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| Titel | Autor | |||
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| Regen | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Klopf, Klopf! Der Regen tropft. Zuerst auf das Blätterdach mit seinem Geäst, Darin versteckt – ein Ei im Nest. Darunter ein Tier – es springt von Ast zu Ast, Ein Eichhörnchen vielleicht – es springt mit großer Hast. In der Baumhöhle sitzt eine Maus, Traut sich bei dem Regen nicht heraus. Klopf, Klopf! Der Regen tropft. Kinder springen in die Pfütze, ... |
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| Eine Blume | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Eine Blume – rot wie Feuer, Gefangen hinter altem Gemäuer. Ihre Blüten schimmern nur blass, Verfärben sich immer dunkler vor Hass. Die Blüten hängen schlaff herab, Sterben bald gänzlich ab. Eine Berührung reicht aus zum Erblüh'n, Hoffnungsschimmer zu versprüh'n. Hoffnung – dass Ehrlichkeit nicht stirbt, Im Herzen der Menschen nicht gefriert. Hoffnung auf einen Wegbegleiter, ... |
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| Witwenvogel | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Schwarz getränkt ist das Gefieder, Deutlich hörbar die wehklagenden Lieder. Sitzt gebannt zwischen dem Geäst, Immer spürbar das zu wärmende Nest. Der Körper im Innern so leer, Die Seele wie ein Stein so schwer. Hass projiziert sich auf die Brut,Trauer verwandelt sich in Wut. Ohne des Lebens würdig zu sein, Erfährt die Brut unendlich Pein. Kein Leben zu hören ist nun mehr, Zurück bleiben die Hüllen leer. ... |
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| Die Blüte des Lebens | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Die Blüte des Lebens – schwarz und verdorben, Das Kind im Innern für immer gestorben. Die Gefühle so real, verankert so tief. Was bleibt, ist der Hass – schwarz und intensiv. Die Straßen sind leer, so wie mein kaltes Herz, Die Emotionen gefroren, um zu verhindern den Schmerz. Wie Kreide – das Gesicht so bleich, Mit Narben verziert und trotzdem butterweich. Die Blüte des Lebens – schwarz und verdorben, Das Kind im Innern für immer gestorben. ... |
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| Winterwind | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Hier sitze ich nun im Winterwind, In der Luft liegt der Duft von Zimt. Flocken tanzen vor meinen Augen, In der Ferne höre ich das Gurren von Tauben. Schreite langsam durch die schneebedeckten Wälder, Mit jedem Schritt scheint es zu werden kälter. Der Winterwind vollführt einen eisigen Tanz, Verschmilzt dabei mit dem Abendglanz. Schneebedeckt sind alle Bäume, Nun ist es Zeit für eisige Träume. ... |
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| Gelogen | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Gelogen – waren deine Worte Gelogen – denn du bist von derselben Sorte Gelogen – die Momente zu zweit Gelogen – die verstrichene Zeit Gelogen – die Gefühle voller Wärme und Leidenschaft Gelogen – die aufgewandte Kraft Gelogen – war alles von dir Gelogen – das Gefühl von wir |
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| Erwecke mich aus meinem Traum | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Sitze auf einer Bank, Fühle mich schon ganz krank. Sehnsucht breitet sich in mir aus, Emotionen nehmen ihren Lauf. Verzweiflung spüre ich Tag für Tag, Weil ich dich im Herzen mehr als nur mag. Kann dir nicht sagen – ich liebe dich, Weil die Angst da ist, dass alles zerbricht. Angst, deine Nähe nicht mehr zu spüren, Dich zu berühren. Angst, nicht mehr in deine Augen zu blicken ... |
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| Schweigen | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Schwarze Flügel breiten sich aus, Wobei die Zeit nimmt ihren Lauf. Ihr Gesicht wird immer blasser, Als sie landet vor dem Wasser. Schwarze Haare weh'n im Wind, Die Dunkelheit macht sie fast blind. Setzt sich auf den kalten Stein, Fühlt sich immer mehr allein'. Das Funkeln ihrer Augen erlischt immer mehr, Will nicht wahrhaben, dass es schmerzt so sehr. Tränen sammeln sich in ihren Augen, ... |
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| Meereskuss | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Das Meer schlägt gegen hohe Klippen, Im Mondlicht leuchten ihre Lippen. Kalte Tropfen spritzen auf die Haut, Dabei zu hören ein erschreckter Laut. Blaue Augen seh'n sich an, Zieh'n sich gegenseitig in den Bann. Eng umschlungen sitzen sie da, Können kaum glauben, dass es endlich ist wahr. Schwarze Haare weh'n im Wind, Die Schwärze der Nacht macht sie fast blind. Spüren gegenseitig ihren Atem, ... |
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| Der Spaziergang | Allie Winterwolf | |||
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Vorschautext: Blättergewirr geschmückt mit moosbedecktem Stein, Viele Blätter schimmern fast rot im Abendschein. Ein langer Weg bedeckt mit Kies und Erde, Am versteckten Bach sind zu seh'n die Waldpferde. Im eisblauen Wasser werden gespiegelt ihre Liebe und ihr Mut Und der unsichtbare Kampfgeist der in ihnen ruht. Immer bereit zu halten Wacht, Sich zu beschützen Tag und Nacht. Graue Mähne, weißes Fell, Leuchten im Licht des Mondes ganz hell. ... |
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| Zwei Seelen, ein Schicksal im Alter | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: Zwei Seelen, ein Schicksal Der Wind hat nur leicht noch im Ahorn geblättert und trägt dann das Rauschen zum Fenster herein. Im Hof, ganz allein, sitzt du still auf der Bank, wie von allen vergessen. Der Weißdorn in diesem Jahr ist verblüht, die Blüten schwirr'n wirr durch die Luft, setzen müde sich dir nun ins eisgraue Haar. Im Hof ringsherum -Fliederduft. Früher, als alles noch anders war, hatten wir zwei kein gleiches Geschick. Jetzt sitzt, immerzu ohne Sang und Klang, im Zimmer bei mir, das Elend bereit, wie bei dir auf der hellblauen Bank. Und ein Pfingstfest ist überall heut. Doch ich träume dahin, wie ein bockiges Kind, von dem Leben, das einst mich voll Stimmen erftreut' , während dir heut der Wind dein Erinnern, ganz lind, in die Streublumenwiese streut. Lisa Nicolis |
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| Blumen aus Lärm | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Zuerst ist da nur das Warten, eine Stille mit angehaltenem Puls. Dann schießt Licht hoch in Stößen. Kurze Architekturen aus Hitze schneller als ein Gedanke. Blumen aus Lärm, ... |
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| Der verlorene Vogel | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ein Vogel aus Glas erhebt sich in grenzenlosem Nass. Er sucht ein Nest aus Licht und Ruh, doch jeder Zweig zerfällt im Nu. Ein Kompass ohne Norden verirrt sich in verlornen Worten. Er kreist um einen bleichen Traum und löst sich auf im leeren Raum. Ein Garten ohne Tor verspricht dir Frieden – ... |
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| Himmlischer Beistand | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Du bist ein Engel, der mir beisteht während mein Leben langsam vergeht, der meine Ängste kennt, sie versteht, innere Wahrheiten nicht verdreht, der in Freud und Leid stets zu mir steht im Herzen anlegt ein Blumenbett, wo die Rose der Liebe aufgeht. Die Liebe zwischen uns nie vergeht, seit Anbeginn des Lebens besteht. |
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| Der Anwalt. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Der Anwalt ist ein Spiegel der Rechtwißenschaft. |
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| WUNDER SIND WAHRE WIRKLICHKEIT | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Wir haben gelernt dem Verstand zu vertrauen weil er laut . Lausche dem Geist in dir, der uns geschenkt. |
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| Beikraut | Meteor | |||
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Vorschautext: Unkraut zurecht Beikraut, weil es nur bei sich schaut, sieht sich nicht verkehrt, sich ihr Dasein so erklärt: Hier bin ich also wachs' ich! Befolge, was mir mitgegeben. Moral und Ethik kenn ich nicht, mein Auftrag heißt zu leben... |
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| Das Einwegglas | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Bist du im Regal ein stiller Gast, ein Etikett, das niemand liest, ein Farbton, der nicht in Ordnung passt, obwohl du leuchtest, wenn man’s sieht. Nein – du bist ein Einwegglas, so klar, so fein, so leicht zu brechen, gefüllt mit Hoffnung, schwer von Maß, geleert von Händen, die nicht sprechen. Und achtlos wirft man dich hinaus, wenn man den Durst an dir gestillt; ... |
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| Es grünt so grün ... | Meteor | |||
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Vorschautext: Wer ein Detail entdeckt, was dem Kritiker ein Defekt, für einen selbst ist's perfekt, sieht Einzigartigkeit versteckt. Der Plan aller Naturkreation lässt die Ergebnisse offen, zielt auf stetige Neudekoration, will auf bunte Vielfalt hoffen. So mutiert und rekombiniert alles angepasst ans Umfeld, ... |
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| Wenige Worte genügen | Doris Grevesmühl | |||
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Vorschautext: Dem Mecklenburger wird nachgesagt, dass er mit Worten spart. Viele Worte braucht er auch nicht, denn wenn er spricht, kann er mit wenigen Worten sagen, wofür andere brauchen Tiraden. |
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