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Titel
6584 Liebe muss wieder
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Liebe muss wieder

Liebe muss wieder zu heiterer Note finden,
Gehoben durch Kunst und Sprache im Zenit,
Um neue Frohbotschaft zu verkünden,
Damit die Menschen wieder fassen Tritt.

Unsere Zeiten bedrohen unstet
Die Seelengewänder der Bürger,
Wo’s nur um Macht und Geld geht,
Sich breitmachen Freiheitswürger.

...
6583 Rembrandt 1632
Vorschautext:
Rembrandt 1632

Als Rembrandt von Leiden weggezogen
Hin in diesen Welthotspot Amsterdam,
Da waren ihm die Menschen sofort gewogen,
Obwohl der Einfache aus der Provinz herkam.

1632 kam dann sein Genie zum Durchbruch,
Das zeigen seine Bilder auf Schloss Wilhelmshöhe.
Bis heute gilt, was ich bei Rembrandt such‘:
Das Unverbildete, Authentische – und seine Nähe.

...
6582 Ist die Kunst
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Ist die Kunst

Ist die Kunst ein abgrundtiefes Tal
Oder jene Quelle, die uns Leben gibt?
Trägt sie mitunter nicht auch ein Kainsmal
Oder ist sie Lichtquell, welche Betrachter liebt?

Da drücken immer wieder Fragen hoch,
Deren Bedeutung uns in ihren Bann ziehen.
Werden sie nicht ein übersinnliches Joch,
Selbst wenn wir uns um Freiheit bemühen?

...
6581 Immer wieder
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Immer wieder

Immer wieder musste ich diese Videos sehen
Von und mit dieser außergewöhnlichen Frau,
Die leider vom Netz abgetrennt musste gehen,
Sie war offensichtlich zu kreativ und zu schlau.

Den Weggang kann ich bis heut nicht verstehen,
Er hat mir Rückschläge und Leid gebracht,
Doch wenn ihr dadurch Freiheitsfahnen wehen,
Sehe ich tolerierend schon ihre Eigenmacht.

...
6580 Ein wenig ängstlich
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Ein wenig ängstlich

Bangend sieht sie dem Treffen entgegen,
Doch am Ende siegt ihre Neugierde:
Soll sie stehenbleiben oder sich bewegen,
Lebt nicht auch bei ihr die Begierde?

Sie weiß ja längst, was er von ihr will:
Mit pochendem Herzen fährt sie zu ihm,
Denn die gesamte Biologie kennt ihr Ziel
Und natürlich werden sie wieder intim.

...
6579 Freunde sind mir
Vorschautext:
Freunde sind mir

Freunde sind mir all jene geworden,
Die mir geholfen haben, Geistvolles zu entdecken,
Das Schöne auch, denn sie hörten zu bei guten Menschenworten,
Die nicht anecken, sondern Mitmenschen Lebensleuchten aufstecken.

Die Dagebliebenen, die mag ich immer noch,
Einfach auch deshalb, weil sie mich lieben.
Sie ziehen mich aus manchem Seelenloch,
Ans Herz gewachsen sind sie mir geblieben.

...
6578 Und sie saßen
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Und sie saßen

Und sie saßen draußen vor dem Café,
Amüsierten sich über die Vorübergehenden,
Aßen ihr Gebäck mit Quittengelee,
Hielten heiße Tassen mit kalten Händen.

Dann kam mehr Sonne und wärmte sie,
Dadurch wurden sie ruhiger und etwas zahmer,
Ließen doch ab von ihrer Kritikmanie
Und waren nicht mehr einsame Spottkramer.

...
6577 Es sind
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Es sind

Es sind ständig wiederkehrende Fragen,
Welche Sinne von der Lust wegtragen,
Unterschwellig jedoch wunschragen,
Indem sie innerlich nachfragen,
Ob nicht doch etwas verlorengeht,
Dort, wo nur noch Sehnsucht weht.

Oftmals sucht Liebe nach ihrem Erfüllen,
Damit Sehnsüchte nicht mehr aufwühlen,
Nicht mehr überdreht von den Gefühlen,
...
6576 Wie oft
Vorschautext:
Wie oft

Wie oft hat der Tag sich zum Abend geneigt
Und wir haben zu kurz miteinander gesprochen?
Wie oft hat der Mond sich zum Horizont gebeugt,
Sprachlosigkeit haben wir nicht aufgebrochen?

Wie konnte ich es überhaupt zulassen,
Nicht mit Dir zu reden, Dich anzurufen,
Mich stets auf Deinen Anruf zu verlassen
Und mich auf Dein Sehnen berufen?

...
6575 Die faire Frau
Vorschautext:
Die faire Frau

Die faire Frau bleibt auf Augenhöhe,
Weil Mitmenschen ihr wertvoll sind,
Sie von Keifendem stets weggehe,
Denn dort blüht ja kein Götterwind.

Sie kann und will viel Liebe geben,
Doch auch den klaren Kopf behalten,
Sieht in Zweisamkeit schon ihr Leben,
Will Lebenstage schöner gestalten,

...
6574 Hotelgäste verprellt!
Vorschautext:
Hotelgäste verprellt!

Nachweislich war das Hotel nicht ausgebucht,
Dennoch bekamen die Gäste einen Raum,
An dem lautstark der Verkehr vorbeibrandete.
Lange hatten die Gäste nach Gutem gesucht,
Ihre besuchte Stadt war ihr Urlaubstraum,
So dass man mit dem Flug gern hier landete.

Doch das heiße Zimmer mit dem Straßenverkehr
Hätte für sie nicht wirklich sein müssen.
Deshalb baten sie auch um einen Zimmertausch.
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6573 Irgendwann
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Irgendwann

Irgendwann werden die Blätter knapp,
Wie die Blätter im Herbst am Baum.
Das bringt den suchenden Dichter auf Trab,
Denn ohne Papier lebt er kaum.

Also sucht und wühlt er dort gern,
Wo ein Haufen alter Schreiben herumliegen.
Und schon leuchtet ihm wieder ein Stern:
Zum Schreiben kann er jetzt fliegen!

...
6572 Bettschatz
Vorschautext:
Bettschatz

Manchmal geht die Fantasie
Mit Sinnlichkeit durch die Decke,
Wird vielleicht sogar zur Manie,
Wenn das Unerreichbare uns necke.

Dabei liegt das Gute nah,
Bettschatz nannte man das früher,
Als man noch auf Nähe sah,
Man kein Internetbemüher.

...
6571 Der kleinste Nenner
Vorschautext:
Der kleinste Nenner

Bei den Vielen ist das Wagnis ausgeblieben,
Man möchte jetzt gar nichts mehr riskieren.
Manche haben sich selbst schon abgeschrieben
Und lassen sich von niemandem mehr führen.

Enttäuschungen mindern die Bereitschaft
Sich aufzumachen und zu öffnen hin zur Welt.
Dabei ist es offensichtlich, dass die Lebenskraft
Sich immer mehr gegen Null hat eingestellt.

...
6570 Nicht von ungefähr
Vorschautext:
Nicht von ungefähr

Nicht von ungefähr sind Menschen inzwischen
Durch viele globale Ereignisse verunsichert
Und sehen ihre Zukunft doch bedenklich.
Nur Einzelne können verdrängend wegwischen,
Was eben heute nicht mehr gesichert
Und für sie von daher nicht unbedenklich.

Wo sind die positiven Vorbilder geblieben,
Die sucht man bei vielen Staatslenkern vergeblich.
Wo sind die Wege, Hilfen, gibt es Rettung?
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6569 Kauflust wird erschlagen!
Vorschautext:
Kauflust wird erschlagen!

Gar viele Bürger wundern sich heute,
Weshalb immer mehr Geschäfte schließen,
Immer weniger zum Einkauf gehen Leute,
Um diesen in Städten auch zu genießen.

Natürlich ist Billiges im Internet mächtig,
Und das reizt die Vielen zum Onlinekauf.
Das wird oft präsentiert ganz prächtig,
Die Werbung hat da ihren besten Lauf.

...
6568 Das ist Pfingsten
Vorschautext:
Das ist Pfingsten

Hat es der Heilige Geist endlich fertiggebracht,
Über Länder und Grenzen hinweg Sprachen zu verstehen?
Auf diese Weise sei Humanitätsverbreitung erwacht,
Nächstenliebe könnte endlich viral gehen.

Bis heute ist die Pfingstbotschaft eindeutig:
Der Heiligen Geist komme in Herz und Sinne,
Stimme sie ein und sei botschaftsfreudig,
Damit der Glaube wirkmächtig beginne.

...
6567 Wie geht Zukunft?
Vorschautext:
Wie geht Zukunft?

Die Menschheit muss unbedingt wieder lernen,
Vom reinen Strafmodus zum Sprachmodus überzugehen
Und vielleicht noch sehr viel mehr verhüten,
Um sich von der Bevölkerungsexplosion zu entfernen,
Mit mehr Verzicht auch auf die Umwelt sehen,
Um damit ihre Option auf die Zukunft zu vergüten.

Alles andere wäre wirkungslose Kosmetik,
Rettete überhaupt keine Lebensvernunft
Und erschafft nur neue Verteilungskämpfe.
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6566 Was für ein Glück
Vorschautext:
Was für ein Glück

Heute hat sie Geburtstag,
Die Posaunistin, meine Enkelin,
Die ich wie alle Enkelkinder so gern mag,
Weil sie wie diese ihren Werdegang im Sinn.

In vielen Konzerten kann sie schon mitwirken,
Leitet den Kinder- und den Posaunenchor,
Will damit stets auf gute Laune einwirken:
Die Melodie hebt unablässig Seelen empor.

...
6565 Ich will ein Elektroautomobil
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Ich will ein Elektroautomobil

Ich will ein Elektroautomobil,
Das ohne Apps und ohne Updates auskommt,
Auch ohne vielen, modernen Schnickschnack,
Denn als Umweltschützer ist es mein Ziel,
Das sicher allem Umweltbewusstsein frommt:
Nur notwendiges und weniges Technikpack!

Mein Auto soll mich doch fahren,
Meinen klaren Ansprüchen genügen
Und die Umwelt wenig belasten,
...