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| 6646 | Was kann uns retten? | |||
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Vorschautext: Was kann uns retten? 34 Grad Celsius zeigt das Thermometer, Die Heißzeit trocknet alles aus. Bei solch extremem Sommerwetter Geht man in den Ozon nicht raus. Die Abstrahlung der Nachbarhäuser Erfordert baldiges Dunkelschließen. Dann wird es heimelig und leiser, Ruhe kann der Himmel ausgießen. ... |
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| 6645 | Es mag ja | |||
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Vorschautext: Es mag ja Es mag ja schon recht witzig sein, Die Ungeschützten zu verlachen. Doch ist das nicht hundsgemein, Die Offenheit zu verlachen? Sollten mitunter hämischen Leute Nicht lieber im Keller übernachten? Sie vernichten ja die Lebensfreude, Wenn sie diese unfair überfrachten. ... |
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| 6644 | Ich kann nicht sagen | |||
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Vorschautext: Ich kann nicht sagen Ich kann nicht sagen, Ob sie mich behalten wollen, Im Netz die liebenden Frauen. Ich möchte mich vorwagen, Niveau anstreben, Lob mir holen, Wo man auf Gutes darf schauen. Schon immer war es mein Anliegen, Mit Dichtkunst das Niveau zu heben, Wo sich bloße Bildkunst ausbreitet. ... |
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| 6643 | Was wohl | |||
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Vorschautext: Was wohl Was wohl, wenn mit Scheinehrlichkeit Zu viel Schindluder getrieben wird, Ehrliche Gefühle mit Füßen getreten? Ist das ein Freibrief für unsere Freiheit, Wenn man sich wildwüchsig aufführt, Ohne sich auf ein Sittengesetz zu betten? Was wohl, wenn wir alle ehrlich wären, Ohne Verbrechen im Netz liebesoffen, Fakes wären dort ausgeschlossen? ... |
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| 6642 | Im Unerfüllten | |||
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Vorschautext: Im Unerfüllten Im Unerfüllten entschleiert sich manches Spiel, Welches gern das Begehren anwachsen lässt, Oftmals bis ins Unendliche übertrieben gesteigert, Wenn eine Seite immerzu und sofort alles will, Bei Nichterfüllung sehnend die Augen nässt, Wo am Ende die Begegnung verweigert. Dennoch offenbart im Unerfüllten sich Eine Hoffnung auf mehr, gar auf Alles, Was man überhaupt erhoffen kann: ... |
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| 6641 | Ich liebe meine Traumorte | |||
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Vorschautext: Ich liebe meine Traumorte Ich liebe meine Traumorte, Die vom Sofa aus ich besuchen kann. Manchmal fehlen mir die Worte, Wo atemberaubende Gebirgsbahn. Die Welt sich ins Wohnzimmer holen Und mit der ganzen Welt sich vernetzen, Darin liegt schon mein Wohlwollen: Neugierde darf es bequem schätzen… ... |
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| 6640 | Eine sanfte Berührung | |||
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Vorschautext: Eine sanfte Berührung Manche Beziehungen brauchen das Bohei, Verbunden mit übergroßem Auftritt, Als lebten sie immerzu im Wonnemonat Mai, Damit möglichst alle sehen ihren Schritt. Doch bei den wirklich Liebenden Reicht’s, wenn sie ein Bildnis senden. Da braucht es nicht die Getriebenen, Welche sich an die Öffentlichkeit wenden. ... |
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| 6639 | Du, meine Stimme | |||
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Vorschautext: Du, meine Stimme Du, meine Stimme, mein Morgenglanz, Dich höre ich gern und sehe Dich ganz, Bist in mein Herzen tief eingebunden, Damit Dunkelzeiten überwunden. Denn Du gibst mir die Kraft, Welche Hoffnung schafft, Den Selbstwert nicht raubt, Weil Du an mich geglaubt. ... |
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| 6638 | Nicht selten | |||
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Vorschautext: Nicht selten Nicht selten finden sich Gedanken Dort ein, wo niemand sie erwartet, Packen Gemüter mit den Pranken, Furchtsam wird so der Tag gestartet. Es ist dann wie mit dem Einkommen: Es kommt drauf an, was daraus man macht, Und nicht, wieviel man herausbekommen: Man zockt nicht in Konsumentenschlacht! ... |
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| 6637 | Der Liebe trauen | |||
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Vorschautext: Der Liebe trauen Kommen, wann man will, Gehen mit gefühlvollem Stil, Das ist und bleibt Freiheit. Aber hat das auch ein Ziel Oder ist es nur ein Spiel, Gar Rücksichtslosigkeit? Wie wächst denn Vertrauen, Wenn wir nur darauf schauen, Was allein wir persönlich wollen? ... |
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| 6636 | Mit dem Tod | |||
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Vorschautext: Mit dem Tod Mit dem Tod entsteht das Unumkehrbare, Von Vergangenem kehrt nichts zurück, Keine Stimme, keine Nähe und kein Bild. Liegt ein Mensch erst auf der Bahre, Bleibt den Trauernden der allerletzte Blick, Das einst Erlebte wird Erinnerungsbild. Mit dem Toten gehen seine Gedanken, Niemals mehr wird er zu uns sprechen, Alles erzwungen zum Abschied bereit. ... |
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| 6635 | Sehnsüchte | |||
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Vorschautext: Sehnsüchte Mitunter zaudern gern unsere Sehnsüchte, Weil sie an zu viel Schönheit zerschellen Und dann auftauchen jene Leichtgewichte, Die uns nur mit Schadenfreude quälen. Werden unsere Sehnsüchte dennoch vakant, Fallen sie zwei Entscheidungswegen anheim: Entweder werden sie als abschätzig verkannt Oder wir führen unser/e Allerliebste/s heim. ... |
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| 6634 | Das Befreiende | |||
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Vorschautext: Das Befreiende Immer schon gab es diese Brüche: Wo die Frauen lebten in Abhängigkeit Konnten sie leicht schwanger werden. Es gab viele Kinder, Kirche und Küche, Das nahm ihnen auch Lebensfreiheit, Verhinderte oftmals ein eigenes Werden. Jetzt haben sich Frauen Freiheiten erkämpft, Sie entscheiden, ob wann, wen sie lieben wollen, Die Anti-Baby-Pille hat sie schwangerschaftsbefreit. ... |
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| 6633 | Was machst Du heute? | |||
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Vorschautext: Was machst Du heute? Das ist schon ein erhebendes Gefühl, Wenn mich im Internet jemand fragt, Was ich heute denn noch mache. Da bleibt eine Person eben nicht kühl, Weil keine Missgunst an ihr nagt, Denn Interesse ist die große Sache. Dann kann es wieder heraussprudeln: Worte schreiben, Cappuccino trinken Und den frühen, frischen Tag genießen, ... |
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| 6632 | Er hatte sich | |||
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Vorschautext: Er hatte sich Er hatte sich so sehr gefreut, Die Liebste im Netz gefunden zu haben, Nicht ahnend, dass man sich lustig machte Über ihn, weil eben die dummen Leut‘ Nur ein Grinsen für Verliebte haben Und man seine Gefühle verlachte. Leider sehen solche Leute die Folgen nicht, Wenn der Verliebte dann erkennen muss, Dass man ihn und seine Gefühle vorführt. ... |
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| 6631 | Die schönsten Fotos tragen | |||
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Vorschautext: Die schönsten Fotos tragen Die schönsten Fotos tragen Ein Lächeln vor sich her, Weil Menschen uns dann sagen: Schönheit ist gar nicht schwer. Da ist ein Frauenbildnis, Kommt mir nicht mehr aus dem Kopf Und zeigt mir ganz gewiss Ihr Strahlen und den Haarschopf. ... |
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| 6630 | Was wir wegräumen | |||
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Vorschautext: Was wir wegräumen Was wir wegräumen an Neujahr An Feuerwerksabfall in den Gärten, Das ist alles andere als wunderbar: Man kann so Gesundheit gefährden, Wenn wir nicht endlich begreifen, Dass man auch ohne Raketen In ein Jahr kann hineinreifen – In den Dörfern wie in den Städten. ... |
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| 6629 | Das richtige Verhältnis | |||
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Vorschautext: Das richtige Verhältnis Das richtige Verhältnis finden Ist und bleibt für ein Paar nicht leicht, Damit Liebeskräfte nicht schwinden Und Begehren der Langeweile weicht. Ist man sich ständig gar zu nah, Kann das zum Erdrücken führen. Dann ist ein Freiraum nicht mehr da, Um noch innere Freiheit zu spüren. ... |
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| 6628 | Als flögen sie | |||
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Vorschautext: Als flögen sie… Da stehen sie hoch oben im Süden, Die weißen Wölkchen mitten im Blau Als wollten sie uns Liebende behüten, Weil mir dort erscheint jene Frau, Die mein ganzes Sehnen begleitet, Mir bis heute die Horizonte weitet. So blicke ich denn gerne hinauf, Meine, sie dort droben zu sehen, Während langsam im Tagesverlauf ... |
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| 6627 | Es wäre vielleicht | |||
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Vorschautext: Es wäre vielleicht Es wäre vielleicht doch sinnvoll, Alle Regentonnen ganz zu befüllen, Denn nur dann, wenn sie randvoll, Können wir Pflanzen Wünsche erfüllen Ihnen in der Heißzeit den Durst nehmen, Um ja ihr Wachstum nicht zu hemmen. ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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