Profil von Sonja Dworzak

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Registriert seit dem: 03.10.2019

Pinnwand


Ein herzliches "Willkommen" den Leserinnen und Lesern meiner Gedichte.
Ich bin sehr froh hier ein Forum gefunden zu haben, in dem man sich austauschen kann.
Lyrik schreiben gibt mir die Möglichkeit meinen Gefühlen Ausdruck verleihen zu können, zumal unsere Zeit so hart geworden ist, um mit Rilke zu sprechen " ich fürchte der Menschen Wort...."
Herzlichen Dank allen auch, die das eine oder andere Gedicht von mir kommentieren.
Ich wünsche eine angenehme Zeit beim Lesen!
Herzlich Sonja SDR

Statistiken


Anzahl Gedichte: 28
Anzahl Kommentare: 8
Gedichte gelesen: 449 mal
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Titel
28 Die Einsame 19.10.19
Vorschautext:
Mir ist´s als erkalten ihre Herzen,
als gäbe es dahinter keine Welt.
Aus ihren Blicken ist seit langem
Gefühl und Wärme fortgenommen.
Sie wissen nichts von irdisch schönen Dingen,
die sie verleugnen wie Geringes.
Ihr Hass umwoben mit Verächtlichkeit,
die tief in beide dringen
und die sie mir entgegenbringen,
wird aufgelöst dahingehen und
kein Ziel mehr finden.
Denn in ihrem ausgehöhlten Inner´m
...
27 Die letzten Sommerblüten 19.10.19
Vorschautext:
Erhaben mit reich beschenkter Blütenpracht
Gelb, rot und rosa weithin leuchtend,
seh´ ich den Blumen die Vergänglichkeit an,
die verfärbte Blätter am Stängel tragen.

Und wieder rauscht der Wind in ihr Blütenleben,
und wieder merkst du, bald ist es vorbei.
Der Herbst mit kühlen sonnenarmen Tagen
Lässt frierend dich im fahlen Gartenlicht allein.

Den Rest der Blätter und der müden Blüten
Sammelst du Mosaiksteinen gleich
...
26 Vergangen 18.10.19
Vorschautext:
Oft, wenn der Tag nach langen Stunden
Sich neigt und fest umklammertes Bangen
Nach meinem Herzen greift,
wenn ungehört zu viel Gesagtes
in meinem Geiste ruhelos streift,
entsteht ein Bild aus der Vergangenheit
mit Menschen, die vor und mit mir lebten,
nun aber zur Unendlichkeit strebten.
Ich schlafe friedlich träumend ein.
Ich sehe Birken, die weiß in ihren Stämmen schimmern
Und leise sich am Ufer in ihren Wipfeln biegen.
Seh Vögel, die im frohen Tanz
...
25 Ich trage Freude im Herzen 15.10.19
Vorschautext:
Ich trage Freude im Herzen,
die lang ich nicht mehr gespürt.
Ein Hauch aus anderen Welten
brachte selige Freude zu mir.
Habt Dank, ihr lichtvollen Wesen,
die helfend zur Seite mir steht
und mit eurer Liebe und Güte
einen Sinn meinem Leben gebt.
Ich leb nun die letzten Kreise
im Vertrauen auf eure Kraft.
Halt hoffend und bittend mein Herz auf
bereit meinen Weg zu gehen.
...
24 Kurz und bündig.... 15.10.19
Vorschautext:
Die Worte verhallen,
die Stille kehrt ein
und der Dichter verneigt sich
geht frohgemut heim.
Es sprechen die Leute
von den Worten bewegt.
Da ist er! Da ist er!
Es rennt schon die Menge
Es läuft Mann, Frau und Kind.
Schon ist das Selfie geschehen.


...
23 Abendrot 13.10.19
Vorschautext:
Wie schön ist es hier zu sitzen und aus dem Fenster zu schauen,
wie gelbrot die Schleier am Himmel meinen Geist erstaunen.
Der Abend erfüllt in tiefschwingender Ruh
von den Strahlen erwärmt die Herzen der Menschen, die
tief hinein in ihr Innersten schauen.
O Herr, so lass uns halten das letzte sonnendurchtränkte Licht,
lass uns fassen den Abend, der rein und rot und friedvoll erscheint.
Lass uns ein letztes Freuen fühlen, wenn Vögel am Abendhimmel kreisen
und auf den Gipfeln der Berge die dunkle Nacht erscheint.
Die gelbroten Schleier wandeln sich zu abendlich blau,
die Wälder rundherum versinken in dunkel und grau.
Meine Arme umfassen wie Flügel breit die tiefschwarze Nacht,
...
22 Damals 12.10.19
Vorschautext:
Weißt du noch, wie einst vor vielen übervollen Jahren
das Leben wie ein Spiel uns schien.
Als überall von allen Seiten, dein Glück auf Unerwartetes zu treffen schien
und mir, die allzu viel erhoffte, nur Unglückseliges verblieb.
Doch nun, nach Ringen all der Jahre, die vieles Gut und Schlechtes miteinander band,
stehen wir uns gegenüber und reichen uns die Hand,
wir fühlen tief im Inneren, dass Unendlichkeit wie stille Kinder uns umwand
und flüstern unbemerkt vom andern, dass tiefe Liebe uns umgab.

Oh lange ungenützte Zeit, die zwischen dir und mir mein Leben mir zermürbte,
ein Leben, das vom Unglück nie bezwungen, doch von bewusster Einsamkeit
hindrängte an der Welten Lust und Freude, die ich trotz allem fand.
...
21 Herbstsonne 12.10.19
Vorschautext:
Gelb leuchtend im sanft schimmernden Schein ziehen Sonnenstrahlen an meinem Fenster vorbei.
Die Wälder in ihrem bunt getränktem Laub lichten ihr Kleid und sagen, „es ist nicht mehr weit,
bis erstarrt von Kälte und Eis verlassen von Wanderern wir hier stehen.
Silbern glitzern Fäden im Tau, die mit vollendeter Kunst gewoben die letzten Blüten und Blätter
verbinden, die seltsam verfremdend den Blick wenden ins herbstliche Grün .
Nur wenige Vögel kreisen im glasklaren Himmelsblau, die Luft im Herbst wird reiner,
doch kälter und rauher, dem Winter verwandt.
Nun gehst du hinaus, stellst dich den letzten warmen streichelnden Strahlen entgegen,
in deinen Gedanken steigen empor die Bilder der Sommertage.
Die dunklen nasskalten Tage, die dem Winter so selbstverständlich und eigen sind,
sie stehen als Zeichen für Ruhe schon nah vor deiner Tür.

...
20 Verlust der Liebe 09.10.19
Vorschautext:
So wie der Regen an meinem Fenster klingt,
wie Nebel in tiefhängenden Schwaden
mein Herz in tiefen Melodien in Traurigkeit einschwingt,
so ging die Liebe. Leise und in nicht hörbarer Weise
aus meinem von viel Unheil voll umranktem Leben.
Ich möchte nach dir greifen wie ein Kind, das fällt.
Doch du, in deinem ach so reifen auf dich allein eingestimmten sinnendem Sein,
Du gehst, und lässt in tief empfundenener Herzenswund
Mein armes Sein hartherzig allein.

SDR
19 Hoffnung auf Wiedersehen 07.10.19
Vorschautext:
Mir ist, wenn ich an dich denke, im Herzen hell und licht,
wie wenn Lichter auf wunderbare Weise kreisten für dich und für mich.
Ich sehe im hellwarmen Scheine deine Augen so sternenklar
und möchte mit flüsternden Raunen dir sagen : ich lieb´dich so sehr.

Komm reich mir die Hände, die kleinen, und lege den Kopf sanft auf mich,
ich wieg dich mit klingenden Kreisen und streiche sanft über dich.
Als ob Violinen ertönten im weithin schallenden Kreis
Vibriert gleich Gräsern auf Wiesen die Liebe zu dir in Zärtlichkeit.

Ich öffne meine Augen und suche nach Zeichen von dir,
seh vor mir ein Bild aus Zeiten, das lächelt für dich und für mich.
...
18 Erinnerung an meine Enkelin 06.10.19
Vorschautext:
In meinen Gedanken sprech ich mit dir, mein vielliebes Kind,
auf dem Klavier spiel ich für dich die Lieder, die wir sangen.
In meinen Träumen, da lachst du und reichst mir die Hände.
In meinem Herzen wächst wild wuchernd die Sehnsucht nach dir.

Hörst du mein Kind die Musik, die einst uns verband?
Spürst du im Herzen die Liebe, die man uns verbat?

Jetzt in diesen Herbsttagen bist du mir nah, -so nah
Ich weiß nichts von dir, nur die Gefühle sind warmherzig da.
Etwas hat uns einander entrissen durch List und Betrug
von unseren Herzen das innig verbindende Band abgebrochen.
...
17 Ich möchte jemanden lieben 06.10.19
Vorschautext:
Ich möchte jemanden lieben,
dem ich in die Hand gegeben bin.
Ich möchte ein Lied für ihn siegen,
tagein und tagaus.
Wenn dann Lieder klingen den Seelen gleich
dann soll er horchend erkennen,
wer ich wahrhaftig bin.
Ich möchte jemanden halten,
der meine Umarmung ersehnt.
Möcht´langsam in seine Seele gleiten,
tagein und tagaus.
Und wenn dann die Sonne leuchtend hell
...
16 Ich suche ihn 05.10.19
Vorschautext:
Ich habe in mein Tiefes geschaut, das dunkel und weit sich zeigte,
ich hab´ in der Tiefe der Seele das Unbegreifliche geschaut.
Und tausendfach hör ich die Melodien, die hin und her sich weben,
die heraus zu Unbekanntem streben und klingen, wie alte Weisen.
Mit Staunen nicht begreifend wieg´ ich mich mit diesem Reigen
und will begreifen, will reifen und Gottes Antlitz schauen.


SDR
15 Mein Hund 05.10.19
Vorschautext:
Wie kam es nur, dass du, mein Hund, so an mein Herz mich rührtest?
In deinen Augen, die die Welt umspannten, sah ich die fehlerlose Liebe,
die ohne Neid und ohne Übertriebenheit mein Leben teilte.
Dein großes Schauen, der Blick in deinen warmen braunen Augen,
war dein Erwarten. Mit deinen braun gelockten Haaren locktest du Schmeichler an,
doch immer nur warst du mein heißgeliebter Untertan.
Du gabst mir Treue, deine Selbstlosigkeit, ich nahm deine Liebe und Standhaftigkeit.
Ich wusste, dass ich dich verlier´ nach langen übervollen Jahren,
dass du hinübergleiten musstest. Voll Wehmut löst´ ich dich aus meinen Armen.
Ich finde dich nach all den langen Jahren in Bildern, die mir eng verwandt
liebevoll deinen Namen sagen.

...
14 Ruhe 05.10.19
Vorschautext:
An manchen regnerischen Tagen, will ich die großen Dinge schauen,
die in langen kreisenden Ringen sich ineinander winden
und in Gedanken einen Kranz mir binden.
Ich seh der Vögel Flug, wie sie in heftigen Winde, die pfeifend zu mir dringen,
sich drehen in übervoller Lebenslust. Ich hör die Melodie der Regentropfen,
die schleierhaft und wild getrieben, mir meine Sinne träge und zufrieden machen.
An diesen Tagen, wenn die Menschen schweigen, wenn nur die Wolken sich am Himmel zeigen,
dann lass ich all meine Gedanken los und will die weit erfüllte Ruhe mit meinen Sinnen lauschen


SDR
13 Die Orchidee 05.10.19
Vorschautext:
Noch immer steht sie da, die weiße Orchidee, mit ihren weißen runden Blütenblättern,
die auch an dunklen regnerischen Tagen das Grau in ihrer Zweigen tragen.
Doch im Vorübergehen kannst du in den Dolden die goldenen Samen sehen,
und ihre Wurzeln, die steil zum Tageslicht aufragen.
Und langsam, zart, streichst du mit zaudernd sanften Händen über ihre Blütenlast.
Jedoch nach langerblühten Tagen, fällt Blatt um Blatt ab auf die Fensterbank,
du siehst voll Wehmut, wie nun von der Zarten, einzig verblieb das Stengelblatt.

SDR
12 Abend 04.10.19
Vorschautext:
Wie hab ich einst die dunklen Abenden gefürchtet,
die lang und kalt und freudlos waren.
Wie lange habe ich gewacht, gelesen und über Unerfülltes nachgedacht.
Der Schein des Lichts, der aus den Häusern drang,
wo Menschen an den schön gedeckten Tischen saßen
und über dies und jenes mit freundlich lächelnden Mienen sprachen.
Aber ich, ich sitze hier mit einem Glas in meinen Händen,
die Stille, die mich rings umfließt, als ob der zarte Wind mich küsst,
die mag ich. Weit breit ich meine Arme aus,
um Ruhe und Zufriedenheit tief in mich zu ziehen.


...
11 Ich weiß nicht 04.10.19
Vorschautext:
Warum kam ich in diese Welt und wart auf diesen Weg gestellt?
Wie kam es, dass die Zeit verrann, die mir die Träume nahm.
Ich weiß es nicht!
Wo ist mein Freund, der mit der Kindheit mich verband und der
auf eben diesem Weg ein andres Leben fand.
Ich weiß es nicht!
Wer stahl mir meine Zuversicht, wann trocknen meine Tränen,
die ungesehen in meinen Augen stehen.
Ich weiß es nicht?
Welch´Schicksal war mir auf den Weg gegeben, von wem?
Und wie ertrag ich Freud und Leid, das meinen Lebensweg begleitet?
Ich weiß es nicht!
...
10 Glückliche Zeiten 04.10.19
Vorschautext:
In meinen Gedanken ist ein Raum, der voll ist mit schönen Dingen.
Und wie ich die Kammer betrete, erstrahlen und leuchten sie gleich.
Ich höre die Dinge singen und höre den Klang deiner Stimme,
die so vertraut mir ins Herz hinein klingt.
Ich gehe mit leisen Schritten hinab und hinauf in dem Raum
Und nehme von allen Dingen, die, die mir zum Herzen neigen.
Im Schwingen meiner Gefühle, bewegen die Dinge sich
Und erzählen wie neu erstanden, meine vergangenen Zeiten mit dir.
Ich fühl dich und unser Leben, als würd´ es uns beide umfangen.
Die Rosen, als Zeichen der Liebe, sie ranken sich um dein Grab.

SDR
9 An die Engeln 04.10.19
Vorschautext:
Ich seh einen Engel, will halten ihn fest,
will fragen, wohin nur bringst du mein Gebet.
So lange schon hoff``ich und flehe euch an,
doch hör ich nur Schweigen, keine Hilfe kommt an.
Warum nur, ihr Boten des Himmels, warum
kann ich euer Herz nicht erreichen?
Ich bitt euch`, so zeiget im Traume mir an,
welch Schuld ich habe getan.
Mit eurer Liebe und dem himmlischen Licht
habt ihr mir schon oft geholfen.
Dafür und für vieles noch mehr
möcht` Danke ich euch allen sagen.
...
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