Hier findest Du 101.097 Gedichte von 2.624 Autoren und 4.675 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| Im Unnormalen normal reagieren | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Im Unnormalen normal reagieren Krisenzeiten sind immer unnormal, Zumindest empfinden es viele so. Die Lüge ist groß, die Wahrheit wird schal, Da wäre man über Normalität wieder froh. Viele Kontakte pflegen in einem Raum, Der gegen jede Systemüberhastung. Wir brauchen Ruhe im Begegnungstraum, Der wegführt von jeglicher Überlastung. ... |
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| 1817 ....In der Obermühle | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: 1817 Mord in der Obermühle Steinensittenbach (Franken ) ( John Knittel schrieb VIA MALA aufgund dieser Gerichtsakten) Der Sägemüller war brutal Zu Frau und Kindern ein Tyrann Versoff das Geld- und allemal Stand sein Besuch bei Huren an Und er bestahl sogar die Kinder ... |
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| Wir können uns aufeinander verlassen | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Wir können uns aufeinander verlassen Komm` geh ‘mit mir durch den Tag Egal was da geschehen mag Wir packen es denn wir sind zu Zweit Und nehmen uns Füreinander Zeit Was du nicht schaffst schaffe ich ... |
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| Der einsame Schwan in der Nacht | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Dunkeln gleitet er still und klar, ein weißer Schwan, allein er war. Die Stadtlichter spiegeln sich im Teich, ein stilles Bild voller Schönheit, so weich. Die Ketten am Ufer bewachen die Zeit, der Schwan zieht vorbei in der Dunkelheit. Das Wasser liegt ruhig, die Nacht ist sacht, er schwimmt seine Runden tief in der Nacht. Ein Schiff liegt im Schatten, alt und vergessen, doch der Schwan bleibt König, stolz und vermessen. ... |
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| Sprüche - Glück | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Am Riesenrad des Glücks hängt mein Herz, und jede Runde dreht sich nur um dich. © Marcel Strömer [Magdeburg, 11.03.2026] |
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| Das Erbe kann warten.. [Teil 12] | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Frau Scherz und das nächtliche Kopfkino Frau Scherz reibt sich die Augen. Ihr Kalender ist gerade umgesprungen auf Mittwoch, den 11. März 2026. Es ist mitten in der Nacht. Draußen regnet es vor sich hin, gleichmäßig und beinahe meditativ, als hätte der Himmel beschlossen, die Welt in einen sanften Schlaf zu wiegen. Alles scheint still zu sein. Häuser, Straßen, sogar die Laternen wirken schläfrig. Nur ihre Gedanken laufen Marathon. Frau Scherz kennt das. Ihr innerer Diskurs, den sie mit sich selbst führt, ist ein wahres Stehaufmännchen, ein Dauerbrenner, ein nie abgeschalteter Radiosender irgendwo zwischen Philosophie, Alltagsironie und leichtem Kopfschütteln über die Menschheit. Sie kichert in sich hinein, denn Humor hat sie ja bekanntlich im Genbaukasten mitbekommen. Natürlich heißt das nicht, dass sie immer gut gelaunt wäre. Wer immer lacht, muss einen an der Düse haben, sagt sie sich gern. Und fügt dann trocken hinzu: Dann sind vermutlich auch noch alle Latten am Zaun geklaut. So sehr sie sich bemüht, eine positive Lebenshaltung zu bewahren, so schwer fällt es ihr in manchen Lebensabschnitten. Immer wieder gibt es diese Momente, in denen jemand anders ihr förmlich einen Strich durch die Rechnung zieht. Besonders auffällig wird das für sie in den sozialen Netzwerken. Dort beobachtet Frau Scherz ein Schauspiel, das Soziologen längst unter Begriffen wie digitale Aggressionskultur oder Online-Disinhibitionseffekt beschreiben. Menschen schreiben Dinge, die sie ihrem Gegenüber niemals ins Gesicht sagen würden. Die räumliche Distanz, die Anonymität und die scheinbare Konsequenzlosigkeit erzeugen eine Art psychologischen Freifahrtschein. Da wird gearbeitet mit spitzen Bemerkungen, bissigen Wortschöpfungen, gezielten Beleidigungen und manchmal sogar mit systematischem Mobbing oder Stalking. Kommunikationswissenschaftler sprechen hier von Eskalationsspiralen: Eine provokante Bemerkung führt zur Gegenreaktion, diese wiederum zu einer noch heftigeren Reaktion. Binnen Minuten verwandelt sich eine Diskussion in ein digitales Schlachtfeld. Frau Scherz stöhnt leise bei dem Gedanken. Sie kennt dieses Gefühl, auch wenn sie sich nicht sicher ist, ob sie sich manches vielleicht nur eingebildet hat. Gemobbt worden zu sein – dieser Gedanke begleitet sie seit ihrer Schulzeit. Es war nicht immer leicht damals. In ihrer Klasse gab es Tage, an denen der Gruppendruck beinahe körperlich spürbar war. Schulpsychologen beschreiben dieses Phänomen als Konformitätsdruck. Kinder und Jugendliche versuchen, sich der Mehrheit anzupassen, um nicht selbst zum Ziel der Gruppe zu werden. Und genau in solchen Dynamiken entstehen manchmal grausame Situationen. Frau Scherz erinnert sich besonders an einen Mitschüler. Ein kleiner Junge mit Migrationshintergrund, schmächtig, ruhig, damit in der grausamen Logik mancher Kinder ein leichtes Ziel. Eines Tages steckten ihn einige Klassenkameraden zum Spaß in einen Metallmülleimer auf dem Schulhof. Sie lachten. Sie feierten sich. Für sie war es ein Streich. Für den Jungen war es Demütigung. ... |
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| Der Löwe | Meteor | |||
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Vorschautext: Sein Schritt ist mit den vielen Jahren erfahrener und bedächtiger geworden. Ihm ist, sein Stolz liegt im Bewahren seiner Zuverlässigkeit im Geborgenen. Der feste Gang selbstbewusst voran, seine Gegenwart bleibt nie unbemerkt, seine Aura zähmt jeden Streitanfang, sein Blick respektvoll Autorität lehrt. Selten noch flammt sein Jähzorn auf, einst ungestüm war seine Jugend, ... |
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| Sehnsucht übers Land | Helga | |||
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Vorschautext: Du bist nun fortgegangen, verweilst in weiter Fern, mein leises Klagen sende ich, hinauf zu Mond und Stern. Wenn still die dunkle Nacht anbricht, hoff ich auf Trost im Traum, doch Schlaf will sich nicht finden in all dem stillen Raum. Vergessen fällt so schwer mir noch, möcht halten deine Hand, ... |
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| Immobilienfalle | Alexandra | |||
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Vorschautext: Er hat sein ganzes Geld sinnvoll angelegt Musste sich dafür sogar noch was borgen Leider ist nun seine Freude wie weggefegt Denn jetzt hat er auch noch Geldsorgen |
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| Das Heute zählt | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Die Hände spüren was sie halten, die Augen sehen, was noch brennt. Ein Lächeln kann die Welt gestalten, bevor der Augenblick sich trennt. Nicht Worte, Pläne, große Träume, nicht Reichtum oder tiefes Leid. Nur dieses jetzt, mit seine Räume, macht uns lebendig, macht uns weit. Und wenn die Nacht die Strassen deckt und Stille durch die Gassen zieht. ... |
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| Frühlingsflimmern | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ein Schleier fliegt noch müd´ im Sinn, doch leise wächst das junge Licht. Der Morgen trägt uns zaghaft hin und bricht des Winters kalte Pflicht. Ein Schritt hinaus ins helle Grün, der Atem füllt sich klar und weit. Die müden Glieder neu erblüh´n, im Takt der frischen Frühlingszeit. Nicht jedem Tag wächst sanft die Kraft, das Herz schlägt heller, unbeschwert. ... |
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| Im matten Morgen | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Der Morgen graut in fahlen Schein, doch schwer erhebt sich Herz und Blick. Als läge noch Frost in mir allein und hielte jeden Schritt zurück. Das Licht fällt mild durchs Fensterglas, doch wärmt es nicht die müde Brust. Als trüge ich in Winters blasses Maß, doch tief in meiner Lebenslust. So gehe ich still durch jungen Duft, der Frühling ruft mit hellem Klang. ... |
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| Zwei bezaubernde Jahreszeiten | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Frühling und Herbst "zwei bezaubernde Jahreszeiten" beeindruckend, mit ihrer fantastischen Baum- und Pflanzenwelt. Es ist ein alljährliches Kommen und geh'n. Wärmere und kühlere Wochen wechseln sich ab, Naturschauspiele präsentieren sie uns, wie auf einer großen Bühne, im Einklang mit der Sonne besonders schön. Die Landschaft verändert sich zusehends, wenn man von der Aufblühzeit oder vom goldenen Oktober spricht. ... |
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| Lumi, das kleine Glühwürmchen | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Garten flog ein Glühwürmchen klein, sein Name war Lumi, sein Licht war so fein. Es funkelte sanft durch die warme Nacht und hat allen Blumen ein Lächeln gebracht. Die Rosen, sie flüsterten: „Bleib noch ein Weichen hier“, denn Lumis Licht glitzerte hell im Revier. Es tanzte im Dunkeln, so leicht und so sacht, ein winziger Stern in der stillen Nacht. Und wenn du mal schaust in den Garten hinein, kann es sein, dass du siehst Lumis Schein. ... |
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| Bin begeistert | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Bin begeistert Ich laufe durch den Morgen Bin glücklich Fühle mich geborgen Die Sonne thront am Firmament Sie scheint so hell dass man sein Glück erkennt Es steht bereit Es nimmt mich in den Arm Ich hoffe für die Ewigkeit ... |
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| Kleine Feier.. | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Kleine Feier... Gern gefeiert. Leute da. Waren uns für Stunden nah. Viel erzählt. Auch genossen. Wirkten alle unverdrossen. Respekt gehabt. Auch viel Nähe. ... |
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| Stille | Blaue Blume | |||
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Vorschautext: Still ist‘s im Haus Der Mond über uns, welch‘ Graus! Fledermäuse fliegen Bis sie kopfüber wieder hängen Einst war‘s voller Licht Nun tanzen Schatten an Den Wänden Blutig schrieben sie Mit ihren Händen Traurig .. bin ich oft ... |
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| Sie wollen nicht aber sie müssen | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Sie wollen nicht aber sie müssen Warum will man Kinder verdummen Die heute schon ganz früh das Verhalten der Alten summen Sie müssen früh aufstehen und in den Kindergarten gehen Jeder Tag wird zur Plag Sie sehnen sich nach einer Pause Sie wären so gern Zuhause Ihre Sehnsucht wird nicht enden ... |
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| Fiebernde Philosophin | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Vielleicht ist die Erde nur eine Genmutation im Bauch oder der Blutbahn eines armen Riesen. Und wenn uns seine Globuline zur Antigenmutation beschießen, dann wird’s auf der Erde von allen Dächern gepfiffen: „Wir werden extraterrestrisch angegriffen!“ Dabei ist wohl das unerhört, ... |
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| Das Spiel | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Wir hatten Mittagspause- langweilig ohne Ziel, jemand hat vorgeschlagen: wir machen jetzt ein Spiel. Wer das dümmste Gesicht macht, der soll Gewinner sein, doch dabei mitzumachen, das fiel mir gar nicht ein. Der Ewald hat gewonnen, rief dann der Chor mit Macht, ... |
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