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Titel
1520 Italiens Kunstkräfte 24.04.19
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Italiens Kunstkräfte

Du, der Du unter den Arkaden
Italiens Städte gern besuchst,
Denk an der frühen Künstler Taten,
Wenn Du die Reise dorthin buchst.

Da ist wirklich nichts virtuell,
Du tauchst ab in tiefe Geschichte
Und merkst im Schauen dann recht schnell,
Dass alles Heil erscheint im Lichte.

...
1519 Nichts bleibt 24.04.19
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Nichts bleibt

Sie hatte an ihren Kleidern gehangen,
In ihren Schrank oft und gerne geschaut,
Weil damit Lebensgeschichten anfangen,
Die zeigen, wie damals sie schön als Braut.

Fast alles hatt' sie bis heut aufgehoben,
Zu jedem Kleid gab's etwas zu erzählen,
Was sie damit erlebt, was aufgeschoben
Und was sie auch beruflich konnte erwählen.

...
1518 Frühlingslimerick 23.04.19
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Frühlingslimerick

Er sah zum Nachbarn, der grillte,
Es stank, während er friedlich chillte.
Deshalb schlich er hinein
Und schloss sich ein,
Wo die Wut er mit Weißbier stillte.


©Hans Hartmut Karg
2019

...
1517 Erwachsenwerden 23.04.19
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Erwachsenwerden

Immer schon
sucht der Junge den Blick
zu rascherem Älterwerden,
um endlich mündig zu sein.

Ist's dann soweit,
bedeutet der Beruf sein Glück,
wenn mit dem Einkommen Güter sich mehren
und man mit der Liebenden ständig allein.

...
1516 Moderne Lösungen 22.04.19
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Moderne Lösungen

Mit Konventionen sich zu ehren,
Den schönsten Mann der Welt bekommen,
Zwei feine Mädchen dann gebären,
Wird ihrem Leben nichts genommen:
So hat die Bindung sie gewollt,
Dem Glück sei breiter Raum gezollt –
Und alle haben nur gewonnen!

Mutig ist sie, schön und schlank,
Ist dabei sehr rasch aufgestiegen
...
1515 Glückstierchen 22.04.19
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Glückstierchen

Silberfischchen unterm Tischchen
Seid Glücksbringer, Überbringer
Reichen Lebens, wo vergebens
Grauledrig das Fatum kauert.

Schmusekätzchen, gib Dein Tätzchen
Ohne Fauchen Deinem Frauchen,
Denn das gibt, weil es Dich liebt
Nahrung, sanfte Streichelhände.

...
1514 Osterspaziergang 21.04.19
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Osterspaziergang

Osterspaziergänge bei den Sieben Mühlen
Waren früher ein Kalt-Licht-Ereignis:
Die Sonne musste mit Kühlwinden spielen,
Als wäre Ostern ein Wintergleichnis.

Kalt war es damals, die Hände klamm,
Man marschierte in Wintersachen,
Aß nach der Kirche noch Karpfen und Lamm
Und hörte der Kinder freudiges Lachen.

...
1513 Säulenbäumchen 21.04.19
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Säulenbäumchen

Wir meinen, wir wären in Südtirol,
Denn die Säulen, die hängen übervoll
Mit mindestens sechzig Blüten,
Ohne dass wir uns darum bemühten.

Züchter haben Großartiges geleistet
Und sich für uns tatsächlich erdreistet
Den Wuchs der Bäumchen so einzurichten,
Dass die Blüten sich nur am Stamme verdichten.

...
1512 Erste Blühphase 20.04.19
Vorschautext:
Erste Blühphase

Wenn der hohe Tulpenbaum
Blütenblätter jetzt lässt fallen,
Der Gelbbusch nun dem Grün gibt Raum,
Wo früh Vogellaute hallen,
Treiben bald die neuen Blüten
An Apfelbäumchen in das Jahr,
Wollen uns mit Frucht vergüten,
Was zum Ernten wunderbar.


...
1511 Ostergedanken 20.04.19
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Ostergedanken

Hat die Welt nicht längst Feuer gefangen,
Wo sie doch nur Dollarherrschaft antreibt
Und wir nicht länger in uns gegangen,
Wo die Umwelt sich an unserem Handeln reibt?

Im Wetterbericht jubeln sie Sonne hoch,
Wodurch für den Monat verkündet,
Dass nur Sonne scheint und man ja doch
Nichts mehr mit dem Verhalten begründet.

...
1510 Süden und Norden 19.04.19
Vorschautext:
Süden und Norden

Südlich, in der Sonnenwelt
Gibt es kaum stillen Karfreitag.
Geschäftigkeit hat zugestellt
Alles Leid an diesem Tag.

Im Norden ist der Sterbetag
Das Großereignis aller Christen,
Denn alles Leid ist ein Tiefschlag,
Der nur kennt jene Todeslisten.

...
1509 Kinderglück 19.04.19
Vorschautext:
Kinderglück

Wenn niedliche Osterhasen
Die Süßigkeiten abgelegt,
Werden Kleine rasch im Rasen
Suchen, was so gut versteckt.
Sie spüren dann, dass sie geborgen
Durch Jesus, der an diesem Morgen
Freude für sie eingelegt.


©Hans Hartmut Karg
...
1508 Tierwohl 18.04.19
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Tierwohl

Wer will das alles genau wissen,
Was mit der Kuh jetzt bald geschieht?
Wer wird das alte Tier vermissen,
Das zehn Jahre um uns bemüht?

Sie wird bei uns hier nicht geschlachtet,
Man hat sie nach Fernost verkauft,
Wo Tiere oft weniger geachtet,
Weil mit dem Geld man Leben kauft.

...
1507 Primelzeit 18.04.19
Vorschautext:
Primelzeit

Da steht sie niedrig, unsere Primel,
leuchtet tiefblau
und trägt am Morgen
schon Sonne mit,
grüßt hoch ins Blau,
das uns jetzt mindert manche Sorgen.

Wie könnt' der Tag
mir besser taugen
im Lenz, wenn vieles blüht und grünt,
...
1506 Familien sind ungerecht! 17.04.19
Vorschautext:
Familien sind ungerecht!

Egal ob mit, ob ohne Trauschein:
Familien sind ungerecht!
Denn immer beim Geborensein
Ist man wertvoll – oder unrecht.

Das Kind, das da geboren ist,
Wird einem Teil sehr ähnlich sein:
Das Elternhaus, das Werter ist,
Kann objektiv nur schwerlich sein.

...
1505 Fastenbrechen 17.04.19
Vorschautext:
Fastenbrechen

Nun hab' ich lange mich enthalten
Von Alkohol und Süßigkeiten,
Wollt' fastend etwas innehalten,
Um mir Gesundheit zu bereiten.

Doch hielt ich's leider nicht mehr aus,
Mir fehlte einfach Schokolade,
Ging zum Discounter aus dem Haus
Und kauft' auch wieder Limonade.

...
1504 Drei Zeiten des Dichters 16.04.19
Vorschautext:
Drei Zeiten des Dichters

Den jungen Dichter treibt der Mut,
Auch Übermut als Möglichkeit.
Er ist dabei kaum auf der Hut,
Findet für Sprache alle Zeit.

Bisweilen trägt ihn auch die Liebe –
Verquer steh'n junge Leidenschaften.
Manchmal will er, dass sie ihm bliebe,
Doch er muss weiter, kann nicht rasten.

...
1503 Erkenntnis 16.04.19
Vorschautext:
Erkenntnis

Dem jungen Tag
gehört die Welt,
er fragt nicht,
was wir wollen.

Die Sonne steht
am Himmelszelt
und kennt nicht
unser Sollen.

...
1502 Christus 15.04.19
Vorschautext:
Christus

Den Leidenden der ganzen Welt
Ist zugetan der Herr von Golgatha,
Bleibt schmerzvoll all jenen ein Held,
Die glauben, dass ihnen der Heiland nah.

Mit seinem überleidensvollen Tod
Hat unsere Sünden er auf sich geladen,
Mit denen wir verursacht jene große Not,
Weil Böses unterlegt oft unseren Taten.

...
1501 Übers Gebirge 15.04.19
Vorschautext:
Übers Gebirge

Weiter führen Pässe uns nach oben,
Wo der Sternenhimmel groß und weit.
Sind wir endlich einmal ganz da droben,
Gibt die Sonne uns das Weggeleit.

Herunter müssen wir von selbst, allein,
Doch wissen wir um unseren großen Segen,
Der uns behütet, dort lässt immer sein,
Denn er besternt auf unseren weiteren Wegen.

...
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