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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Auf der Reise zu mir selbst Claudia Behrndt
Vorschautext:
Ich fühle mich als Versagerin,
das Leben kann so grausam sein.
Ich weiß nicht, wer ich wirklich bin,
mein Wertgefühl ist schrecklich klein.

Ein Himmelskind, es winkt mir zu,
ich freue mich und sage Dank.
Ich folge ihm ganz sacht im Nu,
begleitet vom Willkommensgesang.

Ich schwebe dem Himmelskind entgegen,
es freut sich, dass ich bei ihm bin.
...
"Gedanken-Leier" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-1-
Das Stoppen deiner „Gedanken-Leier“
zieht von der Seele den grauen Schleier,
frei wird dein Blick für andere Wege,
endlich entkommst du dem „Denkgehege“.
-2-
Du siehst Fallen, die du dir selber stellst,
dein Tun, mit dem du auf die Nase fällst
und bemerkst, wie du dich ins Abseits drängst,
dich kleiner machst, bescheidest, selbst einzwängst.
-3-
Du lernst, dich mit dem Herzen zu sehen,
...
Tränen dürfen sein Claudia Behrndt
Vorschautext:
Wann habe ich Zeit für meine Tränen,
soll ich den Schmerz beim Namen erwähnen?
Vielleicht ist es besser, ihn zu verstehen,
denn Schmerz wird selten von selbst vergehen.

Wann ist es Zeit, sein Leid zu zeigen,
wann dürfen Tränen endlich steigen?
Erst wenn die Trauer dich befällt
und sie dein ganzes Herz erhellt?

Tränen sollten niemals schweigen,
noch sich vor falschem Lächeln neigen.
...
"Eine dicke Lippe riskieren" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion-

Sie gebärdet sich wie Xanthippe,
riskiert stets eine dicke Lippe,
ist spontan, nimmt Blatt vor den Mund
wenn sie laut ihren Unmut tut kund.
Wie eine Bombe sie explodiert,
wenn sie ihre Beherrschung verliert,
wird noch frecher, ausfallend, gemein,
kalt und hartherzig wie Felsgestein.
Ihr vorlautes Mundwerk steht nie still,
beleidigt, selbst wenn sie es nicht will,
...
Ich werde Lisa Nicolis
Vorschautext:
***

Das Grönland und den Gaza werd ich kaufen.
Verkauft ihr nicht, dann werde ich drum raufen
und schick euch auf den Hals meine Armada
und schnappe mir dazu auch noch Kanada.

Schlecht wären nicht dazu auch die Lofoten.
Die reiß ich mir recht gern unter die Pfoten.
Und sollte euch das alles nicht gefallen,
ich kann den Rest der Welt auch für mich krallen.

...
Der Mensch als Buch Michael Jörchel
Vorschautext:
Mit Menschen ist es oftmals
wie mit einem Buch.
Der Umschlag präsentiert sich ansprechend,
der Klappentext klingt interessant,
die ersten Seiten sind romantisch, spannend.
Irgendwann kommt der Moment an dem das Buch immer schlimmer wird.

Aber man ist schon so weit gekommen,
da fällt es schwer
und es fehlt die Kraft
Es beiseite zu legen.

...
Welt.Poetry.Day Sonja Dworzak
Vorschautext:
Wir Dichter, wir können im Stillen lang sitzen,
und kommen beim Reimen ins innerlich Schwitzen,
wenn Vers über Vers mit Herzblut geschrieben,
dann hinaus ins weite World Web getrieben
uns den Applaus untergräbt.
Wie sollen wir dann Inspiration noch haben?

Von Euterpe beschützt und mit Gaben beschenkt,
die sie mit der Feder durch Verszeilen lenkt,
so wie der Wind sanft das Blätterwerk streift
auch in unserer Kammer die Lyrik reift.

...
Vom Blumenfeld des Lebens Claudia Behrndt
Vorschautext:
Auf der Wiese, bunt und weit,
pflücke ich Blumen, dir geweiht.
Gänseblümchen, zart und rein,
sollen Sonnenstrahlen sein.

Ein Kräuterlein für dein Wohlergehen,
damit wir uns gesund noch sehen.
Ein Kleeblatt grün für dein Glück,
damit das Schöne kehrt zurück.

Mit Herz und Lächeln, treu gemeint,
sei dieses Sträußchen dir vereint.
...
Reise ins Ich Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Ich tauche ein in die glühende Abendröte,
gehe in der Morgenröte auf wie eine Sonne
verschmelze mit dem Gestein der Gebirge
tanze, zerfließe auf den Wellen der Meere,
schwinge mich mit den Vögeln in die Lüfte,
lasse mich treiben im Strom der Winde,
strahle mit leuchtender Sonne um die Wette,
drehe Pirouetten im Wirbel der Schneeflocken,
begleite den Rhythmus meines Herzens,
durchstreife die Landschaften meiner Seele,
reise mit Lichtgeschwindigkeit durchs All.
Die Straßen so trist und grau Thomas De Vachroi
Vorschautext:
In den Straßen die trist und grau,
versteckt sich mancher Mann und auch Frau.
Im Schatten der Gesellschaft sie hausen,
kaum Hoffnung und Trost im draußen.

Ohne Obdach, welch bitteres Wort,
die Gesellschaft, sie vergibt keinen Ort.
Kein Dach über dem müden Haupt,
Hunger und Kälte die Sinne raubt.

Doch inmitten all dieser Einsamkeit,
gibt es ein Fleckchen mit Zeit und Geleit.
...
Die Suche nach dem Glück Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Im Zuge unseres Erdenlebens
schaut man oftmals vergebens,
nach vorn und zurück –
sucht ständig sein Glück.

Es ist mal da und wieder fort,
finden kann man es an jedem Ort.
Die Bereitschaft zu einem glücklichen Leben
wurde jedem von uns mitgegeben!

Auch wenn das Glück mal verloren geht
und der Wind des Lebens alles verweht,
...
Was sind Helden Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Was sind Helden in dieser Zeit,
die mit lautem Getöse
Fragen nach dem Warum und Weshalb ganz
zielbewusst vertreibt?!

Helden sind nicht, die Kriege beschwör`n –
die Freiheit und Gott proklamieren
und damit im Grunde nur ihr eigenes Ego
betören!

Helden sind nicht, die sich dem Schönreden
verschreiben,
...
Angst vor der Zukunft Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Leben – manchmal bleibt die Angst davor,
wenn Zukunft im Nichts verschwindet
und kein Traum sich mehr streckt zum
Himmel empor!

Wenn zersplitterte Wirklichkeiten nur
noch bleiben,
zerborstene Gewissheiten quälen,
wenn dem Lauten und Schnellen
Stille und Sinnhaftigkeit enteilen!

Wenn das Ausbrechen auf Höhen der Geistessuche
...
Nicht zum Guten! Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Die blanke Wut packt mich,
daß sonnenklar erkennbar ist,
wie das Bild der Menschlichkeit verändert
täglich sich!

Nicht zum Guten – nein, das wär` zu schön,
die Könner dieser großen Tugend
lassen sich selbst im Kreise der Mächtigen
gar nicht mehr sehn!

Ein Mensch bringt sich und seine Familie um,
verweist auf das Versagen dieser Gesellschaft –
...
Ostern Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Wenn Ostern kommt gleich nach dem Winter –
freuen sich auf das Fest nicht nur die Kinder!
Es hoppeln die Hasen entlang den Fluren
und die Eierproduktion läuft auf vollen Touren.

Bunt und schillernd kommt das Fest daher –
die Geschäfte rüsten sich auf immer mehr!
Der Konsum erlebt eine große Blüte –
man kauft Quantität und kaum noch Güte!

Keiner sich tatsächlich Gedanken macht,
was einst geschah in dieser Nacht.
...
Rückblick Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Ich habe gerne gelebt,
habe gemacht und getan
und irgendwie doch immer zwischen den
Welten geschwebt!

Ohne Wenn und Aber stets geglaubt,
wurde doch im tiefsten Vertrauen
oft mancher der großen Träume geraubt!

Ich habe gelacht, geweint und gelitten,
manch` Fahne habe ich hoch gehalten
und doch ist nicht selten ein Band wie
...
Man muss es so hinnehmen Käti Micka
Vorschautext:
*****
Man muss es so hinnehmen

Das Alter zermalmt
unsere vorhandenen Träume
Jedoch geträumt hat man
im Leben unentwegt
Inzwischen hat man
eine unvergessliche Strecke zurückgelegt
Schau mal auf den alten Baum
Man hält ihn nur aufrecht
mit einem rostigen Zaun
...
Auf den Frühling habe ich gewartet Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Alles verwandelt sich jetzt
vom ruhigen Winter in eine lebendige Jahreszeit.
Endlich beginnen die Wochen,
in denen Krokusse, Narzissen und Tulpen blüh'n,
die Wochen, in denen Bäume und Büsche treiben,
Tiere aus dem Winterschlaf erwachen
und Zugvögel auf ihrer Rückkehr vorüberzieh'n.
Die Sonne kitzelt uns morgens mit ihren Strahlen,
durch's Fenster dringt zeitig, ein erster hell wärmender Schein.
Der Frühling startet allmählich, will's nicht übertreiben,
...
Menschen! Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Menschen betteln, sie frieren, haben kein Zuhaus` –
sie zieh`n sich zurück in ihre Welt
und mancher findet trotz aller Mühen
nicht aus dem Elend heraus!

Menschen hungern auch in unserem Land,
steh`n an Supermärkten und Geschäften am Zaun
und sind oft für immer ins Abseits verbannt!

Menschen wachsen auf ohne Ziel und Ideal –
werden getrimmt allein für`s Konsumieren
und denken, dies sei des Lebens erste Wahl!
...
Der einsame Schwan Lisa Nicolis
Vorschautext:
***

Bin jetzt ein Schwan, der's Fliegen längst vergaß, 
auch nicht mehr zieht die wohlbekannten Bahnen,
der sich vom Wind nur treiben lässt, und das,
ohne sein nächstes Ankommen zu ahnen.

Mein Nass war einst zum Schwanensee erkoren,
wir riefen freudig uns die Grüße zu.
Jetzt gleit ich einsam hier und leicht verloren,
es überschwemmt mich nur die unendliche Ruh. 

...