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Anzahl Gedichte: 6.648
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Titel
6568 Es sind
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Es sind

Es sind ständig wiederkehrende Fragen,
Welche Sinne von der Lust wegtragen,
Unterschwellig jedoch wunschragen,
Indem sie innerlich nachfragen,
Ob nicht doch etwas verlorengeht,
Dort, wo nur noch Sehnsucht weht.

Oftmals sucht Liebe nach ihrem Erfüllen,
Damit Sehnsüchte nicht mehr aufwühlen,
Nicht mehr überdreht von den Gefühlen,
...
6567 Wie oft
Vorschautext:
Wie oft

Wie oft hat der Tag sich zum Abend geneigt
Und wir haben zu kurz miteinander gesprochen?
Wie oft hat der Mond sich zum Horizont gebeugt,
Sprachlosigkeit haben wir nicht aufgebrochen?

Wie konnte ich es überhaupt zulassen,
Nicht mit Dir zu reden, Dich anzurufen,
Mich stets auf Deinen Anruf zu verlassen
Und mich auf Dein Sehnen berufen?

...
6566 Der faire Mann
Vorschautext:
Der faire Mann

Der faire Mann sieht Menschen auf Augenhöhe
Und unterteilt niemals die Welt in Mann und Frau,
Denn er kann, wenn er über den Dingen stehe,
Einschätzen, was KI, was künstlich und was Schau.

Vorurteilen wird er sich entziehen,
Aus dem Vielen das Besondere wählen,
Sich ernsthaft um Kontakte mühen
Und nicht nur Bilder und Fotos zählen.

...
6565 Die faire Frau
Vorschautext:
Die faire Frau

Die faire Frau bleibt auf Augenhöhe,
Weil Mitmenschen ihr wertvoll sind,
Sie von Keifendem stets weggehe,
Denn dort blüht ja kein Götterwind.

Sie kann und will viel Liebe geben,
Doch auch den klaren Kopf behalten,
Sieht in Zweisamkeit schon ihr Leben,
Will Lebenstage schöner gestalten,

...
6564 Hotelgäste verprellt!
Vorschautext:
Hotelgäste verprellt!

Nachweislich war das Hotel nicht ausgebucht,
Dennoch bekamen die Gäste einen Raum,
An dem lautstark der Verkehr vorbeibrandete.
Lange hatten die Gäste nach Gutem gesucht,
Ihre besuchte Stadt war ihr Urlaubstraum,
So dass man mit dem Flug gern hier landete.

Doch das heiße Zimmer mit dem Straßenverkehr
Hätte für sie nicht wirklich sein müssen.
Deshalb baten sie auch um einen Zimmertausch.
...
6563 Die Reiterin
Vorschautext:
Die Reiterin

Auf staubiger Straße geht der Lauf
Des Pferdes, Leder glänzt in frühem Licht,
Hebt der Reiterin Blick hoch hinauf,
Zeigt ihr ebenes, ein schönes Gesicht.

Sie reitet am Lärm der Welt vorbei,
Hält locker die Zügel, führt klar,
Denn sie ist jung und fühlt sich frei,
Im Frühlicht glänzt braunes Haar.

...
6562 Irgendwann
Vorschautext:
Irgendwann

Irgendwann werden die Blätter knapp,
Wie die Blätter im Herbst am Baum.
Das bringt den suchenden Dichter auf Trab,
Denn ohne Papier lebt er kaum.

Also sucht und wühlt er dort gern,
Wo ein Haufen alter Schreiben herumliegen.
Und schon leuchtet ihm wieder ein Stern:
Zum Schreiben kann er jetzt fliegen!

...
6561 Bettschatz
Vorschautext:
Bettschatz

Manchmal geht die Fantasie
Mit Sinnlichkeit durch die Decke,
Wird vielleicht sogar zur Manie,
Wenn das Unerreichbare uns necke.

Dabei liegt das Gute nah,
Bettschatz nannte man das früher,
Als man noch auf Nähe sah,
Man kein Internetbemüher.

...
6560 Der kleinste Nenner
Vorschautext:
Der kleinste Nenner

Bei den Vielen ist das Wagnis ausgeblieben,
Man möchte jetzt gar nichts mehr riskieren.
Manche haben sich selbst schon abgeschrieben
Und lassen sich von niemandem mehr führen.

Enttäuschungen mindern die Bereitschaft
Sich aufzumachen und zu öffnen hin zur Welt.
Dabei ist es offensichtlich, dass die Lebenskraft
Sich immer mehr gegen Null hat eingestellt.

...
6559 Nicht von ungefähr
Vorschautext:
Nicht von ungefähr

Nicht von ungefähr sind Menschen inzwischen
Durch viele globale Ereignisse verunsichert
Und sehen ihre Zukunft doch bedenklich.
Nur Einzelne können verdrängend wegwischen,
Was eben heute nicht mehr gesichert
Und für sie von daher nicht unbedenklich.

Wo sind die positiven Vorbilder geblieben,
Die sucht man bei vielen Staatslenkern vergeblich.
Wo sind die Wege, Hilfen, gibt es Rettung?
...
6558 Kauflust wird erschlagen!
Vorschautext:
Kauflust wird erschlagen!

Gar viele Bürger wundern sich heute,
Weshalb immer mehr Geschäfte schließen,
Immer weniger zum Einkauf gehen Leute,
Um diesen in Städten auch zu genießen.

Natürlich ist Billiges im Internet mächtig,
Und das reizt die Vielen zum Onlinekauf.
Das wird oft präsentiert ganz prächtig,
Die Werbung hat da ihren besten Lauf.

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6557 Das ist Pfingsten
Vorschautext:
Das ist Pfingsten

Hat es der Heilige Geist endlich fertiggebracht,
Über Länder und Grenzen hinweg Sprachen zu verstehen?
Auf diese Weise sei Humanitätsverbreitung erwacht,
Nächstenliebe könnte endlich viral gehen.

Bis heute ist die Pfingstbotschaft eindeutig:
Der Heiligen Geist komme in Herz und Sinne,
Stimme sie ein und sei botschaftsfreudig,
Damit der Glaube wirkmächtig beginne.

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6556 Wie geht Zukunft?
Vorschautext:
Wie geht Zukunft?

Die Menschheit muss unbedingt wieder lernen,
Vom reinen Strafmodus zum Sprachmodus überzugehen
Und vielleicht noch sehr viel mehr verhüten,
Um sich von der Bevölkerungsexplosion zu entfernen,
Mit mehr Verzicht auch auf die Umwelt sehen,
Um damit ihre Option auf die Zukunft zu vergüten.

Alles andere wäre wirkungslose Kosmetik,
Rettete überhaupt keine Lebensvernunft
Und erschafft nur neue Verteilungskämpfe.
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6555 Was für ein Glück
Vorschautext:
Was für ein Glück

Heute hat sie Geburtstag,
Die Posaunistin, meine Enkelin,
Die ich wie alle Enkelkinder so gern mag,
Weil sie wie diese ihren Werdegang im Sinn.

In vielen Konzerten kann sie schon mitwirken,
Leitet den Kinder- und den Posaunenchor,
Will damit stets auf gute Laune einwirken:
Die Melodie hebt unablässig Seelen empor.

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6554 Süß ist ihr Kuss
Vorschautext:
Süß ist ihr Kuss

Süß ist ihr Kuss,
Wirkt nach auf meinen Lippen,
Und wenn ich muss,
Darf ich noch einmal nippen.

Schön ist ihr Blick,
Leuchtend das Frauengesicht,
Denn es ist schick
Zu küssen – wie ein Gedicht.

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6553 Ich will ein Elektroautomobil
Vorschautext:
Ich will ein Elektroautomobil

Ich will ein Elektroautomobil,
Das ohne Apps und ohne Updates auskommt,
Auch ohne vielen, modernen Schnickschnack,
Denn als Umweltschützer ist es mein Ziel,
Das sicher allem Umweltbewusstsein frommt:
Nur notwendiges und weniges Technikpack!

Mein Auto soll mich doch fahren,
Meinen klaren Ansprüchen genügen
Und die Umwelt wenig belasten,
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6552 Es ist ein Wunderbares
Vorschautext:
Es ist ein Wunderbares

Es ist ein Wunderbares,
Mit einer einzigen Frau lange zusammen zu sein,
Sehen den Wandel ihres Haares
Im Jugendalter, dem mittleren Alter, im Abendschein.

Jung gefreit und nicht gereut
Durften wir Leidenschaften durchleben, spüren,
Uns herzen, haben uns aufs Kommen gefreut:
Ich durfte sie würdig zum Altare führen.

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6551 Man glaubt es kaum
Vorschautext:
Man glaubt es kaum

Politiker reden von Entbürokratisierung,
Doch wenn ich in meine Akten schaue,
Sehe ich Vermehrung und Ausführung,
Weil man nicht auf Reduzierung baue.

Man glaubt es bei uns wirklich kaum:
Verwaltung ist ein neunköpfiger Drache,
Der macht sehr viel Wirbel und Schaum,
Mit dem man den guten Willen verlache.

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6550 Folgen von Hyperbürokratisierung
Vorschautext:
Folgen von Hyperbürokratisierung

Soweit Menschen sich noch wohlfühlen
In einem Staat, der mit Formularen knechtet,
Wird das den Lebenswillen abkühlen,
Wenn Bürger meinen, sie seien entrechtet.

Mit Überkontrollen Menschen drangsalieren,
So kann das nur Belastung und Mehrarbeit bedeuten,
Wird diese Hyperbürokratisierung zu Misstrauen führen,
Wodurch viel Lebenslust erstirbt den Leuten.

...
6549 Gelingendes
Vorschautext:
Gelingendes

„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“,
So lautet eine alte Lebensweisheit.
Dann sind wir zwar nicht risikoblind,
Doch nutzen wir unsere Freiheit,
Um an Untätigkeit nicht zu leiden,
Entscheidungen gar zu meiden.

Das Glück bleibt eine Blinde Kuh,
Es trifft oder verfehlt manches Ziel,
Dreht sich, lässt uns nicht in Ruh
...