für sie nicht wirklich sein müssen. Deshalb baten sie auch um einen Zimmertausch. ... |
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| 6603 | Die Reiterin | 24.05.26 | ||
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Vorschautext: Die Reiterin Auf staubiger Straße geht der Lauf Des Pferdes, Leder glänzt in frühem Licht, Hebt der Reiterin Blick hoch hinauf, Zeigt ihr ebenes, ein schönes Gesicht. Sie reitet am Lärm der Welt vorbei, Hält locker die Zügel, führt klar, Denn sie ist jung und fühlt sich frei, Im Frühlicht glänzt braunes Haar. ... |
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| 6602 | Irgendwann | 24.05.26 | ||
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Vorschautext: Irgendwann Irgendwann werden die Blätter knapp, Wie die Blätter im Herbst am Baum. Das bringt den suchenden Dichter auf Trab, Denn ohne Papier lebt er kaum. Also sucht und wühlt er dort gern, Wo ein Haufen alter Schreiben herumliegen. Und schon leuchtet ihm wieder ein Stern: Zum Schreiben kann er jetzt fliegen! ... |
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| 6601 | Bettschatz | 24.05.26 | ||
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Vorschautext: Bettschatz Manchmal geht die Fantasie Mit Sinnlichkeit durch die Decke, Wird vielleicht sogar zur Manie, Wenn das Unerreichbare uns necke. Dabei liegt das Gute nah, Bettschatz nannte man das früher, Als man noch auf Nähe sah, Man kein Internetbemüher. ... |
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| 6600 | Der kleinste Nenner | 24.05.26 | ||
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Vorschautext: Der kleinste Nenner Bei den Vielen ist das Wagnis ausgeblieben, Man möchte jetzt gar nichts mehr riskieren. Manche haben sich selbst schon abgeschrieben Und lassen sich von niemandem mehr führen. Enttäuschungen mindern die Bereitschaft Sich aufzumachen und zu öffnen hin zur Welt. Dabei ist es offensichtlich, dass die Lebenskraft Sich immer mehr gegen Null hat eingestellt. ... |
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