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| Titel | Autor | |||
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| Das Herz gebiert | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Das Herz gebiert Das Herz gebiert den Freudentag, Selbst wo die Welt in Grau geflutet, Man sich gar nicht erheben mag, Weil man sich halt nicht gerne sputet. So bleibt die Zeit der Zweisamkeit, Mit der sich Glück ins Leben wagt, Zur Liebe zwei Menschen bereit – Probleme werden jetzt vertagt… ... |
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| Krank, aber lustig | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Der Bauch tut weh, die Nase läuft, die Stirn so heiß, der Kopf ganz schwer. Der Rücken brennt, man flucht und säuft, doch lachen kann man immer mehr. Die Füße tun weh, der Arm zuckt wild, der Zeh verzieht sich wie ein Strich. Der Magen grollt, man bleibt nicht mild, die Krankheit tanzt – man lacht zugleich. Die Hustenattacken kommen schnell, der Schnupfen prickelt bis ins Ohr. ... |
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| Melancholia | Sven Stroh | |||
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Vorschautext: Und manchmal ist es einfach zu viel Weitläufiges Ganzes, schwierig subtil. Die Komplexität vom endlichen Sein Suchend ein Platz, im weltlichen Schein. Verloren im Sog der Grenzen der Zeit Noch so viel zu tun, im Herzen bereit. Die Kräfte gebündelt, Aufwand enorm Dem eigenen Leben die passende Form. Ein einsamer Weg, die Schritte sind schwer An einem Ort Elend, und dort elitär. ... |
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| Hoffnung im Herzen | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ein Mädchen sitzt im Schattenraum, ihr Herz ist müde, schwer und klein! Ich leg ihr still die Decke kaum und sag: “Du musst nicht einsam sein“ Die Tränen fallen in den Schoß, ihr Blick verliert sich fern und nah. Ich setz mich neben sie und hoff´, dass sie spürt: Ich bin für sie da. Sie atmet leise, zitternd, sacht, doch lässt mich langsam an sich ran. ... |
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| Drittes Auge.. | Blaue Blume | |||
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Vorschautext: Gesprungen schillert mir der Wolkenturm Wolken zieh‘n vorbei oft im Sturm Deiner Anmut gleich.. das Meer ward Teich Schwärze gesprungen Dahinter? Dein Yin in meinem Yang Verführend still ist heut‘ der Weltgesang Was heut‘ liegt hinter Wolken verborgen Erschließt uns die Sonne von Morgen Nachts dann wenn Dämonen wüten Und die Seel‘ dämmrig müde weilt ... |
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| Tiefe Fußspuren im Sand | Thomas | |||
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Vorschautext: Bald dreißig Jahr ist es her, ich lag im Urlaub hier am Strand, der war so breit, fern war das Meer, heut' ist er nur ein schmales Band. Damals war ich ein junger Spund, von der Last des Lebens befreit, die Zeit machte den Strand schmal und mich machte sie von schlank zu breit... Klimawandel begreifbar hier, der Meeresspiegel steigt und steigt, ... |
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| Der Fischerjunge | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Gerade hatte ich einen Traum, ich war allein am Meer. Nur Möwen, Wellen, weißer Schaum, - kein Plastikmüll und Teer. Ein Fischerjunge kam vorbei, er war aus Warnemünde. Er zog mich liebevoll ins Boot, das hatte seine Gründe. Das Leuchtfeuer und das Abendrot schien nur für uns allein. ... |
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| Taffe Frauen wehren sich | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Sie hat so hübsch geformte Beine und einen Hintern wie Je Lo. Strümpfe trägt sie meistens keine. Die Stretch-Jeans formt ihren Popo. Die weiße Bluse steht leicht offen, ein wenig Busen schaut heraus. Das lässt die Männerwelt gern hoffen, doch sie macht sich nichts daraus. Eilig läuft sie durch die Straßen, die Business-Mappe unter dem Arm. ... |
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| Unerschütterlich | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Was immer auch passiert, ich habe viele Leben. Und selbst, wenn ich mal fall, ich werde mich erheben. Der Weg mag steinig werden, doch ich bleib niemals stehn. Ich werde durch die Dunkelheit bis ganz nach vorne gehen. Ich blicke nicht nach hinten, was war ist längst vorbei. ... |
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| Ein weißes Schaf | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Er sagt ihr, sie sei zu brav; da fühlte sie sich wie ein Schaf und so begann sie, schwarz zu denken - sich einem andern zuzuwenden. Belämmert staunt er hinterher ... brav scheint sie ihm nun gar nicht mehr. * (C) Ingrid Bezold |
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| Eisvogels Flug | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Der Eisvogel sang Liebeslieder nicht sehr geschmeidig, aber heiter. Er straffte schillerndes Gefieder - da fühlte er sich viel befreiter. Im Sturzflug peilte er sie an, um sie beglückt fest zu umschlingen. Die Vogelfrau erschrak; doch dann begann sie zögernd, mitzusingen. Doch das Duett klang irgendwie nicht tönend– vielleicht lags daran, ... |
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| Die Bastei im Nebel | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Ein kleiner Augenblick wird groß auf eine zauberhafte Weise. Ich lass ihn sachte wieder los im Abenddämmerlicht ganz leise. Das Bild brennt tief sich in die Sinne. Bizarre Urgewalt vor mir. Vor dieser Mystik halt ich inne. Welch Glück - ich stehe heute hier. * (C) Ingrid Bezold |
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| Du bist es ... | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Du bist es…. der meiner Augen Worte liest mich schweigend umarmt mir mein Starkseinwollen aus der Schulter klopft die Stirnfalten glättet den frischgebrühten Kaffee bringt in meinen blutleeren Momenten Du bist es…. der mich kennt ... |
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| Der alte Turmbläser... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Der alte Turmbläser! Die alte Holztür zum Turm knarrte als er sie öffnete. Das mühselige Treppensteigen war er leid. Alt geworden begann er nach oben zu steigen. Ein leztesmal würde er in das Land hinein trompeten. Ein letztes mal. Als er oben ankam,war er aus der Puste. Er setzte sich. Es war ein milder Abend. Langsam zog sich die Sonne zurück. Als die Turmuhr schlug, stand er auf. Er stellt sich unter dem Steinbogen und spielte. ... |
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| Sehnen | Helga | |||
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Vorschautext: Ich ziehe rastlos durch die Welt, ohne Ziel und ohne Geld, mein Leben ist so öd und leer, ich finde keine Liebe mehr. Die Wege führ`n durch Feld und Wald, ich bin so traurig, mir ist kalt, durch den Tann erspäht mein Blick das Wild, ein Augenblick, der leise stillt. Ach, ihr hohen alten Bäume, die ihr steht auf weiter Flur, ... |
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| Pollenflug | Günter Van de Linde | |||
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Vorschautext: Es ist wieder mal so weit, Pollen fliegen heimlich leise. Unbemerkt in deine Nase und dann zieh´n sie ihre Kreise. Augen brennen, Augen tränen. Nase läuft wie´n Wasserfall. Taschentücher dutzendweise. Typisch Pollenüberfall. Und du hustest und du prustest, Töne wie in Dur und Moll. ... |
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| Kaffeezeit | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Ein Stück vom Kuchen Allerlei, gönn' ich mir "nachmittags um drei", denn jeden Tag zur selben Zeit, steht der Kaffee schon bereit. Überall im ganzen Haus duftet's wie in einer Bäckerei. Heute lockt der Apfelstrudel, noch warm, ich ess' davon gleich zwei. ... |
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| Ach, du kriegst die Tür nicht zu! | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Bei der Pendeltür gibt man sich nicht wie üblich die Klinke in die Hand, sie schwingt weit auf vor deinem Gesicht, dann zu, schwingt sich aus, dank Pendelband. Menschen fallen mit der Tür ins Haus, oder rennen offene Türen ein, doch manchmal in der Hektik, oh Graus, schlägt die Tür ihnen den Schädel ein. |
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| Wieder steht die Stadt still (2) | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Kein Buss fährt heut, kein Zug, keine Tram, weil wieder Streik im Lande kam. Ich steig aufs Rad im Morgenlicht, zur Arbeit fahr ich froh und schlicht. Der Wind weht mild, der Himmel klar, als wär es schon der Frühling gar. So roll ich leicht durch Stadt und Zeit, und lass den Ärger streikbereit. Die Räder surren, Tritt für Tritt, der Morgen atmet leise mit. ... |
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| Wortlose Botschaften von höchster Aussagekraft | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Zum Beispiel Ein mitfühlender Blick Ein tröstlicher Händedruck Eine liebevolle Umarmung Eine versöhnliche Geste Ein verständnisvolles Lächeln Eine respektvolle Berührung Ein aufmunterndes Augenzwinkern Eine warmherzige Ausstrahlung Eine aufmerksame Zuwendung |
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