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Anzahl Gedichte: 6.398
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Titel
6338 Die meisten Frauen 16.01.26
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Die meisten Frauen

Die meisten Frauen suchen nach Bindung,
Viele Männer nach dem anderen Geschlecht,
Das Suchen bleibt oft in schwieriger Findung,
Denn werden die Geschlechter sich gerecht?

Natürlich gibt es immer schon den Ehrenkodex,
Dass BEIDE ehrlich, sich zusammennehmen
Und nicht nur schielen nach egoistischem Sex,
Sondern sich auch zur Augenhöhe bequemen.

...
6337 Einheitsbrei 16.01.26
Vorschautext:
Einheitsbrei

Reicht es denn nicht schon,
Wenn in fast all unseren Städten
Jener Zivilisationseinheitston
Menschen wirft in Werbeketten?

Lebensformen werden perfektioniert,
Im Großformat scheinbar glücksversöhnt,
Nur weil man stets medial dazu verführt,
Dass man sich seine Wurzeln abgewöhnt.

...
6336 Eine Herberge zu finden 15.01.26
Vorschautext:
Eine Herberge zu finden

Es war zu allen Zeiten nicht leicht,
Eine Herberge zu finden,
Und zwar gerade in Krisenzeiten,
Wo es kaum hinlänglich reicht,
Sich zu schützen vor starken Winden,
Um mit Sorge ins Leben zu schreiten.

©Hans Hartmut Karg
2026

...
6335 Vergesslich ist die Dankbarkeit 15.01.26
Vorschautext:
Vergesslich ist die Dankbarkeit

Da war die Krebserkrankung
Einst Teil der Lebenskatastrophe,
Und mit stetiger Todeswankung
Erstarb die letzte Hoffnungsstrophe.

Gesundet, da vergisst man das
Und schreitet gerne ins Verdrängen.
Man will doch leben, seinen Spaß,
Mit Krankheiten sich nicht behängen.

...
6334 Versteh' einer die Frauen 14.01.26
Vorschautext:
Versteh einer die Frauen…

Als ich in die Küche kam
Und auf das dortige Radio zusteuerte,
Rief mir die Liebste laut zu:
„Lass‘ ja das Radio aus!“

Als ich später die Küche betrat,
Kamen wunderbare Melodien von dort,
Hörte ich die Liebste gar mitsingen!
Versteh‘ einer die Frauen…

...
6333 Ein Wunder ist's 14.01.26
Vorschautext:
Ein Wunder ist‘s

Ein Wunder ist’s,
Nach fünfundzwanzig Jahren
Und einer schweren Krebserkrankung
Immer noch als geheilte Frau
Geburtstag feiern zu können.

©Hans Hartmut Karg
2026

*
6332 Narr, was g'schaffd 13.01.26
Vorschautext:
Narr, was g’schaffd

Narr, was g’schaffd,
Wennd was wäara willschd,
Ond ned gaffd,
Am andra hilfschd.

Wäar weiderkomma will,
Däar muaß se aschdrennga,
Schnell aufsetza sei Brill‘
Ond d’Arbadszeida lenga.

...
6331 Er wusste es ja 13.01.26
Vorschautext:
Er wusste es ja

Er wusste es ja:
Wir alle müssen irgendwann sterben.
Aber nie mehr Schweinebraten essen???
Dazu war er nicht bereit, doch da!
Für Gemüse wollte er nicht werben,
Es lag fern einem Wesen.

Dann reichte es doch:
Als man ihn in die Grube gesenkt
Und den Leib der Ewigkeit übergeben,
...
6330 Dreimal geboren 12.01.26
Vorschautext:
Dreimal geboren

Dreimal geboren hat mich ein Glücksschicksal
Und mir dadurch dreimal das Leben geschenkt.
Das ist mir wie eine Rettung aus Götterhall‘:
Dreimal wurde der Tod von mir weggelenkt.

Die erste Geburt aus der Mutter Schoß
Hat mir ganz viel Liebe mitgegeben,
Denn so wurde meine Seele groß,
Dem Kinde bereits viel mitgegeben.

...
6329 Vergiss niemals 12.01.26
Vorschautext:
Vergiss niemals

Vergiss niemals, wo Du hergekommen bist,
Damit Du auch immer weißt, wo Du hingehst,
Dass Du keine Panik bekommst – nach kurzer Frist,
Selbst wenn Du fest in des Lebens Lauf stehst.

Denn jeder weiß, dass er aus den tiefsten Tiefen
Einer Unendlichkeit einstmals hervorgestiegen,
Als uns mit der Zeugung die Lebensgeister riefen
Und man sich so konnte in Gewissheit wiegen.

...
6328 Meine Glücksformel 11.01.26
Vorschautext:
Meine Glücksformel

Menschen werden Glücksformeln suchen
Und jeder wird welche für sich ausmachen,
Vielleicht ein entsprechendes Coaching suchen,
Denn Glück gehört zu den wünschenswerten Sachen.

Für mich selbst kann ich immer wieder erkennen,
Dass etwa 20 Prozent aus der Kindheit gekommen:
Großeltern, Paten und weitere Verwandte können
Glück mitgeben, auch von Eltern habe ich es bekommen.

...
6327 Seit acht Jahren nur elektrisch 11.01.26
Vorschautext:
Seit acht Jahren nur elektrisch

Während man damals diskutierte
Und immer nur Nachteile aufspürte,
Ergriff ich bei den Hörnern den Stier,
Sagte Adieu den Verbrennern hier,
Lud den Strom vom eigenen Dach,
Ersparte der Natur viel Ungemach.

Elektronen treiben mein Auto an:
Das Elektroauto, welches so viel kann,
Enkel fahren, uns transportieren,
...
6326 Glaube mir ja 10.01.26
Vorschautext:
Glaube mir ja

Glaube mir ja immer an das Glück,
Es ist frei von Minderwertigkeitskomplexen,
Trägt unser gemeinsames Lebensgeschick
Und wird auch nicht den Verstand verhexen.

Denn das Glück stabilisiert die Seele,
Macht uns freier und stark, relativiert
Den Alltag, dass er nicht ständig wähle,
Sondern uns gegen Anwürfe immunisiert.

...
6325 Elektroglück 10.01.26
Vorschautext:
Elektroglück

Jetzt fahren Elektroautos umher,
Heizen die Erde nicht mehr auf,
Sind frei von ekligen Abgasen.
Viel leiser rollt daher der Verkehr,
Sie sorgen für den ruhigeren Lauf,
Verhindern das wilde Rasen.

Endlich haben wir wieder Winter,
Wenn weniger Verbrenner aufheizen,
Was an Atmosphäre uns noch bleibt:
...
6324 Seltsam 09.01.26
Vorschautext:
Seltsam

Seltsam mit Blicken zu wandeln,
Die rasch kommen, dann gehen,
Will ich doch gerne anbandeln,
Um Schönheiten näher sehen.

Doch was ist real, was ist Fake
Im Dunstkreis von Präsentationen?
Gibt’s dafür den tatsächlichen Beleg,
Dass meine Gegenüber Personen?

...
6323 Die Herzlichkeit 09.01.26
Vorschautext:
Die Herzlichkeit

Die Herzlichkeit mit vollem Lachen
Ist manchem schon in die Wiege gelegt.
Selbstverständlich sind seine Siebensachen
Ein Seelenabdruck, weil er versteht:
Was mir begegnet ist oft schwer,
Doch ich hol‘ gute Laune her.

Nichts gibt es, was da unlösbar:
Das Denken, praktisch ausgerichtet,
Verbreitet Ideenreichtum wunderbar,
...
6322 Sie möchte es 08.01.26
Vorschautext:
Sie möchte es

Sie möchte es,
dass er sie beißt
ins kleine Ohr, links
ganz ohne Stress,
wenn Liebe reist
wie bei der Sphinx,
weil sie ihn mag
bei Nacht und Tag.

Zusammengekauert,
...
6321 In Selbstmitleid zu versinken 08.01.26
Vorschautext:
In Selbstmitleid zu versinken

Immer wieder beklagen Zeitgenossen,
Dass es nur ihnen so schlecht gehe.
Sich selbst haben sie mit Trauer begossen
Und sehen bei sich nur Leid und Wehe.

Es ist so bequem, sich zu bedauern,
Um allen Weltschmerz auf sich zu ziehen,
Dadurch in eigener Existenz zu versauern
Und nur die Tränendrüsen zu bemühen.

...
6320 Enttäuschungen können Gutes haben 07.01.26
Vorschautext:
Enttäuschungen können Gutes haben

Da hat er sich doch eingebildet,
Die hübsche Frau treffen zu können,
Mit der er meint‘, so gut gebildet
Das Wochenende zu verbringen.

Sie ist sein Fall, groß, elegant,
Gepflegt kommt sie gut rüber,
Hat viel gezeigt und wie gebannt
Ist er geflasht, hinüber…

...
6319 Unten und Oben 07.01.26
Vorschautext:
Unten und Oben

Wenn es unten so wundersam
Mit der Liebe weitergehen soll
Und nichts mehr klamm,
Spürt man des Glückes Wohl:
Er weiß, was sie denn will,
Eingelebt mit viel Gefühl.

Oben ist leicht unterhalten,
Harmlos lässt es sich kalauern,
Bei Wortspielen lachend aufhalten,
...