Herzlich Willkommen auf der Gedichte-Oase.de

Die Gedichte-Oase ist eine Community für Menschen mit einer Leidenschaft für Gedichte, Poesie und literarischer Kunst. Du liest oder schreibst gern Gedichte? Dann bist Du hier genau richtig.
Bücherstapel Hier findest Du 102.617 Gedichte von 2.647 Autoren und 4.771 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken. Die Gedichte-Oase unterstützt und inspiriert Sie dabei mit hilfreichen Funktionen schon von der Formulierung bis hin zur Veröffentlichung Ihrer Gedichte. Auch für eine einfache Kommunikation untereinander ist gesorgt. Und das alles kostenlos!

Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Regen Allie Winterwolf
Vorschautext:
Klopf, Klopf!
Der Regen tropft.
Zuerst auf das Blätterdach mit seinem Geäst,
Darin versteckt – ein Ei im Nest.
Darunter ein Tier – es springt von Ast zu Ast,
Ein Eichhörnchen vielleicht – es springt mit großer Hast.
In der Baumhöhle sitzt eine Maus,
Traut sich bei dem Regen nicht heraus.

Klopf, Klopf!
Der Regen tropft.
Kinder springen in die Pfütze,
...
Eine Blume Allie Winterwolf
Vorschautext:
Eine Blume – rot wie Feuer,
Gefangen hinter altem Gemäuer.
Ihre Blüten schimmern nur blass,
Verfärben sich immer dunkler vor Hass.
Die Blüten hängen schlaff herab,
Sterben bald gänzlich ab.

Eine Berührung reicht aus zum Erblüh'n,
Hoffnungsschimmer zu versprüh'n.
Hoffnung – dass Ehrlichkeit nicht stirbt,
Im Herzen der Menschen nicht gefriert.
Hoffnung auf einen Wegbegleiter,
...
Witwenvogel Allie Winterwolf
Vorschautext:
Schwarz getränkt ist das Gefieder,
Deutlich hörbar die wehklagenden Lieder.
Sitzt gebannt zwischen dem Geäst,
Immer spürbar das zu wärmende Nest.
Der Körper im Innern so leer,
Die Seele wie ein Stein so schwer.

Hass projiziert sich auf die Brut,Trauer verwandelt sich in Wut.
Ohne des Lebens würdig zu sein,
Erfährt die Brut unendlich Pein.
Kein Leben zu hören ist nun mehr,
Zurück bleiben die Hüllen leer.
...
Die Blüte des Lebens Allie Winterwolf
Vorschautext:
Die Blüte des Lebens – schwarz und verdorben,
Das Kind im Innern für immer gestorben.
Die Gefühle so real, verankert so tief.
Was bleibt, ist der Hass – schwarz und intensiv.

Die Straßen sind leer, so wie mein kaltes Herz,
Die Emotionen gefroren, um zu verhindern den Schmerz.
Wie Kreide – das Gesicht so bleich,
Mit Narben verziert und trotzdem butterweich.

Die Blüte des Lebens – schwarz und verdorben,
Das Kind im Innern für immer gestorben.
...
Winterwind Allie Winterwolf
Vorschautext:
Hier sitze ich nun im Winterwind,
In der Luft liegt der Duft von Zimt.
Flocken tanzen vor meinen Augen,
In der Ferne höre ich das Gurren von Tauben.

Schreite langsam durch die schneebedeckten Wälder,
Mit jedem Schritt scheint es zu werden kälter.
Der Winterwind vollführt einen eisigen Tanz,
Verschmilzt dabei mit dem Abendglanz.

Schneebedeckt sind alle Bäume,
Nun ist es Zeit für eisige Träume.
...
Gelogen Allie Winterwolf
Vorschautext:
Gelogen – waren deine Worte
Gelogen – denn du bist von derselben Sorte
Gelogen – die Momente zu zweit
Gelogen – die verstrichene Zeit
Gelogen – die Gefühle voller Wärme und Leidenschaft
Gelogen – die aufgewandte Kraft
Gelogen – war alles von dir
Gelogen – das Gefühl von wir
Erwecke mich aus meinem Traum Allie Winterwolf
Vorschautext:
Sitze auf einer Bank,
Fühle mich schon ganz krank.
Sehnsucht breitet sich in mir aus,
Emotionen nehmen ihren Lauf.
Verzweiflung spüre ich Tag für Tag,
Weil ich dich im Herzen mehr als nur mag.

Kann dir nicht sagen – ich liebe dich,
Weil die Angst da ist, dass alles zerbricht.
Angst, deine Nähe nicht mehr zu spüren,
Dich zu berühren.
Angst, nicht mehr in deine Augen zu blicken
...
Schweigen Allie Winterwolf
Vorschautext:
Schwarze Flügel breiten sich aus,
Wobei die Zeit nimmt ihren Lauf.
Ihr Gesicht wird immer blasser,
Als sie landet vor dem Wasser.
Schwarze Haare weh'n im Wind,
Die Dunkelheit macht sie fast blind.

Setzt sich auf den kalten Stein,
Fühlt sich immer mehr allein'.
Das Funkeln ihrer Augen erlischt immer mehr,
Will nicht wahrhaben, dass es schmerzt so sehr.
Tränen sammeln sich in ihren Augen,
...
Meereskuss Allie Winterwolf
Vorschautext:
Das Meer schlägt gegen hohe Klippen,
Im Mondlicht leuchten ihre Lippen.
Kalte Tropfen spritzen auf die Haut,
Dabei zu hören ein erschreckter Laut.
Blaue Augen seh'n sich an,
Zieh'n sich gegenseitig in den Bann.

Eng umschlungen sitzen sie da,
Können kaum glauben, dass es endlich ist wahr.
Schwarze Haare weh'n im Wind,
Die Schwärze der Nacht macht sie fast blind.
Spüren gegenseitig ihren Atem,
...
Der Spaziergang Allie Winterwolf
Vorschautext:
Blättergewirr geschmückt mit moosbedecktem Stein,
Viele Blätter schimmern fast rot im Abendschein.
Ein langer Weg bedeckt mit Kies und Erde,
Am versteckten Bach sind zu seh'n die Waldpferde.

Im eisblauen Wasser werden gespiegelt ihre Liebe und ihr Mut
Und der unsichtbare Kampfgeist der in ihnen ruht.
Immer bereit zu halten Wacht,
Sich zu beschützen Tag und Nacht.

Graue Mähne, weißes Fell,
Leuchten im Licht des Mondes ganz hell.
...
Zwei Seelen, ein Schicksal im Alter Lisa Nicolis
Vorschautext:
Zwei Seelen, ein Schicksal

Der Wind hat nur leicht noch im Ahorn geblättert und trägt dann das Rauschen zum Fenster herein.
Im Hof, ganz allein, sitzt du still auf der Bank, wie von allen vergessen.
Der Weißdorn in diesem Jahr ist verblüht, die Blüten schwirr'n wirr durch die Luft, setzen müde sich dir nun ins eisgraue Haar. Im Hof ringsherum -Fliederduft.
Früher, als alles noch anders war, hatten wir zwei kein gleiches Geschick. Jetzt sitzt, immerzu ohne Sang und Klang, im Zimmer bei mir, das Elend bereit, wie bei dir auf der hellblauen Bank.
Und ein Pfingstfest ist überall heut.
Doch ich träume dahin, wie ein bockiges Kind, von dem Leben, das einst mich voll Stimmen erftreut' , während dir heut der Wind dein Erinnern, ganz lind, in die Streublumenwiese streut.

Lisa Nicolis
Blumen aus Lärm Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Zuerst ist da nur
das Warten,
eine Stille
mit angehaltenem Puls.

Dann schießt Licht hoch
in Stößen.
Kurze Architekturen
aus Hitze
schneller als ein Gedanke.

Blumen aus Lärm,
...
Der verlorene Vogel Max Vödisch
Vorschautext:
Ein Vogel aus Glas
erhebt sich in grenzenlosem Nass.
Er sucht ein Nest aus Licht und Ruh,
doch jeder Zweig zerfällt im Nu.

Ein Kompass ohne Norden
verirrt sich in verlornen Worten.
Er kreist um einen bleichen Traum
und löst sich auf im leeren Raum.

Ein Garten ohne Tor
verspricht dir Frieden –
...
Himmlischer Beistand Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Du bist ein Engel, der mir beisteht
während mein Leben langsam vergeht,
der meine Ängste kennt, sie versteht,
innere Wahrheiten nicht verdreht,
der in Freud und Leid stets zu mir steht
im Herzen anlegt ein Blumenbett,
wo die Rose der Liebe aufgeht.

Die Liebe zwischen uns nie vergeht,
seit Anbeginn des Lebens besteht.
Der Anwalt. Isaew Magomed
Vorschautext:
Der Anwalt ist ein Spiegel der Rechtwißenschaft.
WUNDER SIND WAHRE WIRKLICHKEIT Gritt Scheida
Vorschautext:
Wir haben gelernt
dem Verstand zu vertrauen
weil er laut .
Lausche dem Geist in dir,
der uns geschenkt.
Beikraut Meteor
Vorschautext:
Unkraut zurecht Beikraut,
weil es nur bei sich schaut,
sieht sich nicht verkehrt,
sich ihr Dasein so erklärt:

Hier bin ich also wachs' ich!
Befolge, was mir mitgegeben.
Moral und Ethik kenn ich nicht,
mein Auftrag heißt zu leben...
Das Einwegglas Max Vödisch
Vorschautext:
Bist du im Regal ein stiller Gast,
ein Etikett, das niemand liest,
ein Farbton, der nicht in Ordnung passt,
obwohl du leuchtest, wenn man’s sieht.

Nein – du bist ein Einwegglas,
so klar, so fein, so leicht zu brechen,
gefüllt mit Hoffnung, schwer von Maß,
geleert von Händen, die nicht sprechen.

Und achtlos wirft man dich hinaus,
wenn man den Durst an dir gestillt;
...
Es grünt so grün ... Meteor
Vorschautext:
Wer ein Detail entdeckt,
was dem Kritiker ein Defekt,
für einen selbst ist's perfekt,
sieht Einzigartigkeit versteckt.

Der Plan aller Naturkreation
lässt die Ergebnisse offen,
zielt auf stetige Neudekoration,
will auf bunte Vielfalt hoffen.

So mutiert und rekombiniert
alles angepasst ans Umfeld,
...
Wenige Worte genügen Doris Grevesmühl
Vorschautext:
Dem Mecklenburger wird nachgesagt,
dass er mit Worten spart.
Viele Worte braucht er auch nicht,
denn wenn er spricht,
kann er mit wenigen Worten sagen,
wofür andere brauchen Tiraden.