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| Wenn Worte Herzen morden | Gyti rubina Wais | |||
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Vorschautext: Wenn Worte Herzen morden. Ich habe diesen Satz gelesen und musste sofort an uns denken. Vielleicht, weil ich inzwischen weiß, dass Worte tatsächlich Herzen morden können. Nicht mit einem großen Knall. Nicht so, dass plötzlich alles stillsteht. Manchmal sagt ein Mensch einfach einen Satz, schaut danach wieder aus dem Fenster und weiß nicht, dass in dem Menschen neben ihm gerade etwas zusammengebrochen ist. „Wir sind doch längst darüber hinweg.“ Seitdem höre ich diesen Satz immer wieder. Manchmal versuche ich sogar, ihn mir selbst einzureden. Wir sind darüber hinweg. Vielleicht muss ich ihn mir nur oft genug sagen. Vielleicht glaube ich ihn irgendwann selbst. Bei dir scheint es schließlich auch funktioniert zu haben. Aber dann denke ich daran, wie alles angefangen hat. ... |
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| Mitten im Schlafraum | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Mitten im Schlafraum Mitten im Schlafraum Reißt mich aus dem Traum Die surrende Schnake. Das nervt mich, Mann, Sie zieht mich in Bann Wie eine würgende Krake. Was kann ich tun, Kann nicht mehr ruh’n, ... |
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| Es bleibt mein Glück | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Es bleibt mein Glück Es bleibt mein Glück, Stets neidlos zu leben Aus geborgener Kindheit, Authentisch zu streben In Demokratiefreiheit, Wo in geistigem Rauschen Vergessen intrigantes Hausen. Das ermöglicht es jedem Kind, Welches in Geborgenheit lebt ... |
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| Reiz des Flüsterns | Meteor | |||
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Vorschautext: Hinter Samt und Seide knisterts, ein Blick, der stumm Regeln bricht, das Verbotene sucht uns, wispert, flüsternd es uns feurig anficht. Verfügbares wird kalt und blass, wenn süße Sünde lüstern lockt, ein Hauch von ungezähmtem Spaß, der uns im tiefsten Innern foppt. Ein Fingertipp auf nackter Haut, wo man es eigentlich nicht darf, ... |
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| Und täglich grüßt mein altes Ich {300} | Jacob Seywald | |||
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Vorschautext: Ich laufe durch mein neues Leben und überlege, was ich denken soll. Denn kein Gedanke lässt sich hegen, nur Gefühlen bin ich unterlegen. Ich laufe durch geheiltes Land und frag mich, was mich freuen soll. Denn nicht ein Gedanke greift die Hand, nur Zerstreuung, Sog und lodernd Brand. Ich laufe auf erbauter Mauer und frag mich, wer sie sprengen soll. ... |
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| Die Welt im Schattenmantel | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ich wandre durch Straßen aus Aschenrauch, wo Schatten regieren wie leiser Hauch. Gesichter verblassen im Neonlicht, wo Wahrheit ihr klares Bild zerbricht. Du kommst als ein Händler im falschen Ton, als Weber der Leere, als Fürst aus Hohn. Dein Lächeln – ein Messer im Samtgewand, dein Angebot – Feuer in blinder Hand. Du nennst mich Bruder, doch feilschst um den Preis; du hüllst deine Absicht in Nebel und Eis. ... |
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| Männer, wie ich sie mag | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Mich reizen stets die Ruhigen, Stillen, gut gebaut, - mit starkem Willen. Ehrlich und von Herzen gut, aufmerksam, - mit reichlich Mut. Sportlich, elegant und spritzig, gut organisiert, spontan und witzig. Belastbar und verständnisvoll, gut etabliert, - das wäre toll. Er sollte auch belesen sein, und ein Gourmet, - ich ess´ gern fein. Ich mag Männer, die sich modisch kleiden ... |
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| Der arme, alte Mann | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Dort sitzt er wieder, der alte Mann, mit seinem Struwwelkopf. Er bettelt die Passanten an, und rasselt mit dem Topf. So mancher Euro fällt hinein, und bewahrt ihn vor der Not. Kauft er dafür Schnaps und Wein, oder Wurst und Brot? Seine Turnschuhe sind abgewetzt, die graue Jacke abgetragen. ... |
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| Alte Werke | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: In meinem warmen Zimmer, sieht es gemütlich aus. Ich sitze bei Kerzenschimmer, und schau´ zum Fenster raus. Draußen tobt der Herbstwind, er lässt die Blätter wehen… Der Regen macht die Scheibe blind, heute ist kein Mensch zu sehen. Ich drehe dem Herbst den Rücken zu, schau´ auf das Plätzchen am Kamin, ... |
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| Verbundenheit mit rheinischer Weinkultur über den Tod hinaus | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Zu Lebzeiten kehrte er entlang des Rheins in vielen Kneipen ein, wegen des Weins, probierte dort so gut wie alle Sorten, als Weinkenner bekannt, allerorten, ließ er Weingläser zum Prosten erklingen, Fantasie breitete aus die Schwingen und er dichtete muntere Trinklieder, die man frohgestimmt sang, immer wieder. Dichters Urne bestattete man im Rhein, ... |
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| Gute Güte | Meteor | |||
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Vorschautext: "Gute Güte!", sprach die Tante, als vor ihr eine Maus rannte, raus zur Haustür bevor was blühte, das beruhigte beider Gemüte. |
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| Achtung: Wir verhungern | Grünschön | |||
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Vorschautext: Achtung: Wir verhungern. Das ist was ich mich kaum traue zu sagen, vermag. Achtung: Wir verhungern. Schnell in den Supermarkt. Denn morgen in Feiertag. ©Grünschön. Kein Frosch, kein Grashüpfer, (r)auch kein Gras. |
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| Keine besonderen Vorkommnisse | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Unser Aufenthalt hat den Zustand der Welt nicht wesentlich verändert. Das vorhandene Elend wurde fortgesetzt. Die Dummheit kann sich auf uns berufen. An Schlechtigkeit musste niemand sparen. Gelegentliche Einsicht ... |
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| Wie?! | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Как тебя узнаю я: Ты с зонтом иль без зонта, В шляпе и одет по моде? -У меня кабриолет. Wie kann ich dich erkennen : Bist du mit Schirme oder ohne, Kleid von Modisch , ziehest den Hut an? -Habe ich Kabriolet. |
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| Wenig Licht für ein kleines Gedicht | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Wenig Licht für ein kleines Gedicht KI ist für mich keine Option Gelingt mir ein Gedicht Kassiere ich ganz allein den Lohn Meine Muse würde ich kränken Sie würde sich von mir entfernen würde ich ihre Küsse achtlos verschenken ... |
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| Die rotblonde Renate | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Im Rechnen ist Renate schwach- im Bett- eine Granate, bei Männern ist sie sehr beliebt - die rotblonde Renate. Sie fühlt, was jedem Mann gefällt und ist gut im Verwöhnen, sie hört es immer wieder gern, wenn Männer vor Lust stöhnen. Auf St Pauli ist ihr Job - sie steht dort hinterm Tresen , ... |
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| Sei beherzt auch wenn es zuweilen schmerzt | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Sei beherzt auch wenn es zuweilen schmerzt Nur zu Gehe mutig durch die Welt Bedenke aber nicht Alles kann dir gelingen Jedoch ganz unverhofft wird man oft ein Held Auch schon kleine Erfolge können Dir Glücksgefühle bringen ... |
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| Das Heimliche | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Das Heimliche Das Heimliche hat seinen Preis, Weil es Vertrauen erschüttern kann. Es gibt sich zwar still und leis‘, Verschüttet dennoch manche Bahn. Manche Heimlichtuerei mag zwar Ihren ganz besonderen Reiz haben Und trägt mitunter gelegentlich sogar Ins Glück und erfolgreich in Vorhaben. ... |
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| Immer war ich eingebunden | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Immer war ich eingebunden Immer war ich eingebunden In die Zeit mit lieben Eltern. So kamen wir über die Runden: Nach dem Krieg gab’s wenig zu keltern. Alljährlich hackte ich Hartholz, Zehn Ster gekauft und dann gesägt. Sie waren auf mich immer stolz, Aufs Sparen war alles ausgelegt. ... |
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| Altvertraute Melodien | Helga | |||
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Vorschautext: Die Augen zu, die Ohren offen, da hörst du sie von Ferne klingen, die altvertrauten Melodien, sie dir sofort Erinnerungen bringen. Du lauscht gebannt und denkst an damals, schwelgst in Gedanken dann im Sehnsuchtsland, gehst mit dem Gestern ... |
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