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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Verzweiflung und Resignation Hihö
Vorschautext:
Aus der Brust manchmal im Schmerz
reißen möchte ich mein Herz.
Oh, daß nur Tränen ohne Zahl
ertränkten meiner Seele Qual.

Wohin fliehst du Zeit in Windeseile?
Bliebst du zurück nur eine Weile,
nähmst die Erinnerung mit dir
und ließest, was du fortnimmst, hier!

Wie viele Hiebe harter Ruten?
Wie viele Wunden müssen bluten
...
Unter Kirchenglocken Hihö
Vorschautext:
(Wider das Frohlocken der Pharisäer)


Unter verstaubten Kirchenglocken
sieht man Gläubige kläglich hocken,
während ein „Ausgewählter“ trocken
von der Kanzel darf herunterzocken.

Fehlte noch, daß der „Gute“ in der Nächte Tiefe
mit kleinen ahnungslosen tumben Buben schliefe.
„Nix da, war da!“ ruft man. „Ich kann’s verbriefen!“
Wie viele auch hinter Klostermauern Hilfe! riefen.
...
Seht ihr …? Hihö
Vorschautext:
Seht ihr wie sie IHN verstoßen?
Seht ihr wie man IHN verschmäht?
Seht ihr nicht ihr Reichen Großen,
wie es um sein Leben steht?
Seht ihr nicht ihr Reichen Großen,
wie er mit dem Kreuze geht?

Schuldlos ER für uns gestorben,
eine Dornenkron’ am Haupt.
Ach wie seid ihr doch verdorben,
daß den Mantel ihr IHM geraubt.
Ach wie seid ihr doch verdorben,
...
Katze Minchen will Mäuse fangen Doris Grevesmühl
Vorschautext:
Minchen Appetit auf Mäuse hatte,
sich darum in den Wald aufmachte.
Als es raschelte in einem Gebüsch,
legte sie wartend auf die Lauer sich.

Doch ließ sich lange kein Mäuschen sehen
und Minchen wollte gerade gehen,
als aus dem Gebüsch ein Grunzen erklang,
was Minchen doch sehr bekannt vorkam,

denn so machten auch die Schweine daheim,
aber das konnte ja unmöglich sein,
...
Ein neues Kleidchen für Anja und die Äffchen Anke Dummann
Vorschautext:
Anja benötigt unbedingt ein neues Kleid.
Doch immer wieder soll sie anziehen das Alte.
Das Kleid hat schon Löcher, die es nicht mehr lohnt zu stopfen.
Aber heute ist ihr grosser Tag.
Sie geht zum Schneider und dieser hat Macht. Aussuchen darf sie sich endlich ein Kleid.
"Das schönste muss es nicht sein, sagt sie zum Schneider! "
"Wichtig ist nur, dass es passt!"
Doch niedliche kleine Äffchen tanzen
Um sie herum, die fordern auch ihr Recht und das kleinste ist am gierigsten. Da kann der Schneider nicht
widerstehen.
Schon bekommt es das schickste von
allen. Und das Äffchen ist so glücklich .
...
Lippenstift an deinem Kragen Ewald Patz
Vorschautext:
Lippenstift an deinem Kragen
und im Auto blondes Haar,
manchmal hatt` ich die Vermutung,
aber jetzt ist es mir klar.

Du betrügst mich schon seit Jahren-
bis jetzt war es ein Verdacht,
aber heute die Indizien
haben ihn komplett gemacht.

Pack die Sachen und verschwinde,
ich will dich nie wiederseh`n,
...
Die Schlepper reiben sich die Hände Ewald Patz
Vorschautext:
Die Schlepper reiben sich die Hände,
denn die Blockade ist zu Ende.
Deutschland ruft erneut :willkommen!
erneuter Zuzug hat begonnen.
Mit Brandstiftung hat man ganz leicht
das eigentliche Ziel erreicht.
Des Windes Hauch Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Des Windes Hauch

Noch hält der Traum die Zügel fest,
Die Nacht umklammert ganz mein Herz.
Das ist beileib' kein Friedensfest,
Wenn tief innen Erinnerungsschmerz.

Dann streicht mir doch des Windes Hauch
Verstohlen über mein Gesicht,
Erkühlt sogar den nackten Bauch
Und bringt den Augen wieder Licht.

...
Shakespeare Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Shakespeare

In der Sprache urheimisch zu sein,
Findig auch mit völlig neuen Wörtern
Und dort einsam suchend ganz allein,
Bei sich jenen Sprachkosmos erörtern,
Der das Sein grundlegend neu erschaffen hat,
Das Menschliche dem Einfachen vertraut musst' werden lassen,
Wo danach nichts als die vererbte und gebrauchte Zweitbettstatt
Das eigene Leben wirklich nicht mehr konnte fassen,
Die Sommernacht im Traum verwirrte die Ursachen,
Der Widerspenst'gen Willen lustbietend zu zähmen,
...
In meinem Herzen! Tanja Wagner
Vorschautext:
Schützend neigen sich die Äste,
wie die Hand des Herrn.
Aus der Ferne blickt herab
ein heller Abendstern …
So, als ob die Welt sich beuget,
sehend auf das Grab,
wo ein Herz schläft, das mich innig,
liebevoll umgab.

Still und friedlich schlummern Blätter
auf dem kalten Stein.
Sehnsuchtsvoll steht dort geschrieben:
...
Meine Brücke Helga
Vorschautext:
Du bist gegangen,
eine Ära ist vergangen,
nur in meinem Sinn entstand,
eine kleine Brücke,
über diese liefen dann,
Küsse, Tränen, stundenlang.

Tief in meinem Herz verborgen,
sichtbar nur für mich allein,
führt sie über`s Meer aus Tränen
und dem Tal der vielen Sorgen.

...
Der Weg Frank Dörfl
Vorschautext:
In nirgendwo oder ans Ziel , aber wie soll er gegangen sein. Und aus sehen , wen man Inbegriff. Schon einen falschen , oder nicht seinen eigenen geht ? Das braucht man Erfahrung oder eine Strake hand . Die einen an der Hand nimmt , und uns zu führen . Oder willens Stärke und wahrscheinlich auch . Er Kenntnis, aber wer sagt über Haupt was. Falsch oder richtig ist , den man kann auch auf sein Herz hören. Den das ist dann der richtig Weg weißer.
Georg Klaus Lutz
Vorschautext:
Wie war das Leben von Gott einmal! Als er einfach
nur Georg hieß. In den Zeiten wo er als Monteur
tätig war. Und sich so seine Brötchen verdient hat.
In den Zeiten wo er an Stränden lag, für Monate. Und
sich so einen klaren Kopf bewahrt hat. In den Zeiten
wo er um die Welt gereist ist, für Jahre! Und sich so
sein Wissen erworben hat. In den Zeiten wo er allmächtig
wurde. Einfach in dem er seine Freiheit geliebt hat!


Wie war das Leben von Gott einmal! Als er einfach
nur Georg hieß. In den Zeiten wo er als Künstler tätig
...
Die Zwerge Klaus Lutz
Vorschautext:
Der Clown liegt im Bett! Kann nicht mehr über
Schokolade nachdenken. Und über die Wahrheit
des Lebens. Er sucht wieder nach Kraft. Um einen
Kuchen zu backen. Und der Welt die perfekten
Spaghetti zu kochen. Um dann im Zirkus der
Zwerge zu sein. Als der König der Köche. Der
in der Manege steht. Und jeden zu einer Suppe
einlädt. Und etwas Freude gibt. Und die Zwerge
wachsen lässt.

Der Clown sitzt am Tisch. Blättert in einem
Katalog mit Tassen. Sieht aus dem Fenster. Malt
...
Das Fenster Klaus Lutz
Vorschautext:
Sprache ist wenn Gott spricht. Also habe
ich noch nie Sprache gehört. Sagte er sich!

Denken ist wenn Gott denkt. Also habe ich
noch kein Denken erlebt. Sagte er sich!

Leben ist wenn Gott lebt. Also habe ich
noch kein Leben gesehen. Sagte er sich!

Liebe ist wenn Gott liebt. Dann sah er klar.
Was der Mensch ist. Und die Liebe!

...
Regen rinnt.... Soso
Vorschautext:
Von des Bergeshöh' der Regen rinnt,
er rieselt durch Gestein und Sand
ein Rinnsal erst, ein Bach entspringt,
fließt durch Städte, Land und Flur,
schlangengleich durch die Natur,
ist zum reißend Fluss erwacht.
Wasser ihm das Bett gemacht,
Pappel, Weide und der Erlenbaum
fühlen sich sehr wohl am Ufersaum.

Der Fluss labt auch das Tier am Uferrand
treibt durch saftig grünes Auenland,
...
Garten der verlorenen Seelen Anke Dummann
Vorschautext:
Im Garten der verlorenen Seelen regiert der König der Gerechtigkeit.

Lügen und Intrigen verweigert er diesen friedvollen Ort.
Wunderschöne Friedensrosen blühen das ganze Jahr.
Kleine Enttäuschungen halten sich an den Händen und wünschen sich dort niemals fort.

ES ist ein Ort, an dem den ganzen Tag
ein strahlend blauer Himmel scheint und es eine Sonne gibt, die niemals weint.
Schiller Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Schiller

Verwachsene Organe in des Körpers Räumen
Und doch ein freiheitliches und klares Gemüt,
In dem sich Sprachgebilde geistig aufbäumen,
Weil in Weimar der Deutschen Dichtergeblüt.

Hat jemals ein Dichter, voll von inneren Leiden
So wunderbar umfassend das Menschsein erfasst,
Wo die Neigung sich von der Pflicht konnt' scheiden,
Man Tyrannen entlarvt, weil man Menschen nicht hasst?

...
Nestflüchter Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Nestflüchter

Sie lebten in einem großen Haus
Und wurden dort alt und älter.
Sie wollte aus den Zimmern raus,,
In denen es ihr fröstelnd kälter.

Er mochte dagegen die kalte Luft,
Das Atmen ging dort leichter.
Doch ihr verging so jegliche Lust,
Die Freuden wurden dort seichter.

...
Der Schwester unerfüllbare Pflicht Hihö
Vorschautext:
(oder: die sarkastische Sicht eines ewig Gestrigen)


Gleich hinter finstren Kerkermauern
sollt’ er um seine Schwester trauern?
Nicht mehr frei für alle Zeit
will sie ein Leben nun zu zweit.

Doch wirft er weg die tumben Sorgen;
Bei ihrem Mann ist sie geborgen.
So hofft er denn für gleiches Blut,
daß sie auch selbst ihr Bestes tut:
...
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