Profilfoto von Hans Hartmut Dr. Karg

Profil von Hans Hartmut Dr. Karg

Typ: Autor
Registriert seit dem: 18.01.2017

Statistiken


Anzahl Gedichte: 6.822
Anzahl Kommentare: 0
Gedichte gelesen: 2.065.660 mal
Sortieren nach:
Titel
6442 Ballnachtreminiszenz
Vorschautext:
Ballnachtreminiszenz

Alle sind prächtig herausgeputzt,
Blumen sind da, nichts ist vernutzt
Und in langschmalen Gängen
Darf vorbei man sich zwängen,
Die Aufzüge werden nicht genutzt.

Sehen und gesehen werden,
Was schon unsere Ahnen lehrten:
Man will Raunen und Gemunkel
Bei Tanzmusik und Lichtgefunkel,
...
6441 Glaube nicht
Vorschautext:
Glaube nicht

Glaube nicht,
dass man Dich schätzt,
weil Du in Amt und Würden
etwas erreicht hast.

Glaube nicht,
dass man Dich liebt,
nur weil Du
die Menschen liebst.

...
6440 Nur die kleine Zeit
Vorschautext:
Nur die kleine Zeit


Nur die kleine Zeit auf Erden
Werden wir beieinander sein,
Erleben bewusst das Werden
Und sind am Ende allein.

Den Sonnenwagen zu schauen,
Seinen Erdenlauf zu begreifen,
Das mag uns stets aufzubauen:
Mit den Jahreszeiten zu reifen.
...
6439 Hohenloher Zugfahrt
Vorschautext:
Hohenloher Zugfahrt

©Hans Hartmut Karg
2018

Wir fahren mit der Bahn auf Dämmen,
Um das Land zu überblicken,
Dann durch Wälder, voll mit Stämmen,
Die zum Sägwerk bald geschickt.

Hohenloh', Weizsäckerland,
Felder sind dort reich bestellt:
...
6438 Lebenshunger
Vorschautext:
Lebenshunger

©Hans Hartmut Karg
2018

Menschen haben Vorurteile,
Wenn sie ihr Altersfeld verlassen:
Junge – Alter, Alte – Junge –
Mitunter bleibt der Feind die Zunge!

Zeit ist doch nicht Gradmesser
Für Liebes- und für Lebensphasen.
...
6437 Flüchtlinge
Vorschautext:
Flüchtlinge

Bedroht in der Geburtsheimat
durch Bomben, Hunger und Tod
sind heimatlos wir jetzt geworden,
umherziehend wie Nomaden,
bedroht von Durst und Kälte
und doch mit dem Funken Hoffnung beseelt,
dass es die neue Heimat schon gibt.


©Hans Hartmut Karg
...
6436 Dem Mutigen
Vorschautext:
Dem Mutigen

Dem Mutigen reicht es oft nicht,
Immer nur charmant zu bleiben.
Es steht doch gut ihm zu Gesicht,
Gerechtigkeit voran zu treiben.

Wär' der Mutige schon reif,
Die eigenen Ängste abzustreifen,
Bescheidenheit ihm nicht zu steif,
Könnt' er spontan ja nichts ergreifen.

...
6435 Entscheidung
Vorschautext:
Entscheidung

Der Morgen hat viel Licht gebracht,
Gekommen ist die erste Kälte.
Nun holt der Glanz ihn mit Bedacht,
Damit auch Freude sich jetzt melde.

Nichts nimmt mir weg die frühe Ruhe,
Kein Flug, kein Rauch steht im Gemüt.
So geht der Blick zur alten Truhe,
Die sich um meine Gunst bemüht.

...
6434 Altersgefahren
Vorschautext:
Altersgefahren

Gar mancher wird ja wunderlich,
Wenn ihn das Alter packt,
Er nervt gern Dich und nervt gern mich,
Oft ohne Sinn und Takt.

Scheinschlachten werden initiiert,
Die unnötig und überflüssig,
Beziehungen zu Bruch geführt
Mit Gründen, die meistens nur müßig.

...
6433 Schindluder ade!
Vorschautext:
Schindluder ade!

©Hans Hartmut Karg
2017

Wer sich selbst in Tagträumen verhaftet,
den treiben oft Schindluder voran:
Freiheit kann abdriften und wegtreiben.

Wer nur noch mit Nachtträumen behaftet,
Weil anders er nicht länger ruhen kann,
Den werden Nachtmare aufreiben.
...
6432 Trenne Dich nicht!
Vorschautext:
Trenne dich nicht!

Trenne dich nicht von den geerdeten Feldern
in einer unberechenbaren Welt!

Noch ehe Dich die Welt als Empfänger sieht,
solltest Du nach Bildbeweisen suchen.

Denn nur mit der Botschaft allein und ohne ein Bildnis
wird das Hier und Heute mit Täuschungen verstellt.


...
6431 Die schönste Stadt der Welt
Vorschautext:
Die schönste Stadt der Welt

Da ist noch alles original,
Nichts aufgemotzt und nichts bemüht,
Weil dort Erhabenheit verglüht
Wie im Salon, im weiten Saal.

Man kann da mit dem großen Kahn
Langsam in die Lagune reisen
Und ihre ganze Schönheit preisen,
Solange man noch einfahr'n kann.

...
6430 "Nun sind wir zwey."
Vorschautext:
„Nun sind wir zwey.“

©Hans Hartmut Karg
2018

Die herrrliche Renaissancetreppe
Zum Ratssaal nahm mich immer gern auf.
Während des langen Anstiegs
Sah ich Justitia schon die Waage halten,
Mein Sternzeichen zugleich
Für Fairness, Gerechtigkeit und Freiheit,
Mein ganzes Lebensprogramm.
...
6429 Wären wir nicht
Vorschautext:
Wären wir nicht

©Hans Hartmut Karg
2018

Wären wir nicht
im Glückslicht aufgewachsen
voll seliger Kindheit,
vertäut in Jugendträumen,
wie wäre dann
unser Leben
anders verlaufen
...
6428 Unser Begehr
Vorschautext:
Unser Begehr

Ja, Dankbarkeit trägt auch die späten Jahre
In eine wunderbare, gnadenreiche Zeit,
Die abhält uns vom Sterben, von der Bahre,
Weil wir zum Abgesang noch nicht bereit.

Wir wissen: Manche Blumen welken schon im Mai,
Manche Baumleichen steh'n inmitten satten Lebens.
Ja, die Natur verschwendet doch so vielerlei
Und mancher Austrieb wartet auf den Sonnenschein vergebens.

...
6427 Es geht nur noch ums Geld
Vorschautext:
Es geht nur noch ums Geld!

Wenn ich die schöne Welt betrachte
Und auch die Feinheiten beachte,
Seh' ich, was immer sich erhält:
Es ist das blanke, schnöde Geld.

Ja, Geld regiert schon unsere Welt,
Ein jeder, der die Hand aufhält –
Und mancher wird von dessen Macht
Mitunter um den Schlaf gebracht.

...
6426 Den Törichten ins Stammbuch
Vorschautext:
Den Törichten ins Stammbuch

©Hans Hartmut Karg
2017

Besserwisser, Schwerenöter,
Aasgeier und Drachentöter
Machen mir im Netz oft bange,
Sind noch nicht das End' der Stange,

Denn es folgen im Verlauf
Schlimmere da noch zuhauf:
...
6425 Übermenschung
Vorschautext:
Übermenschung

©Hans Hartmut Karg
2018

Mit der Übermenschung
Gefährdet die Menschheit sich selbst.

Die Menschmilliarden
Brauchen doch beständig
Sauerstoff und Trinkwasser.

...
6424 Beerensegen
Vorschautext:
Beerensegen

©Hans Hartmut Karg
2018

Johannisbeeren, rot und schwarz
Sorgen für Vitamine.
Brombeeren, die noch gar nicht schwarz,
Locken so manche Biene.

Nicht überall mag man sie ernten,
Denn was nichts kostet, ist nichts wert,
...
6423 Neugierig war sie immer
Vorschautext:
Neugierig war sie immer

Gewachsen zwischen einfachen Wänden
Hatte sie stets die Provinz im Ohr.
Das Menschsein in solchen Ständen
Bringt viel zu viel Neugier hervor.

Sie wollte doch immer beweisen,
Dass sie keine Dorfpomeranze.
Sie hasste die Herkunftsweisen,
Sah in Weltreisen ihre Chance

...