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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Wer wird gekrönt? Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Wer wird gekrönt?


Glaub' ja nicht, dass gekrönt nur werden,
Die Oberhäupter bei uns sind,
Ohn' Intriganz und Seilschaftherden
Zu ihrem Amt gekommen sind!

Gekrönt wurde das Gottinnige,
Als Königserbhäuser es gab.
Da kamen sogar Schwachsinnige
Zu Thron, zu Reichsapfel und Stab.
...
Das Unglück Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Das Unglück

Mit dem Motorrad schwer gestürzt,
Querschnittsgelähmt lag er darnieder.
Sein Leben war dadurch verkürzt,
Die Liebste sah er nun nie wieder.

Zurückkehren wäre ja Leben,
Doch ward der Wille ihm genommen,
Nach Ehe und Familie zu streben:
Der Sensenmann hatte gewonnen!

...
Die chinesische Mondnacht Wolf-Rüdiger Guthmann
Vorschautext:
Als vor dem Mond die Sonne wich,
ein Jüngling zu der Jungfer schlich.
„Du bist wie der rote Pfirsich fein,
noch geschlossen und ganz rein.
Lass mich fleißig bei dir weilen,
und diesen Pfirsich mit dir teilen.“

Der Mond am halben Himmel eilte,
der Jüngling wie versprochen teilte.
Blutrot sich das Mark erwies,
als es geritzt von Jünglings Spieß.
„Lass den Pfirsich mich ganz teilen,
...
Helles Licht Unique
Vorschautext:
Seit Wochen hänge ich fest,
keine Kraft, kaum Luft zum atmen.
Die Tränen wollen raus, doch ich schaffe es nicht.

Ich sollte in einem See sitzen,
voller Tränen, wegen all dem was ich ertragen musste.
Ich weiß, dass ich endlich weinen sollte. Ich diesen See brauche.

Wenn ich mich endlich befreie, von all der Wut, all der Traurigkeit.
Dann werde ich schwimmen.
Ich schaffe es ans Ufer.

...
Pflaumen Hans Witteborg
Vorschautext:
Pflaumen

`ne gelbe und ´ne blaue Pflaume
hingen je getrennt am Baume.
Der Abstand zwischen beiden Bäumen
war groß – so konnten sie nur träumen
vom glücklichen Zusammensein.
Da fiel dem Gartenbesitzer ein
die Pflaumen – er nannte sie Zwesch(g)en -
zu pflücken , um sie zu zerquetshen.
Er machte daraus Pflaumenmus.
Fürs Obst war ´s wie ein Hochzeitskuss.
...
Wähntest du? Pfauenfeder
Vorschautext:
Wähntest du den Wäldern fern,
Dich allzu bald daheim in Städten?
Träumtest du, nur allzu gern
In Betonhäuserbetten?

Wie hat dich mehr geenget',
Viel mehr, als du erlaubt,
Dich junges Herz gezwänget'
In graues Städtelaub.
Atem Pfauenfeder
Vorschautext:
Wie durchdringt mich so tief der Hauch,
der die ganze Welt geatmet
und wie des Feuers hochstrebender Rauch,
werd' von einer Ewigkeit, ich erwartet.
Nur Illusion… Gaby Geng
Vorschautext:
Die Nacht ist hell und Sternenklar,
bin aufgewühlt, das ist nicht sonderbar,
denn ich muss immerzu an dich denken,
würde dir so gern meine Liebe schenken.

Im Traum spüre ich deine heißen Küsse,
die ich im realen Leben so vermisse,
in Gedanken bin dir körperlich ganz nah,
doch in Wirklichkeit bist du nicht da.

Du bist und bleibst für mich nur Illusion,
für mich ist das der reinste Hohn,
...
Gesundheit ist nicht zufällig Doris Grevesmühl
Vorschautext:
Der Volksmund es uns seit langer Zeit schon sagt,
dass jemand bestimmt sehr gute Gene hat,
wenn derejenige bleibt sein Leben langt schlank
oder wird nur in seltenen Fällen krank.

Wo dafür die Ursachen sind zu finden,
wollten Wissenschftler endlich ergründen.
Inzwischen die Forschung das belegen kann,
dass an der Redensart ist wirklich was dran.

Gesundheit nämlich nicht erst dann beginnt,
wenn die Kinder auf die Welt gekommen sind..
...
Frühherbstliches Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Frühherbstliches

Er kam zu mir, rotwangig, heiser,
Denn er trank wieder Federweißer,
Hefegereinigt sein Gesicht,
Damit ihn kein Pickel anficht.
Er konnte herrlich Naschwerk suchen
Und kam so auf den Zwiebelkuchen:
Zwei große Stücke bracht' er mit –
So dampfte Luft aus unserem Schritt
Und mit Zwiebeln und Sauerrahm
Verpasste er die letzte Tram.
...
Gen Italien Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Gen Italien

Um vier Uhr früh fuhren sie los,
Da schlief ja noch der Urlaubstross,
Dem Fahrer so Ruhe beschieden.
Weil Kinder ja ganz bei den Müden.

Er fuhr zu diesem Abfahrtstag,
Weil Stress und Stau er gar nicht mag:
Der Norden war arbeitsbegangen,
Weil Schulen wieder angefangen.

...
Der Tod.... Franz Jarek
Vorschautext:
Der Tod ist ein fürchterlicher Gesell.
Er kommt,bei Regen oder Schnee.
ob es dunkel ist oder hell.
Er fragt nicht, ob du willst oder nicht.
Auch bestechen kannst du ihn nicht.
Du kannst Jammern oder Beten,
auch mit Geld,umstimmen kannst du nicht.
Sein Auftrag lautet.....
hol ihn ab.
Man legt dich Tod dann in ein Grab:
was hast du dann von Geld und Macht.
Nacht bist du auf die Welt gekommen.
...
An die Sterne Pfauenfeder
Vorschautext:
Ich ahne mich den Gestirnen gleich,
Da ich mit ihnen fühle,
Dasselbe Erhellen
Allen verschlafenen Dunkels.
Und wie das Dunkel in mir,
So sehnt sich dasselbe,
Um mich herum,
Nach den hellen Geburten des Himmels.
gefühle sind luft Mary H
Vorschautext:
Gefühle sind Luft

ich sehe dich rufen
du siehst mich hören
ich sehe dich lieben
du siehst mich spüren

Gefühle sind
Gefühle sind Luft
ich höre dich schreien
doch dein Mund ist zu

...
Melancholie am Morgen Diana Scherer
Vorschautext:
Frühmorgens, um die gleiche Zeit
herrscht rabenschwarze Dunkelheit.
Die Vögel, sie träumen,
versteckt in den Bäumen.
Die Sonne döst noch pflichtbefreit.

Der Mond beendet seine Wacht
nach einer sternenklaren Nacht.
Er weicht von der Stelle,
denn nun wird es helle.
Die Sonne hat sich feingemacht.

...
Mein geliebter Sohn Dieter Kinzel
Vorschautext:
Ich habe Dir ein Dach über den Kopf gegeben.
Seitdem Du bei uns lebst, hat sich geändert Dein Leben.
Auch wenn ich manchmal auf Dich sauer bin,
bist Du tief in meinem Herzen drin.

Du bist bei mir auf einem Thron,
denn Du bist mein verlorener Sohn.
Zu Deinem Ehrentag wünsche ich Dir alles Gute.
Dazu benutze ich keine Tute.

Ich will dies mit diesem Gedicht zeigen.
Zumindestens vor Deinen handwerklichen Fähigkeiten tue ich mich verneigen.
...
Musik als Weckruf (N.64) Jacob Seywald
Vorschautext:
Manchmal ist es nur das eine Lied,
dass zeugt, was wirklich blieb,
auch wenn Erinnerung dich umgibt,
die es garnicht wirklich gibt.

Die es nie gab, nie gegeben hätte,
wenn nicht ein Lied gewesen wäre,
dass sie zusammenfügte:
Die lange kurze Kette.

Bloß nicht zurückfühlen,
nur zurückschauen.
...
Mach ´s Beste draus Hans Witteborg
Vorschautext:
Mach ´s Beste draus

Wenn eine Taube im Geäst
verdaute Nahrung fallen läßt,
die just den Kopf des Menschen trifft,
der gerade seine Brotzeit ißt,
um auszuruhen sich niederließ,
empfindet er dies äußerst mies!
Ein Sprichwort sagt: Nach solchem Treffer
erreicht Fortuna einen besser.
Und eingedenk aus so ´ner Sicht,
da ärgert ´s unsern Menschen nicht
...
Dem Mutigen (2) Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Dem Mutigen (2)

Despoten, Führer, Autoritäre
Suchen sich Akklamateure:
Gefolgschaft suhlt sich in Machtsphäre,
Womit sie sich auf Macht einschwöre.

Mächtige brauchen Hoflieferanten,
Bücklinge und die Jasager,
Flitter, Glitter und Girlanden –
Und Frauen, die nur Rahmentanten.

...
Nachtkühle Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Nachtkühle

Endlch wieder besser schlafen,
Wenn Nachtkühle uns schläfert ein.
Wir wollen ausgeschlafen sein,
Nachdem die Hitzenächt' uns trafen.

Jeden Tag strahlt diese Welt,
Denn die Sonne ist sehr mächtig,
Doch schon langsam und bedächtig
Sinkt sie, ganz von Herbst umstellt.

...
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