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| Wissen? Wissen! | Caeli | |||
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Vorschautext: Wissen, Macht, Maschine Ein scharfes, mächtiges Auge in einem imaginären Raum, nennen wir den Raum „K plus I plus J in Klammern zum Kubik“, blickt seit ewigen Zeiten auf einen zunehmend größer werdenden Stapel beschriebenes Papier. Der Raum scheint leer, bietet dem Licht keine Angriffsfläche. Ein Vakuum scheint es. Kein Ton dringt an unser Ohr. Die Zeit vergeht. Die durch das Auge betrachten Blätter gewinnen im Laufe der Jahrhunderte an visueller Transparenz, sie werden durchscheinend. Ein Grund für deren zunehmende Durchsichtigkeit mögen die auf den Dokumenten verbliebenen Fettpartikeln der notierenden Hände sein. Das Auge, so muss man hinzufügen, altert nicht, es erneuert sich aus sich selbst heraus, es entwickelt sich fort, lernt die Dokumente mit Blicken zu durchdringen, es nutzt die Wärmestrahlung, das ultraviolette Licht, forscht in den atomaren Strukturen der zu Materie gewordenen Niederlegungen. Die dargestellten Zeichen, die Formeln von Sprache, die Formen von Sinn, die Bilder und Abbilder zwei- und dreidimensionaler Körper bilden für das sehende Auge in ihrer Überlagerung Muster, Umrisse, Strukturen. Muster und Strukturen, Umrisse, Schemata, die sich verändern, umso mehr dieser Blätter übereinander liegen. Muster, Strukturen, die sich verändern, wenn sich der Abstand zwischen Auge und den betrachteten Blättern verändert, wenn sich die Zeit- und Kraftfelder dieses imaginären Raumes wandeln, wenn sich das Auge anderer Wellenlängen des Lichts bedient, nach anderen Prämissen analysiert. Mit wachsender Zahl von Papieren, mit vergangener Zeit, werden die erfassbaren Inhalte komplexer, tiefer. Das Auge mustert seinen Schatz mit intelligenten, sich wandelnden Algorithmen, verändert seine inneren und äußeren Strukturen, seine Oberfläche. Es sieht nicht nur … … es trachtet nach Kommunikation mit anderen sensorischen Organen, mit anderen Augen. Vorerst lebt es im Geist eines erfindenden Autors, im Körper eines lebenden Menschen. Hier ist es eingebettet in das Gedankenreich eines menschlichen Wesens, das mit seiner Umwelt, mit Mitmenschen kommuniziert und einen Lebensweg beschreibt. Eines Wesens, das ein mehr oder weniger bewusstes Ego pflegt, als intelligent gilt und seinen Standort fast nach Belieben wechseln kann. Eines Wesens, das die Form der zum Überleben zugeführten notwendigen Energie in gewissen Grenzen frei wählen kann. Ein Wesen, ein Mensch, der seine Ziele unter seinen Mitmenschen in Grenzen selbst stecken kann. Ein Mensch, der kreativ werden kann. Mit Freunden und Feinden, die er in der Welt um ihn finden kann. Der Mensch nutzt Wissen für vernunftbasiertes Handeln. Die Maschine sammelt Daten, kann nach vorgegebenen Regeln auswerten. Eine Maschine besitzt keinen Willen. Sie vermag sich nicht fortzupflanzen. Sie hegt keine Gefühle, kann logische Entscheidungen nicht anzweifeln und durch gefühlsbasierte ersetzen. Sie kann sich nicht als autarkes Wesen von ihrem Standort lösen und Erfahrungen wie ein Mensch in der Welt sammeln. Die Schriftsprache ist ein Echo der Vergangenheit. In der Gedankenwelt des Autors gewinnt die Maschine mehr und mehr die Fähigkeit, äußerlich Menschengestalt anzunehmen und Eigenarten des Menschen zu imitieren. Fortschritte in der Gentechnik, so vermutet der Mensch, werden schon bald dazu führen, dass komplexe organische Funktionen durch Biomasse übernommen werden können. Reverse engineering bis zu einem Punkt, an dem der eingreifende Geist Profit ziehen kann, gewissermaßen. Die Organe lassen sich zwar nicht autark aus toter Materie herstellen, aber bestehende Biomasse kann durchaus umprogrammiert werden. Die Geschichte lehrt, dass moralische und ethische Bedenken nur für kurze Zeit Relevanz besitzen. Mit wachsendem geistigem Potential erzeugt die Natur als äquivalenten Ausgleich auch menschliche Individuen, die sich über solche Bedenken hinwegsetzen. Es gibt genügend Beispiele dafür. Die erfundene Waffe, die nicht auch angewendet wurde, die gibt es nicht, so der Wissensstand des Autors. Die Zukunft? Die Zukunft bietet so viel Raum, dass vermutlich alle Facetten der Gedankenwelt nachbildbar sein werden, wenn sie sich nicht gegenseitig ausschließen. Einer dieser bekannten Ausschlüsse wurde uns allen bekannt gemacht, er wird religiös transzendiert überliefert: Ein Paradies wird es in der realen, in der rationalisierten, in der verdinglichten Welt nicht für alle geben. Wenn der Mensch nach Gottes Ebenbild erschaffen wurde, gilt für das Mensch genannte Individuum der Ausschluss. Engel, Teufel und Götter hingegen beschreiben andere Wege. Was für einige Elemente, die sich unter die Menschheit mischen, gemischt haben, Grund genug ist, erst gar nicht auf paradiesische Verhältnisse zuzustreben. Wissen wird erst zu Wissen, wenn es in einem übergeordneten Kontext Bedeutung erlangt, eine Hilfe darstellt, die eine Bewertung ermöglicht und die Qualität einer bewussten Handlung steigert, verbessert. In der Regel werden Informationen innerhalb einer menschlichen Gruppe kommuniziert und diskutiert, sie dienen dazu, eine gemeinsame neue Wissensbasis zu bilden. Die hilft den Menschen sich als Menschen zu organisieren. Profitiert jedoch ein einzelnes elitäres Wesen von den gesammelten Informationen und zieht seine Schlüsse alleine, dann entsteht daraus nicht Wissen, sondern persönliche Macht. Ein narzisstisch veranlagtes Wesen vermag sich in nicht nur emotionell in gottesgleiche Sphären zu erheben, auch sein Selbstbewusstsein wird sich dementsprechend formen, er wird Gott, Teufel und Engel verkörpern wollen. Vermutet der Autor. ... |
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| Windrichtung | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Die einen sagen dies, die andern das - Du änderst mit dem Wind jäh die Richtung. Es tut mir leid. Ich schwing und dreh nicht mit - Lass dich allein. Wohin geht dann dein Schritt? |
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| Wissen - Resümee - | Caeli | |||
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Vorschautext: Wissen Hochkonzentrierte Datenlage Weltumfänglich extrahiert Doktorens Gewissenlage Universell über Jahre hingestiert Capsulated und komprimiert Haltbar für ein Leben lang Schnittstellenoptimiert Abstrakt, wird mir fast bang Wissensbasis strukturierte ... |
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| Wissen - Sammlung - | Caeli | |||
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Vorschautext: Viele Zahlen, mehr Daten, Fakten Die Geister in die Bücher packten Dort seien sie derzeit zu lesen Von allerliebsten Menschenwesen Hörte man vor vielen Jahren Vor vielen tausend Tagen Von all den Professoren Die sich solcherart verloren Analytisch sie durchschauten Manch eine Eselsbrücke bauten ... |
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| Echo in den Augen | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ich starre hoch, der Himmel grau und leer, der Tag flackert wie ein Bildschirmfehler her. Dein Blick taucht auf, so giftig und so grell, zu hell für diese Welt, digital entstellt. Ich flüchte heim, will mich im Dunkeln fassen, doch selbst mein Kissen kann dich nicht entlassen. Der Morgen kommt, der Kaffee bleibt nur bleich, am Fensterglas regiert dein Schattenreich. Als wärst du nie gegangen, stehst du dort, ein Standbild ohne Atem, ohne Wort. Strichmännchen, Schatten, alles wird verschwommen, ... |
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| Elferrat und Funkengarde | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Der Elferrat war nicht komplett, es floss viel Schnaps und Bier. Zum Rosenmontagsball im Saal war'n nur noch "achte" hier. Am Faschingssonntag trank man schon auf bunten Faschingswagen, gleich drei Minister fielen aus, die ham nicht viel vertragen. ... |
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| Wenn Noah wieder auftaucht | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Kommt raus aus euren Feeds, kommt raus aus euren Räumen, so einen wie Noah sah man lange nur in Träumen. Alle bauen an etwas: Start-ups, Profile, Plan. An Bildern, die glänzen sollen, damit man sie teilen kann. Manche schreiben Listen, manche löschen sie sofort. ... |
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| Zwischen Gischt und Gesang | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Der Sturm erwacht, die Wellen steigen. Der Himmel reißt auf wie Zeichenpapier. Blitze zucken wie zischende Peitschen. Der Salzwind schreit zornig über dir. Die wütende Gischt weiß noch ihre Namen, die einstmals nicht nach Hause kamen. Der Wal richtete sie: die Kühnen und Harten für ihre dunklen Gräueltaten. Die Männer wurden zu Treibgut im Blau, das nun nicht mehr so stürmisch rau die Boote durcheinander wirbelt, wie Strähnen um den Finger zwirbelt. ... |
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| Kleine Gaben für dein Heute | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Gönn dir heute einen Moment ganz sacht, sei stolz auf dich, auf das, was du geschafft. Atme frei, die Seele wird entfacht, weil Dankbarkeit dein Herz nun leise kraft. Lass Druck nun zieh´n, wie Nebel vor dem Licht und halte inne, nur für dich allein. In stiller Ruh wird vieles wieder schlicht, so darf der Tag ganz freundlich zu dir sein. Und wenn der Abend still am Fenster steht, nimm Wärme mit in Herz und Hände fein. ... |
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| Durch mein Fenster | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Es klopft. Ein Freund schaut durch mein Fenster. Ich zöger. Suche nach mir und denke: Es sind ja nur ein paar Schritte bis zur Tür. Mein Lächeln, abgelegt, hängt noch an der Garderobe. Dem Spiegelbild fehlt ein Gesicht. Wer bin ich ohne? Ich könnte meine Mitte zeigen, die Lebenssplitter, ... |
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| Der Blinden ihr trauriges Lied 1800- 1900 | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Blindenschulen in den Jahren 1800 – 1900 Historien - Gedicht. ----------------- Gedicht - Nr. 1237 ----------------- Wohl denen die Gesund, die, Sehen, Hören Riechen und Fühlen können. In früheren Zeiten weggesperrt, führten sie ein karges, freudloses, hartes Leben mit oft schwerer Arbeit unter strenger Zucht - ohne Freude und Hoffnung. Blinden - Schulen Der Tag begann mit einem Gebet und einem Lied der Hoffnung. Dann folgte strenge Zucht- ein karges Essen – harte Arbeit - Unterwerfung. Ein Leben ohne Freude – Liebe – Zärtlichkeit - Hoffnung ... |
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| Die Waage des täglichen Lebens! | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: www.gedichte-leitheim.de Historie, Kunst, Literatur, Geschichte - Beiträge. Gedicht - Nr. 1233 von 1488 Gedichten Auf goldenen Schalen ausgebracht was Freude Kummer oft gemacht. Wollt wissen war es gut das Leben? War`s unrecht da viel Leid zugegen? ------------- Auf linker Seite eingebracht all das was recht viel Leid gemacht. Auf rechter Schale aufgelegt ... |
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| WEF 2026 | Katzenovia | |||
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Vorschautext: *** Ein Dorf wird wieder zugemauert, mit Möchtegerns und den Begierden, sie zeigen sich mit ihren Zierden der Weltwirtschaft, die sich belauert. Sie fahren an mit ihren Trossen. Politiker und die Vasallen sich präsentieren in den Hallen, bejubelt nur von den Genossen. ... |
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| Müßiggänger | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Müßiggänger Was wäre der Mensch ohne Bequemlichkeit? Nur eine Schönheit in eigenem Spiegel? Wie käme er jemals zu größerer Freiheit, Schmelze er nur ständig Blei im Tiegel? Da muss man sich an Müßiggang gewöhnen, Damit man sich etwas mehr Freiheit wähle: Das Gemüt darf sich mit Lächeln versöhnen, Wo es sich ein wenig aus der Gegenwart stehle. ... |
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| Nur ruhig Blut | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Nur ruhig Blut Der Winter soll sich ruhig austoben Das ist sein gutes Recht Schon im Dezember fangen wir an den Frühling zu loben Die Natur soll ruhen verschnaufen und gar nichts tun Wir kommen schon früh genug ... |
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| Umweltschützer??? | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Umweltschützer??? Da sind sie wieder mal im Hotel, Alles hochgeheizt, überall ist’s hell, Die Türen sperrangelweit offen, Als wäre nichts klimabetroffen. Man glaubt gar nicht, wie da verschwendet, Klimaignoranz sich scheinbar nicht wendet, Weil im Haus offensichtlich an nichts gespart, Immer wieder wird neues Heizöl hergekarrt. ... |
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| Das Erbe kann warten.. [Teil 9] | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Frau Scherz startet entspannt in diesen Morgen. Nicht mit Drama, sondern mit Haltung. Kaffee in der Hand, positive Energie im Bauch, als hätte sie über Nacht heimlich mit dem Optimismus gekuschelt. Für sie ist jeder Tag ein Geschenk, manchmal hübsch verpackt, manchmal mit Beipackzettel, Warnhinweisen und dem dezenten Hinweis: „Überwindung erforderlich.“ Das Erste nach dem Aufstehen: die lila Gardinen zurückziehen, Fenster auf. „Hereinspaziert, Winterluft“, denkt sie, fast singend. Sie liebt diese Polarluft, diesen klaren, metallischen Geschmack, der die Lungen einmal gründlich durchspült und den Kopf sortiert. In der Nacht hatte ein starker Sonnensturm die Erde getroffen, ein geomagnetisches Ereignis, das geladene Teilchen tief in die Atmosphäre schleuderte. Sie kollidierten mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen, regten sie an, und ließen sie leuchten. Polarlichter. Nicht nur über Norwegen oder Island, sondern sichtbar bis nach Deutschland. Am 19. Januar 2026. Kurz, intensiv, flüchtig. Schönheit auf Zeit. Wie ein kosmisches Schulterzucken: Schaut her, ich kann auch anders. Dann greift sie zur Fernbedienung. Altmodisch, ja. Aber sie steht dazu. ARD, ZDF, Morgenmagazin. MOMA. Eine Gewohnheit wie Zähneputzen, nur mit mehr emotionalem Kariesrisiko. Und wie jeden Morgen trifft es sie. Nicht subtil. Sondern frontal. Themenauswahl wie ein Faustschlag in die Magengrube. Wieder dieses Gefühl: Bin ich die Einzige, die das so empfindet? Sie merkt, wie sich etwas in ihr zusammenzieht. Dieses leise, zähe Runterziehen. Sie schaltet ab. Abrupt. Entschlossen. „Das tue ich mir nicht an“, murmelt sie. Niemand hört es. Niemand außer der schwarz-weißen Katze, die aussieht, als hätte sie das politische System längst durchschaut und sich bewusst für Desinteresse entschieden. Niemand wird je genau wissen wollen, wie sich Frau Scherz in ihrem kleinen Alltag fühlt. Sie lebt seit Jahren im Single-Status, Fluch und Segen, wobei der Segen inzwischen deutlich in Führung liegt. Beziehungskonferenzen, emotionale PowerPoint-Präsentationen und Psychogramme? Nein danke. Sie bevorzugt klare Gedanken und ungeteilte Decken. Doch dann diese Schlagzeile. Und jetzt wird Frau Scherz wirklich wach. ... |
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| Drachen steigen | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Die Sterne tragen Trauerkleid Wie eine kosmische Weide Mir ist nach Tanzen, Singen Bis sie nicht zerklingen In all dem Chaos Erhebt sich der Mond Flammend am Firmament Und die Welt unter ihm brennt! Mit dem Blick nach unten Sieht man die Kinder lieben, lachen.. ... |
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| Winternachtmorgen | Angelika Zädow | |||
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Vorschautext: Unter blassem Mond breiten Schatten ihre samtene Decke über den Dächern aus Eine späte Kerzenflamme verlischt im Fenster eines letzten Schwärmers Die Nacht hält den Atem an während in der Ferne der Morgen lauscht ... |
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| Hart und weich | Anita Namer | |||
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Vorschautext: Das Leben formt unser Hartes, das Weiche in uns macht uns zu Menschen. © A. Namer |
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