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| 6584 | Das richtige Verhältnis | |||
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Vorschautext: Das richtige Verhältnis Das richtige Verhältnis finden Ist und bleibt für ein Paar nicht leicht, Damit Liebeskräfte nicht schwinden Und Begehren der Langeweile weicht. Ist man sich ständig gar zu nah, Kann das zum Erdrücken führen. Dann ist ein Freiraum nicht mehr da, Um noch innere Freiheit zu spüren. ... |
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| 6583 | Als flögen sie | |||
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Vorschautext: Als flögen sie… Da stehen sie hoch oben im Süden, Die weißen Wölkchen mitten im Blau Als wollten sie uns Liebende behüten, Weil mir dort erscheint jene Frau, Die mein ganzes Sehnen begleitet, Mir bis heute die Horizonte weitet. So blicke ich denn gerne hinauf, Meine, sie dort droben zu sehen, Während langsam im Tagesverlauf ... |
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| 6582 | Es wäre vielleicht | |||
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Vorschautext: Es wäre vielleicht Es wäre vielleicht doch sinnvoll, Alle Regentonnen ganz zu befüllen, Denn nur dann, wenn sie randvoll, Können wir Pflanzen Wünsche erfüllen Ihnen in der Heißzeit den Durst nehmen, Um ja ihr Wachstum nicht zu hemmen. ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| 6581 | Wir übersehen allzu leicht | |||
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Vorschautext: Wir übersehen allzu leicht Da wir gut und kontrolliert leben wollen, Übergehen wir immer wieder allzu leicht Das Bedürfnis, uns liebende Nähe zu holen, Welche auch unser Gemüt sanft erreicht. Liebe braucht zugewandte Zärtlichkeit, Die Berührung, bei der Augen leuchten, Um mit gelebter Leidenschaftlichkeit Die Glücksregionen zu befeuchten. ... |
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| 6580 | Wir können schon mal | |||
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Vorschautext: Wir können schon mal Wir können schon mal ausprobieren, Wie Machtmenschen sich dann aufführen, Die nur zu Intrige und Manipulation bereit, Wenn wir sie hinführen zum Menschenleid. Sie lassen nichts an sich heran, Weil man dann weiter schmerzen kann Meinen, sie hätten alleine Weltgewicht, Global gelten nur ihre Ideen und Sicht. ... |
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| 6579 | Sie hat geschrieben | |||
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Vorschautext: Sie hat geschrieben Und wieder hat sie mir geschrieben Im Netz, dass sie mich innig liebt. In der Beziehung sind wir geblieben, Weil Einmaligkeit es für uns BEIDE gibt. Darf ich glauben, was sie mir schreibt? Sagt sie Wahres, lullt sie mich nur ein? Was ist, wenn sie es mit anderen treibt Und mich hier hinhält zum Schein? ... |
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| 6578 | Liebe braucht Erfüllung | |||
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Vorschautext: Liebe braucht Erfüllung Wenn Liebe zu lange warten muss, Dann verfällt sie der Melancholie, Behindert den liebenden Kuss, Blockiert Leben und Fantasie: Begegnung im Nahbereich Macht Sinne und Lüste reich. Es ist selten ganz ohne Verlangen Zu haben, was die Erfüllung doch will. Mit langem Abwarten und Bangen ... |
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| 6577 | Zwei Formen des Feminismus | |||
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Vorschautext: Zwei Formen des Feminismus Der Feminismus lässt sich in zwei Formen unterteilen, In die männerhassende und in die männerliebende Form. Bei beiden werden genügend Gefolgsleute verweilen, Je nachdem, wohin sie gehen, die ideologischen Triebe. Oft spielen da ganz persönliche Erfahrungen mit, Ob sie Liebesfreuden oder Männerhass antreiben Und ob man überhaupt dann Schritt für Schritt Sich an Wünschen kann reiben – oder aufreiben. ... |
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| 6576 | Sich wieder einbringen | |||
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Vorschautext: Sich wieder einbringen In den Zeiten mit globalem Liebesverlust Verarmen viele Gesellschaften rasch. Bei Radikalem besiegt der Seelenfrust Beziehungen, Menschen werden barsch. Die konkrete Gefahr, Freiheiten zu verlieren, Hält gar manche(n) von Beziehungen ab: Man will wenigstens das eigene Leben führen, Despoten brechen über Leben den Stab. ... |
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| 6575 | Liebt mehr | |||
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Vorschautext: Liebt mehr Liebt mehr, Dann müsst ihr nicht streiten! Herzt mehr, Das wird den Himmel weiten! Es gibt Das humane Sehnen: Wer liebt, Der will die Welt versöhnen! ... |
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| 6574 | Zwei Schönheiten | |||
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Vorschautext: Zwei Schönheiten Als wären sie den Impressionisten vorausgeeilt, So sehe ich Dürers Agnes und Hendrickje, schlafend. Mit ihren Bildern haben die Genies uns mitgeteilt, Dass Jugend. Liebe und Schönheit nie strafend, Sondern lenzend und leuchtend eins ums andere Mal. Mit wenigen Strichen die geliebte junge Frau so zu malen, Das wir Heutigen immer noch in ihren Bann gezogen Spüren der Lebens- und Liebeslust überlautes Nachhallen, Mit dem die beiden Herren sich ganz hingezogen ... |
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| 6573 | Ich weiß nicht | |||
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Vorschautext: Ich weiß nicht Ich weiß nicht, ob sie mich nur narrt, Im Netz scheint sie überaus apart. Meint sie, Männer seien gar dumm, Also führe man sie an der Nase herum? Es könnte leider auch so sein, Dass sie zu lange viel zu allein, Zuvor gelebt mit schlimmem Mann, So dass kein anderer mehr sein kann. ... |
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| 6572 | Auf Hände schauen | |||
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Vorschautext: Auf Hände schauen Es sind die wunderschönen Hände, Doch sehen Wenige darauf, Denn wer in sicherem Gelände, Der gibt das Schauen manchmal auf. Auf Hände sehen solltest Du, Sie zeigen, was Du Schönes hast. Das bringt Schauen und Seelenruh‘, Als Mensch bleibst Du ja Erdengast. ... |
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| 6571 | Es ist eben | |||
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Vorschautext: Es ist eben Es ist eben höchste Zeit der Begierde, Zu ihrer Vollendung zu kommen, Um dabei mit Geschlechterwürde Zu erhalten, was niemandem genommen. Die Totalität der Begierde bleibt legendär Und lässt sich auch kaum ausgrenzen. Manches Mal ist sie auch parasitär, Doch erfüllt sie am Ende ihr Glänzen. ... |
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| 6570 | Wir werden einfühlend | |||
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Vorschautext: Wir werden einfühlend Wir werden einfühlend erjagen Den Tanz, im Glück auch die Musik, Wenn wir nicht immer wieder fragen, Sondern sie nehmen in unseren Blick. Auch wer die Bildwelt wahrnimmt, Begreift, was in der Welt, Was sich ins Leben einstimmt, Auf den die Liebe zählt. ... |
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| 6569 | Das Persönliche also anbieten | |||
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Vorschautext: Das Persönliche also anbieten In der Liebe geht selten etwas automatisch, Vor allem dann nicht, wenn man phlegmatisch Meinte, Liebende müssten einfach nur warten, Denn Amor würde von sich aus starten. Liebe braucht Zuversicht und auch Aktion, Den freundlichen und zuwendenden Ton Und auch das aus sich leise Herausgehen, Um auf annehmbare Möglichkeiten zu sehen. ... |
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| 6568 | Wie wir mit der Zeit | |||
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Vorschautext: Wie wir mit der Zeit Unerbittlich bleibt uns allen die Zeit, Sie vergeht gegen den eigenen Willen Und macht uns dennoch kaum bereit, Den eigenen Lebenshunger zu stillen. Über zwanzig Jahre liegt Mutter unten, Der Vater bereits lange dreißig Jahre. Zeit kennt keine aufschiebenden Stunden, Vergänglichkeit bleicht allen die Haare. ... |
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| 6567 | Angesichts der Endlichkeit | |||
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Vorschautext: Angesichts der Endlichkeit Es sagte im Dialekt der Freund zu mir: „Dring mer no a glaanes Häfele jetzt.“ Gern trank er immer sein kühles Bier, Ganz in der Spur des Guten Lebens. Das kontrollierte Trinken brachte ihm hier Den ruhigen Blick, nicht war da gehetzt. Das schärfte so bei ihm jenes Gespür, Das aufkommt im Rahmen des Gebens. ... |
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| 6566 | Sie musste gehen | |||
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Vorschautext: Sie musste gehen Sie musste gehen, denn Sie hat verspürt, Dass er Ihr immer liebevoller näherkam Und ein Treffen in Reichweite wollte. Mit feinen Worten hatte er Sie verführt, Die Sie für ihn vollkommen einnahm, Sie verwirrt zur Liebe führen sollte. Er umgarnte Sie drängend weiterhin Und begleitete Sie fast wie in Trance, Kam nah und näher an Sie heran. ... |
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| 6565 | Wie konnte M. mich je verlassen | |||
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Vorschautext: Wie konnte M. mich je verlassen Wie konnte M. mich je verlassen, Als frühlinghaft Bäume ausschlugen Und unsere Liebesblumen erblühten? Bis heute kann ich es nicht fassen, Dass Botschaften nicht mehr zutrugen, Worum wir uns zuvor bemühten. Nahe genug sind wir uns gewesen, Vielleicht aber zu nah – oder zu wenig nah? Weil sie es nach langer Diskussion so wollte? ... |
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