Profil von Sonja Dworzak

Typ: Autor
Registriert seit dem: 03.10.2019

Pinnwand


Ein herzliches "Willkommen" den Leserinnen und Lesern meiner Gedichte.
Ich bin sehr froh, hier ein Forum gefunden zu haben, in dem man sich austauschen kann.
Lyrik schreiben gibt mir die Möglichkeit, meinen Gefühlen Ausdruck verleihen zu können, zumal unsere Zeit so hart geworden ist, um mit Rilke zu sprechen " ich fürchte der Menschen Wort...."
Herzlichen Dank allen auch, die das eine oder andere Gedicht von mir kommentieren. Ich bin für Tipps und Ratschläge dankbar und freue mich, wenn ein Gedicht Gefallen findet, bitte aber darum von Belehrungen, die ins Persönliche gehen, Abstand zu nehmen.
Ich wünsche eine angenehme Zeit beim Lesen!

www.lyrikvonmir.at

Meine Buchveröffentlichungen:

Etwas hat mich tief berührt
Seitenanzahl: 64
Teil 1 des Lyrikbandes
Etwas hat mich tief berührt - 978-3-347-02684-1, 978-3-347-02685-8, 978-3-347-02686-5

Größe: 14,8 cm x 21,0 cm
Erscheinungsdatum: 03.04.2020

In meinen Gedanken ist ein Raum
Gedichte
deutscher lyrik verlag
ISBN 978-3-8422-4708-6, erschienen 17.8.2020




SDR

Statistiken


Anzahl Gedichte: 196
Anzahl Kommentare: 212
Gedichte gelesen: 31.646 mal
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Titel
196 Lamento im Garten 12.04.21
Vorschautext:
Zwei Stare sitzen am Spalier
Der eine fragt: "Wie geht es dir?"
"Ach", klagt der Star, es ist nun klar
Das Futter wird auch hier nun rar.
Da schau, da vorne im Geäst
harren zwei Amseln und ein Specht.
Ich muss um meine Frau mich sorgen
sie sitzt im Nest, ist ganz verborgen.
Braucht um den Nachwuchs aufzuziehn
Insekten, Heuschrecken und Bienen.

Und dort auf dem Hollunderstrauch,
...
195 Lebenslust in der Pandemie 06.04.21
Vorschautext:
Gewahr im sprudelnd Wasser dort mein Leben,
in Wellen zeigt sich mir das Bild. Ja, es ist mein!
Die Lebenslust erweckt in mir der grüne Hain,
wo zart entsprießt das Blatt von Bacchus Reben.

Und zwischen langen weinumrankten Pfaden
Ertönen Lieder nach der alten Weise.
Die Schwalben drehen zwitschernd ihre Kreise
Der Strom säumt Uferbänke wie Arkaden.

Die Bäume blühen umsurrt von tausend Bienen,
der Blütenduft betört. Welch Lust zu leben!
...
194 Erwacht zu neuem Leben 05.04.21
Vorschautext:
Nach langer dunkelkalter Zeit
strahlt hell herein der Sonnenschein.
Und alle Osterglocken recken,
die kurz zuvor sich noch versteckten,
die gelbgeformten Kelche raus.

Ein Lachen tönt in der Natur
"Du übler Winter, warte nur,
pack deine Sachen, schleune dich!
Der Lenz zieht ein. Mach dich bereit!
Für Schnee und Frost ist keine Zeit!

...
193 Die Reise zu mir 23.03.21
Vorschautext:
Es sind die Engel, die den Weg mir weisen,
es schwebt ihr Glanz im goldenen Lichterschein.
Ihr Bildnis ruht im grauen Marmorsteine,
ich sehe Tauben um die Flügel kreisen.

Ich wandre still auf baumgesäumten Wegen,
die wie Mäander Ornamente schlingen,
den Wanderer in Labyrinthe bringen
ein Ort, wo neu sich kraftvoll Bilder regen.

Da gehen Türen auf mit Blick ins Weite,
sirenenhaft lockt mich des Lebens Schalle,
...
192 Auf Himmelspfaden 16.03.21
Vorschautext:
Im Herzen fühl ich mich im Glück verbunden,
auch wenn die Liebe schwand in stiller Weise.
Und wundersame Töne schwingen leise,
sie sind aus meiner Seele nie entschwunden.

Mit einem Bogenstrich ertönt die Saite.
Wer nimmt die Violine, um zu spielen?
Es ist, als ob vom Himmel Timbre fielen
und ich auf Wolken in die Sphären gleite.

Die Freude sprüht und ich betrete heiter
den steilen Pfad, auf dem ich freudig schreite,
...
191 Liebesbande 14.03.21
Vorschautext:
Mir scheint, dass ich von Liebesbanden träume,
die fein gewebt mit tausend Sternen funkeln.
Erhellen weithin leuchtend mir im Dunkeln
Den Weg, den ich mit frohem Strahlen säume.

Amor, mein Liebster, lass den Zauber walten!
Wo weiße Margariten blühn im Garten,
Will ich auf meinen Liebsten selig warten.
Der Liebe Glanz werd´ ich in Händen halten.

Wie ich dann sehnlichst nach den Sternen greife-,
fällt in mein ICH zurück mein wild Verlangen ,
...
190 Neue Wege 11.03.21
Vorschautext:
Ich weiß, ich werde neue Wege gehen,
die einst für meine Wünsche lichtlos waren.
Der Seele Schmerz wird Freude widerfahren,
und Lieder werden tönend zu mir wehen.

Im holden Licht der goldnen Sonnenstrahlen,
wo ich die bunte Pracht der Blumen schaue,
schweift friedvoll hin mein Blick ins heitre Blaue,
wo weithin Wolkenwirbel Bilder malen.

Ich sitze still in Gottes bunten Garten
Und lausche Klängen, die zum Himmel steigen,
...
189 Phantasie in Moll 07.03.21
Vorschautext:
Es schweben sanft die Töne auf und nieder,
sie haben sich im Schwingen leicht gefunden.
Der Weltenrand ist weit und ungebunden.
Ich finde mich, wie´s scheint, in Träumen wieder.

Vor meinen Augen grüne Wälder stehen,
wo Bäche wie Gesänge leise rauschen,
dort kann mein Herz nun deinen Schwüren lauschen,
die sehnsuchtsvoll nach meiner Liebe flehen.

Als ob von Blättern Regentropfen fallen,
die ungehört in der Natur verhallen,
...
188 Anrufung der Musen ( im Hexameter ) 04.03.21
Vorschautext:
Einst aber drängte es mich den Gefühlen Worte zu geben,
Als mir das Herz überquoll in Trauer wie auch in der Liebe.
Musen, höret mich an und haucht ein den lyrischen Trieben,
Zärtlichen Eifer in Versen gereimt dem poetischen Streben!

Singen will ich zu den Tönen des himmlischen Aethers
Das, was im Herzen entspringt soll in Liedern Sehnsucht erwecken,
mögest doch du, Muse Erato, mit der Zither entdecken,
lieblichen Klang an die Liebe erinnernd später.

Du, aber Euterpe, die mit Flöten begleitet die Lieder,
stimme mit mir fröhlich ein in das lyrische carmen-
...
187 Frühlingserwachen 21.02.21
Vorschautext:
Auf den Wiesen ist verschwunden,
Schnee, der alles zugedeckt,
mit den Augen zu erkunden,
was darunter war versteckt.

Schwarz und dunkel häuft ein Maulwurf,
Erde aus dem Boden rauf,
gräbt und schaufelt unumwunden
überall die Wiesen auf.

Dort im Schatten steht zartblühend
erstes Schnneglöckchen bereit,
...
186 Adieu 16.02.21
Vorschautext:
So viele Jahre ist es her
dass sie auf ihn gewartet.
Ihr Blick schweift weit und ausdrucksleer,
hinüber in Gesichter,
die unbekannt vorüber gehen.

Und in dem Schleier tauchen auf
wie aus dem Meeresgrunde,
die Bilder, die im Zeitenlauf,
hell leuchten gleich Irrlichtern,
die nahe an dem Herzen stehen.

...
185 Es ist Fasching in der Zeit der Pandemie ( ein Akrostichon ) 14.02.21
Vorschautext:
K-ein Publikum lacht in der Sitzung
A-ngst vor Ansteckung verhindert Geselligkeit
R-eihenweise leere Plätze schaffen Tristesse
N-arrenmund tut Weisheit kund
E-lferrat sitzt mit Pappfiguren auf der Tribüne
V-irus hat die Welt im Griff
A-bstand halten als Respekt ist Gebot der Zeit
L-achen und Humor gehören zum Fasching
TROTZ CORONA PANDEMIE!



...
184 Wie Valentin zu den Blumen kam 13.02.21
Vorschautext:
Im alten Rom zu Junos Ehren
Wollt man den Schutz für´s Haus vermehren,
so zierte man mit viel Bedacht
Altäre, um zu stärken ihre Macht.

Doch Juno schützte auch die Frauen,
die ihrer göttlich Gunst vertrauen.
Der dies festus damals war,
wie wir wissen der vierzehnte Februar.

Viola, Lilien und Narzissen,
waren geweiht im frohen Wissen,
...
183 Zu spät 02.02.21
Vorschautext:
Ich hab dich im Traum heute lachen gesehen
Doch ich konnte dein Lachen nicht hören.
Alle Bilder, die mir im Geiste erstehen,
Wollten im Herzen versteckt mich betören.

Vergangene Jahre, ich suche die Zeit,
Die verweht ist in Sehnsuchtsgefühlen.
Die Liebe versiegte, du warst nicht bereit,
Dein Herz verharrte erstarrt für mein Leid,
Doch du wolltest die Seufzer nicht hören.

Wo warst du, als jung noch mein Körper war,
...
182 Der Sperling 28.01.21
Vorschautext:
Auf einem Ast im wirr´n Geflecht
Da sitzt der Sperling im Geäst.

Er flattert wild auf seinem Strauch
Und plustert frech die Federn auf.

Das Futtersäcklein ist bald leer,
sieht das vom Hause keiner mehr?

Und ohne sonderliche Freude
Hüpft er vom Ast hin zum Gebäude.

...
181 Leises Flehen 23.01.21
Vorschautext:
Leise flehen meine Wünsche
durch des Äthers lichte Flur,
heiß ersehn ich deine Küsse,
und die Liebesstunde nur.

Ach, wann kommst du, mein Geliebter,
der mich zärtlich dann umarmt,
der mit leuchtend roten Rosen
bettett mich in seinen Arm.

Heiß ersehn ich deine Schwüre,
sauge deinen Atem ein,
...
180 Jenseits dieser Welt 22.01.21
Vorschautext:
Was weiß man schon vom Leben drüben,
in einer Welt, die tief und weit,
wo keine Schatten Wege trüben
und Frieden herrscht für alle Zeit.

Wenn wir uns dann im Jenseits sehen,
wo alles hell und licht erscheint,
Wirst du an meiner Hand mich nehmen,
wie einst im irdisch weltlich Sein?

Ich seh dich an der Himmelspforte,
dahinter Seligkeit erblüht,
...
179 Schneeflockenwalzer 18.01.21
Vorschautext:
Sie kreisen und wirbeln im Winde dahin
Bedecken Wiesen und Wälder.
Die Vöglein, sie fliegen nach nirgendwohin,
bleib´n sitzen und picken auf Tellern,

dann zwitschern sie frech und plustern sich auf,
verscheuchen Vogelrivalen.
Die Winde, sie blasen die Flocken heran,
die tanzen, mir scheint, im dreiviertel,

es wiegen die Sträucher die Äste im Takt,
mal rechts, dann mal links im Walzer.
...
178 Liebeslied 15.01.21
Vorschautext:
Oh süßer Klang,
der mich betört,
du meines Herzens Stimme,
Oh lieblich Lied,
das mir erklingt
gleich einem Engelchor.

Oh welch Lied
das zart und fein,
kann meine Sehnsucht stillen,
das leis ertönt
und um mich streicht,
...
177 Das Zweigespann- Liebe und Glück 09.01.21
Vorschautext:
Auf allen seinen Lebenswegen
Ersehnt der Mensch das Glücklich Sein,
er wandelt oft auf holprig Stegen,
streift unbedacht an ihm vorbei.

Er sucht begehrlich nach der Liebe,
die viel zu oft als Wehen entweicht,
erkennt zuletzt nur menschlich Triebe,
die Glück und Liebe hab´n entzweit.

Die Liebe wächst in langen Jahren,
gleich grünem Efeu rankt sie auf,
...
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