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| 6580 | Fixe Idee | |||
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Vorschautext: Fixe Idee Bei manchen Menschen wächst mit den Jahren Manche Denkmöglichkeit zur fixen Idee sich aus. Diese müssen sie sich leider immer bewahren, Denn sie leben wie in einem alten Hinterhaus. Das Erinnern vermögen sie nicht zu überprüfen, Das einst Gesagte ist längst nicht gestorben, Denn was den Menschen über die Leber liefen, Sind Wunden, scheinbar auf ewig erworben. ... |
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| 6579 | Sorge dafür | |||
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Vorschautext: Sorge dafür Sorge dafür, Dass Deine Leichtigkeit Wolken vertreibt, Nimm die Last dem Schweren. Öffne die Balkontür so, Dass sie offenbleibt, Um freies Atmen zu mehren. ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| 6578 | Gar mancher Trost | |||
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Vorschautext: Gar mancher Trost Gar mancher Trost hat seinen Sinn, Ist Teil der Hoffnungsgnade, Sorgt wieder für den Lustgewinn Und ist sich nicht zu schade, Die Welt als Schöpfung anzusehen, Für Mitmenschlichkeit einzustehen. Den Menschen will doch niemand missen, Der aufbauend, lebensbegleitend Auch weiterhin wird Musen küssen, ... |
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| 6577 | Das herrschende Zeitalter | |||
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Vorschautext: Das herrschende Zeitalter Das herrschende Zeitalter des Menschen Hat inzwischen den Erdball überrollt. Ohne die Liebesfreuden und Liebesleiden Wäre es überhaupt nicht so weit gekommen. Jetzt hat die Menschheit die Aufgabe, Den rettenden Lebensschutz so aufzubauen, Dass auf allen Gebieten Nachhaltigkeit Eingeführt wird, um nicht unterzugehen. ... |
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| 6576 | Ausgeharrte Zeit | |||
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Vorschautext: Ausgeharrte Zeit Ausgeharrte Zeit begleitet, Was an Sehnsucht gemütserweichend Über Stunden und Tage streichend Neue Hoffnungen bereitet. Ist es noch Tag, ist’s schon die Nacht, Wenn sehnende Stunden verschwimmen, Aufflackernde Lichter den Abend dimmen Und nun ausleuchten voller Macht? ... |
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| 6575 | Ihre kleine Hand | |||
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Vorschautext: Ihre kleine Hand Noch kann ich es kaum fassen, Dass sie mit ihrer kleinen Hand Von meiner wollt‘ sich fassen lassen, Als endlich sie sich zu mir fand. Sanft schob sie die in meine Doch viel zu große Hand, Lächelte mich an, ich meine, Sie brachte mich um den Verstand. ... |
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| 6574 | Entschwinden | |||
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Vorschautext: Entschwinden Einfach dem Netz entschwinden, Als hätte es Zuneigung niemals gegeben, Sich auf nichts einlassen, sich nicht binden Und immer nur frei wie ein Vogel schweben. Ist es das, was manche Dame nur will, Völlig frei bleiben, niemals gebunden Mit dem ausschließlichen Lebensziel: Ausschau halten nach möglichen Runden? ... |
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| 6573 | Nahe Liebe | |||
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Vorschautext: Nahe Liebe Die Menschheit hat alle Welt besetzt, Kein Örtchen blieb mehr unentdeckt, Wo man längst zum Orbit hetzt Und zum Fluge gern eincheckt. Da lobe ich mir doch die Liebe, Sie kommt bescheidener zweisam an, Wenn sie vor Ort mit bestem Triebe Nah bleibt – und immer auch spontan. ... |
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| 6572 | Gegensätze | |||
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Vorschautext: Gegensätze Sternzeichen Widder, welches Zeichen? Sie ist ja eine zielstrebige Frau, Lässt ihre Überzeugungen nicht erweichen, Als Feuerzeichen weiß sie ganz genau, Dass Energie zu ihren Stärken zählt, Der klare Kopf auch Künste wählt. Die Waage ist voll Harmonie, Sternzeichen mit dem schönen Sinn, Vergisst Kunst und Ästhetik nie, ... |
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| 6571 | Auch ein Bärchen | |||
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Vorschautext: Auch ein Bärchen Auch ein Bärchen kann fein lieben, Wärmen mit seinem dichten Fell Und bei Umarmungen zärtlich sein, Denn immer ist es sanft geblieben Mit seinem Gemüt, das himmelshell Dem Mädchen erzeugt Sonnenschein. So treibt die Liebe denn Blumen aus, Wo ihre Herzchen sie umschwirren Und sie in die Arme sich sinken. ... |
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| 6570 | Ist nicht Enttäuschung | |||
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Vorschautext: Ist nicht Enttäuschung Ist nicht Enttäuschung Die Schwester der Erwartung? Macht nicht Enttäuschung, Dass Seele braucht dann Wartung? Wiederholen will gute Erfahrung, Wärmendes bleibt ihr Lebensziel, Denn wer will schon Aussparung, Man hat lieber den Goodwill. ... |
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| 6569 | Vom fernen Paradiesgärtlein | |||
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Vorschautext: Vom fernen Paradiesgärtlein Einst träumte er von diesem Garten, In dem die Liebende wird warten, Wo sie sich öffnet, ihm zustimmt, Dass er als Schatz sie mit sich nimmt. Glücklich, erwartungsvoll sieht er Auf ihre Schönheit, will nun mehr, Da durch sein Mannestemperament Er um das weiß, weil er sich kennt. ... |
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| 6568 | Weltliebesplan | |||
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Vorschautext: Weltliebesplan Respektvoll, vornehm und sehr galant Der Liebsten den feinsten Hof zu machen, Auf Augenhöhe hinschauen, was interessant Am anderen Geschlecht mit seinen Siebensachen. Ohne Gewalt frei entdecken, was da alles da Und nur mit Einverständnis dem Amor nah. Das sind immerzu jene Glücksgenüsse, Denen kein Augenpaar wirklich entkommt, Während die Hände suchen und feste Küsse ... |
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| 6567 | Die Angst vor der Liebe | |||
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Vorschautext: Die Angst vor der Liebe Mit einem Lover bleibt ein Frauenleben leicht: Er kommt, wenn er darf, und geht, wenn es reicht. Dazu gibt es dann auch nicht viel Aufhebens, Denn unverbindlich bleibt die Lust des Lebens. Doch mit einem reifen Mann sich verbinden, Der weiß, wie und wo zwei Seelen sich finden? Vielleicht kennt er gar noch all meine Zonen, In denen die feinen Liebesgeister wohnen…? ... |
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| 6566 | Der Tubist | |||
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Vorschautext: Der Tubist Man glaubt es nicht, was da an Last Auf seinen oberen Beinen ruht, Wenn er pausiert und als Gast Dann aufspielt – jederzeit frohgemut. Fällt er dann ein in das Spiel Des Orchesters mit seiner Melodie, Mit viel Empathie und viel Gefühl, Spürt man etwas von seinem Genie. ... |
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| 6565 | Musik | |||
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Vorschautext: Musik Musik ist die einzige Weltsprache, Die Menschen ohne Übersetzung verstehen. Sie besonnt so manche Seelenbrache, Kann direkt in unser Gemüt gehen. Lasst deshalb Melodien in Euch herein Und blockt die Musik nicht ab. Sie bringen Licht, manchen Sonnenschein Und uns selbst selig auf Trab. ... |
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| 6564 | Furcht vor Nähe | |||
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Vorschautext: Furcht vor Nähe Alle Vor- und Nachteile hat sie abgewogen Und ist für sich zu dem Schluss gekommen; Ein ganz nahes Treffen mit ihm will sie nicht! Lieber bleibt sie auf Haustier und Zimmer bezogen, Hat sich immer wieder mal gern eine Auszeit genommen Und lebt dieses ihr Leben eher enthaltsam und schlicht. Doch sie fragt sich dann doch: Ist es Furcht vor Nähe, Dass sie sich mit dem feinen Mann nicht treffen will, Denn von ihm wegkommen, das ist ihr nicht möglich, ... |
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| 6563 | Veränderung | |||
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Vorschautext: Veränderung Er ist jahrelang überaus erfolgreich, Seine Vorgesetzten schätzen ihn sehr. Natürlich bleibt jeder Tag irgendwie gleich, Irgendwas fehlt ihm, er will davon mehr. Doch wenn man sich im Leben eingerichtet hat Und die bequeme Zeit ritualisiert verstreicht, Wird man nicht mehr so leicht ein Meister der Tat, Weil dann jedwede Notwendigkeit weicht. ... |
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| 6562 | Sie ist mir damals sofort | |||
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Vorschautext: Sie ist mir damals sofort Sie ist mir damals sofort aufgefallen In ihrer schönen, schlanken, stattlichen Größe, Den schwarzen Haaren, die bis zur Schulter fallen, In ihrem sehr kurzen Röckchen – mit der Knieblöße! Ja so war das, als es noch Frieden gegeben Und man überall problemlos hinfahren konnte. Die ganze Erde öffnete sich für das freie Leben, Weil damals der Weltfrieden die Jugend besonnte. ... |
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| 6561 | Welches ist | |||
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Vorschautext: Welches ist … Welches ist der schönste Satz an Liebesironie? „Ich selbst hätte mich niemals geheiratet.“ ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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