Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 75 Jahre

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Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv!" Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.147
Anzahl Kommentare: 502
Gedichte gelesen: 977.062 mal
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Titel
47 Die gläserne Spirale 30.08.13
Vorschautext:
Geht ihr an meinem Fenster vorüber,
bleibt ruhig mal ein Weilchen stehen.
werft dann einen Blick herüber,
um mein Mobile zu sehen.
Nicht nur das Material hat gekostet,
auch die Idee hat lange gerostet.

Wie euch die optische Illusion so zeigt,
an der Spirale ständig eine Kugel steigt.
Wahrlich wird man hier genarrt,
indem das Auge träge verharrt.
Der Blick zwar längs der Spirale geht,
...
46 Elfenreigen Nr.1 28.08.13
Vorschautext:
Morgen einer warmen Sommernacht,
Mondschein überm See noch Pracht.
Auf der Wiese, die gleich nebenan,
man sechs Mädchen sehen kann.
Jede trägt beim Reigentanz
auf dem Kopf den Blumenkranz..

Sie tanzen lieblich hold im Kreis,
kennen nicht der Unschuld Preis.
Nur der Tanzschritt wirkt bei jeder,
als wär sie leicht wie eine Feder.
Bekleidet mit hauchdünnen Hüllen,
...
45 Es ist Trödelmarkt 27.08.13
Vorschautext:
Wenn Mädels ihr Zimmer aufräumen
und nur von einem Pony träumen,
wenn Jungs die Autosammlung putzen,
um bald das Internet zu nutzen,
wenn Doktoren feilschen wie Deppen
und anschließend Gerümpel schleppen,
wenn Mama mit ihren Augen blitzt,
weil sie keinen Modering besitzt,
wenn der Papa in der Pampe parkt,
ja dann ist mal wieder Trödelmarkt.

27.08.2013 © Wolf-Rüdiger Guthmann
44 Mein Traumland 26.08.13
Vorschautext:
Kennst du auch dieses kleine Land
das ich da einst im Urlaub fand?
Fünf Inseln sind es wirklich nur,
dafür ist fast alles Natur.

Das Land ist eine Republik,
Dank der geschickten Politik.
Doch der Boden der Geschichte
ist antik für die Berichte.

Fischfang ist der Erwerbsbereich,
dann kommt der Tourismus sogleich.
...
43 Warum, warum, warum 25.08.13
Vorschautext:
Warum ist es uns nicht gegeben,
miteinander bis ins Alter zu leben?

Warum an guten und schlechten Tagen
nicht die Sorgen gemeinsam tragen?

Warum bewältigen wir nicht als Paar
Stress und Hektik leicht und klar?

Warum haben wir das Vertrauen verloren,
mit dem einst unsere Liebe geboren?

...
42 Wenn ich eine Frau wär 24.08.13
Vorschautext:
Im Internet sah ich sehr spät
wie sich ein Mann anbot zum Date.
Er redete frei und vehement,
in Wirklichkeit war er verklemmt.
Das hat mich emotional bewegt
und zu folgenden Zeilen angeregt:

„Computern sah ich dich im Internet,
suchend eine Frau für’ s Bett.
Durch Mikrofon und Kamera
war deine Aura fühlbar nah.
Als Frau wär ich zu Dir gekommen,
...
41 Der Sandkasten 23.08.13
Vorschautext:
Für Enkel und kleine Kinder
wirst du Bastler und Erfinder.
Wenn die zarten Hände spielen,
mit Schippchen dein Beet zerwühlen,
musst du handeln, statt zu rasten,
denn es fehlt der Sand, samt Kasten.

Wichtig ist hier der Anfang nur,
damit du erst mal in der Spur.
Pfähle in die Erde schlagen,
dass sie eine Elle ragen.
Ob es drei, vier oder sechs sind,
...
40 Stille 22.08.13
Vorschautext:
Den ganzen Tag ist nur Lärm und Krach,
das hält jeden Menschen stetig wach.
Doch genießt der sein Tagesende,
wünscht er die Stille sich behände.

Der letzte Bus ist gerade weg,
kein Lkw sucht laut hier im Eck.
Die kleinen Autos summen leise,
wie Bienen in der Heimflugschneise.

Und entsprechend des Menschen Wille,
kommt plötzlich die totale Stille.
...
39 Die Mär vom Stiefmütterchen 21.08.13
Vorschautext:
Vor langer Zeit in fernem Land
war eine Familie beliebt, bekannt.
Der Vater war Kämmerer bloß,
die Mutter zog zwei Kinder groß.

Zwillinge waren es, Bub und Madel,
freundlich nett, ganz ohne Tadel.
Die Mutter starb, war plötzlich blau,
der Vater liebte eine neue Frau.

Dabei hinterließ die Mutter eine Blume,
in einer Schachtel mit steinharter Krume.
...
38 Alles wird gut! 20.08.13
Vorschautext:
Weil mich der Liebeskummer drückte,
ich ein großes Scheinchen zückte,
zu der Hellseherin mit Werbung ging
und an ihren lauten Lippen hing.
Ich zog nen Zettel aus ihrem Hut,
drauf stand: „Alles wird gut!“

Unterwegs ich beim Fahren sang
und zuhause aus dem Auto sprang.
Ein Dokument im Briefkasten stand,
in dem sich Knöllchen mit Foto befand.
Nur der Briefstempel machte mir Mut,
...
37 Der Fund 19.08.13
Vorschautext:
Unser Hund ist nur ein Dreikäsehoch,
doch ihn stört jedes kleine Mauseloch.
Sind wir mittags unterwegs im Wald,
werden täglich meine Füße kalt,
denn unser Hund hat längst gerochen,
dass ein Tier ins Loch gekrochen.
Und schon fährt er seine Krallen aus
und buddelt nach der kleinen Maus.
Die Baustelle wird so immer tiefer,
der Mausgeruch vielleicht intensiver.
Dem Hund stehen Haare und Schwanz,
im Loch verschwindet er bald ganz.
...
36 Wir sind über 60 18.08.13
Vorschautext:
Wenn die Männer 60 sind,
werden sie wieder zum Kind.
Manche verkaufen Hof und Haus
und wandern in die Welt hinaus.
Sie klettern auf die höchsten Gipfel
oder tauchen in die tiefsten Zipfel.

Andere wollen ins Weltall fliegen,
wenn sie einen Sitzplatz kriegen.
Viele, die bisher nur gelaufen,
sich jetzt eine Harley kaufen.
Nur wer ohne Pappe seit Jahren,
...
35 Das gemalte Gedicht 17.08.13
Vorschautext:
Gestern schrieb einer mir im Bericht:
„Mal doch einmal ein Gedicht!“
Wie soll ich in Farben entstehen lassen,
was sich in Worte kaum lässt fassen.
Ich lag die ganze Nacht lang wach,
diese Worte machten mich schwach.

Ich grübelte und wälzte mich herum,
doch die Idee fand ich nicht so dumm.
Ich geb einer neuen Tabelle ein Gesicht,
welches Adjektiv einer Farbe entspricht.
Ich könnte rotes für die Liebe nehmen,
...
34 Nebras Himmelsscheiben 16.08.13
Vorschautext:
Bei Nebra einst ein Kloster stand,
das lange wieder abgebrannt.
300 Jahre war es etwa her,
da war die Stelle dort noch leer.
Ein Blitz, ein Wetterungeheuer
entfachte dort ein Waldbrandfeuer.

Und im fernen Böhmerland
gab es Männer, die verbannt.
Sie lebten für die Wissenschaft
die der Kirche sehr verhasst.
Sie bildeten mit eigner Kraft
...
33 Der Spieler der Königin 15.08.13
Vorschautext:
Mein Kollege ist ein ruhiger Patron,
ich kenne ihn seit Jahren schon.
Doch heute war ich ganz erstaunt,
denn er hat einmal nicht posaunt.
Sonst hör ich bei jedem Vergnügen
seinen Versuch, Rohre zu biegen.
Heute brauchte er mich für eine Frau,
er sprach von einer „Königin“, genau.

Ich dachte erst, er treibe mit mir Spiel,
ein Gotteshaus war dann das Ziel.
Die Außentür in den Angeln knarrte,
...
32 Zichorie 14.08.13
Vorschautext:
Es war vor langer, allzu langer Zeit,
in einem Land, das gar nicht weit.
Prinzessin Zichorie war hübsch und klug,
küsste ihren neuen Freund Zug um Zug.
Sie wollte ihm gerade ihre Unschuld geben,
da meldete sich das wahre Leben.

Der Herold blies, denn Krieg brach aus,
ihr Freund musste ins Feld hinaus.
Er käme bald wieder zu der Jahresfrist,
zu der dann überall auch Frieden ist.
Käm er als Held dann wieder her,
...
31 Die Slips 13.08.13
Vorschautext:
Meine Freundin sagte neulich:
„Deine Buchsen sind ja gräulich,
von vorn seh’ n sie verwaschen aus
und unten fällt schon alles raus.“
Das darf sie nicht zwei mal sagen,
ab morgen wollte ich neue tragen.

Also lief ich in der Mittagspause
in’ s Bekleidungskaufhaus Krause.
Eine junge Frau mit flinken Händen
fragte ich, wo sie sich befänden.
„Oh“ meinte sie, „auf unserem Gelände
...
30 Die versteckte Stadt 11.08.13
Vorschautext:
Bis gestern vergingen fünfundzwanzig Jahr,
dass ich nicht in Hoyerswerda-Neustadt war.
Damals entfernten die Bauarbeiter stolz
jedes Stück Grünes und auch jeden Stamm Holz.
Kein Blatt sollte einen fremden Blick hindern,
wenn die Arbeiter mit der Technik schindern.

Damals war diese neue Stadt noch im Bau,
und man sah alle Gebäude ganz genau.
Jede Lücke war zu jener Zeit bebaut,
da hat man nur auf frischen Beton geschaut.
Und ein unscheinbares Unkrauthälmchen nur
...
29 Die Masernimpfung 10.08.13
Vorschautext:
Als ich mich neulich beim Doktor befand,
an einer Tafel doch geschrieben stand:
„Wir helfen nicht nur betrunkenen Rasern,
wir impfen auch alle gegen Masern.“
Wer weiß denn überhaupt in unserer Zeit,
über Krankheiten wie Masern bescheid?

Fragte ich jemand, ganz frei und frank,
hieß es gleich, du bist wohl krank?
Also schlang ich um den Hals einen Schal
und wühlte ganz hinten im Bücherregal.
Und ich fand gleich beim ersten Versuch
...
28 Das Bernsteinzimmer 08.08.13
Vorschautext:
Wissenschaftler und Sammler, wie immer,
suchen noch emsig das Bernsteinzimmer.
Am Ende des letzten verlorenen Krieges,
schleppte man Beute anstelle des Sieges.
Der Staat mit den größeren Möglichkeiten,
organisierte heimlich den Transport beizeiten.
Während allen im Winter die Hände froren,
ging das Zimmer auf dem Transport verloren.

Direkt nach dem Ende des Krieges
gedachten die Russen nicht nur des Sieges.
Bei der zur Suche nach dem wichtigen Uran,
...
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