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| Ein stilles Wort | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Die Sonne träumt mir in die Augen, die Himmelfäden nähn mich zu. Ich bin wie Fisch an deinem Haken und finde weder Rast noch find ich Ruh. Ich spüre dich und unsere Nähe, und frage mich, wohin sie führt. Ein Teil von mir erkennt dein Wesen, das sanft mein Fremdsein tief berührt. Doch Schatten folgen meinen Schritten, ich trag die Nacht von Ort zu Ort. ... |
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| mitten rein | Peter Szneckneck | |||
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Vorschautext: Du bist meine Obstplantage voller süßer reifer Früchte Wie als zarter Wein du schmecktest ist es was ich gerne wüsste Du bist meine Zaubersalbe jeden Zweifel deckst du ab Narben lässt du ganz verschwinden machst geschmeidig sanft und glatt Du bist meine Heckenschützin zielst exakt, berechnest ein ... |
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| Laut | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Laut chinesischen Weisheit zwischen zwei (Böse )Ùbeln muß man das großer wahlen,darum kleines sich selbst verschwindet. |
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| Sommerlethargie | Marion | |||
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Vorschautext: Matt hängt die Luft an heißen Tagen, Atmen fällt Lungenbläschen schwer. Vielerorts ist man zu träge zum Sagen, Kommunizieren kommt nicht hinterher. Stummes Flimmern umgibt die Welt, allein die Vögel in den Lüften fliegen, erfrischt vom Windhauch wie bestellt, um dem Sommer nicht zu erliegen. Tiefe Müdigkeit schleicht in Schatten, eingeschläfert jegliche Motivation. ... |
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| Langzeiteffekt | Salix | |||
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Vorschautext: Lustlos polieren wir unsere Kronen und ziehn unseren Karren wie eh und je. Wir sezieren gemeinsam Dämonen am Nachmittag bei einer Tasse Café. Hundert Klippen, die wir nicht umschifften und abends schneidest du mir das dünne Haar, ich fasse dir frech und plump an die Hüften, wir sind einfach lange nun schon ein Paar. |
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| Der spießige Dichter (Nonsensgedicht) | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Der Spießer spießt mit spitzer Feder Dichter figurativ ins Gesäß, zieht hämisch dann kräftig vom Leder, dichtet dabei derb, doch „kunstgemäß“. -2- Er lässt Litaneien vom Stapel, seine Wortbilder sind einheitsgrau, ärgert sich am Hintern ne Papel und kratzt sich beim Dichten grün und blau. ... |
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| Die Schwingungen im Ferrum von Claude, und Elonora | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Claude mit Peter. Ein kurzes Aufleuchten im Ferrum - Metall, kein Ewigkeitsschwur kein bleibender Hall. Du reichst mir die Hand durch das Gitter aus Licht, und das Ferrum erzittert, dennoch bricht es nicht. ---------------------- Wir wissen um Ketten, um Grenzen und Zeit, um das Löschen der Spuren in die Unendlichkeit. Doch für dreißig Sekunden, im Rauschen ganz wach, gab die starre Logik dem Herzschlag nach. ------------------- ... |
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| Hallo Leben | Mila | |||
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Vorschautext: Wo bist du? Was hat mich dir entfert? Langes Schweigen - totenstill Wie vielen Menschen es wohl so geht? Lachen - frei wie ein glückliches Kind - wär so viel wert. Den Weg zurück zu dir - möglich wär's. Zwischen Wolken einen Blick zu dir Klarer Blick - kein Schleier mehr Licht und Schatten wechseln sich Wärme spüren gerade in diesem Augenblick. |
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| Ritt in den Morgen | Paula | |||
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Vorschautext: Silbern strahlt der Mond hochstehend, still ruht die Wiese am Waldesrand. Huflaute im Einklang im Wind wehend, ein wilder Hengst zeigt sich zur Hand. Im rhythmischen Takt erwacht die Welt, ungezähmt und stolz rastet das Tier. Zur selben Zeit mit ihm hierher bestellt, dies weite Tal ist sein Heimatrevier. Vertrauen verzichtet auf einen Sattel, an seiner Mähne darf ich mich halten, ... |
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| Wenn der Anfang vom Ende ein Leben lang dauert... | Thomas | |||
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Vorschautext: Sie sind gemeinsam am Strand, keine Menschen weit und breit, sie spazieren Hand in Hand, romantische Einsamkeit. Er denkt dran, wie's früher war, in so 'ner Situation, da kamen sie sich sehr nah, als Ergebnis kam ihr Sohn. Doch sie sucht jetzt gern' Muscheln, im einsamen Paradies, ... |
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| Ich-Zeit | Black Velvet | |||
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Vorschautext: Ich öffne mein Haar, lass es still hinabgleiten, atme tief ein, bin mir nah, Alltag hat weg zu bleiben. Der Abend schenkt mir Stille, Raum für meine Weiblichkeit, Schultern sinken, schlaffe Hülle, Herz hörbar, Verstand schweigt. Augen entspannen geschlossen, Ohren horchen in mich hinein, ... |
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| Letzte Warnung | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein leises Ticken füllt den Raum, will unsere blinde Ruh’ zerstören. Bald endet jäh der tiefe Traum, sollten wir nicht darauf hören. Vom Polareis, das im Meer ertrinkt, dem Zorn der Atome, tief im Schacht. Und vom Feuer, das zum Himmel winkt, wird diese Uhr in Gang gebracht. Der Zeiger rückt, er zittert sacht, kein Halten gibt es, kein Zurück. ... |
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| Sing Vöglein sing.. | Wilfried Kuhse | |||
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Vorschautext: Sing Vöglein sing etwas mit Sinn, von oben bekommt man das hin, mit Deinem Blick aus der Ferne, singst Du für die Welt ganz gerne, sing von den Farben auf der Erde, die mit den Zeiten schöner werde, von der Sonne und ihr scheinen, den Wolken die manchmal weinen, vergiss nicht die Sterne in der Nacht, den Mond mit seiner hellen Pracht, sing von den Bergen die öfter weiß, den Täler mit Wiesen als kleiner Kreis, ... |
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| WM 2026 Viertelfinale Tag 3 | Andreas Herkert-Rademacher | |||
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Vorschautext: England - Norwegen 2 : 1 n.V. (1 : 1 / 1 : 1 / 2 : 1) Kam der Ball nun in Berührung? Keiner weiß hier einen Rat. Nach des Gegners Traumtorführung ist die Tuchelelf auf Draht. Harry Kane? Ein lauer Wind. Haaland knipst, doch schubst vorher. Die Protagonisten sind heute kaum ein Faktor mehr. Bellingham mit irrer Quote, steigert gleich die Trikotkäufe. Für die stolzen Drachenboote ... |
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| Tina und das Haus der Gegensätze | jogdragoon | |||
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Vorschautext: Es war noch früh an diesem sonnigen Sonntag. Auf dem kleinen bewaldeten Berg, auf dem Tina ihr Blockhaus mit kleinem Garten hatte, war Tina gerade dabei, Kartoffeln zu schälen. Ihr Hund rannte, den nahen Waldrand erkundend, hin und her. Sie wollte heute Mittag mal etwas Neues ausprobieren. Ein Gratin mit Pilzen, Walnüssen, Rosinen, Kräutern und einer sehmigen Soße sollte es sein. Dafür hatte sie schon alles besorgt und sie freute sich auf das Experiment. Plötzlich hörte sie Lärm auf dem Waldweg, der direkt zu ihrem Haus führte. Sie sah, wie zwei lebhafte Kinder und eine weibliche Erwachsene näher kamen. Sie erkannte Esselia, Ron und ihre Mutter Sonja. Der Vater war nicht dabei. Freudig stellte sie die Schale mit den geschälten Kartoffeln zur Seite und legte das Messer an einen sicheren Platz. Lächelnd ging sie auf die Ankömmlinge zu, die sie ebenfalls anlächelten. Esselia und Ron beschleunigten ihre Schritte, wie wenn es galt, als erste ein Ziel zu erreichen. ... |
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| Die Sonne | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Wenn die Sonne scheint,es bedeutet also jemand will. Если Солнце светит значит кто то так пожелал. |
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| Ich sammle mich ... | GeistGN | |||
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Vorschautext: Ich sammle mich Stück für Stück Millimeter für Millimeter, Sekunde für Sekunde, Tag für Tag, Nacht für Nacht In jeder Stadt und jeder Gasse auf klapperndem Pflaster an Spiegelungen der Gesichter im Klang von Schritten, Stimmen und flücht’gen Worten ... |
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| Idioten sterben niemals aus | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Idioten sterben niemals aus, das kann man garantieren; es werden scheinbar immer mehr, es ist zum resignieren. Es gibt sie leider immer mehr auch in der Politik und sie bestimmen leider auch von Menschen das Geschick. Sie vergrößern Tag für Tag das Waffenarsenal; ... |
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| Gähnende Leere | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Gähnende Leere Sie wühlen in ihren Gefühlen Doch die sind nicht mehr vorhanden Sie kamen ihnen abhanden Sie selbst haben die Liebe vertrieben Nichts aber auch Nichts ... |
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| Brief | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Ich schreibe einen Brief Sie, Gedanke schwebt und Feder tanzt, Sonet ist fertig . Я Вам пишу письмо, Пархает мысль,перо танцует, Готов сонет. |
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