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| Titel | Autor | |||
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| Stolpersteine | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Sie können viel Chaos bringen Davor fürchtet man sich Frakturen können die Folge sein So ein Ergebnis ist gemein Kannst ihnen auch ausweichen Das kostet zusätzliche Kraft Hör einfach auf dein Herz Vermeide unnötigen Schmerz Ich nutze sie gerne als Bausteine So kann Neues entstehen ... |
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| Ein Flitz | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Mit einem Flitz und einem Bogen, sind wir früher durch’s Land gezogen. Sie hatte einen Flitz, er überspannte den Bogen. Nach vielen, süßen Küssen, lag uns die Welt zu Füßen. Gerne mieden wir ... |
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| Das Ende eines langen und glücklichen Lebens | Elisa Schorn | |||
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Vorschautext: Der Wind erzählt es, und die raschelnden Blätter im Wald. Der laubbedeckte Boden flüstert leise. Die Vögel haben ihren lustigen Gesang eingestellt. Selbst die Enten im See treiben regungslos im Wasser. Perlen glitzern auf ihren Federkleid, schimmern wie Tränen. Das alte Käsebäumchen lässt traurig seine knarrenden Äste hängen. Käsewürfel warten verzweifelt gefunden zu werden. Die kleinen Pfotenabdrücke im Sand sind verschwunden. Nie wieder kehren sie zurück. Geblieben sind sie im Herzen, wo sie mit ihren wunderschönen Erinnerungen den Schmerz erträglich machen. Die Traurigkeit, eines Tages, in dankbare Liebe verwandeln. Sommerland weint, um sein bezauberndes Fellkind. Doch zwischen all den Tränen spannt sich ein bunter Regenbogen den Weg in den Himmel. Ein letzter Blick aus treuen wachen Augen und die Reise ins Regenbogenland beginnt. ... |
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| Streit ohne Worte | Cora Hepp | |||
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Vorschautext: Stunden davor geh ich's noch durch in meinen Kopf, Doch siegt zum Ende hin dann doch nur der Trotz. Auge zu Auge, Worte gegen Worte, und kein Ende. Egal wie ich will und versuche unser Gespräch macht keine Wende. Worte die gesprochen werden sollten, die wir ruhig und bedacht angehen wollten. Alles was als Text festgehalten wurde, liegt nun schwer auf wie eine Bürde. Eine Welle die wir sein hätten sollen, doch Meinungen die nicht zusammen kommen wollen. ... |
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| Die neue Sekretärin | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Die Hausherrin ist schlecht gelaunt und schenkt sich Kaffee ein. Schon wieder eine neue Sekretärin, das kann doch wohl nicht sein... Weil sie die Affären ihres Mannes nicht mehr ertragen kann, vertraut sie sich, beim Frühstück, ihrer jungen Haushaltshilfe an. "Stellen sie sich mal vor, Anne," erzählt sie ganz ungehemmt, ... |
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| 424 | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich habe 424 Freunde. Sie wohnen alle nirgends hinter Glas. Ich teile jeden Morgen meine Träume. Doch weiß ich nicht, wer sie auch wirklich las. Wir schicken uns so rote, kleine Herzen. Sie schlagen auch im hellsten Leuchten nicht. Wir überspiel‘n die Einsamkeit mit Scherzen. Das Lächeln klebt uns leblos im Gesicht. Ich schreibe: “Kannst du noch ein wenig bleiben?“ Ein grüner Punkt verspricht mir Gegenwart. ... |
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| Die da oben – wir da unten (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: Auf den Hügeln unserer Heimat… wo der Wind kalt, rau und eisig, durch unsere Heimat zieht. Werden Reiche immer reicher… Arme die kein Staat mehr wirklich sieht. Der Staat spart bei den Schwächsten… die sich nicht wehren können, nimmt den Armen ihre Hoffnung… nennen Reformen ihr Programm. Reformen… die das Volk arm sparen, doch ihre Konten, füllen sich… bei Regierungen, Eliten und Beamte, ... |
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| Der lerzte Herbst | Thomas | |||
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Vorschautext: Weil dieser Herbst der allerletzte ist und der Frühling nun nicht mehr blühen wird, weil du - Natur - verbraucht und müde bist, sind wir Menschen plötzlich geschockt, verwirrt. Bis heute konnten wir dich doch immer, fortschrittlich aussaugen, schröpfen, plündern und immer gab's einen Hoffnungsschimmer, der uns stets Hoffnung machte, uns Sündern. In dieser falschen Hoffnung gefangen, schritten wir stets marodierend voran, ... |
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| Das Leuchten | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Es ist Jeden Tag da Wir brauchen es Alle Du und ich Freund Kalle Haben wir Zeit Auf das Leuchten Zu achten Ist das Licht ... |
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| Der Badeanzug | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Ein Spitzen Modell in türkis. Sie trug ihn sehr gerne. Er war immer im Gepäck, sogar in unendlicher Ferne. Mit Ihm am Pool, alles super perfekt. Glücklich lächelte Sie, in der Hand ein Glas Sekt. Die tollsten Paparazzi, stets dicht an ihrer Seite. ... |
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| Hoffnung | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Ich sitze alleine am Pool, das Frühstück war sehr lecker. Der Wind bläst aus Nordost, hatten wir früher besseres Wetter? Schlechtes Wetter gibt es aber nicht. Drum nehme ich ein Handtuch, mummel mich ein. Ich lächle und schreibe, hoffe auf fröhlichen Sonnenschein. Mein persönlicher Sonnenschein, ... |
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| 56 Jahre in Deutschland... | Talat Özgen | |||
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Vorschautext: 56 Jahre in Deutschland... Nach innen und nach außen brennt eine Sehnsucht, die niemals endet, nicht enden will – auch nach 56 Jahren nicht. Sie hinterlässt eine Spur aus Enttäuschungen, tiefen Schmerz und verblasste Hoffnungen. Auf dem steinigen Weg zu einer zweiten Heimat – ob er ans Ziel führt oder nicht, wird die Zeit zeigen. ... |
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| Stigmatisierung | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Sobald sie ihn von Weitem sehen, drehen sie sich demonstrativ weg, weichem einem Blickkontakt aus. Sein Gruß wird nicht erwidert, seine Ansprache wird „überhört“. Er wird für Luft erklärt, willentlich übersehen, wird keines Blickes gewürdigt. Unsichtbare Mauern werden hochgezogen, ... |
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| Das ist Käthe | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Vor mir sitzt ein Hündchen, so süß und noch so klein. Ich streichele das krause Fell. "Du musst Käthe sein!" Das kleine Schwänzchen wedelt, sie beschnuppert meine Hand. Lange sind wir nicht allein, Ellen kommt schon angerannt. Zärtlich nimmt das Mädchen den Welpen auf den Arm, ... |
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| "Geister der Vergangenheit" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion – Wohin nur mit Erinnerungen, die sich ihm aufdrängen, ihn Tag und Nacht heimsuchen, ihm den Schlaf rauben, seine Seelenkraft schwächen, ihn bis aufs Mark auslaugen, tiefsitzende Ängste schüren? Geister der Vergangenheit, sind nicht totzukriegen. Sie besetzen seine Seele, ... |
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| Kein Internet | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Heute gibt es kein Internet, das hat`s noch nie gegeben. Ich habe es so oft probiert und es nun aufgegeben. Mein Mann schaut gerad´ nach. Die Fritz-Box steht auf Störung. Mein Tagesablauf ist gestört, - ich äußere Empörung. Nun fragt mich mein Ehemann, "kannst du mir dein Handy geben? ... |
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| Sein Verhalten ist nicht einzuordnen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion – Junger Mann ist „mundfaul“, spricht, wenn überhaut, meist in Halbsätzen. Er nuschelt vor sich hin, lässt so gut wie immer Standardsätze vom Stapel. Wörter muss man ihm regelrecht aus der Nase herausziehen. Er brabbelt er vor sich hin, ... |
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| Unter weißen Flügeln | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Dörfer sitzen wie Nester in den Astgabeln der Täler. Der Wind zupft Rauch aus den Schornsteinen, rupft das warme Futter in grauen Büscheln aus den Häusern. Die Fenster werden dunkel. Schnee sammelt sich ... |
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| Fatal Morgana | Meteor | |||
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Vorschautext: inmitten einer flirrenden Schleierstase zeigst du dich mir bist für mich die erträumte Oase mein rettendes Liebeselixier heiß brennt auf mir der Wüstensand dein Pheromon ertränkt die Dürre letzter Wille streckt meine Hand auf dass sie deine Haut berühre Verlangen wird unmenschlich ... |
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| Ein Bleistift hat Fragen | Doris Grevesmühl | |||
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Vorschautext: Ein Bleistift lange in einer Schale lag, darüber auch sehr traurig war, fragte sich, was ist denn bloß mit den Kindern los ? Sie ließen mich doch sonst nicht liegen, haben mit mir gemalt und geschrieben, doch setzt sich kein Kind mehr an den Tisch ran und nimmt mich in die Hand, Stifte sind wohl nicht mehr gefragt, seit jedes Kind ein Handy hat. ... |
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